Der abend in Bajard

Karl Goldheilung
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Beitrag von Karl Goldheilung »

Tage nach dem fast tödlichen Eigenversuch, saß Karl wieder vor dem Problem der höchst giftigen Brühe im Bajarder Hafen, ihn wunderte das es anscheint niemanden im Dorf kümmerte.. außer ihn.. niemand hatte sich gemeldet auf die Anschläge... nun dennoch musste er etwas tun konnte das Gift im Hafen nicht so belassen.. durch einen dummen Fehler könnte sich das Dorf wirklich gänzlich ausrotten daher machte er sich an die Suche nach einem Gegengift um die Brühe zu neutralisieren. Die Söldner könnten dies dann zum Hafen schleppen.

Doch erst mal hieß es Listen studieren, denn im Gegensatz zu allen anderen Alchemisten hatte Karl in diesem Vorfall einen entscheidenden Vorteil: er wusste was er weggekippt hatte was für Gemische das waren und welche Kräuter sie enthielten damit ließ sich was anfangen. Und so wurden verschiedene Gegengifte ausprobiert aus der Liste gestrichen, weitere angesetzt du wieder ausprobiert bis er eine seiner Proben der Giftbrühe klar bekommen hatte.... die musste nun noch jemand trinken und dann könnte man sich ganz sicher sein das das Werk gelungen war... doch wem könnte man das zu trinken geben?.
Che Mussa

Beitrag von Che Mussa »

Noch immer lag der Geruch einer gewissen Fäulnis über Bajard. und auch in den Wäldern unweit von Bajard konnte man es riechen. So schien es nicht weiter verwunderlich das Che sich nach und nach an den Geruch gewöhnt hatte und ihm dieser in Bajard nicht weiter auffiel. Seit dem einen Abend war er auch nur maximal in die Taverne oder in die Bank gegangen. nur diesen tag trieb ihn seine Neugier bis runter an den ort des Geschehens. zu seiner Verwunderung lag ein Häufchen Asche dort, welches anscheinend einmal ein Hund war, sonst aber hatte sich an der Szenerie nichts weiter geändert. Ihn wunderte die Gleichgültigkeit der Bürger Bajards die es anscheinend als selbstverständlich erachteten das solch eine brühe bei ihnen im Hafen schwamm. trotz alledem wusste er um einige Vermutungen eines ihm bekannten Alchemisten und beschloss in den nächsten tagen bei Karl vorbei zu schauen und zu fragen ob er mehr über diese brühe wisse, denn immerhin wohnte er ja nun gleich um die Ecke.
Solveigh

Beitrag von Solveigh »

Solveigh musterte die Flasche mit der Brühe aus Bajard. Still stand sie da und langsam trennte sich das Gemisch aus Salzwasser und dieser Substanz die dort Tiere getötet oder so verändert zu haben schien, dass sie nicht mehr ihres gleichen ähnelten.

Vorsichtig sollte sie sein hatte Vivianne gesagt als sie ihr die Flasche überreichte, welche ihr selbst von einer Schwester gebracht worden war. Natürlich war sie vorsichtig. Lederhandschuhe, hantieren hinter einem Glas, peinliche Sauberkeit.
Herausfinden was es war sollte sie. "Nichts leichter als das ...", dachte Solveigh in leichter Ironie, das unbekannte Etwas musternd.

Nachdem sie das Wasser abgeschieden hatte würde sie die Substanz wieder vermischen. Mit klarem Frischwasser. Eine kleine bekannte Menge, immer 1 zu 10, immer weiter. Und sie würde ausprobieren müssen wie es wirkt. Welch Verdünnung noch tödlich war, welche ertragen wurde.
Sie würde Würmer dazu nehmen . Auch wenn ihr dieses Vorgehen nicht sonderlich entsprach, dachte sie doch an all die toten Fische im Hafenbecken. Ein notwendiges Abwägen, ein kleineres Übel, man konnte es nicht auf sich beruhen lassen.

Eine Menge die tötete würde die Tiere kaum zu Untieren werden lassen. Wie wird es mit den Kleinstspuren sein. Unwillkürlich dachte sie an die ganzen Nachtschattengewächse, welche in kleinen Dosen auch eine gänzlich andere Wirkung haben konnten als jemanden einfach nur umzubringen.

Deweiteren würde es lange Testreihen brauchen um etwaige Inhaltsstoffe herauszufinden, um alle Reaktionen mit bekannten Substraten zu ergründen. Was eine Arbeit !

Und ihr Gefühl ? Wenn man sehr geübt war die Klänge, die Eindrücke der Stoffe darin zu trennen und zu Erkennen, konnte einem die Intuition gute Dienste leisten, ... wenn man _sehr_ geübt war.
Aber das durfte hier in keinem Falle alles sein worauf man sich verlassen würde, dafür war das Ganze zu brisant.

Nein Solveigh, das wird ein gutes Stück Arbeit, find dich damit ab, und vom Grübeln ... vom Grübeln passiert nichts.

Sie streifte die Lederhandschuhe über und begab sich ans Werk.
Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

Solveigh saß den ganzen abend vor der Probe die sie bekommen hatte. Immer wieder verdünnte sie die Substanz und probierte sie an den Würmern. Immer wieder mit dem gleichen Ergebnis. Der wurm krümmte sich ein letztes mal und bewegte sich dann nicht mehr. Wie konnte nur so ein starkes Gift entstehen. Doch plötzlich krümmte sich der Wurm nur noch, schien aber weiter zu leben. Welche Qualen musste der Wurm nun erleben. Man sollte die Qualen schnell beenden und so geshah es auch. Die Substanz wurde weiter verdünnt, solange bis sich die Würmer nur noch färbten und sehr merkwürdig aussahen. Bei einem Menschen würde man es wohl als Ausschlag bezeichnen, aber bei dem Wurm sah es seltsam aus. Die Nacht wurde lang und Solveigh's Augen fingen an zu tränen. Auch ein seltsames jucken überkam sie. Sollte dies einfach nur übernächtigung und einbildung sein? Oder kam es von der Substanz? Sie hatte ständig diesen süsslichen, verfaulten Geruch in der Nase. Es gab noch viele Fragen, allerdings sollten sie nicht mehr in dieser Nacht beantwortet werden.



Unterdessen gingen die Gerüchte weiter in Bajard. Neue Lebensformen traten ans Ufer. Nun gesellten sich zu den Quallen schon Kraken. Es gab Menschen die zu lange in dem Dunst standen und krank wurden und Menschen die mit der Brühe in Berührung kamen. Die einen hatten Probleme mit ihren Atemwegen, die anderen bekamen Ausschlag, der entsetzlich brannte und juckte. Nach ein paar Tagen ging es ihnen wieder gut. Jeder hoffte das niemand daran sterben würde und das bald ein Mittel gefunden würde um diese Brühe weg zu bekommen. Sie lag wie ein Teppich auf der selben stelle und alles was man versuchte sie weg zu bekommen misslang. Es musste jemand ein Gegengift herstellen damit dies ein Ende nehmen würde. Yorck rannte an seinem Steg hin und her. Seit Tagen verkaufte er schon keinen Fisch mehr. Die Leute hatten Angst etwas aus diesem Teil des Meeres zu kaufen. Wenn niemand ein Gegenmittel finden würde, wäre es das aus für das Fischerdorf. Man wollte es einfach nicht soweit kommen lassen.
Solveigh

Beitrag von Solveigh »

Und schon stand die Phiole auf dem Kocher. Den brennenden Kienspan in der Rechten verharrte sie mit einmal.
"Bist du verrückt Solveigh ?" dachte sie. "Du weist genau was flüchtige Gebräue von Wärme halten".

Es roch nun schon wieder streng und das trotz der Verdünnung. Am Vorabend hatte sie gut lüften müssen, und das elende Jucken war auch erst am Morgen gewichen.
"Vorsicht, vorsicht, vorsicht!" mahnte sie sich wieder.
Wenn sie es aufkochte konnte leicht noch schneller entweichen was so roch und das war gewiss nicht gut. "Nicht hier Solveigh !".

Korken wieder drauf und raus mit dem Ganzen. An der frischen Luft würde sich schnell verteilen, was aus der Flasche kam.
Herrje es war ja praktisch nichts mehr darin ausser Wasser, so verdünnt war es.
Und dennoch hatte der Wurm gestern nur knapp überlebt.

Sie zündete die Flamme des Kochers an, stellt den Docht ganz klein. Es sollte langsam erhitzen, sie hatte Zeit.

Solveigh nahm Abstand von dem Felsen auf der Wiese aufdem ihr kleines Experiment ruhte.

Sie war der fraglichen Stelle in Bajard so nahe gekommen, wie sie es hatte verantworten können. So nahe, dass die Kreaturen sie nicht angingen, so nahe, dass sie genug gesehen hatte.
Sie hatte die toten Fische gesehen, doch nur an dieser Stelle.
Keine Krankheit, nichts was sie weitergegeben hatten.
Es roch erbärmlich, aber war der Gestank tödlich ?

Noch immer lebten Menschen in Bajard und schienen sich daran gewöhnt zu haben. Sie war durch die Straßen gegangen und der Geruch war überall.
Aber die Leute redeten nicht einmal mehr darüber, noch hatten sie sich dafür interessiert, was Solveigh da am wasser getrieben hatte.
Niemand fragte was sie mit den Algen und Pflanzen wollte, die sie aus dem Wasser rings um die Stelle fischte.
Die Fähigkeit der Menschen zu ausgeprägter Gleichgültigkeit hatte sie zeit ihres Lebens bewundert, aber wie auch immer, sie wirkten nicht sterbenskrank, obwohl sie die ganze Zeit in diesem Gestank lebten.

Langsam entwich Dampf dem Kolben. Das ging recht schnell zumal es nicht die wärmste der Jahreszeiten war.

Wenige Meter von dem Glas entfernt setzte sie sich auf ihren gefalteten Umhang und musterte die Szene mit Neugierde.
Der entweichende Dampf wurde vom leichten Wind der ging zerstreut.

Was wollte sie erwarten ? Es war Wasser mit irgendetwas giftigem darin ! Und doch ...

Ihr Blick schärfte sich. Sie blinzelte ein paarmal und riss die Augen dann weiter auf um genau und ungetrübt sehen zu können.
"War es trüber geworden ?" schoss es ihr durch den Kopf.

Eine Sekunde später war die Flamme ausgeblasen und der Korken wieder auf der Flasche.
Die Nase fast an der Glaswand betrachtete sie das Wasser.

Schlieren, ganz feine Schlieren, nicht lang aber da hingen sie, wie winzige Fussel in der Flüssigkeit und trieben vor sich hin.
Sie hatte mit klarem Wasser verdünnt. Soetwas passierte nicht einfach aus heiterem Himmel.

"Wie gequirltes Ei im kochenden Wasser" murmelte sie vor sich hin ... "nur feiner ..., feiner Schnee".

Kopfschüttelnd riss sie sich von dem Anblick los. Das war wie bei verschiedenen Tiergiften, Schlangen. Aber das war zu einfach, oder ?
Man müsste nur das wasser aufheizen.

Vorsichtig nahm sie den Kolben in die Hand. Heiss, nicht kochend aber heiss, ... nicht zu heiss, man konnte es halten.
Wenn es abgekühlt war und sie recht hatte, ...

... dann würde der nächste Wurm nicht mehr leiden müssen.
Karl Goldheilung
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Registriert: Donnerstag 1. Mai 2014, 11:42

Beitrag von Karl Goldheilung »

Zeit... lange hatte er gewartet.. doch es kam nicht wie erhofft... ausgemalt hatte er sich den nächsten Grippekranken oder an Tollwut leidenden das extra heilmittel zu geben um zu sehen ob seine Suche nach einem Gegengift beruhend auf seinen Aufzeichnungen von Erfolg gekrönt war.. Nein die Zeit hatte er nicht mehr und scheinbar nahm die Bevölkerung Bajards diese Bedrohung viel zu leicht... er musste in den sauren Apfel beißen ehe ihm die Kunden wegstarben .. wie mitfühlend und wohltätig er doch war..

Es sah aus wie wasser... nachdem er die probe der Brühe mit seinem Mittel versehen hatte.. nur noch ein leichter Geruch erinnerte ihn daran das es nicht nur Wasser war. Tiere starben nicht mehr daran.. doch was war mit der Wirkung auf Menschen? Alle möglichen Gegenmittel lagen geöffnet vor dem Glatzkopf bereit, er hatte sich im Keller verschanzt. Zögerlich nahm er einen kleinen Schluck.. verzog sofort das Gesicht –abscheulich-... und atmete dann auf. Ja das war es... nicht mehr tödlich , ekelerregend, aber nicht mehr tödlich.

Seufzend erinnerte er sich dann an die anstehende Arbeit, er hatte viel zu tun.. er musste viel Gegenmittel ansetzen um die brühe im Hafen zu neutralisieren, er musste sich weitere Proben holen, und er musste noch das bestellte Gift perfektionieren dazu kamen einige andere in Auftrag gegebene Mittel... Ja man hatte es nicht einfach als aufrichtiger Heiler und Alchemist der ums eine Umwelt besorgt ist.
Cilwve Trask

Beitrag von Cilwve Trask »

Gelegentlich, wenn er einen Pfeil in der Hand hielt, begannen seine Hände zu zittern. Ob es die Anspannung der Jagd war?

Gelegentlich, wenn er eine Axt in der Hand hielt, spürte er, dass sein Griff nicht mehr so fest war wie zuvor. Ob es die Anstrengung seiner Arbeit war?

Gelegentlich, wenn ihn die Schönheit und Grazie einer Dame blendete, fühlte er, wie seine Hände anfingen zu zittern. Ob es die wieder aufkeimende jugendliche Errungung war?

Schon längst hatte er vergessen... schon längst schwirrten andere Gedanken in seinem Kopfe... schon längst begann sein Leben den gewohnten Lauf zu nehmen.

Vergessen waren die Stunden, als er mit einigen Bürgern von Bajard gemeinsam die Giftbrühe untersuchten.

Vergessen waren die Minuten, die wie Tage vorkamen, als sie darauf warteten wie sich der durch einen Seil befestigte Krug mit der giftigen viskosen Brühe füllte.

Vergessen war der Augenblick, bei der er den Krug vorsicht wieder an Land zog, um das von der Substanz fast durchgeätzte Seil nicht überzustrapazieren.


Die Substanz hatte sofort die alte Tunika oxidiert, die er um den Krug gewickelt hatte und auch an seinem dicken Lederhandschuh prangte ein großer hässlicher Fleck, der sich dort festgesetzt hatte und sich seitem nicht mehr wegwaschen liess.


Er hatte die Geschehnisse weitgehends verdrängt, aber gelegentlich...
gelegentlich spürte er dass irgendetwas mit seiner Hand nicht in ordnung war.
Karl Goldheilung
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Beitrag von Karl Goldheilung »

Die Nacht war ohne viel Schlaf vergangen immer noch saß er mit rot unterlaufenen Augen wie ein Besessener vor der Konstruktion auf seinem Labortisch, und schaute den einzelnen Tröpfchen zu wie sie sich sammelten aus dem aufgefangenen Dampf und in den Kolben flossen... Wie viele Stunden waren schon vergangen? Egal das Gefühl für die Zeit war hier im Keller nicht mehr gegeben, so hatte er schon einiges von jenem Mittel von dem er glaubte es sei das Gegenmittel angesammelt und es immer wieder in das Fass mit seinen Abfällen gekippt. Erst irgendwann in der Früh, holte den Glatzkopf ein dumpfes Pochen über ihn wieder in die Realität zurück... zwar ging er nicht nach oben um zu öffnen, doch er erinnerte sich das dies der Tag der Versammlung sein müsste... er wollte etwas vorzeigen einen Erfolg... die Brühe musste neutralisiert werden. Das Fass in welches er ursprünglich die Abfälle seines Tuns die letzten Tage gekippt hatte.. war nun gänzlich aufgefüllt mit dem Gegenmittel so musste das Fass nur noch verschlossen und zum Hafen gebracht werden.

Eine Phiole dessen Inhalt von heller Färbung war, hatte er hervorgesucht in seinem persönlichen Lager , und das Fass bereits so gut es ging verschlossen um es später in den Hafen zu rollen... aber erst mal musste es aus dem Keller und da musste dem schmächtigen Heiler sein Wundermittel helfen welches sich schon oft beim schleppen Schwerer Sachen bewährt hat. Vorsichtig beträufelte er die Außenwand des Fasses nach und nach mit der Flüssigkeit wobei er darauf achtete das sie gut eingesogen wurde... Nach vollbrachten Werk versuchte er probeweise das Fass anzuheben mit dem er vorher Probleme gehabt hätte... und tatsächlich erneut hatte sein Gemisch die Wirkung nicht verfehlt.. so band er noch schnell ein Seil um den bauch des Fasses und zog auch noch eine senkrechte Schlaufe um es dann von Oben hochzuziehen.

Der Keller wurde genauso gut wie immer verschlossen und verdeckt und er selbst platzierte das Fass in einer Ecke des Raumes und ging aus der Tür ins Dorf..
Karl Goldheilung
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Beitrag von Karl Goldheilung »

Kaum brauchte man einmal Hilfe... schon war weit und breit keiner da... kein Jüngling der seinen Körper besessen stählen wollte auf dem Dach des alten Wachhaus.. keine frühen Trunkenbolde in der Taverne... ja wenn es Arbeit gab rochen sie es alle und verzogen sich, so kam es das Karl mit einer fremden Reiterin vorlieb nehmen musste, mit welcher er Hilfe gegen eine Behandlung ihres Leidens aushandeln konnte. So rollten der kleinwüchsige Glatzkopf und Cassandra - so stellte sie sich vor- das schwere in Richtung Süden, zum Südwestlichen Flügel des Hafens, wobei sie es in etwaiger Entfernung zu dem Dunst am Hafenrand abstellten und Karl darauf bestand zunächst ein paar Fackeln zu besorgen um sich etwaiger Riesenquallen zu erwehren.

Auf dem Weg zur Krämerin , wurde die Gelegenheit nicht ausgelassen Yorck anzuhauen, den Fischer, damit jener ein Paddel bereit stellte, auf das man die ganze Brühe später ein bisschen vermengen konnte. Auf dem Weg zur Krämerin kam glücklicherweise Florence de Bajot, eine Sturmkrähe, vorbei welche Karl gleich auch mit einfing ihm zu helfen. Mit Fackeln, dem Paddel und glücklicherweise Florence, kamen sie zurück zum Hafen. Karl wusste zwar von dem vorangegangenen Experiment mit dem Jüngling das die Dämpfe um die Brühe ungiftig sein mussten, dennoch war der Gestank auszuhalten, daher band er sich seinen Mundschutz um und wies die anderen an bei Möglichkeit wenig zu atmen und sich mund und Nase abzudecken.

Florence übernahm die Wache um auf die riesigen Tiere aufzupassen, während Cassandra und der Heiler das Fass mühsam in den dunst rollten und richtig platzierten, ehe es noch mal aufgestellt wurde. Glücklicherweise hatte die neugewonnene Hilfe eine Axt dabei, so ward schnell ein loch geschlagen und schon ergoss sich der Inhalt in die Brühe ohne dabei leise zu bleiben... ein lautes Zischen, Brodeln und Blubbern kündigte eine heftige Reaktion an, und dennoch hörten Karl und Clarissa nicht auf das Fass zu kippen. Das Paddel wurde zur Hilfe geholt um das ganze dann noch besser zu verteilen . Karl war so als würde auch eine der Quallen sich zu Wort melden, da verstummt schon das Brodeln unter ihnen und nach und nach durch den frischen Küstenwind lichtete sich der Dunst. War es geschafft? Natürlich trieben noch tote Fischkadaver im Meer und die großen Farbfilme waren immer noch da... aber war das Wasser noch giftig?

Nein selbst probieren würde er es nicht, so stellte er den anderen die Aufgabe.. welche Cassandra übernahm und überlebte zu ihrem Glück... Ja es war geschafft.. auch wenn sie vielleicht durch dieses Wasser in dem tote Fische schon seid Tagen trieben nicht gesünder werden würde.. so starb sie nicht sofort.. und da sie eh noch über ein leiden klagte konnte Karl sie später auch noch genauer untersuchen.

Es ward geschafft, die Vernichtung Bajards ward abgewandt die Truppe war erfolgreich, und ein Held des Dorfes - zumindest in seinen Augen- ward geboren! So rollte man das leere Fass weg, gab das Paddel zurück... und ging weiter seiner Wege.
Zuletzt geändert von Karl Goldheilung am Montag 6. Februar 2006, 17:42, insgesamt 1-mal geändert.
Der Erzähler

Beitrag von Der Erzähler »

Endlich war es geschafft. Der Gestank war aus Bajard verschwunden. Die Bürger trauten sich wieder in Richtung Hafen. Nur die hässlichen Verfärbungen waren geblieben und die blieben wie ein Teppich auf dem Wasser liegen. Nachts hörte man immer noch ein rascheln an dem Uferbereich. Man sagte sich, das die Quallen öfter mal auftauchen würden. Der Hund war unterdessen verschwunden, sowie die toten Fische. Ob sie als Futter für die Quallen gedient hatten? Wenn ja, was würden sie sich nun als nächstes holen. Es würden weiter fragen offen bleiben. Die Dorfbewohner hofften nun, das sich jemand um den verbliebenen Rest kümmern würde. Die Angst vor den Quallen war immer noch da, auch wenn die Angriffe auf Bewohner des Dorfes nun ausblieben.
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Mory'tael
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Beitrag von Mory'tael »

Welch Narren sie doch waren. Dieses Getier wagte es eine Möglichkeit zu vernichten. Eine Möglichkeit seine Macht zu steigern. Diese Quallen hätte ein guter Letharf versucht zu nutzen. Ihre Kraft zu unterwerfen und seine eigene zu steigern. Doch was wusste dieses Getier schon. Die welche sich von Maden ernähren sollten, wagten die Quallen zu vernichten. Dieses Mittelchen gegen die Quallen sollte wenigstens in den Besitz des Lethyren gelangen und er würde es bekommen. Mit diesem Mittel als Schutz würde es ein leichtes sein eine der Quallen, sollte man sie finden zu Forschungszwecken zu fangen.

Wenn diese Biester schon ohne magischer Verbesserung soviel Leid verbreiteten. Was würde sein wenn man sie um vieles Verstärken würde. So sollte Bajard wieder einmal Mittelpunkt des Geschehens werden.
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