Schreiben an Mychael Dalvon

Forum des Alatarischen Gebietes & des Rakun

Moderator: Rahal [Mod]

Antworten
Benutzeravatar
Katreena Denholm
Beiträge: 238
Registriert: Freitag 3. Juni 2022, 19:10

Schreiben an Mychael Dalvon

Beitrag von Katreena Denholm »

*ein Bote wird ein Schreiben nach Düstersee zum Haus der Gebrüder Dalvon bringen und für Mychael dort abgeben. *

Seinen Segen Mychael,

es hat lange gedauert, doch nun ist es so weit: ich benötige einen Armreif aus Diamant, möglichst so gearbeitet, dass sich seine Große anpassen lässt, da der Reif einem Sumpftentakel angelegt werden soll. Damit der reif nicht wieder abgenommen werden kann soll er im Inneren mit scharfen Kanten versehen werden, welche ein Absteifen verhindern. Als Verzierungen benötige ich folgendes: 1 Saphir und um jenen herum kreisförmig angeordnet 5 Sternsaphire.

Da ich mit den Vorbereitungen für das Ritual beschäftigt sein werde, kann ich den Reif erst am 5. oder 6. abholen.

Selbstredend seid ihr als Gast am 8. Cirmiasum zur 8. Abendstunde auf die Ordensburg eingeladen, so ihr dem Ritual beiwohnen wollt. Seid jedoch gewarnt, dass das Ritual nicht nur gefährlich, sondern auch unangenehm werden könnte.

Macht und Stärke,

Katreena Denholm
Benutzeravatar
Mychael Dalvon
Beiträge: 149
Registriert: Montag 2. Januar 2023, 17:12

Beitrag von Mychael Dalvon »

Der Bote stand noch nicht ganz still, da streckte Mychael bereits die Hand aus. Er überflog die Zeilen und ließ sie sinken.

„Ein Armreif. Aus Diamant. Für ein Sumpf... tentakel... Vieh.“
Er murmelte das Wort, als müsste er sich vergewissern, dass es wirklich da stand. An sich hatte er gedacht, dass dieses Thema sich erledigt hatte, nach all der Zeit. Vielleicht hatte er es auch einfach verdrängt.

Ihm fehlte Schlaf. Nun schon seit geraumer Zeit.
Er war müde, aber nicht dumm. Wenn dieser Auftrag kam, bedeutete das, dass sie vor hatte ein ziemliches Risiko einzugehen. Wozu war ihm nicht klar, aber das spielte dann wohl keine Rolle.

„Scharfe Kanten innen... Saphire außen... Ein scheiß Kunststück.“

Er seufzte, stand aber schon auf, suchte ein halbwegs sauberes Blatt und eine Feder, die noch nicht ganz aufgab. Ein paar Tropfen Tinte sprangen daneben, bevor sie sich zum Schreiben entschloss. Er hielt sich kurz, wie immer, wenn er eigentlich lieber „nein“ gesagt hätte, aber es nicht durfte. Er hatte es versprochen und den Schlaf würde er schon nachholen.


Meinen Gruß, Katreena!

Ich werde den Reif fertigstellen – mit allen gewünschten Merkmalen. Eine solche Arbeit in dieser Zeit zu leisten, verlangt Kompromisse, doch ich werde tun, was ich kann. Ich lass es dich wissen, falls er eher fertig wird.


Mögen deine Hände still bleiben, wenn das Vieh zuckt.



Bild
Antworten