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NeKhii
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Nachricht an Till

Beitrag von NeKhii »

*Ein gerüsteter RaSho macht sich auf den Weg zu Tills Haus. So er ihn nicht antrifft, wird er warten. Im Zweifel auch sehr lange. Nur diesem wird er eine Knochenschatulle überreichen, in der einige recht frische Abschriften zu finden sind.

Die Schrift ist überwiegend ordentlich. Doch manchmal finden sich Rechtschreibfehler. Und besonders gegen Ende des langen Berichtes, wird die Schrift ungeduldiger. Wenngleich alles gut zu lesen ist. Wömöglich zu seinem Leidwesen, ist alles undatiert. Die Reihenfolge der Schriftstücke ist die einzige Ordnung der Daten.*

*Oben liegt eine Notiz*


MhaGar Till,

NeKhii hat alle Berichte zum Thema zusammengetragen die sie gefunden hat. Dann übersetzte sie alles in die Schrift der Menschen. Und dann brachte sie alles auf Papier.

Es würde die Rashar freuen wenn sie im Gegenzug den Bericht des Abends bekommen könnten. Sie sprachen darüber.

Ahamanis Weisheit begleite ihn beim Erfassen des PhraNuk der Rashar.
NeKhii

*Es findet sich ein erster Bericht. *

MhaGar und Ahamanis Weisheit mit den Geschwistern,

mehr denn jeh überschlagen sich die Ereignisse. NeKhii will ihnen berichten was sie sah und schlägt vor, das der Stamm gemeinsam bespricht.

Gegen Abends ritt NeKhii aus dem RaKun und traf dort die Geschwister MhaRashKal und KalOshra, die Wacht hielten. Sie selbst ritt weiter zum Tor zu Rahal.

Dort wollte sie mit den Geschwistern wache vor dem Eingang zur Höhle halten. Doch erfuhr sie, das die Streiter Alatariens nach Adoran gezogen sind. Doch nirr um Krieg zu führen, sondern um den Alka zu stürzen.

Sie gab RukRenRaKun den Befehl zu eilen und bald war sie schon vor Bajard. Dort schickte man sie weiter und sie schloss dann vor Adoran zu den Streitern auf.

Vor Adoran, sah sie die Streiter Alatariens. Etwas später schlossen die Letharen auf. Ob sie erst dazu kamen oder nur außer ihrer Sicht waren, vermag sie nicht zu sagen.

NeKhii offenbarte sich, das der Alka zwischen den Ostlingen stand und seinen Bruder, den König eben jener Ostlinge, zum Zweikampf forderte. Alle waren angespannt. Ritter auf beiden Seiten. Soldaten auf beiden Seiten. Und generell alle die anwesend waren. NeKhii schätzt, das etwa 20 Streiter auf beiden Seiten standen. Auffällig war ihr, das viele Kleriker der Ostlinge vor Ort waren.

Die beiden Brüder kamen überein, das niemand eingreifen sollte, und begannen zu kämpfen. Der Alka war deutlich im Vorteil, denn offenbar war ihm noch die Macht Alatars zunutze. Er schlug mehrmals hart zu und durchbohrte den Bruder.

Die Letharen wurden unruhig, es waren etwa 7 und NeKhii stand nahe bei ihnen. Der Meister wurde immer ungeduldiger und irgendwann während des Kampfes ließ er die Letharen zum Kampf rüsten. Auch die Soldaten des Reiches sassen ab und zogen Schwert und Schild.

Der Ritter Rabenstein rief die Soldaten des Reiches auf, nicht anzugreifen, oder einzugreifen. Er war gezürnt das sie ohne seinen Befehl Kampfbereit waren.

Hier kann sie nirr genau sagen wann es Zeitlich geschah. Die Letharen waren kurz davor, die Ostlinge anzugreifen. Bis sie unterbrochen wurden durch gleich beschriebene Ereignisse. Wichtig ist noch das der Ritter Rabenstein alle aufforderte, sich in den Norden zu stellen, weg von den Letharen. Und so klar zu positionieren, das sie nicht angreifen werden. Die meisten Streiter folgten dem Ruf. Drei Menschlinge waren unschlüssig und gingen erst hierhin, dann zurück, dann doch zu den Menschen. Zuletzt waren noch 1 Menschenweibchen nahe der Letharen, und NeKhii.

Es entzürnte den Meister weiter, und auch die Letharen. Sie kann nirr genau sagen wann, doch der Meister schrie das die Menschen Verräter seien. Er drohte auch mit Kampf gegen die Streiter des Reiches.

Als der König geschlagen war, begann der Himmel sich aufzutun. Die Kleriker der Ostlinge stürmten zu ihm um ihn zu unterstützen.

Aus den Wolken konnte sie eine riesige geflügelte Gestalt erkennen. Die Ostlinge erkannten sie als Temora. Es war ein riesiger Greifvogel. Sie bestrahlte den König, welcher darauf hin wieder zu kämpfen begann. Nun waren der Isidor und der Ador etwa gleichstark, beide beseelt durch die Götter. Sie kämpften weiter und als der Alka Schläge einstecken musste, war eine riesige Panthergestalt in eben jenem Wolkensturmhimmel zu sehen. Die Götter, Alatar und Temora, bekämpften sich gleichermaßen wie die Brüder.

Es donnerte und Gewitterte und es schien NeKhii das Alatar, oder auch Temora? Die Letharen vom Kampf abhielten. Die Brüder kämpften noch und NeKhii kann nirr mehr genau sagen wer überwog, sie sah kaum noch hin. Sie bekam noch mit wie der König schwer verletzt war. Der Alka wurde in Schatten gehüllt, und verschwand.

Das geschah, als sich am Himmel ein Riss auftat, der *Hier wurde sehr oft durchgestrichen und neu geschrieben* NeKhii versucht es zu beschreiben. Die Götter kämpften in den Wolken und die Welt erbebte. Es schien ihr, als würde eine dritte Macht oder etwas anderes, als eben jene Göttergeschwister die beiden in den Riss zog. Denn dorthin verschwanden sie. Gleichzeitig schienen die Brüder auch die Kräfte ihrer Gottheiten zu verlieren.

Als der Kampf beendet war. Und auch der Kampf der Götter, zogen die Letharen entzürnt und rohend ab. Auch die Streiter zogen friedlich ab.

Gemeinsam zogen die Streiter, ohne Letharen, nach RaHal. Dort sammelten sie sich und berieten sich in der Kommandantur. Rasch wurde klar das keiner eine Erklärung zu dem Riss und dem gesehenem hatte. Auch wie sie mit den Letharen verfahren sollten, wurde angesprochen aber nicht geklärt. NeKhii viel auf das die Weibchen generell gleich forderten zu reden und nicht in Bürgerkrieg auszubrechen. Hervorheben möchte sie Shianna. Auch wurde beschlossen den Tempel um Rat zu fragen.

Der Ritter stellte fest, das nach dem Alka, wohin er auch nun ist, der Meister hierarchisch nun der höchst gestellte wäre.

Ein Bote kam in den Raum und so erfuhren sie, das die Letharen die Eingänge gesprengt hatten. Dann ging die Beredung zu Ende.

Shianna bot sich an den Letharen zu schreiben und bekam es aufgetragen. Dann löste sich die Begegnung auf.

*Ein kürzerer Bericht folgt*

Mutters heiße Glut mit den Schwestern und Brüdern!

Die Verbündeten im Reich haben sich zweimal in RaHal versammelt, um ihr Wissen zum Riss zusammenzutragen.
Unter Führung von SyoVan LanDor gab es ein Ritual beim PanTherMal. Er suchte in den Ebenen des Liedes, doch sah er nur die Ferne des Risses und Gefahren, die dahinter lauern. Diese griffen in Form von Monstern, die hier 'Alpträume' heißen, die Streiter an. Verfügbare Liedwirker sollen weiter an der Erforschung arbeiten.
Bei der zweiten Versammlung wurden weitere Ideen diskutiert und man verdächtigte das uralte Wesen, welches 'Schemen' genannt wurde, sein Unwesen zu treiben. Die Streiter wollen ihn noch diesen Wochenlauf aufsuchen. Diese wird den Termin, wenn er kommt, an die Geschwister weitertragen.

Ahamanis Flamme schütze sie!

*Dann wurden offenbar zwei Berichte zusammengefasst, denn wenn auch auf dem selben Papier, ist eine deutliche Lücke zu erkennen.*

"Sie sind in großer Zahl hinab gestiegen in die Höhlen, begleitet von den Geschwistern MhaRashKal, NeKhii und KalOshra. Sie trafen auf das Wesen, dass sie 'Schemen' nennen – eine Schattengestalt, sagen sie.
Sie suchten Wissen über den Riss am Himmel bei ihm und gingen einen Tauschhandel ein. PhraNuk gegen PhraNuk: Ein Leben voll Erinnerungen forderte der Schemen. Und die künftigen Erinnerungen eines noch nirr geborenen Lo's sollen es sein. Der Ritter des Alatar, KelDaRon RabenStein hat ihm dies aus seinem eigenen Blute angeboten.
Dann erzählte der Schemen von Möglichkeiten, PhraNuk zu vernichten – Ahamani möge es verhüten! Das Vergessen und das Verhindern von Erkenntnis. Und er wies die Streiter zurück nach Rahal, wo ein unbedeutender Unfall sich ereignet haben soll. Diesen sollen sie ergründen und Wissen daraus ziehen.
Unsere Schwestern MhaRashKal und NeKhii haben die Streiter in die Stadt Rahal begleitet.
Welches PhraNuk werden sie wohl von dort mitbringen?“



"In der Stadt Rahal hatte sich tatsächlich ein 'Unfall' ereignet - das Haus eines Gardisten stand in Flammen und wurde von den zurückkehrenden Streitern gelöscht. Eine verkohlte Leiche wurde geborgen und ein Schriftstück, welches vielleicht weiteres Wissen zum Riss und verbundenen Ereignissen beherbergt. Es wird zur Zeit in der Garde untersucht.
Möge Ahamani ihren Stamm weiterhin leiten und schützen!"

*Wieder wurden dann offenbar zwei Berichte zusammengefasst. Auch eine kleine Notiz findet sich auf dem Papier*

Dies wurde den Rashar aus unbekannter Quelle zugestellt.


es geht um den großen Riss am Himmel, der über uns prangt und mit großem Unheil droht. Auch wenn das Wetter sich wieder beruhigt hat und die Dunkelheit sich langsam zurück zieht, bleibt der Riss unverändert. Mein Wenigkeit und ein paar Anderen hatten vor vielen Monden eine Begegnung mit einem Wesen welches als Schemen bezeichnet wird, damals wurde uns Bewußt das dieses Wesen über viel Wissen verfügt und so hat eine Gruppe Menschen zu der auch ich gehörte vor einigen Tagen eine Reise in die vergessene Ebene angetreten.

Dort wußten wir, befindet sich dieser Schemen, den ich oben erähnte. Wir wollten an seinem Wissen Teilhaben und als wir auf ihn trafen so befragten wir ihn nach dem Riss was es damit auf sich hat und ob er für uns eine Antwort hätte. Seine Antwort bestand darin, das er uns belehrte, was einmal in Vergessenheit geraten ist, wäre verloren und als wäre es nie geschehen, es gäbe darüber keine Vergangenheit, keine Gegenwart und auch keine Zukunft mehr, es ist einfach verloren. Dieser Riss scheint eine Macht zu sein, die wohl nur im Sinn hat Wissen zu zerstören und Erinnerungen auszulöschen.

Außerdem erzählte er uns von roten Kristallen, wir haben erfahren, dass diese Macht langsam voranschreitet und Vergessen bringt, so das man das nicht merkt. Aber diese Macht war wohl schon einmal in der Vergangenheit da und hat Gestalt angenommen, in Form von roten Kristallen. Die roten Kristalle wollten damals sämtliches Wissen vernichten, jedem der mit ihnen in Kontakt gekommen ist, dem nahmen sie die Erinnerungen und vernichteten sie.

Diese roten Kristalle tauchen nun wieder auf, sie wurden unter der Erde erneut gesichtet und deshalb ergeht die Warnung auch an Euch. Gebt acht und schützt euch vor diesen Kristallen, kommt ihnen nicht zu nah, damit sie euch nicht vernichten können, denn sie locken und versuchen euren Geist zu verwirren, euch eure Erinnerung zu stehlen und somit euch damit zu vernichten.

Solltet ihr diese Gefahr bemerken, so lasst es Andere wissen. Ein Jeder sollte davon erfahren, behaltet dieses Wissen nicht für Euch und schützt euer vorhandenes Wissen.

Hinter dem Riss lauert das Nichts, welches versucht uns durch seine Kreaturen zu vernichten.



Es wurde bei einem Treffen herausgefunden, dass das Vergessen, der Feind aller Wesen sei, die Erinnerungen mit sich tragen und ihre Identität und Wissen aus dem Vergangenen ziehen. Diese roten Kristalle scheinen, je mehr Wissen sie entziehen, mehr zu wachsen. Das Vergessen ist daher kein Wesen, aber was Es nun ist, wurde vergessen. Wenn sich genug Wissen angesammelt hat, entwickeln sich daraus Wesen, wie rote Kristallspinnen und Ähnliches. Die Anwesenden wiesen dabei darauf hin, dass es alte Wesen gäbe, älter als die noch Lebenden verschiedener alten Rassen oder Menschen, die uns beistehen könnten, ebenso wie die Götter selbst. Man wies darauf hin, dass jener Kampf nicht allein bestanden werden kann, sondern nur gemeinsam. Dabei ginge es zum einen darum, Wissen zu bewahren, körperlich gegen den Feind vorzugehen als auch, nicht zu vergessen.
Das Ziel des Feindes sei es, das Nichts herbeizuführen, Auslöschung. Dennoch zog man in Erwägung, dass auch die Götter von jenem Vergessen betroffen seien, immerhin hätten sonst die Götter einen derartigen Schwund nicht zugelassen. Die Horte des Wissens seien übrigens bevorzugte Angriffsziele und bedürfen daher eines besonderen Schutzes, ebenso wurde empfohlen, Abschriften des Kernwissens anzufertigen und an andere Orte zu bringen um es zu sichern, wie auch vorgeschlagen, eine ständige Wache für die Horte des Wissens abzustellen.

Im Anschluss ging man zusammen zum Eingang einer Höhle in den, vom Kristall durchwucherten alten Teil. In den Gängen waren bereits rote, ausgwachsene Kristalle zu sehen. Die Kristalle wirkten zudem noch verführerisch auf den Verstand, anziehend auf den Verstand, je länger man hinsah. Es wurde geraten nicht dem Einfluss zu lauschen und auf keinen Fall diese Kristalle anzufassen. Überraschend griffen mehrere Kristallwesen an und wirkten angriffslustig. Schnell trat man den Rückzug an und war sich einig die Augen offen zu halten und die Information weiter zu geben.
Zuletzt geändert von NeKhii am Dienstag 12. Mai 2020, 14:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Till Angerlohe
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Beitrag von Till Angerlohe »

Der Bote wird direkt verköstigt mit Getränk und Speise, danach mit einem vielfachen Dank seitens des Catulus wieder gehen gelassen, den dieser bitte auch NeKhii ausrichten möge.

Daheim wird direkt eine saubere Abschrift für die interne Mappe angefertigt und diese dann auch später im Tempel selbiger hinzugefügt.
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Till Angerlohe
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Beitrag von Till Angerlohe »

  • Etwas später am Tag erreicht ein weiterer Bote den RaKun und möchte NeKhii einen Brief aushändigen, der eindeutig etwas dicker ausgefallen ist.

    Des All-Einen Segen, NeKhii,

    als Dank und Gegenleistung zu deiner umfassenden Sammlung an Informationen habe ich dir einmal
    die Abschrift des Berichts zu dem Diskurs in der Academia Arcana beigefügt. Vielleicht kommt es dir ja gelegen
    und passt als Ausgleich zu deiner Arbeit, die du hattest.

    Bis bald,

    Till Angerlohe
    Catulus Alataris


  • Diskurs in der Acadamia Arcana


    Datum:
    09. Eluviar 263

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    Teilnehmer (soweit bekannt):

    Acedmia Arkana:
    Shara Verlain, Venefica
    Ellys Fuchsbaum, Venefica
    Maleya Nachthein, Discipula
    Sinjah Vvolfenrath, Discipula

    Tempel Menek’Urs:
    Maheen Ayat Yazir, Prehaatim

    Lichtenthaler:
    Andra Amaryll

    Elfen:
    Amae’thariel, Ithron der Eledhrim
    Eona’sala’a’tan, Nestor der Eledhrim
    Eluvaeril Ithilien, Ithron der Eledhrim
    Finduath

    Schwesternschaft:
    Frauke

    Rashar:
    NeKhii, BrakNa

    Bruderschaft Alatars:
    Livyathan Aschengardt
    Keldaron Rabenstein

    Tempel Rahals:
    Elysa Dolvarn
    Till Angerlohe

    Vermummte (kam mir bekannt vor, Zuordnung dennoch nicht möglich)

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    Bericht zum Hergang

    Themengebiete des Diskurses:
    Der Riss, die Begehung der Reiseebene, die Schattentiere und Schattenwesen, die roten Kristalle des Vergessens

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    Die Vision der Schwesternschaft

    4 Jahre zuvor, wiederholend einige Tage nach Rissentstehung

    »Der Beginn stellt eine tiefschwarze Dunkelheit dar, in der sich nach einigen Momente zunächst nur ein Funke aufglimmt, dann mit etwas zeitlichem Abstand immer mehr, bis sie zu zahlreich werden, um die Menge zu erfassen. Begleitet wird dieser Eindruck von dem Gefühl selbst ein solcher Funke zu sein. Es folgt ein unklares Bild, das Gefühl von unbändiger Gier, und die Funken beginnen herabzufallen. Das Ziel der Funken scheint die Welt Alathair zu sein, doch vor dem Erreichen verglühen sie.
    Es folgt erneut die tiefschwarze Dunkelheit. Eine weitere Vision folgt aus der Sicht eines Schattenwesens von menschlicher Größe:
    Eine unbekannte Hütte vor dem ein Mann Holz hackt. Er scheint in seiner Arbeit vertieft. Als er sich umwendet und in die Richtung des Schattenwesens sieht, breitet sich Panik in seiner Mimik und in den Augen aus, so sehr, dass er die Kreatur einige Momente anstarrt. Als er seinen Blick abwendet, der Atem noch vor Angst schnell und unkontrolliert, scheint er im nächsten Augenblick vergessen zu haben, was er gesehen hat und geht weg.«

    Auf Nachfragen durch NeKhii wurde die Größe der Kreatur auf ein sehr großes Tier oder auch Menschengröße festgelegt.

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    Begehung der Reiseebene durch die Prehaatim Maheen Ayat Yazir

    Datiert auf den 31. Lenzing 263

    »Nachdem die Verbindung zur Mutterschöpferin gesucht wurde, drängte sich der Eindruck auf, dass sich die Sinne der Prehaatim mehr und mehr trübten, als sie eine Erkenntnis erhielt, wobei dies die Erkenntnis selbst war. Die Sicht der Prehaatim verschwamm zusehends, Schwäche ergriff ihren ganzen Körper, begleitet von einem Fieber. Trotz Versuch sich aus der Vision zu lösen, nahm die Schwäche weiter zu und kurz bevor sie noch in der Reiseebene in Ohnmacht fiel, wurde sie gewahr, dass sie sich vom Robensaum an aufwärts Faser für Faser aufzulösen begann.«

    Die Interpretation der Vision war, dass die Schöpfung im Begriff ist, sich aufzulösen (wurde hier als Teppich der freien Harmonie bezeichnet, der sich Faser für Faser auflöst).

    #¹: Die Prehaatim bemerkte zu Anfang, dass sie nur das weitergibt, was sie sich auf Grund von Freundschaft und Bündnis erlauben kann. Es ist davon auszugehen, dass es noch weitere Erkenntnisse zur Reiseebene gibt, vermutlich durch die Priesterschaft Temoras, und von dort eine Weitergabe der Informationen abgelehnt wird.

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    Begehung der Reiseebene durch den Tempel des All-Einen

    Datiert auf den 29. Wechselwind 263

    Bericht wurde auf Wunsch von der Erhabenen Dolvarn wortgetreu wiedergegeben.

    »Die Vision begann auch hier mit einer Art Schwäche, die die Templer jedoch nur einen Moment lang wanken ließ. Es folgte das Gefühl des Jagdtriebs, der Aufbruch einer gut geplanten und lang vorbereiteten Jagd. Das Gefühl intensivierte sich, als ein Lichtstrahl in der Schwärze wahrzunehmen war, der sich beim Näherkommen augenscheinlich wie ein Adler darstellte. Begleitet wurde die Vision von Schmerzen. Die Erscheinung des Adlers zog sich zurück und schien zu fliehen, als der Riss des Schmerzes wuchs. Es schien darüber hinaus noch etwas anwesend gewesen zu sein, was nicht näher definiert werden konnte.

    Die Instabilität der Reiseebene wurde zu diesem Zeitpunkt darüber hinaus mehr als ersichtlich dadurch, dass sie von starken Beben erfasst wurde.«

    Interpretation Fuchsbaum: Der Kampf der Götter am Tag der Rissentstehung.

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    Erläuterung zu einem weiteren Ereignis durch Venefica Fuchsbaum

    Datiert auf einen Zeitpunkt vor exakt vier Jahren

    »Damals hat die Arcana zusammen mit allen Akademien und den naturmagischen Traditionen eine Lösung im Kampf gegen die Schatten und den Weltenverschlinger gefunden. (Annahme!) Es wurde fälschlicherweise angenommen, dass es den Wesen um das Lied im Sinne der Befähigung zu Wirken ging, da sie vor vier Jahren vor allem junge Erwachte befielen und das Lied aus ihnen „heraussaugten“. Zwei starben gleich zu Beginn, Weitere folgten, bis die Schwesternschaft die zuvor bereits beschriebene Vision vorlegte. Diese gleicht sich exakt bis zum Punkt des Vergessens.
    Daraus erschließt sich, dass die Lichtpunkte wir sind, doch nicht aus der Fähigkeit heraus aus dem Lied zu wirken, sondern als das Lied selbst. Die Schöpfung, das Lebenslicht, was verschlungen werden soll in einer dunklen Gier.
    Es wird die Frage in den Raum gestellt, ob die Tiere nur Vorboten sind und der eigentliche Verschlinger dahinter am Riss auftauchen wird. Die Götter selbst erkennen offenbar die Gefahr und die Zeit läuft davon.
    Die Lösung vor vier Jahren war eine Versiegelung der jungen Magier durch einen Kristall. Dieser befindet sich in der Arcana. Es gewährte allerdings nur einen Aufschub von vier Jahren.«

    Venefica Fuchsbaum wies darauf hin, dass der Weltenverschlinger älter zu sein scheint, als die Schöpfung selbst. Ebenso vermutet sie, dass das Vergessen vielleicht die Lösung zur Vernichtung der Kreatur bergen könnte. Hier folgt ein Verweis auf die roten Kristalle und das Volk der Elfen.

    Ergänzend weist Discipula Nachtheyn darauf hin, dass die Schattentiere mit Entstehung des Risses erneut auftauchten, nachdem vier Jahre von ihnen nichts mehr zu sehen war.

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    Treibjagd auf Schattentiere im Osten Gerimors

    Datiert auf den 29. Wechselswind 263

    »Die Treibjagd erfolgte in dem Versuch ein Schattentier für nähere Untersuchung einzufangen. Der Versuch scheiterte. Es ist gelungen eine befallene Riesenratte aufzuscheuchen und einzukesseln. Im darauffolgenden Gemenge wurde das Tier getötet. Daraufhin löste sich ein Schemen von dem Tier und stieg ins Nichts auf. Zurück blieb das ursprüngliche, nun tote, Tier.«

    Berichtet durch Andra Amaryll und Discipula Nachtheyn.

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    Einbruch/Angriff auf das Rathaus Adoran

    Datiert auf den 23. Wechselwind 263

    »Hochgeboren von Thronwall hatte direkten Kontakt zu den Schattenwesen (Menschengröße). Discipula Vvolfenrath begegnete den Wesen mit geschlossenen Augen. Der Beginn dieser Begegnung war ein Lufthauch, der zu spüren war, bevor es sich fortsetzte in Geräuschen, die im Archiv des Rathauses begannen, und dann im Büro dort fortsetzten.
    Es handelte sich um zwei dieser Kreaturen, die das gesamte Gebäude durchsuchten und hierbei sämtliche Bücher und Schriften durchgeblättert und auf den Boden geworfen haben müssen. Gegen Ende waren deutliche Schritte aus zwei verschiedenen Richtungen zu hören. Sie klangen menschlich.
    Eine Wache wurde vor dem Gebäude bewusstlos aufgefunden. Die Kreaturen öffnen sämtliche Türen.«

    Die Ithron Amae’thariel erkundigte sich, ob die Höhergeborene Bedienstete im Hause hatte. Sie äußert den Verdacht, dass die Schattenwesen die Kontrolle über den Geist übernehmen könnten, so wie es bei den Schattentieren scheinbar geschieht.
    Die Frage, ob etwas abhandengekommen ist, konnte nicht befriedigend beantwortet werden. Die Aufräumarbeiten und die Sichtung der Unterlagen laufen noch.

    Auf Anfrage, ob die Kreaturen gesprochen hätten, und wenn ja, was, wurde mitgeteilt, dass der Freiherrin offenbar Worte zugeraunt wurden, aber es konnte nicht wiedergegeben werden, um welche es sich handelte. Der Discipula ist nur bekannt, dass dieselben Worte offenbar schon einmal gesprochen wurden. Wann und durch wen, ist ebenfalls unklar. Auch auf Nachfrage in die Runde, ob die Worte jemand anderem bekannt sein könnten, führten zu keinem Erfolg.
    Die Prehaatim erwähnte allerdings Vermutungen, die sie aus zuvor genannten Gründen nicht weitergeben möchte.

    : Hier verstärkt sich der Verdachtsmoment zur möglichen Informationsquelle wie unter #¹ bereits notiert.

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    Bericht zum Vergessen und den roten Kristallen aus dem Ered Luin

    Keine genauen Zeitangaben vorhanden. Erstes Auftreten der Kristalle vor einigen Jahren.

    »Das Vergessen ist kein neuer Feind. Die bereits erwähnten roten Kristalle, die das Vergessen bringen, tauchten zuerst in der Stadt der Elfen auf. Sie werden vom Lied angezogen, von Magie und dem Liedwirken an sich.
    Beim Studium der Kristalle vor nicht allzu langer Zeit (kann alles heißen), begannen die Kristalle zu wachsen. Nicht langsam, sondern sehr rasch, mit einem gewaltigen Ausmaß zur vorherigen Größe. Es ist für alle Menschen gefährlich sie zu lange zu berühren, denn sie bringen das Vergessen, egal, ob im Lied wirkend oder durch die Berührung mittels Hand auflegen.

    Die Vorfahren der Elfen haben bereits schon einmal gegen das Vergessen gekämpft, aber das Wissen, wie es aufgehalten werden konnte, ist verloren. Die Gefahr, die von den Kristallen ausgeht, ist älter als die anwesenden Elfen es gewesen sind (Alter unbekannt).
    Das Vergessen war oder ist noch immer Teil der Dunkelheit, die hinter dem Riss liegt. Es macht keinen Unterschied darin, welchem Glauben wir folgen.«

    Venefica Fuchsbaum versichert sich nochmal, dass Liedwirken und Berühren der Kristalle fatale Folgen hat. Liedwirken die Vermehrung, Berührung und das Wirken im Lied bringt das Vergessen.

    Venefica Verlain möchte den Versuch unternehmen, die Schutztiere der Arcana (Höllenhunde) mit den Kristallen in Kontakt zu bringen. Das Vorhaben wird vorbereitet.

    Auf Nachfrage, wann die ersten roten Kristalle aufgetreten sind, wurde nebst der Angabe von einigen Jahren (unklar wie viele) mitgeteilt, dass zunächst unklar war, was sie bewirken konnten, sie sich gegen Gewalt empfindlich wehrten und den „Anblick“ von Rüstungen reagierten. Es gab auch eine Veränderung der Kristalle seitdem: Sie reagieren deutlicher auf das Lied als zu Beginn. Die Kristalle waren darüber hinaus eindeutig vor dem Riss bereits da. Es wird aber davon ausgegangen, dass die Öffnung des Risses sie beeinflusst.

    #³:Erhabene Dolvarn weiß die ausgesprochene Warnung zu schätzen, ebenso die Offenheit, mit der sie ausgesprochen wurde und versichert dieser zu folgen. Gleichzeitig verweist sie darauf, dass es unser Wunsch ist, die Welt und alle Menschen vor Gefahr zu schützen. Sie stellt die Frage offen in den Raum, ob der wahre Kern der Bedrohung nicht vor uns verborgen wird, da wir alle wissen, dass der falsche König an jenem Tag gefallen wäre, hätte Temora nicht eingegriffen. Wir alle wissen, dass Alatar Temora vernichtet hätte, wenn diese nicht in ihrer Verzweiflung womöglich unbeabsichtigt den Riss geöffnet hätte. Die Frage wird gestellt, wo die Priester der Temora sind, und wo die Vertreter des Königreichs Alumenas. Weiter wird gefragt, wo die Zusammenarbeit mit allen Völkern stattfindet und wo die Offenheit allen Bewohnern Alathairs gegenüber bleibt. Obschon unserer ausgestreckten Hand, gewillt die Konflikte vorübergehend zu begraben zum Wohle aller, war niemand von ihnen zugegen.

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    Lösungsvorschläge:

    Venefica Fuchsbaum: Einsatz der roten Kristalle gegen die Schattenwesen/-tiere?
    Discipula Nachtheyn: Einsatz der roten Kristalle gegen die Dunkelheit? Verschiebung der Kristalle in eine andere Sphäre?
    Ithron Amae’thariel: Riss verschließen, um die Verbindung von Dunkelheit und ihren alten Verbündeten zu minimieren.
    Finduath: Die Schließung des Risses muss die Konsequenz des Treffens sein.
    Discipula Nachtheyn: Bann des Risses oder Heilung durch Liedwirken?
    Ithron Amae’thariel: Warnt davor sich nur auf das Liedwirken zu verlassen.

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    Besichtigung des Kristalls der Arcana

    Klerikal lässt sich an dem Kristall nichts feststellen, das hilfreich sein könnte.
    Fakten zu dem Kristall: Er unterstützte die Magier bei der Versieglung der Erwachten, um sie vor den Angriffen durch die Schattentiere zu schützen. Von weiteren Wirkungen wurde nicht berichtet.

    [img]http://www.zwiegelichter.de/pic/Kristallzeichnung1.png[/img]


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NeKhii
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Registriert: Samstag 4. Mai 2019, 12:11

Beitrag von NeKhii »

*Der Bote wird mit ausreichend Futter versorgt und die junge Rasharii macht sich gleich daran den Brief zu öffnen. Erfreut heben sich die Mundwinkel und so verschwindet sie eine ganze Weile im Tempel um den Bericht zu lesen.

Erst nachdem sie ihn mehrfach gelesen hatte, neben den Informationen die sie natürlich schon kannte, bereitete es ihr auch große Freude, wie er aufgebaut und strukturiert war, legte sie ihn zu den anderen Berichten, damit auch die Geschwister ihn lesen konnten.*
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