Das Schreiben ist sauber und ohne Zierrat geführt.
Werte Statthalterin,
ich halte es für zweckmäßig, diese Angelegenheit nicht dem Zufall zu überlassen und greife daher zur Schrift. Darüber hinaus halte ich es für angemessen, meine Anwesenheit in dieser Stadt nicht länger als bloßen Aufenthalt zu führen, sondern ihr die Form zu geben, die meiner Absicht entspricht.
Ich arbeite hier als Schneider und habe nicht vor, diese Tätigkeit als vorübergehend zu betrachten. Rahal bietet Raum für Ordnung, Handwerk und Bestand – Gründe, die hinreichend sind, um sich nicht nur niederzulassen, sondern zugehörig zu sein.
Den Unterricht zu den Zehn Geboten habe ich bereits besucht. Der Unterricht in Gesetzeskunde findet am 12.02. statt und wird meinerseits ohne Einschränkung wahrgenommen werden. Ich erwähne dies nicht als Zierde, sondern als selbstverständlichen Teil der Verpflichtung, die mit dem Wunsch nach Bürgerschaft einhergeht.
Ich ersuche daher um die Gewährung der Bürgerschaft, nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus dem Wunsch, meine Arbeit unter dem Maß dieser Stadt fortzuführen und zu verantworten.
Der Ordnung verpflichtet,

