Hier war sie nun.
Stehend vor den Toren Wulfgards.
Langsam wurde das eiserne Tor zur Seite geschoben, ein neugieriger Blick hinter die Palisade.
Ein Fuß nach dem anderen gesetzt, tritt sie hinter das Tor und ihre nebelgrauen Augen sahen sich um, als würde sie nach etwas suchen. Nach etwas Bestimmten. Oder nach jemanden Bestimmten.
Aber es war niemand zu sehen.
Weitere Schritte folgten, bis sie schließlich vor den Toren des Forts stand, dort die Palisade entlang nach oben sah - auch hier war niemand zu sehen...
Nach einiger Zeit regte sich etwas hinter ihr und sie drehte sich in diese Richtung aus der sie die Geräusche einer herannahenden Gestalt vernahm.
Es war Myra - sie schien jünger als Nora, doch kannte sie sich hier gut aus und nahm Nora kurzer Hand unter ihre Fittiche um ihr ein wenig das Dorf zu zeigen - ebenso betraten sie das innere des Forts.1
Myra zeigte Nora eine Kiste, in der sie ein wenig Kleidung fand, denn Nora hatte nicht viel bei sich und auch ihre Kleidung schien alt und abgetragen, selbst ihre langen schneeweißen haare trug sie einfach offen und waren ungekämmt.
Noras jugendliche Züge strahlten eine gewisse Müdigkeit aus, Hunger und Durst stand ihr völlig ins Gesicht geschrieben.
Myra reichte ihr reichlich Wasser und etwas zu essen und ganz ungeniert stopfte Nora sich den Laib Brot mit großen Bissen in den Mund - ein Krug, mit Wasser gefüllt, wurde mit nur einmal ansetzen, völlig geleert.
Der Hunger wurde gestillt.
Der Durst wurde gestillt.
Die alte Kleidung wurde sogleich mit der neuen ersetzt.
Die Haare wurden gekämmt und kleinere Zöpfe darin geflochten, verziert mit kleinen schwarzen Perlen.
Nora bedankte sich bei Myra, welche gerade an ihrem Hof den Acker mit neuer Saat versah, die Äpfel von den Bäumen pflückte, die Tiere mit Futter und Wasser versorgte.
Nora würde gerne hier bleiben wollen, aber dafür musste natürlich der Jarl des Rudels auch zustimmen wollen...
Die nächste Hürde für sie war nun gegeben und musste überwunden werden, auf jeden Fall.
Für immer!
Kein Ende des Weges...
-
Nora Hinrah
- Beiträge: 3
- Registriert: Freitag 10. April 2026, 12:10
Feuer... und Eskyl…
Dieses hellgelbe bis rötlich flackernde Licht ließ Nora nicht mehr in ihren Gedanken los.
Es schien, als wäre es überall...
als würde es sie verfolgen und ihr etwas sagen wollen...
Nora war ratlos, also musste sie nach Antworten suchen, aber wo würde sie diese denn nur finden?
Einige tage waren vergangen, dann traf sie ihn..
Stämmig, groß, bärtig, trotzdem hatte er etwas an sich, was ihr gefiel und sie fühlte sich zu ihm hingezogen … ein Hüne, wie sie ihn noch nie zuvor gesehen hatte
Er fühlte sich irgendwie vertraut an, das konnte sie fühlen.
Jedoch blieb ihr die Erkenntnis, warum dies sein könnte, fern.
Sein Name … Eskyl, aus dem Clan der Tryant, Geysterrufer der Thyren
Vielleicht könnte er ihr die Antworten geben, nach denen sie schon viele Tage und Nächte sucht?
Antworten, welche ihre seltsamen Träume beschreiben könnten...
etwas in der Ferne
es kam näher
Etwas großes, mit Flügeln gesegnet.
Diese stechend roten Augen, dieser lange Feuer-Schweif. Einprägend. Beängstigend.
Und dann diese riesige Feuersäule.
Diese flammte immer wieder vor Nora auf, wieder und wieder, mit einzelnen Strähnen den Weg Richtung der jungen Thyrin geschlängelt. Ihre Gedanken schienen weit weg, der Blick wirkte leer auf das Feuer gerichtet. Ihr Körper angespannt, Puls und Herzschlag schneller und schneller.
Doch dann.
Stille!
Als würde die Welt still stehen. Das Feuer war genauso schnell erloschen, wie es sich in dieser Welt den Weg gebahnt hatte.
Selbst die Vögel, die zuvor noch zu hören waren, verstummten ihre lieblich klingenden Kehlen.
Das Wild, welches durchs Unterholz gestreift war, leise, aber nicht unhörbar, verstummte.
Die nebelgrauen Augen der Thyrin öffneten sich ruckartig, Schweißperlen standen ihr auf der Stirn - ihre Atmung war unregelmäßig, fast so, als wäre sie gerade einige Kilometer ohne Pause gelaufen.
Es dauerte einige Augenblicke, bis sie sich physisch wieder gefangen hatte...
dieses Feuer … es wird sie begleiten. Für Immer!
Und Eskyl… wird sie hoffentlich dabei unterstützen..?
Eine weitere Hürde ...
Es schien, als wäre es überall...
als würde es sie verfolgen und ihr etwas sagen wollen...
Nora war ratlos, also musste sie nach Antworten suchen, aber wo würde sie diese denn nur finden?
Einige tage waren vergangen, dann traf sie ihn..
Stämmig, groß, bärtig, trotzdem hatte er etwas an sich, was ihr gefiel und sie fühlte sich zu ihm hingezogen … ein Hüne, wie sie ihn noch nie zuvor gesehen hatte
Er fühlte sich irgendwie vertraut an, das konnte sie fühlen.
Jedoch blieb ihr die Erkenntnis, warum dies sein könnte, fern.
Sein Name … Eskyl, aus dem Clan der Tryant, Geysterrufer der Thyren
Vielleicht könnte er ihr die Antworten geben, nach denen sie schon viele Tage und Nächte sucht?
Antworten, welche ihre seltsamen Träume beschreiben könnten...
etwas in der Ferne
es kam näher
Etwas großes, mit Flügeln gesegnet.
Diese stechend roten Augen, dieser lange Feuer-Schweif. Einprägend. Beängstigend.
Und dann diese riesige Feuersäule.
Diese flammte immer wieder vor Nora auf, wieder und wieder, mit einzelnen Strähnen den Weg Richtung der jungen Thyrin geschlängelt. Ihre Gedanken schienen weit weg, der Blick wirkte leer auf das Feuer gerichtet. Ihr Körper angespannt, Puls und Herzschlag schneller und schneller.
Doch dann.
Stille!
Als würde die Welt still stehen. Das Feuer war genauso schnell erloschen, wie es sich in dieser Welt den Weg gebahnt hatte.
Selbst die Vögel, die zuvor noch zu hören waren, verstummten ihre lieblich klingenden Kehlen.
Das Wild, welches durchs Unterholz gestreift war, leise, aber nicht unhörbar, verstummte.
Die nebelgrauen Augen der Thyrin öffneten sich ruckartig, Schweißperlen standen ihr auf der Stirn - ihre Atmung war unregelmäßig, fast so, als wäre sie gerade einige Kilometer ohne Pause gelaufen.
Es dauerte einige Augenblicke, bis sie sich physisch wieder gefangen hatte...
dieses Feuer … es wird sie begleiten. Für Immer!
Und Eskyl… wird sie hoffentlich dabei unterstützen..?
Eine weitere Hürde ...
-
Nora Hinrah
- Beiträge: 3
- Registriert: Freitag 10. April 2026, 12:10
Die Begegnung und das Zeichen!
Nora saß im Fort am Feuer. Starrend und in Gedanken versunken.
Einige Zeit saß sie da, ohne Regung ihrer Gliedmaßen, lediglich: Atmen, Nora, Atmen! Ruhig!
Der Hüne wurde nicht sogleich bemerkt, der sich ihr näherte...
Hätte er sie einige Zeit lang beobachtet, als er näher kam, dann hätte er bestimmt bemerkt, dass ihre doch eigentlich lebendig wirkenden Augen eine gewisse Leere inne hatten. Kaum ein Blinzeln war zu sehen. Das lodernde Feuer spiegelte sich stattdessen in ihren nebelgrauen Augen wieder. Jeden Moment würde das Feuer ihre Seele rauben wollen! So schien es!
Ein munteres, aber trotzdem zugleich ernstes "Hoigh, Nora" holte sie ruckartig aus ihrer Erstarrung.
Sie blickte auf, blinzelte einige Male. Da stand er. Der große, stämmige und bärtige Hüne.
Eskyl.
Sie schüttelte kurz ihre Starrheit aus ihren Gliedern und stemmte sich auf.
"Hoigh, Eskyl", entgegnete die junge Thyrin, begleitet von einem Fausthieb gegen ihre Brust und einem tiefen anerkennenden Nicken!
"Sag mal, Nora, was weyßt du über Rabe?", fragte der Hüne und betrachtete sie abschätzend.
Auf ihren Stab gelehnt, beantwortet sie seine Frage, aber seine anschließenden Worte prägten sich, wie ein Feuermal, in ihren Kopf:
„Respekt musst dey haben vor den Geistern und Totems, aber niemals Angst und Schwäche zeygen.
Respekt zollen sey nuad Schwäche – sey dir des Unterschieds bewusst.“
Nach diesen gesprochenen Worten wandte sich Eskyl ab und deutete Nora an, ihm zu folgen.
Sie nickte ihm zu, folgte ihm, unsicheren nervösen Schrittes. Wohin bloß?
Dann standen sie vor der hohen Felswand - diese öffnete sich, ohne jegliche Worte, ohne kaum bemerkbare Gesten - Eskyl trat voran, Nora blieb hinter ihm. Schaute sich um. Neugierig. Ehrfürchtig.
Der große Thyre führte sie in den Kreis der Menhire.
Jeder einzelne Stein erzählt seine eigene Geschichte und hat seine Bedeutung.
Die Mitte des Kreises - geziert vom größten Menhir - beide standen davor. Ruhig. Ehrfürchtig.
Noras Augen musterten die Runen und Verschnörkelungen genauestens...
Plötzlich änderte sich die Umgebung.
Dunkle Wolken.
Wind und Regen.
Helle Blitze. Rotfarben. Gelbfarben. Mehrere nach einander traten in schneller Geschwindigkeit aus den Wolken.
Nora beobachtete die Wolken und Blitze - mit einem gewissen Unbehagen in ihren Gliedmaßen.
Was ist bloß mit dem Wetter los?
Das sind doch keine gewöhnlichen Wolken?
und diese Blitze? selbst sie schienen nicht einfach irgendwelche Gewitterblitze zu sein.
Aber da war noch etwas anderes, was Nora zu sehen schien.
Es näherte sich, die Flügel geweitet, in Kreisen gleitend - bis das Wesen schließlich auf dem großen Menhir in der Mitte des Kreises, seine Krallen absetzte.
Die junge Thyrin konnte das Wesen nun erkennen - Es war Rabe!
Schwarz. Stolz. Erhaben über alles, was zu Bestehen schien!
Noras nebelgraue Augen starrten Rabe an, nicht aus Neugier oder Schock. Es war Ehrfurcht!
Es gibt ihn wirklich! Rabe. Immer wiederholte sie im Geiste dieses Wort. Rabe.
Er starrte sie an, ließ sie nicht aus den Augen. Alles um Sie herum schien zu verschwinden, als wären nur noch er und Nora auf dieser Welt.
Selbst die Umrisse von Eskyl verschwanden in der Ferne - Nora war vollkommen gefesselt.
Ihr Körper zeigte keine Bewegung. Nur der Brustkorb hob und sank sich, sachte und langsam.
"Dey byst bestimmt nuad ohne Grund hier. Sag, was wyllst dey von mir?"
Bei diesen Worten, zuckte der Körper kurz. Die Worte fuhren wie ein Blitz durch sie hindurch. Der Körper angespannt, die Augen wichen keinen Augenblick von Rabe ab.
Ihre jugendliche Stimme, so rein, wie sie normalerweise klingen mag, hatte einen bisher ungewohnten Beigeschmack inne. Leicht zittrig, nervös, aber dennoch gefasst!
"Mey sey hia, um dey um deynen Segen zu bitten, um set Rudel und dey Geyster zu schützen!", platzte es dann einfach heraus, obwohl bestimmt einige Sekunden vergangen waren, seit Rabe ihr die Frage gestellt hatte.
"Set sey eyne große Verantwortung, bist dey dem gewachsen?"
Wieder bemerkte Nora den eidringlichen Blick des Raben, wie er sie völlig zu verschlingen schien.
Die junge Thyrin nickte daraufhin, kein Ton von sich gebend, sicher und ohne je einen Zweifel in sich zu spüren.
Ohne weitere Worte an Nora's Geist zu verschwenden, erhob sich Rabe in die Lüfte. Ihre Augen folgten ihm, jede Bewegung, jeder Flügelschlag wurde genauestens beobachtet.
Plötzlich, ohne Vorwarnung stürzte sich Rabe auf sie.
Ein kurzes Zucken mag man erkannt haben.
Ansonsten blieb sie ruhig stehen, versuchte sich nicht zu wehren. Rabe piekste und piekste sie immer wieder und wieder - besonders ihr rechter Arm war sein Ziel … immer wieder, unaufhörsam …
Nora ließ die Finger ihrer rechten Hand locker, der Stab fiel einfach auf den Boden.
Der Arm wurde höher gehalten, noch höher, sodass Rabe freue Bahn auf diesen hatte!
und da war sie … die Narbe
Gezielt auf nur eine Stelle
Dann der silberne Schimmer - direkt in der Narbe verschwunden - man kann ihn aber immer noch sehen
Die Form der Narbe - ein Feuergebilde!
Rabe beendete seyne Prüfung und verschwand in der dunkeln Wolke - verschwand mit der dunklen Wolke!
Nora hatte es geschafft - Rabe gab ihr seinen Segen, das Rudel und die Geister zu beschützen!
Für Immer!
Einige Zeit saß sie da, ohne Regung ihrer Gliedmaßen, lediglich: Atmen, Nora, Atmen! Ruhig!
Der Hüne wurde nicht sogleich bemerkt, der sich ihr näherte...
Hätte er sie einige Zeit lang beobachtet, als er näher kam, dann hätte er bestimmt bemerkt, dass ihre doch eigentlich lebendig wirkenden Augen eine gewisse Leere inne hatten. Kaum ein Blinzeln war zu sehen. Das lodernde Feuer spiegelte sich stattdessen in ihren nebelgrauen Augen wieder. Jeden Moment würde das Feuer ihre Seele rauben wollen! So schien es!
Ein munteres, aber trotzdem zugleich ernstes "Hoigh, Nora" holte sie ruckartig aus ihrer Erstarrung.
Sie blickte auf, blinzelte einige Male. Da stand er. Der große, stämmige und bärtige Hüne.
Eskyl.
Sie schüttelte kurz ihre Starrheit aus ihren Gliedern und stemmte sich auf.
"Hoigh, Eskyl", entgegnete die junge Thyrin, begleitet von einem Fausthieb gegen ihre Brust und einem tiefen anerkennenden Nicken!
"Sag mal, Nora, was weyßt du über Rabe?", fragte der Hüne und betrachtete sie abschätzend.
Auf ihren Stab gelehnt, beantwortet sie seine Frage, aber seine anschließenden Worte prägten sich, wie ein Feuermal, in ihren Kopf:
„Respekt musst dey haben vor den Geistern und Totems, aber niemals Angst und Schwäche zeygen.
Respekt zollen sey nuad Schwäche – sey dir des Unterschieds bewusst.“
Nach diesen gesprochenen Worten wandte sich Eskyl ab und deutete Nora an, ihm zu folgen.
Sie nickte ihm zu, folgte ihm, unsicheren nervösen Schrittes. Wohin bloß?
Dann standen sie vor der hohen Felswand - diese öffnete sich, ohne jegliche Worte, ohne kaum bemerkbare Gesten - Eskyl trat voran, Nora blieb hinter ihm. Schaute sich um. Neugierig. Ehrfürchtig.
Der große Thyre führte sie in den Kreis der Menhire.
Jeder einzelne Stein erzählt seine eigene Geschichte und hat seine Bedeutung.
Die Mitte des Kreises - geziert vom größten Menhir - beide standen davor. Ruhig. Ehrfürchtig.
Noras Augen musterten die Runen und Verschnörkelungen genauestens...
Plötzlich änderte sich die Umgebung.
Dunkle Wolken.
Wind und Regen.
Helle Blitze. Rotfarben. Gelbfarben. Mehrere nach einander traten in schneller Geschwindigkeit aus den Wolken.
Nora beobachtete die Wolken und Blitze - mit einem gewissen Unbehagen in ihren Gliedmaßen.
Was ist bloß mit dem Wetter los?
Das sind doch keine gewöhnlichen Wolken?
und diese Blitze? selbst sie schienen nicht einfach irgendwelche Gewitterblitze zu sein.
Aber da war noch etwas anderes, was Nora zu sehen schien.
Es näherte sich, die Flügel geweitet, in Kreisen gleitend - bis das Wesen schließlich auf dem großen Menhir in der Mitte des Kreises, seine Krallen absetzte.
Die junge Thyrin konnte das Wesen nun erkennen - Es war Rabe!
Schwarz. Stolz. Erhaben über alles, was zu Bestehen schien!
Noras nebelgraue Augen starrten Rabe an, nicht aus Neugier oder Schock. Es war Ehrfurcht!
Es gibt ihn wirklich! Rabe. Immer wiederholte sie im Geiste dieses Wort. Rabe.
Er starrte sie an, ließ sie nicht aus den Augen. Alles um Sie herum schien zu verschwinden, als wären nur noch er und Nora auf dieser Welt.
Selbst die Umrisse von Eskyl verschwanden in der Ferne - Nora war vollkommen gefesselt.
Ihr Körper zeigte keine Bewegung. Nur der Brustkorb hob und sank sich, sachte und langsam.
"Dey byst bestimmt nuad ohne Grund hier. Sag, was wyllst dey von mir?"
Bei diesen Worten, zuckte der Körper kurz. Die Worte fuhren wie ein Blitz durch sie hindurch. Der Körper angespannt, die Augen wichen keinen Augenblick von Rabe ab.
Ihre jugendliche Stimme, so rein, wie sie normalerweise klingen mag, hatte einen bisher ungewohnten Beigeschmack inne. Leicht zittrig, nervös, aber dennoch gefasst!
"Mey sey hia, um dey um deynen Segen zu bitten, um set Rudel und dey Geyster zu schützen!", platzte es dann einfach heraus, obwohl bestimmt einige Sekunden vergangen waren, seit Rabe ihr die Frage gestellt hatte.
"Set sey eyne große Verantwortung, bist dey dem gewachsen?"
Wieder bemerkte Nora den eidringlichen Blick des Raben, wie er sie völlig zu verschlingen schien.
Die junge Thyrin nickte daraufhin, kein Ton von sich gebend, sicher und ohne je einen Zweifel in sich zu spüren.
Ohne weitere Worte an Nora's Geist zu verschwenden, erhob sich Rabe in die Lüfte. Ihre Augen folgten ihm, jede Bewegung, jeder Flügelschlag wurde genauestens beobachtet.
Plötzlich, ohne Vorwarnung stürzte sich Rabe auf sie.
Ein kurzes Zucken mag man erkannt haben.
Ansonsten blieb sie ruhig stehen, versuchte sich nicht zu wehren. Rabe piekste und piekste sie immer wieder und wieder - besonders ihr rechter Arm war sein Ziel … immer wieder, unaufhörsam …
Nora ließ die Finger ihrer rechten Hand locker, der Stab fiel einfach auf den Boden.
Der Arm wurde höher gehalten, noch höher, sodass Rabe freue Bahn auf diesen hatte!
und da war sie … die Narbe
Gezielt auf nur eine Stelle
Dann der silberne Schimmer - direkt in der Narbe verschwunden - man kann ihn aber immer noch sehen
Die Form der Narbe - ein Feuergebilde!
Rabe beendete seyne Prüfung und verschwand in der dunkeln Wolke - verschwand mit der dunklen Wolke!
Nora hatte es geschafft - Rabe gab ihr seinen Segen, das Rudel und die Geister zu beschützen!
Für Immer!