Eine Bote macht sich auf den Weg zur Adlerburg

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Aaryon von Hohenfels
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Eine Bote macht sich auf den Weg zur Adlerburg

Beitrag von Aaryon von Hohenfels »

  • Ein wohl eigens mit diesem Auftrag instruierter Bote setzt vom Festland über und sucht in der Adlerklamm die Burg des Ordens der Ritterschaft Alumenas auf. Dort wird er eine mit rot-silbernen Bändern verzierte Lederrolle an Kronritter Sir Heinrik von Alsted, Graf von Tiefenberg aushändigen wollen. Sofern dieser auf absehbare Zeit nicht anzutreffen ist, mag die Lederrolle an seine Gattin, die Kronritterin Dame Helisande von Alsted, Gräfin von Tiefenberg, übergeben werden – und nur an diese beiden!
    Man wolle hoffen, dass der Bote nicht unverrichteter Dinge mitsamt Schreiben wieder zum Festland zurück kehren müsse...



    Drachenfels, 11. Eisbruch des Jahres 268
    Drachenfels, Grafenschloss

    Bild

    Gegeben von eigener Hand, entsenden wir,
    Sir Adrian von Hohenfels, Graf von Drachenfels und
    Lady Darna von Hohenfels, Paladin in Diensten Temoras und Freiherrin von Elbenau,

    den gräflichen Kronrittern von Alsted unsere respektvollen Grüße!

    Der Auskunft und Bitte unseres erstgeborenen Sohnes,
    Aaryon Mikhail von Hohenfels
    entsprechend, verbriefen wir mit diesem Schreiben offiziell, dass er
    mit unserem Wissen und unserer Duldung,
    doch
    auf eigene Verantwortung
    die Gestade Gerimors aufsuchte. Dabei zog er es zum Schutz seiner eigenen Person und aus Gründen, die durch seine Person zu rechtfertigen sind, vor, über seinen Namen und seine Herkunft nur nach eigenem Ermessen Kunde zu geben. Ein silberner Ring ward ihm mitgegeben, seine Identität bestätigen zu können: dieser zeigt das Wappen von Drachenfels außen, ist trotz der Gravur zum siegeln nicht geeignet und birgt im Innern seinen Namen.
    Wir bitten in der diesbezüglich undankbaren Position fürsorgender Eltern darum, unserem dem Kindesalter durchaus entwachsenen Erben jenen Freiraum zuzugestehen, welchen er für sich in Anspruch zu nehmen wünscht, wie auch, ihm den Respekt zu erweisen, welchen er sich durch Wort und Tat verdient.
    Gleichwohl sind wir selbstverständlich dankbar über die Kunde erfahrener Kämpen über das Wohlergehen und Betragen unseres Sohnes, und mehr noch, wenn wir nicht nur durch unsere Gebete der Herrin Temoras wachsames Auge über unseren Sproß erbitten können, sondern auch zu gegebenen Zeiten die wachsamen Augen treuer Weggefährten und unserem Hause wohlgesonnener Menschen auf ihm wissen.
    Sollte es, wie wir in leidvoller Vergangenheit an Mitgliedern und Getreuen unseres Hauses mehrfach erlebten, unserem Sohn widerfahren, von feindlich gesonnenen Schurken gefangen genommen zu werden, ist unser Erbe über die Konsequenzen und Bedingungen bestens im Bilde und wird selbst nichts anderes verlangen:
    - über ein Lösegeld in angemessener Höhe mag verhandelt werden
    Forderungen, die
    - Leib und Leben anderer redlicher Personen bedrohen
    - ein Handeln erfordern würden, das zutiefst gegen die Tugenden der lichten Götter verstößt
    - ein Handeln erfordern würden, das sich gegen das Wohl und die Gesetze von Reich und König richtet
    ist verachtenswert und wird ignoriert werden. Täter mögen die Illusion fahren lassen, dass wir unsereins deshalb von Opfern zu Tätern erklären ließen!
    So schließen wir unsere Zeilen,
    den Segen der Streitbaren und das Wohlwollen aller lichten Götter wünschend,

    ... schwungvoll unterzeichnet
     Adrian von Hohenfels

    Darna von Hohenfels
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