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Verfasst: Samstag 26. August 2017, 17:07
von Vanea Stojka
*ein sauber abgefasster Bericht auf Papier wird Thorim und Thoria zugestellt bzw. auf deren Arbeitstisch hinterlegt. Wenn sie die Zeilen lesen wird zumindest Thorim die Handschrift von der EINEN wiedererkennen könnne.*

25. Ashatar 260 Kurzer Bericht des Kräutersammelkommandos.

Cirmias Mahal Kal Dar und Thorim,
wie angeordnet haben doz ewig Gleichen, also wir, die Aufgabe durchgeführt. Wie es scheint sind doz Grenzwächter arglos und haben uns zum Kräutersammeln passieren lassen. Ahk habe während der Kräuter und Pilzsuche mehrere Runden duch das Zielgebiet gesammelt und bin dabei auf nur wenig Bevölkerung gestoßen. Der Feind scheint sich entweder heimlich vorzubereiten oder geht arglos anderen Aufgaben nach.
Rund um die Burg gibt es viele Bäume welche es erlauben nahe heranzukommen. Leider scheinen alle Häuser recht trutzig mit kräftigen Eichentüren was eine direkte Erstürmung der Häuser um die Burg herum erschweren wird. Es sei denn Tambar, Rigo oder Magnir nehmen Anlauf und werfen sich gegen doz Türen.
Auf doz Mauern patroullieren nur wenige Wachen welche aber recht misstrauisch sind. Ahk wurde sogar von einem vorbeikommenden Einwohner befragt was ich hier wolle. Doch als ahk meinen Pilzkorb vorzeigte und ihn mit dem Gruß des Feindes begrüßte ließ er mich ziehen.

Falls wir uns anschleichen sollten, könnten wir mit Leiter oder Seilen schnell nach oben gelangen. Vielleicht wäre aber für manche Kaluren ein mobiler Flaschenzug die schnellere Wahl.

Falls dar noch Fragen hast stehe ahk gern zur Verfügung.

Graik-Langeiner V

Verfasst: Samstag 26. August 2017, 19:47
von Varcuvius
Zeichnungen, die mehr wie geometrische Konstrukte wirkten als etwas wirklich erkennbares, lagen auf seinem Arbeitstisch. Ein Wirrwarr von Punkten, Symbolen, Kreisen und Verbindungslinien. Neben diesen Aufzeichnungen jeweils eine Bezeichnung, in diesem Fall: "Sphäre 1L 482 XG - Unbekanntes Wesen, erste Sichtung".
Er blätterte durch die Pergamente auf seinem Tisch und fand zu seiner Überraschung einen aus der Reihe tanzenden Schrieb, ein überholter Bericht über die Befestigungen Adorans sowie der umliegenden Ländereien, datiert auf den 14. Eisbruch 260.
'Wie ist das denn hier rein gerutscht? Ich muss meine Unterlagen mal wieder anständig sortieren', ging es ihm mürrisch durch den Kopf. Aber da er es schonmal in der Hand hielt, las sich der Bericht auch schon wie von selbst. Einzelne Passagen fielen ihm dabei besonders ins Auge:
  • "Westtor: knapp unter einem Dutzend sichtbarer Wachen im Bereich Westtor+Regimentsinsel. Befestigung klassifiziert als Bollwerk."
    [...]
    "Nordtor der Stadt augenscheinlich schwach an Befestigung und Wachposten. In der Regel 4 Wachen zu sehen, 2 auf Zinnen, 2 am Tor. Günstiger Angriffspunkt."
    [...]
    "Augenscheinlich keine Patrouillen zwischen Adoran und den umliegenden Siedlungen während meinem Überflug."
Gerimor war in der Hinsicht ein recht spezielles Land. Es schien, dass zu den meisten Stunden die Ortschaften und Wachposten wie leergefegt waren, nur um dann zu bestimmten Zeiten mehrere Dutzend Soldaten ins Feld führen zu können. Wer zu den 'falschen' Zeiten kundschaftete, würde wohl oder übel ein ungenaues Bild des Feindes zeichnen. Daher landeten bei ihm fast alle Berichte dieser Art irgendwann in Ablage P.
So fristete auch dieses Pergament seine letzten Momente knisternd im Kaminfeuer, und der Magier widmete sich wieder seinen eigentlichen Aufzeichnungen.

Verfasst: Sonntag 27. August 2017, 19:31
von Chrom Felsschlaeger
Holz, Nägel, Eisenbänder, Hammer, Säge und Stecheisen, alles Hatte Chrom in ausreichender Menge, also konnte es losgeht mit dem Bau der Sturm und Schutzkonstrukte für den Angriff.
Chrom begann schon mal mit dem Zuschnitt der einzelnen Holzstücke und hoffte das Thorim bald dazukommen würde. Thorim würde als erstes Fingerdicke Weidenschösslinge schneiden müssen für das Holzgeflecht der Leichten Schutzwände. Diese waren am einfachsten und schnellsten herstellbar. Dafür würden zwei Bündel pro Schutzwand reichen. Da Baznuk drei Stück bestellt hat brauchen wir also sechs Bündel. Die Vollholzkonstrukte würden mehr Arbeit und Zeit bedürfen.

Als Thorim kam hatte Chrom schon einiges geschafft. “Cirmias zum Gruße Thorim, gut das du kommst du musst zum Sumpf und Fingerdicke Weidenschösslinge schneiden, wir brauchen sechs Bünden für das Flechtwerk“ Thorim brummte unwirsch und Chrom sah ihm an das ihm der Auftrag nicht wirklich behagte.

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Verfasst: Montag 28. August 2017, 14:31
von Baznuk Donnerfaust
Johanna Hohenhain hat geschrieben:*Ein Schreiben für Baznuk, das andere als Kopie für die Ablage - lesbar für die Geweihtenschaft und Sir Ernst.*
  • Der Lichtherrin Segen mit Dir, Baznuk.

    Ich antworte dir in meinem eigenen Namen und nicht jenem der gesamten Kirche Temoras. Die genauen Umstände und die dahinter liegenden eurer geplanten Offensive gegen einen bestimmten Teil des alatarischen Reiches ist mir unbekannt. Möge Cirmias euch jedoch Stärke, Vernunft, Kraft und Schutz gewähren.
    Ich selbst werde mich aus diesem Akt aussschließen müssen, so wie ich als Priesterin die Akoluthen des Klosters auch nicht auf Grund und Boden des Westreiches sehen möchte. Es ist für sie zu gefährlich.
    Eure Anfrage möge an Sir Ernst von Eichengrund weitergeleitet werden, doch liegt die primäre Aufgabe der Klosterwache vor allem im Schutz des Klosters und des Lichtbaums, so wie der Geweihtenschaft. Wie er gedenkt die Klosterwache in diesem Vorhaben einzusetzen werde ich in seine Verantwortung legen.
    Zwar wurde ich nicht in militärischer Taktik ausgebildet wie viele der berühmten, kalurischen Krieger, doch hege ich gewisse Sorgen und Bedenken. Die Bewohner Wetteraus werden sich sicherlich recht pragmatisch in den Schutz Rahals und Düstersees zurückziehen, zwei gut durch Mauern befestigte Städte. Sie werden nicht darauf warten, dass man sie in jener Siedlung festhält und bekehrt. Für sie wird es ein Angriff gegen ihre Freiheit sein, gegen ihre gewählte Art zu leben, gegen ihre Heimat, ihr Reich. Die Bewohner des Westreiches sind verblendet von Alatars Trug, Lüge und seinen Versprechen.
    Abweisend reagierten auch die Menschen Lichtenthals, als eine Armee in ihr Land eindrang um ihnen die "Augen zu öffnen", ihnen eine für sie gerechtere Lebensweise und Ansicht zu bringen.
    Sollte es jedoch Menschen geben, welche diese Gelegenheit nutzen möchten oder den Wunsch verspüren mit einem Priester der Lichtherrin zu sprechen, mehr zu erfahren, so dürft ihr sie an mich verweisen, an das Kloster der Lichteinigkeit. Dort werde ich mir nach Möglichkeit Zeit nehmen mich ihrer Seelen anzunehmen: Wenn sie freiwillig zu uns kommen.
    Aber selbstredend verurteile ich es nicht, wenn mein Glaubensbruder Antorius seinen nahen Freunden aus dem Nilzadan beisteht, es wird mir aus gewissen Umständen leider nicht möglich sein.


    Möge die Schwertmaid ihre Flügel über die lichten Streiter legen.

    Johanna Hohenhain
Antorius hat geschrieben:*In ähnlicher Tonlage wird ein Schreiben an Baznuk geschickt werden - ebenso liegt ein Schreiben an die geweihtenschaft und Klosterwache aus.*

Der Herrin Segen und Schutz mit dir, mein Bruder

Auch ich antworte dir nicht als gesamte temoranische Kirche, sondern
aufgrund meiner eigenen Überzeugung und Einschätzung der Lage.
Ich sehe eure Offensive mit großer Sorge, ist dies nicht das erste
Scharmützel zwischen euch und den Dienern des Panthers die dort alle
seit Jahren schon ansässig sind.
Doch ich kann verstehen warum ihr es aufgrund der Bedrohung so
nahe am heiligen Berg auf euch nehmt.

Ich halte es für vermessen mit Gewalt anderen unseren Glauben nahe
bringen zu wollen, sollten sich jedoch in dieser Offensive Menschen
auf dieser Seite finden die mehr über Temora erfahren würden, so
wird sich denen gewiss angenommen werden von meiner Seite her.

Auch stimme ich Hochwürden Hohenhain zu, dass unsere Akoluthen nicht
den Boden des alatarischen Reiches betreten werden. Die Gefahr ist
nicht zu unterschätzen.
Ebenso stehe ich voll und ganz hinter den von meiner Glaubensschwester
aufgeführten Bedenken was eine Besetzung Wetteraus betrifft.
Aufgrund dessen, dass wir gerade erst von einer wichtigen Mission
zurückkehrten, welche die Angehörigen der Faust betraf und wir
dahingehend noch Vorbereitungen im Kloster zu treffen haben kann ich
im Augenblick nicht dem Kloster und den Meinen dort fern bleiben.

Meine Gebete werden dich und die euren begleiten und ich bedauere es,
dass ich dir diesmal nicht folgen kann.

Möge die Herrin dich und die euren behüten und leiten

gez. Antorius"



Nur mässig war er Begeistert über die Absage der Geweihtenschaft Temoras. Er ärgerte sich ein wenig über die passive Rolle Ihrer Dienerschaft, doch stand es Ihm nicht zu Ihre Entscheidung anzuzweifeln. Ein freundliches Anwortschreiben wird in Richtung des Klosters zurück geschickt.

Des Vaters im Fels,
Dem Götterberg Nilzadan,
und seinem erschaffenen Volk den Khaz Aduir und allen freien Menschen zu Ehr.
Mit Cirmias Segen richtet der Berg seine Grüße an
die Geweihtenschaft der Herrin Temora

Trotz der Ablehnung unserer Bitte um Unterstützung richte ich meinen Dank an dar beiden für euren offenen Worte. Dar habt eure Gründe, die es mir nicht im geringsten zustehen anzuzweifeln oder zu hinterfragen. Wir nehmen eure Worte auf, wie sie gesprochen wurden, ehrlich. Cirmias Volk wird darüber nor grollen und die Entscheidung der Dienerschaft Temoras akzeptieren.

Der Verbund der Klosterwache soll keineswegs unsere Offensive Unterstützen, Ihre Pflichten liegen auf anderem Ort. Dennoch würden wir einen Streiter Temoras nor von unserer Seite weisen sollte er den Kampf führen wollen.

Jene Bewohner die nach vorübergehender Besetzung weiter in den Westen ziehen wollen wird der Weg nicht versperrt. Sie treffen Ihre Wahl. Jene die nicht gehen, die bereit sind zu zuhören werden jegliche Unterstützung bekommen die wir aufbieten können. Unter Zwang oder Gewalt streben wir die Missionierung nicht an. Doch für eine freie Entscheidung brauch man einen Ort an dem man für seine Entscheidung nicht geächtet wird. Jene die sich für den Westen entscheiden tragen die Verantwortung für Ihr tun eines Tage auch.




Für Cirmias,
für den Berg

Baznuk Donnerfaust
Meister der Bauhütte

[img]http://fs5.directupload.net/images/160715/687pg55s.png[/img][img]http://www.bilder-upload.eu/thumb/f673f3-1503433664.png[/img]

[img]http://fs5.directupload.net/images/170615/8ieyp72b.png[/img]

Verfasst: Freitag 1. September 2017, 14:59
von Chrom Felsschlaeger
Es waren schon einige Stunden vergangen und Chrom hatte alles für die Pfeilschutzwände vorbereitet als Thorim laut fluchend mit seinem Scheppbeisser voll bepackt mit Bündeln an Weidenschösslingen. In seinen Stiefeln quatsche es bei jedem Schritt und er hinterließ eine Spur von nassen Stiefelabdrücken.
Brroo noch mal mach ich das nicht, da wachsen einem ja Schwimmhäute zwischen den Zehen, - da sind deine Weindenzweige, ich hoffe du bist zufrieden.“

Chrom verbarg sein schmunzeln in dem er seinen Blick in Richtung Boden richtete, dann ging er zu dem Beisser und begutachtete Thorims Ausbeute. “ Fein, fein, das ist genau die richtige Stärke an Zweigen, die Lege ich jetzt ins Wasser damit sie weich werden, dann lassen sie sich besser einflechten. Gehe du erstmal nach Hause und ziehe dir was Trockenes an sonst holst du dir noch was weg.“
Grummelnd und fluchen stapfte Thorim den Pfad entlang der zu seinem haus führte und Chrom schafft die Bündel zum Gebirgsbach der nahe seines Hauses vorbei floss um diese zu wässern.

Verfasst: Samstag 2. September 2017, 20:25
von Baznuk Donnerfaust
Es waren die letzten Tage vor der Offensive. Die Vorbereitungen selbst waren fast abgeschlossen. Proviant und Versorgung der Truppen. Leitern und andere Erstürmungs- Gerätschafen. Reichlich Berichte über Erkundungen und Vorgänge in der Au selbst wurden eingeholt. Nun fehlte nur noch eine Abschluss Besprechung mit dem Heerführer seiner Legion, Thorim selbst wird den Angriff führen unter den gestellten Bedingungen der Bauhütte.
Für viele aus seiner Legion würde es nicht leicht werden dieser Art des Kampfes zu folgen, doch war es für den Erfolg von essentieller Bedeutung. Baznuk selbst hatte großes Vertrauen in seine Fähigkeiten, in seine Führung. Die kommende Ehelichung nur 2 Tage vor der Offensive lenkte den Priester bisweilen auch nicht mehr ab, die zu Ehelichenden waren vertraut miteinander über viele Jahre, somit hatte der Priester auch keine Zweifel.

Die Entscheidung über Erfolg oder Misserfolg, kluge oder dumme Entscheidung, Weitsicht oder Einfältigkeit würde schon bald über sein gesprochen werden. Sein Volk wird über Ihn richten, Cirmias selbst wird sein tun bewerten. Es war eine stetige Angst in der Gussform des Priester, dem Vater selbst zu missfallen, seinen Ansprüchen nicht gerecht zu werden. Zeit.

Verfasst: Sonntag 3. September 2017, 08:15
von Chrom Felsschlaeger
Nach dem die Weidenzweige lange genug gewässert waren wurden diese mit den vorgefertigten Holzstangen zu einer Schutzwand verflochten die man leicht vor sich her tragen konnte um sich so vor dem Beschuss mit Pfeilen und Bolzen zu schützen. Zwei angespitzte Pflöcke rechts und links am unteren Rand und eine bewegliche Stange an der Rückseite ermöglichte es dass das Flechtwerk als Schutzwand auch standfest aufgestellt werden konnte. Damit war ein Teil Baznuks Bestellung fertig.
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Verfasst: Montag 4. September 2017, 20:46
von Chrom Felsschlaeger
Schon am nächsten Tag machte sich Chrom wider an die Arbeit, er war schon spät dran da die Offensive schon morgen beginnen sollte und da mussten alles bestellten Gerätschaften fertig sein.
Und so baute er auch die massiven Schutzwände auf Rollen für den schweren Beschuss und gab mit einer Schiefertafel in der Bauhütte bescheit dass alles bei ihm am Haus abholbereit wäre.
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Verfasst: Dienstag 5. September 2017, 19:15
von Baznuk Donnerfaust
Selbst die besten Vorbereitungen können keinen Sieg bringen wenn die Legion kurz vor der Offensive zu groß teilen an der Walross Grippe erkrankt ist. Bis auf weiteres muss die Offensive verschoben werden um den Schutz des Berges sicherzustellen.