Auch ein Ritter macht einmal eine Dummheit
Verfasst: Dienstag 2. September 2025, 00:05
War es das Wert? Nein natürlich nicht. Ganz klar natürlich nicht.
Er hatte es so sehr gehofft. So sehr daran geglaubt das er dieses mal gewappnet wäre.
Althan
Das erste Aufeinander Treffen hatte er mit Glück überlebt.
Damals hatte er den Magier sofort angegriffen und es bitte bereut. Als er nur durch die Gnade des Mannes am Leben geblieben war.
Danach hatte er ihn noch zwei mal getroffen, und sie hatten geredet. Wirklich nur geredet.
Wie gerne hätte Keylon sich einen Sieg über den Verhassten gewünscht, aber der Maestro war gefürchtet, und bekannt kaum besiegbar zu sein.
Arenvir befragt riet dieser dem Ritter Hexenstahlhandschellen und zum Schutz einen Hexenstahlhelm zu tragen, was Keylon seit dem immer bei sich getragen hatte.
Dennoch hatte ihn nichts darauf vorbereitet als er an diesem Abend einmal wie so oft nach Bajard ritt.
Oft ließ er sich in dem kleinen „neutralem“ Fischerdorf sehen.
Einfach um zu zeigen das das Lichte Reich auch hier sich zeigte.
Aber oft auch in der Hoffnung erneut Emilia Arragar zu begegnen die vor Wochen ihrer Festnahme durch ihn nur entgehen konnte, in dem sie sich eine Geisel genommen hatte.
So hatte er sie laufen lassen müssen.
Als er dieses Mal vor Bajard ankam, sah er ihn !!
Althan.
Sein Plan ! Arenvirs Rat fiel ihm wieder ein.
Nein dieses Mal würde er sein Glück versuchen. Seine Hände begannen zu schwitzen als er sich einfach zu ihm begab und sich setzte um ein Gespräch zu beginnen.
Also... ihr habt nun die einzigartige Chance mit allein zu erwischen.. oder ich euch..
Erklärte der Magier ihm und hatte damit Recht.
Keylon war wie besessen von ihm und von der Hoffnung diesen einmal erwischen und überwältigen zu können.
Vielleicht war heute der Tag?
Vielleicht würde Temora ihm beistehen?
Beiläufig stand er auf und näherte sich dem Magier, die Hände in der Tasche.
Althan warnte ihn noch das er Abstand halten solle doch dann war es auch schon zu spät.
„Welche dumme Idee“ dachte er noch dann sprang er vorwärts.
Mit einem Griff die Handschellen ziehend um sie dem Mann vor sich an zu legen, doch dieser war auf diesen Angriff wohl gefasst gewesen und ließ sich nach hinten fallen doch Keylon reagierte sofort. Ihm war bewusst das er Althan keine Chance lassen durfte sich auf einen Zauber zu konzentrieren und so hechtete er direkt hinterher doch wurde von dessen Hochgezogenen Beinen abgewehrt und zur Seite geschleudert.
Alle seine Sinnen schrien nun nur noch nach Flucht.
Es hatte keinen Sinn mehr er hatte schon verloren.
Doch bevor er noch weiter handeln konnte, egal was, fühlte er wie sich sein Körper versteifte, und er paralyisert wurde.
„Nun wird nicht mehr geredet“ hörte er Althan schnaufen. „Der Kampf ist vorbei. Ihr habt verloren.“
Verloren ... doch was würde das genau für ihn bedeuten.
Hatte er je so weit gedacht? Je daran gedacht er könnte erneut einen Angriff gegen den Magier verlieren?
Dann hörte er eine altbekannte Stimme einer Arkoritherin der er schon mehrfach begegnet war.
„Benötigt Ihr Hilfe, beim Töten von diesem .. Kerl.“
Töten...
War es das jetzt wirkich für ihn gewesen?
Hatte er jemals so weit gedacht? Was würde aus Eric? Aus Adelena?
Althan schüttelt den Kopf und hob die Handschellen auf die er weiter reichte.
„Er wird wohl bluten müssen. Fesselt ihn damit an den Baum dort.“
Er hatte den Kopf geschüttelt... Ein Hauch von Hoffnung kroch in dem Ritter hoch, doch was würde das nun bedeuten?
Althan gab den Befehl das man ihn nicht töten solle, aber er verlangte eine Phiole seines Blutes, und in Keylon kroch nun langsam die Panik höher.
Er wusste von damals durch Esther ... Berenguer was die Arkorither mit dem Blute ihres Gegners anfangen konnten, doch konnte er nicht wirklich etwas dagegen tun.
Die Frau schnitt ihm tief in seine Hand und fing das fließende Blut in dem Gefäß auf das sie dann Althan reichte, der dann meinte „Ich ziehe mich zurück.. Lass ihn am Leben er soll berichten was er hier erlebte und was jenen geschieht die uns herausfordern..“
Dann wendete er sich wieder an den Ritter.
„Heute Sir keylon ist euer Glückstag ihr dürft zurückkehren. Das nächste Mal...
Wer weiss..“ dann ging er.
Als ein weiterer Arkorither hinzutrat stöhten Keylon innerlich auf.
Würde er seine Familie je wieder sehen?
Was bei Temora hatte ihn nur geritten zu glauben er könnte Althan überrumpeln.
Zu weiteren Gedanken kam er erst gar nicht.
Der Mann blickte ihn aus trüben Augen an und schien sich zu konzentrieren.
Dann war ein Krachen zu hören.
Ein Blitz schoß aus heiteren Himmel herab und schlug in den Baum, an dem er gebunden war ein.
Der Baum zerbarst darunter, Keylons Hände kamen zwar frei doch er stand sofort mit in Flammen.
Er brannte.
Aufschreiend war der Ritter sich auf den Boden und um sich dort so zu wälzen das die Flammen erstickt werden konnten, was ihm auch gelang.
Sein Wappenrock und der Umhang brannten, doch die Rüstung hielt das meiste fern von ihm. Sein Gesicht war rußgeschwärzt, aber die ungeschützten Hände hatte er sich verbrannt.
„Gehe zu den Deinen und habe Ehrfurcht vor der Macht des Ordens...“ hörte er eine Gedankenstimme, dann das willkommende heranprechen zweier Pferde.
War das erhoffte Hilfe?
Ja ...
Helisande und Heinrik ...
Wie von Temora geschickt mischten sie sich ein.
Heinrik lenkte den Kampf auf sich während Helisande ihn auf ihr Pferd zog und ihn in Sicherheit brachte.
Sie brachten ihn ins Heilerhaus ins Kloster, und während Heinrik seine Wunden mit Wasser kühlte hatte Helisande die Zeit genutzt und Esther und Berenguer geholt.
Der Inqusitor half ihn zu entkleiden und Esther kümmerte sich um seine Wunden.
Zum Glück waren die Verbrennungen am Körper nicht so schlimm. War es nur ein normales Feuer gewesen doch wie Esther sagte würde er seine rechte Hand wohl zwei Wochenläufe nicht nutzen können.
Das Schlimme an dem Ganzen jedoch waren nicht die Verbrennungen, sondern die Ungewissheit was mit seinem Blut geschehen würde.
Da konnten ihm Esther und Berenguer auch keine Hoffnung machen. Sie waren eher wie er besorgt darum
Berenguer besorgte noch zwei Wachen dann klang der Abend langsam aus.
Berenguer ging, als Esther ihm versproch das Konvent zu benachrichtigen.
Diese versorgte noch weiter seine Wunden, trug Salben und Verbände auf bevor sie ihn in den erholsamen Schlaf entließ.
Er hatte es so sehr gehofft. So sehr daran geglaubt das er dieses mal gewappnet wäre.
Althan
Das erste Aufeinander Treffen hatte er mit Glück überlebt.
Damals hatte er den Magier sofort angegriffen und es bitte bereut. Als er nur durch die Gnade des Mannes am Leben geblieben war.
Danach hatte er ihn noch zwei mal getroffen, und sie hatten geredet. Wirklich nur geredet.
Wie gerne hätte Keylon sich einen Sieg über den Verhassten gewünscht, aber der Maestro war gefürchtet, und bekannt kaum besiegbar zu sein.
Arenvir befragt riet dieser dem Ritter Hexenstahlhandschellen und zum Schutz einen Hexenstahlhelm zu tragen, was Keylon seit dem immer bei sich getragen hatte.
Dennoch hatte ihn nichts darauf vorbereitet als er an diesem Abend einmal wie so oft nach Bajard ritt.
Oft ließ er sich in dem kleinen „neutralem“ Fischerdorf sehen.
Einfach um zu zeigen das das Lichte Reich auch hier sich zeigte.
Aber oft auch in der Hoffnung erneut Emilia Arragar zu begegnen die vor Wochen ihrer Festnahme durch ihn nur entgehen konnte, in dem sie sich eine Geisel genommen hatte.
So hatte er sie laufen lassen müssen.
Als er dieses Mal vor Bajard ankam, sah er ihn !!
Althan.
Sein Plan ! Arenvirs Rat fiel ihm wieder ein.
Nein dieses Mal würde er sein Glück versuchen. Seine Hände begannen zu schwitzen als er sich einfach zu ihm begab und sich setzte um ein Gespräch zu beginnen.
Also... ihr habt nun die einzigartige Chance mit allein zu erwischen.. oder ich euch..
Erklärte der Magier ihm und hatte damit Recht.
Keylon war wie besessen von ihm und von der Hoffnung diesen einmal erwischen und überwältigen zu können.
Vielleicht war heute der Tag?
Vielleicht würde Temora ihm beistehen?
Beiläufig stand er auf und näherte sich dem Magier, die Hände in der Tasche.
Althan warnte ihn noch das er Abstand halten solle doch dann war es auch schon zu spät.
„Welche dumme Idee“ dachte er noch dann sprang er vorwärts.
Mit einem Griff die Handschellen ziehend um sie dem Mann vor sich an zu legen, doch dieser war auf diesen Angriff wohl gefasst gewesen und ließ sich nach hinten fallen doch Keylon reagierte sofort. Ihm war bewusst das er Althan keine Chance lassen durfte sich auf einen Zauber zu konzentrieren und so hechtete er direkt hinterher doch wurde von dessen Hochgezogenen Beinen abgewehrt und zur Seite geschleudert.
Alle seine Sinnen schrien nun nur noch nach Flucht.
Es hatte keinen Sinn mehr er hatte schon verloren.
Doch bevor er noch weiter handeln konnte, egal was, fühlte er wie sich sein Körper versteifte, und er paralyisert wurde.
„Nun wird nicht mehr geredet“ hörte er Althan schnaufen. „Der Kampf ist vorbei. Ihr habt verloren.“
Verloren ... doch was würde das genau für ihn bedeuten.
Hatte er je so weit gedacht? Je daran gedacht er könnte erneut einen Angriff gegen den Magier verlieren?
Dann hörte er eine altbekannte Stimme einer Arkoritherin der er schon mehrfach begegnet war.
„Benötigt Ihr Hilfe, beim Töten von diesem .. Kerl.“
Töten...
War es das jetzt wirkich für ihn gewesen?
Hatte er jemals so weit gedacht? Was würde aus Eric? Aus Adelena?
Althan schüttelt den Kopf und hob die Handschellen auf die er weiter reichte.
„Er wird wohl bluten müssen. Fesselt ihn damit an den Baum dort.“
Er hatte den Kopf geschüttelt... Ein Hauch von Hoffnung kroch in dem Ritter hoch, doch was würde das nun bedeuten?
Althan gab den Befehl das man ihn nicht töten solle, aber er verlangte eine Phiole seines Blutes, und in Keylon kroch nun langsam die Panik höher.
Er wusste von damals durch Esther ... Berenguer was die Arkorither mit dem Blute ihres Gegners anfangen konnten, doch konnte er nicht wirklich etwas dagegen tun.
Die Frau schnitt ihm tief in seine Hand und fing das fließende Blut in dem Gefäß auf das sie dann Althan reichte, der dann meinte „Ich ziehe mich zurück.. Lass ihn am Leben er soll berichten was er hier erlebte und was jenen geschieht die uns herausfordern..“
Dann wendete er sich wieder an den Ritter.
„Heute Sir keylon ist euer Glückstag ihr dürft zurückkehren. Das nächste Mal...
Wer weiss..“ dann ging er.
Als ein weiterer Arkorither hinzutrat stöhten Keylon innerlich auf.
Würde er seine Familie je wieder sehen?
Was bei Temora hatte ihn nur geritten zu glauben er könnte Althan überrumpeln.
Zu weiteren Gedanken kam er erst gar nicht.
Der Mann blickte ihn aus trüben Augen an und schien sich zu konzentrieren.
Dann war ein Krachen zu hören.
Ein Blitz schoß aus heiteren Himmel herab und schlug in den Baum, an dem er gebunden war ein.
Der Baum zerbarst darunter, Keylons Hände kamen zwar frei doch er stand sofort mit in Flammen.
Er brannte.
Aufschreiend war der Ritter sich auf den Boden und um sich dort so zu wälzen das die Flammen erstickt werden konnten, was ihm auch gelang.
Sein Wappenrock und der Umhang brannten, doch die Rüstung hielt das meiste fern von ihm. Sein Gesicht war rußgeschwärzt, aber die ungeschützten Hände hatte er sich verbrannt.
„Gehe zu den Deinen und habe Ehrfurcht vor der Macht des Ordens...“ hörte er eine Gedankenstimme, dann das willkommende heranprechen zweier Pferde.
War das erhoffte Hilfe?
Ja ...
Helisande und Heinrik ...
Wie von Temora geschickt mischten sie sich ein.
Heinrik lenkte den Kampf auf sich während Helisande ihn auf ihr Pferd zog und ihn in Sicherheit brachte.
Sie brachten ihn ins Heilerhaus ins Kloster, und während Heinrik seine Wunden mit Wasser kühlte hatte Helisande die Zeit genutzt und Esther und Berenguer geholt.
Der Inqusitor half ihn zu entkleiden und Esther kümmerte sich um seine Wunden.
Zum Glück waren die Verbrennungen am Körper nicht so schlimm. War es nur ein normales Feuer gewesen doch wie Esther sagte würde er seine rechte Hand wohl zwei Wochenläufe nicht nutzen können.
Das Schlimme an dem Ganzen jedoch waren nicht die Verbrennungen, sondern die Ungewissheit was mit seinem Blut geschehen würde.
Da konnten ihm Esther und Berenguer auch keine Hoffnung machen. Sie waren eher wie er besorgt darum
Berenguer besorgte noch zwei Wachen dann klang der Abend langsam aus.
Berenguer ging, als Esther ihm versproch das Konvent zu benachrichtigen.
Diese versorgte noch weiter seine Wunden, trug Salben und Verbände auf bevor sie ihn in den erholsamen Schlaf entließ.
