Der Bursche, der das dick verschnürte Bündel Post zur Garde bringt, ist nur gewillt,
in all seiner pubertären Sturheit, den Brief an den Hauptmann selbst zu überstellen.
Offenbar hat er dazu strickte Anweisung erhalten.
in all seiner pubertären Sturheit, den Brief an den Hauptmann selbst zu überstellen.
Offenbar hat er dazu strickte Anweisung erhalten.
_______________________________________________________________________
[img]http://www.zwiegelichter.de/Zunftwappen_Alle.png[/img]
Des All-Einen Segen, Hauptmann Bruchsteig,
auf diesem Wege muss ich mich notgedrungen für mein Verhalten gegenüber
Euch und der Garde entschuldigen. Vielleicht bringt Ihr das nötige Verständnis
dafür auf, dass Euer Auftreten vor unserer Haustüre nach den Geschehnissen
der letzten Wochen wie eine erneute Bedrohung auf mich gewirkt hat und
ich in Sorge um Frau und Kind entsprechend reagierte.
Um dem Ganzen dennoch Genüge zu tun und nach einem ausführlichen
Gespräch mit meiner Frau, möchte ich Euch der Einfachheit halber schriftlich
niederlegen, was sich an dem Abend zugetragen hat, um den es Euch letztlich
geht. Da mir das Berichtswesen nicht vollständig fremd ist, will ich einen selbigen
für Euch verfassen und diesem Anschreiben zur weiteren Verwendung anfügen.
Das erspart einen weiteren Aufmarsch in Bajard, der mit Sicherheit erneut
für Unruhe sorgen würde, und schon darüber hinaus auch unser beider Nerven,
so hoffe ich zumindest.
Sollten nach dem Bericht noch weitere Fragen aufkommen, lasst es mich gerne
wissen, ich bin dann gerne bereit zu ergänzen.
Achtungsvoll,

Ratsmitglied der Bajarder Zunft
für Bogner und Schreiner
[img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Fidelias.png[/img]
_______________________________________________________________________
Dem Schrieb ist ein dickeres Pergamentbündel angefügt, das noch einmal
zusätzlich verschnürt worden ist, wobei es sich sicher um den
angekündigten Bericht handelt.
_______________________________________________________________________
Bericht zum Überfall Bajard/Heilstube Rundhammer
Datum:
2. Cirmiasum 261, späte Abendstunden
Ort:
Bajard, Heilerhaus Rundhammer/Werkstatt von Bajards Kräuterweiblein & Holzmännlein
Beteiligte:
Heilerhaus Rundhammer: Khalrox, Alecia Rundhammer, Felicia Rundhammer
Werkstatt v. B. Kräuterweiblein & Holzmännlein: Liska & Fidelias Erlengrund
Alatari: Maestra Maya Taruval, Mircea Anghel, Lethyr Szyr’dhar, Darion Dracones, Demian Athes
(letzterer wurde benannt durch Khalrox im Anschluss des Geschehens,
der Mann ist dem Verfasser unbekannt)
Geschehen:
Meine Frau und ich kehrten spät in der Nacht mit dem Schiff nach Bajard zurück und befanden uns
auf den Heimweg. Als wir die Seitenstraße, die zu unserem Haus und somit zwischen selbigem und
dem Heilerhaus von Fräulein Rundhammer hindurchführt, erreichten, fanden wir den Lethyren
ungehalten das Ladenschild von Fräulein Rundhammer demolierend vor. Wenig hinter ihm stand
Herr Anghel „schmiere“ und Maestra Taruval versperrte den Zugang des Gartentörchens zum Haus
von Fräulein Felica Rundhammer.
Es sei an der Stelle gesagt, dass ich das Wüten erst verspätet registrierte, da ich mit meinem Kopf
noch ganz woanders war. Meine Frau blieb folglich zurück und ich stoppte erst, als ich die Maestra
erreichte und wegen des Vorbeigehens an den Lethyren und Herrn Anghel harsch in verbaler Art
und Weise von hinten angegangen wurde.
Während die Maestra nicht müde wurde zu betonen, dass sie bei ihrem Leben niemanden vorbei
lasse, nahm ich wahr, dass im Garten Herr Dracones dabei war die Heilerin und die übrigen dort
befindlichen Personen (Khalrox und der Heilerin Schwester Alecia) zu bedrohen, wegen eines
ausgesprochenen Embargos. Hier wurden auch Drohungen an Leib und Leben ausgestoßen, wenn
ich das in all dem Durcheinander recht mitbekam. Herr Athes hielt sich im Hintergrund zum Herrn
Dracones auf. Inwieweit er selbst an den Drohungen beteiligt war, weiß ich nicht zu sagen, er
verdingte sich aber sicher als Unterstützung seiner Kumpane.
Zwischenvermerk:
* Das Embargo war an meiner Frau und mir tatsächlich vorbei gegangen, da der Beschluss der Zunft
ohne unsere Anwesenheit – zurecht – getroffen wurde, und der Aushang erfolgte, als wir unterwegs
waren. Wir stolperten also unwissend in diese Situation. *
Die Erklärung, dass wir ehemalige Bewohner Rahals waren, dem Glauben folgen, veranlasste den
Lethyren dazu uns als Ketzer zu beschimpfen, die dem wahren Glauben den Rücken gekehrt hätten,
denn die wirklich Gläubigen leben schließlich im alatarischen Reich und nirgendwo sonst.
Gleichsam bemüßigte Herr Anghel sich, mich als gemeingefährlichen Handwerker (unbewaffnet und
ungerüstet) mit der geladenen Armbrust zu bedrohen, was meine Frau veranlasste sich dazwischen
zu stellen. Den genauen Wortlaut, der darauf folgte, kann ich nicht mehr wiedergeben. Es dauerte
jedenfalls nicht lange, da schoss dieser Mann auf meine Frau, und versenkte den Bolzen in ihr Bein.
Mir blieb nur noch meine Frau fort zu tragen und in Sicherheit zu bringen, und die Damen
Rundhammer und Khalrox ihrem Schicksal zu überlassen.
Es sei noch anzumerken, dass die Herrschaften ebenfalls das Dach von der Heilstube in Brand
zu stecken versucht hatten, so dass es dort oben ordentlich schwelte. Als die Randalierer abgezogen
waren, kümmerte sich Felicia Rundhammer um die Verletzung meiner Frau und Khalrox und ich uns
um den Schwelbrand.

_______________________________________________________________________
[img]http://www.zwiegelichter.de/Zunftwappen_Alle.png[/img]
Des All-Einen Segen, Hauptmann Bruchsteig,
auf diesem Wege muss ich mich notgedrungen für mein Verhalten gegenüber
Euch und der Garde entschuldigen. Vielleicht bringt Ihr das nötige Verständnis
dafür auf, dass Euer Auftreten vor unserer Haustüre nach den Geschehnissen
der letzten Wochen wie eine erneute Bedrohung auf mich gewirkt hat und
ich in Sorge um Frau und Kind entsprechend reagierte.
Um dem Ganzen dennoch Genüge zu tun und nach einem ausführlichen
Gespräch mit meiner Frau, möchte ich Euch der Einfachheit halber schriftlich
niederlegen, was sich an dem Abend zugetragen hat, um den es Euch letztlich
geht. Da mir das Berichtswesen nicht vollständig fremd ist, will ich einen selbigen
für Euch verfassen und diesem Anschreiben zur weiteren Verwendung anfügen.
Das erspart einen weiteren Aufmarsch in Bajard, der mit Sicherheit erneut
für Unruhe sorgen würde, und schon darüber hinaus auch unser beider Nerven,
so hoffe ich zumindest.
Sollten nach dem Bericht noch weitere Fragen aufkommen, lasst es mich gerne
wissen, ich bin dann gerne bereit zu ergänzen.
Achtungsvoll,
Ratsmitglied der Bajarder Zunft
für Bogner und Schreiner
[img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Fidelias.png[/img]
_______________________________________________________________________
Dem Schrieb ist ein dickeres Pergamentbündel angefügt, das noch einmal
zusätzlich verschnürt worden ist, wobei es sich sicher um den
angekündigten Bericht handelt.
_______________________________________________________________________
Bericht zum Überfall Bajard/Heilstube Rundhammer
Datum:
2. Cirmiasum 261, späte Abendstunden
Ort:
Bajard, Heilerhaus Rundhammer/Werkstatt von Bajards Kräuterweiblein & Holzmännlein
Beteiligte:
Heilerhaus Rundhammer: Khalrox, Alecia Rundhammer, Felicia Rundhammer
Werkstatt v. B. Kräuterweiblein & Holzmännlein: Liska & Fidelias Erlengrund
Alatari: Maestra Maya Taruval, Mircea Anghel, Lethyr Szyr’dhar, Darion Dracones, Demian Athes
(letzterer wurde benannt durch Khalrox im Anschluss des Geschehens,
der Mann ist dem Verfasser unbekannt)
Geschehen:
Meine Frau und ich kehrten spät in der Nacht mit dem Schiff nach Bajard zurück und befanden uns
auf den Heimweg. Als wir die Seitenstraße, die zu unserem Haus und somit zwischen selbigem und
dem Heilerhaus von Fräulein Rundhammer hindurchführt, erreichten, fanden wir den Lethyren
ungehalten das Ladenschild von Fräulein Rundhammer demolierend vor. Wenig hinter ihm stand
Herr Anghel „schmiere“ und Maestra Taruval versperrte den Zugang des Gartentörchens zum Haus
von Fräulein Felica Rundhammer.
Es sei an der Stelle gesagt, dass ich das Wüten erst verspätet registrierte, da ich mit meinem Kopf
noch ganz woanders war. Meine Frau blieb folglich zurück und ich stoppte erst, als ich die Maestra
erreichte und wegen des Vorbeigehens an den Lethyren und Herrn Anghel harsch in verbaler Art
und Weise von hinten angegangen wurde.
Während die Maestra nicht müde wurde zu betonen, dass sie bei ihrem Leben niemanden vorbei
lasse, nahm ich wahr, dass im Garten Herr Dracones dabei war die Heilerin und die übrigen dort
befindlichen Personen (Khalrox und der Heilerin Schwester Alecia) zu bedrohen, wegen eines
ausgesprochenen Embargos. Hier wurden auch Drohungen an Leib und Leben ausgestoßen, wenn
ich das in all dem Durcheinander recht mitbekam. Herr Athes hielt sich im Hintergrund zum Herrn
Dracones auf. Inwieweit er selbst an den Drohungen beteiligt war, weiß ich nicht zu sagen, er
verdingte sich aber sicher als Unterstützung seiner Kumpane.
Zwischenvermerk:
* Das Embargo war an meiner Frau und mir tatsächlich vorbei gegangen, da der Beschluss der Zunft
ohne unsere Anwesenheit – zurecht – getroffen wurde, und der Aushang erfolgte, als wir unterwegs
waren. Wir stolperten also unwissend in diese Situation. *
Die Erklärung, dass wir ehemalige Bewohner Rahals waren, dem Glauben folgen, veranlasste den
Lethyren dazu uns als Ketzer zu beschimpfen, die dem wahren Glauben den Rücken gekehrt hätten,
denn die wirklich Gläubigen leben schließlich im alatarischen Reich und nirgendwo sonst.
Gleichsam bemüßigte Herr Anghel sich, mich als gemeingefährlichen Handwerker (unbewaffnet und
ungerüstet) mit der geladenen Armbrust zu bedrohen, was meine Frau veranlasste sich dazwischen
zu stellen. Den genauen Wortlaut, der darauf folgte, kann ich nicht mehr wiedergeben. Es dauerte
jedenfalls nicht lange, da schoss dieser Mann auf meine Frau, und versenkte den Bolzen in ihr Bein.
Mir blieb nur noch meine Frau fort zu tragen und in Sicherheit zu bringen, und die Damen
Rundhammer und Khalrox ihrem Schicksal zu überlassen.
Es sei noch anzumerken, dass die Herrschaften ebenfalls das Dach von der Heilstube in Brand
zu stecken versucht hatten, so dass es dort oben ordentlich schwelte. Als die Randalierer abgezogen
waren, kümmerte sich Felicia Rundhammer um die Verletzung meiner Frau und Khalrox und ich uns
um den Schwelbrand.
_______________________________________________________________________