Reinheit und Demut -schneeweiße Blütenpracht

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Sanjana Valeth

Reinheit und Demut -schneeweiße Blütenpracht

Beitrag von Sanjana Valeth »

…es ward ein sonniger Tag als ein Brief das Kloster erreichte. Jener trug das Siegel einer jungen Bäuerin und ward gerichtet zu meinen Händen und was zu lesen ward, schien ebenfalls unter einem guten Sterne zu stehen.
Schon vor einiger Zeit warden von mir bei jener Dame Blumen in der Farbe des Schnees und der Reinheit bestellt und nun schienen jene Pflanzen endlich soweit, dass jene zur Abholung bereit standen. Sollten diese doch einen Platz auf den Gräbern der Kinder Temoras finden und so ward ausgeritten, mit dem Manne an meiner Seite, zu holen was bereit ward…
Weiße Blüten erstreckten sich vor uns im Lichte der Sonne und schienen durch das Licht gar noch weißer, als sie es eigentlich seien… Die Bäuerin ward bezahlt und die Blumen zum Kloster gebracht.

Kein Stängel wurde gebrochen oder geknickt, kein Blatt zerrissen, keine Blüte beschädigt und so ward sich daran gemacht die Blumen in der seichten Erde zu setzen. Die Wurzeln im Erdreich versenkt, auf das sie lange erblühen mögen…
Dabei zur Hand ging mir eben jener Manne… Farion Lefar.
Gemeinsam ward die Arbeit getan, in Kittel und mit bloßer Hand, um nichts zu beschädigen… Die Sonne schien am Himmel.
Wahrlich, eine schöne Arbeit für zwei Personen, welche durch Temora verbunden…

Auf das die Blumen erblühen und die Gräber der Kinder auf ewig schmücken mögen…
Temora zur Ehr



Aus dem Tagebuch von Sanjana Valeth
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