[Quest] Zwischen Alb und Traum (Teilnahme erwünscht!)

Gast

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...



(wird geändert...)
Zuletzt geändert von Gast am Freitag 20. Dezember 2013, 23:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Albertus Kaemmerer
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Beitrag von Albertus Kaemmerer »

Auswirkungen für Nelya Virr:

*In den nächsten Tagen wird Neyla, sofern sie Zeit findet zum Schlafen, lebhaftere Träume haben. Sobald sie einschläft durchlebt sie die Träume intensiver, wobei ihr ein regelrechtes Martyrium auferlegt wird. Zum einen entfindet sie immer eine stärker werdende Freude und Geborgenheit, und gar ihre Mutterinstinkte werden gereizt. Jedoch gleichzeitig wird sie in tiefste Verzeifelung gestürzt, wobei die Verlustangst ein immer wiederkehrendes Thema für sie darstellt. Trotz der heftigen Gefühlswallungen, welche sie durchleben wird, wird sie der Meinung sein, dass diese von ihren inneren selbst ausgehen. Aber in ihrem Hinterkopf wird sich immer weiter etwas manifestieren... sie ist nicht allein wenn sie Aufwacht, irgendwer oder irgendwas ist da bei ihr oder war dort bei ihr. Es hat sie beobachtet, ist in ihrem Traum gewesen, doch wenn sie sich umblickt, wird sie niemand fremden erkennen.

War es also doch nur Einbildung?*
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Albertus Kaemmerer
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Beitrag von Albertus Kaemmerer »

Auswirkungen für Silea Goldblum:

*In den Nächsten haften den Träumen von Silea eine Mischung aus verschiedensten Gegensätzten an, sodass ihr Geist regelrecht hin und her gerissen wird. Zum einen wird sie in einen der Träume ihren verschiedenen Bruder retten können , doch im gleichen Zuge wird sie ihrer eigenen Sterblichkeit überdeutlich bewusst, gerät in Panik gepaart mit tiefster Verzeifelung, darüber hinaus wird sie das Gefühl haben, von allen verlassen zu sein ... Allein ... in der Dunkelheit und niemand hört ihre Rufe.

Trotz der drastischer werdenden Gefühle in den Träumen, wird sie davon ausgehen, dass diese von ihr selbst enstiegen sind, doch etwas wird sie weiterhin bemerken sobald sie aufwacht. Da ist oder war was bei ihr, hat ihr zugesehen - hat sie vielleicht gar angelächelt? Jedoch wenn sie versucht dies zu verifizieren wer dort ist, wird sie merken, dass niemand unbekanntes bei ihr ist.*
Zuletzt geändert von Albertus Kaemmerer am Montag 30. Dezember 2013, 13:43, insgesamt 3-mal geändert.
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Albertus Kaemmerer
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Beitrag von Albertus Kaemmerer »

Auswirkungen für Ashlin Oknei:

*In den folgenden Tage ist die Welt in ihren Träumen wahrlich bunt. Ihr Geist wird durch eine wohlige Wärme durchflutet und sie kann sich durch und durch geborgen fühlen. Auch die Freude manifestiert sich immer weiter und wechselt gar in höchsten Exzesse und bekommt extatische Ausmaße. Selbst das tiefste Schwarz macht ihr nichts aus und sie kann alles besiegen. Selbst wenn sie mit hochrotem Kopf aufwacht, aufgrund des geträumten wird sie davon ausgehen, dass sie allein für diese Gefühle verantwortlich ist. Was ist nur los mit ihr? Könnte sie sich fragen, aber als antwort bekommt sie nur, dass dort etwas war. Schlimmer also als gedacht? Hat ihr etwa jemand dabei zugesehen in ihren Träumen. Das kann doch gar nicht sein?...

oder doch?*
Zuletzt geändert von Albertus Kaemmerer am Montag 30. Dezember 2013, 13:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Albertus Kaemmerer »

Auswirkungen für Corakas:

*Sobald ihm das Schlachtfelde ruhe gönnt und Corakas schlaf findet, geraten einige seiner Gefühle völlig außer kontrolle. Zum einen wird er sich als König der Welt fühlen können. Er besitzt dort einfach alles, so viel Gold wie er nur essen könnte, soviele Waffen, dass er unter ihrem Gewicht zusammen brechen würde. Hach wie ist das Leben schön, mit schier nicht endenwollenden Jungfrauen und einem Prunkbau, welcher jeden von Stand neidisch machen würde! Doch so wie wunderbar das auch alles ist in seinem Traum desto zerstörerisch wird das folgende. Die Wände brechen auf und Blut fließt durch diesen und versucht Corakas zu ertränken, während die Hände der Frauen ihn versuchen hinab zu ziehen. - Heiterkeit, Wollust, Verzeiflung, Todesangst und Tod sind immer wiederkehrende Themen, welche Corakas heimsuchen werden in seinen Träumen. Doch wird er das Gefühl nicht los beim Aufwachen, dass er dabei beobachtet wurde ... jedoch nicht von einen seiner Kameraden sondern von etwas anderes.

Wird es ihm Heimsuchen? Oder bekommt er eine "schlichte" Kriegsneurose?*
Zuletzt geändert von Albertus Kaemmerer am Montag 30. Dezember 2013, 14:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Albertus Kaemmerer »

Auswirkungen für Tarya Erskine:

*Auch für Tarya werden in der nächsten Zeit die Träume deutlich lebhafter. Beim aufwachen beschleicht sie das Gefühl, dass etwas da gewesen ist bei ihr, und damit ist nicht Ernst gemeint, sondern etwas kaum fassbares und nicht stoffliches. Ein dreißter Voyeur! Doch ist dieser im Zimmer nicht zusehen beim aufwachen.

Tarya durchlebt Höhen und Tiefen in den nächsten Tagen. Zum einen erfährt sie die Liebe und Geborgenheit ihrer Nächsten, eine wohlige weiche und herzliche Wärme erfüllt ihren Geist. Zum anderen manifestiert sich das Gefühl des völlig allein seins, gar schlimmer, es sind zwar Menschen anwesend, doch wird Tarya völlig von diesen ignoriert. Dazu schleicht eine düstere pech schwarze Melancholie in ihre Träume.

Auch wenn diese Gefühle von ihr aus kommen,- wer ist da noch bei ihr? Wird er ihr helfen, um durch die schweren Teile zu kommen? Wird sie ES je sehen? Oder ist alles doch nur Einbildung und die Arbeit ist einfach zu viel in letzter Zeit?*
Zuletzt geändert von Albertus Kaemmerer am Montag 30. Dezember 2013, 15:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Albertus Kaemmerer »

Auswirkungen für Carlos Viento:

*Carlos hat dieses schwer fassbare Gefühl, dass ihn etwas oder jemand beobachtet wärend er träumt. Ob er meint, dass es seine Mutter ist bleibt dahingestellt. Seine Träume werden eine stärker werdende Mischung aus Erotik, Extrase aber auch den gewaltsamen Tod von ihm durch hinterhältiges Eingreifen Dritter. Daher wird in den einem oder anderen Traum es so sein, dass er während des Geschlechtsachtes von einem Unbekannten, gesichtlosen Henker, getötet wird, und sich seine Gespielin anschließend an seinem Blut labt und eine noch größere Freude entfindet als zuvor

Und dabei schaut noch jemand zu? Hat es etwas mit dem Schriff zu tuen, mit der Insel? Oder sollte er einfach mehr Trinken um den Kopf wieder "klar" zu bekommen.*
Zuletzt geändert von Albertus Kaemmerer am Montag 30. Dezember 2013, 16:03, insgesamt 3-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

Sanftes Schimmern war am Rande ihres Blickfeldes zu erkennen.
Den Blick in eben jene Richtung gewand, hörte sie nun ein leises immer
wieder kehrendes Klirren.
Beinahe schon rythmisch wuchs es mit jedem Schritt, den sie darauf zuging,
weiter an bis sie es gänzlich identifizieren konnte. Es war das Klirren von
Schwertern, ein Geräusch welches ihr so wohl bekannt war, wie der eigene
Herzschlag. Sie blinzelte und versuchte zu fokussieren, wer dort kämpft.
Das eigene Schwert ... wieso hatte sie ihren Waffengurt um... und dann
auch noch über dem Nachthemd ... wie merkwürdig ...

Sie zog ihr Schwert und ging in einen lockeren, festen Stand über.
Das Licht wurde heller, es ging aus einer der Ecken hervor...doch war es zu
hell um dahinter etwas zu erkennen...


Den Blick wieder auf die surrenden Schwerter gerichtet, ihr eigenes angehoben ....
es waren Menos und Artratus die dort kämpften,
einer dieser üblichen Kämpfe unter Brüdern, um zu messen wer der Stärkere ist.

Sie schmunzelte und schüttelte den Kopf ... das war wieder typisch für
die beiden ... sie lies ihr Schwert sinken und beobachtete die beiden ...
es erfüllte sie mit Freude ihre Brüder so zu sehen, doch irgendwas
stimmte hier nicht. Sie konnte es nicht greifen, konnte nicht erfassen was
es war ... die beiden blickten einander so verbissen an ... die Gesichter
zu Fratzen verzerrt ... was war hier nur falsch ... es fühlte sich wie eine
Präsenz an, die ihre Brüder dazu anstachelte ... gar anfeuerte ...
Wie das Licht aus der Ecke des Raumes, strömte das Gefühl durch den
Raum ....
ihre Atmung wurde schneller ... der Blick ging verzweifelt
suchend durch den Raum ... das Klirren der Schwerter wurde lauter ...
sie musste etwas unternehmen, die beiden würden sich noch die Köpfe
einschlagen ... das war nicht richtig ... nur ein Traum ... nur ein Traum ...
sie musste es beenden ... ihre Klinge wurde angehoben ... als würde sie
von fremder Hand gelenkt ... ein erschrockener Aufschrei entwich ihrer
Kehle, doch da war sie schon vorgesprungen ... Menos Klinge sauste
vor in Richtung des Magens ihres ältesten Bruders ... sie wollte ihre Klinge
hochziehen um die von Menos abzuwehren, doch ihr Körper gehorchte ihr
nicht ... anstatt den Stoß zu parrieren, sprang sie der Schwertspitze in
den Weg ... versperrte Menos so sein Ziel ... und wurde selbst zu eben jenem.
Ein letzter Atemzug entwich ihrem Leib ... ein brennender Schmerz
entzündete sich aus ihrer Körpermitte heraus ... sie hatte das Gefühl zu
zerreißen und sank auf den Boden zu. Menos und Atratus standen über
ihr ... mit zufriedener Miene betrachteten sie ihre kleine Schwester,
wärend sich um sie herum das warme Blut ausbreitete.
Der Kopf wand sich geschwächt auf die Seite und ruhte so auf der Wange ...
ein Blick unter dem Lichtstrahl hindurch ... Augen ... ein weiterer Blick der auf ihr ruhte ...

Sie schrie so laut sie nur konnte ... doch blieb es still ... das Licht schien
ihre Stimme zu verschlucken ... unter ihr tat sich eine Grube auf ... dunkel
und tief ... sie fiel und fiel .... das Licht über ihr verschwand in der Ferne...
ihre Brüder verschluckt in eben jenem hellen Schein, der sie mit sich riss.
Sie ruderte mit ihren Armen, versuchte sich an irgendetwas festzuhalten,
doch es schien kein Ende zu haben, die Grube war bodenlos ... endlos ...
Sie war allein ... hilflos ... sie wünschte sich so sehr, dass es ein Ende hatte.
Ein letzter Schrei ... dann der Aufprall ....

Mit einem Ruck landet sie auf dem Boden, sie musste aus dem Bett gefallen sein.
Panisch kriecht sie rückwärts, bis sie mit den Schultern an dem Nachttisch angelangt ist.
Ihre Finger tasten nach dem Dolch unter der Matratze ...
abwährend hebt sie ihn mit zitternder Hand an ...
in eben jene Richtung aus der sie eben noch diese Augen beobachtet haben ...
Nichts ... niemand war da ... sie war allein ... und dieses Gefühl ... es wollte nicht weichen...
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Albertus Kaemmerer
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Beitrag von Albertus Kaemmerer »

Auswirkungen für Fye Llastobhar:

*In den nächsten Tagen wird Fye von einer immer stärker werdenden Angst geplagt ihre Familie zu verlieren. Darüber hinaus ziehen in ihrem Geist immer weitere tief schwarze unheil verkündetende Wolken auf. Sie wird das Gefühl nicht los, dass sie beobachtet wird in ihren Träumen, ob es etwas mit ihrer Vergangenheit zu tuen hat bleibt daher erstmal dahin gestellt.

Ihr wird es in den Träumen immer weniger möglich ihre Liebsten zu erreichen, bis jene schließlich gänzlich verschwinden und sie alleine zurückbleibt. Grotesker Weise sind die Orte an dies geschieht wunderschön und gemütserwärmend, dennoch kriecht ihr die Kälte der Panik zunehmens in die Knochen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Träumer/innen manifestiert sich der vermeintliche Antagonist ziemlich deutlich.

Wird sie also tatsächlich von ihren Onkel heimgesucht?*
Zuletzt geändert von Albertus Kaemmerer am Donnerstag 2. Januar 2014, 21:12, insgesamt 2-mal geändert.
Kiara Thanel
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Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20

Beitrag von Kiara Thanel »

Der Schrei der verzweiflung


Ein schriller Schrei ertönt. Laut aber dennoch wird er nicht gehört.
Eine große Menschenmenge steht um mich herum als ich mich im Kreis drehe. Menschen auf einem offenkundigen Platz. Draussen auf einem Ort der Hinrichtung. Tief in der Menge erblicke ich ihn. Sein Körper ist geschunden von all den Peitschenhiebe. Ich schreie und schreie
doch niemand hört mich... Niemand sieht mich. Hilflos und Verzweifelt versuche ich mich durch die riesige Masse hindurch zubewegen und meinen Körper schützend über seinen zu werfen. Doch die Menschen stehen wie eine Mauer vor mir. Nur notdürftig kann ich einen
Blick erhaschen. Die Sonnengegerbte Haut zerspringt unter dem zischenden Lederhieben und lassen Blut durch die Luft spritzen. Seine Schreie zerreissen mir schier das Herz doch ich kann nichts dagegen unternehmen. Knochen kommen zum Vorschein und zerbersten.
Doch immer wieder versetzt das bereits Blutgetränke Leder die Luft in Schwingung und setzt einen entsätzlichen Schrei frei. Nach einem weiteren Schlag platzt die schon zerrisene Haut und Wirbel kommen zum Vorschein. Als mich die leeren, kalten Augen anzustarren beginnen, wache ich schreiend auf. Meine Haut glänzt vom Schweiß und ohne es zu bemerken laufen Tränen über meine Wangen. Die Bilder lassen mir die Galle aufsteigen, denn bereits seid Tagen plagen mich die Bilder in meinen Träumen... verfolgen mich.

Als mich die Müdigkeit doch übermant und meinen Körper und Geist in Schlaf versetzt wirken die ersten Augenblicke nicht ungewöhnlich... Ich fühle wie eine Hand zährtlich meinen Arm von unten nach oben entlang fährt. Die Matratze sinkt nah bei mir in die tiefe und ein bekannter, angenehmer Duft steigt meine Nasenflügel empor, um mir ein wohlwolliges Schaudern zu entlocken. Ich spüre wie ich zu
lächeln beginne und die Hand, die mich eben noch so zärtlich berührte, von meiner umschlossen wird. Verspätet spüre ich die ausgemergelten Knochen die nur nicht mehr als von einer dünnen, rauen
Haut umwickelt sind und der angenehme Duft nun bitter und faulig riecht. Als ich meine Augen öffne blicke ich in ein tief blaues, leeres Augenpaar.
Der schwere, faulige Atem meines Mannes trifft gegen mein Gesicht und lässt mich würgen. Ich spüre wie mein Herz aufhört zu schlagen. Der tote Körper entfernt sich langsam von mir. Überall hängt seine Haut in Fetzen herunter. Dort wo zuvor sein Blut aus den Wunden floss ist nichts weiter als eine leere kluft. Maden und anderes Getier ergötzen sich an dem verwesten Fleisch. Das weiche Bett unter mir löst sich auf und der eben noch so helle Raum wird dunkel. Unter mir öffnet sich der Boden und schreiend versuche ich mich mit aller Kraft am Rande des Abgrund festzuhalten. Rot glühnende, klebrige Lavamassen steigen langsam auf und lassen mich immer hektischer werden. Meine Finger und somit auch der Halt geben langsam nach. Mein Herz pocht und pocht. Ich fühle wie es mir aus der Brust herausspringen will. Die klebrige Masse, weit unter mir, wird schwarz und nimmt eine neue Form an. Langsam aber stetig bäumt sich... dieses was auch immer unter mir auf. Ein großer Knall ertönt und mit einem mal spüre ich einen kalten Windzug. Die Schwarze Materie hat sich geöffnet um, vielleicht hunderte, von Raben hinaus in die dunkelheit zu lassen. Schreiend stürze ich in die tiefe..
finde keinen Halt und erwache. Schweißgebadet blickte ich mich in meinem Schlafzimmer um und stelle fest...

dass es wieder nur ein Traum war.
Zuletzt geändert von Kiara Thanel am Mittwoch 1. Januar 2014, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.
Gast

Beitrag von Gast »

"Ein Tag an dem alles schief läuft..."

Unachtsam warf er die schmale Tür auf und trat in den Raum ein, mit eben solcher Unachtsamkeit schloss sich die Tür dann auch wieder. Er war nicht besonders gut gelaunt und begann seine Kleidung über einen nahen Stuhl zu werfen. In dem Zimmer krabbelte allerhand Getier umher und das Bett hatte auch schon wesentlich bessere Tage gesehen. Es umschwärmte ihn ein sanfter Duft von Pisse und Erbrochenem. Es war wahrlich keine angenehme Herberge die er hier gefunden hatte.
Seine Handschuhe zog er besonders behutsam aus und er entblößte seine zerschnittenen blutigen Hände.
Er war Hunde müde und wollte einfach nur schlafen. Er wollte sich gerade auf das morsche Bett legen , als der leicht Salzige Duft des Lakens ihn dazu überredete , seine Robe auf dem Boden auszubreiten und darauf zu nächtigen.
Es dauerte nicht lange bis sich seine Nase an den Geruch gewöhnte und er schließlich in einen Traum hinein glitt.

"Gute alte Zeit?..."

Umgeben von Gelächter und Freuden stand er auf einer Wiese. Bäume standen um ihn herum und fein gekleidete Herrschaften, er hatte das Gefühl als wäre er inmitten von Freunden und vertrauten Personen. Der Himmel war blau und die Umgebung war saftig grün. Aber etwas stimmte nicht. Es kam ihm vor als würde etwas fehlen, zudem sah er irgendwie alles wie aus einem dunklen Schleier obwohl alles hell und bunt war. Er wollte näher zu 3 beieinander stehenden Männern, welche ihm besonders vertraut vorkamen. Er wollte gerade einen Fuß vor den anderen setzte als er merkte, das es nicht geht. Eine Mischung aus ärger und Verwirrung machte sich in seinen Gedanken breit und er versuchte erneut zu gehen. Diesmal wollte es auch klappen aber er näherte sich den 3 Männern nicht. Er wollte unbedingt erfahren was die drei am bereden sind und wissen wer sie sind, aber er kam nicht nahe genug heran.
Sein ärger wurde größer und gleichzeitig auch sein Wille näher zu kommen.
Der dunkle Schleier schien ein wenig intensiver zu werden und er schaffte es mehr Kontrolle über sich selbst zu bekommen und gelangte mit einiger Anstrengung an die 3 Personen heran. Alle drei drehten sich ohne Vorwarnung zu ihm hin und er riss die Augen auf als er merkte das allen dreien die Gesichter fehlten aber dennoch wirkten sie so vertraut.
Sämtliche Farben verschwanden in einem wirbelnden Sog und verzerrten sein Blickfeld.
Als die Farbe verschwunden war, fand er sich auf einem Friedhof wieder. Einsam und verwirrt fühlte er sich, aber er fühlte noch etwas. So als ob etwas mächtiger geworden war. Er versuchte sich umzudrehen aber es fehlte ihm an Kontrolle über sich selbst.
Er begann sich über den Friedhof zu bewegen, obwohl er es selbst nicht wollte. Ihm fiel auf, das er selbst keinen Körper hatte obwohl er ihn zu spüren schien.
Erneut versuchte er sich umzudrehen um zu sehen was hinter ihm lag, jedoch klappte es einfach nicht. Stattdessen fiel ihm auf, dass alles ob Bäume, Gras oder Grabsteine grau und farblos waren. außer der Himmel. Dieser war strahlend blau... aber die Sonne? wo war die Sonne?
Mit einem Ruck gelang es ihm sich zu wenden und er erblickte einen riesigen Verzerrten Schatten mit boshafter Fratze und er schaffte es schnelle 2 Schritte zu machen um weg zu kommen von dem Biest.
Doch dann ging alles schnell, er merkte das er nicht wegkam von dem Schatten, denn er selbst war der Schatten. Im Augenblick dieser Erkenntnis zog es ihn in einem Wirbel herum und saugte ihn regelrecht in den Himmel hinein.

"Wie ein Vogel... so... frei?"
Er zog am Himmel entlang. Alles war blau, der Himmel und das Meer unter ihm. Alles erstreckte sich in schier unendlicher Weite.
Er fühlte sich wie eine Wolke, frei und leicht, auf einer langen unendlich wirkenden Reise.
Eben noch plagten ihn Furcht ob der Entdeckung die er machte, doch nun fühlte er sich sicher und geborgen. Sicher und geborgen.. aber unfähig selbst zu handeln.
Er zog am Himmel entlang, es wirkte sehr zielgerichtet als ob es dringen wäre an einen, ihm unbekannten Ort zu gelangen.
Er spürte den frischen Salzigen Wind über sich selbst hinweg, aber auch hindurch ziehen. Er gab die Versuche auf sich selbst bewegen zu wollen und ließ sich treiben. Es war ein herrliches Gefühlt und es gab ihm Kraft. Zumindest fühlte es sich so an, obwohl ein Bitterer Geschmack auf der Zunge zurückbliebt durch den Verlust der eigenen Kontrolle.
Er konnte schwer sagen wie lange er nun schon wie eine Wolke einsam durch den Himmel zog, es kamen ihm vor wie Stunden als in der Ferne eine Grenze zwischen Wasser und Himmel erschien und immer größer und größer wurde.

"ein jähes Ende...?"

Festland war zu sehen. Es war dunkel grün mit satten Farben und es wirkte friedlich aber auch irgendwie Tod und leer weil sich nichts bewegte.
Er flog eine Zeit über das Festland und irgendwann war das Meer komplett verschwunden und unter ihm lag diese gigantische Landmasse wie ein riesiges Ungetüm.
In der ferne tauchten 2 andere seltsam verzerrte Schatten auf. Der eine war furchterregend und dunkel. Der andere derart strahlend hell, dass es schmerzte!
Beides zusammen verstörte ihn und er spürte das der Schatten, der er selbst war, zu beben begann und drohte auseinander zu bersten.
Er stürzte zu Boden und er spürte das unangenehme Gefühl das ein lähmender Schmerz durch seinen Körper zog.
Die beiden gigantischen Schemen beachteten ihn gar nicht, dennoch lähmte ihn Furcht und Schmerz und er bebte.
Es taten sich große graue Schatten artige Klauen auf wie 2 riesige Hände die seine eigenen zu sein schienen?
Sie krallten sich mit Wucht in den Boden fest und hoben ihn hoch, er blickte starr auf den Erdboden und die beiden Klauen, die anderen beiden Schemen nahm er nur noch schmerzhaft aus den Augenwinkeln wahr, als er plötzlich mit einem Mächtigen Ruck auf den Boden ran gezogen wurde
und seine Augen aufriss...

stark atmend und mit Schweiß benetzter Stirn sah er sich in dem dunklen stinkenden Raum um.
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Daz Getwergelyn
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Beitrag von Daz Getwergelyn »

Vorgeschichte:
Ein altes, runzliges Männlein mit einem seltsam entenartigen Gang schob sich langsam aber beständig am Kloster vorbei in Richtung des kalurischen Reiches. Plötzlich hielt es inne und nahm einen verblüfften Zug an seinem knorrigen Pfeifchen. Da lag ein erschossener Rabe am Wegesrand. Das Tier schien noch frisch zu sein, also wurde es von einem patschigen Händchen in ein speckiges Ränzlein gestopft. Wenig später erfüllte ein köstlicher Duft nach Hühnersuppe die heilgen Hallen Nilzadans.

Nach seiner Mahlzeit lümmelte sich Daz Getwergelyn in den bequemen Sippensessel der Getwergelyn, um seinen traditionellen Getwergelyn-Mittagsschlaf zu halten. Doch kaum waren dem alten Kaluren die Äuglein zugefallen, begann er sich in dem Sessel unruhig hin und her zu werfen.

Ihm träumte schlecht:


Sein kugeliges Bäuchlein begann sich seltsam von innen heraus zu verformen. Als wäre er schwanger, spürte er aus dem Inneren Drücken, Schaben und Treten. Erschrocken griff er sich auf den Bauch und tatsächlich spürte er so etwas wie kleine Beine von innen gegen seine Hand drücken. Erschrocken eilte er durch die Hallen der heiligen Stadt Nilzadan in Richtung des Cirmias-Tempels. Immer weiter und weiter rannte er durch die weiten Gänge, doch der Weg schien kein Ende zu nehmen. Plötzlich verschwanden die Höhlenwände und auch die Höhlendecke löste sich auf. Er stand auf einem weiten Feld, über ihm der freie Himmel, der sich finster verdunkelt hatte. Ein Rabenschwarm kreiste über ihm und schrie ihn zornig an. Das Drücken und Treten aus dem Inneren seines Bauches wurde immer heftiger und schmerzhafter. Der Rabenschwarm senkte sich immer tiefer und schwebte immer näher und bedrohlicher über ihm. Wut und Verzweiflung stiegen in ihm auf. Zornig versuchte er nach den Raben zu schlagen, aber sie flogen zu hoch für seine kleinen Wühlerfäuste. Das Rumoren in seinem Bauch wurde immer unerträglicher. Er wurde in die Knie gezwungen und brüllte schmerzerfüllt auf. Als er seinen Mund so weit öffnete, stürzten sich auf einmal unzählige Raben aus dem Schwarm auf ihn herab und zwängten sich in seinen geöffneten Rachen. Er fühlte blankes Entsetzen. Sein Schrei wurde jäh erstickt.

Daz Getwergelyn riss die Augen auf. Er war wieder im Sippenstuhl der Getwergelyn, mitten im Sippenhaus der Getwergelyn. Sein Bauch drückte unangenehm voll von seiner allzu üppigen Suppenmahlzeit. Er begann zu husten. Röchelnd steckte er seine kleinen Finger in seinen kratzenden Rachen. Er zog eine kleine, schwarze Feder heraus.
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Aelyn Roderik
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Beitrag von Aelyn Roderik »

Er stand vor ihr, der strafende Blick verletzte sie mehr, als es Hiebe hättenb tun können. Ihr Vater hatte von seinen Kindern immer viel erwartet, hatte ihr Leben schon geplant in dem Moment, als sie das Licht der Welt erblickt hatten.
Doch sie, Aelyn, hatte den Anforderungen nie gerecht werden können.

Und dies lies er sie immer und immer wieder spüren. Er starrte sie an, der Blick schon fast verächtlich.
"Du schaffst nichts. Du kannst nichts... Du bist nichts. Was hast Du denn schon in Deinem Leben erreicht? Du solltest an die Akademie gehen, und was tust Du? Nichts bringst Du zustande! Du bist eine Schande für Deine Familie!"

Schweißgebadet wachte sie auf, die Bilder waren so echt, so realistisch.

Gesagt hatte Ihr Vater solche Dinge nie... Aber gemeint. Und allein durch Blicke und Gesten deutlich gemacht...
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Albertus Kaemmerer
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Beitrag von Albertus Kaemmerer »

Auswirkungen für Merrik Daske:

*Merriks Träume werden in nächster Zeit eine Mischung aus Heldenepos und von ihm selbst verursachtem Leid. Er wird dabei das Gefühl nicht dabei beobachtet zu werden, wie er in Heroischen Schlachten obsiegt und sein Feinde durch enormer destruktiver Gewalt niederstreckt. Diese Träume wiederholen sich, doch werden aus seinen getöteten Feinden aufeinmal seine Freunde, die er durch seine eigene Hand niederstreckt.

Doch damit nicht genung, trotz seiner schier unendlichen Macht in seinen Träumen, schafft er es immer weniger seine Liebsten zu retten, sodass sich ebenfalls die Verzeifelung und die eigene Unfähigkeit in seinen Geist schleicht.

Doch was war da in seinem Kopf? Wer spielt ihm da Streiche? Oder hatte er etwas angefasst, was er besser nicht hätte tuen sollen in seiner Neugierde? Oder ist die Lösung des Rätsels viel leichter und er brauchte nur .... etwas mehr Ruhe?*
Zuletzt geändert von Albertus Kaemmerer am Donnerstag 2. Januar 2014, 21:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Albertus Kaemmerer
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Beitrag von Albertus Kaemmerer »

Auswirkungen für Garius Evanthis:

*In seinen Träumen manifestiert sich mit der Zeit immer stärker das Gefühl von Schwäche und Hilflosigkeit. Zunächst scheint der Grund seiner Gebrechlichkeit sein zunehmendes Alter, sodass ihm schließlich gar die Hautlappen von den eingefallenen Wangen von den Knochen hängen. Jedoch nachdem er sich als Greisen gesehen hat, ändert sich das Szenario schlagartig und er träumt von sich als Jungspund. Jedoch ist es ihm nicht möglich seine Umgebung zu verändern und alles fällt vor seinen Augen wie ein Kartenhaus hin sich zusammen, bis er nur noch in kalter Asche kniet und ihm diese durch die Finger rinnt.

Doch etwas war noch da ... etwas nicht stoffliches - Einblildung? Er sollte vielleicht die Haltbarkeit einiger seiner Tinkturen überprüfen, denn er wird doch jetzt schon nicht Wahnsinnig werden, dass er immer von extremeren Unsinn träumt? ... oder etwas doch?*
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