Die Studien des Lebens - Tagebuch des Schnitters

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Aporus

Die Studien des Lebens - Tagebuch des Schnitters

Beitrag von Aporus »

18. Rabenmond 249:
Das Leben ist ein merkwürdiges Ding. So kurz und doch so lang, mag es erscheinen, doch eins ist gewiss: Das Ende kommt jedenfalls immer. Ich bin gerade in dem schönen Dorf Bajard. Hier gibt es durchaus viel Leben, doch die Alten und Gebrächlichen scheinen hier zahlreich zu sein. Ein einfaches Fressen für Kra'thor. Keine besonders gut mundenden Seelen. ich werde sehen ob ich ihm etwas besseres fangen kann.
Zuletzt geändert von Aporus am Montag 20. November 2006, 10:30, insgesamt 1-mal geändert.
Aporus

Beitrag von Aporus »

19. Rabenmond 249:
Habe heute zahlreiche Gleichgesinnte getroffen. Da für sie Namen Schall und Rauch sind und sie ihre wahren Namen natürlich niemals verraten würden - so sie sie selber kennen - bin ich dazu übergegangen die eine Pestbringer, und den anderen Kind zu nennen. Nun die Pestbringerin ist eine durch und durch fanatische Seele, ein bisschen unvorsichtig allemal. Kind jedoch scheint sehr rationalistisch zu sein. Als wir von einer toten Welt träumten hörte er kaum zu, nun auch ich fand Pestbringers Plan ein wenig töricht, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen?
Dann bin ich noch mit irgend so einem forschenden nach Lameriast gereist. Er wollte Studien über die Eingeborenen dort verfassen... ich willigte ein ihn zu begleiten, hatte ich doch ein Schreiben für die Schwesternschaft des Waldes das ich dort abliefern musste. Es war ein sehr interessanter Tag und wir haben einiges über die fremde Kultur der Tiefländer erfahren und ihren Zwist gegen die Feste Eisenwart. Diese Informationen könnten sich durchaus als nützlich erweisen.
Am Abend habe ich den Markt von Varuna besucht und mir einen Kapuzenmantel, sowie ein silberenes Kryss besorgt. Allerdings sprach mich irgend so ein Dreckskerl von der Wache auf meinen Wanderstab an und beschrieb ihn als Waffe. So habe ich den Stab auf den Rücken geschnallt und so getan als würde ich Humpeln um ihn ein schlechtes Gewissen zu machen.
Den Abend verbrachte ich mit dem Jagen von Rehen im Wald, das Fleisch habe ich verkauft, das Blut behielt ich bei mir... wer weiß wozu das mal nütze sein könnte? Und immerhin schmeckt es gut... so... süß.
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