Ein Schreiben an Ahad Rabenstein

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Viktoria Grander
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Registriert: Donnerstag 17. März 2022, 19:05

Ein Schreiben an Ahad Rabenstein

Beitrag von Viktoria Grander »

Im Laufe des Mittags wird ein Schreiben an der Ordensburg zu Händen von Ahad Rabenstein abgegeben.

Des Herren Segen Ahad Rabenstein,

ich, Viktoria Grander – Besitzerin der Schneiderei „Zur Silhoutte“ in Wetterau, schreibe euch zwecks Beurteilung wie auch Arbeits- und Lernverlauf des Knappen Barasthan, da mir die Ehre zuteil kam, jenen in das Schneiderhandwerk einzuführen und ihm den Alltag des Schneiderhandwerks näher beizubringen

Knappe Barasthan wurden durch meine Person in den Herstellungs- wie auch Verarbeitungsprozess der Stoffe eingewiesen, ebenso in die Herstellung wie auch Verarbeitung von Leder, wobei das Augenmerk seiner Arbeit in der Schneiderei auf die Lederverarbeitung gelegt wurde
Knappe Barasthan zeigte sich interessiert, aufnahmefähig, lernwillig und war in der Lage die ihm erklärte Theorie umzusetzen.

Bei Unklarheiten scheute Knappe Barasthan nicht nachzufragen, um eventuelle Fehler zu vermeiden oder Unkentnisse auszumerzen
Knappe Barasthan bestätigte meine Vermutung, dass ihm die filigrane Arbeit wie Bestickung schwer fällt, er jedoch für ein optimales Ergrbniss mühevoll selber Verbesserungen vornahm

Die von ihm selber initiierte Aufgabenstellung an seine Person, eine Schwertscheide zu fertigen, meisterte Knappe Barasthan, trotz aller widrigen Umstände wie mangelnde Lehrzeit und fehlende Vorkentniss, mit absoluter Bravour und investierte für ein besseres Ergebniss neben den Stunden in der Schneiderei auch in seiner Freizeit Zeit in die Arbeit.
Die von dem Knappen hergestellte Schwertscheide, welche er unter meiner Anleitung vom Gerben des Leders hin bis zur Verzierung selber herstellte, weist die notwendige und erwünschte Funktionalität auf, auch wenn natürlich unvermeidbare, kleinere Fehler auffindbar sind

Als abschliessendes Fazit möchte ich erklären, dass Knappe Barasthan sehr zu meiner Zufriedenheit gearbeitet hat und er meiner bescheidenen Meinung nach, aber auch durch eigene Aussage, durch die Arbeit einen tieferen Einblick in die für ihn nicht mehr so einfach wirkende Arbeit in mein Handwerk erfahren durfte und jene dadurch mehr wertzuschätzen lernte


Ich verbleibe hochachtungsvoll und möge der All Eine eure Wege segnen


Viktoria Grander
Besitzerin der Schneiderstube „Zur Silhoutte“ in Wetterau
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