Der Sajneen wird von einem recht geschundenen Pagen der Ritterschaft ein Schreiben aus der Feder Helisandes erhalten.
Ritterburg Schwertfluren
14. Cirmiasum 262
Kron und Reich zur Ehr - Eluives Segen!
Nilzadan wurde von den Orks überrannt und Berchgard steht unter direkter Bedrohung. Über die Grafschaft Tiefenberg wurde von mir Kriegsrecht verhängt. So sehr das Mal vor Bajard uns auch das Blut säuert, wir sehen uns einer akuten Bedrohung unserer Bevölkerung gegenüber. Unser Ziel ist es das Reich zu sichern und unsere direkten Nachbarn und Verbündeten, den Kaluren in dieser schweren Stunde tatkräftig beizustehen.Wir werden alles daran setzen um die Orkbrut zurück zu schlagen und uns dem Heer der Kaluren anschließen.
Solltet Ihr Resourcen frei haben bei der Verteidigung gegen die Orkenbrut zu unterstützen, so seien jene herzlich willkommen.
Ein sehr zeitnahes Planungstreffen bleibt vorbehalten und wird noch terminiert, sobald es gelungen ist Kontakt mit den Kaluren aufzunehmen.
Für König, Reich und Glauben
Baronin von Gipfelsturm
Ritter Alumenas
PS:
Adal,
die Lage ist relativ ernst. Ich fürchte um nicht nur um unsere teuren Freunde unter den Kaluren, sondern auch um Berchgard. Ich erwarte für heute Abend die ersten Berichte. Es ist gut möglich, dass wir direkt zurückschlagen. Sir Heinrik versucht mit den Kaluren Kontakt aufzunehmen, wir fügen uns deren Plänen wahrscheinlich. Es ist deren Heimat.
Erneut eine Heimat bedroht.
Mögen Temora und Eluive uns beistehen und unsere Arme stärken, die Klingen schärfen und den Verstand klar halten.
Wasser und Schatten, mein Freund. Grüß deine Natifah von mir.
Zuletzt geändert von Helisande von Alsted am Sonntag 14. Juli 2019, 15:21, insgesamt 1-mal geändert.
Ein junger Janitschar wird sich alsbald mit einem Antwortschreiben auf den Weg machen.
Das Schreiben ist schlicht und offenbar in Eile verfasst. Es trägt keinerlei Siegel
oder andere zierende Dinge.
Salam Aleikum Helisande,
es betrübt mich deine Zeilen zu lesen. Noch in diesem Augenblick ist ein Janitschar
auf dem Weg zum Palast, um den Emir über diese besorgniserregenden Umstände
in Kenntnis zu setzen. Ich nutze derweil die Zeit und gestallte die Dienstpläne
entsprechend, um freie Ressourcen zu schaffen. Lass hudad von dir hören, sobald
wir irgendwo anrücken sollen oder du meine Hilfe vor Ort wünschst, noch ehe
neuerliche Berichte vorliegen.
Kaum kommt der Janitschar bei Helisande an, so wird er aufgrund neuer Erkenntnisse durch Sir Heinrik direkt mit Wasser und Proviant versorgt und wieder losgeschickt. Es heißt die Kaluren wollen schon am heutigen Tage zur sechsten Abendstunde zurückschlagen. Der Soldat weiß zu berichten, dass die Lady selbst schon die Rüstung angelegt hat und die gesamte Burgmannschaft auf den Beinen ist. Die Ritterin lässt Grüße bestellen und habe wenig zu bieten, schon gar keine genaue Analyse der Lage. Ihr sei aber jeder Streiter willkommen, der ihr den Rücken deckt.
Ein Schreiben wird von einem Boten an den Palast überbracht.
"Salam Aleikum, erhabene Sonne des Reiches,
erster Sohn aus dem Blute der Omar und des Propheten Saijid,
geküsster Erwählter der All-Mara,
Emir des Sonnenreiches, Amar Haydar Omar!
Soeben erhielt ich Kunde von unseren Verbündeten. Oberst Helisande bittet
um Hilfe und Beistand durch die Streitkräfte des Reiches der Sonne.
Mein Vorschlag zum weiteren Vorgehen wäre das Abwarten eines konkreten Ersuches
und Mobilisieren der verfügbaren Einheiten. Ich selber würde den Weg in den
Norden schon frühzeitig antreten wollen, um unseren Verbündeten so schnell
als möglich zur Seite zu stehen. Das Kommando in der goldenen Stadt und um
die Truppen entsprechend nach Norden zu führen würde ich den Jijkbanen übertragen.
Der Segen der All-Mara mit ihrem Erwählten und dem Herrscherhaus Omar!
Stets Wasser und Schatten.
Oberhaupt der Familie Yazir,
Sajneen des Reiches der Sonne."
Ein junger Janitschar richtet am Palast aus, dass man die Orkenbrut zurückschlagen
und die Lage unter Kontrolle bringen konnte. Die Janitschare haben die goldene
Stadt wohlbehalten erreicht und Alles könne seinen gewohnten Gang gehen.