rote Beeren, bitteres Leid
Verfasst: Sonntag 30. Juli 2006, 20:26
Vor wenigen Tagen im Wald...
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Mein Wald, wieder versink ich in dir
im tiefsten Grün unter Himmelsblau
und wenn ich mit ihm in deine Welten schau
sehen wir tanzende Schatten und schillernde Seen
süchtig ist, wer deine Geheimnisse gesehen
Tannenduft, so harzig und grün
Der Sonne Lauf bis zum Abendglühn
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Lachend lief ich durch die dichten Sträucher.
Den Pilzkorb eng an den Körper gepresst. Tief sog ich die Luft des Waldes ein mich einmal vergnügt im Kreise drehend. Inzwischen hatte sich alles soweit gegeben das mein Kopf klar und frei von Sorgen war, dies sollte ruhig alle Welt sehen. Den flüchtenden Wildtieren lachend einen Augenblick nachlaufend blieb ich erneut stehen um gleich darauf in die Hocke zu sinken und einen weiteren Pilz dem Korb zuzufügen. Eine Weile ging das so hin und her. Laufen, lachen, stehen bleiben, Pilze sammeln. Doch schon nach geraumer Zeit war ich erschöpft und machte Rast. Mich auf einen Baumstamm setzend löste ich den Wasserbeutel und trank einige Schlucke. Ob des Wassers oder stundelangen lauf begann mein Magen zu knurren und nachdenklich sah ich mich um. Den Pilzkorb stehen lassend ging ich auf einige Sträucher zu. Die 1 - 2 Meter hohen Sträucher boten sich in einem satten grün an. Doch zwischen den loorbeerartigen Blättern saßen lockend einige tiefrote, eiförmige Beeren. Die Stirn runzelnd übrlegte ich ob ich die Pflanze schon einmal gesehen hatte. zumindest die Beeren kamen mir bekannt vor. Hatte doch meine Schwester vor nicht all zu langer Zeit einige der süßen Früchte mit nach Hause gebracht. Schulterzuckend pflückte ich 2 bis 3 Beeren sie mir in den Mund schiebend. Das erwartende Gesicht verzog sich kurz darauf angewiedert. Die Beeren waren nicht süßlich. Im Gegenteil, sie waren herb fast schon als bitter zu bezeichnend. Die Frucht brannte auf dem Gaumen und ich griff rasch erneut zur Wasserflasche. Mein Appetit war verflogen und ich griff entschieden nach dem Pilzkorb. Noch immer hatte ich diesen ekligen Geschmack auf der Zunge so das ich immer wieder zum Wasserschlauch griff einige Schlucke trinkend.Endlich zu Hause angekommen begann ich die Pilze zu putzen und den Hasen vorzubereiten. Das Tier war recht groß und würde einen herrlichen Braten abgeben. Alsbald war die Füllung aus Brot, Pilzen, Käse und Wein zubereitet und der Hase schmorte im Backofen. Seufzend sah ich mich um ein seltsames brennen im Hals. Den ganzen Tag über hatte ich einen unstillbaren Durst und leerte bestimmt einige Krüge. Erst der Schlaf am Abend brachte Linderung und am nächsten Tag stand ich munter auf.
Kaum jedoch aus den Federn plagten mich Kopfschmerzen und ein leichter Schwindel den ich energisch abtat. Heute war keine Zeit für mindere Wehwechen. Ich wuselte umher und erledigte einige Dinge ehe ich erschrocken innehielt mich umsehend. Hatte ich die Arbeit schon verrichtet? Warum waren die Einträge in meinem Buch schon vorhanden? Kopfschüttelnd schob ich die Verwirrung auf die Müdigkeit und die Kopfschmerzen. Den restlichen Tag musste ich mich für fast jede Arbeit zusammen reissen. Der Kopf dröhnte und mein Magen rebellierte. Waren vielleicht die Pilze nicht bekömmlich gewesen?
Erschrocken sah ich zur Türe als es klopfte und ging nur zögerlich um diese zu öffnen. Aylin war einige Tage verreist also konnte sie es kaum sein.. es sei denn es wäre etwas passiert. Ein wenig besorgt öffnete ich die Türe und lächelte als sich kein Unglücksbote sondern Ciaran vor ihr fand. Ihn herrein bittend schloss ich die Türe...
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Dem dunklen Mantel der Nacht gleich
streicht Schweigen übers Rosenreich
in Stürmen, die durch Nächte wehen,
die alten Düfte im Nichts vergehen.
Nur ein zartes Wesen, dürres Ding
ein schillernder Schmetterling
fängt Duft und Licht in einem Krug,
so bleibt der Welt von allem genug,
und wollten Stürme es endlos treiben,
ein Rest Erinnerung wird erhalten bleiben.
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Mein Wald, wieder versink ich in dir
im tiefsten Grün unter Himmelsblau
und wenn ich mit ihm in deine Welten schau
sehen wir tanzende Schatten und schillernde Seen
süchtig ist, wer deine Geheimnisse gesehen
Tannenduft, so harzig und grün
Der Sonne Lauf bis zum Abendglühn
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Lachend lief ich durch die dichten Sträucher.
Den Pilzkorb eng an den Körper gepresst. Tief sog ich die Luft des Waldes ein mich einmal vergnügt im Kreise drehend. Inzwischen hatte sich alles soweit gegeben das mein Kopf klar und frei von Sorgen war, dies sollte ruhig alle Welt sehen. Den flüchtenden Wildtieren lachend einen Augenblick nachlaufend blieb ich erneut stehen um gleich darauf in die Hocke zu sinken und einen weiteren Pilz dem Korb zuzufügen. Eine Weile ging das so hin und her. Laufen, lachen, stehen bleiben, Pilze sammeln. Doch schon nach geraumer Zeit war ich erschöpft und machte Rast. Mich auf einen Baumstamm setzend löste ich den Wasserbeutel und trank einige Schlucke. Ob des Wassers oder stundelangen lauf begann mein Magen zu knurren und nachdenklich sah ich mich um. Den Pilzkorb stehen lassend ging ich auf einige Sträucher zu. Die 1 - 2 Meter hohen Sträucher boten sich in einem satten grün an. Doch zwischen den loorbeerartigen Blättern saßen lockend einige tiefrote, eiförmige Beeren. Die Stirn runzelnd übrlegte ich ob ich die Pflanze schon einmal gesehen hatte. zumindest die Beeren kamen mir bekannt vor. Hatte doch meine Schwester vor nicht all zu langer Zeit einige der süßen Früchte mit nach Hause gebracht. Schulterzuckend pflückte ich 2 bis 3 Beeren sie mir in den Mund schiebend. Das erwartende Gesicht verzog sich kurz darauf angewiedert. Die Beeren waren nicht süßlich. Im Gegenteil, sie waren herb fast schon als bitter zu bezeichnend. Die Frucht brannte auf dem Gaumen und ich griff rasch erneut zur Wasserflasche. Mein Appetit war verflogen und ich griff entschieden nach dem Pilzkorb. Noch immer hatte ich diesen ekligen Geschmack auf der Zunge so das ich immer wieder zum Wasserschlauch griff einige Schlucke trinkend.Endlich zu Hause angekommen begann ich die Pilze zu putzen und den Hasen vorzubereiten. Das Tier war recht groß und würde einen herrlichen Braten abgeben. Alsbald war die Füllung aus Brot, Pilzen, Käse und Wein zubereitet und der Hase schmorte im Backofen. Seufzend sah ich mich um ein seltsames brennen im Hals. Den ganzen Tag über hatte ich einen unstillbaren Durst und leerte bestimmt einige Krüge. Erst der Schlaf am Abend brachte Linderung und am nächsten Tag stand ich munter auf.
Kaum jedoch aus den Federn plagten mich Kopfschmerzen und ein leichter Schwindel den ich energisch abtat. Heute war keine Zeit für mindere Wehwechen. Ich wuselte umher und erledigte einige Dinge ehe ich erschrocken innehielt mich umsehend. Hatte ich die Arbeit schon verrichtet? Warum waren die Einträge in meinem Buch schon vorhanden? Kopfschüttelnd schob ich die Verwirrung auf die Müdigkeit und die Kopfschmerzen. Den restlichen Tag musste ich mich für fast jede Arbeit zusammen reissen. Der Kopf dröhnte und mein Magen rebellierte. Waren vielleicht die Pilze nicht bekömmlich gewesen?
Erschrocken sah ich zur Türe als es klopfte und ging nur zögerlich um diese zu öffnen. Aylin war einige Tage verreist also konnte sie es kaum sein.. es sei denn es wäre etwas passiert. Ein wenig besorgt öffnete ich die Türe und lächelte als sich kein Unglücksbote sondern Ciaran vor ihr fand. Ihn herrein bittend schloss ich die Türe...
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Dem dunklen Mantel der Nacht gleich
streicht Schweigen übers Rosenreich
in Stürmen, die durch Nächte wehen,
die alten Düfte im Nichts vergehen.
Nur ein zartes Wesen, dürres Ding
ein schillernder Schmetterling
fängt Duft und Licht in einem Krug,
so bleibt der Welt von allem genug,
und wollten Stürme es endlos treiben,
ein Rest Erinnerung wird erhalten bleiben.
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