Amar Haydar vom Blute des auserwählten Propheten Saajiid,
Sohn des der All-Mara gefälligen Hauses Omar,
Erhabener des Reiches der Sonne,
Herrscher über das stolze, auserwählte Volk der Menekaner!
Voller Demut und Vertrauen wende ich mich mit einer Idee an Euch, die sowohl Euch zu Ehren, wie auch allen Menekanern beim Handeln in den Nordlanden dienlich sein möge.
Mir erscheint der Zeitpunkt könnte gar nicht trefflicher sein Euch demütig diese anregende Idee zu unterbreiten, da Berchgard nun befreit wurde. Das Lehen und die Stadt, die unter der Verwaltung unserer engen Verbündeten und Vertrauten, der Kronritterin von Gipfelsturm stehen, wäre ein geeigneter und willkommener Ort, um eine Handelsniederlassung unseres Volkes zu errichten. Dort könnten wir die Kunstwerke, edlen Teppiche und die heiligen Tränen der Mara verkaufen und hätten selbst einen Ort um begehrte Waren aus den grün sprießenden Nordlanden zu erwerben. Zudem wären wir auch greifbarer für unsere Partner im Völkerbund: Wulfgard ist nicht fern, Ered Luin leichter zu erreichen und unser ältester Verbündeter, die Kaluren wären ebenso direkt bei Berchgard.
Die vielfältigen Vorteile einer solchen Handelsverbindung, die auch einer militärischen, wie politischen Verbindung festigend zweckdienlich wären, kann seine Erhabenheit sicher ermessen.
Berchgard wäre ein geschützter, befreundeter Ort in dem es sich lohnen würde mit einer festen Niederlasung Fuß zu fassen. Im Gegensatz zu Bajard, dass immer wieder von Häretikern aufgesucht wird, die unsere Karawanen und Handelsstände bedrohen. Zudem zeigt das Fischerdorf keinerlei Regung etwas zur Förderung des Handels beizusteuern.
Ein Gespräch mit Baronin von Gipfelsturm wäre daher sehr hilfreich, solltet diese Idee Eure Zustimmung und Euren Segen erfahren.
Soweit ich das Gespräch mit den Kindern der Wüste aufsuchen konnte, erfuhr ich breite Zustimmung für diese Vision des Handels.
Stets Wasser und Schatten und die ewigwährende Gunst und Liebe unserer Mutter mit ihrem Auserwählten.
