Verfasst: Mittwoch 29. März 2006, 15:52
Ein stumpfer Aufschlag, sie wurde nach vorne gedrückt, fiel vor. Der Rücken taub, warmes Blut dass den Rücken hinablief, unglaubliche Schmerzen die sich entfachten …
Viola öffnete die Augen jappsend und starrte die Decke an, das Gesicht etwas verzogen. Ihre Narbe schmerzte leicht, es tat immer noch weh wenn sie sich zuviel bewegte. Sie hätte auf Sven hören sollen, die Narbe einreiben dass sie geschmeidig bleiben würde. Sie sah sich kurz um, sie war alleine. Neben ihr der leere Platz den Erinna gelassen hatte, sie seufzte leise, sie vermisste sie sehr und sie sah es nicht so streng wie der Rest des Clans. Erinna hatte etwas getan, was dem Clan nicht gefallen hatte, war ihren Gefühlen gefolgt … und selbst wenn es eine andere Frau gewesen war; war es so verwerflich? Viola hatte dieses Thema nie angesprochen, sie kannte die Einstellung der Tiefländer und sie wusste dass sie in dieser Hinsicht gegen eine Wand reden würde und schlechte Stimmung wollte sie vermeiden. Sie rümpfte kurz die Nase, sie stank nach Schweiß. Sie wollte nicht wissen wie viel sie diese Nacht wieder geschwitzt hatte. Langsam richtete sie sich zum Sitzen auf und blinzelte in die Dunkelheit, und streckte sich sachte. Alvis fehlte ihr in solchen Momenten aber sie wollte nun auch nicht hinab zu ihm, wollte nicht den schlafenden Argos wecken. Sie seufzte leise, Wandel … ja das geschah derzeit wieder, soviel änderte sich. Ihre eigenen Gefühle schienen sich nun gänzlich entschlossen zu haben, nicht mehr auf den Kopf zu hören und so schön das manchmal auch war, es war auch auf der anderen Seite manchmal mehr als schmerzlich.
Sachte erhob sie sich zündete eine der Kerzen im Zimmer an und trat zum Spiegel. Da sah sie ihr Ebenbild an, splitternackt, eine erwachsene Frau. Sie fühlte sich zum ersten mal seit Ewigkeiten wirklich wie das, was ihr da entgegenstarrte und das machte sie so nachdenklich. Sie hatte viel nachgedacht, etwas was sie gerne tat die letzten Tage. Hatte nachgedacht über ihr Leben, über den Clan, ihre Familie, ihre große Liebe. Soviel geschah die letzte Zeit, alles unterbewusst und doch nahm sie es immer mehr wahr. Die lange Zeit die sie Auri nicht mehr gesehen hatte, die Frau, der sie sich früher beinahe täglich anvertraut hatte. Es war auch ein Seltsames mit ihrer Mutter und auch ihrem Vater. Sie hatte ihre Mutter nur noch ab und an gesehen, und doch, sie fühlte dass immer mehr etwas wuchs zwischen ihr und den beiden … Distanz? Nein das konnte schlecht sein, wie distanzierte sich doch nicht von ihren Eltern? Sie schüttelte den Kopf und doch, da war immer etwas, etwas sehr Kleines was Viola selbst nicht so recht zuordnen konnte. Doch geschah nicht nur solcherlei, auch war die Familie gewachsen, Freias Mutter hatte den Weg zum Clan gefunden und Viola sah mit Freuden, wie es ihrer Mutter immer besser zu gehen schien. War das vielleicht einer der Gründe? Hatte sie Angst dass sie immer weiter zurückwich in ihrer Gunst? Sie sah das Spiegelbild an, es starrte zurück, keine Reaktion, kein Nichts. Sie schüttelte den Kopf, sie sollte aufhören soviel nachzudenken, es brachte doch nichts.
Sie trat leise zu den Fellen und legte sich schlafen. Veränderungen gehörten zum Leben, nur mussten sie alle immer so schnell kommen?
Viola öffnete die Augen jappsend und starrte die Decke an, das Gesicht etwas verzogen. Ihre Narbe schmerzte leicht, es tat immer noch weh wenn sie sich zuviel bewegte. Sie hätte auf Sven hören sollen, die Narbe einreiben dass sie geschmeidig bleiben würde. Sie sah sich kurz um, sie war alleine. Neben ihr der leere Platz den Erinna gelassen hatte, sie seufzte leise, sie vermisste sie sehr und sie sah es nicht so streng wie der Rest des Clans. Erinna hatte etwas getan, was dem Clan nicht gefallen hatte, war ihren Gefühlen gefolgt … und selbst wenn es eine andere Frau gewesen war; war es so verwerflich? Viola hatte dieses Thema nie angesprochen, sie kannte die Einstellung der Tiefländer und sie wusste dass sie in dieser Hinsicht gegen eine Wand reden würde und schlechte Stimmung wollte sie vermeiden. Sie rümpfte kurz die Nase, sie stank nach Schweiß. Sie wollte nicht wissen wie viel sie diese Nacht wieder geschwitzt hatte. Langsam richtete sie sich zum Sitzen auf und blinzelte in die Dunkelheit, und streckte sich sachte. Alvis fehlte ihr in solchen Momenten aber sie wollte nun auch nicht hinab zu ihm, wollte nicht den schlafenden Argos wecken. Sie seufzte leise, Wandel … ja das geschah derzeit wieder, soviel änderte sich. Ihre eigenen Gefühle schienen sich nun gänzlich entschlossen zu haben, nicht mehr auf den Kopf zu hören und so schön das manchmal auch war, es war auch auf der anderen Seite manchmal mehr als schmerzlich.
Sachte erhob sie sich zündete eine der Kerzen im Zimmer an und trat zum Spiegel. Da sah sie ihr Ebenbild an, splitternackt, eine erwachsene Frau. Sie fühlte sich zum ersten mal seit Ewigkeiten wirklich wie das, was ihr da entgegenstarrte und das machte sie so nachdenklich. Sie hatte viel nachgedacht, etwas was sie gerne tat die letzten Tage. Hatte nachgedacht über ihr Leben, über den Clan, ihre Familie, ihre große Liebe. Soviel geschah die letzte Zeit, alles unterbewusst und doch nahm sie es immer mehr wahr. Die lange Zeit die sie Auri nicht mehr gesehen hatte, die Frau, der sie sich früher beinahe täglich anvertraut hatte. Es war auch ein Seltsames mit ihrer Mutter und auch ihrem Vater. Sie hatte ihre Mutter nur noch ab und an gesehen, und doch, sie fühlte dass immer mehr etwas wuchs zwischen ihr und den beiden … Distanz? Nein das konnte schlecht sein, wie distanzierte sich doch nicht von ihren Eltern? Sie schüttelte den Kopf und doch, da war immer etwas, etwas sehr Kleines was Viola selbst nicht so recht zuordnen konnte. Doch geschah nicht nur solcherlei, auch war die Familie gewachsen, Freias Mutter hatte den Weg zum Clan gefunden und Viola sah mit Freuden, wie es ihrer Mutter immer besser zu gehen schien. War das vielleicht einer der Gründe? Hatte sie Angst dass sie immer weiter zurückwich in ihrer Gunst? Sie sah das Spiegelbild an, es starrte zurück, keine Reaktion, kein Nichts. Sie schüttelte den Kopf, sie sollte aufhören soviel nachzudenken, es brachte doch nichts.
Sie trat leise zu den Fellen und legte sich schlafen. Veränderungen gehörten zum Leben, nur mussten sie alle immer so schnell kommen?