Der werdegang eines Knappen

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Thelor von Reensdorf

Der werdegang eines Knappen

Beitrag von Thelor von Reensdorf »

Begonnen hatte alles als er Sir Rafael de Arganta traf.
Da wo man ihn in die Reihen der Allianz aufnahm.
Wo er das Edle Antlitz des Ritters zum ersten mal Wahrnahm.
Ritter, ein Traum war es für ihn, den er schon längst nicht mehr träumen durfte.
Zu Alt für einen Knappen und viel zu eigensinnig.

Viel zeit verging während er der Allianz diente.
Zuerst stieg er auf zum Ausbilder der Anwärter, dann gab man ihm noch die Position des Diplomaten.

Nun war er viel unterwegs, im sinne der Gemeinschaft, für Rafael und Zeron.

So gingen die Tage ins Land und eines Tages kam ein Boote zu ihm.
Hechelnd stand er an Telohrs Tür und berichtete das Sir Rafael in sprechen wolle.

Kaum war er in der Taverne angelangt da bat ihn Rafael Arganta platz zu nehmen.
Nachdem er ihm einige Fragen gestellt hatte , welche moralischen Inhalt hatten oder die treue zum reich erfragten geschah etwas was Thelor niemals erwartet hatte.
Rafael fragte ihn ob er nach seinem Ritterschlag sein Knappe werden wollte.
Wie selbstverständlich willigte Thelor sofort ein.

Der Ritterschlag kam und einige tage später führte Rafael Thelor in die Kirche Temoras bei Varuna .
Dort kniete Thelor vor dem Altar Temoras nieder!

“ hir am orte der Heiligen Temora frage ich dich Thelor , bist du bereit mein Knappe zu werden”
Fragte ihn Rafael

“Ja Sir ich bin bereit euer Knappe zu werden” antwortete Thelor.

“ So gelobt es mir im Namen Temoras, das ihr mir treu dient und Aufgaben gewissenhaft ausübt.”
Sagte Rafael nun.

“ So Gelobe Ich hiermit im Namen Temora und des reiches euch treu zu dienen und eure mir auferlegten Aufgaben treu auszuführen.”

“ So erhebt euch als Knappe Thelor” sagte Rafael schließlich.

Kurz unterhielten sie sich und Rafael gab Thelor die Aufgabe ein tunvier innerhalb der Allianz zu veranstalten.
Und so verabredeten sie sich für später in der Taverne um Thelors Idee bezüglich des Turniers zu bereden.
Thelor von Reensdorf

Beitrag von Thelor von Reensdorf »

Die Suche nach den Schreinen.

Langsam Ritt Thelor durch die Gassen Bajards.
Als er an der Taverne vorbeiritt fiel ihm der Goldengekleidete Mann auf der Bank auf.
Ja es war wirklich Rafael, sein Lehrer und Meister.
Nach einigen Auffordernden Worten ließ er sich zu ihm auf die Bank nieder, wo sie eine weile im Gespräch verweilten.
Schließlich standen sie auf und Rafael führte Thelor zu einer kleinen Kapelle am Kloster.
8 Gräber lagen auf der rechten Seite und 4 zur Linken.
Zuerst fiel Thelor das Grab eines Reichritters auf, Sein großes Schild lag mit dem boden verankert über dem Grab.
Antares Vater sagte Rafael schließlich, Angelinas ehemaliger verlobter, ein Ruhmreicher Ritter des Reiches, doch auf dessen grab wollte Rafael nicht hinaus.
Dort Standen 7 Gräber , 7 Gräber welche von ihre Pflege und Aufmachung her gleich wirkten.
Amyra ,Alsamer, Boresal, Sembore, Fasamer, Ilana und Brynn waren die Namen auf den Gräbern.
Langsam begann Rafael weiter zu erzählen.
“Temora wollte die Menschen auf der Erde ihre Tugenden näher bringen und so wählte sie die 7 reinsten unter ihnen und während sie heranwuchsen hörten sie ein flüstern, der jedem von ihnen eine Tugend näher brachte.
Doch Anders wie Temora erwartet schürten die Menschen Eifersucht und hass gegen diese 7 und so merkte Temora bald das Gefahr für sie bestand.
Temora fuhr herab zur Erde welche sie an 7 Stellen berührte.
An diesen Stellen erbauten jeder der 7 einen Schrein.

Amyra, war die Tochter einer Heilerin und vollbrachte überall gutes, ihr Schrein ist der des Mitgefühls.

Boresal, war der Sohn eines Bösen Vaters, welcher die Armen und schwachen beraubte ,doch selber war er zu feige sich zu stellen, so schwor er sich nie so zu werden wie sein Vater und er erbaute den Schrein der Tapferkeit

Sembore war der Sohn eines Richters, welcher nicht nach recht sondern nach Geld urteilte, auch er schwor sich nie so wie sein Vater zu werden, und so versuchte er diesen davon zu überzeugen das sein weg falsch sei, doch Vergebens. Er errichtete den Schrein der Gerechtigkeit.

Brynn war die Tochter eines profitgierigen Händlers der es Verstand die Leute über den Tisch zu ziehen und so half sie den Kunden, doch auch Sie scheiterte dabei ihren Vater von Rechtem zu überzeugen und sie errichtete den Schrein der Opferbereitschaft.

Alsamer war der Sohn eines Kriegers und ebenso Bestimmt den Kampfe fürs reicht zu erlernen, doch er ging hinaus und erbaute den Schrein der Ehre.

Fasamar war der Sohn eines Schmiedes doch zog er die lehren eines Buches den harten Arbeiten vor und schließlich erbaute er den Schrein der Geistigkeit aus den Ruinen einer Alten Bibliothek.

Zuletzt war da noch Ilara die Tochter einer Adligen Familie, welche so Eitel und Hochmütig war wie kaum eine andere, doch Ilara war stets Höflich und freundlich und half wo sie konnte, bis sie schließlich ging und den Schrein der Demut erbaute.
Thelor von Reensdorf

Beitrag von Thelor von Reensdorf »

Der Schrein der Gerechtigkeit:


Nahe Bajard so wusste Thelor sollte ein Schrein stehen.
Hm solle er die Schreine schnell finden oder was wollte Rafael von ihm?

Mit der Klinge bahnte er sich einen Weg durchs Dichte Unterholz des kleinen Waldes, einige Kopflose und eigentlich Nachtaktive Fledermäuse schreckte er auf, welche er recht schnell auch wieder zu Boden schickte.

Da vor ihm erstrahlte nun etwas, an der Klippe war eine Saubergeschnittene Hecke angelegt.
Hohe Spitzen überragten diese und als Thelor nun durch den Eingang der Hecke schritt da offenbarte sich ihm ein Altar.
Dieser ort fühlte sich seltsam an, er beruhigte und warte zugleich.
Welcher Schrein war es den er entdeckt hatte?
Langsam besinnte er sich den Worten Rafaels und da erkannte er die Waage.
Waage hm Das Gericht benutzt die Symbolik der Waage .
Es war der Schrein der Gerechtigkeit.

Doch was sollte er nun hier?
Langsam setzte er sich an den Altar gelehnt auf die Steine und betrachtete den Himmel.
Ich soll etwas über die Tugenden lernen sagte Rafael, dachte Thelor.
Nun begab er sich dazu vor jenem Altar zu knieten und in sich gekehrt merkte er wie er dabei war ein Gebet zu sprechen.

Doch wie Lange Betete er?
Es war Kurz nach der Mittagsstunde als er den Schrein auffand und nun war die Sonne bereits hinterm Horizont versunken.

Noch nie hatte er gedacht das man durch Beten erschöpft sein würde, doch er fühlte sich Leer , so als hätte er sich Stundenlang mit den Zweiköpfen und trollen vergnügt, doch er hatte es nicht.

Müde machte er sich auf den Heimweg
Thelor von Reensdorf

Beitrag von Thelor von Reensdorf »

Nun endlich hatte er alle gefunden.
An einen jeden ging er zum Gebet nieder , welches bis zu mehrere Stunden wehren konnte.

Immer wieder rief er sich in den Kopf welcher Schrein wie entstand, wie welcher Schreien seine Herkunft hatte, all jenes was Rafael ihm zu jenen Schreinen lehrte kam ihm ein jedes mal wieder ins Gedächtnis .
Doch da hatte Rafael noch eine Frage gestellt. Zu welcher Tugend fühlte er sich verbunden?

Lange überlegte er an jenem Schreien ob dies seine Tugend sein könnte.

Mitgefühl war er dies? Er fühlte mit allen lebendigen doch war dies die tugend welch er am verbundensten war?

Tapferkeit? Manchmal war ein Rückzug doch besser wie ein aussichtsloser Kampf oder war er doch dem Schreien der Gerechtigkeit verbunden?
Opferbereitschaft, Mitgefühl, Ehre, Tapferkeit, Geistigkeit, Gerechtigkeit, Demut.
All dies verwirrte seinen Geist, wie solle er Rafael ein guter Knappe sein wenn er sich selber ncith zu entscheiden wusste.
Alles war er aber auch wieder nicht

Nun zumindest hatte er alle Schreine gefunden und sie auf einer Karte eingezeichnet, doch solle diese nicht an die falschen geraten.
Sobald Rafael diese gesehen hatte wolle er sie verbrennen auf dass keine Schädigungen an den Schreinen entstehen.
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