Ein Bewerbungsschreiben erreicht den Palast

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Jadia Conandil
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Ein Bewerbungsschreiben erreicht den Palast

Beitrag von Jadia Conandil »

In den späten Stunde des Nachtmittags schlendert eine in tiefes Blau gewandete, schmale Gestalt zum Palast. Dort übergibt sie mit tiefem Stirnneigen einen gesiegelten Brief an die Heiligkeiten. Der Siegelstempel hat die Form einer Harfe, das Siegelwachs ist recht fröhlich fliederfarben.


Des Herren Gruß und Segen sei Seinen Heligkeiten entboten,

die Dienerin des Tempels Noir bewirbt sich mit diesem Schreiben
um den Posten des Diplomaten aus den Reihen der Menschen.
Als Dienerin des Tempels verfügt Noir über botmäßige Zurückhaltung
und verfüht über die Gabe des wahrnehmenden Zuhörens.Bereits beim
Bau der Pilgerstätte am Alten Tempel hat Noir zu beginn ihrer Zeit im
Tempel Planungsaufgaben übernommen und berwirtschaftet seit
dem Bau die Stätte als Hausdame.

Noir begleitet Messen mit der Harfe und folgte den Templern bei deren
Aufgaben im Namen des Herren. Für die Ankunft der Heiligkeiten bestritt
Noir ein Konzert im Tempel Düstersees, um dem All-Einen die Ehrerbietung
der Menschen in Klang und Andacht zu erweisen.

Noir wurde vom Volk der Letharen nach Vermittlung durch
Tetrach Vindhaim die Xy'Notar als Instrument zur Huldigung
des Herren überlassen. Jenes Instrument beherrscht sie nun in fast
vollständiger Perfektion und lässt es zum Wohle und Ansporn der Streiter erklingen.

Zu den Kindern des All-Einen pflegt Noir gute Kontakte über
den Meister des Axorns und Clerica Velvyr'tae, ebenso
zur Garde und zur Bruderschaft Alatars.

Als Diplomatin ist Noir eher für Beziehungen der einzelnen Säulen des Reiches
untereinander einsetzbar und kann hier durch das Achten von Klang,
Ton und Umstand verbindende Harmonien schaffen und Disharmonien dämpfen.
Als Diplomatin in der Verhandlung mit den neutralen Gebieten
kann sie als geschulte Musikierin schnell Kontakte und Verbindungen herstellen.
Ihre Grenzen sind jedoch friedliche Verhandlungen mit dem Feind aus dem Osten.

Noir steht für ein persönliches Gespräch über ihre Eignung den Heiligkeiten nach deren Wunsch zur Verfügung.

Noir


Das Schreiben lässt Grußformel, ein Datum oder gar die Ich-Form missen. Dafür ist die Schrift ordentlich, gerade und die Abstände von Schrift zu Rand sind an allen Stellen des gewählten Blattes gleich.
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Ilyra Falkhain
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Re: Ein Bewerbungsschreiben erreicht den Palast

Beitrag von Ilyra Falkhain »

Rahal, 21.Goldblatt 268

Des All-Einen Segen mit euch,

eure Bewerbung wurde Seinen Heiligkeiten vorgelegt.
Eine Antwort wird erfolgen, sobald eine Entscheidung getroffen wurde.

Möge Ihm gefallen was Er sieht

❖ ❖ ❖

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Ilyra Falkhain
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Re: Ein Bewerbungsschreiben erreicht den Palast

Beitrag von Ilyra Falkhain »

Rahal, 27.Goldblatt 268

Des All-Einen Segen mit euch,

im Namen Seiner Heiligkeiten danke ich für Euer Interesse und Eure Bereitschaft, Euch in den Dienst des Reiches zu stellen.
Nach sorgfältiger Beratung wurde die Entscheidung für die Besetzung des Amtes getroffen, und es fiel bedauerlicherweise nicht auf Euch.

Dies soll Euer Wirken und Eure Verdienste in keiner Weise schmälern. Das Reich schätzt jeden der sein Wirken Seinen Zielen verschreibt.

Möge Ihm gefallen was Er sieht

❖ ❖ ❖

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