Eine dünne Lederkladde, in der jeweils eine Nachricht mit der entsprechenden Anrede und zwei skizzierten Karten, wird durch einen Boten des Sanjaks zum Kalif. Auch der Rais Efendi und der Jijkban erhalten den Informativen und sie betreffenden Teil der Evakuierungspläne, ohne die entsprechenden Anliegen an den Kalif
Salam Aleikum ehrenwerter Kalif der güldenen Stadt
Sohn des mächtigen Hauses Omar
Shojen der Akademie Leviathan
Anbei übersende ich euch meine Pläne und Skizzen für den Fall einer Evakuierung. Ich habe mich dazu entschlossen unterschiedliche Sammelplätze einzuplanen, um auf diese Weise angemessener auf diverse Szenarien eines Angriffs, reagieren zu können.
Zunächst einmal steht der Schutz der ersten Familie im Vordergrund. In dieser Hinsicht vertraue ich ganz auf euch, mein ehrenwerter Kalif und gehe davon aus, dass ohnehin schon ein Plan für die Herrscherfamilie besteht. In meinem Wissen um eure Fähigkeiten gehe ich davon aus, dass es euch möglich sein wird die Familie durch die Astralebene, eskortiert durch die Palastwachen in Sicherheit bringen könnt.
Bei den folgenden Plänen, würde ich voller Demut auf eure Unterstützung hoffen, denn auch in zwei dieser Versionen bauen wir auf eine Evakuierung durch die Astralebene.
Vorgehen 1)
Bei Ausrufung einer Evakuierung durch authorisierte Personen des Reiches, haben die Mitglieder der Familien sich innerhalb der Stadtmauern beim Brunnenplatz zu sammeln. Jedes Mitglied der Janitscharen, das nicht im Dienst ist, hat sich zu rüsten und sich zur Kaserne zu begeben, um aktuelle Befehle zu erhalten. Die Hauslosen und die Ehrlosen, haben sich vor der Karawanserei zu sammeln.
Damit wenig Chaos an den Sammelpunkten herrscht, werden die Janitscharen dazu angehalten, die nicht bei der Verteidigung der Stadt helfen müssen, die Wüstenkinder unter Kontrolle zu halten. Sie haben dafür zu sorgen, dass keine Panik ausbricht, das die Rationen mitgenommen werden, das die Häuser verlassen werden und das die Hauptstraßen für den Evakuierungsstrom freigehalten werden.
Am Brunnenplatz werden dann die Familien der Reihe nach Evakuiert, indem die Shojens der Akademie, am Kopf der Stufen, Astralrisse öffnen und die Familien sich ohne Chaos zu veranstalten, dadurch in Sicherheit bringen können.
Sollten noch die Zeit und die Kraft ausreichen, können auch all jene vor den Mauern der Stadt durch die Shojens evakuiert werden. Sollte dies nicht Möglich sein, werden diese durch die Janitscharen zum Außenhandelsposten evakuiert und von dort weiter gen Norden.
Skizze 1:
Stelle A: Bashir & Ryzan
Stelle B: Yazir & Azeezah
Stelle C: Falah & Razin
Stelle D: Masari, Zaki, Taj
Vorgang 2)
Die Grundlagen der zweiten Optionen sind die selben, nur dass das Zentrum der Stadt unter einem Hauptangriff leidet, weshalb die Menschen über die Nebenstraßen oder durch die Seitentore und an den Wällen entlang, zum Basar vor der Stadt gebracht werden. Dort sammeln sich ebenfalls die Familien, nach vorgeschriebener Zuordnung, während für die übrigen Bewohner des Staub- & Hauslosenviertels die Karawanserei als Sammelpunkt vorgeschrieben bleibt.
Auch bei der zweiten Option, sollen die Familien durch die Astralebene evakuiert werden, falls möglich und die übrigen, mit eine Grundbesetzung an Schutz, zum Außenposten und von dort in den Norden evakuiert werden.
Skizze 2:
Stelle A: Yazir & Azeezah
Stelle B: Bashir & Ryzan
Stelle C: Falah & Razin
Stelle D: Masari, Zaki, Taj
Vorgang 3)
Die dritte Option setzt vorraus, dass die Shojen nicht in der Lage sind, das Volk durch die Astralebene zu evakuieren. In diesem Falle, wird der Sammelpunkt aus Option 2 genutzt. Die Bewohner der ärmeren Viertel, haben sich hingegen an den Ausläufern der Wüste zu sammeln. Bei der anschließenden Evakuierung durch die Durrah, haben die Bewohner sich als letzte Anzuschließen.
Sollte ihr noch Fragen oder Anmerkungen haben, lasst sie mich bitte wissen. Falls nicht, werde ich in den kommenden Tagen das Volk über die Sammelstellen aufklären. Die Armee und den Rais Efendi, informiere ich zeitgleich mit euch, Ehrenwerter!
Hochachtungsvoll
[img]http://i63.tinypic.com/zvm6g.png[/img]
An den Kalifen, Rais Efendi und Jijkban Ahmad
Moderator: Menekaner [Mod]
- Zhenzrael Yazir
- Beiträge: 122
- Registriert: Donnerstag 24. August 2017, 23:08
An den Kalifen, Rais Efendi und Jijkban Ahmad
Zuletzt geändert von Zhenzrael Yazir am Freitag 15. März 2019, 16:00, insgesamt 1-mal geändert.
-
Ahmad Fadlan Azeezah
*Ein Bote wird ein versiegeltes Paket Briefe zur Amtsstube des Sanjaks bringen, um es Zhenzrael zu überreichen. In den Briefen wurden mit einem Kohlestift Markierungen gemacht.*
Menek'Ur - Kaserne,
den 14.03.262
Salam Aleikum ehrenwerter Sanjak,
zunächst einmal dhabir für die Mitteilung über den Evakuierungsplan. Beim Lesen haben sich mir ein paar Fragen aufgetan, die ich dir hiermit gerne stellen möchte. Sie mögen teils banal klingen, doch möchte ich ganz sicher gehen, dass es keine Missverständnisse mehr gibt, wenn es zum Ernstfall kommt. Daher sieh es mir hudad nach, sollte in meinem Schreiben kleinlich wirken. Alle weiteren Fragen und allgemeinen Anregungen entnimmst du den anderen Schreiben in diesem Paket.
1.) Wer sind alle autorisierten Personen, die eine Evakuierung ausrufen können? Mir fallen der Erhabene, der Kalif und deine Person spontan ein. Wie sieht es mit dem Sajneen und/oder weiteren Hazar's Durrah aus? Diese Personen sollten sich zweifelsfrei der Möglichkeit und gegebenenfalls Erforderlichkeit ihres aktiv Werdens bewusst sein.
2.) Alle Janitschare zur Kaserne zu schicken, während ein paar gleichzeitig den angesehenen Familien Schutz bieten sollen erachte ich als tendenziell kontraproduktiv, da die Kaserne auf einer gewissen Entfernung zum Sammelpunkt der Familien liegt. Als Treffpunkt der Janitschare würde ich demnach aus gegebenem Anlass ausnahmsweise die Straßengabelung östlich der Schmiede Chalid Zekir Bashirs wählen. So sind wir näher an den, mit Sicherheit aufgebrachten Hazar's Durrah, können uns aber noch schnell organisieren, bevor wir uns dann aufteilen. *Hier findet sich eine Skizze dazu.*
3.) Hudad erkläre mir zur Sicherheit noch einmal: Von denen, die du unter "Stelle A-D" aufgelistet hast, sind alle Familien nach deiner Definition "angesehen", und alle anderen (inklusive der Hauslosen, Staubviertel-Bewohner, etc.) sammeln sich an der Karawanserei?
4.) Die Ehrlosen sind meines Erachtens nach nicht würdig, gesondert mit evakuiert zu werden, da sie sich sowieso bereits mitten in der Durrah befinden. Sollten sie es aus eigener Kraft bis zu den Treffpunkten schaffen - die ich ihnen auch nicht explizit nennen würde - spricht von meiner Seite aus nichts dagegen, sie mit abzusichern. Mehr Aufwand würde ich für diese Gestalten allerdings nicht erbringen. Wir brauchen unsere Kräfte an anderer Stelle weit dringender. Ich hoffe, du kannst mir da zustimmen.
5.) In dem Evakuierungsplan vermisse ich einen Absatz dazu wie das erste Haus Omar in Sicherheit gebracht wird. Darauf sollte unsere Priorität liegen. Ebenso wie die Evakuierung aller Würdenträger und weiterer höherer Personen Menek'Urs.
6.) Was wird das Ziel der Evakuierung über die Astralebene sein? Beziehungsweise wohin haben die Janitschare alle Staubviertel-Bewohner hinzubringen?
7.) Für die Ermöglichung eines reibungslosen Ablaufs im Falle von Vorgang 2 + 3 werde ich, so nichts dagegen spricht, wieder alle Stadttore hoch lassen. Jene sind bisweilen am Hafen und im Norden noch aus Sicherheitsgründen herunter gelassen, damit wir nicht von all zu vielen Seiten aus vom Feind überrascht werden konnten. Da jener nun ohnehin als zu groß einzustufen ist, um durch die Tore hindurch anzugreifen, ist diese Maßnahme hinfällig sowie für alle weiteren Schritte eher hinderlich.
8.) Als Sammelpunkt der nicht angesehenen Familien in Vorgang 3 würde ich der Einfachheit halber konkret den Wachposten nahe deiner Amtsstube nennen. Dann wissen wir wenigstens, wo wir die Leute finden.
Ma'Salema!
in Vertretung des Sajneens
gez. Jijkban
---den 14.03.262
Salam Aleikum ehrenwerter Sanjak,
zunächst einmal dhabir für die Mitteilung über den Evakuierungsplan. Beim Lesen haben sich mir ein paar Fragen aufgetan, die ich dir hiermit gerne stellen möchte. Sie mögen teils banal klingen, doch möchte ich ganz sicher gehen, dass es keine Missverständnisse mehr gibt, wenn es zum Ernstfall kommt. Daher sieh es mir hudad nach, sollte in meinem Schreiben kleinlich wirken. Alle weiteren Fragen und allgemeinen Anregungen entnimmst du den anderen Schreiben in diesem Paket.
1.) Wer sind alle autorisierten Personen, die eine Evakuierung ausrufen können? Mir fallen der Erhabene, der Kalif und deine Person spontan ein. Wie sieht es mit dem Sajneen und/oder weiteren Hazar's Durrah aus? Diese Personen sollten sich zweifelsfrei der Möglichkeit und gegebenenfalls Erforderlichkeit ihres aktiv Werdens bewusst sein.
2.) Alle Janitschare zur Kaserne zu schicken, während ein paar gleichzeitig den angesehenen Familien Schutz bieten sollen erachte ich als tendenziell kontraproduktiv, da die Kaserne auf einer gewissen Entfernung zum Sammelpunkt der Familien liegt. Als Treffpunkt der Janitschare würde ich demnach aus gegebenem Anlass ausnahmsweise die Straßengabelung östlich der Schmiede Chalid Zekir Bashirs wählen. So sind wir näher an den, mit Sicherheit aufgebrachten Hazar's Durrah, können uns aber noch schnell organisieren, bevor wir uns dann aufteilen. *Hier findet sich eine Skizze dazu.*
3.) Hudad erkläre mir zur Sicherheit noch einmal: Von denen, die du unter "Stelle A-D" aufgelistet hast, sind alle Familien nach deiner Definition "angesehen", und alle anderen (inklusive der Hauslosen, Staubviertel-Bewohner, etc.) sammeln sich an der Karawanserei?
4.) Die Ehrlosen sind meines Erachtens nach nicht würdig, gesondert mit evakuiert zu werden, da sie sich sowieso bereits mitten in der Durrah befinden. Sollten sie es aus eigener Kraft bis zu den Treffpunkten schaffen - die ich ihnen auch nicht explizit nennen würde - spricht von meiner Seite aus nichts dagegen, sie mit abzusichern. Mehr Aufwand würde ich für diese Gestalten allerdings nicht erbringen. Wir brauchen unsere Kräfte an anderer Stelle weit dringender. Ich hoffe, du kannst mir da zustimmen.
5.) In dem Evakuierungsplan vermisse ich einen Absatz dazu wie das erste Haus Omar in Sicherheit gebracht wird. Darauf sollte unsere Priorität liegen. Ebenso wie die Evakuierung aller Würdenträger und weiterer höherer Personen Menek'Urs.
6.) Was wird das Ziel der Evakuierung über die Astralebene sein? Beziehungsweise wohin haben die Janitschare alle Staubviertel-Bewohner hinzubringen?
7.) Für die Ermöglichung eines reibungslosen Ablaufs im Falle von Vorgang 2 + 3 werde ich, so nichts dagegen spricht, wieder alle Stadttore hoch lassen. Jene sind bisweilen am Hafen und im Norden noch aus Sicherheitsgründen herunter gelassen, damit wir nicht von all zu vielen Seiten aus vom Feind überrascht werden konnten. Da jener nun ohnehin als zu groß einzustufen ist, um durch die Tore hindurch anzugreifen, ist diese Maßnahme hinfällig sowie für alle weiteren Schritte eher hinderlich.
8.) Als Sammelpunkt der nicht angesehenen Familien in Vorgang 3 würde ich der Einfachheit halber konkret den Wachposten nahe deiner Amtsstube nennen. Dann wissen wir wenigstens, wo wir die Leute finden.
Ma'Salema!
in Vertretung des Sajneens
gez. Jijkban
Menek'Ur - Kaserne,
den 14.03.262
Salam Aleikum ehrenwerter Sanjak,
anbei erhältst du komprimierte Abschriften der letzten Schreiben an den Kalifen, in denen ich die militärischen Vorschläge hervor hebe, die wir ihm gemacht hatten, und mit welchen er uns an dich oder den Sajneen verwies. Da der Sajneen erst in frühestens 2, 3 Tagen zur Verfügung steht, möchte ich aufgrund der Dringlichkeit den schnelleren Weg über dich nehmen, und hoffe da auf dein Verständnis und deine Bereitschaft zu stoßen.
Füge den beiden Schreiben hudad noch die Anmerkung an, dass das Staubviertel weiterhin nicht evakuiert ist, so wie es - Stand von vor 4 Wochenläufen - zeitnah geplant war. Jenes könnte man mit der Evakuierung des Natifah Hauses kombinieren, denke ich. Je weniger Orte wir haben, von wo aus Hazar's Durrah erscheinen können, desto einfacher und übersichtlicher wird es für alle Beteiligten.
Ma'Salema!
in Vertretung des Sajneens
gez. Jijkban
---den 14.03.262
Salam Aleikum ehrenwerter Sanjak,
anbei erhältst du komprimierte Abschriften der letzten Schreiben an den Kalifen, in denen ich die militärischen Vorschläge hervor hebe, die wir ihm gemacht hatten, und mit welchen er uns an dich oder den Sajneen verwies. Da der Sajneen erst in frühestens 2, 3 Tagen zur Verfügung steht, möchte ich aufgrund der Dringlichkeit den schnelleren Weg über dich nehmen, und hoffe da auf dein Verständnis und deine Bereitschaft zu stoßen.
Füge den beiden Schreiben hudad noch die Anmerkung an, dass das Staubviertel weiterhin nicht evakuiert ist, so wie es - Stand von vor 4 Wochenläufen - zeitnah geplant war. Jenes könnte man mit der Evakuierung des Natifah Hauses kombinieren, denke ich. Je weniger Orte wir haben, von wo aus Hazar's Durrah erscheinen können, desto einfacher und übersichtlicher wird es für alle Beteiligten.
Ma'Salema!
in Vertretung des Sajneens
gez. Jijkban
Ahmad Fadlan Azeezah hat geschrieben:Menek'Ur - Kaserne,---
den 12.03.262
[...]
Es sollte [...] darüber nachgedacht werden, die Wachschichten nach Norden und Osten zu konzentrieren. Weiterhin bleiben wir dabei, dass viel mehr Janitschare von den Mauerzinnen aus Wache halten sollten, und nicht von der Straße aus, wie es sonst üblich ist. Unten fehlt uns einfach der Überblick, und dieser ist dieser Tage, wie Ihr wisst ganz besonders wichtig, da unser Feind aus der Luft heraus angreift.
[...]
Ma'Salema!
gez. Jijkban
Ahmad Fadlan Azeezah hat geschrieben:Menek'Ur Kaserne,
den 02. Lenzing 262
Salam Aleikum ehrenwerter Kalif Tahir Kemal Omar,
[...]
Es sollte darüber nachgedacht werden das Natifahhaus zeitnah zu evakuieren, damit dafür im Falle eines weiteren starken Bebens oder ähnlicher Naturgewalten nicht noch Janitschare abgestellt werden müssen, die uns gegebenenfalls an anderer Stelle dann fehlen werden. Ich schlage dafür vor gegebenenfalls eines der leerstehenden Gemeinschaftshäuser temporär möblieren zu lassen. So von Euch gewünscht, stellt die Kaserne dafür alles Notwendige, inklusive Mannesstärke beim Aufbau zur Verfügung.
Da wir nur begrenzte Kapazitäten in der Wachdienstbesetzung haben, und einige Kameraden noch die Doppelschichten der vergangenen Wochenläufe in den Knochen sitzen haben, möchten wir empfehlen die Dienste vermehrt auf die Wachmauern zu verlagern, da von dort aus ein viel besserer Überblick gewährleistet ist. Das würde die Kameraden merklich entlasten. Der Wachposten vor dem Basar edler Künste kann beispielsweise bedenkenlos auf die Wachmauer, die an das Gelände angrenzt verlagert werden. Die Gefahr für die Mitarbeiter vor Ort ist ohnehin seit der Sperrung des Hafens sehr gesunken, da kaum noch Kundschaft ihren Weg spontan in die goldene Stadt findet. 1-2 Janitschare könnten vom Nordtor aus auf die Westmauer hinter den Mausoleen wechseln, um auch dort die Küste im Blick zu halten.
Die beiden Händler im Hafenbereich sollten ihre Läden dort sichern und hinter die Stadttore kommen. Der letzte Janitschar, der dort postiert ist, sollte ebenso im besten Fall auf der Mauer stehen, da hier die Gefahr durch die Gewitterfront am größten ist.
Hudad kontaktiert mich, wenn etwaige Maßnahmen eingeleitet werden sollen.
Ma'Salema!
gez. i.A. Jijkban
- Zhenzrael Yazir
- Beiträge: 122
- Registriert: Donnerstag 24. August 2017, 23:08
Es war bereits der nächste Morgen angebrochen, als der Sanjak mit den Bearbeitungen der unterschiedlichen Schreiben und Anträgen fertig war. Sein Schreiberling hatte bereits den Kopf auf dem Tisch liegen, während er seine Assistentin zeitnah ins Bett geschickt hatte.
Salam Aleikum geschätzter Jijkban aus dem Blute Azeezah,
ich weiß die Gründlichkeit deiner Bearbeitung zu schätzen, will dir aber zu bedenken geben, dass ich dir die kommissarische Stabsstelle übertrug, damit du eigenständig und nach bester Ausbildung, Wissen und Gewissen, Entscheidungen triffst.
Zu 1) Die in diesem Falle autorisierten Personen sind, der Erhabene, der ehrenwerte Kalif, meine Person, der ehrenwerte Sajneen und in seiner Vertretung auch du.
Zu 2) Wie und wo du deine Männer am geschickten sammelst, überlasse ich deinem Geist. Mit der von dir vorgeschlagenen Entscheidung wäre ich zufrieden.
Zu 3) So ist es gedacht, dies geht auch durch die Auflistung der Familiennamen hervor.
Zu 4) Dein Vorschlag gefällt mir. Bedenke nur bei der Umsetzung deines Vorschlages, dass jeder ehrlose Leib, der einen ehrhaften vor Eissplittern schützt, ein guter ehrloser Leib ist.
Zu 5) Dies ist Angelegenheit des Kalif und der Palastwachen, sowie der Hadcharim.
Zu 6) Finde dich zeitnah bei mir ein, auf dass ich dir den Weg selber zeigen kann. Denn die Gegebenheiten der Astralebene sind nur schwer in Worte zu fassen, die einen unbedarften Geist erreichen sollen.
Zu 7) Stattgegeben.
Zu 8) Abgelehnt. Dort die weniger wichtigen Menekaner zu versammeln, könnte bei einem raschen Abmarsch, den Weg versperren oder für Chaos sorgen, so wir die Familien erst an ihnen vorbeiführen. So etwas könnte zudem die verängstigteren Gemüter provozieren, wenn vor ihren Augen erst andere in Sicherheit geleitet werden und dies könnte zu Übergriffen führen, mit denen wir uns zu so einer Zeit nicht beschäftigen könnten.
Im Bezug auf die Einteilung der Wachen, lasse ich dir ebenfalls freie Hand. Ich gebe dir nur zu Bedenken, dass nicht gänzlich auf die Janitschare in den Straßen und an den Toren verzichtet werden sollte. Die Anwesenheit dieser Janitschare sorgt für eine Beruhigung der Bürger.
Bevor weitere Schritte im Rahmen einer Evakuierung des Staubviertels gegangen werden, möchte ich wissen, von wie vielen Familien und Menekanern dabei die Rede ist. Dies gilt auch im Bezug auf die Blüten des Natifahhauses. Das Natifahhaus und der Schutz der Blüten erhält allerdings eine höhere Prioritisierung.
Ich gebe an dieser Stelle zu bedenken, dass bei einer vorzeitigen Evakuierung des Staubviertels, einige weitere Risiken neu entstehen können. Sollten diese Menekaner alle an einem Ort untergebracht werden, besteht das Risiko sich damit einen unzufriedenen, verängstigten, potentiellen Brandherd mitten in der Stadt zu schaffen. Hinzu kommt das Risiko, dass mit einem vernichtenden Schlag auf ein Gebäude, gleich ein Großteil der Menekaner betroffen sind.
Sobald du mir genaue Zahlen oder Namen in diesen Fällen reichen konntest und dir über die Risiken Gedanken gemacht hast, werde ich dir eine Freigabe oder Absage für die Evakuierung des Natifahhauses und des Staubviertels geben. Im Falle der Evakuierung des Natifahhauses, werde ich den Blüten, als derjenige der sich für sie Verantwortlich fühlen muss, in meinen Geschäftsräumen – dem Schleierhaus – einen Unterschlupf generieren. Dort sollte genug Platz in den Kellern sein, um die Blüten unterzubringen und gleichsam eine sittsame Trennung von Mann und Frau aufrecht zu erhalten.
Möge die Al-Mara mit uns sein
Sanjak Zhenzrael aus dem Hause Yazir
Shojen der Akademie Leviathan
Salam Aleikum geschätzter Jijkban aus dem Blute Azeezah,
ich weiß die Gründlichkeit deiner Bearbeitung zu schätzen, will dir aber zu bedenken geben, dass ich dir die kommissarische Stabsstelle übertrug, damit du eigenständig und nach bester Ausbildung, Wissen und Gewissen, Entscheidungen triffst.
Zu 1) Die in diesem Falle autorisierten Personen sind, der Erhabene, der ehrenwerte Kalif, meine Person, der ehrenwerte Sajneen und in seiner Vertretung auch du.
Zu 2) Wie und wo du deine Männer am geschickten sammelst, überlasse ich deinem Geist. Mit der von dir vorgeschlagenen Entscheidung wäre ich zufrieden.
Zu 3) So ist es gedacht, dies geht auch durch die Auflistung der Familiennamen hervor.
Zu 4) Dein Vorschlag gefällt mir. Bedenke nur bei der Umsetzung deines Vorschlages, dass jeder ehrlose Leib, der einen ehrhaften vor Eissplittern schützt, ein guter ehrloser Leib ist.
Zu 5) Dies ist Angelegenheit des Kalif und der Palastwachen, sowie der Hadcharim.
Zu 6) Finde dich zeitnah bei mir ein, auf dass ich dir den Weg selber zeigen kann. Denn die Gegebenheiten der Astralebene sind nur schwer in Worte zu fassen, die einen unbedarften Geist erreichen sollen.
Zu 7) Stattgegeben.
Zu 8) Abgelehnt. Dort die weniger wichtigen Menekaner zu versammeln, könnte bei einem raschen Abmarsch, den Weg versperren oder für Chaos sorgen, so wir die Familien erst an ihnen vorbeiführen. So etwas könnte zudem die verängstigteren Gemüter provozieren, wenn vor ihren Augen erst andere in Sicherheit geleitet werden und dies könnte zu Übergriffen führen, mit denen wir uns zu so einer Zeit nicht beschäftigen könnten.
Im Bezug auf die Einteilung der Wachen, lasse ich dir ebenfalls freie Hand. Ich gebe dir nur zu Bedenken, dass nicht gänzlich auf die Janitschare in den Straßen und an den Toren verzichtet werden sollte. Die Anwesenheit dieser Janitschare sorgt für eine Beruhigung der Bürger.
Bevor weitere Schritte im Rahmen einer Evakuierung des Staubviertels gegangen werden, möchte ich wissen, von wie vielen Familien und Menekanern dabei die Rede ist. Dies gilt auch im Bezug auf die Blüten des Natifahhauses. Das Natifahhaus und der Schutz der Blüten erhält allerdings eine höhere Prioritisierung.
Ich gebe an dieser Stelle zu bedenken, dass bei einer vorzeitigen Evakuierung des Staubviertels, einige weitere Risiken neu entstehen können. Sollten diese Menekaner alle an einem Ort untergebracht werden, besteht das Risiko sich damit einen unzufriedenen, verängstigten, potentiellen Brandherd mitten in der Stadt zu schaffen. Hinzu kommt das Risiko, dass mit einem vernichtenden Schlag auf ein Gebäude, gleich ein Großteil der Menekaner betroffen sind.
Sobald du mir genaue Zahlen oder Namen in diesen Fällen reichen konntest und dir über die Risiken Gedanken gemacht hast, werde ich dir eine Freigabe oder Absage für die Evakuierung des Natifahhauses und des Staubviertels geben. Im Falle der Evakuierung des Natifahhauses, werde ich den Blüten, als derjenige der sich für sie Verantwortlich fühlen muss, in meinen Geschäftsräumen – dem Schleierhaus – einen Unterschlupf generieren. Dort sollte genug Platz in den Kellern sein, um die Blüten unterzubringen und gleichsam eine sittsame Trennung von Mann und Frau aufrecht zu erhalten.
Möge die Al-Mara mit uns sein
Sanjak Zhenzrael aus dem Hause Yazir
Shojen der Akademie Leviathan
Zuletzt geändert von Zhenzrael Yazir am Freitag 15. März 2019, 10:26, insgesamt 1-mal geändert.
-
Ahmad Fadlan Azeezah
*Den Sanjak wird alsbald wieder ein Schreiben erreichen. Diesmal ist dort die Abschrift eines Aushangs des Sajneens bei, auf dem an einer Stelle bestimmte Zeilen mit Markierungen hervor gehoben wurden. Dem liegt ein Schreiben des Jijkbans bei, das diese etwas seltsamere Post wohl erläutern soll.*
Menek'Ur - Kaserne,
den 17.03.262
Salam Aleikum ehrenwerter Sanjak,
wie dir sicher schon zu Ohren gekommen ist, ist der ehrenwerte Sajneen letzte Nacht zurück gekehrt. Er wurde soeben durch mich in Bilde über die Geschehnisse der vergangenen 2,5 Wochenläufe gesetzt.
In diesem Gespräch erinnerte er daran, dass es bereits Anweisungen zur Evakuierung des Staubviertels gab, deren Umsetzung nun noch einmal durch die Janitschare kontrolliert werden sollte, da es in unregelmäßigen Abständen dennoch Sichtungen von Hazar's Durrah in jenem Viertel gab. Über das Ergebnis dieser Prüfung kann ich dich gerne in Kenntnis setzen lassen. Damit erübrigt sich allerdings zunächst meine Anfrage an dich bezüglich dieser Thematik.
Dann möchte ich dir für deine zügige und ausführliche Antwort danken. Ich weiß dein Vertrauen in meine Person zu schätzen.
Zum Punkt 6 bleibt mir zu sagen, dass ich dieses Treffen gerne vorrangig mit dem Sajneen zusammen beschreiten möchte, damit er auch direkt im Bilde darüber ist. Vielleicht finden wir am heutigen Abend vor dem Gespräch im Palast einen kurzen Moment zur Terminfindung zu dritt.
Zu 8.) Ich denke, darum wird sich dann fortan der Sajneen Gedanken machen. Ich werde ihm den gesamten Evakuierungsplan zukommen lassen.
Die Wacheneinteilung wird nun ebenso in Absprache mit ihm stattfinden, unter Berücksichtigung der von dir genannten Argumente.
Ma'Salema!
gez. Jijkban
den 17.03.262
Salam Aleikum ehrenwerter Sanjak,
wie dir sicher schon zu Ohren gekommen ist, ist der ehrenwerte Sajneen letzte Nacht zurück gekehrt. Er wurde soeben durch mich in Bilde über die Geschehnisse der vergangenen 2,5 Wochenläufe gesetzt.
In diesem Gespräch erinnerte er daran, dass es bereits Anweisungen zur Evakuierung des Staubviertels gab, deren Umsetzung nun noch einmal durch die Janitschare kontrolliert werden sollte, da es in unregelmäßigen Abständen dennoch Sichtungen von Hazar's Durrah in jenem Viertel gab. Über das Ergebnis dieser Prüfung kann ich dich gerne in Kenntnis setzen lassen. Damit erübrigt sich allerdings zunächst meine Anfrage an dich bezüglich dieser Thematik.
Dann möchte ich dir für deine zügige und ausführliche Antwort danken. Ich weiß dein Vertrauen in meine Person zu schätzen.
Zum Punkt 6 bleibt mir zu sagen, dass ich dieses Treffen gerne vorrangig mit dem Sajneen zusammen beschreiten möchte, damit er auch direkt im Bilde darüber ist. Vielleicht finden wir am heutigen Abend vor dem Gespräch im Palast einen kurzen Moment zur Terminfindung zu dritt.
Zu 8.) Ich denke, darum wird sich dann fortan der Sajneen Gedanken machen. Ich werde ihm den gesamten Evakuierungsplan zukommen lassen.
Die Wacheneinteilung wird nun ebenso in Absprache mit ihm stattfinden, unter Berücksichtigung der von dir genannten Argumente.
Ma'Salema!
gez. Jijkban
Aushang des Sajneens vom 15.02.262 hat geschrieben:"Salam Aleikum, Hazar's Durrah!
Auf Geheiß des von der All-Mara geküssten ersten Sohnes des Herrscherhauses Omar Amar Haydar wird der Hafen Menek'Urs aufgrund der stehenden Sturmfront vor der südlichen Goldküste des Sonnenreiches gesperrt und der Schiffsverkehr eingestellt.
*_*_*_*
Zudem sei davor gewarnt, dass der Karawanenpfad durch die Wüste beschwerlich ist und nur in Begleitung einer mannstarken Janitscharbegleitung empfohlen wird. Wer die Durrah ohne den empfohlenen Schutz bereist, trägt die Risiken für sich selbst.
Durch die Beben ist anzunehmen, dass die Wesen der Durrah aggressiver und zahlreicher auftreten könnten, als bisher!
Es wird empfohlen noch mehr Wasser und Proviant, als üblich mitzunehmen, falls weitere Sturmfronten oder gar Sandstürme auch tagsüber auftreten sollten.
Die Janitschare geben gerne Auskunft über die bekannten, sicheren Höhlen und Unterschlüpfe, die zum Rückzug gegen Sandstürme genutzt werden können.
*_*_*_*
Die Tore der goldenen Stadt bleiben im Norden und Osten geöffnet und werden verstärkt bewacht.
*_*_*_*
Binnen zwei Tagen ist das Staubviertel zu räumen und Schutz innerhalb der Stadtmauern zu suchen.
Als Unterkünfte sind das Natifahhaus (für Blüten), die Räumlichkeiten über der grünen Lagune oder die Häuser Verwandten und Freunden aufzusuchen.
Sollten alle Optionen ausgeschöpft sein, so wende man sich an den Tempel der All-Mara.
Ma'Salema und möge die Schöpferin uns segnen.
Sajneen des Reiches der Sonne."
[img]http://theow-wiki.caffeine.ch/images/d/d8/Wachadal2.png[/img]