Der andere Kreis der Hoffnung.
Verfasst: Sonntag 11. Juni 2006, 12:19
Sarog war nicht mehr der Schüler. Er war nicht mehr der Mensch, für den er sich hielt. Mit dem Fall Tirells war ihm das genommen, was er einmal als "Plan" für sich vorgesehen hatte. Die Ausbildung stand still. Während sich andere Magier zusammenschloßen, um eine Gemeinschaft des Wissens zu bilden, musste sich Sarog wohl oder übel etwas einfallen lassen. Er und Reika hatten sich stundenlang zusammengesetzt und gebrütet, was nun zu tun sei. So kam es, dass sie zu dem Schluss kamen, sich um ein Selbststudium zu kümmern. Doch dafür müsste Wissen her - gebundenes Wissen, das was niedergechrieben steht.
Er vernahm von den Dörflern, dass der Sohn eines Fischers tatsächlich ein solches Buch in der Nähe von Tirell gefunden hatte - genau nach dem großen Knall. Es war zwar nur ein Gerücht, aber Sarog ging allem nach, was ihm auch nur ansatzweise weiterhelfen konnte. So fragte er sich im Volk von Bajard durch, bis er den Knaben tatsächlich vorfand. Der Junge wusste, um den Wert des Buches und wollte es um kein Gold der Welt hergeben. Lieber wollte er es der örtlichen Bürgermeisterin abgeben, oder der Garde - vielleicht einen kümmerlichen Finderlohn kassieren. Es ging ihm lediglich um die Gerechtigkeit?
Sarog verstand die Welt nicht mehr. Man konnte doch prinzipiell alles mit der richtigen Menge an Gold kaufen - ALLES! Dieser närrische kleine Rotzlöffel hätte sich nicht mit ihm anlegen sollen. So schmiedete Sarog diesen Abend einen Plan. Er suchte sich in der Nähe der Fischerhütte zusammen mit Reika ein Örtchen, wo sie es durchziehen konnten. Das Ritual begann, es war ein großes Pentagramm auf dem Boden aufgemalt worden, welches düster funkelte im Mondlicht. Gerade soetwas trieb das Adrenalin durch Sarogs Körper. Er liebte den Griff in dunkle Welten, mit der Gefahr zu spielen. So taten Reika und er das, was sie gelernt hatten und beschworen sich zusammen drei Kreaturen herbei. Diese sollten die Drecksarbeit machen. Kleine Wesen mit lederner Haut und komplett schwarzen Augen. Sarog sah lächelnd zu Reika und forderte sie auf, die Kontrolle über die Wesen zu übernehmen....
Er vernahm von den Dörflern, dass der Sohn eines Fischers tatsächlich ein solches Buch in der Nähe von Tirell gefunden hatte - genau nach dem großen Knall. Es war zwar nur ein Gerücht, aber Sarog ging allem nach, was ihm auch nur ansatzweise weiterhelfen konnte. So fragte er sich im Volk von Bajard durch, bis er den Knaben tatsächlich vorfand. Der Junge wusste, um den Wert des Buches und wollte es um kein Gold der Welt hergeben. Lieber wollte er es der örtlichen Bürgermeisterin abgeben, oder der Garde - vielleicht einen kümmerlichen Finderlohn kassieren. Es ging ihm lediglich um die Gerechtigkeit?
Sarog verstand die Welt nicht mehr. Man konnte doch prinzipiell alles mit der richtigen Menge an Gold kaufen - ALLES! Dieser närrische kleine Rotzlöffel hätte sich nicht mit ihm anlegen sollen. So schmiedete Sarog diesen Abend einen Plan. Er suchte sich in der Nähe der Fischerhütte zusammen mit Reika ein Örtchen, wo sie es durchziehen konnten. Das Ritual begann, es war ein großes Pentagramm auf dem Boden aufgemalt worden, welches düster funkelte im Mondlicht. Gerade soetwas trieb das Adrenalin durch Sarogs Körper. Er liebte den Griff in dunkle Welten, mit der Gefahr zu spielen. So taten Reika und er das, was sie gelernt hatten und beschworen sich zusammen drei Kreaturen herbei. Diese sollten die Drecksarbeit machen. Kleine Wesen mit lederner Haut und komplett schwarzen Augen. Sarog sah lächelnd zu Reika und forderte sie auf, die Kontrolle über die Wesen zu übernehmen....