Verbrannt, gebrandmarkt, befreit?
Verfasst: Montag 14. August 2006, 11:36
Leith lag mit zusammengebundenen Händen und Füßen auf den Kissen inmitten des Kellers dieses großen Hofes, dem Haus in welchem er nun schon seit Wochen nächtigte und in dem Haus, in dem er Sie das erste Mal geküsst hatte.
Sie... war die Ursache für all dies... die Gefühle... die ihn davon abhielten Es zu bekommen.
Es... er musste Es haben... das Buch war in Lairja's Tasche. Er konnte es förmlich spüren, riechen, ertasten ohne es anzufassen. Beide kamen sie die Treppe zum Keller hinab. Schnell fasste er einen Plan. Er würde sich wimmernd und mitleidenswert geben, den Bewusstlosen spielen, flehen ihn doch freizulassen, ihm das Buch freiwillig zu überlassen.
Heucheln war in diesem Falle das einzige was ihm blieb.
Doch es half nichts... kein Flehen, kein Betteln, kein vorgespieltes Heulen.
Nein... nicht ins Feuer... du falsche Krähe! Nein lass das! NEIN, NICHT INS FEUER!
Leith machte mit seinen zusammengebundenen Füßen einen Satz nach vorn, sprang in Richtung des brennenden Buches, welches in der Feuerschale inmitten des Keller gelandet war. Das Feuer verzehrte die kostbaren Seiten, die geliebten Worte... den Arm...
den Arm...
Er brannte, sein linker Arm brannte unglaublich heiß, schien Bläschen zu bilden, zu verbrennen obwohl er das Feuer nicht berührte.
Er schrie, schrie vor Schmerzen hell auf, wand sich am Boden, vergaß das Buch.
Er wurde losgebunden, seine rechte Hand schnellte nach vorn und packte den linken Arm in Todesqualen. Letzte Worte... die vielmehr aus ihm herausquollen als dass er sie überdacht hätte.
"Leanne... hilf mir... es tut so weh"
"mein... linker Arm..."
Doch die Dunkelheit stahl ihm die Sicht und jedes Gefühl wurde in der schwarzen Lösung erstickt.
War das Buch zerstört?
War er frei?
Sie... war die Ursache für all dies... die Gefühle... die ihn davon abhielten Es zu bekommen.
Es... er musste Es haben... das Buch war in Lairja's Tasche. Er konnte es förmlich spüren, riechen, ertasten ohne es anzufassen. Beide kamen sie die Treppe zum Keller hinab. Schnell fasste er einen Plan. Er würde sich wimmernd und mitleidenswert geben, den Bewusstlosen spielen, flehen ihn doch freizulassen, ihm das Buch freiwillig zu überlassen.
Heucheln war in diesem Falle das einzige was ihm blieb.
Doch es half nichts... kein Flehen, kein Betteln, kein vorgespieltes Heulen.
Nein... nicht ins Feuer... du falsche Krähe! Nein lass das! NEIN, NICHT INS FEUER!
Leith machte mit seinen zusammengebundenen Füßen einen Satz nach vorn, sprang in Richtung des brennenden Buches, welches in der Feuerschale inmitten des Keller gelandet war. Das Feuer verzehrte die kostbaren Seiten, die geliebten Worte... den Arm...
den Arm...
Er brannte, sein linker Arm brannte unglaublich heiß, schien Bläschen zu bilden, zu verbrennen obwohl er das Feuer nicht berührte.
Er schrie, schrie vor Schmerzen hell auf, wand sich am Boden, vergaß das Buch.
Er wurde losgebunden, seine rechte Hand schnellte nach vorn und packte den linken Arm in Todesqualen. Letzte Worte... die vielmehr aus ihm herausquollen als dass er sie überdacht hätte.
"Leanne... hilf mir... es tut so weh"
"mein... linker Arm..."
Doch die Dunkelheit stahl ihm die Sicht und jedes Gefühl wurde in der schwarzen Lösung erstickt.
War das Buch zerstört?
War er frei?