Düstersee, 16. Lenzing 266
Unter der Pranke des allmächtigen Herrn schicke ich Euch meine Grüße, Ahad Laval!
Bezüglich seiner Knappenzeit und den damit verbundenen Aufgaben hatte sich Knappe Demion an meine Person als Meisterin der Schneiderei gewandt. Er verbrachte eine volle Woche bei mir und mit den von mir auferlegten Aufgaben.
Die Aufgaben umfassten unter anderem die richtige Wahl der Stoffe für den gewünschten oder erforderten Nutzen, die Fingerfertigkeit auch mit kleinen Objekten umgehen zu können (verschiedene Nadeln, verschiedene Fäden...) als auch das Aneignen der Fähigkeit, mit beiden Händen arbeiten zu können und annähernd die gleichen Ergebnisse zu erzielen. Gleichsam erhielt Knappe Demion einige Aufgaben, um seine Beobachtungsgabe und seine Bereitschaft zur Kontinuität zu prüfen. Jene sahen so aus, dass er verschiedenste Stoffe zum Üben des Abzeichnens der eigenen Hände bekam und diese immer wieder auswaschen und Veränderungen beobachten sollte, sollten diese eintreten. Im Schneiderhandwerk ist vorausschauendes Denken in dem Punkt wichtig, dass man stets auch einberechnet, dass Stoffe eingehen können und so das vollendete Werk nach der ersten Wäsche möglicherweise nicht mehr zu tragen wäre. Darüber hinaus erhielt er einen kleinen Exkurs über Wahlmöglichkeiten, was einen selber betrifft und wie wichtig ein angemessener Umgang mit den Dingen ist, die einem zur Verfügung stehen (das heißt genau, dass man seine Muster so auf den Stoff bringt, dass man möglichst wenig Reste über hat und aber gleichzeitig auch so weit denkt, dass man die Nähte entsprechend ansetzt oder bei einem Mangel "auf Kante" näht). Knappe Demion hat zudem gelernt, wie man Stoffe fixiert, um das Werk selbst nähen zu können als auch passende Nähte zu nähen, die etwas Beanspruchung standhalten mögen.
Der Abschluss des Ganzen bilden selbstgenähte blickdichte Handschuhe für den Knappen, welche im Nachgang und außerhalb seines Lehrbesuches noch etwas verschönert werden, da dies deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Werk selbst.
Ich kenne Knappe Demion noch aus seiner Anfangszeit in der Legion des Panthers und der ersten Zeit seiner Ausbildung. Im Vergleich zu damals und jetzt kann ich Knappe Demion nur meine gut gemeinte Anerkennung aussprechen für den Wandel, den er durchlaufen ist.
Knappe Demion war zu jeder Zeit korrekt, trug ein tadellos angemessenes Verhalten mit sich, glänzte mit Ausdauer und Disziplin und einer Auffassungsgabe, die ich mir gern von meinen vergangenen Lehrlingen erwünscht hätte. Die ihm gestellten Aufgaben hat er mit allem Einsatz zu meiner vollen Zufriedenheit erledigt und für die kurze Zeit, die ihm dabei zur Verfügung stand, bewies er ein beneidenswertes Talent für den Umgang mit kleinen und empfindlichen Dingen.
Mit diesem Schreiben möchte ich mein Lob an Knappe Demion mitsenden und bin optimistisch, dass aus ihm ein angesehener Mann wird, zu dem man eines Tages mit ehrlichem Respekt aufschauen kann, ähnlich wie es bei Euch der Fall ist, Ahad Laval. Solltet Ihr ihn also nochmal entbehren können, er wäre jederzeit sehr willkommen.
Mit den besten Wünschen an Euch und die Eurigen
Möge Sein Auge stets wohlwollend auf Euch ruhen, Ahad Laval!

Nobilia des heiligen alatarischen Reiches
Bezüglich seiner Knappenzeit und den damit verbundenen Aufgaben hatte sich Knappe Demion an meine Person als Meisterin der Schneiderei gewandt. Er verbrachte eine volle Woche bei mir und mit den von mir auferlegten Aufgaben.
Die Aufgaben umfassten unter anderem die richtige Wahl der Stoffe für den gewünschten oder erforderten Nutzen, die Fingerfertigkeit auch mit kleinen Objekten umgehen zu können (verschiedene Nadeln, verschiedene Fäden...) als auch das Aneignen der Fähigkeit, mit beiden Händen arbeiten zu können und annähernd die gleichen Ergebnisse zu erzielen. Gleichsam erhielt Knappe Demion einige Aufgaben, um seine Beobachtungsgabe und seine Bereitschaft zur Kontinuität zu prüfen. Jene sahen so aus, dass er verschiedenste Stoffe zum Üben des Abzeichnens der eigenen Hände bekam und diese immer wieder auswaschen und Veränderungen beobachten sollte, sollten diese eintreten. Im Schneiderhandwerk ist vorausschauendes Denken in dem Punkt wichtig, dass man stets auch einberechnet, dass Stoffe eingehen können und so das vollendete Werk nach der ersten Wäsche möglicherweise nicht mehr zu tragen wäre. Darüber hinaus erhielt er einen kleinen Exkurs über Wahlmöglichkeiten, was einen selber betrifft und wie wichtig ein angemessener Umgang mit den Dingen ist, die einem zur Verfügung stehen (das heißt genau, dass man seine Muster so auf den Stoff bringt, dass man möglichst wenig Reste über hat und aber gleichzeitig auch so weit denkt, dass man die Nähte entsprechend ansetzt oder bei einem Mangel "auf Kante" näht). Knappe Demion hat zudem gelernt, wie man Stoffe fixiert, um das Werk selbst nähen zu können als auch passende Nähte zu nähen, die etwas Beanspruchung standhalten mögen.
Der Abschluss des Ganzen bilden selbstgenähte blickdichte Handschuhe für den Knappen, welche im Nachgang und außerhalb seines Lehrbesuches noch etwas verschönert werden, da dies deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als das Werk selbst.
Ich kenne Knappe Demion noch aus seiner Anfangszeit in der Legion des Panthers und der ersten Zeit seiner Ausbildung. Im Vergleich zu damals und jetzt kann ich Knappe Demion nur meine gut gemeinte Anerkennung aussprechen für den Wandel, den er durchlaufen ist.
Knappe Demion war zu jeder Zeit korrekt, trug ein tadellos angemessenes Verhalten mit sich, glänzte mit Ausdauer und Disziplin und einer Auffassungsgabe, die ich mir gern von meinen vergangenen Lehrlingen erwünscht hätte. Die ihm gestellten Aufgaben hat er mit allem Einsatz zu meiner vollen Zufriedenheit erledigt und für die kurze Zeit, die ihm dabei zur Verfügung stand, bewies er ein beneidenswertes Talent für den Umgang mit kleinen und empfindlichen Dingen.
Mit diesem Schreiben möchte ich mein Lob an Knappe Demion mitsenden und bin optimistisch, dass aus ihm ein angesehener Mann wird, zu dem man eines Tages mit ehrlichem Respekt aufschauen kann, ähnlich wie es bei Euch der Fall ist, Ahad Laval. Solltet Ihr ihn also nochmal entbehren können, er wäre jederzeit sehr willkommen.
Mit den besten Wünschen an Euch und die Eurigen
Möge Sein Auge stets wohlwollend auf Euch ruhen, Ahad Laval!
Nobilia des heiligen alatarischen Reiches