Nur ein leichtes Unwohlsein?
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Rafael de Arganta
Nur ein leichtes Unwohlsein?
Schon wieder .... er meinte sein Kopf würde zerspringen, er griff in die Tasche, nahm die kleine Phiole und trank einen Schluck.
Gleich. Gleich würde es vergehen... so hoffte er jedenfalls.
Vielleicht sollte er doch besser einmal Angelina fragen, vielleicht wusste sie Hilfe.
Er trat ans Fenster, sah hinaus, nur um dann ruhelos durch das Zimmer zu gehen.
Ruhelos... warum war er nur so unruhig.
Er zwang sich sich an den Tisch zu setzen, lehnte sich an und rieb sich mit Zeige und Mittelfinger die Schläfe.
Er konnte sich nicht daran erinnern in einen der letzten Kämpfe irgendeinen Schlag an den Kopf bekommen zu haben, er suchte nach Möglichkeiten, Gründe... doch viel ihm nichts ein außer das
er in den letzten Nächten schlecht träumte.
Träume von Kämpfen ... Blut, und Schlachtfelder voller Tote, und er mitten drin.
Doch nicht das Schwert ist es das er führte, sondern er schleuderte Blitze mit dem Finger auf seine Angreifer.
Er stöhnte auf. Was war nur los mit ihm.
Als er langsam wieder aufstand, fühlte sich seine linke Hand taub an, und er schloss und öffnete sie einige Male bevor er spürte wie wieder Leben in die Hand zurückkehrte. .
Endlich ließen auch die Kopfschmerzen nach.
Bis sie ihn das nächste mal überfallen würden, doch hoffte er das das endlich vergehen und was immer es war, so schnell gehen wie es gekommen war.
Gleich. Gleich würde es vergehen... so hoffte er jedenfalls.
Vielleicht sollte er doch besser einmal Angelina fragen, vielleicht wusste sie Hilfe.
Er trat ans Fenster, sah hinaus, nur um dann ruhelos durch das Zimmer zu gehen.
Ruhelos... warum war er nur so unruhig.
Er zwang sich sich an den Tisch zu setzen, lehnte sich an und rieb sich mit Zeige und Mittelfinger die Schläfe.
Er konnte sich nicht daran erinnern in einen der letzten Kämpfe irgendeinen Schlag an den Kopf bekommen zu haben, er suchte nach Möglichkeiten, Gründe... doch viel ihm nichts ein außer das
er in den letzten Nächten schlecht träumte.
Träume von Kämpfen ... Blut, und Schlachtfelder voller Tote, und er mitten drin.
Doch nicht das Schwert ist es das er führte, sondern er schleuderte Blitze mit dem Finger auf seine Angreifer.
Er stöhnte auf. Was war nur los mit ihm.
Als er langsam wieder aufstand, fühlte sich seine linke Hand taub an, und er schloss und öffnete sie einige Male bevor er spürte wie wieder Leben in die Hand zurückkehrte. .
Endlich ließen auch die Kopfschmerzen nach.
Bis sie ihn das nächste mal überfallen würden, doch hoffte er das das endlich vergehen und was immer es war, so schnell gehen wie es gekommen war.
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Angelina de Arganta
Über dem einen Arm der Korb, in der anderen Hand das Messer. So ging Angelina langsam durch den Wald und suchte nach Pilzen. Ab und an hielt sie an, ging in die Hocke und schnitt dann einen Fliegenpilz ab. Wenn er jedoch schon zu groß oder alt war, ließ sie ihn stehen und suchte den Waldboden weiter mit ihren Blicken ab.
Plötzlich hörte sie Stimmen.
Eine Frau sprach.. und ein Mann brummelte dann etwas.
Zunächst wollte Angelina dem Paar, wie sie glaubte, ausweichen. Doch dann sagte der Mann erneut etwas und sie erkannte die Stimme ihres Gatten.
Rafe?
Angelina ging weiter in Richtung der Stimmen.
Darnas Pferd wieherte, als Angelina sich näherte und die Ritterin fuhr herum.
„Wer da?“
„Ich bins nur“ antwortete Angelina und kam näher. Sie hatte Rafael immer noch nicht erspäht.
„Hörte ich nicht eben die Stimme von Rafael?“ fragte sie Darna und vergaß ganz, sie zu grüßen.
Irgendetwas stimmte hier nicht!
„Dort! Ich weiß nicht was er hat… etwas mit seinem Arm stimmt nicht.“ Die Ritterin zeigte auf ein Gebüsch und Angelina umrundete es.
Rafael saß am Boden und hielt sich den linken Arm. Er trug seine goldene Rüstung und wirkte verstört, als er zu seiner Gemahlin aufsah. Sie beugte sich etwas zu ihm hinunter und fragte: „Was ist mit Dir, Rafe?“
Er stammelte nur zusammenhanglos : „Es.. geht… ich weiß nicht.“
Angelina versuchte sich ihren Schrecken nicht anmerken zu lassen und versuchte von ihm zu erfahren, was geschehen war.. ob er Schmerzen hätte. Ihr Mann erklärte ihr, dass er nicht wüsste, wie er in den Wald gekommen sei und dass sein Arm brenne wie Feuer. Dann schloss er die Augen.. und schüttelte den Kopf.
Was tat er nur? Angelina beobachtete sein Verhalten mit Besorgnis.
„Ich bekomme die Rüstung nicht weg“ meinte er und sah wieder zu Angelina auf.
Ratlos sah Angelina von ihrem Gatten zu der Ritterin, die dann sogleich berichtete, dass Rafael wie gehetzt an ihr vorbei gerannt war, dann aber nicht gewusst hätte, wie er hier her gekommen sei. Etwas Bedrohliches wäre in der Nähe und deshalb sei die Rüstung erschienen…
Angespannt biss sich Angelina auf die Unterlippe und ließ ihren Blick durch das Unterholz, den Wald, soweit sie ihn einblicken konnte, schweifen.
„Hier?... es ist doch alles friedlich hier“ meinte sie und sah dann mit krauser Stirn zu ihrem Mann.
„Das Pferd wurde auch unruhig, dann stürmte er plötzlich nach vorn und brach mit den Schmerzen im Arm zusammen“ erklärte Darna ruhig weiter, wobei sie die Umgebung wachsam im Auge behielt. „Ich konnte zu keiner Zeit einen ersichtlichen Grund erkennen.“
Angelina streckte Rafeal ihre Hand hin. Er ergriff sie und sie stemmt sich mit den Hacken in den Boden, um dem schweren Mann auf die Beine zu helfen, der dann offensichtlich unsicher stand und an sich hinab schaute.
„Ich habe… habe nicht um die Rüstung gebeten“ meinte er und Angelina hörte Fassungslosigkeit aus seiner Stimme heraus.
„Deswegen schlug ich vor, ins Kloster zu gehen“ sagte die Ritterin und Angelina sah ihrem Mann besorgt ins Gesicht.
„Die Rüstung… sie verschwindet nicht.“
Rafael hielt sich immer noch den linken Arm, doch offensichtlich beunruhigte ihn nun die goldene Rüstung viel mehr, die sonst wohl bei seinem Gebet an ihm erschien und bei Nachlassen der Gefahr auch wieder verschwand.
Angelina wollte ihm gern helfen.. doch wie sollte sie?
Man einigte sich darauf, nicht nach hause, sondern in das nahe Kloster zu gehen und Darna von Elbenau begleitete das Ehepaar dorthin.
Sobald sie sich von Darna verabschiedet hatten, traten sie durch das große, alte Klostertor.
Genau in dem Moment verschwand die Rüstung.
Voller Erstaunen konnte Angelina nur „Oooh!“ von sich geben. Rafe schob sofort den linken Ärmel seines Hemdes hoch und betrachtete seinen Arm. Auch Angelina sah darauf… es war nichts zu sehen. Auf ihre Fragen konnte er nur vage antworten… der Arm kribbele noch.
Es war alles unverständlich. Angelina konnte ihrem Mann ansehen, dass er das ganze Geschehen nicht verstand, nicht wusste, was mit ihm geschehen war.
„Ich hatte Kopfweh.. wie in der letzten Zeit so oft“ berichtete er ihr nun. „Ich hatte mich hingelegt… oben ins Schlafgemach.. und plötzlich war ich im Wald.“
Angelina zog die Augenbrauen nachdenklich zusammen, unterbrach ihn aber erst einmal nicht, murmelte nur: „Merkwürdig.“
„Ich kann mich nicht erinnern, hingelaufen zu sein, doch Darna sagte, ich sei gerannt. Als wäre sonst was hinter mir her. Vielleicht ein Alptraum oder schon… was weiß ich… jenes… jene Kreatur… Wesen.. ich weiß auch nicht.“
„Welches Wesen?“ fragte Angelina skeptisch nach.
„Ich habe keine Ahnung. Irgendetwas war da… irgendetwas flüsterte, kurz bevor es dann angriff.“
Das wurde ja immer verworrener.
Angelina sah ihren Gatten prüfend an. War er verwirrt? Was war nur passiert?
„Na ja.. wenn du von einer Kreatur sprichst.. einem Wesen... dann hast du eines gesehen? gespürt?“
„Gespürt, dass was da war... ja.“
Angelina erschauderte leicht und rieb sich mit den Händen über die Arme. Vorsichtig fragte sie weiter, doch Rafael konnte sich das alles nicht erklären. Er erzählte noch, dass dann plötzlich die Rüstung an ihm erschienen sei, ohne dass er darum gebetet hätte.
Sie wusste, das geschah eigentlich nie.
„Es war etwas in der Nähe Angelina.. ich ging dann mit dem Schwert vor.. und etwas berührte mich an der Hand. Da brannte mein Arm wie Feuer. Es hat mich angegriffen!“
„Komm.. gehen wir in die Kirche, Rafe.. lass uns vor Temora treten“ meinte Angelina, nun ratlos ihren Gatten ansehend. Er nickte und schon kurz darauf knieten sie beide vor dem Altar nieder.
Lange verharrten sie im stillen Gebet und als sie wieder im Klosterhof standen, fragte Angelina noch einmal wegen der erwähnten Kopfschmerzen nach. Rafael gab zu, dass er in der letzten Zeit häufiger daran litt, wiegelte aber ab mit der Bemerkung: „Ich habe wohl einmal zuviel einen an den Schädel bekommen.“
Angelina schmunzelte ein wenig... senkte dann den Blick.
Verheimlichte er ihr etwas?
„Das kann es aber kaum sein, Rafe. Davon würde dein Arm nicht schmerzen.“
Er hob den linken Arm und sah sich auf die Hand, worauf auch Angelina ihre Blick darauf richtete.
„Ich weiß es auch nicht.“ Rafael seufzte. „Der... Finger?“ fragt er. „Der Arm... ist auch ab und an taub.“
Angelina fasste nach seiner Hand... hielt sie dann behutsam und sah sich seine Finger an.
„Der Stumpf ist aber nicht entzündet... keine Wunde ist zu sehen.“
Sie schloss seine Hand mit dem fehlenden Kleinen Finger sanft in ihre Hände und sah zu ihm auf.
„Erzählst du mir, wenn du wieder Kopfschmerzen bekommst? Wir wollten doch keine Geheimnisse voreinander mehr haben.“
Rafael begegnete ihrem Blick und nickte.
„Ja.. das mache ich“ sagte er leise.
„ Es ist meistens morgens... ich hab dem anfangs nichts an Bedeutung beigemessen.“
„ Träumst du denn? Schläfst du schlecht?“ fragte Angelina leise.
„Ich... träume von einem Schlachtfeld... oft... es sind viele Tote, viel Blut. Und ich stehe mittendrin, aber nicht mit dem Schwert, sondern blaue Blitze schießen aus meiner Hand.“
Für einen kurzen Moment schaute sie bestürzt... zog dann jedoch seine Hand an ihre Lippen, um ihn dann wieder gefasst anzusehen.
„Aber... das können doch nur Magier... oder? Dazu braucht man doch eine Ausbildung.“
„Ich weiß nicht, was das zu bedeuten hat. Wirklich nicht Angelina.“
Rafael sah bekümmert aus und sie drückte seine Finger noch einmal liebevoll, bevor sie seine Hand losließ.
„Könnte es eine Botschaft sein?“ fragte sie leise und zögerlich, wollte ihm nicht ihre Besorgnis offen zeigen.
Er küsste sanft ihre Schläfe und seufzte ratlos auf.
„Ich weiß es nicht.. wenn ich es doch nur wüsste!“ flüsterte er.
„Lass uns heimgehen, ja?“
Angelina schob ihre Hand in die ihres Mannes, die so viel kräftiger und größer war, als die ihre. Doch in diesem Moment spürte sie nur zu deutlich, dass die Kraft und die Stärke nicht immer in der Physis lag. Heute brauchten sie einander, um sich zu stützen….
Plötzlich hörte sie Stimmen.
Eine Frau sprach.. und ein Mann brummelte dann etwas.
Zunächst wollte Angelina dem Paar, wie sie glaubte, ausweichen. Doch dann sagte der Mann erneut etwas und sie erkannte die Stimme ihres Gatten.
Rafe?
Angelina ging weiter in Richtung der Stimmen.
Darnas Pferd wieherte, als Angelina sich näherte und die Ritterin fuhr herum.
„Wer da?“
„Ich bins nur“ antwortete Angelina und kam näher. Sie hatte Rafael immer noch nicht erspäht.
„Hörte ich nicht eben die Stimme von Rafael?“ fragte sie Darna und vergaß ganz, sie zu grüßen.
Irgendetwas stimmte hier nicht!
„Dort! Ich weiß nicht was er hat… etwas mit seinem Arm stimmt nicht.“ Die Ritterin zeigte auf ein Gebüsch und Angelina umrundete es.
Rafael saß am Boden und hielt sich den linken Arm. Er trug seine goldene Rüstung und wirkte verstört, als er zu seiner Gemahlin aufsah. Sie beugte sich etwas zu ihm hinunter und fragte: „Was ist mit Dir, Rafe?“
Er stammelte nur zusammenhanglos : „Es.. geht… ich weiß nicht.“
Angelina versuchte sich ihren Schrecken nicht anmerken zu lassen und versuchte von ihm zu erfahren, was geschehen war.. ob er Schmerzen hätte. Ihr Mann erklärte ihr, dass er nicht wüsste, wie er in den Wald gekommen sei und dass sein Arm brenne wie Feuer. Dann schloss er die Augen.. und schüttelte den Kopf.
Was tat er nur? Angelina beobachtete sein Verhalten mit Besorgnis.
„Ich bekomme die Rüstung nicht weg“ meinte er und sah wieder zu Angelina auf.
Ratlos sah Angelina von ihrem Gatten zu der Ritterin, die dann sogleich berichtete, dass Rafael wie gehetzt an ihr vorbei gerannt war, dann aber nicht gewusst hätte, wie er hier her gekommen sei. Etwas Bedrohliches wäre in der Nähe und deshalb sei die Rüstung erschienen…
Angespannt biss sich Angelina auf die Unterlippe und ließ ihren Blick durch das Unterholz, den Wald, soweit sie ihn einblicken konnte, schweifen.
„Hier?... es ist doch alles friedlich hier“ meinte sie und sah dann mit krauser Stirn zu ihrem Mann.
„Das Pferd wurde auch unruhig, dann stürmte er plötzlich nach vorn und brach mit den Schmerzen im Arm zusammen“ erklärte Darna ruhig weiter, wobei sie die Umgebung wachsam im Auge behielt. „Ich konnte zu keiner Zeit einen ersichtlichen Grund erkennen.“
Angelina streckte Rafeal ihre Hand hin. Er ergriff sie und sie stemmt sich mit den Hacken in den Boden, um dem schweren Mann auf die Beine zu helfen, der dann offensichtlich unsicher stand und an sich hinab schaute.
„Ich habe… habe nicht um die Rüstung gebeten“ meinte er und Angelina hörte Fassungslosigkeit aus seiner Stimme heraus.
„Deswegen schlug ich vor, ins Kloster zu gehen“ sagte die Ritterin und Angelina sah ihrem Mann besorgt ins Gesicht.
„Die Rüstung… sie verschwindet nicht.“
Rafael hielt sich immer noch den linken Arm, doch offensichtlich beunruhigte ihn nun die goldene Rüstung viel mehr, die sonst wohl bei seinem Gebet an ihm erschien und bei Nachlassen der Gefahr auch wieder verschwand.
Angelina wollte ihm gern helfen.. doch wie sollte sie?
Man einigte sich darauf, nicht nach hause, sondern in das nahe Kloster zu gehen und Darna von Elbenau begleitete das Ehepaar dorthin.
Sobald sie sich von Darna verabschiedet hatten, traten sie durch das große, alte Klostertor.
Genau in dem Moment verschwand die Rüstung.
Voller Erstaunen konnte Angelina nur „Oooh!“ von sich geben. Rafe schob sofort den linken Ärmel seines Hemdes hoch und betrachtete seinen Arm. Auch Angelina sah darauf… es war nichts zu sehen. Auf ihre Fragen konnte er nur vage antworten… der Arm kribbele noch.
Es war alles unverständlich. Angelina konnte ihrem Mann ansehen, dass er das ganze Geschehen nicht verstand, nicht wusste, was mit ihm geschehen war.
„Ich hatte Kopfweh.. wie in der letzten Zeit so oft“ berichtete er ihr nun. „Ich hatte mich hingelegt… oben ins Schlafgemach.. und plötzlich war ich im Wald.“
Angelina zog die Augenbrauen nachdenklich zusammen, unterbrach ihn aber erst einmal nicht, murmelte nur: „Merkwürdig.“
„Ich kann mich nicht erinnern, hingelaufen zu sein, doch Darna sagte, ich sei gerannt. Als wäre sonst was hinter mir her. Vielleicht ein Alptraum oder schon… was weiß ich… jenes… jene Kreatur… Wesen.. ich weiß auch nicht.“
„Welches Wesen?“ fragte Angelina skeptisch nach.
„Ich habe keine Ahnung. Irgendetwas war da… irgendetwas flüsterte, kurz bevor es dann angriff.“
Das wurde ja immer verworrener.
Angelina sah ihren Gatten prüfend an. War er verwirrt? Was war nur passiert?
„Na ja.. wenn du von einer Kreatur sprichst.. einem Wesen... dann hast du eines gesehen? gespürt?“
„Gespürt, dass was da war... ja.“
Angelina erschauderte leicht und rieb sich mit den Händen über die Arme. Vorsichtig fragte sie weiter, doch Rafael konnte sich das alles nicht erklären. Er erzählte noch, dass dann plötzlich die Rüstung an ihm erschienen sei, ohne dass er darum gebetet hätte.
Sie wusste, das geschah eigentlich nie.
„Es war etwas in der Nähe Angelina.. ich ging dann mit dem Schwert vor.. und etwas berührte mich an der Hand. Da brannte mein Arm wie Feuer. Es hat mich angegriffen!“
„Komm.. gehen wir in die Kirche, Rafe.. lass uns vor Temora treten“ meinte Angelina, nun ratlos ihren Gatten ansehend. Er nickte und schon kurz darauf knieten sie beide vor dem Altar nieder.
Lange verharrten sie im stillen Gebet und als sie wieder im Klosterhof standen, fragte Angelina noch einmal wegen der erwähnten Kopfschmerzen nach. Rafael gab zu, dass er in der letzten Zeit häufiger daran litt, wiegelte aber ab mit der Bemerkung: „Ich habe wohl einmal zuviel einen an den Schädel bekommen.“
Angelina schmunzelte ein wenig... senkte dann den Blick.
Verheimlichte er ihr etwas?
„Das kann es aber kaum sein, Rafe. Davon würde dein Arm nicht schmerzen.“
Er hob den linken Arm und sah sich auf die Hand, worauf auch Angelina ihre Blick darauf richtete.
„Ich weiß es auch nicht.“ Rafael seufzte. „Der... Finger?“ fragt er. „Der Arm... ist auch ab und an taub.“
Angelina fasste nach seiner Hand... hielt sie dann behutsam und sah sich seine Finger an.
„Der Stumpf ist aber nicht entzündet... keine Wunde ist zu sehen.“
Sie schloss seine Hand mit dem fehlenden Kleinen Finger sanft in ihre Hände und sah zu ihm auf.
„Erzählst du mir, wenn du wieder Kopfschmerzen bekommst? Wir wollten doch keine Geheimnisse voreinander mehr haben.“
Rafael begegnete ihrem Blick und nickte.
„Ja.. das mache ich“ sagte er leise.
„ Es ist meistens morgens... ich hab dem anfangs nichts an Bedeutung beigemessen.“
„ Träumst du denn? Schläfst du schlecht?“ fragte Angelina leise.
„Ich... träume von einem Schlachtfeld... oft... es sind viele Tote, viel Blut. Und ich stehe mittendrin, aber nicht mit dem Schwert, sondern blaue Blitze schießen aus meiner Hand.“
Für einen kurzen Moment schaute sie bestürzt... zog dann jedoch seine Hand an ihre Lippen, um ihn dann wieder gefasst anzusehen.
„Aber... das können doch nur Magier... oder? Dazu braucht man doch eine Ausbildung.“
„Ich weiß nicht, was das zu bedeuten hat. Wirklich nicht Angelina.“
Rafael sah bekümmert aus und sie drückte seine Finger noch einmal liebevoll, bevor sie seine Hand losließ.
„Könnte es eine Botschaft sein?“ fragte sie leise und zögerlich, wollte ihm nicht ihre Besorgnis offen zeigen.
Er küsste sanft ihre Schläfe und seufzte ratlos auf.
„Ich weiß es nicht.. wenn ich es doch nur wüsste!“ flüsterte er.
„Lass uns heimgehen, ja?“
Angelina schob ihre Hand in die ihres Mannes, die so viel kräftiger und größer war, als die ihre. Doch in diesem Moment spürte sie nur zu deutlich, dass die Kraft und die Stärke nicht immer in der Physis lag. Heute brauchten sie einander, um sich zu stützen….
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Rafael de Arganta
Wie ein Tiger den man gefangen hatte so fühlte sich Rafael.
Er wanderte ruhelos im kloster auf und ab, nachdem er einen Tag dort verbracht hatte,
in Gebeten in Gedanken.
Ihre Gnaden Valeth hatte ihn gebeten im Kloster zu bleiben, er könnte zur Gefahr werden...
Er seufzte, seine Träume, und das was ihn angegriffen hatte. Das war vor Tagen gewesen, nichts deutete
darauf hin das er jemandem etwas tun könnte.
Und es gab so viel zu tun.
Es drehte sich ihm der Magen um wenn der daran dachte welche Gefahren sie entdeckt hatten,
Was sie alles hatten tun wollen, nein tun mussten.
Er hatte Aufgaben übernommen.
Aufgaben die nun brach lagen.
Darna und Cathal konnten sie gar nicht alleine bewältigen. Die Zeit war schon knapp genug bemessen.
Das er sich jetzt zurück zog aus allem heraushielt das kam ihm fast wie ein Verrat vor.
Wenn nun auf der Hochzeit etwas geschehen würde, und er säße untätig hier, das würde er sich nie verzeihen.
Er hatte Pflichetn übernommen.
Sicher ihre Gnaden Valeth hatte ihm helfen, ihn schützen wollen, aber so konnte er sich immer noch zurückziehen,
sollte er Kopfschmerzen bekommen.
Der Hauptmann musste eingeweiht werden. Das Gegengift zum Weinschenk gebracht ihm zwei Wachen zur Seite gestellt
werden.
Gäste überprüft werden und die neuen Bediensteten durchleuchtet.
Darna blieb die Zeit nicht und für Cathal alleine wäre es zuviel.
Ob Farion half, wusste Rafa nicht, er hatte sich an dem Abend nicht geäußert.
Aber selbst mit ihm an der Seite war es immer noch genug was getan werden musste.
Mit einem seufzen ging er in die Bibliothek schrieb einige Zeilen die er der Hohe Templerin hinterließ
und ging.
Er hoffte das sie ihn verstand, wenn nicht... Rafael konnte sie verstehen, aber das letzte was er wollte
war hie reinfach untätig herumsitzen, während andere nicht mehr wussten wo ihnen der Kopf stand.
So las er noch einmal jene Zeilen bevor er dann ging.
Temoras Segen mit euch, Eurer Gnaden.
ich hoffe ihr versteht mein Anliegen und glaubt mir das ich alles andere als eure Authoriaät untergraben möchte.
Ich sehe keine Gefahr in mir, und weiss doch das von woanders Gefahr für den Grafen und die Feier besteht.
Ich habe Pflichten übernommen, und weiss das Andere schon genug zu tun haben um alles alleine zu bewältigen.
Ich kann mich meinen Verantwortungen nicht einfach so entziehen. Nicht jetzt.
Würde dem Grafen oder irgendetwas geschehen auf dem Feste, ich könnte es mir nicht verzeihen, würde ich
hier einfach untätig sitzen.
Ich hoffe ihr vermögt mir mein Handeln zu vergeben.
gezeichnet
Rafaeel de Arganta.
Er wanderte ruhelos im kloster auf und ab, nachdem er einen Tag dort verbracht hatte,
in Gebeten in Gedanken.
Ihre Gnaden Valeth hatte ihn gebeten im Kloster zu bleiben, er könnte zur Gefahr werden...
Er seufzte, seine Träume, und das was ihn angegriffen hatte. Das war vor Tagen gewesen, nichts deutete
darauf hin das er jemandem etwas tun könnte.
Und es gab so viel zu tun.
Es drehte sich ihm der Magen um wenn der daran dachte welche Gefahren sie entdeckt hatten,
Was sie alles hatten tun wollen, nein tun mussten.
Er hatte Aufgaben übernommen.
Aufgaben die nun brach lagen.
Darna und Cathal konnten sie gar nicht alleine bewältigen. Die Zeit war schon knapp genug bemessen.
Das er sich jetzt zurück zog aus allem heraushielt das kam ihm fast wie ein Verrat vor.
Wenn nun auf der Hochzeit etwas geschehen würde, und er säße untätig hier, das würde er sich nie verzeihen.
Er hatte Pflichetn übernommen.
Sicher ihre Gnaden Valeth hatte ihm helfen, ihn schützen wollen, aber so konnte er sich immer noch zurückziehen,
sollte er Kopfschmerzen bekommen.
Der Hauptmann musste eingeweiht werden. Das Gegengift zum Weinschenk gebracht ihm zwei Wachen zur Seite gestellt
werden.
Gäste überprüft werden und die neuen Bediensteten durchleuchtet.
Darna blieb die Zeit nicht und für Cathal alleine wäre es zuviel.
Ob Farion half, wusste Rafa nicht, er hatte sich an dem Abend nicht geäußert.
Aber selbst mit ihm an der Seite war es immer noch genug was getan werden musste.
Mit einem seufzen ging er in die Bibliothek schrieb einige Zeilen die er der Hohe Templerin hinterließ
und ging.
Er hoffte das sie ihn verstand, wenn nicht... Rafael konnte sie verstehen, aber das letzte was er wollte
war hie reinfach untätig herumsitzen, während andere nicht mehr wussten wo ihnen der Kopf stand.
So las er noch einmal jene Zeilen bevor er dann ging.
Temoras Segen mit euch, Eurer Gnaden.
ich hoffe ihr versteht mein Anliegen und glaubt mir das ich alles andere als eure Authoriaät untergraben möchte.
Ich sehe keine Gefahr in mir, und weiss doch das von woanders Gefahr für den Grafen und die Feier besteht.
Ich habe Pflichten übernommen, und weiss das Andere schon genug zu tun haben um alles alleine zu bewältigen.
Ich kann mich meinen Verantwortungen nicht einfach so entziehen. Nicht jetzt.
Würde dem Grafen oder irgendetwas geschehen auf dem Feste, ich könnte es mir nicht verzeihen, würde ich
hier einfach untätig sitzen.
Ich hoffe ihr vermögt mir mein Handeln zu vergeben.
gezeichnet
Rafaeel de Arganta.
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Sanjana Valeth
Bedächtig mochte Sanjanas Haupt ein Schütteln zeigen.
Es lag nicht in ihrem Sinne das Verhalten Rafaels zu beurteilen, oder gar zu verurteilen. Jenes sei lediglich der Tugendmutter Vorrecht.
Sie würde wissen, ob solch verhalten eines Mannes ihrer Gunst zu tragen sei...
Sie selbst... bekam das eine Wort nicht mehr aus ihrem Kopfe, wenn sie an Rafaels Worte und nun noch Taten dachte...
Zweifel...?
Mochte er ebenso seinen Mitmenschen so wenig Vertrauen entgegen bringen, wie ihr selbst? Warum sonst sei er gegangen...
Leise seufzte die junge Hochwürden.
Man würde sehen...
Es lag nicht in ihrem Sinne das Verhalten Rafaels zu beurteilen, oder gar zu verurteilen. Jenes sei lediglich der Tugendmutter Vorrecht.
Sie würde wissen, ob solch verhalten eines Mannes ihrer Gunst zu tragen sei...
Sie selbst... bekam das eine Wort nicht mehr aus ihrem Kopfe, wenn sie an Rafaels Worte und nun noch Taten dachte...
Zweifel...?
Mochte er ebenso seinen Mitmenschen so wenig Vertrauen entgegen bringen, wie ihr selbst? Warum sonst sei er gegangen...
Leise seufzte die junge Hochwürden.
Man würde sehen...
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Rafael de Arganta
Es war unheimlich ... nein... erschreckend.
Er geleitete den Magister von Gryffenhorst aus dem Schloss, und soeben fragte dieser noch ob es ihm gut ginge, und im Gegenzug hatte er den dringenden Wunsch dem Mann seine Hand an die Kehle zu legen und zu zu drücken.
Etwas ging von ihm aus...
Nur was?
Noch nie hatte er solch Gefühl in sich entdecken können, fühlen können. Zorn? Nein... Angst? Vielleicht. Er wusste es nicht.
Seine Hand legte sich um den Griff seines Schwertes, als das Blut in ihm zu wallen begann. Das Gefühl der Gefahr war greifbar, aber nicht fassbar, und sie ging von dem Magister aus, da war er sich sicher.
Weiterhin seine freundliche Fassade aufrecht erhaltend geleitete er ihn hinaus, das mulmige Gefühl in seinem Magen unterdrückend und verabschiedete er sich von dem Freiherrn und Erzmagier, und sofort setzten die bohrenden Kopfschmerzen, die er schon Tage hatte missen dürfen wieder ein.
Was war nur los mit ihm. Was ging nur vor.
Er wäre froh darüber wenn er es wüsste.
Frau von Elbenau hatte gemeint das ihn vielleicht irgendetwas vor einer Gefahr warnte.
War es der Erzmagier?
Aber wenn, warum hatte er dann dem Grafen nichts getan als er mit diesem alleine war.
Das ergab doch alles keinen Sinn.
Er wankte fast ob des Bohren in seinem Kopf und als er zurück zum Grafen und dessen Gemahlin trat, mochte er wohl ausgesehen haben als wäre ihm ein Geist begegnet.
Sofort bot man ihm einen Stuhl an und er setzte sich dankend, nahm auch das Wasser an das Eileen ihm reichte und stürzte es herunter, aber das Gefühl selber ließ nur langsam nach.
Als man ihn dann jedoch fragte was geschehen wäre, konnte er es nicht wirklich fassen nicht wirklich detailliert beschreiben.
Er konnte nur sagen welches Gefühl ihn ergriffen hatte, und da er ja auch einen Ahad spüren könnte, konnte er nur vermuten das von Calor eine Gefahr ausging. Welche jedoch das vermochte er auch nicht zu erklären.
Der Graf hörte ihm zwar still zu, doch war er nicht geneigt dazu dem Erzmagier zu misstrauen, während Eileen vorschlug man könnte ihn ja einmal überprüfen lassen, was Adrian jedoch ablehnte.
Sie würden vorsichtig sein müssen.
Vorsichtig und auf einander Acht geben.
Er geleitete den Magister von Gryffenhorst aus dem Schloss, und soeben fragte dieser noch ob es ihm gut ginge, und im Gegenzug hatte er den dringenden Wunsch dem Mann seine Hand an die Kehle zu legen und zu zu drücken.
Etwas ging von ihm aus...
Nur was?
Noch nie hatte er solch Gefühl in sich entdecken können, fühlen können. Zorn? Nein... Angst? Vielleicht. Er wusste es nicht.
Seine Hand legte sich um den Griff seines Schwertes, als das Blut in ihm zu wallen begann. Das Gefühl der Gefahr war greifbar, aber nicht fassbar, und sie ging von dem Magister aus, da war er sich sicher.
Weiterhin seine freundliche Fassade aufrecht erhaltend geleitete er ihn hinaus, das mulmige Gefühl in seinem Magen unterdrückend und verabschiedete er sich von dem Freiherrn und Erzmagier, und sofort setzten die bohrenden Kopfschmerzen, die er schon Tage hatte missen dürfen wieder ein.
Was war nur los mit ihm. Was ging nur vor.
Er wäre froh darüber wenn er es wüsste.
Frau von Elbenau hatte gemeint das ihn vielleicht irgendetwas vor einer Gefahr warnte.
War es der Erzmagier?
Aber wenn, warum hatte er dann dem Grafen nichts getan als er mit diesem alleine war.
Das ergab doch alles keinen Sinn.
Er wankte fast ob des Bohren in seinem Kopf und als er zurück zum Grafen und dessen Gemahlin trat, mochte er wohl ausgesehen haben als wäre ihm ein Geist begegnet.
Sofort bot man ihm einen Stuhl an und er setzte sich dankend, nahm auch das Wasser an das Eileen ihm reichte und stürzte es herunter, aber das Gefühl selber ließ nur langsam nach.
Als man ihn dann jedoch fragte was geschehen wäre, konnte er es nicht wirklich fassen nicht wirklich detailliert beschreiben.
Er konnte nur sagen welches Gefühl ihn ergriffen hatte, und da er ja auch einen Ahad spüren könnte, konnte er nur vermuten das von Calor eine Gefahr ausging. Welche jedoch das vermochte er auch nicht zu erklären.
Der Graf hörte ihm zwar still zu, doch war er nicht geneigt dazu dem Erzmagier zu misstrauen, während Eileen vorschlug man könnte ihn ja einmal überprüfen lassen, was Adrian jedoch ablehnte.
Sie würden vorsichtig sein müssen.
Vorsichtig und auf einander Acht geben.
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Rafael de Arganta
Er wünschte sich es wäre alles nur ein Traum. Ein Böser Traum, ein Alptraum dennoch war seine Umgebung real. Der Kerker Varunas.
Die Gitterstäbe um die er seine Hände legen könnte wenn er nur nah genug an die Tür gehen würde.
Aber er hockte an der Gegenüberliegenden Seite an der Wand die Knie angezogen den leeren Blick auf die Gitter gerichtet.
War es real ? Temora hilf, Temora warum weckte ihn niemand aus diesem Traum.
Er zermarterte sich den Kopf. Alles was er wusste war der Ritterschlag Cathals.
Das Eintreffen der Magier und das Gefühl der Bedrohung das sich in ihm ausbreitete.
Er hatte Cathal noch Gratuliert ihm den Spruch den er für ihn hatte überreicht und war dann hinaus gegangen, wo er sich erst einmal übergeben hatte, bevor diese rasenden Kopfschmerzen wieder einsetzten.
Was war nur los mit ihm.
Er war hinauf gegangen, in die Küche, in der Hoffnung das es ihm helfen würde wenn er etwas essen würde.
Er hatte Selissa getroffen und sie hatte sich um ihn gekümmert, hatte ihm einen Trank gebracht, den er geöffnet und Getrunken hatte... danach wusste er nichts mehr.
Er konnte sich nicht daran erinnern das er umgefallen war, das die Ritterin von Elbenau und der Graf gekommen waren, und versucht hatten ihn zu wecken... und vor allem nicht daran das er sein Schwert gezogen und sie angegriffen und niedergeschlagen hatte.
Feoras Jagotin, der Haushofmagier war es gewesen der Schlimmeres hatte verhindern können.
Er hatte ihn aufgehalten und es war auch dessen Stimme die ihn teilweise aus seinem.... Rausch herausholte.
„Rafael, kommt zu Sinnen.“ klang es wie durch Watte an seine Ohren. „Rafael De Arganta, Ritter des Reiches, besinnt Euch Eurer Tugenden! Kämpft gegen die Dunkelheit in Euch an!“
Er krümmte sich zusammen voller Schmerzen, voller Entschlossenheit ganz er selber zu sein und verlor doch diesen Kampf aus Fassungslosigkeit, als das erste was er sah sein Blut getränktes Schwert war, und die Rufe nach Heilern ihm die Gewissheit gaben was ER getan hatte.
Nein nicht er ... er spürte kaum wie er erneut die Kontrolle verlor doch dann fühlte er in sich eine Hoffnung, eine Wärme wie eine Hand die ihn sanft berührte.
So wie damals in dem Keller.... und die Dunkelheit um ihn wich. Als erwache er aus einem Traum ein Wispern in sich, ein dunkles böses Gefühl ... Megor ... Megor sein Name.
Aber er ... er war nicht Megor, nein. Er war Rafael!!!
Er schlug wieder die Augen auf, und blickte gen Jagotin der vor ihm stand.
Neben sich waren Wirbel aus Luft die ihn zu flankieren schienen und er konnte nur noch spüren wie das dunkle in ihm sich zurückzog. Tief in sich zurückzog bis nichts mehr war außer das leise Wispern und das Wissen um seine Schandtat.
„Nehmt mich fest!“ hatte er tonlos gebeten. „Nehmt mich bitte fest.“
Nicht wissend ob er dem weiter zu widerstehen vermochte, nicht wissend wie er mit dem Schuldgefühl in sich umgehen sollte.-
Sein Leben hätte er für das Adrians gegeben, und nun ... war er es selber, der es ihm womöglich genommen hatte.
Widerstandslos ließ er sich schnüren und zum Kerker bringen.
Alles, würde nur das Leben des Grafen verschont, seines und das Darnas wie er unterwegs erfuhr.
Es durfte nicht sein und doch war es so.
Er wollte doch leben beschützen nicht Leben nehmen. Wie hatte er nur so versagen können.
Man nahm ihm die Fesseln ab und sperrte ihn in eine der Zellen.
Jagotin war es der ihn einige Momente später besuchte und ihm erzählte das der Graf und die Ritterin wohl überleben würden, aber die Ritterin ziemlich schwer verletzt wurden.
Erneut empfand Rafael jenes Gefühle der Bedrohung.
Immer wenn ein Magier in seiner Nähe war, nahm das Dunkle an Bedrohung zu.
Er merkte nicht wie er aufsprang Jagotin durch die Gitter zu fassen suchte, jedoch spürte das Wispern. Das Wispern das sich so sehr von Megors unterschied, und ihm Kraft und Halt gab.
Als er wieder aufblickte stand er vor der Tür und wich zurück.
Er begriff, begriff endlich.
Nicht der Dolch war es der es alleine geschafft hatte sich seiner an zu nehmen.
Aber er hatte sich unlängst geschnitten.
Er erzählte Jagotin diese Tatsache und auch das Calor ihn davor gewarnt hatte diesen Dolch einem Magier aus zu händigen.
Das dieser Dolch gerade für Magier gefährlich war.
Er behielt es jedoch für sich, das er diesen Dolch noch immer bei sich trug.
Wem konnte er ihn geben? Wem ohne ihm zu schaden?
Er starrte noch lange auf das Dunkel der Zelle, doch es ängstigte ihn nicht mehr.
Er hörte das fordernde Wispern Megors, doch er widerstand.
Er fürchtete sich nur davor zu schlafen oder die Anwesenheit der Magier die die Stärke Megors zu fördern schien. Hass... und Zorn war es der dann in diesem geweckt wurde.
Doch jetzt waren es nicht diese Gefühle die in ihm herrschten.
Viel eher war eine Art Leere in ihm über seine Tat und Angst.
Angst darum seine besten Freunde zu verlieren.
Die Gitterstäbe um die er seine Hände legen könnte wenn er nur nah genug an die Tür gehen würde.
Aber er hockte an der Gegenüberliegenden Seite an der Wand die Knie angezogen den leeren Blick auf die Gitter gerichtet.
War es real ? Temora hilf, Temora warum weckte ihn niemand aus diesem Traum.
Er zermarterte sich den Kopf. Alles was er wusste war der Ritterschlag Cathals.
Das Eintreffen der Magier und das Gefühl der Bedrohung das sich in ihm ausbreitete.
Er hatte Cathal noch Gratuliert ihm den Spruch den er für ihn hatte überreicht und war dann hinaus gegangen, wo er sich erst einmal übergeben hatte, bevor diese rasenden Kopfschmerzen wieder einsetzten.
Was war nur los mit ihm.
Er war hinauf gegangen, in die Küche, in der Hoffnung das es ihm helfen würde wenn er etwas essen würde.
Er hatte Selissa getroffen und sie hatte sich um ihn gekümmert, hatte ihm einen Trank gebracht, den er geöffnet und Getrunken hatte... danach wusste er nichts mehr.
Er konnte sich nicht daran erinnern das er umgefallen war, das die Ritterin von Elbenau und der Graf gekommen waren, und versucht hatten ihn zu wecken... und vor allem nicht daran das er sein Schwert gezogen und sie angegriffen und niedergeschlagen hatte.
Feoras Jagotin, der Haushofmagier war es gewesen der Schlimmeres hatte verhindern können.
Er hatte ihn aufgehalten und es war auch dessen Stimme die ihn teilweise aus seinem.... Rausch herausholte.
„Rafael, kommt zu Sinnen.“ klang es wie durch Watte an seine Ohren. „Rafael De Arganta, Ritter des Reiches, besinnt Euch Eurer Tugenden! Kämpft gegen die Dunkelheit in Euch an!“
Er krümmte sich zusammen voller Schmerzen, voller Entschlossenheit ganz er selber zu sein und verlor doch diesen Kampf aus Fassungslosigkeit, als das erste was er sah sein Blut getränktes Schwert war, und die Rufe nach Heilern ihm die Gewissheit gaben was ER getan hatte.
Nein nicht er ... er spürte kaum wie er erneut die Kontrolle verlor doch dann fühlte er in sich eine Hoffnung, eine Wärme wie eine Hand die ihn sanft berührte.
So wie damals in dem Keller.... und die Dunkelheit um ihn wich. Als erwache er aus einem Traum ein Wispern in sich, ein dunkles böses Gefühl ... Megor ... Megor sein Name.
Aber er ... er war nicht Megor, nein. Er war Rafael!!!
Er schlug wieder die Augen auf, und blickte gen Jagotin der vor ihm stand.
Neben sich waren Wirbel aus Luft die ihn zu flankieren schienen und er konnte nur noch spüren wie das dunkle in ihm sich zurückzog. Tief in sich zurückzog bis nichts mehr war außer das leise Wispern und das Wissen um seine Schandtat.
„Nehmt mich fest!“ hatte er tonlos gebeten. „Nehmt mich bitte fest.“
Nicht wissend ob er dem weiter zu widerstehen vermochte, nicht wissend wie er mit dem Schuldgefühl in sich umgehen sollte.-
Sein Leben hätte er für das Adrians gegeben, und nun ... war er es selber, der es ihm womöglich genommen hatte.
Widerstandslos ließ er sich schnüren und zum Kerker bringen.
Alles, würde nur das Leben des Grafen verschont, seines und das Darnas wie er unterwegs erfuhr.
Es durfte nicht sein und doch war es so.
Er wollte doch leben beschützen nicht Leben nehmen. Wie hatte er nur so versagen können.
Man nahm ihm die Fesseln ab und sperrte ihn in eine der Zellen.
Jagotin war es der ihn einige Momente später besuchte und ihm erzählte das der Graf und die Ritterin wohl überleben würden, aber die Ritterin ziemlich schwer verletzt wurden.
Erneut empfand Rafael jenes Gefühle der Bedrohung.
Immer wenn ein Magier in seiner Nähe war, nahm das Dunkle an Bedrohung zu.
Er merkte nicht wie er aufsprang Jagotin durch die Gitter zu fassen suchte, jedoch spürte das Wispern. Das Wispern das sich so sehr von Megors unterschied, und ihm Kraft und Halt gab.
Als er wieder aufblickte stand er vor der Tür und wich zurück.
Er begriff, begriff endlich.
Nicht der Dolch war es der es alleine geschafft hatte sich seiner an zu nehmen.
Aber er hatte sich unlängst geschnitten.
Er erzählte Jagotin diese Tatsache und auch das Calor ihn davor gewarnt hatte diesen Dolch einem Magier aus zu händigen.
Das dieser Dolch gerade für Magier gefährlich war.
Er behielt es jedoch für sich, das er diesen Dolch noch immer bei sich trug.
Wem konnte er ihn geben? Wem ohne ihm zu schaden?
Er starrte noch lange auf das Dunkel der Zelle, doch es ängstigte ihn nicht mehr.
Er hörte das fordernde Wispern Megors, doch er widerstand.
Er fürchtete sich nur davor zu schlafen oder die Anwesenheit der Magier die die Stärke Megors zu fördern schien. Hass... und Zorn war es der dann in diesem geweckt wurde.
Doch jetzt waren es nicht diese Gefühle die in ihm herrschten.
Viel eher war eine Art Leere in ihm über seine Tat und Angst.
Angst darum seine besten Freunde zu verlieren.
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Dalana D´Ron
Einer Marionette gleichkommend ging Dal zurueck zur Feste. Auf dem gesamten Weg, sah sie immer wieder das emotionslose Gesicht Rafaels vor sich und die Frage nachdem „Warum“ hallte ununterbrochen in ihrem Kopf wieder. Ueber Umwege hatte die Schuetzin vernommen das man Rafael wohl eingekerkert hatte und sofort war ihr Ziel das Gardehaus in dem sich die Zellen fuer die Gefangenen befanden. Einiges hatte sie erwartet, jedoch auf das was sie sah und hoerte nicht. Die sonst so strahlenden, vor Schalk blitzenden Augen Rafs, waren tief in den Hoehlen gesunken und schienen blicklos an ihr vorbei zu schauen.Die sonst so starke Ausstrahlung des Ritters kam nur noch einer langsam erloeschenden Kerzenflamme gleich.
Dalana wollte zu ihm, wollte ihn in die Arme nehmen, ihn trost spenden, ihn ermuetigen,einfach nur fuer ihn dar sein. Jedoch dieses Begehren wurde ihr verwehrt. Zwischen ihr und Raf befand sich nicht nur eine verschlossene Tuer, sondern auch eine Art magische Mauer. Er wurde als ein Verraeter gesehen, einen Anschlag auf den Grafen wurde ihm vorgeworfen. Rafael beteuerte Dalana gegenueber seine Unschuld und die Schuetzin sie glaubte ihm, noch nie war sich Dal so sicher wie von der Unschuld des Ritters.
In ihrer kleinen Kammer warf sie sich verzweifelt auf das Bett, was sollte sie tun? Sie war nur eine Schuetzin hatte niemanden der irgendwie gross Einfluss besaß. Adrian, war ihre einzige moeglichkeit, dieser jedoch war nach der Verwundung Raf`s wohl immer noch nicht wirklich wieder gesund. Wuetend ueber ihre Hilflosigkeit und Verzweifelt ueber die Lage ihres „geliebten“ Rafaels schlug sie mit den Faeusten in das Kissen. Dal wusste das Rafael gebrochen war, sie kannte ihn lange und gut genug. Er hatte etwas getan was er sich selbst nie verzeihen wird, er wird mit sich selbst so hart ins Gericht gehen, dass er sich davon nie wieder gaenzlich erholen wird.
Langsam stiegen ihr die Traenen in die Augen, sie wollte Raf nicht verlieren, nicht auf solche Art und Weise. Dal musste, ja sie musste unbedingt mit Adrian reden, vielleicht konnte sie durch ihn mehr in Erfahrung bringen, was die wirklichen Ursachen von Rafs Ausbruch waren. Missmutig wischte sie sich die Traenen aus dem Gesicht, vielleicht konnte ihr auch Arton helfen?! Doch sollte sie ihn schon wieder so dermaßen belasten?, gerade jetzt wo er erst wieder aufgewacht war?! Die ganzen Fragen drehten in ihrem Kopf ihre Kreise und die Sorge um Rafael stiegen ins unermessliche.
„Raf bitte halte durch, ich werde dich nicht im Stich lassen. Ich werde dir helfen und wenn es das letzte ist was ich auf dieser Erde tun werde.“
Dalana wollte zu ihm, wollte ihn in die Arme nehmen, ihn trost spenden, ihn ermuetigen,einfach nur fuer ihn dar sein. Jedoch dieses Begehren wurde ihr verwehrt. Zwischen ihr und Raf befand sich nicht nur eine verschlossene Tuer, sondern auch eine Art magische Mauer. Er wurde als ein Verraeter gesehen, einen Anschlag auf den Grafen wurde ihm vorgeworfen. Rafael beteuerte Dalana gegenueber seine Unschuld und die Schuetzin sie glaubte ihm, noch nie war sich Dal so sicher wie von der Unschuld des Ritters.
In ihrer kleinen Kammer warf sie sich verzweifelt auf das Bett, was sollte sie tun? Sie war nur eine Schuetzin hatte niemanden der irgendwie gross Einfluss besaß. Adrian, war ihre einzige moeglichkeit, dieser jedoch war nach der Verwundung Raf`s wohl immer noch nicht wirklich wieder gesund. Wuetend ueber ihre Hilflosigkeit und Verzweifelt ueber die Lage ihres „geliebten“ Rafaels schlug sie mit den Faeusten in das Kissen. Dal wusste das Rafael gebrochen war, sie kannte ihn lange und gut genug. Er hatte etwas getan was er sich selbst nie verzeihen wird, er wird mit sich selbst so hart ins Gericht gehen, dass er sich davon nie wieder gaenzlich erholen wird.
Langsam stiegen ihr die Traenen in die Augen, sie wollte Raf nicht verlieren, nicht auf solche Art und Weise. Dal musste, ja sie musste unbedingt mit Adrian reden, vielleicht konnte sie durch ihn mehr in Erfahrung bringen, was die wirklichen Ursachen von Rafs Ausbruch waren. Missmutig wischte sie sich die Traenen aus dem Gesicht, vielleicht konnte ihr auch Arton helfen?! Doch sollte sie ihn schon wieder so dermaßen belasten?, gerade jetzt wo er erst wieder aufgewacht war?! Die ganzen Fragen drehten in ihrem Kopf ihre Kreise und die Sorge um Rafael stiegen ins unermessliche.
„Raf bitte halte durch, ich werde dich nicht im Stich lassen. Ich werde dir helfen und wenn es das letzte ist was ich auf dieser Erde tun werde.“
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Arton Langenfels
Als Dalana in ihrer kleinen Kammer mit den Fäusten gegen die Kissten schlug, wurde Arton, der oben am Kamin saß, hellhörig. So ging er hinunter und machte die Tür zur Kammer auf. Dalana war etwas überrascht ihn zu sehen. Er stand da in der Türe mit einer Robe bekleidet. Erst vor kurzem ist er von seinem langen Schlaf aufgewacht, was auch er Dalana zu verdanken hat. Ohne ihre Stimme, ohne ihre Wärme hätte er diesen Weg nicht geschafft.
Die Augen trafen sich und Arton merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Hin und her mit Wörtern ging es zwischen ihnen, wohl hatte sie die Angst, dass es für Arton noch zu früh wäre, um ihn zu belasten, aber er wollte es wissen,was Dalana auf den Herzen hat. Er setzte sich auf die Bettkante und packte ihre Hand sanft, die er mit den Finger langsam streichelte.
" Ich bin für dich da Dalana " sagte er mit einer ruhigen stimme. Nach diesen Worten begann Dalana zu erzählen.
"Rafael ist im Kerker von Varuna und wird als Verräter beschuldigt."
Es gefiel ihm nicht, was seine Ohren dort hörten. Weiters erzählte sie ihm nicht und Arton drückte ihre Hand sanft. Sie war müde, dass merkte er. Arton drückte ihr noch einen letzten Kuss auf die Wange...
" Gute Nacht Dalana "
" Arton, du wirst in der Festung bleiben und nicht nach Varuna gehen,ist das klar ? "
Er musste überlegen, innerlich wollte er ihr die Wahrheit sagen, aber dann haette er sich was anhoeren koennen. So luegte er sie an und sagte ihr
" Ja, dass werde ich " er hoffte, dass sie ihm das nicht übel nehmen würde, aber er musste nach Varuna, es geht um ein Mitglied der Allianz, danach kann er seinen Körper wieder Ruhe gönnen. Heimlisch, schlich er sich raus. Sein Herz pochte bei jedem Schritt die er zum Ausgang der Festung machte, aber er zog es durch und befand sich nach einigen Schritten, an der frischen Luft. So machte er sich auf den Weg nach Varuna.
Sein Weg führte ihn zum Hauptquartier der Garde um dort in Erfahrung zu bringen, was genau geschah. Ein Herr, sein Name kannte Arton nicht, sagte ihm, er dürfte Sir Arganta nicht treffen und er solle sich in den Raum setzen.
Er hörte schreie vom Kerker aus. Nur, blieb der etwas geschwächte Arton ruhig auf seinen Platz. Was hätte er tuen sollen ? Mit seinen Fäusten den Mann auf die Nase hauen? Nein das hätte sein Körper nicht geschafft. So blieb er, auch wenn er es nicht wollte, auf seinen Platz sitzen.
Ein Gardist kam herrein, Hudgarr Amarth. Einige Worte sprachen er mit Arton, aber auch der Gardist wußte keine Antwort, was gerade passiert im Kerker, geschweige weshalb Sir Arganta dort ist. So holte er den Hauptmann. Ständig hielt Arton seine Kapuze im Gesicht, so das nur der weiße ungepflegte Bart zu erkennen war. Er müsste sich ihn langsam abschneiden, sonst würde es wohl Dalana machen, wenn Arton schläft.
Aber bevor der Hauptmann ihn weiteres erzählen konnte, musste er sein Gesicht zeigen. Er tat es unter einer Vorraussetzung. Sein Name sollte diesen Raum niemals verlassen. Noch sei es so früh, dass einige Bürger erfahren, er sei wieder wach. So konnte das Gespräch weitergeführt werden, aber außer das Rafa einen Angriff tätigte, auf eine höhere Person im Schloß, durfte er ihm nichts weiteres sagen.
Der Hauptmann war so freundlich und zeigte Arton den Weg zum Schloß. Es war ihn peinlich, aber er kannte den Weg nicht dort hin. Noch nie bekam er die Ehre, dass innere zu sehen. Nur, wie er schon dachte, empfing ihn keiner mehr zu dieser spaeten Stunde.
So machte er seinen letzten Weg für diesen Abend. Sein Körper beschwerte sich schon, es schmerzte in ihm. Als er in der Festung ankam, lag er sich sofort ins Bett und schlief ein.
Die Augen trafen sich und Arton merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Hin und her mit Wörtern ging es zwischen ihnen, wohl hatte sie die Angst, dass es für Arton noch zu früh wäre, um ihn zu belasten, aber er wollte es wissen,was Dalana auf den Herzen hat. Er setzte sich auf die Bettkante und packte ihre Hand sanft, die er mit den Finger langsam streichelte.
" Ich bin für dich da Dalana " sagte er mit einer ruhigen stimme. Nach diesen Worten begann Dalana zu erzählen.
"Rafael ist im Kerker von Varuna und wird als Verräter beschuldigt."
Es gefiel ihm nicht, was seine Ohren dort hörten. Weiters erzählte sie ihm nicht und Arton drückte ihre Hand sanft. Sie war müde, dass merkte er. Arton drückte ihr noch einen letzten Kuss auf die Wange...
" Gute Nacht Dalana "
" Arton, du wirst in der Festung bleiben und nicht nach Varuna gehen,ist das klar ? "
Er musste überlegen, innerlich wollte er ihr die Wahrheit sagen, aber dann haette er sich was anhoeren koennen. So luegte er sie an und sagte ihr
" Ja, dass werde ich " er hoffte, dass sie ihm das nicht übel nehmen würde, aber er musste nach Varuna, es geht um ein Mitglied der Allianz, danach kann er seinen Körper wieder Ruhe gönnen. Heimlisch, schlich er sich raus. Sein Herz pochte bei jedem Schritt die er zum Ausgang der Festung machte, aber er zog es durch und befand sich nach einigen Schritten, an der frischen Luft. So machte er sich auf den Weg nach Varuna.
Sein Weg führte ihn zum Hauptquartier der Garde um dort in Erfahrung zu bringen, was genau geschah. Ein Herr, sein Name kannte Arton nicht, sagte ihm, er dürfte Sir Arganta nicht treffen und er solle sich in den Raum setzen.
Er hörte schreie vom Kerker aus. Nur, blieb der etwas geschwächte Arton ruhig auf seinen Platz. Was hätte er tuen sollen ? Mit seinen Fäusten den Mann auf die Nase hauen? Nein das hätte sein Körper nicht geschafft. So blieb er, auch wenn er es nicht wollte, auf seinen Platz sitzen.
Ein Gardist kam herrein, Hudgarr Amarth. Einige Worte sprachen er mit Arton, aber auch der Gardist wußte keine Antwort, was gerade passiert im Kerker, geschweige weshalb Sir Arganta dort ist. So holte er den Hauptmann. Ständig hielt Arton seine Kapuze im Gesicht, so das nur der weiße ungepflegte Bart zu erkennen war. Er müsste sich ihn langsam abschneiden, sonst würde es wohl Dalana machen, wenn Arton schläft.
Aber bevor der Hauptmann ihn weiteres erzählen konnte, musste er sein Gesicht zeigen. Er tat es unter einer Vorraussetzung. Sein Name sollte diesen Raum niemals verlassen. Noch sei es so früh, dass einige Bürger erfahren, er sei wieder wach. So konnte das Gespräch weitergeführt werden, aber außer das Rafa einen Angriff tätigte, auf eine höhere Person im Schloß, durfte er ihm nichts weiteres sagen.
Der Hauptmann war so freundlich und zeigte Arton den Weg zum Schloß. Es war ihn peinlich, aber er kannte den Weg nicht dort hin. Noch nie bekam er die Ehre, dass innere zu sehen. Nur, wie er schon dachte, empfing ihn keiner mehr zu dieser spaeten Stunde.
So machte er seinen letzten Weg für diesen Abend. Sein Körper beschwerte sich schon, es schmerzte in ihm. Als er in der Festung ankam, lag er sich sofort ins Bett und schlief ein.
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Rafael de Arganta
Es war vorbei. Die Heiligkeit und der Magier Jagotin hatten das Dunkle aus ihm vertrieben.
Dennoch fühlte er sich ermattet und irgendwie verloren.
Getötet angegriffen was ihm bedeutete, was er geschworen hatte zu verteidigen.
„Finde deinen Weg,“ hörte er noch immer die Stimme der Heiligkeit in sich. „Sieh was dir gegeben und was du von Herzen willst.“
Er hatte den Baum des Lichtes gesehen. Sah die sieben Kinder vor sich und dazwischen für einen Moment das Antlitz Adrians.
Das Reich, es bedeutet Frieden, Sicherheit.
Frieden erhalten... war es nicht das was er wollte? Was auch Temoras Willen war?
Griff Temora nicht selber auch zum Schwerte um das zu verteidigen?
Er musste wieder zu sich finden.
Er hatte Darna besucht aber in ihrem Blick war keine Anklage nur ihr Schmerz, der ihr von ihm zugefügt war und Verständnis.
Wie bei Temora konnten ihm alle vergeben wo er sich selber darin so schwer tat.
Er wollte fort. Ruhe finden, sich selber finden.
Doch als er vor die Tore des Schlosses trat verweigerte man ihm den Austritt.
„Wenn ihr nicht sofort dieses Tor öffnet werde ich wirklich böse!!! Ich bin kein Gefangener!“ fluchte er leise ohne zu bemerken das jemand hinter ihn trat.
„Noch viel böser werde ich wenn sie es öffnen.“ erklang die ruhige sonore Stimme des Grafen hinter ihm und Rafael wirbelte herum. „Ich gehe davon aus dass ihr mir freiwillig folgen werdet Ansonsten ist eine Garnison schnell herbeigerufen.“ fuhr er fort und ließ keinen Zweifel daran das er mit Rafael zu reden wünschte.
Ohne weiter auf ihn zu achten drehte er Rafael den Rücken zu und ging voran.
Den Rücken zu... sein unzweifelhafter Beweis, das er ihm vertraute. „Aber...“ begann er doch Adrian unterbrach ihn sofort. „Werden Befehle seit neuestem mit Aber diskutiert Ritter?“
„Mit... Verlaub, ich bin kein Ritter mehr.“ versuchte er es doch noch immer ohne sich um zu drehen konterte der Graf. „Oh der Herr meint also er steht über meinem Befehl?“
„Nein Hochwohlgeboren nur ...“ Rafael brach ab, es hatte keinen Sinn. Er würde sich dem Stellen müssen, auch wenn erst hatte Abstand gewinnen wollen.
So folgte er dem Grafen bis in dessen Arbeitszimmer, wo dieser Rafael an sich vorbei ließ und dann die Tür verschloss. „ So nun sind wir wirklich unter uns du hast die Wahl wie du hier herauskommen willst. Entweder sterbe ich nun, oder ich weiß wenn du diesen Raum verlässt dass du noch der bist dem ich immer bedingungslos mein Leben anvertraue!“
Vollkommen irritiert, blickte Rafael den Grafen an bevor er auf seufzte. „Sei nicht albern. Selbst wenn ich wollte, ich hab nicht mal ein Schwert dabei!“
Der Graf schritt an ihm vorbei. „ Ich fühle mich alles andere als albern in diesem Moment. Einzig nicht recht im klaren darüber warum ich dich jetzt nicht durch schütteln müsste.“
Mit diesen Worten nahm er sein Schwert und bot es Rafael an, worauf dieser die Arme verschränkte den Blick nicht auf das Schwert richtend. „Ich habe dich nicht zufällig vorgestern am Kopf getroffen oder?!“ „Nein hast du nicht.“ er scheidete das Schwert wieder und blickte Rafael weiter an.“ Und wo wolltest du eben hin? Sage nicht es sei nichts wir kennen uns zu lang.“
Dieses „Nirgends.“ Das ihm auf der Zunge lag verschluckte Rafael schnell.“ „Fort, ja. Nachdenken.“ murmelte er stattdessen. „Eine hervorragende Lösung für wie viele Jahre dieses mal?“ fragte Adrian nach „Dein Leben hat sich geändert es war damals schon nicht gut aber jetzt hast du Familie. Und du kommst nicht einmal auch nur einen deut eines Moments auf die Idee das du hier gebraucht wirst?“
Rafael wirkte einen Moment verblüfft, sprachlos dabei.
Der Graf vertraute ihm, weiter, er gab ihm das Gefühl weiterhin der Freund sein zu dürfen... der Bruder.
Er drehte sich um damit der Freund nicht sehen konnte wie bewegt er selber war.
„Oh man kann sicher 100 Gründe finden sich selbst schuldig zu benennen nicht wahr?
Aber vielleicht beendest du diesen Unsinn einmal. Ich brauche dich hier. Hier an meiner Seite, als mein Freund, mein Vertrauter.“
Er fühlte wie der Graf ihm die Hand auf die Schulter legte. „Aber wie ... wie kannst du nach alledem...“ begann er doch Adrian gab ihm die Antwort noch bevor er die Frage zu ende gestellt hatte. „Weil ich dich kenne sehr lang schon vergiss das nicht und das warst nicht du! Was glaubst du warum ich den Wachen befahl dich nicht hinaus zu lassen. Weil ich sehr wohl ahne und weiß was in dir vorgeht und wie du reagieren willst.
Du siehst jetzt deinen Fehler? Dann sehe auch einmal wie oft du das Schwert führtest
und mir damit das Leben gerettet hast.“
Rafael wankte und sie Sprachen weiter miteinander, bis er schließlich einwilligte nicht zu gehen, an der Seite des Grafen zu bleiben.
Ob als Ritter?
Das verneinte er erst einmal.
„Ich muss meinen Weg neu finden. Solange werde ich das Schwert nicht führen.“
Doch werde ich bei dir sein.
Der Graf gab sich erst einmal damit zufrieden, und Rafael drängte zum Aufbruch, er wollte zum Kloster, wollte in sich gehen, wissen was er selber wollte.
Dennoch fühlte er sich ermattet und irgendwie verloren.
Getötet angegriffen was ihm bedeutete, was er geschworen hatte zu verteidigen.
„Finde deinen Weg,“ hörte er noch immer die Stimme der Heiligkeit in sich. „Sieh was dir gegeben und was du von Herzen willst.“
Er hatte den Baum des Lichtes gesehen. Sah die sieben Kinder vor sich und dazwischen für einen Moment das Antlitz Adrians.
Das Reich, es bedeutet Frieden, Sicherheit.
Frieden erhalten... war es nicht das was er wollte? Was auch Temoras Willen war?
Griff Temora nicht selber auch zum Schwerte um das zu verteidigen?
Er musste wieder zu sich finden.
Er hatte Darna besucht aber in ihrem Blick war keine Anklage nur ihr Schmerz, der ihr von ihm zugefügt war und Verständnis.
Wie bei Temora konnten ihm alle vergeben wo er sich selber darin so schwer tat.
Er wollte fort. Ruhe finden, sich selber finden.
Doch als er vor die Tore des Schlosses trat verweigerte man ihm den Austritt.
„Wenn ihr nicht sofort dieses Tor öffnet werde ich wirklich böse!!! Ich bin kein Gefangener!“ fluchte er leise ohne zu bemerken das jemand hinter ihn trat.
„Noch viel böser werde ich wenn sie es öffnen.“ erklang die ruhige sonore Stimme des Grafen hinter ihm und Rafael wirbelte herum. „Ich gehe davon aus dass ihr mir freiwillig folgen werdet Ansonsten ist eine Garnison schnell herbeigerufen.“ fuhr er fort und ließ keinen Zweifel daran das er mit Rafael zu reden wünschte.
Ohne weiter auf ihn zu achten drehte er Rafael den Rücken zu und ging voran.
Den Rücken zu... sein unzweifelhafter Beweis, das er ihm vertraute. „Aber...“ begann er doch Adrian unterbrach ihn sofort. „Werden Befehle seit neuestem mit Aber diskutiert Ritter?“
„Mit... Verlaub, ich bin kein Ritter mehr.“ versuchte er es doch noch immer ohne sich um zu drehen konterte der Graf. „Oh der Herr meint also er steht über meinem Befehl?“
„Nein Hochwohlgeboren nur ...“ Rafael brach ab, es hatte keinen Sinn. Er würde sich dem Stellen müssen, auch wenn erst hatte Abstand gewinnen wollen.
So folgte er dem Grafen bis in dessen Arbeitszimmer, wo dieser Rafael an sich vorbei ließ und dann die Tür verschloss. „ So nun sind wir wirklich unter uns du hast die Wahl wie du hier herauskommen willst. Entweder sterbe ich nun, oder ich weiß wenn du diesen Raum verlässt dass du noch der bist dem ich immer bedingungslos mein Leben anvertraue!“
Vollkommen irritiert, blickte Rafael den Grafen an bevor er auf seufzte. „Sei nicht albern. Selbst wenn ich wollte, ich hab nicht mal ein Schwert dabei!“
Der Graf schritt an ihm vorbei. „ Ich fühle mich alles andere als albern in diesem Moment. Einzig nicht recht im klaren darüber warum ich dich jetzt nicht durch schütteln müsste.“
Mit diesen Worten nahm er sein Schwert und bot es Rafael an, worauf dieser die Arme verschränkte den Blick nicht auf das Schwert richtend. „Ich habe dich nicht zufällig vorgestern am Kopf getroffen oder?!“ „Nein hast du nicht.“ er scheidete das Schwert wieder und blickte Rafael weiter an.“ Und wo wolltest du eben hin? Sage nicht es sei nichts wir kennen uns zu lang.“
Dieses „Nirgends.“ Das ihm auf der Zunge lag verschluckte Rafael schnell.“ „Fort, ja. Nachdenken.“ murmelte er stattdessen. „Eine hervorragende Lösung für wie viele Jahre dieses mal?“ fragte Adrian nach „Dein Leben hat sich geändert es war damals schon nicht gut aber jetzt hast du Familie. Und du kommst nicht einmal auch nur einen deut eines Moments auf die Idee das du hier gebraucht wirst?“
Rafael wirkte einen Moment verblüfft, sprachlos dabei.
Der Graf vertraute ihm, weiter, er gab ihm das Gefühl weiterhin der Freund sein zu dürfen... der Bruder.
Er drehte sich um damit der Freund nicht sehen konnte wie bewegt er selber war.
„Oh man kann sicher 100 Gründe finden sich selbst schuldig zu benennen nicht wahr?
Aber vielleicht beendest du diesen Unsinn einmal. Ich brauche dich hier. Hier an meiner Seite, als mein Freund, mein Vertrauter.“
Er fühlte wie der Graf ihm die Hand auf die Schulter legte. „Aber wie ... wie kannst du nach alledem...“ begann er doch Adrian gab ihm die Antwort noch bevor er die Frage zu ende gestellt hatte. „Weil ich dich kenne sehr lang schon vergiss das nicht und das warst nicht du! Was glaubst du warum ich den Wachen befahl dich nicht hinaus zu lassen. Weil ich sehr wohl ahne und weiß was in dir vorgeht und wie du reagieren willst.
Du siehst jetzt deinen Fehler? Dann sehe auch einmal wie oft du das Schwert führtest
und mir damit das Leben gerettet hast.“
Rafael wankte und sie Sprachen weiter miteinander, bis er schließlich einwilligte nicht zu gehen, an der Seite des Grafen zu bleiben.
Ob als Ritter?
Das verneinte er erst einmal.
„Ich muss meinen Weg neu finden. Solange werde ich das Schwert nicht führen.“
Doch werde ich bei dir sein.
Der Graf gab sich erst einmal damit zufrieden, und Rafael drängte zum Aufbruch, er wollte zum Kloster, wollte in sich gehen, wissen was er selber wollte.
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Adrian von Hohenfels
Wirrungen... mehr kopfschüttelnd hatte er sich an diesem Abend ausgekleidet für die Bettruhe. Wurde Rafael manchmal wirklich noch aus sich selbst schlau. Ja er kannte ihn gut, wusste einiges einzuschätzen und dann wieder brachte er alle völlig durcheinander mit gewissen Spontanitäten. Ein erneuter Ritterschlag, hatte er am Morgen noch eher das weite suchen wollen.
Glück war es, dass er seinen Freund nur allzu gut kannte, diesen Rückzug vorauszuahnen. Seine Ehre befleckt, dies würde er sich einreden. So war es dann auch. Sein Schimpfen mit der Torgarde hatte sein Ohr gleich erreicht, als er gen Grabstätte Anaras geschritten war. Glücklicherweise war er letztlich doch ohne grosse Peinlichkeiten bereit zu folgen. Was hatte er sich gedacht? Dass man ihn wirklich einfach ziehen liess. Ein wahres Glück, dass er noch immer nichts von einem gewissen Geheimgang wusste oder gar ahnte.
Noch während sie zusammen gen Arbeitszimmer schritten, gingen Adrian die Bilder des besagten Abends durch den Kopf. Dieser Blick, voller Hass und Entschlossenheit. Nein das war nicht Rafael, jedem war es klar, warum nicht ihm selbst? Diese Selbstvorwürfe die er kurz darauf im Arbeitszimmer erlebt hatte, es würde kaum leicht werden sie ihm dauerhaft auszureden.
Seine Seite schmerzte noch immer noch deutlicher trat dies zutage als er Rafael durchschütteln wollte, wenigstens etwas Verstand in ihm zu erwecken. Hastig und zischend einatmend, setzte er sich erst einmal. "Elender Sturkopf reit nicht ständig darauf herum, dass du Schuld seist. Jeder erkennt die Wahrheit warum du nicht?" Unausgesprochene Gedanken.. nein so würde er ihn nicht dazu bewegen. Einzig das Appellieren an die Freundschaft, an die Notwendigkeit seines Bleibens. Sie brachen letztlich doch die Mauer der Sturheit.
Sein Schwur erst einmal kein Schwert in die Hand zu nehmen... er musste ihn wohl akzeptieren. Die Mahnungen was denn geschah, sollte jemand in Adrians Zimmer eindringen, während er schlief und Rafael dessen gewahr werden, ob er diesen in die Flucht reden wolle? Die Garde würde er rufen. Natürlich, als ob sie es nicht beide besser wüssten...
Der Tag hatte seine Bahn gezogen, Gespräche und Termine ihre Zeit eingenommen, bis man schliesslich gemeinsam nach Darna sah. Deutlich, dass es ihr noch immer nicht sonderlich gut ging. Ihre Genesung würde ungleich länger brauchen. Noch eben war man im Gespräch als Falk hereintrat und bemerkte, Rafael würde um ein Schwert bitten. Ein Schwert? Hatte er nicht am Morgen noch entschieden auf lange Zeit keines mehr in die Hand nehmen zu wollen? Er konnte nicht umhin zu vermuten, etwas stimme nicht.
Acht Ohren waren es die seinen erneuten Treueschwur auf Reich und künftigen König vernahmen. Cathal, sein einstiger Knappe, Falk und Darna so wie er nun selbst. Er gewährte seinem Freund den erneuten symbolischen Ritterschlag, hier im Gästezimmer unter den Augen von Freunden nur zu gern. Konnte sich jedoch nicht verkneifen, dass es schon seltsam anmutete, den Rafael nach seinem Knappen zum Ritter zu schlagen.
Falks Bitte ihn zum Tor zu bringen erleichterte ihn dennoch. Er fühlte die Erschöpfung deutlich. Ein guter Moment sich zur Ruhe zurückzuziehen ohne jemandem vor den Kopf zu stossen. Dennoch, die Geschehnisse der letzten Tage liessen ihn noch lang grübelnd wachliegen und zur Decke starren. Freundschaft, letztlich besiegte sie doch alle Hürden, wenn dies alles eins bewies, dann diese Tatsache.
Glück war es, dass er seinen Freund nur allzu gut kannte, diesen Rückzug vorauszuahnen. Seine Ehre befleckt, dies würde er sich einreden. So war es dann auch. Sein Schimpfen mit der Torgarde hatte sein Ohr gleich erreicht, als er gen Grabstätte Anaras geschritten war. Glücklicherweise war er letztlich doch ohne grosse Peinlichkeiten bereit zu folgen. Was hatte er sich gedacht? Dass man ihn wirklich einfach ziehen liess. Ein wahres Glück, dass er noch immer nichts von einem gewissen Geheimgang wusste oder gar ahnte.
Noch während sie zusammen gen Arbeitszimmer schritten, gingen Adrian die Bilder des besagten Abends durch den Kopf. Dieser Blick, voller Hass und Entschlossenheit. Nein das war nicht Rafael, jedem war es klar, warum nicht ihm selbst? Diese Selbstvorwürfe die er kurz darauf im Arbeitszimmer erlebt hatte, es würde kaum leicht werden sie ihm dauerhaft auszureden.
Seine Seite schmerzte noch immer noch deutlicher trat dies zutage als er Rafael durchschütteln wollte, wenigstens etwas Verstand in ihm zu erwecken. Hastig und zischend einatmend, setzte er sich erst einmal. "Elender Sturkopf reit nicht ständig darauf herum, dass du Schuld seist. Jeder erkennt die Wahrheit warum du nicht?" Unausgesprochene Gedanken.. nein so würde er ihn nicht dazu bewegen. Einzig das Appellieren an die Freundschaft, an die Notwendigkeit seines Bleibens. Sie brachen letztlich doch die Mauer der Sturheit.
Sein Schwur erst einmal kein Schwert in die Hand zu nehmen... er musste ihn wohl akzeptieren. Die Mahnungen was denn geschah, sollte jemand in Adrians Zimmer eindringen, während er schlief und Rafael dessen gewahr werden, ob er diesen in die Flucht reden wolle? Die Garde würde er rufen. Natürlich, als ob sie es nicht beide besser wüssten...
Der Tag hatte seine Bahn gezogen, Gespräche und Termine ihre Zeit eingenommen, bis man schliesslich gemeinsam nach Darna sah. Deutlich, dass es ihr noch immer nicht sonderlich gut ging. Ihre Genesung würde ungleich länger brauchen. Noch eben war man im Gespräch als Falk hereintrat und bemerkte, Rafael würde um ein Schwert bitten. Ein Schwert? Hatte er nicht am Morgen noch entschieden auf lange Zeit keines mehr in die Hand nehmen zu wollen? Er konnte nicht umhin zu vermuten, etwas stimme nicht.
Acht Ohren waren es die seinen erneuten Treueschwur auf Reich und künftigen König vernahmen. Cathal, sein einstiger Knappe, Falk und Darna so wie er nun selbst. Er gewährte seinem Freund den erneuten symbolischen Ritterschlag, hier im Gästezimmer unter den Augen von Freunden nur zu gern. Konnte sich jedoch nicht verkneifen, dass es schon seltsam anmutete, den Rafael nach seinem Knappen zum Ritter zu schlagen.
Falks Bitte ihn zum Tor zu bringen erleichterte ihn dennoch. Er fühlte die Erschöpfung deutlich. Ein guter Moment sich zur Ruhe zurückzuziehen ohne jemandem vor den Kopf zu stossen. Dennoch, die Geschehnisse der letzten Tage liessen ihn noch lang grübelnd wachliegen und zur Decke starren. Freundschaft, letztlich besiegte sie doch alle Hürden, wenn dies alles eins bewies, dann diese Tatsache.
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Rafael de Arganta
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Rafael de Arganta
Nachdem er sich von Adrian verabschiedet hatte, begab er sich direkt zum Kloster.
Wahrscheinlich hätte ihn jetzt wenig vom Baum des Lichtes fernhalten können.
Die Heiligkeit war nicht anwesend und niemand wollte den Paladin der Ehre aufhalten.
Am Baum angekommen kniete er davor nieder, den Kopf gesenkt noch einmal die vergangenen Stunden Revue passieren lassend.
Was er getan hatte, was er fühlte und das Gefühl das ihn überkam als er trotzdem das Vertrauen zu ihm, in den Blicken jener sah die er verletzt hatte.
Erneut sah er zum Baum hinauf, fühlte die Geborgenheit die davon ausging und als er die Augen schloss sah er das Bild das er an jedem der Schreine gesehen hatte.
Die Sieben wie sie ihm zulächelten und wie sie ihn hier am Ende umarmten.
Frieden.
Er spürte Frieden in sich und doch auch das Gefühl das etwas geschehen musste.
Sein Weg ... der Weg der Tugenden.
Neben der Heiligkeit, neben Farion und der Hohetemplerin Sanjana... und er sah den Weg direkt daneben auf dem Adrian ging.
Cathal, Darna um ihn herum wie sie auf ihn achteten.
Wo war er?
Welchen Weg beschritt er?
Er war genau dazwischen.
Er konnte neben Den Templern gehen jedoch genauso gut neben den Rittern.
Es war eigentlich egal welcher der beiden es war, denn es war SEIN Weg. Der Weg Temoras, der Weg seines Glaubens.
Temora hatte ihn nicht fallen gelassen, er spürte es. Er fühlte sich nicht alleine, spürte ihre Gnade und er wusste sie würde seine Entscheidung verstehen, sie gut heißen sich nicht von ihm abwenden, wie sie es auch nicht in dem Moment seiner... Schuld getan hatte.
Auch wenn er nun seinem Herzen folgen würde und sich vermehrt um Reich, Graf und Prinzregenten kümmern wollte.
So sah er es doch nicht wie einen Abschied an, denn er würde weiter den Weg des Lichtes gehen.
Im Namen des Reiches, im Namen Temoras.
Als er aufsah vermeinte er einen Moment einen hellen Schein zu sehen, und entschlossen erhob er sich.
Er war bereit.
Bereit den Weg der eher Geistlichen zu verlassen um an der Seite der Gefährten das Reich als Reichsritter zu verteidigen.
Wahrscheinlich hätte ihn jetzt wenig vom Baum des Lichtes fernhalten können.
Die Heiligkeit war nicht anwesend und niemand wollte den Paladin der Ehre aufhalten.
Am Baum angekommen kniete er davor nieder, den Kopf gesenkt noch einmal die vergangenen Stunden Revue passieren lassend.
Was er getan hatte, was er fühlte und das Gefühl das ihn überkam als er trotzdem das Vertrauen zu ihm, in den Blicken jener sah die er verletzt hatte.
Erneut sah er zum Baum hinauf, fühlte die Geborgenheit die davon ausging und als er die Augen schloss sah er das Bild das er an jedem der Schreine gesehen hatte.
Die Sieben wie sie ihm zulächelten und wie sie ihn hier am Ende umarmten.
Frieden.
Er spürte Frieden in sich und doch auch das Gefühl das etwas geschehen musste.
Sein Weg ... der Weg der Tugenden.
Neben der Heiligkeit, neben Farion und der Hohetemplerin Sanjana... und er sah den Weg direkt daneben auf dem Adrian ging.
Cathal, Darna um ihn herum wie sie auf ihn achteten.
Wo war er?
Welchen Weg beschritt er?
Er war genau dazwischen.
Er konnte neben Den Templern gehen jedoch genauso gut neben den Rittern.
Es war eigentlich egal welcher der beiden es war, denn es war SEIN Weg. Der Weg Temoras, der Weg seines Glaubens.
Temora hatte ihn nicht fallen gelassen, er spürte es. Er fühlte sich nicht alleine, spürte ihre Gnade und er wusste sie würde seine Entscheidung verstehen, sie gut heißen sich nicht von ihm abwenden, wie sie es auch nicht in dem Moment seiner... Schuld getan hatte.
Auch wenn er nun seinem Herzen folgen würde und sich vermehrt um Reich, Graf und Prinzregenten kümmern wollte.
So sah er es doch nicht wie einen Abschied an, denn er würde weiter den Weg des Lichtes gehen.
Im Namen des Reiches, im Namen Temoras.
Als er aufsah vermeinte er einen Moment einen hellen Schein zu sehen, und entschlossen erhob er sich.
Er war bereit.
Bereit den Weg der eher Geistlichen zu verlassen um an der Seite der Gefährten das Reich als Reichsritter zu verteidigen.
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Rafael de Arganta
Still und ruhig blickte er auf das Meer hinaus.
„Sie hat dich nicht verlassen.“ Hatte die Heiligkeit gesagt und er hatte gesagt das er es wüsste das e es fühlte.
Und hatte er nicht vor Tagen noch zu Quarius gesagt das sie immer bei einem wäre? Das man selber dafür verantwortlich war wenn man sie nicht mehr hörte, man nur zuhören müsste?
Und jetzt?
Vorbei. Es war wirklich vorbei und diese Leere schmerzte mehr als alles was er vorher gefühlt hatte.
Morgens noch hatte sie seine Gebete erhört, ihm ihren Segen geschenkt und abends...
Temora erhörte ihren Paladin der Ehre nicht mehr.
Er war nicht mehr länger ihr Paladin.
Hatte er sich auch fürs Reich entschieden am Ende, sein Leben als Reichsritter zu frönen, so hatte er doch die Hoffnung gehabt sie würde sich nicht von ihm abwenden.
Aber wahrscheinlich war es seine eigene Schuld.
Zu dieser Edelung Jagotins zu gehen, hatte all das wieder in ihm hochgebracht was geschehen war. Er fühlte die Schuld in sich und hatte nur den Wunsch alles wieder gut zu machen.
Zu beweisen das er doch was wert war.
Das fehlende Gefühl Temoras Nähe war niederschmetternd gewesen, und Angelina war ebenso wenig zu Hause gewesen, als das er bei ihr hätte Ruhe finden können.
So war er ins Tal der Ettins gegangen.
Sein Schicksal finden, hatte er es genannt, und sich den Untieren gestellt und wäre er gefallen... in diesem Moment hätte es ihm nichts weiter ausgemacht.
Doch das Schicksal entschied sich dagegen musste er einsehen, als er irgendwann ausgelaucht mit schweren Atem und zitternden Schwertarm da stand .
Das Schwert eher automatisch scheidend setzte er ein Fuß vor dem Anderen, ging weiter.
Ging zum Schrein der Ehre, vermochte diesen aber nicht zu betreten.
Dann ging er weiter. Weiter zu dem Strand den er einst erblickte, und setzte sich dort hin.
Hinaus auf das Meer blickend, versuchte er seinen Geist zu öffnen, sich zu entspannen und lauschte still den Klang der Wellen.
„Sie hat dich nicht verlassen.“ Hatte die Heiligkeit gesagt und er hatte gesagt das er es wüsste das e es fühlte.
Und hatte er nicht vor Tagen noch zu Quarius gesagt das sie immer bei einem wäre? Das man selber dafür verantwortlich war wenn man sie nicht mehr hörte, man nur zuhören müsste?
Und jetzt?
Vorbei. Es war wirklich vorbei und diese Leere schmerzte mehr als alles was er vorher gefühlt hatte.
Morgens noch hatte sie seine Gebete erhört, ihm ihren Segen geschenkt und abends...
Temora erhörte ihren Paladin der Ehre nicht mehr.
Er war nicht mehr länger ihr Paladin.
Hatte er sich auch fürs Reich entschieden am Ende, sein Leben als Reichsritter zu frönen, so hatte er doch die Hoffnung gehabt sie würde sich nicht von ihm abwenden.
Aber wahrscheinlich war es seine eigene Schuld.
Zu dieser Edelung Jagotins zu gehen, hatte all das wieder in ihm hochgebracht was geschehen war. Er fühlte die Schuld in sich und hatte nur den Wunsch alles wieder gut zu machen.
Zu beweisen das er doch was wert war.
Das fehlende Gefühl Temoras Nähe war niederschmetternd gewesen, und Angelina war ebenso wenig zu Hause gewesen, als das er bei ihr hätte Ruhe finden können.
So war er ins Tal der Ettins gegangen.
Sein Schicksal finden, hatte er es genannt, und sich den Untieren gestellt und wäre er gefallen... in diesem Moment hätte es ihm nichts weiter ausgemacht.
Doch das Schicksal entschied sich dagegen musste er einsehen, als er irgendwann ausgelaucht mit schweren Atem und zitternden Schwertarm da stand .
Das Schwert eher automatisch scheidend setzte er ein Fuß vor dem Anderen, ging weiter.
Ging zum Schrein der Ehre, vermochte diesen aber nicht zu betreten.
Dann ging er weiter. Weiter zu dem Strand den er einst erblickte, und setzte sich dort hin.
Hinaus auf das Meer blickend, versuchte er seinen Geist zu öffnen, sich zu entspannen und lauschte still den Klang der Wellen.