Im Herzen des alatarischen Reiches, inmitten von majestätischen Bauten und heiligen Stätten, stand der Tempel Alatars, in der heiligen Stadt des Reiches - Rahal, ein Symbol des Glaubens und der Stärke. Corvin, ein treuer Diener Alatars, diente als Wache in diesem heiligen Tempel. Seine Aufgabe war es, die Templer zu beschützen, die dem Tempel ihr Leben gewidmet hatten und als Alatars Wort in die Welt heraus trugen.
An einem vergangenen Abend, während Corvin und Tetrarch Vindheim gemeinsam die Restauration des Schreins bei Düstersee beobachteten, nutzte Vindheim die Gelegenheit, mit Corvin zu sprechen. Er sprach mit Vindheim, bekannt für seine imposante Gestalt und seinen durchdringenden Blick, darüber, dass Kilian Thalan, ein Krieger des alatarischen Reiches, des Verrats beschuldigt wurde und nach Osten ins Herzogtum Lichtenthal, tief im alumenischen Reich geflohen sei.
Kilian Thalan wurde als Ketzer gejagt und das alatarische Reich ahndet jeden Verrat dieser Art mit äußerster Strenge. Die Verfolgung von Ketzern war im Reich eine gängige Praxis, um die Reinheit des Glaubens und die Ordnung des Reiches zu wahren. Thalans Flucht stellte eine Herausforderung für die Autorität des Tempels dar und musste deshalb unverzüglich angegangen werden.
„Anwärter Ravnseel“, begann Vindheim, „Warum koordiniert ihr das nicht mit Wächter Drapenstein, solange die Oberste Wächterin nicht zugegen ist? Kilian Thalan muss lebend gefasst und zurück in den Tempel gebracht werden, damit er vor den Templern seine gerechte Strafe erhält.“
Corvin verneigte sich tief und nahm die Aufgabe an. Er wusste, dass die Suche nach Thalan schwierig sein würde, doch er war entschlossen, seine Pflicht zu erfüllen. Er begann sofort mit den Vorbereitungen für die Mission und machte sich auf den Weg zu Wächter Darpenstein.
Doch mit leeren Händen konnte er nicht zum Ritter Alatars gehen. Zuerst versammelte Corvin eine Gruppe von Tempelwachen, die ihm auf der Suche nach Thalan helfen sollten. Jeder von ihnen war ein erfahrener Krieger, der in den Künsten des Kampfes und der Aufklärung ausgebildet war. Sie besprachen die Route, die sie nehmen würden, und die möglichen Gefahren, die auf sie warten könnten. Corvin stellte sicher, dass jeder Wächter die Wichtigkeit der Mission verstand und bereit war, alles zu tun, um Thalan zu finden.
Als Nächstes sammelte Corvin Informationen über Lichtenthal. Er sprach mit Händlern und Reisenden, die aus dem Osten kamen, und sammelte Nachrichten über die jüngsten Aktivitäten in der Gegend. Er erfuhr, dass Lichtenthal ein paar Dörfer aber auch große Städte hatte, es wäre wirklich schwierig in einem solch belebten Herzogtum einen einzelnen Mann zu finden. Es gab einige versteckte Winkel und dunkle Gassen, in denen ein Flüchtiger sich verbergen konnte.
Mit diesen Informationen erstellte Corvin einen detaillierten Plan den er Arix vorstellen konnte. Er teilte seine Kameraden in kleine Gruppen auf und gab jedem Team einen spezifischen Bereich in und um Lichtenthal zu durchsuchen. Sie würden sowohl tagsüber als auch nachts patrouillieren, um sicherzustellen, dass Thalan keine Chance zur Flucht hatte.
Vor der Abreise würden sich Corvin und seine Kameraden am Tempelplatz vor dem Tempel treffen. Sie sollten sich bewaffnen und deutlich die heiligen Symbole Alatars auf ihren Rüstungen tragen. Sie würden Tetrarch Vindheim um seinen Segen im Namen Alatars bitten.
So begann das erste Kapitel einer Reihe von Ereignissen, die das alatarische Reich erschüttern und die Loyalität und den Mut der Tempelwachen auf die Probe stellen sollten.
[MMT] Die Suche nach dem Verräter
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Corvin Ravnseel
[MMT] Die Suche nach dem Verräter
Zuletzt geändert von Corvin Ravnseel am Donnerstag 25. Januar 2024, 23:07, insgesamt 2-mal geändert.
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Corvin Ravnseel
In den frühen Morgenstunden, als der erste Hauch des Tageslichts den Himmel über Rahal berührte, trat Corvin durch die massiven Türen des Wachhauses der Tempelwache. Sein Gesicht zeigte Spuren der Entschlossenheit und Sorge, während er sich auf das bevorstehende Treffen mit Ritter Drapenstein vorbereitete. Die Halle, in der sie sich trafen, war von einer spürbaren Anspannung erfüllt, verstärkt durch das gedämpfte Flackern der Fackeln an den Wänden.
Als Corvin dem Ritter von seinem Auftrag berichtete, den er direkt von Tetrarch Vindheim erhalten hatte, lauschte dieser mit einer Mischung aus Respekt und Sorge. Jedes Wort, das Corvin sprach, schien die Luft im Raum dichter werden zu lassen. Ritter Drapenstein nickte bedächtig, seine Augen reflektierten die Schwere der Situation und die dringende Notwendigkeit, klug und rasch zu handeln.
Nach der Besprechung blieb Ritter Drapenstein in Rahal zurück, um zusätzliche Informationen zu sammeln und weitere Schritte zu planen, sollte Corvin mit geeigneten Informationen zurück kehren. Corvin indes ritt mit einer kleinen Schar ausgewählter Tempelwachen aus, entschlossen, die Grenzen des Reiches nach Anzeichen des Verräters zu durchforsten. Sie durchquerten die üppigen Wälder und überwanden sanfte Hügel, während sie die Spuren der Vergangenheit und die Gerüchte der Gegenwart verfolgten.
In Grenzwarth trafen sie auf eine Händlerfamilie, die von der beschwerlichen Reise entlang der Oststraße von Adoran über Bajard erschöpft war. Die Händler teilten mit zögernder Stimme die Gerüchte, die sie aufgeschnappt hatten – dass der Verräter in das Kloster der Lichteinigkeit bei Schwingenstein gebracht worden sei. Diese Information war wie ein Funke in der Dunkelheit, der Corvins Entschlossenheit weiter entfachte.
Mit diesen neuen Erkenntnissen im Gepäck richtete Corvin zusammen mit zwei seiner treuesten Begleiter ein verstecktes Zelt im dichten Wald nahe Bajard ein. Von diesem verborgenen Aussichtspunkt aus beobachteten sie das Kloster, ein Ort der Stille und des Geheimnisses. Nacht für Nacht hielten sie Wache, ihre Augen fest auf die Tore des Klosters gerichtet. Sie notierten jede Bewegung des Verräters, der das Kloster zu verschiedenen Zeiten betrat und verließ, und beobachteten seine Ausritte in Richtung Aodran.
Nach zwei Nächten, in denen der Schlaf nur ein flüchtiger Besucher war, beschloss Corvin, dass es an der Zeit war, nach Bajard zurückzukehren. Er und seine Gefährten ritten in den frühen Morgenstunden ab, ihre Gedanken schwer von der Last der bevorstehenden Entscheidungen. In Bajard angekommen, nahm Corvin die Kutsche nach Düstersee, einer Stadt, welche nur sehr unweit von der Burg der Bruderschaft entfernt war.
In Düstersee angekommen, suchte Corvin die imposante Burg der Bruderschaft auf. Dort traf er auf Ritter Shasul und Ritter Aschengardt, zwei ehrwürdige Mitglieder der Bruderschaft, die mit scharfem Verstand und unbeugsamer Entschlossenheit bekannt waren. Corvin berichtete ihnen in aller Ausführlichkeit von seinen Entdeckungen, den Bewegungen des Verräters und den Gerüchten, die er auf seiner Reise gesammelt hatte. Seine Worte wurden mit großer Aufmerksamkeit aufgenommen, denn jede Information konnte entscheidend sein für die bevorstehenden Herausforderungen.
Nachdem er seine Pflicht in Düstersee erfüllt hatte, machte sich Corvin wieder auf den Weg nach Rahal. Zurück in der Tempelwache angekommen, setzte er sich hin, um einen detaillierten Bericht über seine Erkenntnisse und Beobachtungen zu verfassen. Er wusste, dass die Informationen, die er gesammelt hatte, von entscheidender Bedeutung sein könnten für die nächsten Schritte, die unternommen werden mussten, um den Verräter zu fassen und die Sicherheit des Reichen und die Ordnung zu bewahren. Er schrieb sorgfältig und präzise, sich bewusst, dass seine Worte weitreichende Konsequenzen haben könnten. Als er seine Feder niederlegte, fühlte er eine Mischung aus Erschöpfung und Entschlossenheit. Seine Reise war noch nicht zu Ende, aber dieser Teil seiner Mission war nun abgeschlossen. Er hatte getan, was in seiner Macht stand, um das Reich vor der Bedrohung durch den Verräter zu schützen. Und so ging eine Abschrift des Berichtes an den Tempel, einer an die Bruderschaft und ein dritter verblieb bei der Tempelwache
Als Corvin dem Ritter von seinem Auftrag berichtete, den er direkt von Tetrarch Vindheim erhalten hatte, lauschte dieser mit einer Mischung aus Respekt und Sorge. Jedes Wort, das Corvin sprach, schien die Luft im Raum dichter werden zu lassen. Ritter Drapenstein nickte bedächtig, seine Augen reflektierten die Schwere der Situation und die dringende Notwendigkeit, klug und rasch zu handeln.
Nach der Besprechung blieb Ritter Drapenstein in Rahal zurück, um zusätzliche Informationen zu sammeln und weitere Schritte zu planen, sollte Corvin mit geeigneten Informationen zurück kehren. Corvin indes ritt mit einer kleinen Schar ausgewählter Tempelwachen aus, entschlossen, die Grenzen des Reiches nach Anzeichen des Verräters zu durchforsten. Sie durchquerten die üppigen Wälder und überwanden sanfte Hügel, während sie die Spuren der Vergangenheit und die Gerüchte der Gegenwart verfolgten.
In Grenzwarth trafen sie auf eine Händlerfamilie, die von der beschwerlichen Reise entlang der Oststraße von Adoran über Bajard erschöpft war. Die Händler teilten mit zögernder Stimme die Gerüchte, die sie aufgeschnappt hatten – dass der Verräter in das Kloster der Lichteinigkeit bei Schwingenstein gebracht worden sei. Diese Information war wie ein Funke in der Dunkelheit, der Corvins Entschlossenheit weiter entfachte.
Mit diesen neuen Erkenntnissen im Gepäck richtete Corvin zusammen mit zwei seiner treuesten Begleiter ein verstecktes Zelt im dichten Wald nahe Bajard ein. Von diesem verborgenen Aussichtspunkt aus beobachteten sie das Kloster, ein Ort der Stille und des Geheimnisses. Nacht für Nacht hielten sie Wache, ihre Augen fest auf die Tore des Klosters gerichtet. Sie notierten jede Bewegung des Verräters, der das Kloster zu verschiedenen Zeiten betrat und verließ, und beobachteten seine Ausritte in Richtung Aodran.
Nach zwei Nächten, in denen der Schlaf nur ein flüchtiger Besucher war, beschloss Corvin, dass es an der Zeit war, nach Bajard zurückzukehren. Er und seine Gefährten ritten in den frühen Morgenstunden ab, ihre Gedanken schwer von der Last der bevorstehenden Entscheidungen. In Bajard angekommen, nahm Corvin die Kutsche nach Düstersee, einer Stadt, welche nur sehr unweit von der Burg der Bruderschaft entfernt war.
In Düstersee angekommen, suchte Corvin die imposante Burg der Bruderschaft auf. Dort traf er auf Ritter Shasul und Ritter Aschengardt, zwei ehrwürdige Mitglieder der Bruderschaft, die mit scharfem Verstand und unbeugsamer Entschlossenheit bekannt waren. Corvin berichtete ihnen in aller Ausführlichkeit von seinen Entdeckungen, den Bewegungen des Verräters und den Gerüchten, die er auf seiner Reise gesammelt hatte. Seine Worte wurden mit großer Aufmerksamkeit aufgenommen, denn jede Information konnte entscheidend sein für die bevorstehenden Herausforderungen.
Nachdem er seine Pflicht in Düstersee erfüllt hatte, machte sich Corvin wieder auf den Weg nach Rahal. Zurück in der Tempelwache angekommen, setzte er sich hin, um einen detaillierten Bericht über seine Erkenntnisse und Beobachtungen zu verfassen. Er wusste, dass die Informationen, die er gesammelt hatte, von entscheidender Bedeutung sein könnten für die nächsten Schritte, die unternommen werden mussten, um den Verräter zu fassen und die Sicherheit des Reichen und die Ordnung zu bewahren. Er schrieb sorgfältig und präzise, sich bewusst, dass seine Worte weitreichende Konsequenzen haben könnten. Als er seine Feder niederlegte, fühlte er eine Mischung aus Erschöpfung und Entschlossenheit. Seine Reise war noch nicht zu Ende, aber dieser Teil seiner Mission war nun abgeschlossen. Er hatte getan, was in seiner Macht stand, um das Reich vor der Bedrohung durch den Verräter zu schützen. Und so ging eine Abschrift des Berichtes an den Tempel, einer an die Bruderschaft und ein dritter verblieb bei der Tempelwache
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Corvin Ravnseel
Die Jagd nach Kilian Thalan
Corvin erreichte das Fischerdorf Bajard, eine ruhige Siedlung mit malerischen Booten und freundlichen Bewohnern. Die jungen Burschen die für Corvin für einen Beutel Münzen im Mondlauf die Augen und Ohren offen hielten, erzählten ihm, dass Kilian ein Schiff angeheuert habe, um auf das Festland zu fliehen. Er sollte an diesem Abend das Dorf verlassen.
Corvin wusste, dass dies seine letzte Chance war. Er machte sich sofort auf den Weg zum Hafen, bereit, den Verräter zu stellen.
Als Corvin in Bajard ankam, sah er Kilian, der eifrig etwas von einer Kutsche entlud und es zum Schiff bringen ließ. Es schien, als plane Kilian eine längere Reise. Corvin schlich sich näher, um den richtigen Moment abzupassen.
"Stehenbleiben, Kilian! Im Namen des Tempels, du bist verhaftet!" rief Corvin, als er nah genug war.
Kilian drehte sich um, seine Augen blitzten vor Wut und Entschlossenheit. "Ich werde nicht kampflos zurückkehren!" rief er und zog sein Schwert.
Ein heftiger Kampf entbrannte. Die Klingen funkelten im Mondlicht, und die Fischer des Dorfes sahen erschrocken zu. Corvin kämpfte mit all seiner Kraft und seinem Können, doch Kilian war ein geschickter Gegner. Nach einem langen und anstrengenden Gefecht gelang es Kilian, Corvin an der Flanke zu treffen und einen tiefen Schnitt zu hinterlassen.
Corvin stöhnte vor Schmerz und sank auf ein Knie. Kilian trat siegessicher näher. "Das ist das Ende für dich, Corvin," sagte er triumphierend.
Doch in genau diesem Moment, als Kilian sich seines Sieges sicher war, sammelte Corvin seine letzten Kräfte und stieß sein Schwert nach vorne. Die Klinge durchbohrte Kilian tödlich. Mit einem überraschten Keuchen fiel Kilian zu Boden.
Verwundet, aber siegreich, kehrte Corvin nach Rahal zurück. Am Tempel angekommen legte er an den steinernen Treppen mit letzter Kraft einen Sack nieder in dem Sich Kilians Kopf befand. Müde sackte er daneben zusammen und die Wachen ließen sofort nach einem Heiler schicken. Trotz seiner Verletzung konnte Corvin seine einstige Aufgabe erfüllen.
Er nickte schwach, erleichtert, dass seine Mission erfüllt war. Kilian Thalan würde keinen weiteren Verrat mehr begehen. Doch tief in seinem Inneren wusste Corvin, dass seine Reise noch nicht zu Ende war. Es gab immer noch vieles das er in Zukunft erledigen müsste um den Weg zu gehen welchen er vor sich sah.
Corvin erreichte das Fischerdorf Bajard, eine ruhige Siedlung mit malerischen Booten und freundlichen Bewohnern. Die jungen Burschen die für Corvin für einen Beutel Münzen im Mondlauf die Augen und Ohren offen hielten, erzählten ihm, dass Kilian ein Schiff angeheuert habe, um auf das Festland zu fliehen. Er sollte an diesem Abend das Dorf verlassen.
Corvin wusste, dass dies seine letzte Chance war. Er machte sich sofort auf den Weg zum Hafen, bereit, den Verräter zu stellen.
Als Corvin in Bajard ankam, sah er Kilian, der eifrig etwas von einer Kutsche entlud und es zum Schiff bringen ließ. Es schien, als plane Kilian eine längere Reise. Corvin schlich sich näher, um den richtigen Moment abzupassen.
"Stehenbleiben, Kilian! Im Namen des Tempels, du bist verhaftet!" rief Corvin, als er nah genug war.
Kilian drehte sich um, seine Augen blitzten vor Wut und Entschlossenheit. "Ich werde nicht kampflos zurückkehren!" rief er und zog sein Schwert.
Ein heftiger Kampf entbrannte. Die Klingen funkelten im Mondlicht, und die Fischer des Dorfes sahen erschrocken zu. Corvin kämpfte mit all seiner Kraft und seinem Können, doch Kilian war ein geschickter Gegner. Nach einem langen und anstrengenden Gefecht gelang es Kilian, Corvin an der Flanke zu treffen und einen tiefen Schnitt zu hinterlassen.
Corvin stöhnte vor Schmerz und sank auf ein Knie. Kilian trat siegessicher näher. "Das ist das Ende für dich, Corvin," sagte er triumphierend.
Doch in genau diesem Moment, als Kilian sich seines Sieges sicher war, sammelte Corvin seine letzten Kräfte und stieß sein Schwert nach vorne. Die Klinge durchbohrte Kilian tödlich. Mit einem überraschten Keuchen fiel Kilian zu Boden.
Verwundet, aber siegreich, kehrte Corvin nach Rahal zurück. Am Tempel angekommen legte er an den steinernen Treppen mit letzter Kraft einen Sack nieder in dem Sich Kilians Kopf befand. Müde sackte er daneben zusammen und die Wachen ließen sofort nach einem Heiler schicken. Trotz seiner Verletzung konnte Corvin seine einstige Aufgabe erfüllen.
Er nickte schwach, erleichtert, dass seine Mission erfüllt war. Kilian Thalan würde keinen weiteren Verrat mehr begehen. Doch tief in seinem Inneren wusste Corvin, dass seine Reise noch nicht zu Ende war. Es gab immer noch vieles das er in Zukunft erledigen müsste um den Weg zu gehen welchen er vor sich sah.
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Kilian Thalan
Die Gerüchte aus Bajard
Kilian stand am Hafen von Bajard und betrachtete die geschäftigen Fischer, die ihren
täglichen Aufgaben nachgingen. Er hatte beschlossen, den Orden der Lichtbringerin zu
verlassen und auf das Festland zu reisen. Die Reise würde lang und gefährlich sein, aber er
hatte keine Wahl. Die Tempelwachen aus Rahal waren ihm dicht auf den Fersen, angeführt
von Corvin Ravnseel dessen Aufgabe es war Kilian zurück zu bringen.
Er hatte alles sorgfältig geplant. Die Fracht aus der Kutsche bestand aus Vorräten und einigen
wertvollen Gegenständen, die er während seiner Zeit in Alatarien gesammelt hatte. Er wusste,
dass sein Hab und Gut ihm auf dem Festland nützlich sein würden. Während er die letzten
Kisten auf das Schiff laden ließ, spürte er eine seltsame Unruhe in der Luft.
Die Konfrontation in Bajard
Plötzlich hörte er eine bekannte Stimme, die ihn aus seinen Gedanken riss.
"Stehenbleiben Kilian!
Im Namen des All-Einen, du bist verhaftet!" rief Corvin Ravnseel, als er auf Kilian
zuschritt.
Kilians Herz setzte einen Schlag aus, doch er wandte sich langsam um und zog sein Schwert.
"Ich werde nicht kampflos zurückkehren," antwortete er mit fester Stimme.
Der Kampf begann sofort. Kilian wusste, dass Corvin ein erfahrener Kämpfer war, aber er
war fest entschlossen, seine Freiheit zu verteidigen. Ihre Klingen funkelten im Mondlicht, und
der Klang von Stahl auf Stahl erfüllte die Luft. Kilian nutzte jede Gelegenheit, um Corvin zu
attackieren, doch dieser wehrte die Schläge geschickt ab.
Nach einem langen und anstrengenden Gefecht gelang es Kilian, Corvin an der Flanke zu
treffen und einen tiefen Schnitt zu hinterlassen. Er sah, wie Corvin stöhnte und auf ein Knie
sank. Triumphierend trat er näher.
"Das ist das Ende für dich, Corvin," sagte er mit einem
siegessicheren Lächeln.
Doch in genau diesem Moment, als Kilian sich seines Sieges sicher war, sammelte Corvin
seine letzten Kräfte und stieß sein Schwert nach vorne. Die Klinge durchbohrte Kilians
Körper. Er fühlte einen plötzlichen, stechenden Schmerz und sah Corvin mit weit
aufgerissenen Augen an. Mit einem überraschten Keuchen fiel er zu Boden.
Als Kilian auf dem kalten Boden des Hafens lag, sah er die Sterne über sich leuchten. Das
Leben wich langsam aus seinem Körper, und er spürte, wie die Dunkelheit ihn umfing. Er
hatte versucht, seiner Vergangenheit zu entkommen, aber letztendlich hatte sie ihn eingeholt.
Sein letzter Gedanke war an die Zeit die Vergangen war und die Erfahrungen die er machte
als er als Trabant in Rahal diente und welche Pläne er hatte als sein Weg nach Lichtenthal
begann. Vielleicht wäre alles anders gekommen wäre er doch nie geflohen. Doch nun war für
ihn die Reise nun zu Ende.