[MMT] Am Rittersee
- Der Wegelagerer
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[MMT] Am Rittersee
Der Rittersee lag still an diesem Abend. Nebel kroch vom Wasser herauf und verschluckte das Schilf, als wolle der See selbst seine Ufer verbergen. Nur der schmale Handelsweg, der sich zwischen alten Kiefern hindurchzog, verriet, dass hier noch Menschen unterwegs waren.
Dort, wo der Pfad eine Biegung machte, hockten drei Gestalten im Unterholz. Ihre Mäntel waren abgetragen, die Klingen stumpf, doch ihre Augen wachsam. Sie nannten sich selbst keine Räuber – nur Männer, die auf eine Gelegenheit warteten. Der Rittersee war dafür bekannt: Händler mieden ihn bei Nacht, aber wer den Umweg scheute, zahlte oft einen Preis.
„Heute kommt noch wer“, murmelte der Älteste und starrte auf den Weg. „Zu ruhig für sonst.“
Der Wind trug das leise Klirren von Metall heran. Ein Packpferd, vielleicht. Oder ein einzelner Reisender mit mehr Mut als Verstand. Die Wegelagerer spannten sich an, jeder Griff saß plötzlich fester, jeder Atemzug ging flacher.
Doch die Beute ließ auf sich warten. Minuten verstrichen. Der Nebel wurde dichter, und vom See her kam ein leises Plätschern, als würde etwas Großes unter der Oberfläche kreisen. Einer der Männer schluckte nervös.
„Der See mag uns heut nicht“, flüsterte er.
Gerade als sie sich zurückziehen wollten, tauchte eine einzelne Laterne auf dem Weg auf. Schwaches Licht, langsam näherkommend. Die Männer wechselten Blicke. Hoffnung flackerte auf, ebenso wie Zweifel.
Denn wer bei Nacht allein am Rittersee unterwegs war, hatte entweder nichts zu verlieren…
oder etwas, das sehr gut verteidigt wurde.
Und irgendwo im Nebel schien der See leise zu lachen.
Dort, wo der Pfad eine Biegung machte, hockten drei Gestalten im Unterholz. Ihre Mäntel waren abgetragen, die Klingen stumpf, doch ihre Augen wachsam. Sie nannten sich selbst keine Räuber – nur Männer, die auf eine Gelegenheit warteten. Der Rittersee war dafür bekannt: Händler mieden ihn bei Nacht, aber wer den Umweg scheute, zahlte oft einen Preis.
„Heute kommt noch wer“, murmelte der Älteste und starrte auf den Weg. „Zu ruhig für sonst.“
Der Wind trug das leise Klirren von Metall heran. Ein Packpferd, vielleicht. Oder ein einzelner Reisender mit mehr Mut als Verstand. Die Wegelagerer spannten sich an, jeder Griff saß plötzlich fester, jeder Atemzug ging flacher.
Doch die Beute ließ auf sich warten. Minuten verstrichen. Der Nebel wurde dichter, und vom See her kam ein leises Plätschern, als würde etwas Großes unter der Oberfläche kreisen. Einer der Männer schluckte nervös.
„Der See mag uns heut nicht“, flüsterte er.
Gerade als sie sich zurückziehen wollten, tauchte eine einzelne Laterne auf dem Weg auf. Schwaches Licht, langsam näherkommend. Die Männer wechselten Blicke. Hoffnung flackerte auf, ebenso wie Zweifel.
Denn wer bei Nacht allein am Rittersee unterwegs war, hatte entweder nichts zu verlieren…
oder etwas, das sehr gut verteidigt wurde.
Und irgendwo im Nebel schien der See leise zu lachen.
- Keylon von Salberg
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Re: [MMT] Am Rittersee
Sie kamen immer und immer wieder.
Egal wer sie verscheuchte, Regiment, oder Keylon selber.
Sie wurden verwundet... getötet ... vertrieben ...
Aber wie Ungeziefer kamen sie immer wieder, krochen aus irgenwelchen Löchern.
Keylon selber brauchte nicht einmal eine Rüstung, nur sein Schwert um sie zu vertreiben, zu schlagen, aber sie lernten nichts dazu.
Obwohl sie sichere vor ihm nun gewarnt waren, trauten sie sich auch ihm gegenüber immer wieder vor.
Traten dem sicheren Tod entgegen.
Dumm... und Dümmer
Wofür? Für eine Handvoll Goldstücke?
Keylon konnte es sich nicht erklären.
Sicher konnten sie hier und da einige unschuldige Bürger ihrer Habe entwenden aber war es das Risiko wert?
Keylon hatte Beak versprochen des Problemes Habhaft zu werden aber noch immer hatte er keinen Erfolg.
Eine keine Garnision dort zu stationieren? Daran war nicht zu Denken.
Zu oft besuchten auch Letharen diesen Ort, und dann brauchte man schon eine Garnision mit mehr als nur eine Handvoll Leute, und das konnte sich Lichtenthal nicht leisen.
Die Einzigste Hoffnung war das diese Strauchdiebe irgenwann einmal lernten das es zu gefährlich war an diesem Ort auf ihren Tod zu warten.

Egal wer sie verscheuchte, Regiment, oder Keylon selber.
Sie wurden verwundet... getötet ... vertrieben ...
Aber wie Ungeziefer kamen sie immer wieder, krochen aus irgenwelchen Löchern.
Keylon selber brauchte nicht einmal eine Rüstung, nur sein Schwert um sie zu vertreiben, zu schlagen, aber sie lernten nichts dazu.
Obwohl sie sichere vor ihm nun gewarnt waren, trauten sie sich auch ihm gegenüber immer wieder vor.
Traten dem sicheren Tod entgegen.
Dumm... und Dümmer
Wofür? Für eine Handvoll Goldstücke?
Keylon konnte es sich nicht erklären.
Sicher konnten sie hier und da einige unschuldige Bürger ihrer Habe entwenden aber war es das Risiko wert?
Keylon hatte Beak versprochen des Problemes Habhaft zu werden aber noch immer hatte er keinen Erfolg.
Eine keine Garnision dort zu stationieren? Daran war nicht zu Denken.
Zu oft besuchten auch Letharen diesen Ort, und dann brauchte man schon eine Garnision mit mehr als nur eine Handvoll Leute, und das konnte sich Lichtenthal nicht leisen.
Die Einzigste Hoffnung war das diese Strauchdiebe irgenwann einmal lernten das es zu gefährlich war an diesem Ort auf ihren Tod zu warten.

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Nikolai van Graustein
- Beiträge: 160
- Registriert: Samstag 1. April 2023, 20:10
Re: [MMT] Am Rittersee
Es war die erste richtige Aufgabe für mich als Knappe. Neben den Unterweisungen im Kampf und in Etikette endlich etwas greifbares.
Sir Keylon, ein Freund und Förderer der immer ein nettes und aufbauendes Wort für mich übrig hat, betraute mich mit einer Aufgabe.
Das brachte natürlich auch einen gewissen Erfolgsdruck mit sich. Ich wollte Sir Keylon auf keinen Fall enttäuschen. Also verbrachte ich einen Großteil der Zeit damit, die Wegelagerer am Rittersee zu verscheuchen und sie zu studieren. Ich lernte wann sie dort waren, ich lernte ihre täglichen Routinen, ich geleitete einzelne Händler durch die Passage. Einige Wegelagerer starben, andere wurden gefangen genommen oder ich ließ sie bewusst laufen.
Das waren keine einfachen Wegelagerer. Für eine Hand voll Münzen würden sie dieses Risiko nicht ständig auf sich nehmen. Es musste einen Grund geben, warum sie so verbissen immer und immer wieder am Rittersee auftauchen. Ich habe versucht die einzelnen Wegelagerer welche ich laufen ließ zu verfolgen. Ihre Wege zu verfolgen. Wo gingen sie hin wenn sie nicht gerade am Rittersee wegelagerten? Mich interessierten die Hintergründe. Es gibt einen Grund. Davon bin ich überzeugt. Ich werde ihn herausfinden, auch davon bin ich überzeugt.
Ich hoffe nur, ich habe bald greifbare Ergebnisse.
Sir Keylon, ein Freund und Förderer der immer ein nettes und aufbauendes Wort für mich übrig hat, betraute mich mit einer Aufgabe.
Das brachte natürlich auch einen gewissen Erfolgsdruck mit sich. Ich wollte Sir Keylon auf keinen Fall enttäuschen. Also verbrachte ich einen Großteil der Zeit damit, die Wegelagerer am Rittersee zu verscheuchen und sie zu studieren. Ich lernte wann sie dort waren, ich lernte ihre täglichen Routinen, ich geleitete einzelne Händler durch die Passage. Einige Wegelagerer starben, andere wurden gefangen genommen oder ich ließ sie bewusst laufen.
Das waren keine einfachen Wegelagerer. Für eine Hand voll Münzen würden sie dieses Risiko nicht ständig auf sich nehmen. Es musste einen Grund geben, warum sie so verbissen immer und immer wieder am Rittersee auftauchen. Ich habe versucht die einzelnen Wegelagerer welche ich laufen ließ zu verfolgen. Ihre Wege zu verfolgen. Wo gingen sie hin wenn sie nicht gerade am Rittersee wegelagerten? Mich interessierten die Hintergründe. Es gibt einen Grund. Davon bin ich überzeugt. Ich werde ihn herausfinden, auch davon bin ich überzeugt.
Ich hoffe nur, ich habe bald greifbare Ergebnisse.
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Nikolai van Graustein
- Beiträge: 160
- Registriert: Samstag 1. April 2023, 20:10
Re: [MMT] Am Rittersee
Ein weiterer Tag zieht ins Land und ich marschiere meine Feste Route durch Rittersee ab. Die Wegelagerer waren nicht besonders redseelig. Sie griffen ohne Sinn und Verstand an. Sie alle wurden durch meine kalte Klinge gerichtet.
Es widerstrebt mir. Jeder Tote ist einer zu viel, aber sie haben mir keine Wahl gelassen. Schlauer als vorher bin ich nicht. Noch weiß ich nicht, was sie antreibt immer wieder auf diesem Weg anzugreifen. Es muss einen Grund geben, davon bin ich überzeugt. Ich werde ihn finden.

Es widerstrebt mir. Jeder Tote ist einer zu viel, aber sie haben mir keine Wahl gelassen. Schlauer als vorher bin ich nicht. Noch weiß ich nicht, was sie antreibt immer wieder auf diesem Weg anzugreifen. Es muss einen Grund geben, davon bin ich überzeugt. Ich werde ihn finden.

- Der Wegelagerer
- Beiträge: 3
- Registriert: Samstag 31. Januar 2026, 23:03
Re: [MMT] Am Rittersee
Der Nebel hing noch immer schwer über dem Rittersee, als der Wegelagerer stolpernd den schmalen Pfad zum alten Jagdhaus hinaufkam. Blut hatte sich dunkel in seinen Mantel gefressen, jeder Schritt war eine Anstrengung. Seine Rippen schmerzten, und der Arm, notdürftig geschient, pochte im Takt seines Herzens.
Im Inneren des Hauses brannte eine einzelne Kerze. Dahinter saß sein Meister, ruhig, sauber gekleidet, die Hände gefaltet. Ein Mann, der selbst nie am Weg stand und doch jeden Tritt auf diesem Pfad kannte.
„Sie waren wieder da“, presste der Verletzte hervor und sank auf ein Knie. „Die Ritter. Die Patrouille… sie jagen uns. Jeden Tag. Wir verlieren Männer, Ausrüstung, Verstecke. Der See ist verflucht für uns.“
Der Meister hob langsam den Blick. Kein Zorn, kein Mitleid. Nur Berechnung.
„Natürlich nehmen sie ihre Aufgabe ernst“, sagte er ruhig. „Dafür werden sie bezahlt, dafür werden sie gelobt. Und genau deshalb seid ihr dort.“
Der Wegelagerer schüttelte den Kopf. „So geht es nicht weiter. Wir werden aufgerieben.“
Der Meister erhob sich, trat näher und sah auf den Verwundeten hinab. „Ihr seid kein Heer. Ihr seid ein Hindernis. Ein Störgeräusch. Und ein Störgeräusch erfüllt seinen Zweck nicht dadurch, dass es siegt, sondern dadurch, dass es nicht verstummt.“
Er legte dem Mann eine Hand auf die Schulter. Der Griff war fest.
„Ihr bleibt am Rittersee. Ihr zwingt sie hinzusehen, auszurücken, Männer zu binden. Ob mit Beute oder mit Blut, das ist nebensächlich.“ Ein kurzer Moment der Stille folgte. „Eure Verluste sind einkalkuliert.“
Der Wegelagerer schluckte. Er verstand. Widerstand war zwecklos.
„Sammelt die Übrigen“, fuhr der Meister fort. „Wechselt die Pfade, schlagt schnell zu, verschwindet wieder. Und erinnert euch: Solange die Ritter euch jagen, jagen sie etwas anderes nicht.“
Der Verletzte nickte langsam, mühsam. Dann erhob er sich wieder, wandte sich zur Tür.
Draußen wartete die Nacht.
Und der Rittersee, geduldig wie immer.
Im Inneren des Hauses brannte eine einzelne Kerze. Dahinter saß sein Meister, ruhig, sauber gekleidet, die Hände gefaltet. Ein Mann, der selbst nie am Weg stand und doch jeden Tritt auf diesem Pfad kannte.
„Sie waren wieder da“, presste der Verletzte hervor und sank auf ein Knie. „Die Ritter. Die Patrouille… sie jagen uns. Jeden Tag. Wir verlieren Männer, Ausrüstung, Verstecke. Der See ist verflucht für uns.“
Der Meister hob langsam den Blick. Kein Zorn, kein Mitleid. Nur Berechnung.
„Natürlich nehmen sie ihre Aufgabe ernst“, sagte er ruhig. „Dafür werden sie bezahlt, dafür werden sie gelobt. Und genau deshalb seid ihr dort.“
Der Wegelagerer schüttelte den Kopf. „So geht es nicht weiter. Wir werden aufgerieben.“
Der Meister erhob sich, trat näher und sah auf den Verwundeten hinab. „Ihr seid kein Heer. Ihr seid ein Hindernis. Ein Störgeräusch. Und ein Störgeräusch erfüllt seinen Zweck nicht dadurch, dass es siegt, sondern dadurch, dass es nicht verstummt.“
Er legte dem Mann eine Hand auf die Schulter. Der Griff war fest.
„Ihr bleibt am Rittersee. Ihr zwingt sie hinzusehen, auszurücken, Männer zu binden. Ob mit Beute oder mit Blut, das ist nebensächlich.“ Ein kurzer Moment der Stille folgte. „Eure Verluste sind einkalkuliert.“
Der Wegelagerer schluckte. Er verstand. Widerstand war zwecklos.
„Sammelt die Übrigen“, fuhr der Meister fort. „Wechselt die Pfade, schlagt schnell zu, verschwindet wieder. Und erinnert euch: Solange die Ritter euch jagen, jagen sie etwas anderes nicht.“
Der Verletzte nickte langsam, mühsam. Dann erhob er sich wieder, wandte sich zur Tür.
Draußen wartete die Nacht.
Und der Rittersee, geduldig wie immer.
- Raven Vandokir
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Re: [MMT] Am Rittersee
Der Tag neigte sich dem Ende zu als Raven in anderer Form auf dem Rücken eines schier unterernährtem Pferd seiner Wege ritt. Seine Haare, welche er sich in jener Form stets in einem dunklen lila färbte verhangen halb sein Gesicht. Schon am Tage ritt er hier entlang und ließ die Banditen leben. Doch an jenen Abend sollte sie leiden und sterben. Ja er wollte grausam zu jenen Gestalten sein. Es war dunkel und die Bevölkerung machte sich schon bereit, die Abendstunden einzuläuten. Die Ruhe um den See war trügerisch denn er wusste schon, was heute passieren würde… Die dunkle Robe die er am Leib hatte war keine gewöhnliche Robe, diese kennzeichnete ihn zweifelsohne als einen Diener des Rabenherrn.
Er lenkte das Tier am Hof vorbei und der Rittersee schimmerte im dunklen Mondlicht. Es wirkte so unvorstellbar friedlich.Dann richtete er seine Blicke nach vorne und sah schon die ersten Wegelagerer die ihn noch nicht bemerkt hatten. Der junge Mann griff dann nach seinem Schwert, welches er sehr langsam aus der Scheide zog und das Tier anhielt. Dann glitt er aus dem Sattel und begab sich auf den Boden und gab dem Pferd das Zeichen dass es auf ihn warten sollte. Er wollte grausam vorgehen das war sein Ziel. Vielleicht wären die Ansässigen ihm auch dankbar darum was er tat und was er hinterlassen würde. „Ist nicht Gewalt auch einer der vielen Wege…? Dachte er sich und seine Mundwinkel heben sich an und schritt auf die Masse zu, die ihn dann auch schon bemerkten. Er wirbelte mit der Klinge in der linken Hand herum und ging in Angriffsstellung und näherte sich den Räubern. Er war durchaus gewillt dem einen oder anderen ein längeres Leid zu bescheren als es beim Rest der Fall war.
Dann kam es zum Kampf wo die Räuber auf ihn zukamen und Raven in veränderter Form wusste wie er vorzugehen hatte. Sie waren ein Leichtes sie zu erlegen, dieses durften die ersten beiden schon früh genug erfahren als die Klinge durch ihr Fleisch glitt und sie zu Boden warf. Jedoch war dieser Schlag nicht beim ersten Hieb tödlich. Sein Ziel waren die Beine die er mit dem Schwert verletzte, sodass sie vor ihm niederknien mussten. Dann hob er seinen Kopf an und sah zu jenen nieder bevor er ihnen die Köpfe von ihren Körpern schlug. Die Körper fielen dann auch schon vor ihm zu Boden. Die Angst in jenen Augen gefiel Raven ziemlich. Dann war schon der nächste Mutige, welcher glaubte es mit ihm aufzunehmen und schon merkte er, wie Raven dem ungeübten seine Klinge in den Bauch rammte und dort nach dem Uhrzeigersinn umdrehte, sodass dieser Räuber schmerzvoll aufschrie. Danach stieß er die klinge tiefer in den Bauch hinein und nahm ihm die Klinge ab, welche der Räuber eben noch in der Hand hielt. Es befand sich ein Baum neben ihnen wo er den Räuber dann vordrückte und die zweite Klinge in den Brustkorb presste sodass er diesen dort stehend festnagelte. Als ein Räuber glaubte, Raven zu erlegen und diese Situatuin für sich nutzen zu wollen rannte er auf Raven zu und wollte ihm seinen Knüppel in den Rücken rammen, doch Raven bemerkte dieses und wirbelte sein Schwert gegen den Knüppel, welcher dann zersplitterte und so stand der Räuber mit einer beschädigten Waffe dort. Er sah die Blutgier in Ravens Augen und wusste, dass dass er nicht zum Üben hierher kam. Er versuchte zu rennen doch dann griff Raven mit der Hand zu seinem Dolch und warf diesen in Richtung des Räubers und traf ihn in der Kniekehle. „Aber aber du willst doch nicht abhauen….“ Er ging dann auf den Räuber zu und trat ihn zu Boden, welcher dann auf den Bauch fiel und versuchte aufzustehen doch Raven stand schon mit dem Fuß auf den Rücken. Mit geübter Hand schob er seine Klinge wieder in die Schwertscheide und griff nach seiner Kriegsaxt. „Du hast da was was ich brauche….“ dann schwang er die Axt in die Luft und trennte mit dieser dann auch schon den rechten Arm des Räubers ab, welcher dann um sein Leben schrie. Er wusste aber auch, dass Schwingenstein nicht weit von hier lag so musste er dem Geschrei ein schnelleres Ende setzen als ihm lieb wäre. Gerne hätte er noch eine Weile mit ihm gespielt. Danach versuchten die restlichen Räuber ihr Glück in dem sie zu dritt versuchten, Raven zu erlegen, doch er war zu geübt und konterte jeden ihrer Hiebe mit gekonnten Manövern und es dauerte nicht lange da lagen auch diese….
So schnell der Kampf anfing so schnell wurde jener beendet. Dann ging er zu dem Räuber, welchem er gerade eben den Arm abtrennte, bückte sich und nahm sich den Arm sodann und ging damit zu seinem Pferd und legte diesen in einem der vielen Taschen. Seine Axt band er dann an die Satteltasche und schwang sich auf dem Pferd auf und hinterließ dieses Schlachtfeld, was eher an einem Massaker erinnerte ruhiger Natur. Da war dieser Mann, welcher am Baum durch sein eigenes Schwert genagelt wurde, der Mann dessen der eine Arm fehlte, sehr sauber abgetrennt. Die Räuber dessen Köpfe abgetrennt wurden und der eine Räuber, welcher ein tieferes Loch in der Magengegend hatte... Doch was hatte er mit diesen Arm vor...?

Er lenkte das Tier am Hof vorbei und der Rittersee schimmerte im dunklen Mondlicht. Es wirkte so unvorstellbar friedlich.Dann richtete er seine Blicke nach vorne und sah schon die ersten Wegelagerer die ihn noch nicht bemerkt hatten. Der junge Mann griff dann nach seinem Schwert, welches er sehr langsam aus der Scheide zog und das Tier anhielt. Dann glitt er aus dem Sattel und begab sich auf den Boden und gab dem Pferd das Zeichen dass es auf ihn warten sollte. Er wollte grausam vorgehen das war sein Ziel. Vielleicht wären die Ansässigen ihm auch dankbar darum was er tat und was er hinterlassen würde. „Ist nicht Gewalt auch einer der vielen Wege…? Dachte er sich und seine Mundwinkel heben sich an und schritt auf die Masse zu, die ihn dann auch schon bemerkten. Er wirbelte mit der Klinge in der linken Hand herum und ging in Angriffsstellung und näherte sich den Räubern. Er war durchaus gewillt dem einen oder anderen ein längeres Leid zu bescheren als es beim Rest der Fall war.
Dann kam es zum Kampf wo die Räuber auf ihn zukamen und Raven in veränderter Form wusste wie er vorzugehen hatte. Sie waren ein Leichtes sie zu erlegen, dieses durften die ersten beiden schon früh genug erfahren als die Klinge durch ihr Fleisch glitt und sie zu Boden warf. Jedoch war dieser Schlag nicht beim ersten Hieb tödlich. Sein Ziel waren die Beine die er mit dem Schwert verletzte, sodass sie vor ihm niederknien mussten. Dann hob er seinen Kopf an und sah zu jenen nieder bevor er ihnen die Köpfe von ihren Körpern schlug. Die Körper fielen dann auch schon vor ihm zu Boden. Die Angst in jenen Augen gefiel Raven ziemlich. Dann war schon der nächste Mutige, welcher glaubte es mit ihm aufzunehmen und schon merkte er, wie Raven dem ungeübten seine Klinge in den Bauch rammte und dort nach dem Uhrzeigersinn umdrehte, sodass dieser Räuber schmerzvoll aufschrie. Danach stieß er die klinge tiefer in den Bauch hinein und nahm ihm die Klinge ab, welche der Räuber eben noch in der Hand hielt. Es befand sich ein Baum neben ihnen wo er den Räuber dann vordrückte und die zweite Klinge in den Brustkorb presste sodass er diesen dort stehend festnagelte. Als ein Räuber glaubte, Raven zu erlegen und diese Situatuin für sich nutzen zu wollen rannte er auf Raven zu und wollte ihm seinen Knüppel in den Rücken rammen, doch Raven bemerkte dieses und wirbelte sein Schwert gegen den Knüppel, welcher dann zersplitterte und so stand der Räuber mit einer beschädigten Waffe dort. Er sah die Blutgier in Ravens Augen und wusste, dass dass er nicht zum Üben hierher kam. Er versuchte zu rennen doch dann griff Raven mit der Hand zu seinem Dolch und warf diesen in Richtung des Räubers und traf ihn in der Kniekehle. „Aber aber du willst doch nicht abhauen….“ Er ging dann auf den Räuber zu und trat ihn zu Boden, welcher dann auf den Bauch fiel und versuchte aufzustehen doch Raven stand schon mit dem Fuß auf den Rücken. Mit geübter Hand schob er seine Klinge wieder in die Schwertscheide und griff nach seiner Kriegsaxt. „Du hast da was was ich brauche….“ dann schwang er die Axt in die Luft und trennte mit dieser dann auch schon den rechten Arm des Räubers ab, welcher dann um sein Leben schrie. Er wusste aber auch, dass Schwingenstein nicht weit von hier lag so musste er dem Geschrei ein schnelleres Ende setzen als ihm lieb wäre. Gerne hätte er noch eine Weile mit ihm gespielt. Danach versuchten die restlichen Räuber ihr Glück in dem sie zu dritt versuchten, Raven zu erlegen, doch er war zu geübt und konterte jeden ihrer Hiebe mit gekonnten Manövern und es dauerte nicht lange da lagen auch diese….

So schnell der Kampf anfing so schnell wurde jener beendet. Dann ging er zu dem Räuber, welchem er gerade eben den Arm abtrennte, bückte sich und nahm sich den Arm sodann und ging damit zu seinem Pferd und legte diesen in einem der vielen Taschen. Seine Axt band er dann an die Satteltasche und schwang sich auf dem Pferd auf und hinterließ dieses Schlachtfeld, was eher an einem Massaker erinnerte ruhiger Natur. Da war dieser Mann, welcher am Baum durch sein eigenes Schwert genagelt wurde, der Mann dessen der eine Arm fehlte, sehr sauber abgetrennt. Die Räuber dessen Köpfe abgetrennt wurden und der eine Räuber, welcher ein tieferes Loch in der Magengegend hatte... Doch was hatte er mit diesen Arm vor...?

- Der Wegelagerer
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- Registriert: Samstag 31. Januar 2026, 23:03
Re: [MMT] Am Rittersee
*Der Wegelagerer erzählt*
"Meister…
ich weiß nicht, wie lange ich noch sprechen kann. Alles verschwimmt bereits. Aber Ihr sollt es aus meinem Mund hören.
Er kam, als die Sonne längst hinter dem Rittersee versunken war. Das Wasser lag schwarz da, glatt wie Glas. Wir hatten das Feuer klein gehalten, wie immer. Zwei standen Wache, ich saß bei Torik und schärfte mein Messer. Wir lachten noch.
Dann sah ich ihn.
Ein einzelner Reiter, auf einem mageren Gaul. Ich dachte erst, er sei ein Narr oder ein verlorener Pilger. Doch als er näherkam, sah ich die Robe. Dunkel wie Rabenfedern. Sein Haar schimmerte unnatürlich violett im Mondlicht. Und sein Blick… Meister, ich habe schon viele Augen gesehen, auch die von Rittern kurz vor dem Tod. Aber so etwas nicht.
Er stieg ab, als hätte er alle Zeit der Welt.
Wir gingen auf ihn los, fünf Mann zuerst. Hagen traf ihn beinahe am Rücken, doch dessen Knüppel barst in zwei Teile, als die Klinge des Fremden ihn streifte. Es war, als kämpfte er nicht gegen uns, sondern als würde er uns führen. Jeder von uns tat genau das, was er erwartete.
Die ersten beiden schnitt er in die Beine. Ich sah, wie sie fielen, wie sie schrien und flehten. Er hörte nicht auf sie. Er zwang sie auf die Knie und schlug ihnen die Köpfe ab. Ruhig. Sauber.
Torik rannte. Der Dolch traf ihn in der Kniekehle. Ich hörte das Knacken, als er stürzte. Der Fremde ging zu ihm, als würde er einem Tier die Kehle durchschneiden wollen. Doch nein. Er nahm seine Axt.
Ich sah den Schlag. Ich sah den Arm fallen.
Meister… er hob ihn auf. Als wäre er Beute.
Ich griff ihn von der Seite an. Meine Klinge streifte seine Schulter, ich schwöre es. Doch er drehte sich nur, und ich spürte plötzlich brennende Hitze in meiner Seite. Ich wusste erst nicht, dass es mein eigenes Blut war. Er hatte mich geöffnet, ohne dass ich es merkte.
Ich fiel zwischen die Körper der anderen. Blut lief über mein Gesicht, in meinen Mund. Ich wagte nicht, die Augen zu schließen. Er trat an mir vorbei. Ich roch Eisen und Rauch an ihm. Ich dachte, er würde mich sehen. Doch vielleicht hielt er mich für tot.
Als er ging, war keiner mehr am Leben außer mir.
Ich kroch. Ich weiß nicht wie lange. Jeder Atemzug war wie Feuer. Ich wollte nicht sterben wie die anderen, namenlos am See. Ich wollte Euch berichten.
Meister… er ist kein gewöhnlicher Ritter. Er ist kein Rächer aus dem Dorf. Er ist etwas anderes. Ein Diener des Rabenherrn. Er kommt nicht, um zu vertreiben. Er kommt, um auszulöschen.
Ich habe versagt. Wir haben versagt.
Ich sehe es nicht mehr, doch ich höre noch fern Eure Stimme, Meister. Ruhig. Unerschüttert.
Ihr gebt neue Befehle.
Er jagt uns."
Der Wegelagerer sackte nach diesen Worten vornüber. Seine Hand krallte sich noch einen Moment in den Saum des Teppichs, dann löste sich der Griff. Sein Atem stockte, rasselte und verstummte. Blut breitete sich dunkel unter ihm aus.
Der Meister sah schweigend auf den leblosen Körper hinab. Kein Zorn verzerrte seine Züge, keine Überraschung. Nur kühle Berechnung.
Er wandte sich an die Männer im Schatten des Raumes.
„Der See bleibt unter unserer Kontrolle“, sagte er ruhig. „Verdoppelt die Zahl. Schickt neue Männer hinaus. Bessere. Disziplinierte.“
Sein Blick glitt über sie hinweg.
„Und diesmal stellt ihr Fallen. Wenn der Diener des Rabenherrn wiederkommt, soll er nicht nur Räuber vorfinden.“
Die Männer nickten, teils nervös, teils entschlossen.
Während Diener den Leichnam fortschafften, wurden bereits neue Befehle gegeben. Waffen verteilt. Kundschafter ausgesandt.
Am Rittersee würde wieder Blut fließen.
"Meister…
ich weiß nicht, wie lange ich noch sprechen kann. Alles verschwimmt bereits. Aber Ihr sollt es aus meinem Mund hören.
Er kam, als die Sonne längst hinter dem Rittersee versunken war. Das Wasser lag schwarz da, glatt wie Glas. Wir hatten das Feuer klein gehalten, wie immer. Zwei standen Wache, ich saß bei Torik und schärfte mein Messer. Wir lachten noch.
Dann sah ich ihn.
Ein einzelner Reiter, auf einem mageren Gaul. Ich dachte erst, er sei ein Narr oder ein verlorener Pilger. Doch als er näherkam, sah ich die Robe. Dunkel wie Rabenfedern. Sein Haar schimmerte unnatürlich violett im Mondlicht. Und sein Blick… Meister, ich habe schon viele Augen gesehen, auch die von Rittern kurz vor dem Tod. Aber so etwas nicht.
Er stieg ab, als hätte er alle Zeit der Welt.
Wir gingen auf ihn los, fünf Mann zuerst. Hagen traf ihn beinahe am Rücken, doch dessen Knüppel barst in zwei Teile, als die Klinge des Fremden ihn streifte. Es war, als kämpfte er nicht gegen uns, sondern als würde er uns führen. Jeder von uns tat genau das, was er erwartete.
Die ersten beiden schnitt er in die Beine. Ich sah, wie sie fielen, wie sie schrien und flehten. Er hörte nicht auf sie. Er zwang sie auf die Knie und schlug ihnen die Köpfe ab. Ruhig. Sauber.
Torik rannte. Der Dolch traf ihn in der Kniekehle. Ich hörte das Knacken, als er stürzte. Der Fremde ging zu ihm, als würde er einem Tier die Kehle durchschneiden wollen. Doch nein. Er nahm seine Axt.
Ich sah den Schlag. Ich sah den Arm fallen.
Meister… er hob ihn auf. Als wäre er Beute.
Ich griff ihn von der Seite an. Meine Klinge streifte seine Schulter, ich schwöre es. Doch er drehte sich nur, und ich spürte plötzlich brennende Hitze in meiner Seite. Ich wusste erst nicht, dass es mein eigenes Blut war. Er hatte mich geöffnet, ohne dass ich es merkte.
Ich fiel zwischen die Körper der anderen. Blut lief über mein Gesicht, in meinen Mund. Ich wagte nicht, die Augen zu schließen. Er trat an mir vorbei. Ich roch Eisen und Rauch an ihm. Ich dachte, er würde mich sehen. Doch vielleicht hielt er mich für tot.
Als er ging, war keiner mehr am Leben außer mir.
Ich kroch. Ich weiß nicht wie lange. Jeder Atemzug war wie Feuer. Ich wollte nicht sterben wie die anderen, namenlos am See. Ich wollte Euch berichten.
Meister… er ist kein gewöhnlicher Ritter. Er ist kein Rächer aus dem Dorf. Er ist etwas anderes. Ein Diener des Rabenherrn. Er kommt nicht, um zu vertreiben. Er kommt, um auszulöschen.
Ich habe versagt. Wir haben versagt.
Ich sehe es nicht mehr, doch ich höre noch fern Eure Stimme, Meister. Ruhig. Unerschüttert.
Ihr gebt neue Befehle.
Er jagt uns."
Der Wegelagerer sackte nach diesen Worten vornüber. Seine Hand krallte sich noch einen Moment in den Saum des Teppichs, dann löste sich der Griff. Sein Atem stockte, rasselte und verstummte. Blut breitete sich dunkel unter ihm aus.
Der Meister sah schweigend auf den leblosen Körper hinab. Kein Zorn verzerrte seine Züge, keine Überraschung. Nur kühle Berechnung.
Er wandte sich an die Männer im Schatten des Raumes.
„Der See bleibt unter unserer Kontrolle“, sagte er ruhig. „Verdoppelt die Zahl. Schickt neue Männer hinaus. Bessere. Disziplinierte.“
Sein Blick glitt über sie hinweg.
„Und diesmal stellt ihr Fallen. Wenn der Diener des Rabenherrn wiederkommt, soll er nicht nur Räuber vorfinden.“
Die Männer nickten, teils nervös, teils entschlossen.
Während Diener den Leichnam fortschafften, wurden bereits neue Befehle gegeben. Waffen verteilt. Kundschafter ausgesandt.
Am Rittersee würde wieder Blut fließen.
- Raven Vandokir
- Beiträge: 544
- Registriert: Donnerstag 26. März 2015, 00:16
- Wohnort: K'awi
Re: [MMT] Am Rittersee
"Mal sehen ob sie draus gelernt habe, ich muss gestehen, dass mir diese Männer schon zu Regimentszeiten auf den Sack gingen...."
Dies waren seine Gedanken, welche er erneut fasste. Da er gerade nichts Besseres zutun hatte als sich was das angeht eine Art Beschäftigung zu suchen und seine neue Waffe auszutesten zog es ihn wieder in das Lager der Wegelagerer. Doch dieses Mal war es anders als es vor wenigen tagen der Fall war. Eine unruhige Ruhe lag in der Luft als hätte man sich besser vorbereitet. Er stieg von seinem Sklettpferd und zog seine Waffe. Es war ein Pyriankatana jungfräulich und gerade erst geschliffen.
Seine blauen Augen, welche von Verachtung vor so strotzten sahen sich umher. Es war, als würden sie ihn schon erwarten und er setzte einige weitere Schritte in den Wald hinein. Er löste dann da es dunkel war eine Falle aus, es war ein sehr dünnes Seil mit Glöckchen dran welche nun läuteten. So wusste er, dass sie ihn nun wirklich bemerkt hatten und er nehm das Katana in seine linke Hand und erkannte nun schon gerüstete Männer, welche nicht mehr so stümperhaft schienen als es jene waren, die er das letzte Mal erlegte. Da er aber stets an seiner Perfektion im Kampf schliff und immer wieder neue Griffe lernte wusste er, wie er vorgehen musste. Durch seine Brustpanzer kam er nicht wirklich mit nur einem gezielten Schlag durch.
So versuchte er sie zunächst auf Abstand zu halten und schien mit ihnen zu spielen. Dieses schien als eine gute Taktik zu funktionieren, doch dann griff der Erste Bandit schon an und Raven in Form des Mondkindes erhob sein Katana mit Leichtigkeit und trennte den ersten durch die mehrfach geschliffene Klinge den Kopf erneut sauber ab. "Na, wer will der nächste sein....der Abend ist noch so jung..." kam es spöttisch über seine Lippen und schon griff der nächste Mann an, welcher einen Speer in der Hand hielt der Ravens ersten Hieb gekonnt passierte, doch mit dem Dolch, welchen Raven dann zog und um ihm herumwirbelte hatte er nicht gerechnet, dieser bohrte sich tief durch die Rippen des Opfers. Dann drehte er den Dolch ein bisschen herum und der Mann brüllte vor Schmerzen auf. Durch die Schmerzen ließ er den Speer fallen und rang nach Luft, dann schob Raven den Dolch aus dem Brustkorb des Banditen, welcher sich vor Schmerz krümmte und zu Boden ging. Schnell griff er den Speer und trieb die Spitze der Waffe durch die Brust und durchbohrte das Herz des Banditen der noch ein Mal laut aufschrie aber dann für immer verstummte.
Dann kamen zwei Weitere auf ihn zu und Raven rannte auf beide zu und wirbelte sein Katana durch die Luft die gerüsteten Wegelagerer parierten gekonnt doch die beiden erkannten dass Raven keine Furcht vor ihnen hatte, gerade wuchs sein Blutdurst, denn er wusste, dass dieses seinem Herrn durchaus gefällt. Der Weg der Gewalt. Er kannte jeden Hieb den er vollziehen musste um jene zu Boden zu bringen. Man konnte durch seinen Kampfstil durchaus gut erkennen dass er ein verdammt guter Kämpfer war. Auch wenn die Wegelagerer gerüstet waren so erkannte Raven ihre Schwachstellen. Der Bereich unter den Achseln. So versuchte er beide dazu zu kriegen dass sie ihre Arme hoben und parierte immer Höher bis sie dort ihre Schwachstellen offen lagen. Schnell stieß Raven durch die Achseln wodurch der Erste schon zu Boden ging. Danach folgte im selben Schema der zweite. Aus der Ferne sah er wie zwei Bogenschützen sich bereit machten auf ihn zu schießen dann tappte er in eine Falle welche er fast ausgelöst hatte. Nun wusste er, dass er nun vorsichtiger sein sollte.....
...dann schloss der junge Mann seine Augen und bewegte seine Lippen stumm...und schon merkten die Bogenschützen, wie irgendwas an ihrer Kraft zog und sie bekamen es mit der Angst zutun, zittriger Natur hielten sie die Waffen und schossen zwar aber verfehlten Raven nur knapp. Doch dies war nicht alles. Zusätzlich merkten sie, wie heiß es ihnen dann wurde und ihr Blut begann sich zu erhitzen, sie krümmten sich und stießen einen Schrei nach dem anderen aus während ihr Leben nach und nach aus ihren Leibern gezogen wurde. Als die beiden nach und nach lagen und mit verzerrten Gesichtern in Ravens Richtung starrten ging Raven um die Falle herum und sah sich umher. Dann sprang der nächste aus dem Busch und rannte verzweifelt auf Raven los. Offenbar hatte dieser die Hoffnung, dass er ihn so einschüchtern könnte doch er bemerkte, wie Raven sich keinen Deut bewegte und scheinbar wie ein Raubtier auf ihn lauerte. Dieses war ein größerer Mann wie er es war und deutlich bulliger. Ein kleiner Schritt zur Seite und ein Tritt vor das Schienbein welches bei ihm nicht geschützt war ließ ihn zu Boden gleiten. Der Mann drehte sich um um wieder auf die Beine zu kommen aber da war Raven schneller und stieß ihm sein Katana in die linke Hand wodurch sich dieser Kerl unter ihn schreiend krümmte. Verzweifelt wollte er mit dem Speer nach Raven stechen aber diese Waffe fing der junge Mann geschickt aus. Griff nach dem Speer und nahm diesen an sich. Der Mann wollte sich allerdings nicht seinem Schicksal ergeben und versuchte noch mit der unverletzten Hand nach ihn zu schlagen. Dann wirbelte Raven das Katana herum und schlug ihm seine Hand ab, welche er dann achtlos durch die Luft fliegen ließ. "Wie lange dauert es nur bis wer komplett ausgeblutet ist..." Waren seine Gedanken die er gerade hatte...er erwischte sich bei dem Gedanken das anhand dieser Person heraus zu finden aber schüttelte den Kopf. "Nicht jetzt...anderes Objekt..." Dann nahm er den Speer und stieß auch diesen den Mann durch durch Brust genau mitten ins Herz und dann sah er sich um. Da er ein gutes geschultes Auge für Fallen hatte erkannte er, dass er wie durch ein Wunder durch die eine oder andere Falle nicht trat. Beim nächsten mal wollte er vorsichtiger sein...."Wer mag nur euer Anführer sein..." Waren seine Gedanken und hob das Katana an und leckte etwas Blut von jener ehe er diese dann in die Scheide schob.
Dann verließ er die Gegend.
Dies waren seine Gedanken, welche er erneut fasste. Da er gerade nichts Besseres zutun hatte als sich was das angeht eine Art Beschäftigung zu suchen und seine neue Waffe auszutesten zog es ihn wieder in das Lager der Wegelagerer. Doch dieses Mal war es anders als es vor wenigen tagen der Fall war. Eine unruhige Ruhe lag in der Luft als hätte man sich besser vorbereitet. Er stieg von seinem Sklettpferd und zog seine Waffe. Es war ein Pyriankatana jungfräulich und gerade erst geschliffen.

Seine blauen Augen, welche von Verachtung vor so strotzten sahen sich umher. Es war, als würden sie ihn schon erwarten und er setzte einige weitere Schritte in den Wald hinein. Er löste dann da es dunkel war eine Falle aus, es war ein sehr dünnes Seil mit Glöckchen dran welche nun läuteten. So wusste er, dass sie ihn nun wirklich bemerkt hatten und er nehm das Katana in seine linke Hand und erkannte nun schon gerüstete Männer, welche nicht mehr so stümperhaft schienen als es jene waren, die er das letzte Mal erlegte. Da er aber stets an seiner Perfektion im Kampf schliff und immer wieder neue Griffe lernte wusste er, wie er vorgehen musste. Durch seine Brustpanzer kam er nicht wirklich mit nur einem gezielten Schlag durch.
So versuchte er sie zunächst auf Abstand zu halten und schien mit ihnen zu spielen. Dieses schien als eine gute Taktik zu funktionieren, doch dann griff der Erste Bandit schon an und Raven in Form des Mondkindes erhob sein Katana mit Leichtigkeit und trennte den ersten durch die mehrfach geschliffene Klinge den Kopf erneut sauber ab. "Na, wer will der nächste sein....der Abend ist noch so jung..." kam es spöttisch über seine Lippen und schon griff der nächste Mann an, welcher einen Speer in der Hand hielt der Ravens ersten Hieb gekonnt passierte, doch mit dem Dolch, welchen Raven dann zog und um ihm herumwirbelte hatte er nicht gerechnet, dieser bohrte sich tief durch die Rippen des Opfers. Dann drehte er den Dolch ein bisschen herum und der Mann brüllte vor Schmerzen auf. Durch die Schmerzen ließ er den Speer fallen und rang nach Luft, dann schob Raven den Dolch aus dem Brustkorb des Banditen, welcher sich vor Schmerz krümmte und zu Boden ging. Schnell griff er den Speer und trieb die Spitze der Waffe durch die Brust und durchbohrte das Herz des Banditen der noch ein Mal laut aufschrie aber dann für immer verstummte.
Dann kamen zwei Weitere auf ihn zu und Raven rannte auf beide zu und wirbelte sein Katana durch die Luft die gerüsteten Wegelagerer parierten gekonnt doch die beiden erkannten dass Raven keine Furcht vor ihnen hatte, gerade wuchs sein Blutdurst, denn er wusste, dass dieses seinem Herrn durchaus gefällt. Der Weg der Gewalt. Er kannte jeden Hieb den er vollziehen musste um jene zu Boden zu bringen. Man konnte durch seinen Kampfstil durchaus gut erkennen dass er ein verdammt guter Kämpfer war. Auch wenn die Wegelagerer gerüstet waren so erkannte Raven ihre Schwachstellen. Der Bereich unter den Achseln. So versuchte er beide dazu zu kriegen dass sie ihre Arme hoben und parierte immer Höher bis sie dort ihre Schwachstellen offen lagen. Schnell stieß Raven durch die Achseln wodurch der Erste schon zu Boden ging. Danach folgte im selben Schema der zweite. Aus der Ferne sah er wie zwei Bogenschützen sich bereit machten auf ihn zu schießen dann tappte er in eine Falle welche er fast ausgelöst hatte. Nun wusste er, dass er nun vorsichtiger sein sollte.....

...dann schloss der junge Mann seine Augen und bewegte seine Lippen stumm...und schon merkten die Bogenschützen, wie irgendwas an ihrer Kraft zog und sie bekamen es mit der Angst zutun, zittriger Natur hielten sie die Waffen und schossen zwar aber verfehlten Raven nur knapp. Doch dies war nicht alles. Zusätzlich merkten sie, wie heiß es ihnen dann wurde und ihr Blut begann sich zu erhitzen, sie krümmten sich und stießen einen Schrei nach dem anderen aus während ihr Leben nach und nach aus ihren Leibern gezogen wurde. Als die beiden nach und nach lagen und mit verzerrten Gesichtern in Ravens Richtung starrten ging Raven um die Falle herum und sah sich umher. Dann sprang der nächste aus dem Busch und rannte verzweifelt auf Raven los. Offenbar hatte dieser die Hoffnung, dass er ihn so einschüchtern könnte doch er bemerkte, wie Raven sich keinen Deut bewegte und scheinbar wie ein Raubtier auf ihn lauerte. Dieses war ein größerer Mann wie er es war und deutlich bulliger. Ein kleiner Schritt zur Seite und ein Tritt vor das Schienbein welches bei ihm nicht geschützt war ließ ihn zu Boden gleiten. Der Mann drehte sich um um wieder auf die Beine zu kommen aber da war Raven schneller und stieß ihm sein Katana in die linke Hand wodurch sich dieser Kerl unter ihn schreiend krümmte. Verzweifelt wollte er mit dem Speer nach Raven stechen aber diese Waffe fing der junge Mann geschickt aus. Griff nach dem Speer und nahm diesen an sich. Der Mann wollte sich allerdings nicht seinem Schicksal ergeben und versuchte noch mit der unverletzten Hand nach ihn zu schlagen. Dann wirbelte Raven das Katana herum und schlug ihm seine Hand ab, welche er dann achtlos durch die Luft fliegen ließ. "Wie lange dauert es nur bis wer komplett ausgeblutet ist..." Waren seine Gedanken die er gerade hatte...er erwischte sich bei dem Gedanken das anhand dieser Person heraus zu finden aber schüttelte den Kopf. "Nicht jetzt...anderes Objekt..." Dann nahm er den Speer und stieß auch diesen den Mann durch durch Brust genau mitten ins Herz und dann sah er sich um. Da er ein gutes geschultes Auge für Fallen hatte erkannte er, dass er wie durch ein Wunder durch die eine oder andere Falle nicht trat. Beim nächsten mal wollte er vorsichtiger sein...."Wer mag nur euer Anführer sein..." Waren seine Gedanken und hob das Katana an und leckte etwas Blut von jener ehe er diese dann in die Scheide schob.

Dann verließ er die Gegend.
- Aaryon von Hohenfels
- Beiträge: 322
- Registriert: Samstag 4. Januar 2025, 13:02
Re: [MMT] Am Rittersee
So viele!
"Wo kommen diese Banditen alle her?", fragte Keylon und Aaryon konnte sich dieser Frage nur anschließen. Die kommen doch nicht alle aus dem Fort?, wunderte er sich. Wobei: einige der Strauchdiebe an den Wegen hatten dieses blau-"gold" getragen, das ihn immer noch massiv irritierte.
Wie lange war es jetzt hier, dass er mit einer schriftlichen Nachricht am Fort versucht hatte, Kontakt aufzunehmen? (Posting) Vielleicht konnte keiner lesen. Oder... - ach, egal. Ob ich's noch mal versuchen soll? Wir müssen mehr heraus finden.
Mehr heraus finden. Etwas in seinem Hinterkopf machte 'Klick' und er schmunzelte.
"Auftrag angenommen, Sir", raunte er Keylon zu, "Aber frühestens ab morgen."
Den Abend zuvor hatte er seinen Stab gebunden - heute sollte und konnte er noch nicht wieder zaubern. Der Gedanke, diesen simplen Halunken dann reichlich hilflos ausgeliefert zu sein, war... frustrierend.
Aber gut. Erst warteten diplomatische Pflichten im Konvent, beziehungsweise in Sturmouve. Dann aber:
Innes informieren, was Sache war. Und das Regiment. Und dann würde ein Tag, wenn nicht mehrere anstehen, die überwiegend bedeuteten, als Eichhörnchen oder Frettchen durch die Wälder zu huschen und
- die Bandengruppen zu lokalisieren
- sie zu beobachten
- und teils zu verfolgen: wer löste sie ab? Wo hin zogen sie sich zurück? Wer gab Befehle?
War es eine Bande? Mehrere? Folgten die Überfälle einer Strategie?
"Wo kommen diese Banditen alle her?", fragte Keylon und Aaryon konnte sich dieser Frage nur anschließen. Die kommen doch nicht alle aus dem Fort?, wunderte er sich. Wobei: einige der Strauchdiebe an den Wegen hatten dieses blau-"gold" getragen, das ihn immer noch massiv irritierte.
Wie lange war es jetzt hier, dass er mit einer schriftlichen Nachricht am Fort versucht hatte, Kontakt aufzunehmen? (Posting) Vielleicht konnte keiner lesen. Oder... - ach, egal. Ob ich's noch mal versuchen soll? Wir müssen mehr heraus finden.
Mehr heraus finden. Etwas in seinem Hinterkopf machte 'Klick' und er schmunzelte.
"Auftrag angenommen, Sir", raunte er Keylon zu, "Aber frühestens ab morgen."
Den Abend zuvor hatte er seinen Stab gebunden - heute sollte und konnte er noch nicht wieder zaubern. Der Gedanke, diesen simplen Halunken dann reichlich hilflos ausgeliefert zu sein, war... frustrierend.
Aber gut. Erst warteten diplomatische Pflichten im Konvent, beziehungsweise in Sturmouve. Dann aber:
Innes informieren, was Sache war. Und das Regiment. Und dann würde ein Tag, wenn nicht mehrere anstehen, die überwiegend bedeuteten, als Eichhörnchen oder Frettchen durch die Wälder zu huschen und
- die Bandengruppen zu lokalisieren
- sie zu beobachten
- und teils zu verfolgen: wer löste sie ab? Wo hin zogen sie sich zurück? Wer gab Befehle?
War es eine Bande? Mehrere? Folgten die Überfälle einer Strategie?
"Wo der wohl wieder reingeraten ist... Der zieht das magisch an!"
- Kronritter von Salberg *noch qualmend* -
- Kronritter von Salberg *noch qualmend* -
- Aaryon von Hohenfels
- Beiträge: 322
- Registriert: Samstag 4. Januar 2025, 13:02
Re: [MMT] Am Rittersee
So viel dazu!
Himmel, war Lichtenthal GROSS!! Gewaltig! Allein diese riesige Wiese! Hechelnd wetzte er von West nach Ost und zurück. Da! Wald. Garantiert... Ja, hier waren wieder welche. Wie viele dieses mal? Zwei? Vier?
Wieso zielte die mit einem Bogen auf ihn?!
Vermutlich, weil selbst ein Eichhörnchen, das über eine freie Wiese genau auf eine Gruppe Menschen zu rennt, AUFFÄLLIG aussieht! Depp!, schimpfte er in Gedanken mit sich, nachdem er erst, wilde Haken schlagend, geflohen war, die Verfolgerin abgeschüttelt, sich versteckt und zurück verwandelt hatte. Ja, und ganz seltsam: jetzt wirkt dieses Grasbüschel nicht mehr wie ein gutes Versteck, boah...! Ich muss mich mehr konzentrieren! Die Stelle an der Seite, wo der Streifschuss ihn getroffen hatte, brannte, stellte aber nicht wirklich ein Problem dar. Er heilte ihn halt.
Ich sollte die Gestalt wechseln. Wie lange war ich jetzt unterwegs? Dass diese Wälder aber im Frühling auch so schön aussehen und duften müssen...! Fast wäre er der Spur dieser interessant riechenden Eichhörnchen-Dame ernsthaft gefolgt. Das erzähl ich Serina besser nicht.
Mit verbissener Miene zog er eine Karte der Wege von Lichtenthal aus der Tasche und machte ein paar Notizen: da waren zwei.. da zwei... dort dann sechs. Immer entlang der Wege. Fast immer in Waldstücken. Und immer in diesem Blau-"Dreckgelb", wie er es inzwischen für sich störrisch nannte. Ob es im Fort inzwischen mehr sind?
"25" notierte er später. Und weiter ging es im Galopp - oder wie immer man auch das Hoppeln eines Frettchens nennen mochte.
Ob ich mir ein Pferd rufen sollte?
Da.. schon wieder welche!
Es ergab keinen Sinn, erst durch die Wälder zu huschen, sich dann zurück zu verwandeln, ein Pferd zu beschwören, ein Stückchen zu reiten, dabei womöglich gesehen zu werden, zu flüchten, das Pferd zurück zu schicken, sich wieder zu verwandeln...
Zudem überkam ihn das ungute Gefühl, dass dafür seine Kraft noch nicht wieder reichte. Hatte ihn das Binden des Stabes wirklich SO ausgelaugt, dass er mehr als einen ganzen Tag Schonung gebraucht hätte? Das konnte doch nicht angehen?!
Vielleicht ja nicht gleich so einen Großeinsatz wie jetzt, der Herr...
Das Frettchen keuchte. Pferde haben aber ne größere Schrittlänge! Sach ma, nimmt diese Straße noch ein Ende?! Er kauerte sich hinter einem Stein zusammen und merkte, wie seine Konzentration schwankte, die den ständigen Hunger eines Frettchens unterdrückte. Roch er da eine Maus?
Weiter! Banditen!
Leichen. Und zwei lebend. In der Nähe ein Waldarbeiter, was die klaffende Wunde am Brustkorb des einen Strauchdiebes erklärte. Toll... waren hier jetzt zwei oder vier? Er musste sich vermutlich beeilen, ehe die nachmittäglichen bis abendlichen Ströme von Gardisten und (Glücks-)rittern die Trupps der Halunken aufrieben.
Später, der Abend setzte ein, hörte Serina ein seltsames Geräusch: ihre Türglocke, ziemlich sicher, aber sie läutete nicht, sie schepperte. Als sie hinaus blickte, lag unter der Glocke ein jappsendes Frettchen mit wundgelaufenen Pfoten.
Frettchen waren halt nicht für einen Marathon gebaut, wer hätte es ahnen können...
"Mikh?!"
"Gürtel. Beutel rechts. Karte... gib sie Marlan", murmelte er gepresst, als Serina entschied, Cecilia zu holen.

Himmel, war Lichtenthal GROSS!! Gewaltig! Allein diese riesige Wiese! Hechelnd wetzte er von West nach Ost und zurück. Da! Wald. Garantiert... Ja, hier waren wieder welche. Wie viele dieses mal? Zwei? Vier?
Wieso zielte die mit einem Bogen auf ihn?!
Vermutlich, weil selbst ein Eichhörnchen, das über eine freie Wiese genau auf eine Gruppe Menschen zu rennt, AUFFÄLLIG aussieht! Depp!, schimpfte er in Gedanken mit sich, nachdem er erst, wilde Haken schlagend, geflohen war, die Verfolgerin abgeschüttelt, sich versteckt und zurück verwandelt hatte. Ja, und ganz seltsam: jetzt wirkt dieses Grasbüschel nicht mehr wie ein gutes Versteck, boah...! Ich muss mich mehr konzentrieren! Die Stelle an der Seite, wo der Streifschuss ihn getroffen hatte, brannte, stellte aber nicht wirklich ein Problem dar. Er heilte ihn halt.
Ich sollte die Gestalt wechseln. Wie lange war ich jetzt unterwegs? Dass diese Wälder aber im Frühling auch so schön aussehen und duften müssen...! Fast wäre er der Spur dieser interessant riechenden Eichhörnchen-Dame ernsthaft gefolgt. Das erzähl ich Serina besser nicht.
Mit verbissener Miene zog er eine Karte der Wege von Lichtenthal aus der Tasche und machte ein paar Notizen: da waren zwei.. da zwei... dort dann sechs. Immer entlang der Wege. Fast immer in Waldstücken. Und immer in diesem Blau-"Dreckgelb", wie er es inzwischen für sich störrisch nannte. Ob es im Fort inzwischen mehr sind?
"25" notierte er später. Und weiter ging es im Galopp - oder wie immer man auch das Hoppeln eines Frettchens nennen mochte.
Ob ich mir ein Pferd rufen sollte?
Da.. schon wieder welche!
Es ergab keinen Sinn, erst durch die Wälder zu huschen, sich dann zurück zu verwandeln, ein Pferd zu beschwören, ein Stückchen zu reiten, dabei womöglich gesehen zu werden, zu flüchten, das Pferd zurück zu schicken, sich wieder zu verwandeln...
Zudem überkam ihn das ungute Gefühl, dass dafür seine Kraft noch nicht wieder reichte. Hatte ihn das Binden des Stabes wirklich SO ausgelaugt, dass er mehr als einen ganzen Tag Schonung gebraucht hätte? Das konnte doch nicht angehen?!
Vielleicht ja nicht gleich so einen Großeinsatz wie jetzt, der Herr...
Das Frettchen keuchte. Pferde haben aber ne größere Schrittlänge! Sach ma, nimmt diese Straße noch ein Ende?! Er kauerte sich hinter einem Stein zusammen und merkte, wie seine Konzentration schwankte, die den ständigen Hunger eines Frettchens unterdrückte. Roch er da eine Maus?
Weiter! Banditen!
Leichen. Und zwei lebend. In der Nähe ein Waldarbeiter, was die klaffende Wunde am Brustkorb des einen Strauchdiebes erklärte. Toll... waren hier jetzt zwei oder vier? Er musste sich vermutlich beeilen, ehe die nachmittäglichen bis abendlichen Ströme von Gardisten und (Glücks-)rittern die Trupps der Halunken aufrieben.
Später, der Abend setzte ein, hörte Serina ein seltsames Geräusch: ihre Türglocke, ziemlich sicher, aber sie läutete nicht, sie schepperte. Als sie hinaus blickte, lag unter der Glocke ein jappsendes Frettchen mit wundgelaufenen Pfoten.
Frettchen waren halt nicht für einen Marathon gebaut, wer hätte es ahnen können...
"Mikh?!"
"Gürtel. Beutel rechts. Karte... gib sie Marlan", murmelte er gepresst, als Serina entschied, Cecilia zu holen.

"Wo der wohl wieder reingeraten ist... Der zieht das magisch an!"
- Kronritter von Salberg *noch qualmend* -
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