[Q/MMT] Auf den Spuren der Ahnen zu einem neuen Heim.
- Chrom Felsschlaeger
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[Q/MMT] Auf den Spuren der Ahnen zu einem neuen Heim.
Auf den Spuren der Ahnen zu einem neuen Heim.
Der Götterberg gab nur widerwillig seine Geheimnisse preis, doch wurde den Kaluren eine alte verborgene Pforte, die in die Tiefen des Berges führte, offenbart. Jene die seit viele, vielen Sonnenläufen verborgen wart und nun auf ihre Erforschung gewartet.
War es ein Fingerzeig des Bergvatres der seinen Kindern einen Weg zu einer neuen Heimstatt wies? Man konnte davon ausgehen!
Eine Expedition wurde ausgestattet und mit Freunden des Bergvolks macht man sich auf zu ergründen was schon so lange verborgen lag.
Die alten Stollen, Höhlen und Kavernen die man betrat waren mit unter in sehr schlechten Erhaltungszustand und teilweise auch verschüttet, aber ganz eindeutig kalurischen Ursprungs.
Man fand überall Anzeichen die auf kalurisches Leben und wirken hinwiesen und leider auch sterbliche Überreste ihres Volkes. Je tiefer man kam umso deutlicher wurden die Spuren das dies wohl Teil des alten Stollensystems war das in die vergessenen Tiefen des Götterbergs führten. Wandreliefs zeugten von einer einst blühenden Zeit, von ihnen wurden Abpausungen angefertigt für weitere Untersuchungen.
Soweit man in den Berg vordrang wurden auch so manches Ungetier das sich dort eingenistet hatte beseitigt.
Tage später traf man sich in der Bergstadt um die Abpausungen die angefertigt wurden näher zu untersuchen, es waren drei an der Zahl und jede zeigte ein anderes Motiv Schriftzeichen und Symbole sowie feine Linien deren Sinn vorerst verborgen blieb.
Die erste Abpausung zeigt ein Bild von der einst blühenden Stadt Varuna.
Die zweite Abpausung zeigt einen Szene wie sich Kaluren und Menschen die Hände reichen und lässt somit darauf schließen das es sich bei den Steinreliefs um Relikte aus der Zeit nicht all zu lange nach dem Siegelbuch und dem Betreten der Oberwelt der Kaluren handelt.
Die dritte Abpausung war die am interessantesten, zeigt diese doch einen Teil den Nilzadan und einen Tempel.
Bei näherer Betrachtung und bei verschiedener Beleuchtung und Anordnung der Abpausungen ergaben die feinen Linien einen Sinn, stellten diese doch, wenn auch lückenhaft aber dennoch erkennbar eine Stollen und Höhlenkarte tief im inneren des Götterbergs dar.
Der alte Morgosch aus der Sippe der Hammergrund war mit dabei als die Abpausungen untersucht wurden. Der Alte Kalure hatte immer noch vieles aus der Alten Zeit in Erinnerung die weiter zurück reichten als all jener Kaluren die an jenem Abend sonst noch anwesend waren. Er meißelte einen Stollenplan in eine Steintafel nach seiner Erinnerung und nach dem was man aus den Abpausungen entnehmen konnte. So entstand eine Brauchbare Karte mittels derer man nun weitere Nachforschungen tief im Götterberg würde anstellen können.
Der Götterberg gab nur widerwillig seine Geheimnisse preis, doch wurde den Kaluren eine alte verborgene Pforte, die in die Tiefen des Berges führte, offenbart. Jene die seit viele, vielen Sonnenläufen verborgen wart und nun auf ihre Erforschung gewartet.
War es ein Fingerzeig des Bergvatres der seinen Kindern einen Weg zu einer neuen Heimstatt wies? Man konnte davon ausgehen!
Eine Expedition wurde ausgestattet und mit Freunden des Bergvolks macht man sich auf zu ergründen was schon so lange verborgen lag.
Die alten Stollen, Höhlen und Kavernen die man betrat waren mit unter in sehr schlechten Erhaltungszustand und teilweise auch verschüttet, aber ganz eindeutig kalurischen Ursprungs.
Man fand überall Anzeichen die auf kalurisches Leben und wirken hinwiesen und leider auch sterbliche Überreste ihres Volkes. Je tiefer man kam umso deutlicher wurden die Spuren das dies wohl Teil des alten Stollensystems war das in die vergessenen Tiefen des Götterbergs führten. Wandreliefs zeugten von einer einst blühenden Zeit, von ihnen wurden Abpausungen angefertigt für weitere Untersuchungen.
Soweit man in den Berg vordrang wurden auch so manches Ungetier das sich dort eingenistet hatte beseitigt.
Tage später traf man sich in der Bergstadt um die Abpausungen die angefertigt wurden näher zu untersuchen, es waren drei an der Zahl und jede zeigte ein anderes Motiv Schriftzeichen und Symbole sowie feine Linien deren Sinn vorerst verborgen blieb.
Die erste Abpausung zeigt ein Bild von der einst blühenden Stadt Varuna.
Die zweite Abpausung zeigt einen Szene wie sich Kaluren und Menschen die Hände reichen und lässt somit darauf schließen das es sich bei den Steinreliefs um Relikte aus der Zeit nicht all zu lange nach dem Siegelbuch und dem Betreten der Oberwelt der Kaluren handelt.
Die dritte Abpausung war die am interessantesten, zeigt diese doch einen Teil den Nilzadan und einen Tempel.
Bei näherer Betrachtung und bei verschiedener Beleuchtung und Anordnung der Abpausungen ergaben die feinen Linien einen Sinn, stellten diese doch, wenn auch lückenhaft aber dennoch erkennbar eine Stollen und Höhlenkarte tief im inneren des Götterbergs dar.
Der alte Morgosch aus der Sippe der Hammergrund war mit dabei als die Abpausungen untersucht wurden. Der Alte Kalure hatte immer noch vieles aus der Alten Zeit in Erinnerung die weiter zurück reichten als all jener Kaluren die an jenem Abend sonst noch anwesend waren. Er meißelte einen Stollenplan in eine Steintafel nach seiner Erinnerung und nach dem was man aus den Abpausungen entnehmen konnte. So entstand eine Brauchbare Karte mittels derer man nun weitere Nachforschungen tief im Götterberg würde anstellen können.
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Freitag 14. März 2025, 18:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
(A. Einstein)
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- Morgosh Hammergrund
- Beiträge: 126
- Registriert: Dienstag 1. September 2015, 12:53
Als Morgosh von den alten Abpausungen gehört hatte war er direkt interessiert. Er wusste nicht so wirklich um was es ging doch war er ein Kalure der meist in der Vergangenheit lebte als die Hammergrunds noch die bedeutendste Sippe waren und Karggosch Hammergrund der König war. Auch Grim Hammergrund war einst der Kalure der ihn aufgenommen hatte als er vor gefühlt ewig langer Zeit an die Oberfläche gefunden hatte, damals als er seinen Vater bei einem Felsrutsch verloren hatte.
Genau betrachtete er die Abpausungen und erkannte direkt viele Orte von früher als Varuna noch eine florierende Stadt war, viel schöner und einladender als das heutige Adoran. Die Taverne in der er oft mit den ansässigen Handwerkern und Gardisten zusammen auf ein Bier saß und man über die Götter, deren Pläne oder auch ganz banale Dinge plaudern konnte...es war eine gute Zeit. Der heute stattliche König Ador, der einst als kleiner Junge auf seinem Schoß saß und mit seiner Prunkkette gespielt hatte während die Diplomaten Dinge besprachen kamen ihm auch in die Gedanken und er musste unweigerlich schmunzeln.
Der Blick ging dann weiter zur Abpausung von Nilzadan. Es war durchaus eine sehr alte Karte. Viele der Wege waren heute verschüttet oder wurden einfach nicht mehr genutzt. Das einstige Sippenviertel und auch die Mine die man wegen der Einsturzgefahr beschlossen hatte nicht mehr zu nutzen. Jedoch war entweder der Kartenschreiber ungenau oder die Abpausungen wurden unter Zeitdruck gefertigt denn viele Wege waren unvollständig gezeichnet. Er erinnerte sich an den Weg der einstigen Mine, an die zwei Eingänge die diese hatte. Auch der Marktplatz der früher mindestens einmal im Mondlauf betrieben wurde war an einem anderen Ort als er es heute war.
Auf eine Steinplatte zeichnete er so all die Wege ein an die er sich noch erinnern konnte von damals, ein Wissen, dass ihn selbst verwunderte. So entstand nach und nach eine Karte des Tunnelsystems. Es war nicht vollständig doch die meisten Wege waren dort zu finden. Auch die Stollen wurden fein säuberlich und deutlich detaillierter eingraviert, verbrachte er hier doch unendlich viele Stunden. So konnte er jeden Stützpfeiler einzeichnen und auch die mit einem Totenkopf markieren welche einsturzgefährdet waren.
Als er fertig war legte er diese Steinplatte vor die Abpausungen. Er war froh auch mal mit seinem alten Wissen helfen zu können, war er doch sonst eher der Einzelgänger der sich wenig um die Diplomatie scherrte die die "jungen" so aushandelten.
Er war sich sicher, dass eine anstehende Expedition nicht nur nicht ungefährlich sondern für ungeübte Bergleute lebensgefährlich sein wird...so er die Zeit finden könnte würde er sein Wissen erneut bei dieser einbringen um die Seinen vor den Gefahren zu warnen und diese so gering wie möglich zu halten.
Genau betrachtete er die Abpausungen und erkannte direkt viele Orte von früher als Varuna noch eine florierende Stadt war, viel schöner und einladender als das heutige Adoran. Die Taverne in der er oft mit den ansässigen Handwerkern und Gardisten zusammen auf ein Bier saß und man über die Götter, deren Pläne oder auch ganz banale Dinge plaudern konnte...es war eine gute Zeit. Der heute stattliche König Ador, der einst als kleiner Junge auf seinem Schoß saß und mit seiner Prunkkette gespielt hatte während die Diplomaten Dinge besprachen kamen ihm auch in die Gedanken und er musste unweigerlich schmunzeln.
Der Blick ging dann weiter zur Abpausung von Nilzadan. Es war durchaus eine sehr alte Karte. Viele der Wege waren heute verschüttet oder wurden einfach nicht mehr genutzt. Das einstige Sippenviertel und auch die Mine die man wegen der Einsturzgefahr beschlossen hatte nicht mehr zu nutzen. Jedoch war entweder der Kartenschreiber ungenau oder die Abpausungen wurden unter Zeitdruck gefertigt denn viele Wege waren unvollständig gezeichnet. Er erinnerte sich an den Weg der einstigen Mine, an die zwei Eingänge die diese hatte. Auch der Marktplatz der früher mindestens einmal im Mondlauf betrieben wurde war an einem anderen Ort als er es heute war.
Auf eine Steinplatte zeichnete er so all die Wege ein an die er sich noch erinnern konnte von damals, ein Wissen, dass ihn selbst verwunderte. So entstand nach und nach eine Karte des Tunnelsystems. Es war nicht vollständig doch die meisten Wege waren dort zu finden. Auch die Stollen wurden fein säuberlich und deutlich detaillierter eingraviert, verbrachte er hier doch unendlich viele Stunden. So konnte er jeden Stützpfeiler einzeichnen und auch die mit einem Totenkopf markieren welche einsturzgefährdet waren.
Als er fertig war legte er diese Steinplatte vor die Abpausungen. Er war froh auch mal mit seinem alten Wissen helfen zu können, war er doch sonst eher der Einzelgänger der sich wenig um die Diplomatie scherrte die die "jungen" so aushandelten.
Er war sich sicher, dass eine anstehende Expedition nicht nur nicht ungefährlich sondern für ungeübte Bergleute lebensgefährlich sein wird...so er die Zeit finden könnte würde er sein Wissen erneut bei dieser einbringen um die Seinen vor den Gefahren zu warnen und diese so gering wie möglich zu halten.
- Bork Baerenstolz
- Beiträge: 690
- Registriert: Mittwoch 28. Oktober 2020, 17:04
- Wohnort: Nähe Lübeck
Einige Tage, schon gar Wochenläufe ist es nun her, doch vergessen ist es keinesfalls!
Begonnen hatte alles mit einem Aufruf der Langbeiner, besser der des Klosters zu einer Erkundung von Varuna, der vor geraumer Zeit großen Langbeinstadt, welche großen Glanz trug. Es waren nahezu alle Lichten Völker vertreten.
Von Wohnhaus zu Wohnhaus, von Taverne zu Handwerkshaus und zurück führte der verworrene Weg alle Streiter. Ungetüme über Ungeheuer und seltsamen schon längst verweste Kreaturen waren in Heerscharen auf die Truppe hergefallen, doch vergebens – sie waren siegreich.
Es führte die Gruppe in einen kleinen Stollengang, etwas versteckt in Varuna, in den Berg. In den Götterberg Nilzadan an dessen Fuße die Stadt lag. Schwerer und muffiger Geruch lag in der Luft, selbst den Tod konnte man hin und wieder riechen.
Diese Wesen hatten auch diesen Stollen eingenommen und für sich beansprucht. Niedergeschlagen und zurück gedrängt traten die Völker des Lichten-Patrons immer tiefer, durch einige Kavernen in die längst verschollenen Bereiche des Nilzadan vor.
Gebeine von gefallen Kaluren ließen ihnen immer wieder den Atem stocken. Zertrümmerte Knochen, geschehen als noch Fleisch an ihnen war, durchdrungen von Blut, doch jetzt nur noch Knochen und metallische Überreste. Helme kalurischer Art mit Äxten im Kopf – tödlich, lagen umher.
Was beim Barte war hier geschehen?!
Erklären konnte es niemand der Anwesenden, weder die Priester des Klosters, noch die des Wüstenvolkes oder der eisigen Thyren. Selbst das eigene kalurische Volk war überfragt.
In einer größeren Kaverne angekommen, der weitere Weg in den Berg versperrt, zwang die Gruppe sich den Bereich genauer anzusehen. Während manch ein Langbein auf die Schnapsidee kam den weiteren Weg freizubrennen – Feuer in einer alten Höhle, mit wenig frischer Luft zu sähen?! Suchten die kalurischen Vertreter weiter, weiter den Weg in die tiefen – Das Herz – des Berges. Den beißenden Rauch dann letztlich doch bezwungen und das grobe Feuer gelöscht und alle wohlauf, konnten alle die Suche fortsetzen
Die Heldenhelferin und Glücksbringern der Kaluren, Cirmias treue Graik Dar Florence Lascari entdeckte die Schemen von Wandreliefen. Wandreliefe aus längst vergangener und teils vergessener Zeit.
Reliefe über die Stadt Varuna
Reliefe über die Kalurenstollen mit prägnantem Tempel
Reliefe über Menschen und Zwergen
Bevor die Langbeiner diesen ehrwürdigen und Geschichtsträchtigen Stollen noch gänzlich zum Einsturtz bringen und für ewig begraben, machten sich Florence und Bork daran die Reliefe abzupauschen.
Eben jene, welche nun im Bollwerk des Götterberges, in der Graikfestung, den ältesten Vertreten des Volkes widerstand beim Entziffern und deuten leistet.
Am 13. Lenzing war es soweit, das Rätsel konnte angegangen und vielleicht gar Teils gelöst werden. Auch wenn es nur der Anfang war.
Mit viel Bier, noch graueren Haaren und schon teils Verzweiflung konnte ein ganz grober Plan, ein Minenplan? Von Morgrosch Hammergrund gemeißelt werden.
Wo genau er hinführt ist ungewiss. In die älteren, verschollenen Städte im Berg? Schließlich waren sie nur in der umgangssprachlichen Oberstadt.
Durin und Zaltox Knochenbrecher, zwei frische Graikler, haben die Aufgabe bekommen alles für eine Expedition vorzubereiten.
Und so stehen sie nun dort…Neugierig, voller Vorfreude aber auch Angespanntheit, denn wie der Berg es bisher Preisgab – auch mit dem Tod der Kaluren der tieferen Stollen und Bereiche des Berges ist zu rechnen.
Begonnen hatte alles mit einem Aufruf der Langbeiner, besser der des Klosters zu einer Erkundung von Varuna, der vor geraumer Zeit großen Langbeinstadt, welche großen Glanz trug. Es waren nahezu alle Lichten Völker vertreten.
Von Wohnhaus zu Wohnhaus, von Taverne zu Handwerkshaus und zurück führte der verworrene Weg alle Streiter. Ungetüme über Ungeheuer und seltsamen schon längst verweste Kreaturen waren in Heerscharen auf die Truppe hergefallen, doch vergebens – sie waren siegreich.
Es führte die Gruppe in einen kleinen Stollengang, etwas versteckt in Varuna, in den Berg. In den Götterberg Nilzadan an dessen Fuße die Stadt lag. Schwerer und muffiger Geruch lag in der Luft, selbst den Tod konnte man hin und wieder riechen.
Diese Wesen hatten auch diesen Stollen eingenommen und für sich beansprucht. Niedergeschlagen und zurück gedrängt traten die Völker des Lichten-Patrons immer tiefer, durch einige Kavernen in die längst verschollenen Bereiche des Nilzadan vor.
Gebeine von gefallen Kaluren ließen ihnen immer wieder den Atem stocken. Zertrümmerte Knochen, geschehen als noch Fleisch an ihnen war, durchdrungen von Blut, doch jetzt nur noch Knochen und metallische Überreste. Helme kalurischer Art mit Äxten im Kopf – tödlich, lagen umher.
Was beim Barte war hier geschehen?!
Erklären konnte es niemand der Anwesenden, weder die Priester des Klosters, noch die des Wüstenvolkes oder der eisigen Thyren. Selbst das eigene kalurische Volk war überfragt.
In einer größeren Kaverne angekommen, der weitere Weg in den Berg versperrt, zwang die Gruppe sich den Bereich genauer anzusehen. Während manch ein Langbein auf die Schnapsidee kam den weiteren Weg freizubrennen – Feuer in einer alten Höhle, mit wenig frischer Luft zu sähen?! Suchten die kalurischen Vertreter weiter, weiter den Weg in die tiefen – Das Herz – des Berges. Den beißenden Rauch dann letztlich doch bezwungen und das grobe Feuer gelöscht und alle wohlauf, konnten alle die Suche fortsetzen
Die Heldenhelferin und Glücksbringern der Kaluren, Cirmias treue Graik Dar Florence Lascari entdeckte die Schemen von Wandreliefen. Wandreliefe aus längst vergangener und teils vergessener Zeit.
Reliefe über die Stadt Varuna
Reliefe über die Kalurenstollen mit prägnantem Tempel
Reliefe über Menschen und Zwergen
Bevor die Langbeiner diesen ehrwürdigen und Geschichtsträchtigen Stollen noch gänzlich zum Einsturtz bringen und für ewig begraben, machten sich Florence und Bork daran die Reliefe abzupauschen.
Eben jene, welche nun im Bollwerk des Götterberges, in der Graikfestung, den ältesten Vertreten des Volkes widerstand beim Entziffern und deuten leistet.
Am 13. Lenzing war es soweit, das Rätsel konnte angegangen und vielleicht gar Teils gelöst werden. Auch wenn es nur der Anfang war.
Mit viel Bier, noch graueren Haaren und schon teils Verzweiflung konnte ein ganz grober Plan, ein Minenplan? Von Morgrosch Hammergrund gemeißelt werden.
Wo genau er hinführt ist ungewiss. In die älteren, verschollenen Städte im Berg? Schließlich waren sie nur in der umgangssprachlichen Oberstadt.
Durin und Zaltox Knochenbrecher, zwei frische Graikler, haben die Aufgabe bekommen alles für eine Expedition vorzubereiten.
Und so stehen sie nun dort…Neugierig, voller Vorfreude aber auch Angespanntheit, denn wie der Berg es bisher Preisgab – auch mit dem Tod der Kaluren der tieferen Stollen und Bereiche des Berges ist zu rechnen.
Bork aus der Sippe Baerenstolz, Kal Khazad der 4. Khohorte
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Keldion Donnerkeil
- Beiträge: 60
- Registriert: Samstag 21. September 2024, 15:02
Keldion Donnerkeil, Geselle des Cirmias saß in seinem Studierzimmer in der Halle der Steine und blickte nachdenklich auf die Pergamentrolle vor ihm.Die Pergamentrolle umfasste wohl einige vermisste Graikler der letzten Jahre, doch konnte er keine Namen finden die er zu ordnen konnte. Er dachte immer fortwährend an die Gebeine der geborgenen Kaluren im Stollen nahe Varuna.
Seine Suche nach dem Geburtsort der Schwertgöttin Temora hatte ihn auf unerwartete Pfade geführt und nun fand er sich inmitten einer Geschichte, die weit über seine ursprüngliche Aufgabe hinausging.
Er erinnerte sich an die Ereignisse, die sich vor einigen Wochen zugetragen hatten. Der Aufruf des Klosters zur Erkundung von Varuna hatte ihn neugierig gemacht und er hatte sich der Gruppe angeschlossen in der Hoffnung Hinweise auf Temoras Herkunft zu finden. Er hatte Leandra und Berenguer versprochen Ihnen beizustehen, denn Sie waren mehr als nur Freunde. Sie gehörten mittlerweile zu seinem engeren Kreis den man auch gerne als Familie oder Sippe bezeichnen hätten können.
Varuna, einst eine prächtige Langbeinstadt, lag nun in Trümmern. Keldion und seine Gefährten kämpften sich durch die verwüsteten Straßen, vorbei an verfallenen Wohnhäusern und verlassenen Tavernen. Unzählige Ungetüme und verweste Kreaturen stellten sich ihnen in den Weg, doch die Streiter blieben siegreich.
Tief im Herzen der Stadt entdeckten sie einen versteckten Eingang, der in den Berg führte und mit dem Nilzadan verbunden schien. Keldion spürte, wie sich seine Nackenhaare aufstellten, als sie den muffigen Stollen betraten. Der Geruch des Todes hing in der Luft und bald stießen sie auf grausige Überreste gefallener Kaluren. Die Gebeine, zertrümmert und durchdrungen von Blut, lagen umher, und Helme kalurischer Art mit Äxten im Kopf zeugten von einem grausamen Kampf. Was beim Barte war hier geschehen? Niemand konnte es erklären, weder die Priester des Klosters noch die des Wüstenvolkes oder der eisigen Thyren. Selbst das eigene kalurische Volk war überfragt.
Und es war auch genau dort wo er berührt worden war und fortan als Geselle seinen Weg fortführen sollte. Es ging eine große Verantwortung damit einher und er war unweigerlich ein Teil davon als Kalure und Geweihter.
In der großen Kaverne machten sie eine erstaunliche Entdeckung. Florence Lascari, die Heldenhelferin der Kaluren, fand alte Wandreliefs, die Geschichten aus längst vergangener Zeit erzählten. Diese Reliefs, nun im Bollwerk des Götterberges, in der Graikfestung, widerstanden beim Entziffern und Deuten.
Am 13. Lenzing versammelten sich die ältesten Vertreter des Volkes in der Graikfestung, um die Bedeutung der Reliefs zu entschlüsseln. Keldion war nicht anwesend gewesen, als Morgrosch Hammergrund einen groben Minenplan erstellte. Doch erfuhr er von Bork was die nächsten Schritte sein sollten. Die Anwesenden in der Graikfestungen hatten jedoch die allentscheidende Frage, die alle beschäftigte: Wohin führten diese vergessenen Stollen? Die Expedition in die tieferen Bereiche des Berges stand also bevor.
Er würde seinen Teil erfüllen und sich zur Verfügung stellen. Doch zunächst musste er sich mit Dorlikin um die Vorbereitungen der Beerdigung kümmern damit die gefallenen Kaluren den Weg über den Ilmasud zu Cirmias fanden.
Seine Suche nach dem Geburtsort der Schwertgöttin Temora hatte ihn auf unerwartete Pfade geführt und nun fand er sich inmitten einer Geschichte, die weit über seine ursprüngliche Aufgabe hinausging.
Er erinnerte sich an die Ereignisse, die sich vor einigen Wochen zugetragen hatten. Der Aufruf des Klosters zur Erkundung von Varuna hatte ihn neugierig gemacht und er hatte sich der Gruppe angeschlossen in der Hoffnung Hinweise auf Temoras Herkunft zu finden. Er hatte Leandra und Berenguer versprochen Ihnen beizustehen, denn Sie waren mehr als nur Freunde. Sie gehörten mittlerweile zu seinem engeren Kreis den man auch gerne als Familie oder Sippe bezeichnen hätten können.
Varuna, einst eine prächtige Langbeinstadt, lag nun in Trümmern. Keldion und seine Gefährten kämpften sich durch die verwüsteten Straßen, vorbei an verfallenen Wohnhäusern und verlassenen Tavernen. Unzählige Ungetüme und verweste Kreaturen stellten sich ihnen in den Weg, doch die Streiter blieben siegreich.
Tief im Herzen der Stadt entdeckten sie einen versteckten Eingang, der in den Berg führte und mit dem Nilzadan verbunden schien. Keldion spürte, wie sich seine Nackenhaare aufstellten, als sie den muffigen Stollen betraten. Der Geruch des Todes hing in der Luft und bald stießen sie auf grausige Überreste gefallener Kaluren. Die Gebeine, zertrümmert und durchdrungen von Blut, lagen umher, und Helme kalurischer Art mit Äxten im Kopf zeugten von einem grausamen Kampf. Was beim Barte war hier geschehen? Niemand konnte es erklären, weder die Priester des Klosters noch die des Wüstenvolkes oder der eisigen Thyren. Selbst das eigene kalurische Volk war überfragt.
Und es war auch genau dort wo er berührt worden war und fortan als Geselle seinen Weg fortführen sollte. Es ging eine große Verantwortung damit einher und er war unweigerlich ein Teil davon als Kalure und Geweihter.
In der großen Kaverne machten sie eine erstaunliche Entdeckung. Florence Lascari, die Heldenhelferin der Kaluren, fand alte Wandreliefs, die Geschichten aus längst vergangener Zeit erzählten. Diese Reliefs, nun im Bollwerk des Götterberges, in der Graikfestung, widerstanden beim Entziffern und Deuten.
Am 13. Lenzing versammelten sich die ältesten Vertreter des Volkes in der Graikfestung, um die Bedeutung der Reliefs zu entschlüsseln. Keldion war nicht anwesend gewesen, als Morgrosch Hammergrund einen groben Minenplan erstellte. Doch erfuhr er von Bork was die nächsten Schritte sein sollten. Die Anwesenden in der Graikfestungen hatten jedoch die allentscheidende Frage, die alle beschäftigte: Wohin führten diese vergessenen Stollen? Die Expedition in die tieferen Bereiche des Berges stand also bevor.
Er würde seinen Teil erfüllen und sich zur Verfügung stellen. Doch zunächst musste er sich mit Dorlikin um die Vorbereitungen der Beerdigung kümmern damit die gefallenen Kaluren den Weg über den Ilmasud zu Cirmias fanden.
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Florence Lascari
- Beiträge: 305
- Registriert: Sonntag 13. Februar 2022, 19:09
Es war ein beeindruckender Augenblick, als die ergrauten Kaluren sich an alte Zeiten erinnerten. An Geschehnisse vor langer Zeit, Momente die sie mit anderen geteilt hatten, Freude und erste Freundschaften mit den Menschen und in Varuna.
Wann immer sie sich an manchen Tagen fremd fühlte, in ihrem Inneren wusste sie, dass sie hier sein sollte. Glücksbringerin und Heldenhelferin. Nur die Götter und sie selbst wussten vielleicht, warum sie gerade in manchen Momenten dem gerecht wurde.
Es war nur ein schneller Gedankenblitz, dieses alte Relief abzupauschen. Nur wenige wussten, dass sie sowas und alte Geschichten immer schon faszinierten. Am besten man besuchte alte Orte um sich das anzusehen. Nicht von ungefähr hatte sie ein ganzes Sammelsurium an Krimskrams von Bürsten, Feinwerzeugen, Gips und dünnes Pergament für genau solche Momente in ihrer Ausrüstung dabei.
Sie hatte nicht wirklich gelaubt, dass solche Spielerein einen Nutzen haben würden. Aber das hatte es und nun wurde dabei ein altes Geheimnis offenbart.
Sie freute sich für die kleinen Helden des Berges, die voller Eifer sich austauschten, Bhir tranken, Sachen abzeichneten auf Steintafeln, Bhir tranken, voller Energie und Tatendrang redeten und planten und irgendwann wieder Bhir tranken zu Cirmias Ehren.
Wann immer sie sich auf eine sehr menschliche Art und Weise allein gefühlt hatte unter dem Volk des Seelenschmieds, trank sie von solchen Momenten und Erinnerungen zusammen mit einem guten Rum.
Denn sie würde den Schwur halten, den sie Cirmias gegeben hatte, als er ihr einmal sehr, sehr nahe war. Schild für sein Volk. Denn auch ein Buckler kann vor Schaden bewahren? Leise lachend lehnte sie sich bei den Gedanken an die Mauer und spähte in die Dunkelheit.
Wann immer sie sich an manchen Tagen fremd fühlte, in ihrem Inneren wusste sie, dass sie hier sein sollte. Glücksbringerin und Heldenhelferin. Nur die Götter und sie selbst wussten vielleicht, warum sie gerade in manchen Momenten dem gerecht wurde.
Es war nur ein schneller Gedankenblitz, dieses alte Relief abzupauschen. Nur wenige wussten, dass sie sowas und alte Geschichten immer schon faszinierten. Am besten man besuchte alte Orte um sich das anzusehen. Nicht von ungefähr hatte sie ein ganzes Sammelsurium an Krimskrams von Bürsten, Feinwerzeugen, Gips und dünnes Pergament für genau solche Momente in ihrer Ausrüstung dabei.
Sie hatte nicht wirklich gelaubt, dass solche Spielerein einen Nutzen haben würden. Aber das hatte es und nun wurde dabei ein altes Geheimnis offenbart.
Sie freute sich für die kleinen Helden des Berges, die voller Eifer sich austauschten, Bhir tranken, Sachen abzeichneten auf Steintafeln, Bhir tranken, voller Energie und Tatendrang redeten und planten und irgendwann wieder Bhir tranken zu Cirmias Ehren.
Wann immer sie sich auf eine sehr menschliche Art und Weise allein gefühlt hatte unter dem Volk des Seelenschmieds, trank sie von solchen Momenten und Erinnerungen zusammen mit einem guten Rum.
Denn sie würde den Schwur halten, den sie Cirmias gegeben hatte, als er ihr einmal sehr, sehr nahe war. Schild für sein Volk. Denn auch ein Buckler kann vor Schaden bewahren? Leise lachend lehnte sie sich bei den Gedanken an die Mauer und spähte in die Dunkelheit.
Zuletzt geändert von Florence Lascari am Samstag 15. März 2025, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.
- Rago Getwergelyn
- Beiträge: 559
- Registriert: Samstag 27. Januar 2018, 23:06
Die Stimme des Gesteins
Cirmias Mahal!
Staub legte sich in feinen Spuren auf den alten Steinboden der Graik. Die Fackeln an den Wänden warfen lange Schatten, als Rago mit schweren Schritten die Halle durchquerte. Seine Stiefel hallten dumpf auf dem Gestein, als er vor der Steintafel stehen blieb, die am Abend zuvor noch unter den Händen von Morgosh entstanden war.
Er zog die Brauen zusammen, ließ den Blick über die eingravierten Linien wandern. Eine Karte, unvollständig, aber dennoch ein Schlüssel zu etwas, das lange verborgen lag. Die Pfade, die sich über die Steintafel zogen, waren wie Adern eines uralten Körpers, der tief im Nilzadan ruhte.
„Ja… das ist also, was sie freigelegt haben…“ brummte Rago leise, mehr zu sich selbst als zu jemandem in der Nähe.
Seine Finger glitten über die Umrisse eines alten Stollens, eine Erinnerung an die verlorene Zeit der Kaluren. Doch es war nicht nur Vergangenheit, die in diesen Linien lag.
Das Gewicht der Worte, die er in den letzten Tagen gehört hatte, lastete auf seinen Schultern wie ein frisch geschmiedeter Brustpanzer. Die Reliefe, die alten Stollen, die Knochen tief unter der Erde, das alles kann kein Zufall sein.
Rago straffte die Schultern, dann trat er einen Schritt zurück.
„Die Tiefen rufen und ich werde sie nicht ignorieren.“
Sein Blick fiel auf die Namen, die in den Berichten genannt wurden. Durin und Zaltox sollten die Expedition vorbereiten. Eine ehrenvolle Aufgabe – aber er würde nicht nur zusehen.
Er zog die Handschuhe enger, die Lederriemen knarzten leise.
„Bevor jemand einen Fuß in diese Stollen setzt, will ich mir die Steintafel genau ansehen. Ich will wissen was fehlt und was verborgen bleibt. Wenn wir gehen, dann nicht blind.“
Mit entschlossener Miene trat er an einen Tisch in der Nähe, griff nach Hammer und Meisel. Es dauerte nicht lange, bis seine rauen Finger über die Steintafel strichen, die Worte mit festen Gravuren niedergelegt.
Rago drehte die Steintafl, betrachtete seine Worte einen Moment lang, bevor er es zur Seite schob und Hammer und Meisel beiseitelegte. Sein Blick wanderte erneut zur Steintafel, als wolle er den Berg selbst um Antworten bitten.Rago Getwergelyn hat geschrieben:Eintrag im Ratsaal der Kaluren
Nachdem ich die Berichte über Varuna und die Reliefe gelesen habe, denke ich, es wird Zeit, dass ich mich selbst einbringe. Die alten Stollen, die freigelegt wurden, sind nicht einfach nur ein paar vergessene Gänge – das hier ist unser Erbe. Und wenn der Bergvater uns seinen Fingerzeig gibt, dann sollten wir genau hinsehen.
Zu den Reliefen und der Karte:
Das, was Morgosh da auf die Steintafel gemeißelt hat, könnte mehr sein als nur eine alte Karte. Ich habe genug Zeit in den Tiefen verbracht, um zu wissen: Ein vergessener Stollen ist selten ohne Grund vergessen. Wenn dort unten noch etwas liegt, was nicht gefunden werden sollte, dann sollten wir besser darauf vorbereitet sein.
Zur geplanten Expedition:
Durin und Zaltox kümmern sich um die Vorbereitungen – gut so. Aber ich will dabei sein, wenn wir tiefer gehen. Nicht nur, weil es unser Erbe ist, sondern weil ich wissen will, warum diese Gänge verschüttet waren. War es Zeit und Vernachlässigung oder gab es damals Kaluren, die sicherstellen wollten, dass keiner mehr dort hinkommt?
Ich will mir die Steintafel genauer ansehen und mit Morgosh sprechen. Vielleicht gibt es Zeichen in den Stollen, die wir noch nicht richtig gedeutet haben. Fallen, Warnungen oder eben einen Grund, warum dort unten immer noch Knochen unserer Brüder liegen.
Mein Vorschlag:
Vor der Expedition eine gründliche Untersuchung der Stabilität – ich will kein Geröll im Nacken, wenn wir da unten sind.
Die richtige Ausrüstung – Licht, Keile, Hörrohre und Seile, falls wir uns abseilen müssen.
Ein Plan für den Rückweg – Wer die Tiefen kennt weiß: „Ein Ausgang ist kein Ausgang.“
Ich werde mit Bork und den anderen sprechen. Wer sich den Tiefen stellt, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Das hier ist nicht nur eine Expedition – es ist eine Reise in unsere eigene Vergangenheit.
Schutz dem Berg.
Rago Getwergelyn
Kal Dar der Graik und heiliger Wühler Cirmias
„Ich werde mit Morgosh sprechen. Und wenn dieser Stollen einen Zugang zum Alten Stollen hat, dann werde ich ihn finden.“
Die Graik hatte lange genug nur Karten betrachtet. Es wurde Zeit, den ersten Schritt zu setzen dorthin, wo die Schatten der Ahnen noch immer in den Tiefen schlummerten.
Zuletzt geändert von Rago Getwergelyn am Samstag 15. März 2025, 22:39, insgesamt 1-mal geändert.
- Bork Baerenstolz
- Beiträge: 690
- Registriert: Mittwoch 28. Oktober 2020, 17:04
- Wohnort: Nähe Lübeck
Feine Steintafeln, sorgsam gemeißelt und geordnet, liegen der prächtigen Graikfestung aus.
Berichte über die Erkundungen der verschollenen und vergessenen Stollen im tieferen Berg
Heute, am 02. Lenzing 268 zur 20ten Abendstunde versammelten wir uns in der Festung der Graik um die jüngst entdeckten Stollen zu erkunden und den Hinweisen auf die einste, alte Heimat tief verborgen im Berg zu finden.
Die Sipplinge der Knochenbrecher hatten die Aufgabe von mir, dem Kal Khazad, erhalten alles Nötige für eine Expedition vorzubereiten.
Angefangen von Proviant mit haltbarem Essen und natürlich Bier, über Spitzhacken und Schaufeln, sowie Seilen und selbst provisorische Stützbalken sollten für den Fall der Fälle bereit liegen.
Schließlich will Durin aus der Knochenbrecher Sippe zusammen mit Zaltox den Weg des Wühlers beschreiten, somit muss die Vorbereitung für so ein Unterfangen bereits verinnerlicht sein.
Diese Aufgabe wurde bis hierhin zufriedenstellend erfüllt.
Kurz nach der 20ten Abendstunde waren auch alle Versammelt im großen Saal:
Meiner einst - Kal Khazad Bork Bärenstolz, Kal Dar Rago Getwergelyn, Graik Dar Florence Lascari, Graik Durin Knochenbrecher, Graik Baranbur Donnerkeil, Rekrut Omra Knochenbrecher, Runenbewahrerin Evadna Goldhand, Diplomat Chrom Felsschläger, Meisterschmied Morgosh Hammergrund und Brogar Getwergelyn, die Bauhüttler Keldion Donnerkeil und Dugrosch Donnerkeil.
Gewappnet mit der Ausrüstung ging es wenig später los, unter der örtlichen Führung von Morgosh und Chrom, jene kannten am ehesten noch die alten Stollen im Berg.
Bis zum alten Wegekreuz im unteren Berg war der Weg noch bekannt und sicher.
Von hier an war es für fast alle Neuland und dieses musste erst entdeckt und vor allem wieder freigelegt werden. Mit Pike, Hammer und Meißel wurde Stück für Stück der verschüttete Bereich freigelegt und begehbar gemacht. Immer wieder stellte sich die Frage:“ War der Weg zum Schutz der alten Heimat verschüttet worden, oder zum Schutz vor dem was in der alten Heimat nun haust?!“
Fest steht nur, es war Handwerk des Volkes, welches die Wege verschloss – kalurische Runen die nur mit dem Glauben alle an den Bergvater Cirmias zu deuten und zu nutzen waren zierten unseren Weg in die Tiefe.
Gigantische Steine mussten geräumt und zerschlagen werden. Doch was offenbarten die Wege?
Ein enorm großes Nest von Schlangen und Spinnen, genährt nur durch Diamanterz!
Mühsam, unerbittlich und unerschrocken bezwangen wir gemeinsam diese Kreaturen. Die Berge von Leichen erklungen und den Weg weiter folgend führte es uns irgendwann nach Stunden des laufens, Einstürzenden Rückwegen und Abzweigungen zu einem einst schon bekannten Ort.

Der Ort an dem Florence zusammen mit mir in aller Eile die ersten Blaupausen erstellte und das Volk erst auf den Gedanken brachte, die alte Heimat aufzusuchen.
Nun waren jedoch keine Langbeiner oder Elfchen dabei, welche die Ranken die die Reliefe verbargen eher abfackeln und die Gruppe ausräuchern wollten.
Die letzten Reste der Ranken abgerissen und alle drei Reliefe nun in Gänze sichtbar, offenbarten diese bei genauerer Betrachtung weitere Wege, verschlungen und wirr. Jene Wege waren noch nicht auf den Blaupausen!
Rasch Zeichnete Morgosch jene so gut er konnte in die erstellte Karte ein. Ebenso fertigte ich erneut Blaupausen von den bis hierhin unbekannten Teilen der Karte an um jene zu einem großen Ganzen zusammen zu fügen.
Den Rückweg vorerst angetreten galt es nun alles zusammen zu fügen und bei Bier sich die Köpfe zu zerbrechen.
Das nächste Rätsel der Vorfahren zu lösen – Was und Wo ist der richtige Weg durch den Irrgarten des Berges? Manche gezeichneten Wege waren mit Symbolen verziert – Fallen, Sackgassen, Rundwege,…
Es muss jedoch einen, den richtigen, Weg hindurch geben!
Was könnten die alten meisterlichen Kaluren ausgeheckt haben, was gebaut – mit welchen Mechanismen gespickt, um die Heimat zu schützen?

Möglichkeiten die uns bisweilen in den Kopf gekommen sind;
Mit Wasser die Wege verdeutlichen und auf Zeichen, vielleicht Verfärbungen, achten.
Mit Tuch und Farbe alles erneut Abpausen und übereinanderlegen.
Abpausen und mit Kerzenschein durchleuchten
Weitere werden folgen!

Berichte über die Erkundungen der verschollenen und vergessenen Stollen im tieferen Berg
Heute, am 02. Lenzing 268 zur 20ten Abendstunde versammelten wir uns in der Festung der Graik um die jüngst entdeckten Stollen zu erkunden und den Hinweisen auf die einste, alte Heimat tief verborgen im Berg zu finden.
Die Sipplinge der Knochenbrecher hatten die Aufgabe von mir, dem Kal Khazad, erhalten alles Nötige für eine Expedition vorzubereiten.
Angefangen von Proviant mit haltbarem Essen und natürlich Bier, über Spitzhacken und Schaufeln, sowie Seilen und selbst provisorische Stützbalken sollten für den Fall der Fälle bereit liegen.
Schließlich will Durin aus der Knochenbrecher Sippe zusammen mit Zaltox den Weg des Wühlers beschreiten, somit muss die Vorbereitung für so ein Unterfangen bereits verinnerlicht sein.
Diese Aufgabe wurde bis hierhin zufriedenstellend erfüllt.
Kurz nach der 20ten Abendstunde waren auch alle Versammelt im großen Saal:
Meiner einst - Kal Khazad Bork Bärenstolz, Kal Dar Rago Getwergelyn, Graik Dar Florence Lascari, Graik Durin Knochenbrecher, Graik Baranbur Donnerkeil, Rekrut Omra Knochenbrecher, Runenbewahrerin Evadna Goldhand, Diplomat Chrom Felsschläger, Meisterschmied Morgosh Hammergrund und Brogar Getwergelyn, die Bauhüttler Keldion Donnerkeil und Dugrosch Donnerkeil.
Gewappnet mit der Ausrüstung ging es wenig später los, unter der örtlichen Führung von Morgosh und Chrom, jene kannten am ehesten noch die alten Stollen im Berg.
Bis zum alten Wegekreuz im unteren Berg war der Weg noch bekannt und sicher.
Von hier an war es für fast alle Neuland und dieses musste erst entdeckt und vor allem wieder freigelegt werden. Mit Pike, Hammer und Meißel wurde Stück für Stück der verschüttete Bereich freigelegt und begehbar gemacht. Immer wieder stellte sich die Frage:“ War der Weg zum Schutz der alten Heimat verschüttet worden, oder zum Schutz vor dem was in der alten Heimat nun haust?!“
Fest steht nur, es war Handwerk des Volkes, welches die Wege verschloss – kalurische Runen die nur mit dem Glauben alle an den Bergvater Cirmias zu deuten und zu nutzen waren zierten unseren Weg in die Tiefe.
Gigantische Steine mussten geräumt und zerschlagen werden. Doch was offenbarten die Wege?
Ein enorm großes Nest von Schlangen und Spinnen, genährt nur durch Diamanterz!
Mühsam, unerbittlich und unerschrocken bezwangen wir gemeinsam diese Kreaturen. Die Berge von Leichen erklungen und den Weg weiter folgend führte es uns irgendwann nach Stunden des laufens, Einstürzenden Rückwegen und Abzweigungen zu einem einst schon bekannten Ort.

Der Ort an dem Florence zusammen mit mir in aller Eile die ersten Blaupausen erstellte und das Volk erst auf den Gedanken brachte, die alte Heimat aufzusuchen.
Nun waren jedoch keine Langbeiner oder Elfchen dabei, welche die Ranken die die Reliefe verbargen eher abfackeln und die Gruppe ausräuchern wollten.
Die letzten Reste der Ranken abgerissen und alle drei Reliefe nun in Gänze sichtbar, offenbarten diese bei genauerer Betrachtung weitere Wege, verschlungen und wirr. Jene Wege waren noch nicht auf den Blaupausen!
Rasch Zeichnete Morgosch jene so gut er konnte in die erstellte Karte ein. Ebenso fertigte ich erneut Blaupausen von den bis hierhin unbekannten Teilen der Karte an um jene zu einem großen Ganzen zusammen zu fügen.
Den Rückweg vorerst angetreten galt es nun alles zusammen zu fügen und bei Bier sich die Köpfe zu zerbrechen.
Das nächste Rätsel der Vorfahren zu lösen – Was und Wo ist der richtige Weg durch den Irrgarten des Berges? Manche gezeichneten Wege waren mit Symbolen verziert – Fallen, Sackgassen, Rundwege,…
Es muss jedoch einen, den richtigen, Weg hindurch geben!
Was könnten die alten meisterlichen Kaluren ausgeheckt haben, was gebaut – mit welchen Mechanismen gespickt, um die Heimat zu schützen?

Möglichkeiten die uns bisweilen in den Kopf gekommen sind;
Mit Wasser die Wege verdeutlichen und auf Zeichen, vielleicht Verfärbungen, achten.
Mit Tuch und Farbe alles erneut Abpausen und übereinanderlegen.
Abpausen und mit Kerzenschein durchleuchten
Weitere werden folgen!

Bork aus der Sippe Baerenstolz, Kal Khazad der 4. Khohorte
- Bork Baerenstolz
- Beiträge: 690
- Registriert: Mittwoch 28. Oktober 2020, 17:04
- Wohnort: Nähe Lübeck
Die Abendstunde des letzten Tages im Lenzing brachen an und ein Teil des kalurischen Volkes der Oberstadt des Nilzadans versammelte sich in der prächtigen Graikfestung am Eingang des Berges. Heute sollte wieder die massive gegossene Wand aus Mithrill in den tieferen Schächten, den verschollenen und fast vergessenen Stollen, begutachtet und wenn möglich, auch durchbrochen werden.
Nach Beratschlagung, Aufstockung der Vorräte und der Werkzeuge machte sich die Truppe auf durch die Wege der Stadt, hinab in die Tiefe.
Am Ziel, der Mithrillwand, angekommen wurde wie besprochen zuerst abermals nach einer Möglichkeit der Öffnung gesucht. Es wurde keine Fläche ausgelassen und alles mit den knubbeligen, vernarbten und schroffen Händen der Kaluren abgefahren. Selbst die etwas zu groß gewachsene und mit Bartwuchsausbleibende Ehrenkalurin Florence konnte im oberen Bereich der Wand nichts finden. Keine Öffnung, kein Hebel, keine Öse und selbst Runen die Hinweise liefern könnten blieben aus. Das rhythmische Trommeln der Schlachtentrommlerin ließ die Wand jedoch auch nicht das Preisgeben, was so sehnsüchtig erwartet wurde. Von Bier bis hin zu erneutem klopfen, nichts half. Musste nun wirklich, Widerwillen des kalurischen Willen diese Wand ein- besser aufgeschmolzen werden?
Nichts anderes blieb übrig.

Mit Steinen und Geröll eine Umrandung gebaut, alte Kohle als Bett im Inneren und frischem Holz als brennende Lage wurde es zuerst entfacht. Die Hitze sollte die Wand, sofern es gelingt, weich – formbar machen. Doch auch dies brachte wenig. Erst als einige der emsigen Graikler verstärkte Kessel mit flüssiger Lava, Magma, brachten und diese zu der Glut schütteten, tat sich langsam etwas. Nach und Nach konnte man sehen, dass die Wand weich wurde, es bildeten sich erste Verformungen und mit mal, als stellte man einen Eisblock vor eine Kerze, wich das Mithrill und ein kleiner Durchgang wurde offenbart.
Eine Schlange kroch wie ein Torwächter heraus, jedoch nicht weit. Die glühende Magmamasse war der Schlange tot.
Kurz darauf, nur wenig weiter aufgeschmolzen erkaltete die brennende Masse und man konnte Geräusche erahnen, sie drangen aus diesem neuen Durchgang.
Passen dort alle hindurch? Nicht das der dicke Geselle der Bauhütte den nun lang ersehnten Durchbruch mit seiner Wampe verstopft?!
Die Kal Dar Lascari machte den Anfang, war sie doch am beweglichsten. Rasch nach den ersten Schmerzschreien von Spinnengetier und dem Zischen von Schlangen drangen nun alle Zwerge nach und nach hindurch, und selbst der Geselle schaffte es hindurch.

Auf der anderen Seite angekommen wurde die Truppe von zich seltsamen Ungetier erwartet. Doch, wie war es anders zu erwarten – hielt es den kämpferischen Truppen dieses Unterfangen nicht stand. Einzig eine riesige Spinne, gespickt, genährt, gewachsen aus Diamanten brauchte etwas Zeit bis diese Erlag.
Chrom meinte sich noch an die Wege zu erinnern, denn die Gruppe stand nun vor mehreren Stollenwegen, Abzweigungen und Entscheidungen. Auf der Stollenkarte waren viele Wege eingezeichnet, manche mit Totenköpfen, andere mit Fallensymbolen und andere wiederum waren Sackgassen.
Doch Chrom war findig, und hoffentlich hielt sein heller Moment noch lange an. Er führte die Gruppe hindurch durch dieses Labyrinth und zum erwarteten Ziel.
Durch einen kleinen Gang geklettert standen sie nun in einer riesigen Binge.
Laut der Bautechnik und der Architektur war es die verschollene Kalurenstadt, tiefer - näher am Herzen des Berges. Nur kurz war die Freude über das Erreichen der Stadt, denn immer wieder hallte ein so dumpfes und kräftiges donnern durch die Gänge der Gemäuer. Spürbar zitterte immer wieder der Boden.
War es das, was niemand wieder freilegen sollte?
Wurde wegen diesem erschaudernden donnern diese Binge auf ewig versiegelt?
Was war es, was nun einen Weg hinaus hatte – hinaus an die Oberfläche Gerimors.

Bei Cirmias – es war Cirmias!
Erst mit gezogenen Waffen, gewappnet auf das größte Ungeheuer das sie je sahen standen sie nun voller Ehrfurcht für einem großen Menschenähnlichen Wesen.
Groß, kräftig, in einer Rüstung die der Rüstung der Wühler sehr ähnlichsah und mit langem weißem Haar und einem Bart der den Bauch passierte stand er da. Einen gigantischen Hammer in der Hand haltend an einem nochmals imposanteren Amboss.
Wohlwollend und erfreut klang die hallende Stimme vom Bergvater zu der Gruppe. Endlich haben sie es geschafft, das Rätsel der Vorfahren zu lüften und in die alte, einste Heimat zu kommen. Für all die Opferbereitschaft, das Kopfzerbrechen und Rätseln um den Weg freizulegen erhielten jene etwas vom Bergvater, was ihren Weg entsprach. Von einem Nähset aus Mithrill, über einen prächtigen Schmiedehammer aus Mithrill und Werkzeug für Fallen aus Mithrill, war selbst ein Liederbuch der alten Schlachtentrommler, gebunden in Mithrill und ein Buch seiner Lehren dabei. Als Bollwerk und Schild des Berges war sogar ein undurchdringbarer Schild für den Schlachtenwühler dabei. Etwas, was den sonst so tapferen und eisernen Wühler Rago aus der Fassung brachte offenbarte Cirmias ebenso. Er, der Bergvater selbst, wird noch einen zweiten Schild fertigen für eben jenen – Rago Getwergelyn. Zu guter Letzt striff Cirmias in seiner menschlichen Gestallt dem ältesten der anwesenden Kaluren durch den Bart – wuchs er nun wie aus Götterhand? Einige Worte später schien es zumindest so. Prachtvoll in einem weißen Glanz erschien nun der Bart von Chrom Felsschläger, ein wahrlicher Weißbart war er nun geworden.
Den Worten bald endend erklärte der Bergvater seinen Kindern, dass dies nun ihre neue Heimat sei!

Tiefer und sicherer im Berg als die jetzige Oberstadt, doch vermag es noch etwas Arbeit vom Volke bis es wieder von Leben erfüllt sein kann.
Nicht nur müsste etwas aufgeräumt werden, sondern vielmehr müsste die alte Stadt umziehen. Ein jeder Handwerker, ein jedes Gewerk und jeder Kalur wird seine Habseligkeiten einpacken müssen und die Oberstadt verlassen, hinab in die tiefere und hier eine neue Heimat finden.
Zuletzt sollen die Stollen und die Schächte zur Oberstadt für immer geschlossen und verschüttet werden. Hierfür sollen zuerst die Tore geschlossen werden und im Anschluss die bislang gefährlichen Wege gesichert, erweitert und ausgebaut werden. Karten werden angefertigt sein müssen, damit jeder den sicheren Weg hinab in diese tiefe Binge findet.


Dies liegt nun als Arbeit vor den Kaluren…
In den frühen Morgenstunden des 1. Eluivar ließ der Kal Khazad Bork Bärenstolz die mächtigen Tore von der Oberstadt zur Frostklamm schließen und blickte mit etwas wehmut auf das Tor - er verlässt nun seine einstige Heimat, die Heimat in der er vom jungen Hammerschwinger zum Schlachtenwühler wurde - auf in die neue Heimat!

Nach Beratschlagung, Aufstockung der Vorräte und der Werkzeuge machte sich die Truppe auf durch die Wege der Stadt, hinab in die Tiefe.
Am Ziel, der Mithrillwand, angekommen wurde wie besprochen zuerst abermals nach einer Möglichkeit der Öffnung gesucht. Es wurde keine Fläche ausgelassen und alles mit den knubbeligen, vernarbten und schroffen Händen der Kaluren abgefahren. Selbst die etwas zu groß gewachsene und mit Bartwuchsausbleibende Ehrenkalurin Florence konnte im oberen Bereich der Wand nichts finden. Keine Öffnung, kein Hebel, keine Öse und selbst Runen die Hinweise liefern könnten blieben aus. Das rhythmische Trommeln der Schlachtentrommlerin ließ die Wand jedoch auch nicht das Preisgeben, was so sehnsüchtig erwartet wurde. Von Bier bis hin zu erneutem klopfen, nichts half. Musste nun wirklich, Widerwillen des kalurischen Willen diese Wand ein- besser aufgeschmolzen werden?
Nichts anderes blieb übrig.

Mit Steinen und Geröll eine Umrandung gebaut, alte Kohle als Bett im Inneren und frischem Holz als brennende Lage wurde es zuerst entfacht. Die Hitze sollte die Wand, sofern es gelingt, weich – formbar machen. Doch auch dies brachte wenig. Erst als einige der emsigen Graikler verstärkte Kessel mit flüssiger Lava, Magma, brachten und diese zu der Glut schütteten, tat sich langsam etwas. Nach und Nach konnte man sehen, dass die Wand weich wurde, es bildeten sich erste Verformungen und mit mal, als stellte man einen Eisblock vor eine Kerze, wich das Mithrill und ein kleiner Durchgang wurde offenbart.
Eine Schlange kroch wie ein Torwächter heraus, jedoch nicht weit. Die glühende Magmamasse war der Schlange tot.
Kurz darauf, nur wenig weiter aufgeschmolzen erkaltete die brennende Masse und man konnte Geräusche erahnen, sie drangen aus diesem neuen Durchgang.
Passen dort alle hindurch? Nicht das der dicke Geselle der Bauhütte den nun lang ersehnten Durchbruch mit seiner Wampe verstopft?!
Die Kal Dar Lascari machte den Anfang, war sie doch am beweglichsten. Rasch nach den ersten Schmerzschreien von Spinnengetier und dem Zischen von Schlangen drangen nun alle Zwerge nach und nach hindurch, und selbst der Geselle schaffte es hindurch.

Auf der anderen Seite angekommen wurde die Truppe von zich seltsamen Ungetier erwartet. Doch, wie war es anders zu erwarten – hielt es den kämpferischen Truppen dieses Unterfangen nicht stand. Einzig eine riesige Spinne, gespickt, genährt, gewachsen aus Diamanten brauchte etwas Zeit bis diese Erlag.
Chrom meinte sich noch an die Wege zu erinnern, denn die Gruppe stand nun vor mehreren Stollenwegen, Abzweigungen und Entscheidungen. Auf der Stollenkarte waren viele Wege eingezeichnet, manche mit Totenköpfen, andere mit Fallensymbolen und andere wiederum waren Sackgassen.
Doch Chrom war findig, und hoffentlich hielt sein heller Moment noch lange an. Er führte die Gruppe hindurch durch dieses Labyrinth und zum erwarteten Ziel.
Durch einen kleinen Gang geklettert standen sie nun in einer riesigen Binge.
Laut der Bautechnik und der Architektur war es die verschollene Kalurenstadt, tiefer - näher am Herzen des Berges. Nur kurz war die Freude über das Erreichen der Stadt, denn immer wieder hallte ein so dumpfes und kräftiges donnern durch die Gänge der Gemäuer. Spürbar zitterte immer wieder der Boden.
War es das, was niemand wieder freilegen sollte?
Wurde wegen diesem erschaudernden donnern diese Binge auf ewig versiegelt?
Was war es, was nun einen Weg hinaus hatte – hinaus an die Oberfläche Gerimors.

Bei Cirmias – es war Cirmias!
Erst mit gezogenen Waffen, gewappnet auf das größte Ungeheuer das sie je sahen standen sie nun voller Ehrfurcht für einem großen Menschenähnlichen Wesen.
Groß, kräftig, in einer Rüstung die der Rüstung der Wühler sehr ähnlichsah und mit langem weißem Haar und einem Bart der den Bauch passierte stand er da. Einen gigantischen Hammer in der Hand haltend an einem nochmals imposanteren Amboss.
Wohlwollend und erfreut klang die hallende Stimme vom Bergvater zu der Gruppe. Endlich haben sie es geschafft, das Rätsel der Vorfahren zu lüften und in die alte, einste Heimat zu kommen. Für all die Opferbereitschaft, das Kopfzerbrechen und Rätseln um den Weg freizulegen erhielten jene etwas vom Bergvater, was ihren Weg entsprach. Von einem Nähset aus Mithrill, über einen prächtigen Schmiedehammer aus Mithrill und Werkzeug für Fallen aus Mithrill, war selbst ein Liederbuch der alten Schlachtentrommler, gebunden in Mithrill und ein Buch seiner Lehren dabei. Als Bollwerk und Schild des Berges war sogar ein undurchdringbarer Schild für den Schlachtenwühler dabei. Etwas, was den sonst so tapferen und eisernen Wühler Rago aus der Fassung brachte offenbarte Cirmias ebenso. Er, der Bergvater selbst, wird noch einen zweiten Schild fertigen für eben jenen – Rago Getwergelyn. Zu guter Letzt striff Cirmias in seiner menschlichen Gestallt dem ältesten der anwesenden Kaluren durch den Bart – wuchs er nun wie aus Götterhand? Einige Worte später schien es zumindest so. Prachtvoll in einem weißen Glanz erschien nun der Bart von Chrom Felsschläger, ein wahrlicher Weißbart war er nun geworden.
Den Worten bald endend erklärte der Bergvater seinen Kindern, dass dies nun ihre neue Heimat sei!

Tiefer und sicherer im Berg als die jetzige Oberstadt, doch vermag es noch etwas Arbeit vom Volke bis es wieder von Leben erfüllt sein kann.
Nicht nur müsste etwas aufgeräumt werden, sondern vielmehr müsste die alte Stadt umziehen. Ein jeder Handwerker, ein jedes Gewerk und jeder Kalur wird seine Habseligkeiten einpacken müssen und die Oberstadt verlassen, hinab in die tiefere und hier eine neue Heimat finden.
Zuletzt sollen die Stollen und die Schächte zur Oberstadt für immer geschlossen und verschüttet werden. Hierfür sollen zuerst die Tore geschlossen werden und im Anschluss die bislang gefährlichen Wege gesichert, erweitert und ausgebaut werden. Karten werden angefertigt sein müssen, damit jeder den sicheren Weg hinab in diese tiefe Binge findet.


Dies liegt nun als Arbeit vor den Kaluren…
In den frühen Morgenstunden des 1. Eluivar ließ der Kal Khazad Bork Bärenstolz die mächtigen Tore von der Oberstadt zur Frostklamm schließen und blickte mit etwas wehmut auf das Tor - er verlässt nun seine einstige Heimat, die Heimat in der er vom jungen Hammerschwinger zum Schlachtenwühler wurde - auf in die neue Heimat!

Bork aus der Sippe Baerenstolz, Kal Khazad der 4. Khohorte
- Morgosh Hammergrund
- Beiträge: 126
- Registriert: Dienstag 1. September 2015, 12:53
Morgosh selbst im Nilzadan zwar nicht wohnhaft, fühlte sich dort dennoch heimisch denn es war ja der Berg der Kaluren, der Berg den er einst mitgeholfen hatte zu formen und zu gestalten.
So war er derjenige der voller Wehmut alte Orte einbaute und verhüllte...die Statuen und Säulen könnte er niemals einreißen. So wie sie den tieferen Berg gefunden hatten würden die Kaluren in einigen Jahrhunderten wohl auch irgendwann einmal dieses alte Zuhause von ihnen finden. Dann sollten sie nicht nur Ruinen und Schutt vorfinden sondern sich an den Bauwerken erfreuen.
Durchgänge allerdings verschloss er ordentlich und vermauerte diese auch so, dass sie nicht so einfach wieder zugänglich wären, nicht ein Jeder sollte dort hingelangen können.
Während die Händler, die Graik und alle anderen Brüder und Schwestern ihre Habseligkeiten in die neuen Stollen des Berges brachten machte sich der alte Kalure daran alles vorzubereiten um die Stadt zu verschönern...es würde Tage, Monde gar Jahre dauern bis er auch nur ansatzweise zufrieden wäre doch wollte er direkt damit anfangen.
Immer wieder wurde ihm Speis und Trank gebracht denn in seiner Arbeitswut hätte er dies wohl vergessen. Auch schlossen sich nach und nach immer mehr Handwerker an nachdem diese ihren persönlichen Umzug beendet hatten. Tag und Nacht hörte man die Picken und Hämmer welche Säulen, Statuen aus dem Stein formten. Die Essen wurden befeuert und es dauerte nicht lange bis auch ein Außenstehender sofort begreifen würde...hier arbeiten die Kaluren. Hier errichten sie ihr neues Zuhause, noch schöner und prächtiger als die alte Heimat.
So war er derjenige der voller Wehmut alte Orte einbaute und verhüllte...die Statuen und Säulen könnte er niemals einreißen. So wie sie den tieferen Berg gefunden hatten würden die Kaluren in einigen Jahrhunderten wohl auch irgendwann einmal dieses alte Zuhause von ihnen finden. Dann sollten sie nicht nur Ruinen und Schutt vorfinden sondern sich an den Bauwerken erfreuen.
Durchgänge allerdings verschloss er ordentlich und vermauerte diese auch so, dass sie nicht so einfach wieder zugänglich wären, nicht ein Jeder sollte dort hingelangen können.
Während die Händler, die Graik und alle anderen Brüder und Schwestern ihre Habseligkeiten in die neuen Stollen des Berges brachten machte sich der alte Kalure daran alles vorzubereiten um die Stadt zu verschönern...es würde Tage, Monde gar Jahre dauern bis er auch nur ansatzweise zufrieden wäre doch wollte er direkt damit anfangen.
Immer wieder wurde ihm Speis und Trank gebracht denn in seiner Arbeitswut hätte er dies wohl vergessen. Auch schlossen sich nach und nach immer mehr Handwerker an nachdem diese ihren persönlichen Umzug beendet hatten. Tag und Nacht hörte man die Picken und Hämmer welche Säulen, Statuen aus dem Stein formten. Die Essen wurden befeuert und es dauerte nicht lange bis auch ein Außenstehender sofort begreifen würde...hier arbeiten die Kaluren. Hier errichten sie ihr neues Zuhause, noch schöner und prächtiger als die alte Heimat.
- Chrom Felsschlaeger
- Beiträge: 1642
- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 04:40
Das Bärtige Volk war einem Fingerzeig Cirmias gefolgt der sie in eine neue, (alte) Binge führen sollte die tiefer und somit sicherer lag als die jetzige. Der Götterkrieg mit Getares hatte Cirmias gezeigt das seine Kinder in der jetzigen Bergstadt nicht mehr sicher genug waren. Deshalb sollten sie tiefer und näher an das Herz des Berges ziehen von wo sie einst gekommen waren, doch davon hatte das Volk der Kaluren nur noch wage Erinnerungen, nur der alte Morgosch aus der Sippe der Hammergrunds, eine der ältesten Sippen überhaut und zum Teil auch Chrom Felsschläger hatte noch Erinnerungen von damals. Und so machte man sich auf die Suche. Sie hackten sich durch Felswände, bekämpften Ungetier das sich in den alten Stollen eingenistet hatte, löste Rätsel entzifferte alte Innschriften und man schmolz mächtige Mithrillsiegel auf um letztlich in einer uralten Binge zu stehen die, obwohl sich überall der Staub der Jahrhunderte darüber gelegt hatte in Takt und recht prachtvoll dastand, wischte man den Staub beiseite erschienen goldene Ornamente so glänzend als wären sie erst gestern angebracht worden.
Viel Arbeit lag nun vor ihnen, aber da war etwas Merkwürdiges. Ein ständiges Donnergrollen durchlief die Binge wie als würde jemand mit einem mächtigen Hammer auf einen ebenso mächtigen Amboss schlagen, der Boden bebte förmlich bei jedem Schlag. Das hämmern schien aus einer bestimmten Richtung zu kommen, der folgte man und stand plötzlich vor einer riesigen Schmelze. Davor ein gewaltiger Gold glänzender Amboss und davor ein mächtiger an Größe mindestens doppelt so großer Kalure mit weiß wallendem Vollbart bis zum Bauchnabel und ebenso langen weißen Haupthaar.
Cirmias.
In seine Rechten hielt dieser einen mächtigen Schmiedehammer und sein Blick war ruhig und sanft. Chrom war etwas verwirrt von dem Anblick, er verstand nicht warum sich Cirmias in seiner Avataren Form als Kalure zeigte und nicht wie gewohnt als Bär. Aber wer war er schon als dass er die Entscheidung seines Gottes anzweifeln oder gar für ungut halten könnte oder gar dürfte. Er neigte sein Haupt ehrfurchtsvoll und sang auf eines seiner Kein herab. Dann sprach Cirmias zu ihnen mit ruhiger, aber kräftiger Stimme. Er sprach jeden der anwesenden persönlich an, danke ihm für seine Loyalität und das er seinem Ruf gehorsam gefolgt war und überreichte jedem eine Gabe. Nur für Chrom hatte der Bergvater keine sachliche Gabe. Ihm fuhr der Bergvater mit den Fingern bedächtig durch den Bart worauf dieser sich schlohweiß färbte als Dank dafür seinen Brüdern und Schwestern immer mit Rat und Weisheit zur Seite gestanden zu haben. Chrom verneigte sich tief vor Dankbarkeit und betrachtet stolz seinen weißen Bart.
Es wartete noch eine Menge Arbeit auf sie. Der Staub der Jahrhunderte musste weg um all die Pracht freizulegen. Wohnhöhlen mussten hergerichtet werden damit man dort würde einziehen können. Alte Pfade, Stollen und Wege würden versiegelt und neu sicherere Wege würden angelegt werden müssen. Die Händler der alten Stadt mussten mit Sack und Pack in die neue umgesiedelt werden. Ganze Wagenladungen gezogen von Steinbeißern würde sich in Kolonnen auf den Weg durch den Berg machen um alles von der einen zur anderen Stadt zu transportieren. Doch am Ende würden die Kaluren auch das alles meistern, wie sie schon so vieles gemeistert hatten in ihrer Geschichte.
Viel Arbeit lag nun vor ihnen, aber da war etwas Merkwürdiges. Ein ständiges Donnergrollen durchlief die Binge wie als würde jemand mit einem mächtigen Hammer auf einen ebenso mächtigen Amboss schlagen, der Boden bebte förmlich bei jedem Schlag. Das hämmern schien aus einer bestimmten Richtung zu kommen, der folgte man und stand plötzlich vor einer riesigen Schmelze. Davor ein gewaltiger Gold glänzender Amboss und davor ein mächtiger an Größe mindestens doppelt so großer Kalure mit weiß wallendem Vollbart bis zum Bauchnabel und ebenso langen weißen Haupthaar.
Cirmias.
In seine Rechten hielt dieser einen mächtigen Schmiedehammer und sein Blick war ruhig und sanft. Chrom war etwas verwirrt von dem Anblick, er verstand nicht warum sich Cirmias in seiner Avataren Form als Kalure zeigte und nicht wie gewohnt als Bär. Aber wer war er schon als dass er die Entscheidung seines Gottes anzweifeln oder gar für ungut halten könnte oder gar dürfte. Er neigte sein Haupt ehrfurchtsvoll und sang auf eines seiner Kein herab. Dann sprach Cirmias zu ihnen mit ruhiger, aber kräftiger Stimme. Er sprach jeden der anwesenden persönlich an, danke ihm für seine Loyalität und das er seinem Ruf gehorsam gefolgt war und überreichte jedem eine Gabe. Nur für Chrom hatte der Bergvater keine sachliche Gabe. Ihm fuhr der Bergvater mit den Fingern bedächtig durch den Bart worauf dieser sich schlohweiß färbte als Dank dafür seinen Brüdern und Schwestern immer mit Rat und Weisheit zur Seite gestanden zu haben. Chrom verneigte sich tief vor Dankbarkeit und betrachtet stolz seinen weißen Bart.
Es wartete noch eine Menge Arbeit auf sie. Der Staub der Jahrhunderte musste weg um all die Pracht freizulegen. Wohnhöhlen mussten hergerichtet werden damit man dort würde einziehen können. Alte Pfade, Stollen und Wege würden versiegelt und neu sicherere Wege würden angelegt werden müssen. Die Händler der alten Stadt mussten mit Sack und Pack in die neue umgesiedelt werden. Ganze Wagenladungen gezogen von Steinbeißern würde sich in Kolonnen auf den Weg durch den Berg machen um alles von der einen zur anderen Stadt zu transportieren. Doch am Ende würden die Kaluren auch das alles meistern, wie sie schon so vieles gemeistert hatten in ihrer Geschichte.
Zuletzt geändert von Chrom Felsschlaeger am Freitag 2. Mai 2025, 08:27, insgesamt 3-mal geändert.
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Warum Fantasie besser ist als Wissen? Von Wissen gibt es nur eine begrenzte Menge.
(A. Einstein)
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Florence Lascari
- Beiträge: 305
- Registriert: Sonntag 13. Februar 2022, 19:09
Es waren denkwürdige Tage und Wochen vergangen. Immer noch schwirrte ihr der Kopf von allem, was sie an Abenteuern erleben durfte, überstieg manchmal alle Träume die sie hatte. Zumindest die über eben solche Abenteuer.
Frisch gebacken und voller Stolz als Kal Dar der Graik hatten sie die alten Prüfungen des Bergvaters bestanden und er sie leibhaftig vor ihr, dass sie nur irgendwas stammeln konnte, völlig untypisch für sie. Er sprach mit ihr, nannte sie sein Kind und beschenkte sie mit etwas Einzigartigem, neben den Worten des weißbärtigen Schmieds.
Und dann die alten Hallen, der Seelenamboss vor den immer noch heißen Essen und Schmelzen, der Staub der Zeiten auf allem konnte die Herrlichkeit des Ortes nicht verdecken.
---
Ereignisreiche Augenblicke verlangten Cirmias gefällig Fleiß und Hingabe.
Also macht sie sich in aller Akribie daran, Karten für jeden Kaluren mit ihrem Wissen darüber anzufertigen. Stollen, Richtungsangaben, Gänge und Bereiche die es nun galt zu versiegeln, zu verschütten, andere wieder zu verbreitern und erweitern.
Keine leichte Aufgabe dieses Wirrwarre auf eine klare Karte zu übertragen. Doch am Ende verteilte sie die Pläne zur neuen, alten Heimat an jeden Kaluren, gab es den Graiklern mit, dies zu verteilen und die Anweisungen umzusetzen.
"Los los, nor keine Müdigkeit vorschützen! ES müssen Stollen gebaut werden, die Kaluren versorgt werden mit allem Nötigen, verteilt Aufgaben und helft mit, wir werden erst wieder ausschlafen und in der Koje schwingen, wenn klar Schiff ähm klar Berg is aye? Und nor die Befestigungen und Tore vergessen und die Wachpläne wie besprochen umsetzen! Für den Bergvater, Cirmias MAHAL!"
*schallte ihre helle Stimme durch die Klamm und bei der Graik. Unermüdlich tat sie was sie konnte bis zur Erschöpfung*
Frisch gebacken und voller Stolz als Kal Dar der Graik hatten sie die alten Prüfungen des Bergvaters bestanden und er sie leibhaftig vor ihr, dass sie nur irgendwas stammeln konnte, völlig untypisch für sie. Er sprach mit ihr, nannte sie sein Kind und beschenkte sie mit etwas Einzigartigem, neben den Worten des weißbärtigen Schmieds.
Und dann die alten Hallen, der Seelenamboss vor den immer noch heißen Essen und Schmelzen, der Staub der Zeiten auf allem konnte die Herrlichkeit des Ortes nicht verdecken.
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Ereignisreiche Augenblicke verlangten Cirmias gefällig Fleiß und Hingabe.
Also macht sie sich in aller Akribie daran, Karten für jeden Kaluren mit ihrem Wissen darüber anzufertigen. Stollen, Richtungsangaben, Gänge und Bereiche die es nun galt zu versiegeln, zu verschütten, andere wieder zu verbreitern und erweitern.
Keine leichte Aufgabe dieses Wirrwarre auf eine klare Karte zu übertragen. Doch am Ende verteilte sie die Pläne zur neuen, alten Heimat an jeden Kaluren, gab es den Graiklern mit, dies zu verteilen und die Anweisungen umzusetzen.
"Los los, nor keine Müdigkeit vorschützen! ES müssen Stollen gebaut werden, die Kaluren versorgt werden mit allem Nötigen, verteilt Aufgaben und helft mit, wir werden erst wieder ausschlafen und in der Koje schwingen, wenn klar Schiff ähm klar Berg is aye? Und nor die Befestigungen und Tore vergessen und die Wachpläne wie besprochen umsetzen! Für den Bergvater, Cirmias MAHAL!"
*schallte ihre helle Stimme durch die Klamm und bei der Graik. Unermüdlich tat sie was sie konnte bis zur Erschöpfung*
- Rago Getwergelyn
- Beiträge: 559
- Registriert: Samstag 27. Januar 2018, 23:06
Der Ruf des Gesteins – Ein Kapitel des Aufbruchs
Die Worte des Bergvaters waren verklungen, doch ihre Wirkung lag noch immer schwer in der Luft. Nicht als bloßes Echo, sondern wie das Nachglühen eines Schmiedefeuers – still, doch von drängender Wärme. Der Berg selbst schien gesprochen zu haben, nicht in Sprache, sondern in jener inneren Schwingung, die nur die spürten, die mit seinem Rhythmus vertraut waren.
Jeder wusste, was zu tun war. Der Wille des Gesteins war unausgesprochen deutlich. Wer in seinem Schoß aufgewachsen war, spürte ihn wie einen Pulsschlag unter den Sohlen.
Florence war die Erste, die sich rührte. Mit ruhiger Hand entrollte sie das Pergament, zog Linien mit Kreide und besprach sich mit jenen, die helfen konnten. Was unter ihren Händen entstand, war kein abstrakter Bauplan, sondern ein geerdetes Zeugnis von Verantwortung – ein lebendiger Weg geboren aus Pflicht und Vertrauen.
Zeitgleich war Rago verschwunden. Wer ihn kannte, wusste: Er war bereits dort, wo der erste Schlag geführt werden musste. Morgosh, Brogar, Baranbur und Jorim schlossen sich ihm an.
Der erste Keil
Südlich der Großen Halle fanden sie ihn: jenen Fels, der sich alt anfühlte, rau, doch ehrlich. Ein Fels, auf den man bauen konnte. Brogar setzte den ersten Keil mit geübter Hand in eine natürliche Bruchlinie. Morgosh brachte die Stütze in Stellung. Rago stand schweigend daneben, den Helm unterm Arm, die Stirn im Schatten.
Sein Nicken kam ohne Hast. Es war keine Zustimmung, sondern ein stilles Vernehmen mit dem Berg. Der darauffolgende Hammerschlag war kein bloßer Akt – er war eine Frage. Und der Ton der zurückkam, war tief und trocken. Die Antwort des Gesteins.
Die Tage im Stollen
Die Arbeit war fordernd. Der Berg stellte sich nicht feindlich, aber prüfend entgegen. Risse öffneten sich, Staub legte sich auf jede Lunge, und Balken mussten mehrfach neu gesetzt werden. Doch niemand klagte.
Rago war stets anwesend. Er sprach selten, doch sein Blick wog schwerer als viele Worte. Wenn er etwas sagte, dann so:
„Da zieht’s durch. Neu setzen.“„Zu weich. Der muss raus.“„Hält vielleicht heute. Aber nicht für Kinderbeine.“
Er lehrte nicht mit langen Reden, sondern durch seine Haltung, durch den Respekt, den er dem Gestein erwies. Die Stollen wuchsen und mit ihnen das Vertrauen in die eigene Arbeit.
Der Hohlraum
In der zweiten Woche stießen sie auf einen alten, verborgenen Hohlraum. Die Luft war schwer, die Wände von feinen Rissen durchzogen. Brogar wollte umkehren. Rago aber setzte wortlos seinen Helm auf und trat ein.
Minuten vergingen in bedrückender Stille.
Dann: drei klare, gleichmäßige Schläge.
Das Zeichen. Es war sicher.
Als die anderen nachzogen, fanden sie ihn bereits bei der Arbeit. Erste Stützen waren gesetzt, der Gang vermessen.
„Der Berg trägt. Aber er lässt sich Zeit.“
Ein Abend an der Bauhütte
Am Abend saß Rago auf einem groben Stein, am Rand der Bauhütte. Die Rüstung lag halb abgelegt, der Helm ruhte im Staub. Mit einem Tuch strich er langsam über die Schulterschiene seiner Rüstung – in gleichmäßigen, ruhigen Bewegungen.
Jorim trat näher, zögerte, und hielt dann inne. Man störte Rago nicht in solchen Augenblicken – nicht aus Furcht, sondern aus Respekt.
Florence kam hinzu und legte einen weiteren Plan neben ihn. Rago sah ihn kurz an, dann auf das Pergament. Ein prüfender Blick. Dann nickte er.
„Morgen versiegeln wir die alte Kammer. Kein Gang bleibt offen, der nicht sicher ist.“
Florence erwiderte das Nicken.
Der neue Eingang
Am fünfzehnten Tag war der Zugang zur neuen Halle geöffnet. Noch roh, mit Staub in den Ecken und Balken.
Neben dem Eingang war ein Metallplättchen in den Fels geschlagen worden. Niemand wusste, von wem. Aber jeder, der es sah, verstand die Worte, die darauf eingraviert waren:
„Beständig. Wahr. Unser.“
„Wir graben, weil es getan werden muss.“– Rago Getwergelyn, beim Ansetzen des zweiten Keils
Zuletzt geändert von Rago Getwergelyn am Samstag 17. Mai 2025, 20:28, insgesamt 1-mal geändert.



