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16. Eisbruch 269,
Grafschaft Tiefenberg,
Berchgard,
Rathaus
An die Unteroffiziere des Lichtenthaler Regiments
Feldwebel Marlan Kabo
Feldwebel Renold Breg
In der Tradition der engen Zusammenarbeit mit dem Lichtenthaler Regiment zum Schutz Berchgards, tritt die städtische Verwaltung mit zwei Anliegen auf Euch zu.
Fest stationierte Regimentssoldaten
Berchgard steht einer Trutzburg gleich zwischen dem Feind und den ungeschützten Ortschaften Junkersteyn und Kronwalden. Entsprechend bedeutsam sind unsere Mauern und Tore, die unter dem stetigen, wachsamen Auge des Regiments stehen.
Als im Falle des von Rabendienern entführten jungen Gardisten in größter Eile die Frage an uns herangetragen wurde, ob in Berchgard jemand auf seiner Position vermisst werde, konnten wir hierzu keine verlässliche Auskunft geben.
Wir ersuchen nicht um Einsicht in Dienstpläne oder Schichtwechsel, wohl aber um eine Aufstellung darüber, wie viele Gardisten regulär für Berchgard eingeteilt sind. So können auch wir künftig mit sicherem Wort und wachem Blick auf jene achten, die tagtäglich für unsere Sicherheit einstehen.
Appelle an der Berchgarder Kommandantur
Die Berchgarder Kommandantur war einst für die Bürger Tiefenbergs ein Ort der sichtbaren Präsenz des Regiments. Die Appelle am Westtor sorgten für Aufmerksamkeit und stärkten das Gefühl der Sicherheit innerhalb der Mauern.
Wir wissen um die Notwendigkeit, Einheiten zusammenzuführen. Dennoch hoffen wir, die Aufmärsche der Regimentssoldaten außerhalb der festen Wachdienste nicht gänzlich entbehren zu müssen. Im Interesse der Stadt Berchgard möchten wir daher anfragen, ob es in Erwägung gezogen werden könnte, etwa einmal im Monat einen Appell an der Kommandantur abzuhalten.
Auf diese Weise könnten auch Rekruten frühzeitig mit Stadt, Mauern und Wehrgängen vertraut werden und sich auf mögliche Verteidigungen vorbereiten. Angesichts unserer Lage müssen wir davon ausgehen, dass Berchgard nicht zum letzten Mal Ziel feindlicher Vorstöße sein wird.
Hinzu kommt, dass sowohl Regiment als auch Stadt das Berchgarder Lazarett in der Westmauer nutzen. Eine regelmäßige Begehung und Kontrolle der Örtlichkeit dürfte daher im beiderseitigen Interesse liegen.
16. Eisbruch 269,
Grafschaft Tiefenberg,
Berchgard,
Rathaus
An die Unteroffiziere des Lichtenthaler Regiments
Feldwebel Marlan Kabo
Feldwebel Renold Breg
In der Tradition der engen Zusammenarbeit mit dem Lichtenthaler Regiment zum Schutz Berchgards, tritt die städtische Verwaltung mit zwei Anliegen auf Euch zu.
Fest stationierte Regimentssoldaten
Berchgard steht einer Trutzburg gleich zwischen dem Feind und den ungeschützten Ortschaften Junkersteyn und Kronwalden. Entsprechend bedeutsam sind unsere Mauern und Tore, die unter dem stetigen, wachsamen Auge des Regiments stehen.
Als im Falle des von Rabendienern entführten jungen Gardisten in größter Eile die Frage an uns herangetragen wurde, ob in Berchgard jemand auf seiner Position vermisst werde, konnten wir hierzu keine verlässliche Auskunft geben.
Wir ersuchen nicht um Einsicht in Dienstpläne oder Schichtwechsel, wohl aber um eine Aufstellung darüber, wie viele Gardisten regulär für Berchgard eingeteilt sind. So können auch wir künftig mit sicherem Wort und wachem Blick auf jene achten, die tagtäglich für unsere Sicherheit einstehen.
Appelle an der Berchgarder Kommandantur
Die Berchgarder Kommandantur war einst für die Bürger Tiefenbergs ein Ort der sichtbaren Präsenz des Regiments. Die Appelle am Westtor sorgten für Aufmerksamkeit und stärkten das Gefühl der Sicherheit innerhalb der Mauern.
Wir wissen um die Notwendigkeit, Einheiten zusammenzuführen. Dennoch hoffen wir, die Aufmärsche der Regimentssoldaten außerhalb der festen Wachdienste nicht gänzlich entbehren zu müssen. Im Interesse der Stadt Berchgard möchten wir daher anfragen, ob es in Erwägung gezogen werden könnte, etwa einmal im Monat einen Appell an der Kommandantur abzuhalten.
Auf diese Weise könnten auch Rekruten frühzeitig mit Stadt, Mauern und Wehrgängen vertraut werden und sich auf mögliche Verteidigungen vorbereiten. Angesichts unserer Lage müssen wir davon ausgehen, dass Berchgard nicht zum letzten Mal Ziel feindlicher Vorstöße sein wird.
Hinzu kommt, dass sowohl Regiment als auch Stadt das Berchgarder Lazarett in der Westmauer nutzen. Eine regelmäßige Begehung und Kontrolle der Örtlichkeit dürfte daher im beiderseitigen Interesse liegen.