Bewerbungsschreiben an den Palast

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Jadia Conandil
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Bewerbungsschreiben an den Palast

Beitrag von Jadia Conandil »

Für Ilyra liegt in ordentlicher Handschrift ein kleines Begleitschreiben dem offiziellen Bewerbungsschreiben bei. Darin wird sie gebeten die Bewerbung Seinen Heiligkeiten vorzulegen, ein Dank dafür findet sich ebenfalls formuliert.

Rahal
09. Eluviar 269

Des All-Einen Segen mit Seinen Heiligkeiten


In Ehrfurcht und mit festem Blick auf die Gebote des Herren ergeht hiermit meine Bewerbung zur Handwerksministerin an Seine Heiligkeiten.

Ich übe selbst kein Handwerk aus, welches im eigentlichen Sinne als Handwerk zu bezeichnen sei. Mein Weg führte mich vom jahrelangen Dienst im Tempel als Tempeldienerin nun an die Seite der Handwerker des Reiches.

In der Alatarischen Handwerkszunft ist es mein Aufgabengebiet die Kosten und die Wirtschaftlichkeit der Gewerbe miteinander zu vereinigen. Sämtliche Planungen und Vorhaben laufen über meinen Tisch und werden von mir in enger Absprache mit den höheren Stellen geplant, terminiert und nach Vorgaben umgesetzt. Ich verfüge über Erfahrung in Buchführung, Preiskalkulation sowie in Verhandlungen mit Handwerkern und Zulieferern von Außerhalb der Zunft und auch anderen Völkern.

Derzeit liegt die Koordination eines größeren Bauvorhabens in meiner Hand, die in enger Zusammenarbeit mit dem Volk der Rashar erfolgen wird. Das Volk der Letharen erlaubte mir sogar für einige Zeit ein Instrument aus den Händen seiner Handwerker zu erlernen und zur Ehre des All-Einen zu spielen.

Es liegt in meiner Natur den Rat der Älteren zu erhören und zu befolgen, sowie auch die Jüngeren zu unterstützen. Denn die Weisheit der Vorangegangenen lässt die Wurzeln der Nachfolger tiefer in den Boden eindringen.

Schmiede, Holzwerker, Schneider, Bogner, Bauern – sie sind das starke Fundament des Reiches. Der Krieg wird von Kämpfern geführt, dies sei unbestritten. Der Sieg über die Ketzer wird von den Streitern errungen, das sei gesungen und gefunden, doch das Fundament trägt die Kämpfer und Streiter. Das Fundament lässt unbeirrt die Wirtschaft erblühen und die Klingen in Schärfe und Stärke in den Händen der Mutigen an den Fronten klingen.

Als Handwerksmininsterin sehe ich es als meine Aufgabe die Zusammenarbeit aller Handwerker, die im wahren und einen Glauben an Alatar und an Ahamani stehen und unbeirrt den Weg ebnen, zu fördern. Hierbei ist ein Austausch nicht nur in den einzelnen Gewerken, sondern auch übergreifend anzustreben. Die Zulieferketten müssen stabil, insbesondere in Zeiten von Schlachten und Heerlagern stehen. Ein unverrückbarer Felsen soll das alatarische Handwerk sein. Müßige Hände spielen nur dem Feind in die Karten. Rührige Hände stärken und zementieren die Dominanz des All-Einen. Hier zu zählt das Erlangen fundierter und umfassender Ausbildung in allen Stufen. Auch gilt es die Kunst, die im alatarischen Handwerk ruht über die Grenzen hin zu vertreten und bekannt zu machen.

Sollten Seine Heiligkeiten mich auf meine Eignung hin zu prüfen suchen, so stehe ich auf Ruf Rede und Antwort.

Möge Ihm gefallen, was ER sieht!

Jadia
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Ilyra Falkhain
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Re: Bewerbungsschreiben an den Palast

Beitrag von Ilyra Falkhain »

*Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen wir das beigefügte Schreiben gelesen. Die Bewerbung findet ihren Weg zu den anderen, welche Gesichtet in ruhe Gesichtet und dann gesammelt Vorgelegt werden.*
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Ilyra Falkhain
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Re: Bewerbungsschreiben an den Palast

Beitrag von Ilyra Falkhain »

Ein Bote des Palastes überbringt das Schreiben, versiegelt mit dem Siegel der Alkas, an Jadia.



Rahal, den 01. Schwalbenkunft 269

Des All-Einen Segen mit Euch, Jadia,

mit Zufriedenheit blicken Seine Heiligkeiten auf Euer bisheriges Wirken für das Reich. Insbesondere die jüngsten Bemühungen um die Ausgestaltung des Beitrags der Zunft an den Feierlichkeiten haben gezeigt, dass Ihr bereit seid, Verantwortung zu übernehmen und Menschen zum gemeinsamen Wirken zu bewegen.

Aus diesem Grund haben Seine Heiligkeiten beschlossen, Euch das Amt der Reichsministerin des Handwerks anzuvertrauen.

Mit dieser Ernennung werdet Ihr zur Stimme der Handwerker des Reiches. Euch obliegt es, die Geschicke des Handwerks zu fördern, den Austausch zwischen Gilden, Meistern und Lehrlingen zu stärken und darüber zu wachen, dass die hohen Ansprüche des Reiches an die Handwerkskunst gewahrt bleiben.

Von Euch wird erwartet, dass Ihr die Zusammenarbeit zwischen Werkstätten, Gilden und Händlern fördert und der Verwaltung bei Fragen mit Rat zur Seite steht. Ebenso liegt es in Eurer Verantwortung, die Ausbildung des Nachwuchses zu unterstützen und das Ansehen alatarischer Handwerkskunst zu mehren.

Dieses Amt ist gleichermaßen Ehre wie Verpflichtung. Seine Heiligkeiten legen es vertrauensvoll in Eure Hände und erwarten, dass Ihr es mit derselben Umsicht und Hingabe führt, die Euch bereits für diese Ernennung empfohlen haben.

Möge Euer Wirken dazu beitragen, das Fundament des Reiches zu stärken und die Werke seiner Bürger dem All-Einen zur Ehre gereichen zu lassen.

❖ ❖ ❖

Möge Ihm gefallen, was Er sieht.

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Schreiberin des Palastes

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