Verfasst: Freitag 27. Januar 2006, 16:57
Wie viel Geschehnisse konnte ein Kind von 8 Jahren ertragen? Wie viel Leid konnte ein kleines Kinderherz aushalten?
„Der Zeitraum Kindheit ist nicht die Vorbereitung auf das Leben, sondern das Leben selbst.*“
Wuerde man dies auf Antares zu sprechen so hatte der kleine Junge wohl ein Leben gefuehrt wie es bisher nur Erwachsene taten. Die grossen Veraenderungen kamen wohl als man ihn von seiner Großmutter mitnahm. Hinein in eine Welt die so gar nicht mehr kunterbunt war. Natuerlich gaben ihn seine Eltern Liebe, Geborgenheit und Waerme und doch konnten sie ihn vor vielen nicht beschuetzen. Das kleine Gesicht nun verborgen an der Schulter seiner Mutter, welche ihn eng umschlungen und sanft wiegend im Arm hielt. Zu Anfangs war die Entfuehrung fuer Tari noch wie ein grosses Abenteuer, jedoch erst als sich Gefuehel wie Angst, Sehnsucht und Schmerz mit einschlichen, wusste er das es kein Spass mehr war.
Er sah wie Personen, die er nicht alle kannte, sich Gewaltsam einen Weg in seinen Kerker bahnten. Unter einem Nebel von Furcht, merkte er kaum wie der Graf ihn beschuetzend in den Arm nahm und ihn in seinen Umhang huellte. Tari verstand einfach nicht das „Wieso“ und „Warum“. Wieso hatte man ausgerechnet ihn entfuehrt? Er war doch nur ein ganz normaler kleiner Junge der davon traeumte spaeter einmal ein beruehmter Ritter zu werden, so wie Onkel Artuhr und Papa. Warum wollte man ihn haben? Er hatte doch gar keinen Nutzen. Die wahren und wirklichen Hintergruende verstand klein Tari natuerlich nicht.
Er Verstand nur das sich seine Mama und Onkel Graf grosse Sorgen um ihn gemacht hatten und innerlich hatte er selbst Angst das seine Mama ihn noch boese sein wird, weil er einfach mit einer Fremden mitgegangen war.
Der Blick seiner Bersteinfarbenen Augen hoben sich auf Lina und er sah wie traenen feucht ihre Augen schimmerten. Seine Mama hatte wegen ihm geweint, die Erkenntnis traf ihn noch haerter, als die damalige Feststellung das er Gefangen war. Er wollte doch das seine Mama nie wieder weinte und nun, nun, war er daran Schuld.
Das kleine Kinderherz verkrampfte sich und am liebsten haette auch er geweint. So schlang er nur die kleinen duennen Aermchen um seine Mamí und drueckte sie ganz fest an sich. Als wolle er alles wieder gut machen was er angestellt hatte. Nie wieder, so nahm er sich fest vor, wuerde er mit einer fremden Person mitgehen, egal wie freundlich und nett sie auch war. Auch wollte er nur noch den Kuchen seiner Mama essen und nichts mehr annehmen was ihn unbekannte Personen gaben.
Die Kinderhand hob sie an und strich ueber das Haar seiner Mama, welche ihn mit einem Seeligen Laecheln anschaute. „ Mami darfst nicht Weinen, Tari macht so was nicht wieder. Ganz dolles Versprechen Mama.“ Als Antwort darauf drueckte ihn Lina wieder fest an sich, als habe sie Angst ihn noch einmal zu verlieren.
(*Peter Rosegger)
„Der Zeitraum Kindheit ist nicht die Vorbereitung auf das Leben, sondern das Leben selbst.*“
Wuerde man dies auf Antares zu sprechen so hatte der kleine Junge wohl ein Leben gefuehrt wie es bisher nur Erwachsene taten. Die grossen Veraenderungen kamen wohl als man ihn von seiner Großmutter mitnahm. Hinein in eine Welt die so gar nicht mehr kunterbunt war. Natuerlich gaben ihn seine Eltern Liebe, Geborgenheit und Waerme und doch konnten sie ihn vor vielen nicht beschuetzen. Das kleine Gesicht nun verborgen an der Schulter seiner Mutter, welche ihn eng umschlungen und sanft wiegend im Arm hielt. Zu Anfangs war die Entfuehrung fuer Tari noch wie ein grosses Abenteuer, jedoch erst als sich Gefuehel wie Angst, Sehnsucht und Schmerz mit einschlichen, wusste er das es kein Spass mehr war.
Er sah wie Personen, die er nicht alle kannte, sich Gewaltsam einen Weg in seinen Kerker bahnten. Unter einem Nebel von Furcht, merkte er kaum wie der Graf ihn beschuetzend in den Arm nahm und ihn in seinen Umhang huellte. Tari verstand einfach nicht das „Wieso“ und „Warum“. Wieso hatte man ausgerechnet ihn entfuehrt? Er war doch nur ein ganz normaler kleiner Junge der davon traeumte spaeter einmal ein beruehmter Ritter zu werden, so wie Onkel Artuhr und Papa. Warum wollte man ihn haben? Er hatte doch gar keinen Nutzen. Die wahren und wirklichen Hintergruende verstand klein Tari natuerlich nicht.
Er Verstand nur das sich seine Mama und Onkel Graf grosse Sorgen um ihn gemacht hatten und innerlich hatte er selbst Angst das seine Mama ihn noch boese sein wird, weil er einfach mit einer Fremden mitgegangen war.
Der Blick seiner Bersteinfarbenen Augen hoben sich auf Lina und er sah wie traenen feucht ihre Augen schimmerten. Seine Mama hatte wegen ihm geweint, die Erkenntnis traf ihn noch haerter, als die damalige Feststellung das er Gefangen war. Er wollte doch das seine Mama nie wieder weinte und nun, nun, war er daran Schuld.
Das kleine Kinderherz verkrampfte sich und am liebsten haette auch er geweint. So schlang er nur die kleinen duennen Aermchen um seine Mamí und drueckte sie ganz fest an sich. Als wolle er alles wieder gut machen was er angestellt hatte. Nie wieder, so nahm er sich fest vor, wuerde er mit einer fremden Person mitgehen, egal wie freundlich und nett sie auch war. Auch wollte er nur noch den Kuchen seiner Mama essen und nichts mehr annehmen was ihn unbekannte Personen gaben.
Die Kinderhand hob sie an und strich ueber das Haar seiner Mama, welche ihn mit einem Seeligen Laecheln anschaute. „ Mami darfst nicht Weinen, Tari macht so was nicht wieder. Ganz dolles Versprechen Mama.“ Als Antwort darauf drueckte ihn Lina wieder fest an sich, als habe sie Angst ihn noch einmal zu verlieren.
(*Peter Rosegger)