Eisenwart - Zusammenhalt

Antworten
Kajol Kalveron

Eisenwart - Zusammenhalt

Beitrag von Kajol Kalveron »

Ein neuer Soldat? Neugierig mochte Kajol zu ihrem Zwillingsbruder aufschauen, sattelte daraufhin sogleich ihren getreuen Hengst Karoon und preschte durch die Wälder Lameriasts.
Recht schnell erreichte sie so die vorläufige Burg, doch lediglich Khazkal ward vorzufinden. Er saß alleine im Raume, eine Schriftrolle vor sich auf dem Tische. Sein Blick wirkte nachdenklich…

Wenige Worte fielen, schon reichte Khazkal seiner Offizierin ein Schreiben.
Einen Stuhl zu sich ziehend und sich so platzierend, dass die weiblichen Rundungen ihrer Brüste die Rückenlehne berührten, suchte Kajol ruhe das Schreiben zu betrachten.
Betrachten… Wohl wahr. Viel mehr war kaum drin, war sie wahrlich ungeübt in Schriften lesen und schreiben. Mikhail übernahm das Vorlesen, wie verfassen ihrer Worte meinst. Nur ihm vertraute sie bei dieser Sache.
Immerhin ward sie Diplomatin ob ihrer Worte, nicht ob ihrer Schrift.
Kurze zeit, nachdem Kajol angestrengt auf das Schriftstück schaute, räusperte sich der schwarzhaarige Burgherr. Er mochte seiner Diplomatin den groben Inhalt darlegen, doch…
Die Blutspuren auf dem Papiere warden doch eindeutiger…

Nah einem kurzen Wortwechsel, verschwand die in schwarz gerobte, junge Offizierin zu den Anbindepfosten, von welchen sie ihr Rosse losband. Sogleich schwang sie sich auf den Rücken des großen Hengstes und hechtete im gestreckten Galopp zurück.

Sie könnte Malachai noch einholen, um ihm beiseite zu stehen. Wobei… auch immer….



[OOC: Bezogen auf den folgenden Brief Malachais an Khazkal:]
[url]http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=11393[/url]
Benutzeravatar
Malachai Schwarzmourne
Beiträge: 1606
Registriert: Montag 2. April 2007, 01:04

Beitrag von Malachai Schwarzmourne »

Kajol ritt wohl schneller, als sie es ihrem Pferd je zutraute und tatsächlich holte sie Malachai nach nur wenigen Tagen ein.
Erschrocken erblickte Malachai auf Sie, woher nur wusste Kajol, wohin seine Schiffsreise gehen würde, doch umso mehr war es wieder ein Beweis für den Zusammenhalt der Burg.
Kajol erzählte ihm, wie Sie erfahren hatte, wo Malachai aufwuchs und empfand jenen Ort als den richtigen, um nach ihn zu suchen. Schlaue Frau, so dachte er sich und Recht behielt sie damit auch.
So war er ihr nun erklärungen Schuldig.
Er erzählte ihr alles. Davon, dass ein Fremder ihn Angriff, jener nun aber nach einen Selbstmord tot ist. Davon, dass er ein Meuchelmörder und Söldner war und beauftragt wurde, mich zu töten und vorallem davon, dass der Auftraggeber Marick Schwarzmorune hiess.....Malachai´s Vater.
Er erzählte ihr, er würde ihn nun suchen, wissen wollen, warum dies alles geschehen sollte und dass Sie wie die Burg sich nicht sorgen sollten.
Seine Wunde blutete zwar immer noch, aber er hat Sie schon verbunden und so bat er Kajol, zu gehen.
Sie wollte bleiben, ihn begleiten und ihm beistehen, sollten noch mehr Feinde kommen und ihn töten wollen, doch Malachai lehnte jenes ab. Es war seine Vergangenheit, es war seine Familie und nur er, so empfand er, konnte jenes Geheimnis lüften und zu Ende bringen.
Er bedankte sich bei ihr, ehe er sich abwendete und weiter ritt. Das Gefühl der Gemeinschaft bestärkte ihn in seinem tun. Sicher, war er immer ein Einzelkämpfer und meist alleine Unterwegs bei seinen Aufgaben, doch es liess sein Herz stärken mit dem Wissen, dass es immer welche gibt, die hinter ihm stehen und herbei Eilen, wenn er Hilfe braucht.
So wusste er, es würde ihm nichts geschehen.
Antworten