Cira Ad Ethir - Rückkehr
Verfasst: Montag 14. Januar 2019, 20:18
Seit einer gefühlten Ewigkeit stand sie nun schon am Bug des Schiffes und starrte unbeweglich auf die Wellen des Meeres hinaus. Die eisige Seeluft peitschte in ihr Gesicht, doch schien sie das nicht zu stören. Die Besatzung hatte ihr mehrfach gesagt, dass es noch Stunden dauern würde, bevor man auch nur die Umrisse Gerimors erkennen könnte. Doch sie stand einfach weiter da, den Blick in die Ferne gerichtet.
Zu lange war sie fort gewesen – viel zu lange.
Ihre Gedanken schweiften zurück…
Fast ein Jahr war vergangen seit die Bergbewohner sie in dieser Höhle gefunden hatten, bewusstlos, nur mit einer Robe bekleidet und mit keinerlei Erinnerung an das Geschehene. Anfangs wusste sie nicht einmal wer sie war. Treue Diener Alatars hatten sie gefunden und taten ihr Möglichstes, um Körper und Geist wieder zu heilen.
Aber nur langsam und bruchstückhaft kehrte ihre Erinnerung zurück.
Wieviel Zeit vergangen war, seit sie Gerimor in Richtung Festland verlassen hatte, wusste sie bis heute nicht zu sagen, doch es mussten einige Jahresläufe gewesen sein.
Der Auftrag des Alkas war damals einfach und klar gewesen und sollte nur wenige Monde in Anspruch nehmen. Sie sollte auf dem Festland die Truppen des Herrn inspizieren und Anleitung zu deren Ausbildung geben.
Doch es kam alles anders. Der Krieg breitete sich rasch aus und sie wurde in immer mehr Schlachten verwickelt. Die Kämpfe verliefen nicht gut für die Streitmacht des All-Einen. Zu zahlreich waren die Feinde und drängten sie immer weiter in die Berge zurück. Machtvolle Angriffe brachten ganze Felsen zum Einsturz, aber ob sie wirklich deshalb in diese Höhle gekommen war, wusste sie nicht mehr.
Sie wusste nur, dass sie versagt hatte.
Alatar hatte ihr einst seinen Segen und seine Stärke gegeben um für ihn zu kämpfen. Nun hatte er ihr alles wieder genommen. Sie hatte keine Rüstung, keine Waffen, keine Macht und kaum noch Erinnerung.
Aber sie hatte noch die Narben unter ihrer Brust und in ihrer Hand – die Zeichen des All-Einen - und somit auch ihren Glauben.
Sie wusste was sie einmal gewesen war unter Alatars Segen und dass sie ihr Weg auch wieder dahin führen würde. Und sie würde diesen beschwerlichen Weg gehen als seine treue Dienerin, gleiche welche Prüfungen Alatar ihr auferlegen würde…
Ein Ausruf der Mannschaft riss sie aus ihren Gedanken.
In der Ferne waren die ersten schemenhaften Umrisse Gerimors zu erkennen.
Endlich war sie wieder zurück.
Zu lange war sie fort gewesen – viel zu lange.
Ihre Gedanken schweiften zurück…
Fast ein Jahr war vergangen seit die Bergbewohner sie in dieser Höhle gefunden hatten, bewusstlos, nur mit einer Robe bekleidet und mit keinerlei Erinnerung an das Geschehene. Anfangs wusste sie nicht einmal wer sie war. Treue Diener Alatars hatten sie gefunden und taten ihr Möglichstes, um Körper und Geist wieder zu heilen.
Aber nur langsam und bruchstückhaft kehrte ihre Erinnerung zurück.
Wieviel Zeit vergangen war, seit sie Gerimor in Richtung Festland verlassen hatte, wusste sie bis heute nicht zu sagen, doch es mussten einige Jahresläufe gewesen sein.
Der Auftrag des Alkas war damals einfach und klar gewesen und sollte nur wenige Monde in Anspruch nehmen. Sie sollte auf dem Festland die Truppen des Herrn inspizieren und Anleitung zu deren Ausbildung geben.
Doch es kam alles anders. Der Krieg breitete sich rasch aus und sie wurde in immer mehr Schlachten verwickelt. Die Kämpfe verliefen nicht gut für die Streitmacht des All-Einen. Zu zahlreich waren die Feinde und drängten sie immer weiter in die Berge zurück. Machtvolle Angriffe brachten ganze Felsen zum Einsturz, aber ob sie wirklich deshalb in diese Höhle gekommen war, wusste sie nicht mehr.
Sie wusste nur, dass sie versagt hatte.
Alatar hatte ihr einst seinen Segen und seine Stärke gegeben um für ihn zu kämpfen. Nun hatte er ihr alles wieder genommen. Sie hatte keine Rüstung, keine Waffen, keine Macht und kaum noch Erinnerung.
Aber sie hatte noch die Narben unter ihrer Brust und in ihrer Hand – die Zeichen des All-Einen - und somit auch ihren Glauben.
Sie wusste was sie einmal gewesen war unter Alatars Segen und dass sie ihr Weg auch wieder dahin führen würde. Und sie würde diesen beschwerlichen Weg gehen als seine treue Dienerin, gleiche welche Prüfungen Alatar ihr auferlegen würde…
Ein Ausruf der Mannschaft riss sie aus ihren Gedanken.
In der Ferne waren die ersten schemenhaften Umrisse Gerimors zu erkennen.
Endlich war sie wieder zurück.