Als der letzte Satz niedergeschrieben war, ließ sie sich das Schreiben noch einmal vorlesen, nickte zufrieden und setzte mit etwas Mühe, aber schwungvoller Entschlossenheit ihre Unterschrift darunter.
Wenig später marschierte sie über den kleinen Weg, der ihre Werkstatt von Leoras' Grundstück trennte, und schob den sorgsam gefalteten Brief in dessen Postkasten.*
K’awi xan’yasha, Leoras,
obgleich wir uns noch nicht persönlich begegnet sind, sind wir doch Nachbarn geworden. Mein Name ist Hanna, und ich habe mir kürzlich meine kleine Werkstatt errichtet – noch etwas schlicht und karg, doch der Architekt von K’awi soll sich bald darum kümmern, ihr Gestalt zu verleihen.
Sobald das geschehen ist, würde ich sehr gern auf dein handwerkliches Geschick zurückgreifen, um der Bude den letzten Schliff zu geben.
Außerdem würde ich dich gern aufsuchen, um einige Holzbretter zu erwerben – mein Lager gibt kaum noch etwas her.
Ich würde mich freuen, wenn du in den kommenden Tagen ein wenig Zeit für mich hättest.
Mit nachbarschaftlichem Gruß