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Verfasst: Mittwoch 13. Februar 2008, 18:44
von Argos Hinrah
Argos, welcher wohl gemeinsam mit Evja in die Felle ging, schreckte aus seinem Schlaf auf als Elina in seinen Gemach stürmte.
''Potzdonner! Warum, bei den Geistern, geht dieses dumme Weib in ihrem zustand in den Wald? Ich wusste das sie mein Tot sein wird,''
Natürlich war die erste Reaktion darauf, dass sein Welpe im Wald geboren wurde, so weit von Grimwould und vor allem so weit von Hedi, nicht grade von Freude geprägt.
''Schnapp dir dein Pferd und so viele Felle wie du mit bekommst, wir müssen die doch erstmal aus der Kälte weg bekommen, sonst Erfriert mir das Kleine doch.''
Elina nickte nur, rührte sich vor aufregung allerdings kein stück.
''Und damit meinte ich.. JETZT!''
Ein kleiner Wut ausbruch von Argos' seite aus, was bei seiner eigenen Aufregung natürlich normal sein sollte.
''Wie kann man nur so viele Flausen im Kopf haben wie mein Weib?''
Gesagt getahn, Elina ritt mit ihrem Pferd vor, und schneller als man 'Met' sagen konnte, saß auch shcon Argos auf seinem Pferd.
''Reit so schnell wie möglich vor, ich bin Dah geworden!''
Es schien als wurde Argos in diesem moment der hecktik ersteinmal bewusst was geschehen war, ja er war Vater geworden. Hatte einen Erben.
Nach schnellem Ritt traffen sie schon bald auf die am Boden hockende Evja.
''Wir sind Eltern, Liebling. Wir haben unsere kleine, eigene Familie.''
Natürlich kann man den stolz in Argos' Augen sehen, doch auch die sorge, das dass Kind diese Kälte nicht Übersteht.
Flux wickelte Elina nochmehr Felle um den Welpen, Argos nahm sein Weib behutsam auf den Arm.
Damit sie umständlich, aber doch sicher nach Grimwould zurück Reiten konnten. Dort angekommen wurde die frisch Gebackene Mutter sofort in die Felle gelegt und der Welpe dazu gepackt.
Sofort machte sich ARgos auf die suche nach Hedwig.
Verfasst: Donnerstag 6. März 2008, 17:29
von Evja Hinrah
Monde vergingen und der ehemals kleine Welpe entwickelte sich prächtig, die Ähnlichkeit mit seinen Eltern war nicht zu übersehen und er würde sicherlich nicht zu wenig Liebe und Fürsorglichkeit erhalten..
Doch nun wo der Welpe endlich da war kümmerten sich alle Weiber mit um die neugeborenen Welpen, sodass Evja auch wieder endlich Zeit hatte für etwas anderes..
Als der Welpe friedlich in den Armen von Argos schlief, erhob sie sich und kleidete sich in ihre Ledersachen, zum Glück konnte sie die Größe durch Schnallen und Nähte verstellen, denn die Figur hat doch durch die Schwangerschaft büßen müssen..
Sie ergriff ihr Schwert und stapfte zum Übungsplatz, welcher der Mond in seinem sanften Schein badete..
Sie hieb gegen den Schatten, machte dazu die passenden Schritte und versuchte dem Schatten auszuweichen..
Es war leicht zu merken, das sie etwas aus der Übung war, doch dies spornte sie nur noch mehr an, bis zum bittersten übte und übte sie, der Schweiß rann ihr die Schläfen herunter und die Hand zitterte, als sie im Morgengrauen wieder in die Felle sank um noch etwas Schlaf zu holen, bis sie wieder den Welpen füttern musste..
Doch im Herzen war sie glücklich, endlich konnte sie alles vereinbaren was sie liebte und verehrte, Kampf Liebe und Rudel..
Sie musste an erster Stelle Clansschwert sein, um auch jenes verteidigen zu können was sie liebte..
Sie musste wieder zu der Kriegerin werden, die sie einst war..
Eine Wölfin die nicht unterzukriegen war...
Verfasst: Freitag 14. März 2008, 13:19
von Evja Hinrah
Die Wölfin leckt ihre Wunden und Die Rahaler wollen Lameriast einnehmen?1 Teil
Es war eine schöne Nacht, kein Wunder das Evja sich mal wieder überlegt hatte sich auf das Dach des Hauses zu legen und sich den Sternenhimmel azugucken und dem Vollmond entgegen zuheulen..
Doch gesagt und gedacht und nicht getan, schon als sie aus ihrem kleinem Häuschen ins Freie trat, hörte sie das Geräusch von Pferdehufen, rasch und immer näher kommen und so blickte sie in das Gesicht von Runfastr hinauf und schmunzelte..
" Mey hab Alarm geschlagen", prustete er ihr aufgeregt entgegen..Sie blickte etwas verwundert drein, aber als er ihr erklärte das Rahaler die Insel einnehmen wollten und zwar bei Nacht, erschien ein grimmiges Grinsen auf ihren Lippen und rasch zog sie sich ihre tiefländische Rüstung über..
Durch das morgentliche Training musste sie nicht mal mehr die Schnallen verstellen, sie hatte sogut wie ihre frühere Figur und Fitness wieder..
Die riesige Nordmannsklinge ward auf dem Rücken in die Scheide gesteckt und nachdenklich blickte sie kurz auf die Schlafecke..
"Vielleicht wäre es wirklich besser ich hätte dich nicht gehandfastet..", diese Worte hallten in ihrem Gehirn nach und sie richtete sich auf, und schob stolz die Brust vor..Sie würde es zeigen..allen zeigen..sie war eine Wölfin und Wildkatze zugleich, niemals würde man sie zähmen oder erniedigen können..
Solange ich meinen Stolz habe...
Rasch gab sie ihrem schlafenen Welpen einen Kuss auf die stirn, ehe sie hinaustrat und sich in den Sattel des Gewaltigen Kaltblüters schwang..
Sie nickte Runfastr knapp zu und so ritten sie los..spornten die Pferde zu einem immer schnelleren Galopp an, bis die Lichter des Hafens in weiter Ferne vor ihnen waren..
Beide Pferde wurden in einem nahen Stall gebracht und so zogen sie gen dem Hafen..und damit in eine Schlacht..
Verfasst: Samstag 15. März 2008, 13:43
von Evja Hinrah
Die Wölfin leckt ihre Wunden und Die Rahaler wollen Lameriast einnehmen?
2 Teil
Schon von fern konnte sie die verhassen lilanen Roben erkennen, die schwarzen Rüstungen der Rahaler Garde..
Sie ballte die Fäuste und trat näher .." Da habt ihr ja doch noch jemanden gefunden..", erklangt die von Spott gefüllte Stimme einer der Templer..
Ihr Blick glitt zur Seite zu Runfastr, dann deutete sie zum Hafen.:" Verschwindet wieder dorthin wo ihr hergekommen seid, Götter kommen nicht auf diese Insel, sie sind hier verhasst.."..
Doch auch diese Worte konnten sie nicht hindern ihre Waffen zu ziehen, ihre Fuchteleien zu betreiben und sie anzugreifen..
Evja zog schnell ihre Klinge vom Rücken und hieb auf das Gewusel ein was sie nun umzingelte, doch zuschnell ging sie zu Boden, eine Verletzung am Bein sorgte dafür..
Der Blick strich über den Himmel und es war als würde sie neue Kraft suchen und ebenso finden, der Stolz und der Wille konnte nicht gebrochen werden und so stieß sie die Klinge in die feuchte Erde und stützte sich auf, der Schmerz war auszuhalten und sie war eine sture Wölfin..
Als sie sich wieder den Rahalern zuwandt sah sie Jall, der Angur den sie vor einiger Zeit in Fuachtero gesehen hatte zusammen mit Runa..
Scheinbar konnten die Rahaler den riesigen Schamanen nicht verstehen, und sogleich humpelte sie in dessen Richtung, einen großen Bogen um die Panthergruppe machend..
"Wir dulden keyne Götter auf der Insel..Sie haben eure Freunde die Thyren geschlagen und verletzt..", dafür wollen wir ihr Blut..
Und schließlich als der Angur brummelnd sich richtung Hafen verabschiedete begann eine neue Angriffswelle und diesmal nahm sie sich nur einen vor, schwang die riesige Klinge und warf ihn zu boden..
Endlich..schoss es ihr durch den Kopf, spührte dabei deutlich die Wunde an der Seite spührend und wie das Blut am Körper herunterlief..
Als sie versuchte die Klinge an seinen Hals zu halten um die Rahaler so zu erpressen die Insel zu verlassen, sprach eine er templer, einen Zauber aus und brachte ihn damit in Sicherheit..
Es war vorhersehbar gewesen das Rahaler nicht ehrbar sind und so ließ sie es geschehen und sah wie sie auf das Schiff verschwanden, mit einer Spur Erleichterung und Stolz..
Verfasst: Donnerstag 20. März 2008, 07:30
von Evja Hinrah
Frieden Wider Willen oder Du bist doch nurn Weyb!
Evja lag in der Nacht noch lange wach und starrte an die Zimmerdecke, neben ihr hörte man ab und an das Geschnarche von Argos den Raum in ein schönes Klangparadies verwandeln..
Ein aufregender Tag und zumindest eine Hinrah war stinksauer auf sie, obwohl Evja stolz war auf das Ergebnis, kurz zuvor hatten sie noch von einer ehemaligen Priesterin gehört das Burg Eisenwart angreifen wolle zusammen mit dem Orden der Temora..
Sie konnte das nicht glauben und so hatte sie einen Grund mehr zu Burg Eisenwart zu gehen..
Natürlich war dies keinem gesagt geworden vorher, sie war ein Clansschwert und wohl in der Lage selbst Entscheidungen zu treffen die für ihren Clan gut waren..
Doch nächstes Mal würde sie ihrem Manne da mehr Vertrauen schenken, aber schließlich war auch er stolz auf das was sie dort herausgeholt hat und so war es Evja egal, ob Jolinn Herrin des Hauses, wie sie sich selbst nannte sauer war oder dergleichen..
Sie brauchte sie nicht und hatte genug Schwestern und Brüdern im Clan, welche sicherlich ihre Entscheidung nicht mit soviel Zorn aufnahmen, schließlich hatten sie sich erst einmal um anderes zu kümmern..
Zu 3/4 ein Clansschwert und 1/4 Weyb und Mah, so war Evjas Rollenverteilung im Clan und das schon lange, wer daran herumnörgelte hatte nichts als Evjas puren sturen Kopf zu erwarten, den die Claner schon mehr als gut kannten..
Verfasst: Samstag 5. April 2008, 11:49
von Evja Hinrah
Die Hand schmerzte und brachte Evja die meiste Zeit der Nacht um ihren Schlaf.. Wieso hatte sie diese Dummheit gemacht, stand sie so neben sich am gestrigen Tage, getrieben von Wut und Verzweiflung, Hilflosigkeit..
Es war genau das eingetroffen wovor sie jeder warnte, selbst früher hatte der Schamane ihr gesagt das ihre Sturheit sie irgendwann den Kopf kosten würde und sie hatte sich nicht verändert..
Die Beziehung zwischen Argos und ihr schien zerbrochen, beide waren zu stolz zu stur um sich wohl wieder zusammen zu raufen..
Während sie bewusstlos am Boden lag, der Schnitt genau an der Stelle der Pulsader, träumte sie..
Eine grüne, saftige Wiese auf der sie entlangspazierte, ihre Ahnen in der Ferne winkten ihr zu und ihr gefiel es..
Doch eine Stimme in ihrem Kopf sprach zu ihr, erklärte das die Zeit noch nicht gekommen war, das sie sich ändern müsse oder sie würde wirklich bald ihre Ahnen sehen..
Es gab irgendwo einen Weg, ein schmaler, steiler Weg den sie gehen konnte ohne sich zu verändern oder andere zu enttäuschen die sie liebte, von denen sie geliebt wurde..
Dann verschwamm alles und zurück holte sie die Realität, der pochende Schmerz in ihrer Hand, die beissende Kälte in jedem Zentimeter ihres Körpers, das sorgenvolle Gesicht Argos..
Wie immer, wenn es kaum einen Ausweg gab, kam der rettende Medizinmann und nach einer schmerzenden Behandlung und einem fürchterlich stinkenden Verband ging es Evja besser..
Der innere Teufel hatte sich zurück gezogen, sie würde gehorchen, irgendwie würde es sich vereinbaren lassen mit ihr selbst..
Als ihr wieder bewusst wurde, was nun zwischen Argos und ihr war, liefen die Tränen wieder, auch wenn sie stark war, durfte doch jeder Thyre weinen wenn es ihm seelisch schlecht ging..
Es gibt einen Weg..
Verfasst: Sonntag 6. April 2008, 13:41
von Evja Hinrah
In den unruhigen Träumen sah sie einen Falken, mit blauen Augen, ebenso wie ihre.. So sie zornig wurde verwandelte sich das sonst strahlende blau eines ruhigen Ozeans in ein dunkelblaues stürmisches, unberechenbares tiefblau in denen Donner und Blitz noch mitwirkten..
All das traf zu, ebenso für diesen Vogel, welcher mit wenigen Flügenschlägen über Hügel und Täler schwebte und alles im Blick hatte, ein Fürst unter den Vögeln, gefährlich aber auch von immenser Intelligenz befangen..
Das Aufwachen bereitete Evja immer mehr Trauer und Wut über sich selber, die Hand schmerzte, der Arm wirkte teilweise wie gelähmt und sie zwang sich selbst liegen zu bleiben..
Gehorsam..
Wenn man eine wilde Wölfin zähmen wollte musste man nur darauf warten das sie sich selbst einordnet, aber würde sie es wirklich von ganzem Herzen wollen?
Ein Wolf war ein Rudeltier, doch gab es öfter Wölfe die einfach Einzeltiere waren, konnten sie sich nicht einordnen oder waren sie zu schwach..
Wie war es hier?Hatte Evja einfach einen zu großen Stolz angesammelt um nun aufsässig zu sein?
Sie schloss die Augen um sie Sekunden später wieder aufzumachen..Sie hatte damit alles aufs Spiel gesetzt und alles verloren, zurück blieb ihr die eigene Hülle, das vergebliche Grübeln und schließlich akzeptierte sie..
Wenn sie doch nur Wolfs Gedanken hören konnte..
Verfasst: Mittwoch 16. April 2008, 11:09
von Evja Hinrah
Sie strich durch den kleinen Garten, Blüten von Äpfelbäumen und Pfirsichbäumen fielen vor ihr, hinter ihr und auf ihr haupt und sie fühlte sich fast wie in einem Meer aus verschiedenen Blüten und Farben..
Die Hand war noch verbunden, der letzte Versuch ihr Schwert anzuheben scheiterte und kurz flammte in ihr die Angst auf nie wieder dieses tun zu können, aber sie beruhigte sich wieder, hatte sie ja auch einen schweren Fehler begangen..
Sie schloss die Augen, das Gesicht gen Himmel gewandt, sie veränderte sich und es war kein schlimmes Gefühl von Verlust und Leiden, sondern sie spührte wie etwas in ihr Wuchs: Innere Stärke, Mut, der Wille und auch man mag es kaum glauben gewisse Disziplin..
Der Platz als Weib wurde hingenommen, das sie wohl nicht durch ihr Geschlecht viel erreichen konnte aber durch ihr Talent war ihr bewusster denn je zuvor..
Sie war sehr schnell, stark, wendig und das Schwert wurde ihr vertrauter als Hände und Füße..
Noch lange nicht war die Ausbildung zur Kriegerin abgeschlossen, Falks Worte hallten nach und nach..
Clanskriegerin, sie war bereit, mehr als das, alles in ihr lechzte danach, gab es nur wenige Frauen die diesen Weg wählten, hatte schon der Schamane in ihrem Dorf früher gesagt das dieser Weg bedeutete einen Teil von sich selbst zu verlieren, aber einen größeren wiederzubekommen..
Auch das sie es mit ihrem Temperament nicht schaffen könnte, sich zu zügeln und ihre Leidenschaft war ein großes Problem zwischenzeitlich und auch jetzt noch tobte manchmal ein Orkan in ihrem Herz und ihrer Seele..
Sie wuchs an jedem Tag und an jedem Ereigniss, sie wollte lernen, doch wer würde sie lehren?
Verfasst: Donnerstag 26. Juni 2008, 01:26
von Evja Hinrah
Der Tod holt einen schnell mal ein wenn man gerade an nichts dergleichen denkt..
Er kommt still und leise und hinterlässt tiefe Spuren des Schmerzes..Seine Taktik ist brutal und ausweglos, keiner kann ihm entkommen..Er ist immer da..
Er nimmt Leben die noch nicht einmal die Chance haben zu leben und nimmt uns alles was uns wärmt und was wir lieben..
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Evja schaute nachdenklich in den Sternenhimmel, erahnte das einer der Sterne ihren Sohn darstellte, der Stern glänzte hell und doch mit einer Zaghaftigkeit die nur von einem Kind kommen könnte..Vorsichtig hatte sich der Knabe in das Leben der Tiefländer geschlichen und rasch wurde es wieder herausgezogen wie in einem Sog..
Die Trauer hielt an..und dann folgte das Schweigen, er war weg, die Tage der Trauer vorbei und keiner sprach mehr ein Wort darüber..
Man sah den einen oder anderen mitleidigen Blick auf ihr liegen, doch selbst nach dem Tode des Jungen wurde die Last dieses Unglücks nicht von der Schulter der Mutter genommen..
Alles war klar..
Liebe..sie hatte richtige Liebe empfunden als sie das Kind in den Armen hielt und nun Leere..nein..Argos füllte alles aus was leer schien..
Aber auch der Tod des Freundes und Begleiters machte sie wütend und traurig zugleich..Ein Pferd konnte man nicht ersetzen nicht einfach austauschen, es war mehr als ein Tier. Ein enger Verbundener, eher ein Mensch der sich nicht auf die gleiche Art und Weise ausdrücken konnte wie man selber, doch es wusste wenn es einem schlecht ging und es schien als würde es verstehen..
Abschied nehmen fällt schwer in einer Welt, wo der Abschied geheim und lautlos vorangeht..
Verfasst: Mittwoch 3. September 2008, 20:02
von Evja Hinrah
Evja wachte auf, einsam verlassen in ihren Fellen, neben sich gähnende Leere, aber gerade dies ließ sie neuen Mut sammeln und neue Kraft tanken..
Wenn er gegangen war um Falk zu suchen bitte! Wenn er ihr keine Nachricht schreiben wollte dann so eben..
Gestern war sie endlich wiedergekommen, im Schiff hatte sie verschlafen und wachte auf als ihr ein eisiger Wind um die Ohren wehte.
Sie blinzelte verwirrt, ehe sie merkte das es ihre Freunde aus dem Norden waren. Viel hatte sich verändert und sie kuschelte sich wieder in ihren Fellumhang. Sie erinnerte sich schmunzelnd wie sie mit Runa hierhergekommen ist und sie mit den Anguren verhandelt hatten und am Ende mit einem Haufen von Essen wiedergekommen sind.
Das waren Zeiten, doch nun? Es hatte sich viel verändert sie war lange fort gewesen, auf der Suche nach ihrem Kerl und hat nichts gefunden ausser wilde Kämpfe und Zeiten des Hungerns und Jagens..
Die einsame Wölfin suchte ihre Gefährten, wo waren sie?
Als sie die Clanshalle der Bunjam betrat wusste sie das sie sich wie eine neue Fremde vorkam, erst nach und nach erkannten ihre Freunde und Geschwister wer unter den filzigen Haaren und dem verdreckten Gesicht steckte.
Evja! Endlich bist du wieder da, wurd auch Zeyt!
Ja es wurde Zeit das sie ihren Platz einnahm und den Clan mit sich zog, sie war eine starke Wölfin, hatte es vielfach bewiesen, das sie immernoch schwimmen konnte, auch wenn die Strömung stark war.
Sie musste den anderen helfen ebenso zu schwimmen und sich nicht treiben zu lassen, denn das würde den Clan nur noch mehr helfen im Sumpf zu versinken.
Falls Falk zurückkommen würde, sollte er seinen vor Stolz wartenden Clan wiederfinden.
Einer musste seine Stelle besetzen und dem Clan helfen sich zu entwickeln, wieder Früchte zu tragen und wieder als Rudel zu leben.
Finn halt ihr nach Argos zu suchen, aber als er ihr sagte das er auf einer langen Reise war, wusste sie das es keinen Sinn hatte auf ihn zu warten. Das Handfasting würde von selber sich auflösen, ganz der Tradition nach würden sie kein zweites abhalten.
Ob er das so gewollt hatte? Der Mann der sie liebte?
Sie versprach sich drei Tage der Trauer und in ihrem Herzen waren die schwarzen Banner gehisst.
Dennoch glühte langsam ein Feuer in ihr, Mut und Stärke durchströmte sie und so beriet sie sich noch lange mit Runfastr wie sie ihrem Rudel helfen konnten aufzuwachen aus dem langen Dämmerschlaf..
Die Wölfe heulen wieder, hört nur zu..
Verfasst: Donnerstag 11. September 2008, 19:44
von Evja Hinrah
Was bedeutete es eine Tiefländerin zu sein, eine Hinrah?!
War es mehr als ein Städter es sich vorstellen konnte oder weniger..Was dachten die anderen wenn sie die riesigen Thyren erblickten, die sich trotz der Größe und ihrer Stärke nicht bewegten als wären sie unfähig, sondern sie liefen im Rudel, wie ein Wolf welcher sich langsam anpirschte an seine Beute..
Thyre zu sein bedeutete mehr für Evja, der Gedanke anders zu sein als jetzt ließ sie grauenhafte Träume haben und unruhige Stunden..
Sie dankte den Ahnen das sie ihre Seele ausgesucht haben um sie auf die Welt zu schicken um etwas zu erleben was nicht jedem vergönnt wurde..
Der Teil des Rudels
Ein Jeder ist wichtig in diesem Gefüge, es gibt kleine und größere Wölfe, Wölfe in jeder Farbe und Wölfe die stärker waren als andere.
Sie waren Leitwölfe, die Anführer des Rudels und sie bestimmten, doch nie so das das Rudel unzufrieden wäre.
Jeder wurde seine Rolle gerecht. Thyren waren wie Wölfe, gerade diese Verbundenheit und Gleichheit zu den anmutigen, unberechenbaren Tieren machte die Tiefländer stolz und bestärkte sie in ihrem Sein.
Ob nun Handwerker oder Krieger, Schamane oder Medizinmann, sie waren wichtig für das Rudel.. Ein jeder und jeder Charaktär gestaltet den Clan, gibt ihm verschiedene Facetten und lässt ihn bunter und fröhlicher aussehen.
Evja war zum Anfang ein kleiner Wolf gewesen, erschütterlich und von den Erfahrungen gekennzeichnet, aber sie ist über sich selbst hinausgewachsen und hat viele Sprünge gemacht, gefährliche Sprünge..
Sie war eine einsame Wölfin gewesen, lange im Herzen allein.
Doch der Clan war geschrumpft und diejenigen die blieben die wurden in das Herz gesperrt und der Ruf nach draussen war laut, auf das alle Hinrahs den Ruf aus der Heimat hören sollten und ihren Weg fanden..
Verfasst: Montag 15. September 2008, 19:28
von Evja Hinrah
Die neue Führung
Evja hatte gerade einen Stapel Holzstämme säuberlich auf ihre Arme gestapelt und war balancierend dann in den Clan gestapft. Fast hätte sie den unbekannten Thyren dabei umgestossen und sogleich rutschte auch noch die verflixt große Fellmütze über ihre Augen..
Was sich dann im Laufe des Gesprächs rausstellte war das es Burkhard war, der Sohn ihres Schamanen und Schüler von Falk..
Ihre Augen wurden immer größer und respektvoller als sie zu dem Tiefländer aufblickte.
Sie konnte es kaum glauben das nun endlich jemand gekommen war um den Clan zu führen in eine bessere Zukunft.
Burkhard war anders als Falk, doch Evja wusste sie würde ihren neuen Jarl ebenso behandeln wie sie Falk behandelte. Respekt sollte ihrem Jarl gezollt werden und jeder sollte die erstarkten Hinrah weit raus hören.
Die Führung war gegeben, der Clan stark in seiner Basis nun fehlten noch die Wölfe.
Neue Wölfe braucht der Clan
Auf ihren Ruf hin, auf den Ruf des Clans kamen viele neue Wölfe von weither zu den Hinrahs, sie trudelten einer nach den anderen herein.
Alte Wölfe, die sich schon etabliert hatten wachten nun langsam aus ihrem Dämmerschlaf auf und der Clan wurde zum Leben erweckt..Überall herrschte reges Treiben, viele neue Schwerter ob Krieger oder Schützen kamen um den Clan zu stützen.
Auch eine alte Thyrin, hohe Schamanin wie sie wohl dachte und auch Burkhards respektvoller Blick und seine Begrüßung ihr gegenüber lies sie das vermuten.
Sie hatte Burkhard dazu verholfen ein Wolfskrieger zu werden. Sie war alt und weise und würde dem Clan sicher helfen in seiner spirituellen Entwicklung.
Sie mussten die Traditionen wieder auffrischen welche lange nicht mehr in ihre Ohren drang, doch nach denen sie leben wollten und mussten.
Verfasst: Montag 22. September 2008, 07:44
von Evja Hinrah
Der stumme Streik
Sie biss sich fest auf die Lippen als sie am nächsten Morgen aufstand, im Traum hatte sie eine brilliante Idee gehabt den anderen Tiefländern zu zeigen das sie sehr wohl im Stande war auch auf die Worte die ihr und ihrem Clan entgegengeschleudert wurden zu reagieren auf ihre Art und Weise..
Vielleicht war sie zu jung alles zu begreifen, vielleicht hatte sie nicht genug gelernt bisher, aber sie war immer noch Sie selbst und bevor sie je wieder ein Wort sprechen würde, müsste ein Wunder geschehen.
Fürs erste hüllte sie sich in Schweigen, bis den anderen auffiel das sie vielleicht doch nicht so wertlos war und sie respektierten wie sie war.
Verfasst: Sonntag 28. September 2008, 23:03
von Evja Hinrah
Evja konnte ihr Glück kaum fassen selbst nach dem Aufwachen musste sie sich erstmal in den Arm zwicken, das konnte doch nicht wahr sein und war es trotzdem. Ihre Schwester ihre geliebte verloren geglaubte Schwester stand vor ihr.
Sie hatte überlebt und war wohl nicht die einzige gewesen, doch hatte sie wohl in den Tagen wo sie hier war schon einiges gehört über den Sturkopf Evja.
Das Gesicht verdüsterte sich etwas sie erinnerte sich an früher wo sie da schon immer versuchte ihr irgendwas beizubringen so würde sie sich sicherlich nun auch ihrer annehmen um aus ihr einen " guten " Ridder zu machen, der keine Flausen mehr im kopf hatte und die Sturheit ablegen würde..
Aber konnte man etwas ablegen was die Natur einem mitgegeben hatte?Was sie als Mensch im Clan irgendwie ausmachte? Sie schüttelte den Kopf und streckte sich lang.
Als dann später der Städter vorbeykam war ihre gute Laune wieder da und so wurde er nicht wie die anderen empfangen sondern deutlich herzlicher als sich sonst eyn Städter erträumen könnte.
Sie redeten ausgelassen und Evja vergaß sogar für ein paar Momente das er Städter war.
So wollte er ihre Traditionen nachahmen wie den Schluck ins Feuer zu gießen oder auch die Begrüßungsformel.
Dennoch kamen immer wieder Sachen zur Sprache die sie nicht mochte und die ihn doch als den Städter entlarvten den sie so sehr hasste.
Sie hatte irgendwie gehofft mal einen Städter zu treffen der das Volk respektierte und dennoch irgendwie nicht Städterhaft war.
Nicht gierig nach Gold und nicht Größenwahnsinnig..
Keiner der mit Sachen um sich warf nur um zu beeindrucken, es war nicht ihre Natur und würde nie die ihre werden, alles was für sie wichtig war, war viel wertvoller!
Verfasst: Donnerstag 16. Oktober 2008, 22:04
von Evja Hinrah
Ohne das sie wusste wolang sie ritt sah sie um die Wegbiegung ihre Thyren und einige gerüstete Städter. Als sie schließlich näher ritt erklärte Spjall das die Wölfe wohl kommen würden und das sie einen raffinierten Plan hätten jene zu fangen.
Spjall, ein Städter und sie sollten einen der wölfe mit einem aus gold-gewebten Netz fangen doch der Städterkerl Hudgarr war wohl sein Name lies sich wohl schnell davon abbringen als Evja ihm die Meinung sagte wohl ob seines Helmes. Im Nachhinein würde er wohl recht glücklich über seine Entscheidung sein.
Sie zogen durch den Wald und erblickten tote Wölfe überall auf dem Gras sah man Blutflecken und die Werwesen labten sich an dem Blut.
Die Thyren hassten diese Wesen, sie hatten ihre Wölfe umgebracht. Schwestern und Brüder, verwandt im Geiste und waren selbst überhaupt nicht wolfsähnlich ausser ihrem Aussehen.
Spjall und Evja warfen sich mit dem Netz auf eine große Wölfin und zwangen sie so zu Boden, beide wurden verletzt durch Bisse und durch den Schlag ihrer Krallen. Mächtig war die Kraft doch durch das goldene Netz mochten sie zu ihrem Glück nicht die volle Kraft bemerken des Wolfes.
Die Städter hantierten gerade mit dem anderen Wolf rum, während sie immer noch versuchten dieses Werwesen zu bändigen welches unermüdlich strampelte und zuschnappte.
Aus der Wunde an der Schulter und dem Oberschenkel flossen reichlich Blut und benetzten Kilt und Stiefel mit ihrem eigenen Blut.
Spjall sah auch nicht besser aus dessen Brustschutz einen riesigen Riss aufwies aus dem ebenso Blut strömte.
Dann endlich kamen die Fuchtler und auch Rafael und lähmten den Wolf mit Tränken und ihrer Fuchtelei.
Sigfastr stand schützend vor Evja, wusste er doch welch Schmach es war vor den Städtern sich verletzt zu zeigen. Auch wenn ihr Gesicht weiterhin verbissen war und sie sicherlich in einem Krieg weitergekämpft hätte so war diese Schlacht nun vorbei.
Die Wölfin musste ihre Wunden lecken und nach Hause reiten.
Der Weg war anstrengend und ein weiteres Werwesen stellte sich ihnen in Bajard in den Weg. Nun wurde auch Sigfastr verletzt und so kehrten drei Wölfe in die Halle Grimwoulds ein und tranken auf den Sieg und auf die fast beendete Aufgabe Wolfs.