[Lichtenthal] Die Nebeleule - Lichtenthaler Zeitung
Verfasst: Donnerstag 2. Januar 2020, 16:58
[img]http://www.mypica.de/Alathair/HdW/Nebeleule.png[/img]
◆ Die Nebeleule ◆
Ausgabe 1/263
verfasst im Hort des Wissens zu Nebelpass,
Herzogtum Lichtenthal im Hartung 263
Redaktion: Kaleya Auenbacher
◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆
Endlich gibt es wieder Nebelpost
In Andenken an Lilian von Nebelpass und Florentine Demarkes
Bei Aufräumarbeiten wurden im Hort des Wissens zu Nebelpass alte Ausgaben der Nebelpost gefunden, die ihrer Zeit von Lilian von Nebelpass und Florentine Demarkes herausgegeben wurden. Anlass genug, um diese alte Tradition wieder aufleben zu lassen, findet die neue Redakteurin Kaleya Auenbacher.
„Nicht nur Altes soll bewahrt werden, auch Raum für Neues soll es geben. Deshalb werden zukünftig die Artikel unter dem Namen ‘Die Nebeleule‘ erscheinen. Voraussichtlich wird es alle zwei Mondläufe ein neues Blatt mit aktuellen Themen rund um das Herzogtum Lichtenthal geben.“
◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆
Das Regiment erstrahlt in neuen Farben
„Sind die Soldaten nun insgeheim blau?“
Überall im Herzogtum ist sie verschwunden - die rote Wappenfarbe des Königshauses von Alumenas. Nun erstrahlt pünktlich zum Wechsel des Jahreslaufes seit Mitte Alatner stattdessen ein Königsblau, da sehr an die Farben von Hohenfels erinnert.
Doch woher kommt die Farbe nun? Wir wissen es aus sicherer Quelle: König Ador von Alumenas führt mit dieser Farbe wieder das Hohenfelser Blau ein.
Und wir finden: Die neue Farbe steht unseren adretten Soldaten ausgesprochen gut. Ob wohl Oberst von Gipfelsturm ihre Schäfchen anschreit, wenn sie wieder einmal blau sind? Es gibt gewiss das ein oder andere Wortspiel, das zum Schmunzeln anregt.
◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆
Die Einnahmen der Stadtstube von Adoran sind rapide zurückgegangen
„Was ist nur mit unseren Gästen los?“
Die Wirtin Ermyne beklagt sich darüber, dass die Einnahmen seit dem Wechsel des Jahreslaufes rapide zurückgegangen sind. Sie berichtet uns dazu: „Was ist nur mit unseren Gästen los? Ich verstehe es wirklich nicht... noch bis vor kurzem haben wir gut verdient, aber nun... scheinbar geben die Bürger ihr Gold irgendwo anders auf einer fernen Insel aus bis auf die letzte Silbermünze. So etwas habe ich schon lange nicht mehr erlebt!“
Wir drücken Ermyne die Daumen und sprechen ein Gebet zu Temora, dass die Bürger ihr Gold bald wieder in der Stadtstube lassen.
◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆
Die Mode und die Frisuren werden königlich
„Jeden Tag ein Adorschnitt!“
Seit der Hochzeit unseres geliebten Königspaares sieht man immer mehr Damen, die sich in Nharamer Seide kleiden, so berichtet uns die Schneiderin Kaeta im Haus der Handwerker von Adoran. „Schließlich will sich doch jede Dame einmal wie eine Königin fühlen!“, schnattert sie mit leuchtenden Augen.
Und einmal ehrlich: Nharamer Seide ist schon etwas ganz Feines. Da pfeifen selbst die Werlentaler, die für ihre Stoffe weithin bekannt sind, anerkennend bei so einem Anblick.
Auch der Barbier Valter berichtet: „Jeden Tag ein Adorschnitt! Ich meine, dass der König sich bald nicht mehr vor Anschlägen sorgen muss, denn es laufen genug andere Herren durch Lichtenthal, die ihm im Haarschnitt nacheifern. Da werden die Schergen des Westens bald nicht mehr wissen, wer der richtige Ador ist... hehe hehe!“
◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆
Namenswetten im Herzogtum Lichtenthal
„Wir wird der Thronerbe heißen?“
Ganz Lichtenthal stellt sich die Frage, wie wohl der einstige Thronerbe heißen wird. Man munkelt, dass nach der Hochzeit des Königspaares am 15. Alatner 262 ganz gewiss bald der Storch mit dem Schnabel klappern wird. Man hört ihn wohl zu aller Schmach des verräterischen Bruders Isidor bis weit über die Grenzen von Rahal!
Im Hafenviertel von Adoran berichtet der Stalljunge Ingres, dass in der Hafentaverne bereits die wildesten Wetten entbrannt sind. Mädchennamen werden zur Wette nicht zugelassen, denn man erwartet ja schließlich einen Thronerben! Ingres tuschelt uns aufgeregt zu: „Ich sag’s euch, ganz hoch im Kurs steht der Name des Herzogs von Werlental Widumar! Aber auch der Name von Herzog Andurion aus Nharam fällt oft!“
Wir sind gespannt, wann unsere geliebte Königin Ciarda Emyn von Alumenas ihr erstes Kind in den Armen hält und wissen schon jetzt: Das gesamte Herzogtum wird ganz aus dem Häuschen sein, wenn sich erst Nachwuchs im Königshause einstellt!
◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆
Anstehende Baumaßnahmen im Lehen Tiefenberg
„Berchgard soll schöner werden!“
Seit vielen Mondläufen ist das einstige Handwerkshaus zu Gerimor nun bereits nicht mehr in Berchgard zu finden. Dort wo einst stolze Mauern aufragten, lächelt uns nun romantisch verschneite Weite an. Und jeder Bürger fragt sich: Was soll hier für ein neuer Prunkbau entstehen?
Der Vogt zu Berchgard, Sir Keylon von Salberg, hat vor längerer Zeit dazu aufgerufen, sich für Baumaßnahmen bereit zu halten. Und so sagen wir euch, Bürger Lichtenthals, greift zu den Werkzeugen und helft unserem geliebten Vogt bei seinem Unterfangen. Wir sind ganz sicher, dass es bereits geheime Pläne gibt, was auf dieser gähnend leeren Fläche bald stehen wird. Wir werden auf dem Laufenden halten!
◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆
Vor der Burg von Schwertfluren tut sich Seltsames
„... Ein echter Geheimtipp in der Lichtenthaler Küche für den Jahreslauf 263!“
Vor der Burg Schwertfluren ist in der Nacht zum 31. Alatner ein riesiger und schneeweißer Drachenkopf aufgetaucht, der eindeutig von seinem Körper abgetrennt wurde. Wer ihn dort platziert hat, ist noch unklar, Nachforschungen dazu laufen bereits. Auch das Erdreich vor der Burg soll dermaßen umgegraben sein, dass man einen verlegten Burggraben darin erkennen könnte. Diese Spuren müssen aus schweren Kämpfen entstanden sein, mehr können wir noch nicht sagen.
Unsere Redaktion meint dazu: „Unsere geschätzte Baronin kann den Drachenkopf sicher ganz prächtig zu Suppe verarbeiten. Schließlich ist der Winter kalt und lang, da kann eine Stärkung nicht schaden. Aufgegossen mit etwas Mokkasauce wird es sicher vorzüglich schmecken. Ein echter Geheimtipp in der Lichtenthaler Küche für den Jahreslauf 263!“
◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆ ◆