Die Wachen von Berchgard haben was zu tuscheln
- Ragai Mirkow
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- Registriert: Dienstag 7. Januar 2025, 20:03
Die Wachen von Berchgard haben was zu tuscheln
Die Wachen in Berchgard tuscheln: Die Blauhaarige, tränennass und bleich, lag mehr auf ihrem Pferd, als dass sie ritt, wie ein Bündel aus Schmerz und Abschied. Achtsam trug das Tier sie aus den Toren hinaus, als fürchtete es, sie zu verlieren.
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Cecilia Zola
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Als der Tratsch bei ihr ankam, zog sich ihr Innerstes schmerzhaft zusammen. Sie nutzte die nächste Gelegenheit für Dienstschluss und zog sich zurück ins Haus. Erst war es der Keller, wo sie Ragais Geschenk neben dem Baumstamm anstarrte. Danach war es im Obergeschoss die Fensterfronten zum Weg hin. Sie pendelte zwischen der Seite mit Blick auf die Brücke und der Frontseite zum Garten hin und her. Schlussendlich, als die Kerze am Tisch runtergebrannt war, zog es sie nach draußen und das Pendeln setzte sich vom Garten zur Brücke fort.
- Ragai Mirkow
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In der kleinen Stadt Bajard kennt man die junge Frau mit den leuchtend blauen Haaren gut. Sie ist eine bekannte Persönlichkeit, die oft in den Straßen unterwegs ist, doch an diesem Abend war etwas anders.
Kurz vor dem 20. Glockenschlag wurde sie von den Wachen am Stadttor gesehen, wie sie hastig durch die Gassen eilte. Sie wirkte blass, ihre Augen waren gerötet, als hätte sie die ganze Welt geweint. Die Wachen, die sie gut kannten, waren überrascht, sie so aufgebracht zu sehen.
„Sie war nur kurz bei ihrem Haus“, berichteten die Wachen später. „Sie wirkte verzweifelt, hastig und fast schon panisch. Sie hat nur einen kurzen Blick geworfen, bevor sie wieder verschwand.“
Seitdem ist sie spurlos verschwunden.
Kurz vor dem 20. Glockenschlag wurde sie von den Wachen am Stadttor gesehen, wie sie hastig durch die Gassen eilte. Sie wirkte blass, ihre Augen waren gerötet, als hätte sie die ganze Welt geweint. Die Wachen, die sie gut kannten, waren überrascht, sie so aufgebracht zu sehen.
„Sie war nur kurz bei ihrem Haus“, berichteten die Wachen später. „Sie wirkte verzweifelt, hastig und fast schon panisch. Sie hat nur einen kurzen Blick geworfen, bevor sie wieder verschwand.“
Seitdem ist sie spurlos verschwunden.
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Cecilia Zola
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Die Wachen in Adoran mögen heute dafür tuscheln, dass die ganze Nacht eine besorgte junge Heilerschülerin im Bauernviertel auf und ab lief. Und erst als der Regen sie gänzlich durchweicht hatte, sie sich zurück zog. Mit den ersten Sonnenstrahlen aber wieder hinter dem Gartentor auftauchte und unruhig, aber ausdauernd ihren Beobachtungsposten einnahm.
- Ragai Mirkow
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Und wieder ging ein Raunen durch die Wache am Osttor.
„Die Blauhaarige ist zurück“, flüsterte einer. „Kabo hat sie wohl gefunden.“
Sie sah bleich aus, wie aus einer anderen Welt heimgekehrt und doch mit den Gedanken noch fern. Kabo, schweigsam wie stets, ritt an ihrer Seite.
Nicht lange verweilten sie in Berchgard. Schon bald verließen sie die Stadt erneut, langsam und wortlos.
„Die Blauhaarige ist zurück“, flüsterte einer. „Kabo hat sie wohl gefunden.“
Sie sah bleich aus, wie aus einer anderen Welt heimgekehrt und doch mit den Gedanken noch fern. Kabo, schweigsam wie stets, ritt an ihrer Seite.
Nicht lange verweilten sie in Berchgard. Schon bald verließen sie die Stadt erneut, langsam und wortlos.