Leith lag mit zusammengebundenen Händen und Füßen auf den Kissen inmitten des Kellers dieses großen Hofes, dem Haus in welchem er nun schon seit Wochen nächtigte und in dem Haus, in dem er Sie das erste Mal geküsst hatte.
Sie... war die Ursache für all dies... die Gefühle... die ihn davon abhielten Es zu bekommen.
Es... er musste Es haben... das Buch war in Lairja's Tasche. Er konnte es förmlich spüren, riechen, ertasten ohne es anzufassen. Beide kamen sie die Treppe zum Keller hinab. Schnell fasste er einen Plan. Er würde sich wimmernd und mitleidenswert geben, den Bewusstlosen spielen, flehen ihn doch freizulassen, ihm das Buch freiwillig zu überlassen.
Heucheln war in diesem Falle das einzige was ihm blieb.
Doch es half nichts... kein Flehen, kein Betteln, kein vorgespieltes Heulen.
Nein... nicht ins Feuer... du falsche Krähe! Nein lass das! NEIN, NICHT INS FEUER!
Leith machte mit seinen zusammengebundenen Füßen einen Satz nach vorn, sprang in Richtung des brennenden Buches, welches in der Feuerschale inmitten des Keller gelandet war. Das Feuer verzehrte die kostbaren Seiten, die geliebten Worte... den Arm...
den Arm...
Er brannte, sein linker Arm brannte unglaublich heiß, schien Bläschen zu bilden, zu verbrennen obwohl er das Feuer nicht berührte.
Er schrie, schrie vor Schmerzen hell auf, wand sich am Boden, vergaß das Buch.
Er wurde losgebunden, seine rechte Hand schnellte nach vorn und packte den linken Arm in Todesqualen. Letzte Worte... die vielmehr aus ihm herausquollen als dass er sie überdacht hätte.
"Leanne... hilf mir... es tut so weh"
"mein... linker Arm..."
Doch die Dunkelheit stahl ihm die Sicht und jedes Gefühl wurde in der schwarzen Lösung erstickt.
War das Buch zerstört?
War er frei?
Verbrannt, gebrandmarkt, befreit?
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Lairja Scherenbrueck
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- Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42
Kopfschüttelnd verliess Lairja das Zimmer, in das sie Herrn Leith gebracht hatten
Sie war nach wie vor davon überzeugt, das es besser gewesen wäre eine Wache zu holen oder ihn überhaupt einzusperren. Aber Leanne wollte das nicht. Versteh das wer will.
Er hatte sich gebärdet wie ein Wilder, geschrien, das man ihn hätte mindestens noch 3 Häuser weiter hätte hören müssen. Und alles nur wegen so einem Buch. Wer weiss, was ihm als nächstes einfällt, wenn er wieder zu sich kommt.
Nur mit allergrösstem Widerwillen hatte sie das Zimmer verlassen und so recht war ihr das Ganze da überhaupt nicht, wenn sie genauer darüber nach dachte. Lairja traute dem Herrn Leith nicht weiter, als sie ihn sehen konnte. Und gerade konnte sie ihn gar nicht sehn. Das diese ganze Veränderung nur auf ein Buch zurück zu führen sei, das wollte ihr so gar nicht einleuchten.
Sapperlott noch mal, sie wusste gleich, das ihm nicht zu trauen war, als er da so lag und so zuckersüss geredet hatte. Von wegen er weiss nichts und er hat das alles gar nicht getan. Die Würgemale an Leannes Hals waren doch noch deutlich genug zu sehn. Dann doch plötzlich alles auf das Buch schieben. Zumindest das Buch war weg, das galt als Ausrede nicht mehr. Meine Güte, was hatte er sich aufgeführt, als dieses verfluchte Ding endlich im Feuer landete. Geschrien und gebrüllt, als wäre er ganz von Sinnen und irgendetwas war mit seinem linken Arm gewesen. Aber die Angst, das er Leanne wieder etwas antun könnte in diesem Zustand, war weit grösser, als das sie für ihn hätte auch nur ein Fünkchen Mitgefühl empfinden können. Unwillkürlich sah sie auf ihre rechte Hand. Ach herrjeh sie hatte ihm eine Ohrfeige verpasst. Mitten ins Gesicht hatte sie dem Herrn Leith mit aller Kraft geschlagen. Sie wollte nur, das es endlich aufhört, dieses markerschütternde Geschrei. Sie war sich nicht sicher, ob er das überhaupt gespürt hatte, denn irgendeine Reaktion darauf zeigte er nicht. Besser wäre es wohl, wenn er sich daran nicht erinnert.
Als Leanne die Fesseln durchschneiden wollte, war ihr auch mehr als unwohl dabei und nur zögernd gab sie ihren kleinen Dolch her. Lairja hätte sich lieber die Hand abgehackt, als da etwas in der Richtung zu unternehmen. Der, ihr mittlerweile äusserst unheimliche junge Mann, war ihr hilflos bedeutend lieber. Wer weiss, zu was er in diesem Zustand noch alles fähig war. Dankbar schickte sie ein Stossgebet zu den Göttern, als er endlich bewusstlos zusammen sackte.
Auch wenn Leanne, es nicht so sehen wollte, eines wusste Lairja ganz genau. Ana würde sie von diesem Herrn Leith erst einmal fern halten. In ihren Augen war ihm einfach nicht zu trauen.
Sie war nach wie vor davon überzeugt, das es besser gewesen wäre eine Wache zu holen oder ihn überhaupt einzusperren. Aber Leanne wollte das nicht. Versteh das wer will.
Er hatte sich gebärdet wie ein Wilder, geschrien, das man ihn hätte mindestens noch 3 Häuser weiter hätte hören müssen. Und alles nur wegen so einem Buch. Wer weiss, was ihm als nächstes einfällt, wenn er wieder zu sich kommt.
Nur mit allergrösstem Widerwillen hatte sie das Zimmer verlassen und so recht war ihr das Ganze da überhaupt nicht, wenn sie genauer darüber nach dachte. Lairja traute dem Herrn Leith nicht weiter, als sie ihn sehen konnte. Und gerade konnte sie ihn gar nicht sehn. Das diese ganze Veränderung nur auf ein Buch zurück zu führen sei, das wollte ihr so gar nicht einleuchten.
Sapperlott noch mal, sie wusste gleich, das ihm nicht zu trauen war, als er da so lag und so zuckersüss geredet hatte. Von wegen er weiss nichts und er hat das alles gar nicht getan. Die Würgemale an Leannes Hals waren doch noch deutlich genug zu sehn. Dann doch plötzlich alles auf das Buch schieben. Zumindest das Buch war weg, das galt als Ausrede nicht mehr. Meine Güte, was hatte er sich aufgeführt, als dieses verfluchte Ding endlich im Feuer landete. Geschrien und gebrüllt, als wäre er ganz von Sinnen und irgendetwas war mit seinem linken Arm gewesen. Aber die Angst, das er Leanne wieder etwas antun könnte in diesem Zustand, war weit grösser, als das sie für ihn hätte auch nur ein Fünkchen Mitgefühl empfinden können. Unwillkürlich sah sie auf ihre rechte Hand. Ach herrjeh sie hatte ihm eine Ohrfeige verpasst. Mitten ins Gesicht hatte sie dem Herrn Leith mit aller Kraft geschlagen. Sie wollte nur, das es endlich aufhört, dieses markerschütternde Geschrei. Sie war sich nicht sicher, ob er das überhaupt gespürt hatte, denn irgendeine Reaktion darauf zeigte er nicht. Besser wäre es wohl, wenn er sich daran nicht erinnert.
Als Leanne die Fesseln durchschneiden wollte, war ihr auch mehr als unwohl dabei und nur zögernd gab sie ihren kleinen Dolch her. Lairja hätte sich lieber die Hand abgehackt, als da etwas in der Richtung zu unternehmen. Der, ihr mittlerweile äusserst unheimliche junge Mann, war ihr hilflos bedeutend lieber. Wer weiss, zu was er in diesem Zustand noch alles fähig war. Dankbar schickte sie ein Stossgebet zu den Göttern, als er endlich bewusstlos zusammen sackte.
Auch wenn Leanne, es nicht so sehen wollte, eines wusste Lairja ganz genau. Ana würde sie von diesem Herrn Leith erst einmal fern halten. In ihren Augen war ihm einfach nicht zu trauen.