Diesen Brief gab sie dann an die Druckerei weiter, damit davon Abdrucke angefertigt würden.
Jene Kopien wurden nicht nur von einem Boten an alle Institutionen des Reiches gebracht, sondern ebenso an die Gilden und auch an die Verbündeten. Dem Ganzen lag allerdings noch eine weitere Abschrift bei....das Lied von Noir. Was der Hauptmann damit bezweckte, würde wohl eher ein Geheimnis bleiben. Vielleicht würde allerdings Noir irgendwie herausfinden, dass in ihrem Text die weibliche Form des Hauptmannes schlicht und ergreifend ausgebessert wurde.
Macht und Stärke!
Bericht über die Vorkommnisse am 29.Wechselwind 296:
- Auftauchen von berittenen Gestalten, schwer gerüstet vor Grenzwarth
- Harfenklänge und schlechte Reime, genaues wurde nicht verstanden
- Fackelkreuz am Straßenrand (keine Reste mehr vorhanden)
- angeführt von einer jungen Frau mit einer Augenklappe über dem linken Auge, vermutlich Elisabeth Falkenglanz
- Patrouille erfolgte, keine weiteren Sichtungen
- Grenzpatrouillen sollten verstärkt werden
Berichte bei weiteren Vorfällen sind umgehend an die Garde weiter zu geben!
Im Namen des All Einen, für den All Einen,

Scharfschütze der Bruderschaft des Herrn
Hauptmann der Legion des Panthers


P.S. Fräulein Noir hat sich die Mühe gemacht, die niederträchtige Tat in Worte zu fassen, sie sie gerne auf Wunsch als Lied zum Besten geben wird. Sie liegen ebenso bei.
Von dem Hauptmann mit gefurchter Stirn,
an alle in dem feinen Zwirn,
Kund sei getan von übler Saat,
die vor Grenzwarth gekeimet hat.
Spuren werden noch gesichtet,
es wurde kein Hab und Gut vernichtet!
Nur viel Schalmei und schlechter Reim,
dafür waren sich vermutlich Ostler nicht zu fein.
Sie ritten dort die die Blumen nieder,
Veilchen, Astern und auch Flieder,
sangen laut, schief und mit Begeisterung,
in der eigenen ketzerischen Übersteigerung.
Ob man denn sah Gold und Blau,
das weiß keiner so ganz genau.
Vielleicht war es auch das schmutzig Blech,
der Ritterschaft der anderen - "Brech!"
Zu Schaden kam weder Haus noch Dach,
sie verschwanden dann mit Ach und Krach.
Doch für die zertretene Vegetation,
überlegt der Hauptmann Satisfaktion.
Bericht über die Vorkommnisse am 29.Wechselwind 296:
- Auftauchen von berittenen Gestalten, schwer gerüstet vor Grenzwarth
- Harfenklänge und schlechte Reime, genaues wurde nicht verstanden
- Fackelkreuz am Straßenrand (keine Reste mehr vorhanden)
- angeführt von einer jungen Frau mit einer Augenklappe über dem linken Auge, vermutlich Elisabeth Falkenglanz
- Patrouille erfolgte, keine weiteren Sichtungen
- Grenzpatrouillen sollten verstärkt werden
Berichte bei weiteren Vorfällen sind umgehend an die Garde weiter zu geben!
Im Namen des All Einen, für den All Einen,

Scharfschütze der Bruderschaft des Herrn
Hauptmann der Legion des Panthers


P.S. Fräulein Noir hat sich die Mühe gemacht, die niederträchtige Tat in Worte zu fassen, sie sie gerne auf Wunsch als Lied zum Besten geben wird. Sie liegen ebenso bei.
Von dem Hauptmann mit gefurchter Stirn,
an alle in dem feinen Zwirn,
Kund sei getan von übler Saat,
die vor Grenzwarth gekeimet hat.
Spuren werden noch gesichtet,
es wurde kein Hab und Gut vernichtet!
Nur viel Schalmei und schlechter Reim,
dafür waren sich vermutlich Ostler nicht zu fein.
Sie ritten dort die die Blumen nieder,
Veilchen, Astern und auch Flieder,
sangen laut, schief und mit Begeisterung,
in der eigenen ketzerischen Übersteigerung.
Ob man denn sah Gold und Blau,
das weiß keiner so ganz genau.
Vielleicht war es auch das schmutzig Blech,
der Ritterschaft der anderen - "Brech!"
Zu Schaden kam weder Haus noch Dach,
sie verschwanden dann mit Ach und Krach.
Doch für die zertretene Vegetation,
überlegt der Hauptmann Satisfaktion.
In der Bruderschaft liegt eine weitere kurze Notiz an Ahad Shasul aus:
"Ahad Shasul, weitere Befehle für eine Gegenreaktion? Wir haben die besseren Dichter im Reich und unsere Feuer brennen im Namen des Einen heißer."