Der Eisenwarts Bund mit dem Tot

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Marn Kilgorn

Der Eisenwarts Bund mit dem Tot

Beitrag von Marn Kilgorn »

Das Feuer des Krieges zu schüren war ihr Ziel. Den Hauch des Todes über das Land bringen ihr Wunsch. Dem Blutgott seine Seelennahrung bringen ihr Auftrag. Welcher Ort schien besser um Chaos zu verbreiten? Welcher Ort hatte mehr Krieger die willens waren ihre Klingen im Blute ihrer Feinde zu baden, als die Burg Eisenwart? Ihre Feinde waren zahlreich und ihre Feste bereit um endlich einen Sieg einzufahren. Das Angebot das man dem Burgherren unterbreitete war zu verlockend als dass er es ignorieren könnte.

Macht, Siege und einen beratenden Diener sollte er von seinen Verbündeten aus dem Hintergrund erhalten, so er bereit sei alle Gefallenen des Krieges seinen Verbündeten aus dem Hintergrund zu übergeben. Der Orden würde wissen wie sie mit den Leichen des Krieges verfahren würden. Im guten Gewissen sprach man von wissenschaftlichen Studien an jenen Toten, um Waffen an ihnen zu erproben, Gifte und anderes. Doch was man dem Burgherren bewusst verschwieg, war das wahre Geschenkt an den Orden. Die Seelen der Gefallenen würden dem Raben, dem Blutgott als Nahrung dienen, auf das er erneut aufsteige um allen Göttern zu zeigen, das es ein Fehler war einen Gott in Ketten zu legen.

Des Burgherren Worte waren eindeutig und in einem Ton der keinen Widerspruch duldete. Der erste Schatten, der erste Schlag sollte das Reich der Wüste treffen. Ihre Seelen würden dem Herren der Toten als Vorspeise vorzüglich Munden und seiner Jünger Streben nach Macht beschleunigen. Es würde an der Zeit sein dem Land der Wüste zu zeigen wo ihre Grenzen liegen und sie ihren Zoll an den Bluttgott entrichten lassen.

So flogen des Nachts zahlreiche Raben zu den Mitgliedern seines Ordens um die Augen des Todes auf Menek’ur zu richten. Ab diesem Tag hüllte ein seichter Nebel die Feste Eisenwart ein und der Geruch des Todes breitet sich von dieser über das Land aus.
Marn Kilgorn

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Sein neuer Herr lies ihm die Gnade zu teil werden sich aus der Feste zu entfernen. Ein Treffen mit seinem Orden, mit seinen Brüdern und seinen Schwestern musste abgehalten werden. Der Herr der Eisenwart forderte Resultate und jene sollte er erhalten. Was war es doch für eine Wohltat unter den Seinen zu weilen und mit ihnen gemeinsam die Fäden zu ziehen, welche das Leid der Menekaner besiegeln sollten.

Die Hilfe des Orden war von Nöten um ein solches Vorhaben zu vollenden. Fragen wurden gestellt und Angebote gemacht. Man wog Pro und Contra ab in dem Spiel der Seelen, doch entschied man am Ende dennoch den Menekanern einen Machtwechsel zu gewähren. Man entschloss über das Wohl eines Volkes als würde man aus einer Laune heraus Spielfiguren von einem Schachfeld fegen. Ein neuer Feind des Wüstenreiches erhob sich aus den dunklen Gemäuern des Todes, um seinen Zoll an Blut von diesem Volke zu fordern.

Man spürte die Macht welche von den dunklen Gemäuern des Ordens ausgingen und ein jedes Wesen würde instinktiv wissen das dort der Tot das einzige ist was bestand haben würde. Gemeinsam würde man dem Burgherren in seiner dunklen Feste die Möglichkeit geben seinen Feinden in das Gesicht zu spucken und sie in die Flucht zu jagen. Doch war dies nicht das Ziel welches der Orden verfolgte. Andere würden diesem Krieg folgen und andere würden ihre Seelen an den Orden abtreten. So wurde der Blick der Burgwachen nicht umsonst immer öfters in Richtung Nordost gewendet um seinen eigentlichen Feinden nicht den Rücken zu zeigen.

Es oblag nun Eisenwart das Volk der Wüste entscheidend zu schlagen und seinen Teil zu dem Ganzen beizutragen. All ihre Seelen waren bereit an den Blutgott verkauft zu werden ob Menekaner oder Eisenwartler, sie würden alle dem Orden auf ihre Art nutzen. So sollte es sein und man würde der Feste im Leben schenken was sie am meisten wollten, für den kleinen Preis ihrer Seelen. Und weiter breitete sich der Geruch des Todes und der Nebel um die Feste Eisenwart aus.
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