Was dein Herz dir sagt - Was dein Verstand dir rät

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Tajara Nair
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Registriert: Montag 28. August 2006, 16:57

Was dein Herz dir sagt - Was dein Verstand dir rät

Beitrag von Tajara Nair »

Ich liebe dich!

Drei Worte... eine Offenbahrung. Wie lange war es her, dass Tajara diese Worte vernommen hatte? Selbst ihre Schwester hatte diese nie gesagt, obgleich es eine Selbstverständlichkeit war, es war so. Und im Grunde hatte sie es auch nicht nötig. Im Gegenteil. Selbst unter den Schwestern musste dieses Wort nicht gesprochen werden, denn jeder würde für den anderen in den Tod gehen.

Doch noch viel bizarrer war es, diese Worte in dieser Form aus dem Mund einer Frau zu hören, eigentlich noch vor wenien Wochen das Undenkbarste der Welt, war es jetzt wohl doch das Schönste, diese Worte zu vernehmen.

Sie musste gar nicht zögern, als sie jene Bezeugung erwiederte. Tajara liebte Viola auf dieselbe Weise. Gleich was kommen möge, würde für sie eines feststehen, und das sagte sie auch.

"Ich habe nie jemanden in Stich gelassen, und dich werde ich auch nicht im Stich lassen!" - und das war ernst gemeint, in jeder erdenklichen Form wie sie etwas ernst meinen konnte.

Doch wie kam es, dass sie so für eine Frau empfand? Es war in jeder Weise anders als ihre Liebe zu Milo, ja es war nicht vergleichbar, es war, als wäre man das erste mal verliebt, und gleichzeitig eine altvertraute Wärme in ihr, die sie nicht anders entscheiden ließ. Selbst ihr Verstand sprach für all das, und das bedeutete, dass es keine andere Antwort auf eine Frage gab, die sie sich nie hätte stellen brauchen.

Es begann mit dem Kuss einer anderen Frau der ihren Verstand aussetzen ließ. Es fühlte sich schön an, obgleich sie nachträglich nicht mehr sagen konnte, was sie dazu brachte, diesen Kuss zu erwiedern. So gesehen war es für Tajara eine Erfahrung die sie bereits bei ihrem ersten Kuss mit Milo erfuhr, vergleichbar durchaus, und doch wieder nicht.

Es blieb kaum bei mehr als diesem, da ihr Herz gebrochen wurde, sofern eins da war. Es war vielmehr ein Loch da, wo es hätte sein müssen, sie konnte für niemandem mehr Derartiges empfinden, jedenfalls für keinen mann. Sie waren rüpelhaft, angeberisch oder gar einfach nur hochnäsig. Niemand konnte ihr das geben was sie sich wünschte, das gefühl einer erwiederten Liebe, oder zumindest den Anflug beidseitigen Begehrens.

Wohl gerade deshalb war sie angreifbar, wenn man es so nennen mochte, weshalb sie wohl ohne zu zögern schon sehr Bald ihre Liebe zu einer Frau empfand, gegen die sie an und für sich bloß beim Wettsaufen verloren hatte.

Sei es drum! Sie vermisste sie, jeden Abend an dem sie sie nicht oder nur kurz sehen konnte saß sie auf der Plattform und starrte nach draußen ins Leere, halb nachdenklich, halb wachend. Die Sehnsucht...

Es war so anders eine Frau im Arm zu halten, ihre Haut zu fühlen, ihren Kuss zu spüren - es war diese Lieblichkeit in ihren Augen, der Duft ihres Haarexs, der Klang ihrer Stimme, ihre Fröhlichkeit, ihre Traurigkeit, die sie mit etwas ausfüllte.

Da wo kein Herz hätte mehr sein dürfen begann wieder etwas zu wachsen. Es gedieh langsam, und selbst die Knospe unter der dicksten Schneedecke würde einmal Blüten treiben. Und so war es dann letztlich wohl auch bei ihr.

Was ihr Herz ihr sagte? Sie vermochte es nicht zu sagen, doch es besaß wohl bereits eine Stimme, Stimme genug um ihr eindringlich süße Melodien vorzusingen.

Was ihr Verstand ihr sagte? Das was es stets tat. Das Richtige zu tun, und das würde sie. Gleich was kommen würde - sie würde ihr beistehen.

Die Tatsache, dass sie gebeten wurde in zwei Tagen dabei zu sein, wenn für Vola sich etwas verändern würde bewies ihr, dass sie gebraucht wurde - und nichts auf der Welt konnte das ändern.

Die letzte Nacht würden sie gemeinsam verbringen, und Tajara würde über sie wachen, in dem Maße, dass Viola einen ruhigen Schlaf finden sollte.

Doch diese Nacht saß sie wie jede nacht lange Zeit auf fder Plattform und starrte nachdenklich in die Ferne. Traurig sie nicht in ihren Armen zu halten, jedoch glücklich, sie gefunden zu haben... So saß sie da, selbst noch in der Kalten Stunde bis zum Morgengrauen, ehe sie endlich aufstand und in ihr warmes behagliches Fell schlüpfte und in einen traumlosen Schlummer verfiel. Der nächste Tag würde ihnen beiden gehören.
Viola Ser´Rhal

Beitrag von Viola Ser´Rhal »

Eingewickelt in ein paar warme Felle lag sie da, angeschmiegt an einen Körper, der neben ihr lag und die Arme im Schlaf um sie geschlossen hatte. Kurz war sie wach geworden, hatte die Augen geöffnet und sah sich schlaftrunken in dem Zelt um, in dem sie lag, jedoch mehr als ein paar Blicke schenkte sie der Umgebung nicht, ehe sie die Augen wieder schloss und sich an Tajara drückte. Es war schon irgendwie seltsam, wenn sie die Tatsache betrachtete, dass sie neben einer Frau lag, eng an sie gekuschelt und mit einem Gefühl, dass sie schon seit Ewigkeiten nicht mehr in einer solchen Stärke für einen Menschen empfunden hatte. Ja, sie liebte Tajara und das war eine Tatsache, die sich von Tag zu Tag bestärkte. Schon alleine die Tatsache dass sie all die Unruhen und Ängsten der letzten Tage in ihrer Gegenwart vergessen konnte, zeigte nur zu deutlich wie sehr sie sich in Tajars Nähe wohl fühlte.
Doch die Tatsache dass sie war, war immer noch etwas verwirrend. Immer wieder musste sie in diesen Tagen unbewusst an Alvis denken. Wo er wohl war? Man hatte ihn für tot erklärt, verschollen und bis heute war kein Lebenszeichen von ihm gefunden worden und doch; waren es Schuldgefühle? Sie drückte sich schon fast instinktiv enger in die schützende und wärmende Umarmung in der sie lag; sie hatte keinerlei Grund dafür, Schuldgefühle zu entwickeln. Alvis war damals fort gegangen ohne ihr selbst Lebewohl zu sagen, auch wenn es nur für einige Tage sein sollte. Am Ende wurden es Wochen, Monate und nun fast schon ein Jahr. Seit damals hatte sie bei keinem Menschen solch eine Zuneigung verspürt wie bei ihr, bei wirklich keinem, was war dann daran falsch an diesen Gefühlen? Sie konnte nicht ihr Leben lang hoffen dass Alvis irgendwann wieder auftauchen würde; ganz davon abgesehen dass sie bereits seit langer Zeit nicht mehr dem Clan angehörte und dieser Schritt die Beziehung damals mit einer bitteren Wahrscheinlichkeit sowieso zerstört hätte. Nein sie würde sich nicht schlecht fühlen, nur weil sie endlich wieder einen Menschen gefunden hatte, den sie liebte und erst recht nicht, weil sie dem gleichen Geschlecht angehörte.
Sicherlich würde diese Beziehung noch einige Nachfragen mit sich ziehen, besonders wenn man in Varuna davon mitbekommen würde, so manch einer würde wohl die Braue heben und sie hatte das Gefühl dass dies gerade bei Darna und dem Grafen der Fall sein würde. Aber das war ihr alles egal, sie war glücklich und in diesem Moment gab es für sie nur eine Person um die sich die Welt drehte … mochte da kommen was wolle.
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Tajara Nair
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Von der Liebe und der Wut

Beitrag von Tajara Nair »

Viele Menschen... viele Emotionen... und alles lief im Grunde am Ende doch nur auf eine Person hinaus - doch letzten Endes war dies hinfällig, denn vieles war hier im Raum, das schon über Wut hinausging. Es war der Drang, etwas zu tun. Der Drang etwas zu bewegen, der Drang hier zu sein und doch am Ende festzustellen, man ist weit weg von jenem Körper, den man in jeder Minute seines Lebens im Arm halten wollte. Schön für diesen Moment, und dann ist er wieder fort - und man fragt sich, warum man sich auf dieses Spiel, das sich Liebe nennt nun eigentlich einließe? Man hat am Ende immer nur den Schmerz. Und was... Was wenn sie die einzige war die unrecht hatte, und der Rest der Welt recht?

Oh Viola, ich wünschte du wärst jetzt hier.

Ihre Gedanken kreisten bei fast allen Personen, die ihr im Leben etwas bedeuteten doch wieder um sie, denn ihr Schicksal war mit dem Tajaras verwoben... und Violas Schicksal ging nun auch sie etwas an.

Und dann lernte sie dadurch Menschen kennen, denen sie am liebsten nie begegnet wäre...

Und dann mischten sich noch Leute in ihr Leben ein, welche im Grunde genommen gar nichts dort zu suchen hatten. Sie waren nicht unbedingt mit ihrem Leben verbunden, sie waren allerdings immerwieder auftretende Gäste in ihrer Gedankenwelt, denn sie machten ihr Schwierigkeiten und Kummer, genau da, wo sie es am wenigsten brauchte.

Viola ging sie etwas an. Sie sorgte sich um sie. Es war nicht diese mütterliche fürsorge... Sie wollte einfach nur nicht, dass ihr etwas passieren würde.

Und was wrde am Ende bei rauskomen? Wie würde es enden? Es dürfe nicht enden. Tajara wusste innerlich, dass sie zum Leiden geboren war. Ihr Leben bestand aus Leid, gerademal unterbrochen von Glücksmomenten. Doch nun hatte sie einen Handel gemacht, mit wem auch immer - aber jede Form des Glücks brachte Leid mit sich. Sei es einfache Sehnsucht, oder Kummer, aber es gab scheinbar nichts, was sie nicht in die Waagschale legen musste.

Diese Menschen... Dieses unumstößliche Gefühl, dass sie noch schwerwiegend in ihr Leben pfuschen würden, dieser Eindruck dessen, dass sie immer mehr zur Zielscheibe wurde für Dinge, und für Mächte, für die sie nie etwas übrig hatte. Und eigenartigerweise waren es zwei Gegensätze...

Diese Menschen bildeten in der Mitte einen Knoten. Und der lag am Ende bei ihr und.... Viola.

Darna von Elbenau

Sie mochte nie in dieses Schloss von Varuna. Sie hatte wenig dafür übrig, dem Hochadel auch nur zu begegnen.

Was war der Adel schon? Eine Familie, deren adlige Nachkommen in diesen Stand hineingeboren waren. Sie zeichneten sich wohl durch nichts aus außer durch ihre Hochnäsigkeit. Das musste sie schon bei Felicitas von Stolzenfels feststellen. Diese arrogante Schnäpfe hielt sich für etwas, was sie gar nicht war. Außer in einem teuren Seidenkleid herumstolzieren konnte sie wohl nichts. Fiele ein Stein auf ihrem Kopf würde sie wohl eher denenigen Ehren, der den Stein warf.

Darna von Elbenau war eine ritterin, so wie sie sich recht entsann. Doch sie hatte Tajara auch wie Dreck behandelt. Woher nahm sie sich das Recht? Wer war sie denn, außer jemand, der seine Macht missbrauchte, anderen weh zu tun?

Taara war nie eine Ritterin, und zweifellos würde sie auch nie eine werden wollen. Aber sie war jemand, da wo sie war - sie war eine Schwester. Ihr Schicksal war untrennbar mit dem ihrer Schwestern verbunden.

Konnte sie das von sich behaupten? Eine große steife Person, die sich an ihre Religion klammerte, an ihre Vorschriften und an eine festgelegte Lebensweise? Konnte diese Darna wirklich behaupten frei zu sein? Konnte sie denn tatsächlich wissen, was es hieß, für das was man ist kämpfen zu müssen? Und zwar nicht mit dem Schwerte, sondern mit dem Herzen?

Ahnte sie denn überhaupt, was ihre wahre Verbindung zu Viola war? Was würde sie tun, sollte es zu einer weiteren Begegnung kommen?.

Diese Darna fügte ihr eine tiefe Wunde zu, und sie schien es sogar zu genießen. Wer war sie also, dass sie sich ein Recht rausnahm? Immerhin kann Viola ja für sich selbst sprechen. Und schließlich will ich keinen Keil zwischen irgendwem treiben, Doch was spielt es denn für eine Rolle? Es ist ihr vermutlich egal wie es anderen ergeht, solange sie in ihrem guten Licht dasteht - Ritterin der Grafschaft PAH! - Außerhalb ihrer Grenzen ist sie dennoch ein Niemand.!

Der Clan Hinrah

Sie hatte bislang keine Begegnung mit jenem Clan gehabt. Doch Viola schien Angst zu haben - vor allem wegen der Dinge, die passieren könnten, würde ihre Beziehung auffliegen. Sie würde verstoßen.

Dünnes Eis, auf welchem ich mich da bewege. War es wirklich richtig so? Aber es war letztlich auch ihre Entscheidung. Ich denke, es kommt, wie es kommen muss. Ginge etwas jemals gut aus, wäre das wohl nicht mein Leben. Dieser Fluch, der auf mir lastet, er lacht mich heimlich aus, jeden Tag.



Und dann dachte sie wieder an Viola. Sie war jetzt jünger, aber so schön wie sie nur sein konnte. Sie in ihren Armen zu halten machte sie froh... sie gehen zu lassen machte sie unendlich traurig - und wieder kamen diese Zweifel, die sie nicht an ihrer Liebe zu Viola zweifeln ließ, sondern zu der Liebe selbst.

Zieht Liebe nicht immer Leid mit sich? Ich liebe, und ich leide. Und jetzt, da meine Haut bleicher ist, als die eines toten Körbers, frage ich mich, ob ich nicht schon längst tot bin.
Zuletzt geändert von Tajara Nair am Sonntag 26. November 2006, 04:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Tajara Nair
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Beitrag von Tajara Nair »

Vieles war passiert, was deutlich unvorhergesehen war. Vieles... zu viel um damit fertig zu werden.

Diese Entführung... ihr Gedächtnisverlust...

Sie wünschte sie könne in zwei Tagen mit auf diese Wüsteninsel. Sie wurde halb wahnsinnig, ständig auf einem Flecken zu verbringen, nicht wissend, was sie mit sich anfangen sollte.

Viola hatte sie schon länger nicht mehr gesehen oder etwas von ihr gehabt. Es war kein Vermissen mehr in dem Sinne. Sie fühlte sich irgendwie tot, leer, hatte keine gelegenheit sich ausgiebig abzulenken.

Obgleich ihr der Gedanke widerstrebte, hatte sie den Wunsch, einfach davonzulaufen. Sie würde es nicht tun, sie würde aber Ronya erneut um etwas bitten. Und das war ein harter Schritt, da sie sich bereitws wie ein Sorgenkind fühlte.

Und viola... a... Sie hatte das Problem, dass sie sie liebte... aber wie konnte man jemand lieben, der nicht da war? Es war ungerecht ihr gegenüber, den Gedanken zu fassen, es zu eenden. Aber was sollte sie schon tun? Sie konnte nicht anders als daliegen, in ihrem Zelt, auf ihrem Fell, und die Decke anstarren. Es war ungerecht... undankbar, irgendwie eigenartig.

Sie würde Viola nie vor die Wahl stellen, Varuna oder sie. Das stand ihr nicht zu, und das wollte sie nicht. Aber sie wusste letztendlich, wofür sie sich entscheiden würde. Wohl ein Brief musste her, der ihr Geschriben werden musste. Aber ihr Gedanke festigte sich. Etwas musste geschehen. Sie war unglücklich.

Sie würde sich ja auch nie gegen ihre Schwestern entscheiden, es war etwas anderes. Sie fühlte, dass etwas an ihr riss und zog, und sie wusste absolut nicht, was es war.

Eine dunkle Wolke schwebte über ihr. Und letztendlich würde sie wohl auch nicht so schnell abziehen.
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Tajara Nair
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Beitrag von Tajara Nair »

Es ging ihr sichtlich besser. Obwohl der Stress zunahm und sich neues Unheil anbahnte, das sie und Viola gleichermaßen betraf ging es ihr alleine schon durch die Tatsache besser, dass sie sich öfter sahen, auch wenn sich Tajara wünschte, Viola bei sich zu wissen, sie in ihren Armen zu halten und sich einfach nur mit ihr zu unterhalten.

Was hatte Viola denn nicht für Opfer gebracht? Sie tat es um ihretwillen, aber auch um Violas. Und dennoch wollte sie ihr sowas nie zumuten. Es war viel mehr eine Sache des Vertrauens. Und dennoch waren beide einig, sobald der eine dem Anderen eher unglücklich als glücklich machte musste die Sache beendet werden. Und selbst wenn sie geagt würde, sie würde es in Kauf nehmen.

"Hast du denn nie vor etwas Angst?" hatte sie Milo einmal gefragt. "Nicht wenn es um mich geht", gab Tajara freimütig zu, und so war es auch.
In derlei Dingen war sie immer die Besonnene. Um sich sorgte sie sich am allerwenigsten. Doch um Viola hätte sie gleichsam Angst wie um ihre Schwestern und stellte die Interessen derer über die ihren.

Das Einzige Mal wo es wirklich eine Entscheidung um sie ging wurde verworfen. Ronya wollte sie nicht gehen lassen. Und nun? Sie wollte die Welt kenenlernen, um sich vor all dem Übel abzuschirmen, das sie heimsuchte, und derlei gab es viele.

Es war das Mindeste ihr ein Geschenk zu machen, und so erwählte sie sich eine Halskette besetzt mit einem Sternsaphir, welcher im Blau ihrer Haare leuchtete. Warum gerade das wusste sie nicht, doch nach und nach war Blau eben ihre Farbe geworden, und so nahm sie auch eine für sich, wohl als Zeichen ihrer Zusammengehörigkeit. Sie würde sie nicht abnehmen hatte Viola gesagt als sie ihr die Kette schenktde. Es sollte das Symbol sein, dass ein Teil Tajaras immer bei ihr wäre, selbst wenn sie über hunderte Meilen getrennt wären.

Was dein Herz dir sagt? Folge ihm selbst wenn das Unglück über dich bricht.

Was dein Verstand dir rät? Sei für jene da, die du in dein Herz geschlossen hast, denn du an ihrer Stelle würdest die Selbiges wünschen
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