Viele Monde lang hatte er seinen Ast nun an einem geheimen trockenen Ort gelagert. Nicht zu lange denn er musste ja noch biegsam sein, jedoch auch
nicht zu kurz damit er sich nicht zu sehr in seine Ursprungsform zurückbiegen konnte.
Sein Entschluss stand schon länger fest doch nun sollte es endlich in die Tat umgesetzt werden. Er hatte schon viele Bögen und Pfeile geschnitzt und sich zu einem wahren Meister seines Fachs gebracht. Sein Vorteil gegenüber den meisten Holzarbeitern bestand darin das er seine
Schnitzereien nicht nur herstellen konnte sondern auch noch meisterlich damit umzugehen wusste.
So hatte er sich bald schon entschieden welchen Bogen er mit sich führte bei einer Jagd oder seinen Streifzügen durch den Wald. Einen Kompositbogen da dieser sehr schnell war und er
damit eine große Anzahl an Pfeilen in kurzer Zeit schießen konnte. Auch die Reichweite war wirklich überzeugend doch so gänzlich zufrieden war er damit nicht. Er wollte sich einen Bogen bauen welcher seine Persönlichkeit zum Vorschein bringen würde.
Haselnuss....er hatte lange überlegt und die verschiedensten Hölzer ausprobiert doch schlussendlich war er zu dem Entschluss gekommen das genau
dieser Baum geeignet war für sein Vorhaben. Zum einen natürlich war es ein sehr hartes Holz welches dennoch biegsam war und somit perfekt geeignet für sein Vorhaben, zum Anderen war es aber auch sein Lieblingsbaum denn er liebte diese Nüsse. Sie schmeckten und gaben ihm Energie.
Einfach abgeschnitten hätte er jedoch nie einen Ast doch kurz vor dem Winter hatte der Baum einen Ast bei einem Sturm verloren, ein Geschenk wie er sich sicher war.
Er hatte mit einigen Freunden und auch Bognern gesprochen und alle hatten ihn in seinem Vorhaben bekräftigt. Er musste also nur noch gebaut werden dieser Bogen.
Auch wenn er sich sicher war, dass er dies auch selbst bewerkstelligen könnte, so wollte er sich fachkundige Hilfe suchen um sein Unterfangen des Bogenbauens in Angriff zu nehmen...er hatte nur einen Ast und somit auch nur diesen einen Versuch...ansonsten müsste er abermals viele Monde warten.
Tarik war hier seine erste Wahl...hatten sie doch schon oft Fachgespräche geführt über Baupläne und sogar den Kristallstab des Feuers. Er war auch ein sehr ruhiger Zeitgenosse und würde bei ihrem gemeinsamen Vorhaben keine Unruhe verbreiten.
So vereinbarten sie einen Termin und er brachte alle Utensilien nach Schwingenstein wo sie sich mehrere Tage regelrecht einsperrten um ihr Ziel zu erreichen.
Die Sehne, das wusste beide musste besonders stabil sein bei solch einem Bogen, immerhin musste er der schnelle Schussfrequenz genauso standhalten wie der Kraft die durch den Durchschlag erreicht werden würde. Eine einzelne Sehne würde da also nicht reichen. Tarik schlug vor 3 Sehnen
zu nehmen und diese sorgsam zu einem Strang zu flechten. Ramon überlies ihm gerne diese Arbeit, da dies nicht wirklich seine Stärke war.
Er selbst machte sich in der Zwischenzeit an das Tillern des Bogens, eine Arbeit die mindestens genauso zeitintensiv war. Immer wieder lies er auch den Meisterbogner kontrollieren um sicher zu sein. Viele Stunden später waren Beide soweit, dass sie die Sehne an den Kerben einspannen konnten. Ein Moment bei dem beide die Luft anhielten. Würde er knacken oder gar brechen. War die Sehne somit zu stark oder würde das Holz halten?
Nach einigen bangen Momenten war ihnen jedoch klar, dass sie keinen Fehler gemacht hatten...der Bogen hielt und würde sich nun langsam an seinen neuen Spannungszustand gewöhnen müssen.
Nach einigen Tagen trafen sie sich erneut um den Bogen zu vervollständigen. Immer wieder hatte Tarik den Bogen weiter gespannt in seiner Abwesenheit so das dieser nun soweit fertig war.
So wer er allerdings noch zu roh....Ramon wollte dafür sorgen das er unverwechselbar war und so nahm er die Reste von einigen Drachen- sowie Wyrmschuppen. Neben der besseren Griffigkeit würde diese auch dafür sorgen, dass der Bogen aus Holz deutlich unempfindlicher gegen Feuer sein würde.
Sie arbeiteten auch hier den ganzen Tag und ebenso die Nacht. Es war schon früher morgen als sie fertig waren und ihr Werk in der schon aufgehenden Sonne betrachtete. Ramons neuer Bogen. Es war sein Werk, sein perfekter Bogen wie er ihn als Waldläufer brauchte um den Wald, seine Freunde und Familie zu beschützen und zu verteidigen. Er würde ihm den Namen "Drachenzahn" geben, so hatte ihn sein Bruder früher immer wieder genannt.
Ein Bogen namens Drachenzahn
- Ramon Dragane
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- Tarik
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- Wohnort: Siegen
Als Ramon ihn vor Wochen schon fragte ob er Ihm, bei einer wichtigen
Projekt helfen könnte, stimmte er natürlich zu.
Und dann sassen Sie wirklich in Tarik's Werkstatt, versorgt mit Essen
und Trinken, um das Projekt anzugehen.
Ramon wollte sich einen ganz speziellen Bogen bauen und brauchte seine
Kenntnisse, er war gerührt das Ramon ihn um Unterstützung gebeten hat.
Sie besprachen das Ganze noch einmal und kamen zu dem Schluss,
es muss eine verstärkte Sehne sein.
Er suchte die 3 Besten aus Sie hatten und fing an diese zu einem Strang
zu flechten, was er sorgsam machte, damit keine Verdrehungen in den
einzelnen Sehnen entstanden.
Ab und an lies Ramon ihn über seine Arbeit schauen, aber an dieser war
nichts zu verbessern, sie war Perfekt.
Als Sie die Sehne in die Kerben des Bogens einspannten, merkten Sie,
alles passt.
Dann verließ Ramon Ihn für einige Zeit um seiner Arbeit nachzugehen,
in der Zeit spannte er den Bogen immer wieder nach.
Nach ein paar Tagen kam Ramon mit einem kleinen Paket unter dem Arm
wieder in die Werkstatt. Daraus holte er ein paar verschiedene Lederreste,
die er als Griff und auch an den Armen des Bogens anbringen wollte.
Er ließ Ramon arbeiten und unterstützte Ihn wo er Hilfe brauchte. Nach
einer gefühlten Ewigkeit war der Bogen fertig und er klopfte Ramon auf
die Schulter und Beglückwünschte Ihn.
Drachenzahn, so wollte Ramon den Bogen nennen, war fertig.
Projekt helfen könnte, stimmte er natürlich zu.
Und dann sassen Sie wirklich in Tarik's Werkstatt, versorgt mit Essen
und Trinken, um das Projekt anzugehen.
Ramon wollte sich einen ganz speziellen Bogen bauen und brauchte seine
Kenntnisse, er war gerührt das Ramon ihn um Unterstützung gebeten hat.
Sie besprachen das Ganze noch einmal und kamen zu dem Schluss,
es muss eine verstärkte Sehne sein.
Er suchte die 3 Besten aus Sie hatten und fing an diese zu einem Strang
zu flechten, was er sorgsam machte, damit keine Verdrehungen in den
einzelnen Sehnen entstanden.
Ab und an lies Ramon ihn über seine Arbeit schauen, aber an dieser war
nichts zu verbessern, sie war Perfekt.
Als Sie die Sehne in die Kerben des Bogens einspannten, merkten Sie,
alles passt.
Dann verließ Ramon Ihn für einige Zeit um seiner Arbeit nachzugehen,
in der Zeit spannte er den Bogen immer wieder nach.
Nach ein paar Tagen kam Ramon mit einem kleinen Paket unter dem Arm
wieder in die Werkstatt. Daraus holte er ein paar verschiedene Lederreste,
die er als Griff und auch an den Armen des Bogens anbringen wollte.
Er ließ Ramon arbeiten und unterstützte Ihn wo er Hilfe brauchte. Nach
einer gefühlten Ewigkeit war der Bogen fertig und er klopfte Ramon auf
die Schulter und Beglückwünschte Ihn.
Drachenzahn, so wollte Ramon den Bogen nennen, war fertig.