Botschaft an Gesine Nussbaum

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Earon Auenbacher
Beiträge: 2459
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Botschaft an Gesine Nussbaum

Beitrag von Earon Auenbacher »

Ein kleiner Waldkauz macht sich auf den Weg nach Bajard. Einige Zeit werden Kreise über dem Dorf gezogen und alles genau ausgekündschaftet, bis dann irgendwann als Landeplatz der Hafenkontor ausgemacht wurde. Im ersten Stock wartet sie dann am Fenster und möchte Gesine Nussbaum ihre Botschaft zustellen. Alles in allem mag die Eule ziemlich zutraulich und wenig anstrengend sein, sich über Knabberein allerdings wohl freuen. Der Breif, der der Eule ans Bein gebunden wurde, wird von einer Efeuranke zusammengehalten.


Der Mutter Segen Frau Nussbaum,

mein Name ist Earon Auenbacher, ein Druide Gerimors. Ich erhielt Kunde von merkwürdigen Vorkommnissen im beschaulichen Bajard. Von einer eigenartigen Laterne, vom Sturm von Untoten auf euer Dorf und auch, dass bereits einiges an Interesse an den Vorgängen besteht. Sowohl vom Licht als auch vom Schatten.

Nun tauchte wohl in eurem Zunfthaus ein eigenartiges Wasserwesen auf, flutete den Keller und sprach mit euren Bürgern. Wie mir zugetragen wurde, würde ein Richtspruch durch die Bajarder erwartet.

Als Druide diene ich der Natur, der Schöpfung und kurzum der Mutter. Was in eurem Dorf vorgeht scheint tief mit der Urkaft des Wassers und dem Meer verbunden zu sein. Deshalb würde ich euch und euren braven Bajardern anbieten eben jene Urkraft zu befragen. Vielleicht wäre es sogar möglich erneut Kontakt zu eben jenem Wesen herzustellen, welches euch besuchte.

Sollte mein Vorschlagen euer Wohlfallen erlangen, werde ich die nötigen Schritte einleiten und euch dann alsbald über Ergebnisse informieren. So ihr Fragen habt, können wir uns natürlich darüber gern auch zunächst einmal austauschen.

Antwortschreiben müssen nicht eulenwendend geschickt werden und können mich bei den Hütern des Nordlichts in Junkersteyn erreichen.

Möge Mutter euch behüten,

Earon Auenbacher

- Derwyddon der Urkräfte -
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Gesine Nussbaum
Beiträge: 378
Registriert: Freitag 20. Juni 2014, 19:36

Beitrag von Gesine Nussbaum »

Wieder einmal darf der dicke Metzgersbube aus Bajard, bewaffnet mit einem ordentlichen Leberwurstbrot, einen Botengang für die Hafenmeisterin machen. Brav gibt er dann auch das Schreiben bei den Hütern in Junkersteyn ab und macht sich dann aber auch gleich wieder auf den Heimweg, weil daheim noch eine Belohnung auf ihn wartet.


Gu'n Moijn Meister Auenbacher,

Wir danken euch für Euer Anjebot. Wie Ehr's richtig sagt, ist ein Wesen erschienen, dass den Bajardern oder vielmehr, all jenen die mit dem Ort so eng verbunden sind, verkündete, dass es sie erneut aufsuchen würde.
Frajen hat es an dem Abend nur wenige beantwortet und noch man janz genau darauf verwiesen, dass die richtige Zeit dazu bald kommen wird.

Aus diesem Grund bedanken wir uns, möchten aber das Angebot im Augenblick nicht annehmen, sondern der Dinge harren, die da kommen mögen. Das versteht Ehr's sicher, das Wesen war so traurig und unjlücklich. Das muss man ihm nech gleich noch mal antun, wenn's nech wirklich sein muss.
Deswejen würden wir erst man auf ein erneutes Anrufen oder eine Befragung des Wesens verzichten und auf das vertrauen, was es uns mitjeteilt hat.

Macht's man jut und bis die Tage!

Gesine Nussbaum

~ Hafenmeisterin des Freihafens Bajard ~


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Earon Auenbacher
Beiträge: 2459
Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Earon Auenbacher »

Nach Erhalt des Schreibens werden drei Abschriften angefertigt, wobei jeweils eine in den Sumpf und eine zu den Ahnenrufern der Thyren geschickt wird und eine dritte landet bei den Ahnenrufern der Thyren. Dazu wird eine kurze Notiz geschrieben, dass sich die Sache wohl scheinbar erstmal erledigt habe.
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