Im Laufe des Tages erreicht ein schmuckloses Schreiben das Rakun. Die Schrift aus dunkler Tinte ist klar gesetzt und ohne verschnörkelte Linien.
Dem Papier haften schwach die Gerüche von Kräutern, Alkohol und mineralischen Rückstaenden an, als habe es zuvor zwischen Arbeitsflächen, Glasphiolen und geöffneten Rezepturen gelegen. Selbst nach dem Öffnen bleibt der trockene Geruch alchemistischer Arbeit hartnäckig an dem Pergament haften.
An die Rashar,
gesucht wird nach jemandem unter euch, der Vulkanit zu bearbeiten versteht.
Kein Schmuckstück für Eitelkeit und keine Zierde für Hallen oder Tempel.
Dafür saubere und haltbare Handwerkskunst.
Weitere Einzelheiten folgen persönlich an denjenigen, der bereit ist diesen Auftrag anzunehmen.
Als die RakShaNa das Schriftstück entgegen genommen hat, wird sie dem Kurier mitteilen dass JaelZeeRith am besten einfach vorbei kommt, wenn ihre Glutschmiede geöffnet ist um weiteres zu besprechen.
Irgendwann zwischen ihren Wegen durch das Axorn erreicht sie die überbrachte Antwort.
„Hrm.“
Mehr verlässt sie dazu nicht. Ein knappes Nicken folgt, während der Gedanke bereits seinen Platz zwischen anderen Aufgaben findet. Die Glutschmiede also.