Brief per Eilbote an die Garde

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Till Angerlohe
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Brief per Eilbote an die Garde

Beitrag von Till Angerlohe »

  • Ein Bote macht sich auf den Weg nach Wetterau und überbringt eine Nachricht an die Legion des All-Einen zu Händen des Hauptmanns oder des Leutnants der Garde.


    Tempel zu Rahal,
    21. Schwalbenkunft 266
    • Des All-Einen Gunst mit Euch, Hauptmann Nuir, sowie auch mit Euch, Leutnant Dhara,

      beiliegend überreiche ich Euch einen Schrieb, den ich am heutigen Tage an die/den unbekannnte/n Bürger/in versendet habe, die wohnhaft ist in Schattenwinkel, Wetterau, am Platz der Statue, südliche des Hofes der Geschwister Chenaie, mit der klaren Aufforderung das heilige Tier aus ihrem Garten zu befreien und fortzubringen.

      Nicht nur, dass die Person hiermit handelt wie ein/e Häretiker/in und Blasphemiker/in, was den altarischen Glauben betrifft, sie gefährdet auch das Wohl der Bürger, die in Schattenwinkel leben. Das Tier scheint äußerst aggressiv und kurz vorm Verhungern zu sein, was wohl auch auf die Gefangenschaft und das fehlende Fressen zurückzuführen ist. Möglicherweise ist es auch traumatisiert, da es den Weg über den Zaun nicht selbst zu finden scheint.

      Ich möchte hier der guten Form halber offiziell Anzeige gegen diese Person erstatten, sowie sich der Angelegenheit anzunehmen, und bitte gleichzeitig um eine Hausdurchsuchung in einigen Tagen, damit sichergestellt ist, dass das Tier auch wirklich freigelassen wurde. Es folgt gleichwohl zur selben Zeit eine öffentliche Rüge der bislang unbekannten Person in Begleitung der Schilderung ihrer/seiner Missetat. Kommt der/die Bürger/in der Aufforderung nach, ist es mit der Rüge für den Tempel für dieses Mal abgegolten. Sollte die Garde oder die Statthalterin an der Stelle noch weitere Schritte einfordern, wird dies selbstverständlich dennoch in wissende und gesetzbeflissene Hände gelegt.

      Da mir ebenso zu Ohren gekommen ist, dass auch von Seiten der Letharen bereits die Statthalterin angeschrieben im Wechselwind zu diesem Thema angeschrieben wurde, also bereits vor zwei Monden, und hier nichts weiter erfolgte, und das, obschon das Tier zu diesem Zeitpunkt offenbar schon länger dort eingepfercht war, sehe ich die Angelegenheit als höchst dringlich an. Natürlich obliegt es der Garde oder auch der Statthalterin zu entscheiden, ob die Dringlichkeit in der Form geteilt wird, wie der Tempel sie empfindet.

      Ich hoffe auf Eure Unterstützung in diesem Unterfangen und verbleibe mit Hochachtung,

      Till Angerlohe
      Tetrarch Alataris


      [img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Tempel.png[/img]
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  • Tempel zu Rahal,
    21. Schwalbenkunft 266
    • Des All-Einen Gunst mit Euch,

      ich komme nicht umhin mich sehr über Euch zu wundern, so hielt ich Euch doch für eine treue Verfechterin des alatarischen Glaubens. Hier liegt entweder ein Irrtum oder von Euch gewollte arglistige Täuschung vor, oder Euch ist nicht bewusst, was Ihr getan habt und noch fortlaufend tut.

      Als ich jüngst den Weg durch Schattenwinkel nahm, musste ich feststellen, dass Ihr in Eurem Garten einen Panther gefangen und eingepfercht haltet. Euch ist sicherlich bewusst, welche Gestalt der All-Eine für sich gewählt hat, um unter die Menschen zu treten. Gewiss: Einen Panther. Es handelt sich somit um ein heiliges Tier, dass Ihr dort gefangen haltet. Das ist nicht nur die pure Blasphemie, es ist zutiefst häretisch und wird vom Tempel des All-Einen nicht geduldet.

      Wir erwarten von Euch, dass das Tier binnen kürzester Frist freigelassen wird, und werden dies von der Legion des Herrn überprüfen lassen mittels einer Hausdurchsuchung.
      Leistet Ihr dem ausdrücklichem Wunsch umgehend folge, sehen wir von einer Weiterverfolgung und Bestrafung von Eurer Person ab und belassen es bei dieser Rüge, die wir im Übrigen auch veröffentlichen werden, um solchen Missetaten bei anderen Personen im Vorfeld zu begegnen. Die Bevölkerung wird folglich aus Eurem Fehler lernen, so wie Ihr dies auch tun werdet, zügig.

      Mit gleichem Atemzug wird die Garde über Euer Fehlverhalten informiert und mit der Hausdurchsuchung in wenigen Tagen beauftragt. Ebenso erfolgt im gleichen Atemzug der Aushang zur Rüge Eurer Person und der Darlegung der Gründe hierfür.

      Euch ist freigestellt Euer Fehlverhalten dem Tempel zu erklären. Es sei gesagt, dass eine sehr gute Erklärung sicherlich förderlich für Euch und Eure Reputation im Reich wäre.

      Till Angerlohe
      Tetrarch Alataris


      [img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Tempel.png[/img]
Zuletzt geändert von Till Angerlohe am Mittwoch 21. Juni 2023, 22:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Auriane Treuwind
Beiträge: 1809
Registriert: Dienstag 5. Juni 2018, 01:06

Beitrag von Auriane Treuwind »

*Die beiden Schreiben werden an der Garde angenommen und auf den Schreibtisch der Offiziere gelegt werden. An der Kommandatur richtet man seinen Dank aus und wird mitteilen, dass man sich melde, so es vonnöten sein wird.*
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Nemia Werheim
Beiträge: 247
Registriert: Samstag 29. Dezember 2018, 19:11

Beitrag von Nemia Werheim »

Ein Schreiben wird bei der Kommandantur der Garde abgegeben, addressiert an die Offiziere. Ebenso erfolgt eine Zusendung eines Abschriebs an den Tempel des All-Einen.
Alatars unbändiger Zorn mit der Legion des Panthers!

in der Annahme das durch den Tetrarch Angerlohe bereits die missliche Lage eines heimischen Wildtieres berichtet wurde, erbitte ich die Hilfe der Garde um dem Tier ein artgerechten neuen Lebensort zu ermöglichen, da die unmittelbahe Nähe zur Siedlung eine Gefahrenquelle für die Bevölkerung darstellt.
Das Tier kam schon vor geraumer Zeit immer wieder in meinen Garten, vermutlich lebt es in den Wäldern direkt südlich angrenzend, ist mein Haus doch das südlichste in der Siedlung. Ich kann nur spekulieren, das der Panther von möglichen Kochgerüchen angelockt wurde. Schon einige Zeit verweilt er in meinem Gartenbereich, weder angekettet noch in irgendeiner Form in seiner Bewegung eingeschränkt.

Ein jeder Geist beheimatet den freien Gedanken, so kann ich nur darauf schließen, das er sich dort wohl fühlt. Das sind aber nur Gedanken einer bescheidenen Gläubigen, die über Tiere nicht wirklich Kentniss besitzt. Der Hüfthohe Zaun soll mein Beleg dafür sein, das er in keiner Form in der Ausübung seines freien Gedankens beeinträchtigt ist. Doch kann ich die Sorge nachvollziehen, dass es so nah an der Siedling sich in meinem Garten anscheinend bequem gemacht hat und eine mögliche Gefahr darstellen könnte, auch wenn diese Tiere sinnbildlich für den All-Einen stehen, ist es dennoch ein wildes Tier.

Kein Käfig, keine Kette oder eine sonstige Behinderung in der Bewegung des Tieres wurde in meinem Garten angebracht, zudem versichere ich in dem Wissen darüber zu sein, dass dieses ein schändlicher Akt wäre.

Deswegen werde ich eine mögliche Absicht und oder Vorsatz für das Einsperren eines Panthers zurück weisen. Natürlich handelt der Tetrarch nach seinen persönlichen Beobachtungen, die zugegebener weise eine missliche Lage aufweisen, doch hoffe ich durch meine Erklärung wird sich sein Bild vervollständigen und aufweisen das es ein ungünstiger Zustand mit einem wilden Tier ist und kein blasphemisches Verhalten.
So bin ich dem Tetrarchen dankbar, das er mir eine Lösung für diese Situation im Form der Legion aufweist.


So erhoffe ich mir Hilfe bei der Legion des Panthers, wie ich verfahren soll. Vermutlich wäre eine Hilfestellung durch die Legion, um dieses Tier in einen geeigneten Bereich umzusiedeln, die beste Möglichkeit, sofern die Legion dem zustimmt. So erbitte ich eine Antwort, oder eine Zuweisung zu jemanden, der sich mit Wildtieren auskennt, in Anwesenheit eines Gardisten, um dies durchzuführen.

Unser Zorn wird Ihn stärken,
Nemia Werheim
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Jynela Dhara
Beiträge: 629
Registriert: Montag 28. Dezember 2020, 18:02

Beitrag von Jynela Dhara »

Am Morgen nach der Ratssitzung nahm sie sich die Zeit um eine kurze Antwort zu verfassen. Im Augenblick spielte es für sie keine Rolle, was die Konsequenzen des Vorfalls sein würde. Die Aufgabe der Garde war es nun, das Tier möglichst unversehrt in die Freiheit zu entlassen. Mit Lingor hatten sie in ihren Reihen jemanden, der sich der Sache sicherlich annehmen würde. Sie würde den kommenden Appell nutzen, um weiteres Vorgehen zu besprechen.


Rahal, 28. Schwalbenkunft 266

Macht und Stärke, Fräulein Werheim!


Die Garde hat das Schreiben des Tetrarchen, sowie auch euer Schreiben erhalten. Wir werden uns am heutigen Abend zur 8ten Stunde im Zuge des Appells, das Problem genauer ansehen. Es wäre hilfreich, wenn ihr vor Ort wärt, oder euer Tor für die Garde aufsperrt, damit wir freien Zugang zu dem Tier haben.
So ihr heute Abend nicht zugegen sein könnt, nennt uns einen alternativen Termin, an dem wir euch antreffen können.


Der EINE mit euch,


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Leutnant der Legion des Panthers
Scharfschütze der Bruderschaft des Herrn


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Zuletzt geändert von Jynela Dhara am Mittwoch 28. Juni 2023, 09:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Jynela Dhara
Beiträge: 629
Registriert: Montag 28. Dezember 2020, 18:02

Beitrag von Jynela Dhara »

Der Auftrag war deutlich einfacher auszuführen, als sie erwartet hatte. Am gleichen Abend wurde ein Schreiben an den Tempel abgeschickt.


Rahal, 28. Schwalbenkunft 266

Macht und Stärke, Tetrarch Angerlohe!


Die Garde hat am heutigen Abend den eingeschlossenen Panther in die Freiheit entlassen. Fräulein Werheim hat das Tor bereitwillig geöffnet und wir konnten das Tier dank dem Einsatz von Grundausbilder Melia ruhig in Richtung des Waldes süd östlich der Furt begleiten.
Frau Werheim wurde noch aufgetragen in Zukunft ein verletztes Tier direkt der Garde zu melden.
Wir werden bei zukünftigen Patrouillen sicher gehen, dass sie sich an die Vorgaben halten wird.



Der EINE mit euch,

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Leutnant der Legion des Panthers
Scharfschütze der Bruderschaft des Herrn


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