Possenspielchen...
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Sebastine Valliere
Ruhig und ihn hin und wieder kurz ansehend hörte sie sich an, was er ihr nun sagte und es schien ihm tatsächlich sehr schwer zu fallen. Während er sprach hob sie die Hand an die Lippen, knetete sacht und über seine Worte nachdenkend ihre Unterlippe. Als er schließlich gesagt hatte, was es für ihn zu sagen gab, tat er einen kleinen Schritt auf sie zu und sie sah wie sich seine Arme in ihre Richtung hoben. Sacht legte sie ihm daraufhin die Hand auf den Bauch, um ihn kurz inne halten zu lassen. Sie mußte auch noch was loswerden. Sie gestand ihm gegenüber ein, daß sie sich noch nie in einer solchen Gefühlslage befunden hatte und sie es eben einfach für das Richtige gehalten hatte ihn darüber nicht im Unklaren zu lassen. Sie sagte sie hätte es mit Sicherheit bereut, weder den Schritt auf ihn zuzugehen, noch den Augenblick genutzt zu haben. Während sie sprach, kratzte sie mit dem Zeigefinger an einem imaginären Fleck auf seinem Doublet, vermied den Blick zu ihm nach oben als sie recht leise und endend sagte „Ich erkenne mich kaum wieder…“ „Was meinst du wie es mir geht“, gab er mindestens genauso murmelnd von sich, während er ihr Tun an seinem Doublet betrachtete.
Beide schienen sehr erleichtert über die kleine ‚Aussprache’ war es doch beiden nicht leicht über die Lippen gegangen und mindestens eben so ungewohnt war es offen über Empfindungen zu sprechen. Ein nun wieder ins Schmunzeln gehende Blick traf ihn, als er etwas stockend meinte, daß er mit Frauen normalerweise anders umging und natürlich wollte sie wissen wie das gemeint sei. Natürlich bekam sie keine Antwort, nur ein etwas ausweichend gemeintes „Irgendwann werde ich dir das erzählen.. Morgen vielleicht…“ Sie schienen nun beide wieder etwas entspannter, zumindest was die nun endlich ausgesprochenen Worte betraf.
Er wandte sich um und hatte den Griff der Tür schon umschlossen, sie überlegte ob sie ihm die Matratze für die Nacht anbieten solle, öffnete kurz den Mund, doch schloß sie ihn wieder und presste die Lippen leicht aufeinander. Doch als ihre Blicke zu ihm zurückgingen, sah sie den Seinen wie er ebenfalls erst die Matratze beäugte und dann zu ihr sah. Natürlich konnte er hier schlafen und sie war froh, daß er gefragt hatte. So entkleideten sie sich rasch und Anyaro wartete bis sie im Bett lag um das Licht der Kerze löschen zu können.
Die Stimmung schien sich nun wieder zu erhellen und als sie schließlich in ihren jeweiligen Schlafstätten lagen, lag sie noch wach, den Blick auf seine Shilouette gerichtet, doch holte sie die Müdigkeit schließlich ein, wogegen die Schmetterlinge in ihrem Bauch aber zu rebellieren wussten…
Beide schienen sehr erleichtert über die kleine ‚Aussprache’ war es doch beiden nicht leicht über die Lippen gegangen und mindestens eben so ungewohnt war es offen über Empfindungen zu sprechen. Ein nun wieder ins Schmunzeln gehende Blick traf ihn, als er etwas stockend meinte, daß er mit Frauen normalerweise anders umging und natürlich wollte sie wissen wie das gemeint sei. Natürlich bekam sie keine Antwort, nur ein etwas ausweichend gemeintes „Irgendwann werde ich dir das erzählen.. Morgen vielleicht…“ Sie schienen nun beide wieder etwas entspannter, zumindest was die nun endlich ausgesprochenen Worte betraf.
Er wandte sich um und hatte den Griff der Tür schon umschlossen, sie überlegte ob sie ihm die Matratze für die Nacht anbieten solle, öffnete kurz den Mund, doch schloß sie ihn wieder und presste die Lippen leicht aufeinander. Doch als ihre Blicke zu ihm zurückgingen, sah sie den Seinen wie er ebenfalls erst die Matratze beäugte und dann zu ihr sah. Natürlich konnte er hier schlafen und sie war froh, daß er gefragt hatte. So entkleideten sie sich rasch und Anyaro wartete bis sie im Bett lag um das Licht der Kerze löschen zu können.
Die Stimmung schien sich nun wieder zu erhellen und als sie schließlich in ihren jeweiligen Schlafstätten lagen, lag sie noch wach, den Blick auf seine Shilouette gerichtet, doch holte sie die Müdigkeit schließlich ein, wogegen die Schmetterlinge in ihrem Bauch aber zu rebellieren wussten…
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Anyaro le´Veron
Auf dem Rücken liegend waren beide Augen sperrangelweit geöffnet und lagen fest fixiert auf einem beliebigen Punkt an der Decke. Der Mond schien leicht zu dem kleinen Fenster herein, und hüllte das Zimmer in eine seltsame Atmosphäre von der Anyaro nicht wusste was er davon halten sollte. Doch ein wenig schlafen müsse er, sonst wäre er am morgigen Tag nicht wirklich ansprechbar und so wollte er sich nochmal ausgiebig strecken um dann etwas schlaf zu bekommen. Doch bei dem ausgedehnten Streckvorgang traf er wie durch Zufall den Arm Sebastine's der wohl ziemlich weit über den Rand ihres Bettes hinaus hing.
"Anyaro, du hast mich aber erschreckt" meinte sie nur leise und lag offenbar nun auf der Seite ihm zugewandt. "Ich kann nicht schlafen" whisperte der junge Blondschopf und ehe sie wirklich darauf antworten konnte, krabbelte Anyaro auf den Knien zu ihrem Bett hinüber und legte die Unterarme auf ihre Matratze ab um den Kopf auf jene abzusenken. Sie blickte nur mit einem schmunzeln auf ihn, das man sogar in dem dämmernden Mondschein erblicken konnte. "Dein Bett ist viel bequemer als meins, das is' unfair" sprach er in einem merklich amüsierenden Ton. Nach einigen wenigen neckenden Kommentaren konnte er es einfach nicht lassen, auf ihr Bett zu krabbeln und mit dem Kopf unter den Unterteil ihrer Bettdecke zu schlupfen.
Die Beine noch halb in der Luft hängend war er irgendwann bei ihren Beinen und Füßen angelangt, worauf er mit einem leisen lachen sprach: "hey, hier müffelts" auf dessen Worte ihm nur mit einigen Schlägen auf den Rücken und nicht ganz ernst gemeinten Kommentaren geantwortet wurde. Schließlich hatte er es geschaft sich bis zu dem Kopfkissen vorzukämpfen, lag auf dem Rücken und grinste ihr breit entgegen......
"Anyaro, du hast mich aber erschreckt" meinte sie nur leise und lag offenbar nun auf der Seite ihm zugewandt. "Ich kann nicht schlafen" whisperte der junge Blondschopf und ehe sie wirklich darauf antworten konnte, krabbelte Anyaro auf den Knien zu ihrem Bett hinüber und legte die Unterarme auf ihre Matratze ab um den Kopf auf jene abzusenken. Sie blickte nur mit einem schmunzeln auf ihn, das man sogar in dem dämmernden Mondschein erblicken konnte. "Dein Bett ist viel bequemer als meins, das is' unfair" sprach er in einem merklich amüsierenden Ton. Nach einigen wenigen neckenden Kommentaren konnte er es einfach nicht lassen, auf ihr Bett zu krabbeln und mit dem Kopf unter den Unterteil ihrer Bettdecke zu schlupfen.
Die Beine noch halb in der Luft hängend war er irgendwann bei ihren Beinen und Füßen angelangt, worauf er mit einem leisen lachen sprach: "hey, hier müffelts" auf dessen Worte ihm nur mit einigen Schlägen auf den Rücken und nicht ganz ernst gemeinten Kommentaren geantwortet wurde. Schließlich hatte er es geschaft sich bis zu dem Kopfkissen vorzukämpfen, lag auf dem Rücken und grinste ihr breit entgegen......
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Sebastine Valliere
Der Mond schien hell durch die Fenster und tauchte das Zimmer in einen schönen sanften Ton. Sebastine lag auf dem Rücken, die Beine angewinkelt, die Decke dazwischen und beide Arme weit von sich gestreckt. Sie konnte nicht schlafen. Keine Gedanken, die sie davon abhielten oder ähnliches, sie konnte einfach nur nicht schlafen und somit war der Blick in die Dunkelheit an die Zimmerdecke gerichtet und verlor sich irgendwo dort. Natürlich erschrak sie, als sie ob der unerwarteten Berührung am Arm, der weit über die Kante des Bettes gestreckt war. Sich dann aufrichtend sah sie hinunter, nur die Konturen seines Gesichts erkennend und atmete aus. Anyaro… „Mann hast du mich erschreckt“, woraufhin er nur ein gemurmeltes „Tschuldigung“ erwiederte.
Sie ließ den Kopf wieder zurück in das Kissen sinken, sich aber nun auf die Seite drehend, während Anyaro sich neben ihr auf Knien und den Kopf auf den Armen abgelegt an ihrem Bettrand niederließ und sich schmunzelnd beschwerte, daß ihre Matratze ja viel weicher sei als die Seine. Auf die nun ausgeführten Aktionen Anyaros folgten albernes Kichern und kleine Neckereien. Sebastine hatte sich sonst immer augenverdrehend abgewandt von diesen frisch verliebten und albern feixenden Pärchen, die sich gegenseitig neckten, doch daran verschwendete sie natürlich nun keinen Gedanken. So kitzelten und kniffen sie sich, sehr gelöst und aufgekratzt.
Als sie dann ihre ‚Reviere’ abgesteckt hatten und sie Anyaro zeigte was sie von seiner Betitelung ‚Zicke’ hielt, nämlich ein sich schnell angewinkeltes Knie, das ihn nicht stark aber doch gut spürbar am Oberschenkel traf, angelte er nach seiner Decke die noch auf der anderen Matzratze lag. Es wurde ruhiger und natürlich innerlich noch recht aufgekratzt, dachte Sebastine nun noch weniger an Schlafen, doch schloß sie die Augen und versuchte ihr Bestes…
Sie ließ den Kopf wieder zurück in das Kissen sinken, sich aber nun auf die Seite drehend, während Anyaro sich neben ihr auf Knien und den Kopf auf den Armen abgelegt an ihrem Bettrand niederließ und sich schmunzelnd beschwerte, daß ihre Matratze ja viel weicher sei als die Seine. Auf die nun ausgeführten Aktionen Anyaros folgten albernes Kichern und kleine Neckereien. Sebastine hatte sich sonst immer augenverdrehend abgewandt von diesen frisch verliebten und albern feixenden Pärchen, die sich gegenseitig neckten, doch daran verschwendete sie natürlich nun keinen Gedanken. So kitzelten und kniffen sie sich, sehr gelöst und aufgekratzt.
Als sie dann ihre ‚Reviere’ abgesteckt hatten und sie Anyaro zeigte was sie von seiner Betitelung ‚Zicke’ hielt, nämlich ein sich schnell angewinkeltes Knie, das ihn nicht stark aber doch gut spürbar am Oberschenkel traf, angelte er nach seiner Decke die noch auf der anderen Matzratze lag. Es wurde ruhiger und natürlich innerlich noch recht aufgekratzt, dachte Sebastine nun noch weniger an Schlafen, doch schloß sie die Augen und versuchte ihr Bestes…
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Sebastine Valliere
Ungewöhnlich tief und fest schlief Sebastine in seiner Nähe, für gewöhnlich war das was andere als Schlaf bezeichneten, für sie immer nur wachsames Ausruhen gewesen. Aus der Ferne hörte sie ein Räuspern, doch war es zu leise, als daß sie darauf reagiert hätte, sie drückte sich nur weiter in die Kissen und zog die Decke enger um sich. Sein Gemurmeltes „Bin bequemer als das Kissen..“ konnte sie nicht verstehen, doch wurde sie zumindest davon wach und hob verschlafen und blinzelnd den Kopf, zuerst nicht wissend was sie da geweckt hatte, wandt sie ihm den Kopf nun zu. „Mh?“ Als sie ihn nun fragend ansah, bemerkte sie, daß er scheinbar gar nicht geschlafen hatte, so wach wie sein Blick war auch der Klang seiner Worte, als er erwiederte „hm… also… nichts“
Sebastine drehte sich nun auf den Bauch, meinte nur leise, daß sie dachte sie hätte etwas gehört, den Kopf wieder in die Kissen legend und sich wieder in die Decke kuschelnd beginnt sie dann leise „Aber sag mal, wieso schläfst du nicht? Bist du nicht müde?“ Zögernd und tatsächlich mit einem Unterton, als wäre es ihm unangenehm, gar schüchtern war sein Blick „Doch, irgendwie schon.. aber… ich weiß es nicht…“ Er drehte ihr nun das Gesicht zu, präsentierte wieder sein verschmitzes Lächeln, das Sebastine so mochte. Seinen Blick erwiedernd, liegen sie so eine Weile da, sich einfach nur ansehend, bis sie es nicht mehr aushält und die Stille unterbrechen muß, etwas besseres als „Ist alles in Ordnung“ fällt ihr aber nicht ein. Wieder eine kleine Pause, in der sie sich einfach nur ansehen, leise, fast flüsternd erwiedert er „Mh.. Also in Ordnung ist schon alles… wenn ich dich so ansehe… frag ich mich.. ob es mir überhaupt besser gehen kann…“
Rasch schnellen ihre Brauen in die Höhe, hellwachen Blickes sieht sie ihn nun an, soetwas von ihm zu hören, gerade von ihm, der doch sonst stets einen Hehl aus allem macht was ihn betrifft, so verharrte sie nur als erwarte sie ein schelmisches Grinsen oder ähnliches, doch es kam nicht… Er sprach diese Worte in vollem Ernst. Ihr Herz begann schneller zu schlagen, als er daraufhin noch näher an sie rückte und sich ihre Gesichter nun nur noch Zentimeter von einander enfernt gegenüberlagen. Sie versuchte ihre Verlegenheit zu überspielen und auch Anyaro scheint nun zu bemerken wie ernst und ehrlich er da gerade über seine Gefühle spricht. So weichen sie beide ihren Blicken aus und die Situation wird nun von einer eher angespannten Athmosphäre geprägt. Doch als sich ihre Blicke im Dunkel erneut treffen, presst Sebastine ihre Lippen aufeinander und das Schmunzeln schleicht sich in ihre Augen. Schließlich lacht Anyaro leise auf, „wir benehmen uns…“ beginnt er den Satz in recht belustigtem Ton. Wie recht er hatte… Sebastine sah vor sich auf das Kissen und nestelt in nervoeser Geste darin. Doch darüber nachzudenken kam ihr nun am wenigsten in den Sinn, stumm kuschelten sie sich aneinander und versuchten noch etwas Schlaf zu finden.
Wohlige Stille… Wärme…
Des nachts hatte Sebastine sich im Schlaf enger an den auf dem Rücken schlafenden Anyaro gekuschelt, so lag ihr Kopf nun unterhalb seiner Brust auf dem Bauch, als sie seine Hand in ihrem Nacken spürte und erwachte, doch die Augen geschlossen hielt. Sie genoss die Berührung, fühlte wie seine Fingerspitzen sich einen Weg durch ihr Haar bahnten, langsam am Ansatz des Nackens ankamen und dort verharrten, sich nur langsam bewegten… Sie begann sich zu strecken, schob ihre Hand die ebenfalls auf seinem Bauch vor ihrem Gesicht lag weit nach oben, über seinen Oberkörper bis sie nun fast an seinem Hals angekommen verweilte…
Sebastine drehte sich nun auf den Bauch, meinte nur leise, daß sie dachte sie hätte etwas gehört, den Kopf wieder in die Kissen legend und sich wieder in die Decke kuschelnd beginnt sie dann leise „Aber sag mal, wieso schläfst du nicht? Bist du nicht müde?“ Zögernd und tatsächlich mit einem Unterton, als wäre es ihm unangenehm, gar schüchtern war sein Blick „Doch, irgendwie schon.. aber… ich weiß es nicht…“ Er drehte ihr nun das Gesicht zu, präsentierte wieder sein verschmitzes Lächeln, das Sebastine so mochte. Seinen Blick erwiedernd, liegen sie so eine Weile da, sich einfach nur ansehend, bis sie es nicht mehr aushält und die Stille unterbrechen muß, etwas besseres als „Ist alles in Ordnung“ fällt ihr aber nicht ein. Wieder eine kleine Pause, in der sie sich einfach nur ansehen, leise, fast flüsternd erwiedert er „Mh.. Also in Ordnung ist schon alles… wenn ich dich so ansehe… frag ich mich.. ob es mir überhaupt besser gehen kann…“
Rasch schnellen ihre Brauen in die Höhe, hellwachen Blickes sieht sie ihn nun an, soetwas von ihm zu hören, gerade von ihm, der doch sonst stets einen Hehl aus allem macht was ihn betrifft, so verharrte sie nur als erwarte sie ein schelmisches Grinsen oder ähnliches, doch es kam nicht… Er sprach diese Worte in vollem Ernst. Ihr Herz begann schneller zu schlagen, als er daraufhin noch näher an sie rückte und sich ihre Gesichter nun nur noch Zentimeter von einander enfernt gegenüberlagen. Sie versuchte ihre Verlegenheit zu überspielen und auch Anyaro scheint nun zu bemerken wie ernst und ehrlich er da gerade über seine Gefühle spricht. So weichen sie beide ihren Blicken aus und die Situation wird nun von einer eher angespannten Athmosphäre geprägt. Doch als sich ihre Blicke im Dunkel erneut treffen, presst Sebastine ihre Lippen aufeinander und das Schmunzeln schleicht sich in ihre Augen. Schließlich lacht Anyaro leise auf, „wir benehmen uns…“ beginnt er den Satz in recht belustigtem Ton. Wie recht er hatte… Sebastine sah vor sich auf das Kissen und nestelt in nervoeser Geste darin. Doch darüber nachzudenken kam ihr nun am wenigsten in den Sinn, stumm kuschelten sie sich aneinander und versuchten noch etwas Schlaf zu finden.
Wohlige Stille… Wärme…
Des nachts hatte Sebastine sich im Schlaf enger an den auf dem Rücken schlafenden Anyaro gekuschelt, so lag ihr Kopf nun unterhalb seiner Brust auf dem Bauch, als sie seine Hand in ihrem Nacken spürte und erwachte, doch die Augen geschlossen hielt. Sie genoss die Berührung, fühlte wie seine Fingerspitzen sich einen Weg durch ihr Haar bahnten, langsam am Ansatz des Nackens ankamen und dort verharrten, sich nur langsam bewegten… Sie begann sich zu strecken, schob ihre Hand die ebenfalls auf seinem Bauch vor ihrem Gesicht lag weit nach oben, über seinen Oberkörper bis sie nun fast an seinem Hals angekommen verweilte…
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Anyaro le´Veron
"Nicht aufhören.." erklang die zarte Stimme Sebastine's in seinem Ohr worauf er nun entgültig wach war. Zuvor blinzelten die Augenlider nur etwas unbeholfen in die Dunkelheit, auch wenn jene vom recht hellen Mondschein sanftwirkend durchbrochen wurde. Anyaro hatte nicht einmal bemerkt das seine Hand zu ihrem Nacken wanderte und diesen auch noch gekrault hatte. " Sie ließ ihre freie Hand zu seiner in ihrem nacken wandern, umschloss jene und meinte dann nur "Damit, nicht aufhören". Da er jedoch immer noch nicht ganz wach war entwich ihm lediglich ein leises murmeln das ihr anscheind nicht so schmeckte "mhh anstrengend, nee..schlaf..müde..." denn nur kurz darauf krabbelte sie etwas nach oben und blickte ihm vorwurfsvoll entgegen!
"Also irgendwas musst du ja leisten, das du in meinem Bett schlafen kannst, sonst fliegst du ganz schnell wieder raus" meinte Sebastine dann mit einem sachten schmunzeln auf den Lippen. Er war indess ein bisschen wacher geworden, hatte die Augen dennoch weiterhin geschlossen und erwiderte mit einem ernsten, von sich selbst überzeugten, jedoch schmunzelnden Ton. "Ist meine Anwesendheit nich' Leistung genug.." Ihre Hand wanderte darauf weiter nach oben und legte sich um seinen Hals, auch spürte er einen recht starken Druck in dieser Gegend.
Doch anstatt sich zu wehren, legte er seinen rechten Arm um sie herum, die Hand in den Nacken den er sanft kraulte. Währenddessen schlupfte der linke Arm zwischen ihren hindurch wobei die Hand sachte auf ihre Wange niedergelegt wurde und der Daumen sanft ihren Wangenknochen streichelte. Darauf wusste sie nichts zu sagen, denn vollkommene Stille herrschte, weder er noch sie wollten jene unterbrechen. Für einen kurzen Moment löste sich sogar der Druck an seinem Hals, und nach seinem nächsten Satz, der sie anscheind vollkommen entwaffnete spürte er gar keinen mehr. "Hab ich dir eigentlich schon mal gesagt, wie schön du bist"..nach einer kurzen Weile der Pause fügte er noch hinzu. "Anscheinend nicht, da du nix zu sagst, aber dann wurde es ja langsam Zeit..."
Warum genau er das nun von sich gab, konnte er sich selbst nicht erklären, befand es aber nicht als schlimm. Sie hatte ihm gezeigt das man Gefühle auch aussprechen kann, und daran wollte er sich ein Beispiel nehmen. Irgendwann müsse er ja mal zumindest Ansatzweise erwachsen werden. Bis dato hatte er soetwas einer Frau noch nie aus voller Überzeugung und vollen Ernstes gesagt. Allerhöchstens um sie ins Bett zu bekommen....
Anyaro stützte sich auf die Ellenbogen ab, hob ihr seinen Körper etwas entgegen, den Blickkontakt dabei stetig haltend. Auch sie tat ihm gleich, sodass die beiden Oberkörper recht dicht beieinander waren. Er konnte ihr immer schneller werdendes Herzklopfen an seiner Brust spüren, in diesem Moment wünschte er sich nichts mehr als.....
Er drückte ihr einen sanften Kuss auf die Wange, und ließ sich wieder zurück in die Kissen fallen...fertig gebracht jedoch hatte er es nicht.......
"Also irgendwas musst du ja leisten, das du in meinem Bett schlafen kannst, sonst fliegst du ganz schnell wieder raus" meinte Sebastine dann mit einem sachten schmunzeln auf den Lippen. Er war indess ein bisschen wacher geworden, hatte die Augen dennoch weiterhin geschlossen und erwiderte mit einem ernsten, von sich selbst überzeugten, jedoch schmunzelnden Ton. "Ist meine Anwesendheit nich' Leistung genug.." Ihre Hand wanderte darauf weiter nach oben und legte sich um seinen Hals, auch spürte er einen recht starken Druck in dieser Gegend.
Doch anstatt sich zu wehren, legte er seinen rechten Arm um sie herum, die Hand in den Nacken den er sanft kraulte. Währenddessen schlupfte der linke Arm zwischen ihren hindurch wobei die Hand sachte auf ihre Wange niedergelegt wurde und der Daumen sanft ihren Wangenknochen streichelte. Darauf wusste sie nichts zu sagen, denn vollkommene Stille herrschte, weder er noch sie wollten jene unterbrechen. Für einen kurzen Moment löste sich sogar der Druck an seinem Hals, und nach seinem nächsten Satz, der sie anscheind vollkommen entwaffnete spürte er gar keinen mehr. "Hab ich dir eigentlich schon mal gesagt, wie schön du bist"..nach einer kurzen Weile der Pause fügte er noch hinzu. "Anscheinend nicht, da du nix zu sagst, aber dann wurde es ja langsam Zeit..."
Warum genau er das nun von sich gab, konnte er sich selbst nicht erklären, befand es aber nicht als schlimm. Sie hatte ihm gezeigt das man Gefühle auch aussprechen kann, und daran wollte er sich ein Beispiel nehmen. Irgendwann müsse er ja mal zumindest Ansatzweise erwachsen werden. Bis dato hatte er soetwas einer Frau noch nie aus voller Überzeugung und vollen Ernstes gesagt. Allerhöchstens um sie ins Bett zu bekommen....
Anyaro stützte sich auf die Ellenbogen ab, hob ihr seinen Körper etwas entgegen, den Blickkontakt dabei stetig haltend. Auch sie tat ihm gleich, sodass die beiden Oberkörper recht dicht beieinander waren. Er konnte ihr immer schneller werdendes Herzklopfen an seiner Brust spüren, in diesem Moment wünschte er sich nichts mehr als.....
Er drückte ihr einen sanften Kuss auf die Wange, und ließ sich wieder zurück in die Kissen fallen...fertig gebracht jedoch hatte er es nicht.......
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Sebastine Valliere
Ziemlich ernst, gar traurig wirkend sah sie aus schimmernden Augen zu ihm auf, er hatte sich auf die Ellbogen gestützt und er war ihrem Gesicht so nah, daß sie seinen warmen Atem an ihrem Hals spüren konnte. Das innerliche Aufschreien ignorierte sie, sie wollte diesen Moment, hatte sie sich noch nie zuvor einer solchen Anziehungskraft ausgesetzt gefühlt. Dieser Blick…. Sie schloß die Augen, als er sich weiter näherte, die Wärme seiner Lippen an ihrer Wange spürend, die sich sacht über jene schoben um schließlich an ihrem Ohr zu verharren und leise hauchend ob er etwas falsch gemacht hätte, wohl auf ihren traurig wirkenden Blick anspielend. Doch war sie kaum fähig zu antworten, ihr Herz begann einen wilden Takt zu schlagen und ihr Atem wurde nun fast zittrig aus und ein gelassen. „Ich…. Nein…“ Ist alles was sie, die Berührung geniessend und leise herausbringt, es herrschte Chaos in ihr, es machte sie rasend ihn so nah an sich zu fühlen, doch konnte sie sich keinen Zentimeter bewegen, so aufgewühlt sie Innerlich war, so erstarrt war sie nach Außen.
„Gut…“ meinte er nach einer kleinen Weile, er zog sich zurück von ihr, ein seltsames Lächeln auf den Lippen sah er sie nun tonlos an. Zunächst noch benommen von eben erfahrener Berührung blinzelt sie als sie die Augen nun langsam wieder öffnet und recht überstürzt rutscht sie langsam von ihm weg, doch wendet sie sich nicht ganz ab sondern betrachtet ihn, mittlerweile hatte er seine Augen schon wieder geschlossen und obgleich er ein sachtes Lächeln auf den Lippen hatte war da noch etwas anderes… Unsicher? Er war unsicher? Er?
Warum? Sie dachte nicht im Traum daran, daß es bei ihm vielleicht genau die gleichen Eigenschaften gab, die auch sie ausmachten. Beide waren unerfahren… Was diesen riesigen Schwall an neuen Gefühlen anging. Sebastine hatte zumeinst Gefühle als Spiel gesehen, sie vorgetäuscht, um das zu bekommen was sie wollte. Sicher, das war es letztendlich ja auch, was sie Einsam machte, doch hatte sie diese Einsamkeit nie als störend, eher als willkommen betrachtet. Über Gefühlsduseleien, oder verliebte Spielchen und Neckereien hatte sie bisher nur müde schmunzeln können. Sie sah sich als Einzelgängerin. Um so mehr verwirrte sie, daß sie Anyaro beinahe zu vermissen schien, so er nicht in ihrer Nähe war. Sie konnte sich seiner Anziehungskraft einfach nicht willentlich entziehen. Ein nicht gerade vereinfachender Umstand war die Tatsache, daß er so undurchsichtig war… Sie konnte nicht einschätzen, warum er sich in Situationen in denen sie sich recht nahe kamen so leicht wieder zurückziehen konnte, wo er doch aber offensichtlich ähnlich empfand?
Sie zog die Luft ein, wollte fragen, wollte mit ihm reden doch… Sie ließ die Luft resigniert wieder ausströmen und drehte sich in seinem Arm, den er um sie legte als er sich wieder zurücksinken ließ. So neu es doch für sie war, einem Mann gegenüber ihr Innerstes zu zeigen, so schwer war es natürlich. So wurde ihr nun auch ihre Verletzlichkeit bewusst, der sie sich dadurch ausgesetzt hatte und während er vielleicht lernen mochte seine Empfindungen offen auszudrücken zog sie sich mehr und mehr in sich zurück.
So schwieg sie… Schwieg und drehte sich auf die andere Seite, ihm den Rücken zuwendend. Sie bemerkte wie er sich hinter ihr bewegte, sich auch auf die Seite legte und dichter an sie rutschte, den Arm über sie legte und den Kopf so dicht an ihren, daß sie seinen Atem in ihrem Nacken spüren konnte…
Am liebsten hätte sie ihn einfach an den Schultern gepackt und in die Kissen gedrückt, um….
Es war schwer diesem Impuls nicht nachzugeben, doch entschloss sie sich kurzerhand nach seiner über ihr liegenden Hand zu greifen und so umschloss er die ihre, schob die Finger durch die ihren und so schliefen sie schließlich ein…
„Gut…“ meinte er nach einer kleinen Weile, er zog sich zurück von ihr, ein seltsames Lächeln auf den Lippen sah er sie nun tonlos an. Zunächst noch benommen von eben erfahrener Berührung blinzelt sie als sie die Augen nun langsam wieder öffnet und recht überstürzt rutscht sie langsam von ihm weg, doch wendet sie sich nicht ganz ab sondern betrachtet ihn, mittlerweile hatte er seine Augen schon wieder geschlossen und obgleich er ein sachtes Lächeln auf den Lippen hatte war da noch etwas anderes… Unsicher? Er war unsicher? Er?
Warum? Sie dachte nicht im Traum daran, daß es bei ihm vielleicht genau die gleichen Eigenschaften gab, die auch sie ausmachten. Beide waren unerfahren… Was diesen riesigen Schwall an neuen Gefühlen anging. Sebastine hatte zumeinst Gefühle als Spiel gesehen, sie vorgetäuscht, um das zu bekommen was sie wollte. Sicher, das war es letztendlich ja auch, was sie Einsam machte, doch hatte sie diese Einsamkeit nie als störend, eher als willkommen betrachtet. Über Gefühlsduseleien, oder verliebte Spielchen und Neckereien hatte sie bisher nur müde schmunzeln können. Sie sah sich als Einzelgängerin. Um so mehr verwirrte sie, daß sie Anyaro beinahe zu vermissen schien, so er nicht in ihrer Nähe war. Sie konnte sich seiner Anziehungskraft einfach nicht willentlich entziehen. Ein nicht gerade vereinfachender Umstand war die Tatsache, daß er so undurchsichtig war… Sie konnte nicht einschätzen, warum er sich in Situationen in denen sie sich recht nahe kamen so leicht wieder zurückziehen konnte, wo er doch aber offensichtlich ähnlich empfand?
Sie zog die Luft ein, wollte fragen, wollte mit ihm reden doch… Sie ließ die Luft resigniert wieder ausströmen und drehte sich in seinem Arm, den er um sie legte als er sich wieder zurücksinken ließ. So neu es doch für sie war, einem Mann gegenüber ihr Innerstes zu zeigen, so schwer war es natürlich. So wurde ihr nun auch ihre Verletzlichkeit bewusst, der sie sich dadurch ausgesetzt hatte und während er vielleicht lernen mochte seine Empfindungen offen auszudrücken zog sie sich mehr und mehr in sich zurück.
So schwieg sie… Schwieg und drehte sich auf die andere Seite, ihm den Rücken zuwendend. Sie bemerkte wie er sich hinter ihr bewegte, sich auch auf die Seite legte und dichter an sie rutschte, den Arm über sie legte und den Kopf so dicht an ihren, daß sie seinen Atem in ihrem Nacken spüren konnte…
Am liebsten hätte sie ihn einfach an den Schultern gepackt und in die Kissen gedrückt, um….
Es war schwer diesem Impuls nicht nachzugeben, doch entschloss sie sich kurzerhand nach seiner über ihr liegenden Hand zu greifen und so umschloss er die ihre, schob die Finger durch die ihren und so schliefen sie schließlich ein…
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Anyaro le´Veron
Anyaro drehte sich im schlaf, wobei die rechte Hand neben sich tastete. Doch irgendwie war diese Seite, auf der Sebastine eigentlich liegen sollte leer. Da er sich jedoch noch im Halbschlaf befand, merkte er nicht das sein Arm über den Abgrund der Bettkante schwebte, und er im inbegriff war, immer weiter dorthin zu rutschen. Seine Bewegungen wurden immer hektischer da er sie anscheind nicht finden konnte und auf einmal gab es einen großen Schlag. Anyaro saß auf seinen Hosenboden, alle viere von sich gestreckt, und blickte mit weit aufgerissenen, verschlafenen Augen nach oben, Sebastine entgegen die am Bettende saß und zu ihm hinabschaute. Er hielt es einfach nicht mehr auf, und musste laut losprusten vor lachen, wohl über sein eigenes Missgeschick und auch Sebastine konnte sich ein lautes auflachen nicht mehr verkneifen.
Nach dem sich beide über diese Situation genügend ausgelassen hatte, erhob er sich wieder und schlüpfte in seine Stiefel. Ebenso striff er das Doublet über seinen Kopf und meinte nur. "na komm, ich hab noch was zu erledigen"! Draußen angekommen, bestand Sebastine jedoch zuerst auf ein 'Frühstück'. Davon abgesehen das es schon fast wieder Abend war, da beide recht lange geschlafen hatten, besaß Anyaro keinen Hunger. So 'einigten' sich beide, wenn auch ein wenig eingeschnappt darauf, das sie etwas essen ginge, und er den Brief von dem Kapitän zu Tirell abgeben würde. Diese Akademie war recht schnell gefunden, und nachdem er einen Magister etwas unsanft aus seinem Unterricht gerufen hatte, war er auch ein paar Goldstücke reicher.
Wieder zurück in Bajard beschloss er einen kleinen Spaziergang anzutreten, denn wo Sebastine gerade steckte wusste er selbst nicht. Er folgte dem Weg an der Taverne vorbei und dort sah er sie mit einem anderen Mann sprechen. Anyaro kniff die Augen zusammen und musterte den fremden einen Augenblick. Ihm kam es gar so vor als hätte Sebastine ihn bemerkt, würde jedoch mit Absicht nicht zu ihm hinschauen. So wurde das Gespräch, seines erachtens, zwischen den beiden etwas intensiver, sie schien sich regelrecht für diesen Kerl zu interessieren. Mittlerweile hatte sich Anyaro auf einer Treppe in der Nähe der beiden niedergelassen und beobachtet sie bei ihrem treiben. Doch als er dachte er hätte ein Augenzwinkern von ihr in die Richtung des anderen Mannes vernommen, erhob er sich zur Taverne schreitend.
Das ihm Sebastine hinterhersah bekam er nicht mit. In der Taverne angekommen, beschloss er ersteinmal etwas zu sich zu nehmen. Jedoch mehr als ein paar Stücke Brot und einige Schlücke Wasser waren nicht drin. Er bemerkte wie sich die Türe in seinem Rücken öffnete, sah über die Schulter und blickte Sebastine entgegen, die mit diesem Kerl im Schlepptau die Örtlichkeit betrat. Das Gefühl was sich in seinem Körper mehr und mehr ausbreitete war regelrecht mit einem einzigen Wort zu beschreiben - Eifersucht! Würde dieser Kerl auch nur ein falschen Ton von sich geben, wäre er Reif für einen Schlag ins Gesicht, wie es andere auch schon zuvor erleben durften......
Nach dem sich beide über diese Situation genügend ausgelassen hatte, erhob er sich wieder und schlüpfte in seine Stiefel. Ebenso striff er das Doublet über seinen Kopf und meinte nur. "na komm, ich hab noch was zu erledigen"! Draußen angekommen, bestand Sebastine jedoch zuerst auf ein 'Frühstück'. Davon abgesehen das es schon fast wieder Abend war, da beide recht lange geschlafen hatten, besaß Anyaro keinen Hunger. So 'einigten' sich beide, wenn auch ein wenig eingeschnappt darauf, das sie etwas essen ginge, und er den Brief von dem Kapitän zu Tirell abgeben würde. Diese Akademie war recht schnell gefunden, und nachdem er einen Magister etwas unsanft aus seinem Unterricht gerufen hatte, war er auch ein paar Goldstücke reicher.
Wieder zurück in Bajard beschloss er einen kleinen Spaziergang anzutreten, denn wo Sebastine gerade steckte wusste er selbst nicht. Er folgte dem Weg an der Taverne vorbei und dort sah er sie mit einem anderen Mann sprechen. Anyaro kniff die Augen zusammen und musterte den fremden einen Augenblick. Ihm kam es gar so vor als hätte Sebastine ihn bemerkt, würde jedoch mit Absicht nicht zu ihm hinschauen. So wurde das Gespräch, seines erachtens, zwischen den beiden etwas intensiver, sie schien sich regelrecht für diesen Kerl zu interessieren. Mittlerweile hatte sich Anyaro auf einer Treppe in der Nähe der beiden niedergelassen und beobachtet sie bei ihrem treiben. Doch als er dachte er hätte ein Augenzwinkern von ihr in die Richtung des anderen Mannes vernommen, erhob er sich zur Taverne schreitend.
Das ihm Sebastine hinterhersah bekam er nicht mit. In der Taverne angekommen, beschloss er ersteinmal etwas zu sich zu nehmen. Jedoch mehr als ein paar Stücke Brot und einige Schlücke Wasser waren nicht drin. Er bemerkte wie sich die Türe in seinem Rücken öffnete, sah über die Schulter und blickte Sebastine entgegen, die mit diesem Kerl im Schlepptau die Örtlichkeit betrat. Das Gefühl was sich in seinem Körper mehr und mehr ausbreitete war regelrecht mit einem einzigen Wort zu beschreiben - Eifersucht! Würde dieser Kerl auch nur ein falschen Ton von sich geben, wäre er Reif für einen Schlag ins Gesicht, wie es andere auch schon zuvor erleben durften......
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Sebastine Valliere
Da sie nicht wußte wie lange Anyaro brauchen würde um diese blöde Schrift abzugeben und der Appetit ihr irgendwie vergangen war, nahm sie die Kutsche nach Varuna und ließ sich dort beim ansässigen Barbier die Haarlängen kürzen. Er redete wild auf sie ein, als er sich an ihren Haaren zu schaffen machte, erzählte die neuesten Gerüchte, als ob sie das interessieren würde, doch ließ sie ihn reden und wandte sich gedanklich anderen Themen zu…
Gerade war sie wieder durchs Stadttor Bajards getreten, den Weg gen Taverne eingeschlagen und mittlerweile wieder etwas besser gelaunt, sprach sie ein Mann an. Er sah sie verdutzten Ausdruckes an und fragte schließlich „Kenn ich euch“? Sebastine wollte eigentlich schnurstracks an ihm vorbeigehen, doch hielt sie inne, einen genervten Blick aufsetztend, der bewirken sollte, daß er sie schnell wieder in Ruhe ließ. So erwiederte sie mit verschränkten Armen „Nicht daß ich wüßte ‚Guter Mann’“, in recht überheblichem Ton. Während der Mann nun irgendwas von Frauen in blauen Kleidern erzählte, sah sie Anyaro… Ein impulsiver Entschluß wurde gefaßt, doch bereits nach wenigen Sekunden würde sie diesen bereuen… So ließ sie sich denn von dem Mann zuquatschen, er redete mittlerweile von irgendwelchen Kleidern die er ihr machen könnte und Sebastine tat aufgrund Anyaros Anwesenheit als würde sie dies tatsächlich interessieren. Voll in ihrem Element der Vortäuschung und Verblendung heuchelte sie ihrem Gegenüber Interesse und lächelte ihn sogar an.
Anyaro hatte sich währenddessen auf die nicht weit enfernten Stufen gesetzt und Sebastine kam nun in den ‚Genuß’ einer ganz neuen Empfindung, denn als Anyaro sich schließlich erhob und unter einer knappen Bemerkung, daß er hunger hat und was essen geht, gekrönt von einem kleinen „Viel Spaß noch…“ verspürte Sebastine einen kleinen undefinierbaren Stich. Der Mann redete munter weiter und als er sie fragte ob sie ihn in die Taverne begleiten wollte, stimmte sie zu. Sie wollte zu Anyaro… So ging sie mit pochendem Herzen und trockener Kehle dem Mann hinterher, der an der Taverne angekommen die Tür öffnete und sie beide hereintraten. Die Taverne war leer. Anyaro saß allein an der Theke und war wohl gerade mit der Wahl der Getränke beschäftigt, als er nur kurz aufblickte und sich dann wieder Dorian widmete. Sebastine wußte nicht welche Empfindungen da über sie hereinschwappten. Schlechtes Gewissen? Sie?
So ließ sie den Mann nun mehr oder minder stehen und stellte sich neben Anyaro, der sie zunächst überhaupt nicht beachtete. Der Mann wollte nun wohl wieder gehen, doch das war ihr egal, sie nickte ihm kurz abwesend zu und als sie sich wieder gen Anyaro wandt, wußte sie nicht wie sie anfangen sollte, so brachte sie nur ein schwaches „Was..“ zustande. Er hatte sich wieder mit seinem Lächeln geschmückt, ganz unbedarft und als ob nichts wäre fragend „Mh? Was?“
Fast an der Tür angekommen warf der Mann noch ein „Auf Wiedersehen und denken sie an mich“ gen Sebastine, wohl seine Schneiderkünste die er vorher erwähnt hatte damit ansprechend. „Wird sie sicher mal, ne?“, murmelte Anyaro daraufhin. „Was ist denn los?!“ Sebastine wurde nun ungehalten, eine Situation, die sie selber geschaffen hatte drohte sich zum Übelsten zu entwickeln. Und tatsächlich… Ein Wort gab das andere, Anyaro war anfangs zwar noch versucht so zu tun als wäre nichts, doch fordernd sprach Sebastine auf ihn ein. Sie kannte ihn nun, sie wußte, daß etwas war. Es entwickelte sich schnell und heftig, bald standen sie sich gegenüber und funkelten sich zornig an. Er unterstellte ihr daß sie ihn Eifersüchtig machen wolle, was sie natürlich vehement abstritt, einen Teufel würde sie tun und zugeben, daß er ja eigentlich Recht hatte. Doch Anyaro machte den Sack schließlich zu als er sagte „Ich kenn dich mittlerweile Sebastine! Du bist Fremden gegenüber normal nich so aufgeschlossen wie du es ihm gegenüber warst! Normal bist du immer recht abweisend!“ Sie fühlte sich in die Ecke getrieben, verschränkte die Arme und zischelte nur „Du mich kennen?! Pah! Das ich nicht lache!“
Sie hätte heulen können vor Wut, als sie ihm schließlich den Rücken zuwandt und die Hand an die Klinke der Tavernentür legte. Diese öffnend dreht sich sich jedodch nochmal zu ihm um, den Blick der ihn traf dürfte ihm bei ihr noch untergekommen sein, eigentlich auch keinem anderen, denn Sebastine konnte sich nicht erinnern schon einmal so aus der Fassung und so kurz davor gewesen zu sein die Beherrschung zu verlieren. Er sah sie an… Er schien unsicher… Schob die Unterlippe zwischen die Zähne und sah sie einfach nur an. Sebastine ließ den Kopf abrubt nach unten sinken und hielt sich mit Daumen und Zeigefinger an den schmalen Nasenrücken und rang um ihre Fassung. Als sie den Kopf wieder hob, sagte sie sehr distanziert und mit steinernen Zügen „Gut, tut mir leid. Ich wollte nicht so laut werden“ Die Arme nun wieder verschränkend sieht sie ihn kühlen Blickes an. „Und… und ich wollte nicht soliche Unterstellungen von mir geben.. Es war halt nur so… Daß ich…. Halt ein wenig eifersüchtig geworden bin, als du so mit dem Kerl geredet hast“ Sebastine ahnte wie schwer ihm dieses Eingeständis fallen mußte, war er doch sonst sehr introvertiert und sehr sparsam mit Empfindungen.
Sebastine fühlte sich tatsächlich schlecht… Sie war eigentlich Schuld an dieser vermaledeiten Situation… Hätte sie vorhin einfach den Mann stehen lassen und wäre zu ihm gegangen.. Hätte sie ihm gezeigt daß sie sich freute daß er wieder da ist…. Den betretenen Blick verbergend sah sie nun zu Boden… Doch Anyaro wollte gehen… Er murmelte etwas von Nachdenken, was passiert ist, was Sebastine wieder den Kopf heben und ihn mit einer Mischung aus Hilflosigkeit und neu aufkeimender Wut ansah. „So, nachdenken!“ Sie schüttelte den Kopf und wandte sich nun endgültig den Türen zu. „Bitte ja, dann geh nachdenken Anyaro! Ich weiß wie ich zu dir stehe!“ Mit diesen Worten trat sie nun endgültig hinaus, den verdutzten Blick und den zu einer Erwiederung geöffneten Mund Anyaros nicht mehr sehen könnend knallte sie die Tür hinter sich zu und gegen Tränen ankämpfend lief sie so lange geradeaus bis sie an die Küste kam…
Warum hatte sie das nur getan… Hier ging es nicht um ein Spiel, Sebastine empfand wirklich ehrlich für Anyaro. Doch wahrscheinlich war es genau das… Das war das Problem… Denn zum ersten Mal erlebte sie diese Gefühle und woher sollte sie wissen wie sie damit umzugehen hatte.. Alles was sie wußte, was sie bisher im Leben vorangebracht hatte, konnte sie bei ihm vergessen…
Gerade war sie wieder durchs Stadttor Bajards getreten, den Weg gen Taverne eingeschlagen und mittlerweile wieder etwas besser gelaunt, sprach sie ein Mann an. Er sah sie verdutzten Ausdruckes an und fragte schließlich „Kenn ich euch“? Sebastine wollte eigentlich schnurstracks an ihm vorbeigehen, doch hielt sie inne, einen genervten Blick aufsetztend, der bewirken sollte, daß er sie schnell wieder in Ruhe ließ. So erwiederte sie mit verschränkten Armen „Nicht daß ich wüßte ‚Guter Mann’“, in recht überheblichem Ton. Während der Mann nun irgendwas von Frauen in blauen Kleidern erzählte, sah sie Anyaro… Ein impulsiver Entschluß wurde gefaßt, doch bereits nach wenigen Sekunden würde sie diesen bereuen… So ließ sie sich denn von dem Mann zuquatschen, er redete mittlerweile von irgendwelchen Kleidern die er ihr machen könnte und Sebastine tat aufgrund Anyaros Anwesenheit als würde sie dies tatsächlich interessieren. Voll in ihrem Element der Vortäuschung und Verblendung heuchelte sie ihrem Gegenüber Interesse und lächelte ihn sogar an.
Anyaro hatte sich währenddessen auf die nicht weit enfernten Stufen gesetzt und Sebastine kam nun in den ‚Genuß’ einer ganz neuen Empfindung, denn als Anyaro sich schließlich erhob und unter einer knappen Bemerkung, daß er hunger hat und was essen geht, gekrönt von einem kleinen „Viel Spaß noch…“ verspürte Sebastine einen kleinen undefinierbaren Stich. Der Mann redete munter weiter und als er sie fragte ob sie ihn in die Taverne begleiten wollte, stimmte sie zu. Sie wollte zu Anyaro… So ging sie mit pochendem Herzen und trockener Kehle dem Mann hinterher, der an der Taverne angekommen die Tür öffnete und sie beide hereintraten. Die Taverne war leer. Anyaro saß allein an der Theke und war wohl gerade mit der Wahl der Getränke beschäftigt, als er nur kurz aufblickte und sich dann wieder Dorian widmete. Sebastine wußte nicht welche Empfindungen da über sie hereinschwappten. Schlechtes Gewissen? Sie?
So ließ sie den Mann nun mehr oder minder stehen und stellte sich neben Anyaro, der sie zunächst überhaupt nicht beachtete. Der Mann wollte nun wohl wieder gehen, doch das war ihr egal, sie nickte ihm kurz abwesend zu und als sie sich wieder gen Anyaro wandt, wußte sie nicht wie sie anfangen sollte, so brachte sie nur ein schwaches „Was..“ zustande. Er hatte sich wieder mit seinem Lächeln geschmückt, ganz unbedarft und als ob nichts wäre fragend „Mh? Was?“
Fast an der Tür angekommen warf der Mann noch ein „Auf Wiedersehen und denken sie an mich“ gen Sebastine, wohl seine Schneiderkünste die er vorher erwähnt hatte damit ansprechend. „Wird sie sicher mal, ne?“, murmelte Anyaro daraufhin. „Was ist denn los?!“ Sebastine wurde nun ungehalten, eine Situation, die sie selber geschaffen hatte drohte sich zum Übelsten zu entwickeln. Und tatsächlich… Ein Wort gab das andere, Anyaro war anfangs zwar noch versucht so zu tun als wäre nichts, doch fordernd sprach Sebastine auf ihn ein. Sie kannte ihn nun, sie wußte, daß etwas war. Es entwickelte sich schnell und heftig, bald standen sie sich gegenüber und funkelten sich zornig an. Er unterstellte ihr daß sie ihn Eifersüchtig machen wolle, was sie natürlich vehement abstritt, einen Teufel würde sie tun und zugeben, daß er ja eigentlich Recht hatte. Doch Anyaro machte den Sack schließlich zu als er sagte „Ich kenn dich mittlerweile Sebastine! Du bist Fremden gegenüber normal nich so aufgeschlossen wie du es ihm gegenüber warst! Normal bist du immer recht abweisend!“ Sie fühlte sich in die Ecke getrieben, verschränkte die Arme und zischelte nur „Du mich kennen?! Pah! Das ich nicht lache!“
Sie hätte heulen können vor Wut, als sie ihm schließlich den Rücken zuwandt und die Hand an die Klinke der Tavernentür legte. Diese öffnend dreht sich sich jedodch nochmal zu ihm um, den Blick der ihn traf dürfte ihm bei ihr noch untergekommen sein, eigentlich auch keinem anderen, denn Sebastine konnte sich nicht erinnern schon einmal so aus der Fassung und so kurz davor gewesen zu sein die Beherrschung zu verlieren. Er sah sie an… Er schien unsicher… Schob die Unterlippe zwischen die Zähne und sah sie einfach nur an. Sebastine ließ den Kopf abrubt nach unten sinken und hielt sich mit Daumen und Zeigefinger an den schmalen Nasenrücken und rang um ihre Fassung. Als sie den Kopf wieder hob, sagte sie sehr distanziert und mit steinernen Zügen „Gut, tut mir leid. Ich wollte nicht so laut werden“ Die Arme nun wieder verschränkend sieht sie ihn kühlen Blickes an. „Und… und ich wollte nicht soliche Unterstellungen von mir geben.. Es war halt nur so… Daß ich…. Halt ein wenig eifersüchtig geworden bin, als du so mit dem Kerl geredet hast“ Sebastine ahnte wie schwer ihm dieses Eingeständis fallen mußte, war er doch sonst sehr introvertiert und sehr sparsam mit Empfindungen.
Sebastine fühlte sich tatsächlich schlecht… Sie war eigentlich Schuld an dieser vermaledeiten Situation… Hätte sie vorhin einfach den Mann stehen lassen und wäre zu ihm gegangen.. Hätte sie ihm gezeigt daß sie sich freute daß er wieder da ist…. Den betretenen Blick verbergend sah sie nun zu Boden… Doch Anyaro wollte gehen… Er murmelte etwas von Nachdenken, was passiert ist, was Sebastine wieder den Kopf heben und ihn mit einer Mischung aus Hilflosigkeit und neu aufkeimender Wut ansah. „So, nachdenken!“ Sie schüttelte den Kopf und wandte sich nun endgültig den Türen zu. „Bitte ja, dann geh nachdenken Anyaro! Ich weiß wie ich zu dir stehe!“ Mit diesen Worten trat sie nun endgültig hinaus, den verdutzten Blick und den zu einer Erwiederung geöffneten Mund Anyaros nicht mehr sehen könnend knallte sie die Tür hinter sich zu und gegen Tränen ankämpfend lief sie so lange geradeaus bis sie an die Küste kam…
Warum hatte sie das nur getan… Hier ging es nicht um ein Spiel, Sebastine empfand wirklich ehrlich für Anyaro. Doch wahrscheinlich war es genau das… Das war das Problem… Denn zum ersten Mal erlebte sie diese Gefühle und woher sollte sie wissen wie sie damit umzugehen hatte.. Alles was sie wußte, was sie bisher im Leben vorangebracht hatte, konnte sie bei ihm vergessen…
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Anyaro le´Veron
Die Türe der Taverne wurde aufgestoßen, und aufgebracht verließ Sebastine die Schenke während ein etwas verstört wirkender Anyaro hinterhersah. Er fragte sich gar nicht mehr selbst, wieso er so fühlte, weshalb er so reagierte und warum er es zum Teufel immer wieder zu vermasseln schien. Hatte er falsch gelegen? Wollte sie ihn gar nicht eifersüchtig machen, und hatte sich nur mit dem Kerl unterhalten um die Zeit, bis er zurückkehrte herumzubringen? Aber nein, er kannte sie doch mittlerweile, oder doch nicht? Anyaro wusste nur das er für sie etwas empfand, was er für noch niemand anderen zuvor so gefühlt hatte. In ihrer Umgebung fühlte er sich geborgen, konnte aus sich herausgehen und wenn es nur kurzzeitig war. Der sonst so verschlossene Blondschopf konnte sich wirklich bei ihr öffnen. In diesem Twist der Gefühle wunk er Dorian zu der nur einige Augenblicke später mit einer vollen Flasche Schnaps an seinem Tisch stand.
Eigentlich war es nicht seine Art derartige Dinge mit Alkohol zu lösen, doch die ganze letzte Zeit nahm ihn zu sehr mit. Einfach mal abschalten, alles vergessen. Doch dabei vergaß der junge Mann das er nicht gerade viel vertrug. Einige Zeit saß er da und schenkte immer wieder in das kleine Glas nach, bis auf einmal die Tavernentür von neuem aufging. Nicht einmal die Mühe sich umzudrehen und nachzuschauen wer denn da kam machte er sich, umso mehr Verwunderung zeigte sich als Sebastine plötzlich neben ihm stand. Sein Blick musste wohl alles ausgesagt haben, denn sogleich wanderten ihre Augen zu der fast leeren Schnapsflasche. Darauf folgte ein Gespräch das Sebastine von mal zu mal wütender machte welches darin gipfelte das Anyaro am Arm gepackt und aus der Taverne herausgezogen wurde. Ein wenig unbeholfen und unter leisem murren stolperte er hinter ihr her. Am Flussufer angekommen setzte er sich auf seine vier Buchstaben im Schneidersitz und starrte ein wenig perplex zu ihr hinüber. Sie reichte ihm einen Krug mit Wasser, an dem er sich erfrischen konnte, doch mochte das trinken nicht so einfach wie sonst sein. Die Hälfte verschüttete er nämlich auf seinem Doublet was Sebastine zu einem seufzen brachte. Sie beschloss ihn mit in ihr Zimmer zu nehmen, sonst würde noch irgend etwas passieren.
Recht mühseelig erhob sich Anyaro und trottete ihr abermals hinterher, denn das laufen viel ihm immer schwerer. Am Gasthaus angekommen, meinte Sebastine erst das er draußen warten solle, sah ihn dann und meinte unter einem seufzen das es nun auch egal sei und er einfach mitkommen soll. Was sich Selina, die Gasthausbesitzerin in diesem Moment wohl gedacht hatte, als ein sturzbetrunkener junger Mann mit einem dreckigen grinsen an ihr vorbei wankte, wird man wohl nie erfahren. Die Treppe war wohl der schwierigste Part, doch nach einiger verstrichener Zeit war auch diese gemeistert, ehe er vor einem neuen Problem stand, das er bis dato nicht einmal bemerkte. Sebastine schob ihn vorraus und konnte wohl nicht damit rechnen das der betrunkene vergaß die Zimmertüre zu öffnen bevor er hindurch trat. Das Ergebnis würde am nächsten Tag wohl eine dicke Beule geben!
Zu klaren Gedanken war Anyaro nicht einmal mehr fähig, er wollte schlichtweg und ergreifend nur noch ins Bett. Demnach zog er die Stiefel mehr oder minder umständlich aus, zog das Doublet über den Kopf und striff das Hemd ab. Danach viel er alle viere von sich gestreckt ins Bett und schloss die Augen. Am nächsten morgen würde er einen dicken Kopf haben, doch bis dahin war noch eine Nacht dazwischen...........
Eigentlich war es nicht seine Art derartige Dinge mit Alkohol zu lösen, doch die ganze letzte Zeit nahm ihn zu sehr mit. Einfach mal abschalten, alles vergessen. Doch dabei vergaß der junge Mann das er nicht gerade viel vertrug. Einige Zeit saß er da und schenkte immer wieder in das kleine Glas nach, bis auf einmal die Tavernentür von neuem aufging. Nicht einmal die Mühe sich umzudrehen und nachzuschauen wer denn da kam machte er sich, umso mehr Verwunderung zeigte sich als Sebastine plötzlich neben ihm stand. Sein Blick musste wohl alles ausgesagt haben, denn sogleich wanderten ihre Augen zu der fast leeren Schnapsflasche. Darauf folgte ein Gespräch das Sebastine von mal zu mal wütender machte welches darin gipfelte das Anyaro am Arm gepackt und aus der Taverne herausgezogen wurde. Ein wenig unbeholfen und unter leisem murren stolperte er hinter ihr her. Am Flussufer angekommen setzte er sich auf seine vier Buchstaben im Schneidersitz und starrte ein wenig perplex zu ihr hinüber. Sie reichte ihm einen Krug mit Wasser, an dem er sich erfrischen konnte, doch mochte das trinken nicht so einfach wie sonst sein. Die Hälfte verschüttete er nämlich auf seinem Doublet was Sebastine zu einem seufzen brachte. Sie beschloss ihn mit in ihr Zimmer zu nehmen, sonst würde noch irgend etwas passieren.
Recht mühseelig erhob sich Anyaro und trottete ihr abermals hinterher, denn das laufen viel ihm immer schwerer. Am Gasthaus angekommen, meinte Sebastine erst das er draußen warten solle, sah ihn dann und meinte unter einem seufzen das es nun auch egal sei und er einfach mitkommen soll. Was sich Selina, die Gasthausbesitzerin in diesem Moment wohl gedacht hatte, als ein sturzbetrunkener junger Mann mit einem dreckigen grinsen an ihr vorbei wankte, wird man wohl nie erfahren. Die Treppe war wohl der schwierigste Part, doch nach einiger verstrichener Zeit war auch diese gemeistert, ehe er vor einem neuen Problem stand, das er bis dato nicht einmal bemerkte. Sebastine schob ihn vorraus und konnte wohl nicht damit rechnen das der betrunkene vergaß die Zimmertüre zu öffnen bevor er hindurch trat. Das Ergebnis würde am nächsten Tag wohl eine dicke Beule geben!
Zu klaren Gedanken war Anyaro nicht einmal mehr fähig, er wollte schlichtweg und ergreifend nur noch ins Bett. Demnach zog er die Stiefel mehr oder minder umständlich aus, zog das Doublet über den Kopf und striff das Hemd ab. Danach viel er alle viere von sich gestreckt ins Bett und schloss die Augen. Am nächsten morgen würde er einen dicken Kopf haben, doch bis dahin war noch eine Nacht dazwischen...........
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Sebastine Valliere
Puh, geschafft. Sebastine schlüpfte nun ihrerseits unter die Decke, sie hatte sich auf die Matratze am Boden gelegt. Sie konnte nicht neben ihm liegen, nicht wenn er sich in diesem Zustand befand. Zudem hätte sie wohl sowieso keinen Platz gefunden, so breit wie er sich auf ihrem Bett ausgestreckt hatte. Kurz noch mal tief durchatmend und versuchend den verkorksten Abend aus ihren Gedanken zu verbannen bemerkte sie dass die Kerze noch brannte, doch statt aufzustehen um das nervende Licht zu löschen, zog sie einfach die Decke weiter über den Kopf.
Doch konnte sie nicht schlafen… Also stand sie nach mehrfachem unruhigen hin und herwälzen, die Decke unmutig von sich stossend auf und prallte zunächst gegen die Kommode, leise fluchend ging sie schließlich zur Kerze und pustete sie aus. „Mh, wasn los?“, murmelte es von ihrem Bett, „hab’n Schlag gehört“ „Hast du ja?“, gab sie ungehalten brummend zurück, „Tut mir Leid dich in deinem Tiefschlaf gestört zu haben“ und liess sich wieder auf ihre Matratze fallen. Ein ziemlich gelallt klingendes „Nu sei doch nicht so“. Damit hätte es eigentlich genug sein sollen, doch hatte sie ihn nun leider geweckt und kurze Zeit darauf war zu hören „Es dreht sich alles… und dreht sich… und dreht sich… huii..“
Es war unglaublich wie schnell Anyaro Sebastine auf hundertachzig zu bringen vermochte, sich harsch aufrichtend und die Decke von sich stossend fuhr sie ihn an „Was ist eigentlich los mit dir!“ Ein schwaches „Was genau meinst du?“ „Was ich meine? Was _ich_ meine?“ Der aufkeimende Zorn ließ ihre Stimme beben. „Ja, du. Oder is da noch wer?“ Nun war es genug. Sie stiess sich von der Matratze hoch und drehte ihn unwirsch von der Seite auf den Rücken, drückte ihn an den Schultern in die Kissen und ließ keinerlei Gegenwehr zu. Nur seine groben Züge in der Dunkelheit erkennen könnend, saß sie nun auf ihm, sein verwirrt gestammeltes „Was… was..“ ignorierte sie zunächst, doch ergriff nun etwas anderes Besitz von ihr….
Es war wie ein unwirklicher Rausch der Gefühle, der sie nun packte, innerlich aufwühlte, denn genauso wie er sie rasend machen konnte zog er sie an.. Und wieder einmal wurde sie sich dessen bewusst… Der Zorn war verflogen, doch die damit einhergehende Leidenschaft zehrte in ihr…
Eben das was sie veranlasste ihren Kopf weiter zu ihm hinunter zu beugen und ihm simpel entgegen zu hauchen „Halt die Klappe…..“
Doch konnte sie nicht schlafen… Also stand sie nach mehrfachem unruhigen hin und herwälzen, die Decke unmutig von sich stossend auf und prallte zunächst gegen die Kommode, leise fluchend ging sie schließlich zur Kerze und pustete sie aus. „Mh, wasn los?“, murmelte es von ihrem Bett, „hab’n Schlag gehört“ „Hast du ja?“, gab sie ungehalten brummend zurück, „Tut mir Leid dich in deinem Tiefschlaf gestört zu haben“ und liess sich wieder auf ihre Matratze fallen. Ein ziemlich gelallt klingendes „Nu sei doch nicht so“. Damit hätte es eigentlich genug sein sollen, doch hatte sie ihn nun leider geweckt und kurze Zeit darauf war zu hören „Es dreht sich alles… und dreht sich… und dreht sich… huii..“
Es war unglaublich wie schnell Anyaro Sebastine auf hundertachzig zu bringen vermochte, sich harsch aufrichtend und die Decke von sich stossend fuhr sie ihn an „Was ist eigentlich los mit dir!“ Ein schwaches „Was genau meinst du?“ „Was ich meine? Was _ich_ meine?“ Der aufkeimende Zorn ließ ihre Stimme beben. „Ja, du. Oder is da noch wer?“ Nun war es genug. Sie stiess sich von der Matratze hoch und drehte ihn unwirsch von der Seite auf den Rücken, drückte ihn an den Schultern in die Kissen und ließ keinerlei Gegenwehr zu. Nur seine groben Züge in der Dunkelheit erkennen könnend, saß sie nun auf ihm, sein verwirrt gestammeltes „Was… was..“ ignorierte sie zunächst, doch ergriff nun etwas anderes Besitz von ihr….
Es war wie ein unwirklicher Rausch der Gefühle, der sie nun packte, innerlich aufwühlte, denn genauso wie er sie rasend machen konnte zog er sie an.. Und wieder einmal wurde sie sich dessen bewusst… Der Zorn war verflogen, doch die damit einhergehende Leidenschaft zehrte in ihr…
Eben das was sie veranlasste ihren Kopf weiter zu ihm hinunter zu beugen und ihm simpel entgegen zu hauchen „Halt die Klappe…..“