Ein Treffen an der Mine
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Alessia
Ein Treffen an der Mine
Vor einen Tageslauf erblickte sie ihn das erste Mal - ein großer, kräftiger, fremder Mann der vor der Mine nach etwas Ausschau hielt.
Im ersten Moment war er ihr unheimlich, so floh sie raschen Schrittes in die Mine. Doch als sie hineinhuschte hörte sie das er wohl ihren Namen rief.
Unschlüssig blickte sie sich in dem dunkel der Mine um, was sollte sie tun? Schliesslich fasste sie sich ein Herz und trat zaghaft hinaus, es kostete sie all ihren Mut mit diesem Fremden zu sprechen.
Dabei stellte sich heraus das er garnicht so unheimlich war, wie es ihr vorkam, der Mann, wohl etwas älter als sie, war zurückhaltend und nett, und sein Anglitz wohlgeformt, zwar sprach er etwas seltsam, doch tat dies keinen Abbruch. Er brachte ihr Quarz, wie Nimuelia und deren Bruder ihr versprochen hatten, aus dem sie dann Flaschen machen sollte und anderes, das sie reparieren sollt. Alessia stotterte und stammelte die meiste Zeit vor sich hin - oh Eluvie, was muss er für einen Eindruck von ihr haben?
Der Junge Bursche lief mehrmals hin und her und das schlechte Gewissen quälte sie. Sie hatte ihn falsch eingeschätz, verkannt, er war so nett und hilfbereit und sie dachte an das schlimmste.
Was sagte er zuvor - das er im Kampfe gegen jene Untoten viel zu schnell verletzt wurde? Nun, vieleicht konnte sie da helfen, als Entschuldigung.
So setzte sie sich daran und schmiedete das beste was sie konnte. Nicht gut genug, aber sie hatte auch noch das eine oder das andere.
Als er dann zu ihr kam und sagte, das er jetzt gehen müße, aber am Abend wiederkam, reichte sie ihm schnell die spärliche Rüstung, die sie mit ihrer jungen Schmiedekunst herstellen konnte. Nicht viel, doch besser als einfaches leder, wie sie hoffte.
Er freute sich sehr und als sie am Abend wiederkam unterhielten sie sich wieder, ständig stotterte und stammelte das schüchterne Mädchen. Schliesslich brachte sie die Frage heraus, die sie ursprünglich Nim stellen wollte bevor der junge Mann zurückkam.
Verlegen und Schüchtern kam die Frage aus ihr heraus, ob es stimmte das Männer Mädchen in Kleidern wirklich besser gefallen. Welche er, mit einen gar ungewöhnlichen Beispiel bejahte.
Dann kam die sprache darauf das sie nur ein einziges Kleid hätte und dies nicht besonders ansehnlich.
Er versprach ihr eines zu besorgen. Verlegen konnte sie nur zustimmen.
Dann, der heute Abend. Er brachte ihr ein Wunderschönes Kleid, wie es, in ihrer Vorstellung zumindest, wohl nur eine adelige tragen würde, anbei war auch eine Halskette, mit der, wie er sagte, sie das Mal an ihrem Hals verbergen konnte so sie es wollte.
Sie huschte hinab zum See, wusch sich den Schmutz der Mine und Esse vom Körper so schnell sie konnte, kämmte ihr haar sorgfällte und schlüpfte dann in jenes zauberhafte Kleid, Sandalen und eben jene Kette.
Schüchtern kam sie zu ihm zurück. Er war in Gedanken. Sie konnte nur hoffen das an ihr das Kleid nicht ganz wie an einer Vogelscheuche aussah.
Scheinbar tat es dies nicht, sie schien ihm sehr zu gefallen, auch wenn seine Reaktion darauf ihr seltsam vorkam, war sie doch sehr geschmeichelt.
Doch irgentwas betrübte ihn und sie setzten sich alsdann in den Wald sodas er reden konnte.
Er hatte wohl Nim's Bruder, Ciaran, falsch verstanden und ihn deswegen angefahren, was ihm nun Gewissensbisse machte.
Alessia erzählte ihm von einer Geschichte, die Sie von Nim kannte, es dauerte recht lange, aber sie hoffte doch alles so wiedergegeben zu haben, wie sie es hörte.
Dann .. sehr bestimmt ... wollte er die Kette zurückhaben ... sie war verwirrt, viel zu verwirrt um es auszuschlagen, vorallem als er seine Frage danach sanfter wiederholte. Etwas schien ihm Sorgen zu bereiten, doch ihr Herz schlug bis zum Hals, er wollte ihr erklären warum, aber scheinbar war die Aufregung zuviel für sie.
Wärend er in Gedanken versank, stand sie auf um einwenig durch den Wald zu schlendern. Da erschien auf einmal ein Wolf vor ihr ... sie schrie auf und rannte davon ... doch war sie schon zuweit weg von ihm, um gehört zu werden. Sie rannte so schnell sie konnte und verirrte sich tief im Wald.
erst am Morgen fand sie zu einen vertrauten Stück Weg zurück der sie heimbrachte.
Im ersten Moment war er ihr unheimlich, so floh sie raschen Schrittes in die Mine. Doch als sie hineinhuschte hörte sie das er wohl ihren Namen rief.
Unschlüssig blickte sie sich in dem dunkel der Mine um, was sollte sie tun? Schliesslich fasste sie sich ein Herz und trat zaghaft hinaus, es kostete sie all ihren Mut mit diesem Fremden zu sprechen.
Dabei stellte sich heraus das er garnicht so unheimlich war, wie es ihr vorkam, der Mann, wohl etwas älter als sie, war zurückhaltend und nett, und sein Anglitz wohlgeformt, zwar sprach er etwas seltsam, doch tat dies keinen Abbruch. Er brachte ihr Quarz, wie Nimuelia und deren Bruder ihr versprochen hatten, aus dem sie dann Flaschen machen sollte und anderes, das sie reparieren sollt. Alessia stotterte und stammelte die meiste Zeit vor sich hin - oh Eluvie, was muss er für einen Eindruck von ihr haben?
Der Junge Bursche lief mehrmals hin und her und das schlechte Gewissen quälte sie. Sie hatte ihn falsch eingeschätz, verkannt, er war so nett und hilfbereit und sie dachte an das schlimmste.
Was sagte er zuvor - das er im Kampfe gegen jene Untoten viel zu schnell verletzt wurde? Nun, vieleicht konnte sie da helfen, als Entschuldigung.
So setzte sie sich daran und schmiedete das beste was sie konnte. Nicht gut genug, aber sie hatte auch noch das eine oder das andere.
Als er dann zu ihr kam und sagte, das er jetzt gehen müße, aber am Abend wiederkam, reichte sie ihm schnell die spärliche Rüstung, die sie mit ihrer jungen Schmiedekunst herstellen konnte. Nicht viel, doch besser als einfaches leder, wie sie hoffte.
Er freute sich sehr und als sie am Abend wiederkam unterhielten sie sich wieder, ständig stotterte und stammelte das schüchterne Mädchen. Schliesslich brachte sie die Frage heraus, die sie ursprünglich Nim stellen wollte bevor der junge Mann zurückkam.
Verlegen und Schüchtern kam die Frage aus ihr heraus, ob es stimmte das Männer Mädchen in Kleidern wirklich besser gefallen. Welche er, mit einen gar ungewöhnlichen Beispiel bejahte.
Dann kam die sprache darauf das sie nur ein einziges Kleid hätte und dies nicht besonders ansehnlich.
Er versprach ihr eines zu besorgen. Verlegen konnte sie nur zustimmen.
Dann, der heute Abend. Er brachte ihr ein Wunderschönes Kleid, wie es, in ihrer Vorstellung zumindest, wohl nur eine adelige tragen würde, anbei war auch eine Halskette, mit der, wie er sagte, sie das Mal an ihrem Hals verbergen konnte so sie es wollte.
Sie huschte hinab zum See, wusch sich den Schmutz der Mine und Esse vom Körper so schnell sie konnte, kämmte ihr haar sorgfällte und schlüpfte dann in jenes zauberhafte Kleid, Sandalen und eben jene Kette.
Schüchtern kam sie zu ihm zurück. Er war in Gedanken. Sie konnte nur hoffen das an ihr das Kleid nicht ganz wie an einer Vogelscheuche aussah.
Scheinbar tat es dies nicht, sie schien ihm sehr zu gefallen, auch wenn seine Reaktion darauf ihr seltsam vorkam, war sie doch sehr geschmeichelt.
Doch irgentwas betrübte ihn und sie setzten sich alsdann in den Wald sodas er reden konnte.
Er hatte wohl Nim's Bruder, Ciaran, falsch verstanden und ihn deswegen angefahren, was ihm nun Gewissensbisse machte.
Alessia erzählte ihm von einer Geschichte, die Sie von Nim kannte, es dauerte recht lange, aber sie hoffte doch alles so wiedergegeben zu haben, wie sie es hörte.
Dann .. sehr bestimmt ... wollte er die Kette zurückhaben ... sie war verwirrt, viel zu verwirrt um es auszuschlagen, vorallem als er seine Frage danach sanfter wiederholte. Etwas schien ihm Sorgen zu bereiten, doch ihr Herz schlug bis zum Hals, er wollte ihr erklären warum, aber scheinbar war die Aufregung zuviel für sie.
Wärend er in Gedanken versank, stand sie auf um einwenig durch den Wald zu schlendern. Da erschien auf einmal ein Wolf vor ihr ... sie schrie auf und rannte davon ... doch war sie schon zuweit weg von ihm, um gehört zu werden. Sie rannte so schnell sie konnte und verirrte sich tief im Wald.
erst am Morgen fand sie zu einen vertrauten Stück Weg zurück der sie heimbrachte.
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Kanubio Bunjam
Nachdem sie ihm die Kette gegeben hatte, war ihm etwas leichter zu Mute. Seine wirren Gedanken übermannten ihn und sein Blick verlor sich in den flackernden Zungen des Lagerfeuers. Eine Weile sann er vor sich hin. Dann schreckte er auf. War da ein Schrei? Als er sich umblickte, war sie fort.
Er erhob sich, torkelte leicht. Der Wein, den er in der letzten Stunde genossen hatte, zeigte Wirkung. Er ließ seinen Blick schweifen, versuchte die Dunkelheit zu durchdringen und rief nach ihr. Doch Alessia blieb verschwunden.
Was war geschehen? Wurde sie von einem wilden Tier gerissen? War sie fortgelaufen? Oder gar entführt worden?
Angst kroch in ihm hoch. Angst um sie. Und Angst um ihn selbst, stand er doch in tiefster Dunkelheit in einem ihm fremden Wald, rüstungslos und lediglich mit einem Dolch bewaffnet. Er erblickte die Flasche zu seinen Füßen und leerte sie in einem Zug. Dann machte er sich auf die Suche.
Wenn sie irgendwo war, dann wohl in der Mine. Er ging dorthin, nahm all seinen Mut zusammen und betrat das schwarze Loch. Er rief nach ihr, suchte die weitläufige Höhle ab, doch Alessia war auch hier nicht.
Entmutigt brach er die Suche ab. Er mußte wieder zu sich finden, seine Gedanken ordnen und auch mit sich selbst ins Reine kommen. Also lief er zur Bank, holte sich das Wichtigste und begab sich hektisch auf schnellstem Weg zurück zur Wegkreuzung. Von dort lief er durch die kühle Nacht zur Hütte in der alten Elfenstadt, in der er meist die Nächte verbrachte.
„Ahoi, Delphin“, rief er ihm zu, als er ihn sah. Doch an diesem Tag antwortete er ihm nicht.
Also starrte er noch eine Weile aus dem Fenster auf die dunkle Wasserfläche hinaus, über der vom Wind zerfetzter Nebel trieb. Dann löschte er das Licht der Laterne, wickelte sich fest in seinen schon gewohnt feuchten Umhang und legte sich auf die muffige alte Matte.
Er schlief schnell ein, doch es war kein ruhiger, erholsamer Schlaf. Alpträume quälten ihn. Unruhig wälzte er sich hin und her. Immer wieder erwachte er schweißgebadet, um gleich darauf die Horrorszenarien seiner Träume weiter zu leben.
Irgendwann beschloß er, dem ein Ende zu machen und stand auf. Um nicht wieder einzuschlafen, riß er sich Umhang, Mantel und Hemd vom Körper. Etwas frierend würde ihn die kalte Nacht nun nicht mehr ins Reich der Träume schicken. In seinem Rucksack fand er noch einiges an Alkoholischem, was er in sich hineingoß, um seine wirren Gedanken zum Schweigen zu bringen. Doch erreichte er damit genau das Gegenteil. Seine Ängste drängten sich noch mehr in sein Bewußtsein.
Hatte Leana ihm mit der Kette das Unglück übertragen? Sollte sich Ciarans Schicksal bei ihm und Alessia wiederholen? Sollte diese Kette mit ihrem Blut besudelt werden?
Er kramte sie aus dem Beutel. Nein, zumindest das hatte er verhindert. Er legte sie an. In derselben Sekunde, als er den Verschluß schloß, fragte er sich, weshalb er sie angelegt hatte. Ein Anflug von Sentimentalität?
Er schüttelte den Kopf, nahm sich eine Flasche und trat auf den Steg in die eisige Nachtluft hinaus. Wenn sie entführt worden wäre, überlegte er, könnte er ihr nicht einmal helfen. Er war nicht so stark und so gut ausgerüstet wie Ciaran und hatte auch nicht die Mittel, sich einen Streitbaren anzuheuern. Nein, sich da auf einen Kampf einzulassen, wäre töricht. Er würde dabei nur den Kürzeren ziehen, vielleicht sogar draufgehen.
Sie hatte ihm doch, wenn auch ungewollt, vor Augen geführt, wie unfähig er an Land war. Nicht einmal Feuer machen konnte er.
Während er zusah, wie die Sonne ihre ersten Strahlen über den Horizont schickte, grübelte er über sein eigenes Leben. Endlich hatte er ein Ziel gefunden gehabt: eine kleine Fischerhütte am Meeresufer. In der Nähe gab es eine, die würde ihm schon gefallen. Aber wozu noch diese Hütte? Wozu überhaupt noch weiterleben und Tag für Tag die eigene Unfähigkeit erkennen müssen. Als er die Flasche ins Wasser warf und der Morgentau seine Haut überzog, setzte er den Dolch an seinem linken Unterarm an.
Kopfschüttelnd steckte er ihn eine ganze Weile später wieder in die Gürtelscheide. Sogar dazu war er unfähig. Er holte sich noch ein Flasche Schnaps, die er auf einen Zug leer soff, dann ein Bier, das ihn begleitete, als er das Ufer ein Stück auf und ab lief. Er wollte den Kopf klar bekommen, was er zwei Schnapsflaschen später in der Hütte auch schaffte.
Todmüde, aber nun wieder ruhiger und gefaßt begrüßte er den neuen Tag – etwas spät, denn die Sonne stand schon hoch am Himmel.
Er erhob sich, torkelte leicht. Der Wein, den er in der letzten Stunde genossen hatte, zeigte Wirkung. Er ließ seinen Blick schweifen, versuchte die Dunkelheit zu durchdringen und rief nach ihr. Doch Alessia blieb verschwunden.
Was war geschehen? Wurde sie von einem wilden Tier gerissen? War sie fortgelaufen? Oder gar entführt worden?
Angst kroch in ihm hoch. Angst um sie. Und Angst um ihn selbst, stand er doch in tiefster Dunkelheit in einem ihm fremden Wald, rüstungslos und lediglich mit einem Dolch bewaffnet. Er erblickte die Flasche zu seinen Füßen und leerte sie in einem Zug. Dann machte er sich auf die Suche.
Wenn sie irgendwo war, dann wohl in der Mine. Er ging dorthin, nahm all seinen Mut zusammen und betrat das schwarze Loch. Er rief nach ihr, suchte die weitläufige Höhle ab, doch Alessia war auch hier nicht.
Entmutigt brach er die Suche ab. Er mußte wieder zu sich finden, seine Gedanken ordnen und auch mit sich selbst ins Reine kommen. Also lief er zur Bank, holte sich das Wichtigste und begab sich hektisch auf schnellstem Weg zurück zur Wegkreuzung. Von dort lief er durch die kühle Nacht zur Hütte in der alten Elfenstadt, in der er meist die Nächte verbrachte.
„Ahoi, Delphin“, rief er ihm zu, als er ihn sah. Doch an diesem Tag antwortete er ihm nicht.
Also starrte er noch eine Weile aus dem Fenster auf die dunkle Wasserfläche hinaus, über der vom Wind zerfetzter Nebel trieb. Dann löschte er das Licht der Laterne, wickelte sich fest in seinen schon gewohnt feuchten Umhang und legte sich auf die muffige alte Matte.
Er schlief schnell ein, doch es war kein ruhiger, erholsamer Schlaf. Alpträume quälten ihn. Unruhig wälzte er sich hin und her. Immer wieder erwachte er schweißgebadet, um gleich darauf die Horrorszenarien seiner Träume weiter zu leben.
Irgendwann beschloß er, dem ein Ende zu machen und stand auf. Um nicht wieder einzuschlafen, riß er sich Umhang, Mantel und Hemd vom Körper. Etwas frierend würde ihn die kalte Nacht nun nicht mehr ins Reich der Träume schicken. In seinem Rucksack fand er noch einiges an Alkoholischem, was er in sich hineingoß, um seine wirren Gedanken zum Schweigen zu bringen. Doch erreichte er damit genau das Gegenteil. Seine Ängste drängten sich noch mehr in sein Bewußtsein.
Hatte Leana ihm mit der Kette das Unglück übertragen? Sollte sich Ciarans Schicksal bei ihm und Alessia wiederholen? Sollte diese Kette mit ihrem Blut besudelt werden?
Er kramte sie aus dem Beutel. Nein, zumindest das hatte er verhindert. Er legte sie an. In derselben Sekunde, als er den Verschluß schloß, fragte er sich, weshalb er sie angelegt hatte. Ein Anflug von Sentimentalität?
Er schüttelte den Kopf, nahm sich eine Flasche und trat auf den Steg in die eisige Nachtluft hinaus. Wenn sie entführt worden wäre, überlegte er, könnte er ihr nicht einmal helfen. Er war nicht so stark und so gut ausgerüstet wie Ciaran und hatte auch nicht die Mittel, sich einen Streitbaren anzuheuern. Nein, sich da auf einen Kampf einzulassen, wäre töricht. Er würde dabei nur den Kürzeren ziehen, vielleicht sogar draufgehen.
Sie hatte ihm doch, wenn auch ungewollt, vor Augen geführt, wie unfähig er an Land war. Nicht einmal Feuer machen konnte er.
Während er zusah, wie die Sonne ihre ersten Strahlen über den Horizont schickte, grübelte er über sein eigenes Leben. Endlich hatte er ein Ziel gefunden gehabt: eine kleine Fischerhütte am Meeresufer. In der Nähe gab es eine, die würde ihm schon gefallen. Aber wozu noch diese Hütte? Wozu überhaupt noch weiterleben und Tag für Tag die eigene Unfähigkeit erkennen müssen. Als er die Flasche ins Wasser warf und der Morgentau seine Haut überzog, setzte er den Dolch an seinem linken Unterarm an.
Kopfschüttelnd steckte er ihn eine ganze Weile später wieder in die Gürtelscheide. Sogar dazu war er unfähig. Er holte sich noch ein Flasche Schnaps, die er auf einen Zug leer soff, dann ein Bier, das ihn begleitete, als er das Ufer ein Stück auf und ab lief. Er wollte den Kopf klar bekommen, was er zwei Schnapsflaschen später in der Hütte auch schaffte.
Todmüde, aber nun wieder ruhiger und gefaßt begrüßte er den neuen Tag – etwas spät, denn die Sonne stand schon hoch am Himmel.
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Kanubio Bunjam
Nach und nach verschwinden bei Sonnenaufgang die Geister, die Kanubio während der Dunkelheit gequält hatten. Plötzlich ist er wieder da, der Geist von Ciaran, den er während der Nacht wohl schon hundert Mal in die tiefsten Abgründe verflucht hat.
Doch diesmal ist es kein Geist. Dieser Ciaran ist aus Fleisch und Blut.
Ciarans prüfendes Auge erkennt Kanubios Zustand – schwer gezeichnet von der schlaflosen Nacht, mehr Alkohol als Blut im Körper und geistig völlig abwesend.
Er zerrt ihn zum Wasserfass und taucht ihn ein paar Mal ins eiskalte Wasser. Das bringt Kanubios Lebensgeist zurück und er spricht wenigstens wieder zu ihm. Sehr ruhig und ohne zu lallen, wie man es bei seiner üblen Ausdünstung und den am Boden der Hütte herumliegenden leeren Flaschen eigentlich erwarten würde.
Er erzählt Ciaran, was geschehen ist, dass Alessia verschwunden sei, er sie aber nicht suchen würde, da er erkannt hätte, gegen die Welt da draußen keine Chance zu haben. Ciaran redet sich schier Fusseln an den Mund, um ihn vom Gegenteil zu überzeugen, doch seine Worte prallen an Kanubio ab wie die Brandung an einem Felsen.
Ciaran greift zu einem härteren Mittel. Er wirft Hut und Mantel zu Boden, ebenso die Rüstung, und fordert ihm zum Faustkampf. Kanubios Augen werden zu kleinen Schlitzen, Angst kriecht ihn ihm hoch und schnürt ihm die Kehle zu – er weiß, was jetzt passieren wird -, aber er zeigt keine Regung. Ciaran attackiert – doch Kanubio bleibt unbeweglich stehen, steckt die Prügel ein, wie wohl schon hunderte Male in seinem Leben. Er wehrt sich nicht. Gilt doch bereits die Andeutung eines Schlages auf einen Ranghöheren an Bord als Meuterei – und auf Meuterei steht der Tod. Diese tief in ihm sitzende Regel lässt ihn nicht einmal den Arm zur Abwehr heben. Unter Ciarans Hieben geht er zu Boden. Und beeilt sich, trotz der schmerzenden Rippen schnell wieder aufzustehen, um den solchen Prügeln üblicherweise folgenden Befehl zu bestätigen und gleich einer Marionette auszuführen. Auch das hat sich tief in ihm eingebrannt.
Willenlos folgt Kanubio Ciarans Anweisung, sich zu waschen und etwas anzuziehen sowie sich sogleich darauf zum Wegkreuz zu begeben, um ihn dort zu treffen. Mit der Kutsche geht es nach Bajard, wo Ciaran zu einem Haus tritt und mit den dort Anwesenden spricht. Das Wo und Was zieht an Kanubio vorbei wie die Fetzen einer Nebelbank. Sie werden ins Haus gebeten. Durch die Wärme in der Stube übermannt ihn die Müdigkeit und sein Brustkorb schmerzt. Ciaran muss ihm wohl eine Rippe gebrochen haben – aber auch das ist Kanubio gewohnt. Er verbeißt den Schmerz so gut es geht und versucht, sich nichts anmerken zu lassen.
Dann horcht er auf. Der Mann hat Alessia gesehen und es ginge ihr gut, meint er. Mehr bekommt Kanubio nicht mit und das genügt ihm auch. Die Schmerzen werden stärker, berauben ihn seiner Sinne. Er lehnt sich kraftlos an die Wand, um nicht umzukippen und kämpft gegen die Schleier, die sich vor seine Augen ziehen.
Endlich verabschiedet sich Ciaran. Endlich sind sie wieder draußen in der frischen Nachtluft. Kanubio atmet sie tief ein – und wie zur Strafe durchfährt der Schmerz seinen Brustkorb. Ciaran bemerkt es wohl und gibt ihm einen Trank, den Kanubio zuerst für schlechten Schnaps hält, dann aber seine wohltuende und heilende Wirkung bemerkt.
Sie diskutieren noch, dann muss Ciaran fort. Kanubio ist es recht, hat Ciaran doch schon wieder das Kindermädchen für ihn gespielt und ihm aus der Klemme geholfen.
Kanubio überlegt. Zwar würde er sich lieber auf der Stelle zu Boden sinken lassen und schlafen, aber Ciarans Vorschlag, vorher noch einen Schnaps zu trinken, klingt verlockend. So begibt er sich in die Taverne Bajards, wo er sich mit Alkoholischem eindeckt und sich draußen auf der Bank niederlässt. Vielleicht würde er ja wieder tiefsinnige Gespräche mit dem dort im Meer lebenden Delphin führen …
Während er die Kerze vor sich am Tisch betrachtet, drehen sich seine Gedanken um die Hütte, die er sich am Strand aufbauen möchte – das Ziel, das er sich gesetzt hatte, das er in der letzten Nacht weit von sich geschoben hat und das nun langsam wieder Gestalt annimmt. Aber da ist auch Alessia! Zugegeben, er ist gerne mit ihr beisammen, aber er kann in seiner Lage nicht beides leben. Er versucht herauszufinden, wie das alles zu lösen wäre, kann aber keinen klaren Gedanken mehr fassen … will in die Hütte … und schlafen …
Plötzlich steht Alessia vor ihm. Hatte er erhofft, sie hier zu treffen? Vielleicht – gesteht er sich vorsichtig ein. Obwohl er kaum mehr aufrecht sitzen kann, versucht er, ihren Worten zu folgen. Sie erzählt ihm, dass sie sich am Vortag im Wald nur kurz die Beine vertreten wollte, dabei von einem Wolf attackiert wurde und das Weite suchte, sich selbst dann im Wald verirrte und erst am nächsten Morgen einen Weg hinaus fand …
Die Botschaft trifft ihn - viel härter als Ciarans Schläge. Kanubio hat neuerlich versagt, hat Alessia im Stich gelassen und sich gedankenverloren seinen eigenen Problemen hingegeben, während sie um ihr Leben rannte. Die abermalige Bestätigung, an Land unfähig zu sein, treibt ihm die Tränen in die Augen. Er will weg, nur noch weg … weit weg …
Und was tut sie? Sie drückt ihm ein wunderschönes Schild und eine Ringhose in die Hand, als wolle sie sich auch noch für seine Unfähigkeit bedanken.
Er hat nicht mehr die Kraft, mit ihr darüber zu diskutieren, nimmt ihre Geschenke an, und schwört sich im Stillen selbst, sie als Anstoß zu nehmen, sich im Kampf zu üben. Wenigstens schafft er es, seine wirren Gedanken soweit zusammen zu bekommen, dass er sich bis zu ihrem nächsten Treffen ein paar Tage Zeit ausbittet, was sie ihm – natürlich – freundlich, wie sie ist, gewährt.
Als sie gehen will, muss er sich eingestehen, dass er sie, geschwächt von den Strapazen, … abermals unfähig …, nicht einmal begleiten könnte. Zu seiner Beruhigung versichert sie ihm, dass sie im Gasthof übernachten würde.
Kaum hat er sich mühsam erhoben, um sich endgültig auf den Weg zu machen, steht sie plötzlich vor ihm, haucht ihm einen Kuss auf die Wange und verschwindet im Dunkel der Nacht. War sie doch ein Geist, der seinen wilden, vom Schnaps produzierten Phantasien entsprungen war? Nein, Geister übergeben kein Schild und keine Ringhose.
Als er sich dem Tor von Bajard nähert, verlässt ihn vollends die Kraft. Schlafen … nur noch schlafen … Er torkelt zur Nische hinter dem Gemüsestand, in der er, einigermaßen windgeschützt, schon genächtigt hat und lässt sich am feuchten Boden nieder, immer noch im Hemd, das vom Regen durchnässt an seinem Körper klebt. Die Kälte setzt ihm nun zu, sitzt beißend in seinem ausgelaugten Körper. Er zieht fahrig den Umhang über sich, schließt die Augen und ergibt sich der Dunkelheit, die ihn wohltuend in ihre bodenlose Tiefe zieht.
Doch diesmal ist es kein Geist. Dieser Ciaran ist aus Fleisch und Blut.
Ciarans prüfendes Auge erkennt Kanubios Zustand – schwer gezeichnet von der schlaflosen Nacht, mehr Alkohol als Blut im Körper und geistig völlig abwesend.
Er zerrt ihn zum Wasserfass und taucht ihn ein paar Mal ins eiskalte Wasser. Das bringt Kanubios Lebensgeist zurück und er spricht wenigstens wieder zu ihm. Sehr ruhig und ohne zu lallen, wie man es bei seiner üblen Ausdünstung und den am Boden der Hütte herumliegenden leeren Flaschen eigentlich erwarten würde.
Er erzählt Ciaran, was geschehen ist, dass Alessia verschwunden sei, er sie aber nicht suchen würde, da er erkannt hätte, gegen die Welt da draußen keine Chance zu haben. Ciaran redet sich schier Fusseln an den Mund, um ihn vom Gegenteil zu überzeugen, doch seine Worte prallen an Kanubio ab wie die Brandung an einem Felsen.
Ciaran greift zu einem härteren Mittel. Er wirft Hut und Mantel zu Boden, ebenso die Rüstung, und fordert ihm zum Faustkampf. Kanubios Augen werden zu kleinen Schlitzen, Angst kriecht ihn ihm hoch und schnürt ihm die Kehle zu – er weiß, was jetzt passieren wird -, aber er zeigt keine Regung. Ciaran attackiert – doch Kanubio bleibt unbeweglich stehen, steckt die Prügel ein, wie wohl schon hunderte Male in seinem Leben. Er wehrt sich nicht. Gilt doch bereits die Andeutung eines Schlages auf einen Ranghöheren an Bord als Meuterei – und auf Meuterei steht der Tod. Diese tief in ihm sitzende Regel lässt ihn nicht einmal den Arm zur Abwehr heben. Unter Ciarans Hieben geht er zu Boden. Und beeilt sich, trotz der schmerzenden Rippen schnell wieder aufzustehen, um den solchen Prügeln üblicherweise folgenden Befehl zu bestätigen und gleich einer Marionette auszuführen. Auch das hat sich tief in ihm eingebrannt.
Willenlos folgt Kanubio Ciarans Anweisung, sich zu waschen und etwas anzuziehen sowie sich sogleich darauf zum Wegkreuz zu begeben, um ihn dort zu treffen. Mit der Kutsche geht es nach Bajard, wo Ciaran zu einem Haus tritt und mit den dort Anwesenden spricht. Das Wo und Was zieht an Kanubio vorbei wie die Fetzen einer Nebelbank. Sie werden ins Haus gebeten. Durch die Wärme in der Stube übermannt ihn die Müdigkeit und sein Brustkorb schmerzt. Ciaran muss ihm wohl eine Rippe gebrochen haben – aber auch das ist Kanubio gewohnt. Er verbeißt den Schmerz so gut es geht und versucht, sich nichts anmerken zu lassen.
Dann horcht er auf. Der Mann hat Alessia gesehen und es ginge ihr gut, meint er. Mehr bekommt Kanubio nicht mit und das genügt ihm auch. Die Schmerzen werden stärker, berauben ihn seiner Sinne. Er lehnt sich kraftlos an die Wand, um nicht umzukippen und kämpft gegen die Schleier, die sich vor seine Augen ziehen.
Endlich verabschiedet sich Ciaran. Endlich sind sie wieder draußen in der frischen Nachtluft. Kanubio atmet sie tief ein – und wie zur Strafe durchfährt der Schmerz seinen Brustkorb. Ciaran bemerkt es wohl und gibt ihm einen Trank, den Kanubio zuerst für schlechten Schnaps hält, dann aber seine wohltuende und heilende Wirkung bemerkt.
Sie diskutieren noch, dann muss Ciaran fort. Kanubio ist es recht, hat Ciaran doch schon wieder das Kindermädchen für ihn gespielt und ihm aus der Klemme geholfen.
Kanubio überlegt. Zwar würde er sich lieber auf der Stelle zu Boden sinken lassen und schlafen, aber Ciarans Vorschlag, vorher noch einen Schnaps zu trinken, klingt verlockend. So begibt er sich in die Taverne Bajards, wo er sich mit Alkoholischem eindeckt und sich draußen auf der Bank niederlässt. Vielleicht würde er ja wieder tiefsinnige Gespräche mit dem dort im Meer lebenden Delphin führen …
Während er die Kerze vor sich am Tisch betrachtet, drehen sich seine Gedanken um die Hütte, die er sich am Strand aufbauen möchte – das Ziel, das er sich gesetzt hatte, das er in der letzten Nacht weit von sich geschoben hat und das nun langsam wieder Gestalt annimmt. Aber da ist auch Alessia! Zugegeben, er ist gerne mit ihr beisammen, aber er kann in seiner Lage nicht beides leben. Er versucht herauszufinden, wie das alles zu lösen wäre, kann aber keinen klaren Gedanken mehr fassen … will in die Hütte … und schlafen …
Plötzlich steht Alessia vor ihm. Hatte er erhofft, sie hier zu treffen? Vielleicht – gesteht er sich vorsichtig ein. Obwohl er kaum mehr aufrecht sitzen kann, versucht er, ihren Worten zu folgen. Sie erzählt ihm, dass sie sich am Vortag im Wald nur kurz die Beine vertreten wollte, dabei von einem Wolf attackiert wurde und das Weite suchte, sich selbst dann im Wald verirrte und erst am nächsten Morgen einen Weg hinaus fand …
Die Botschaft trifft ihn - viel härter als Ciarans Schläge. Kanubio hat neuerlich versagt, hat Alessia im Stich gelassen und sich gedankenverloren seinen eigenen Problemen hingegeben, während sie um ihr Leben rannte. Die abermalige Bestätigung, an Land unfähig zu sein, treibt ihm die Tränen in die Augen. Er will weg, nur noch weg … weit weg …
Und was tut sie? Sie drückt ihm ein wunderschönes Schild und eine Ringhose in die Hand, als wolle sie sich auch noch für seine Unfähigkeit bedanken.
Er hat nicht mehr die Kraft, mit ihr darüber zu diskutieren, nimmt ihre Geschenke an, und schwört sich im Stillen selbst, sie als Anstoß zu nehmen, sich im Kampf zu üben. Wenigstens schafft er es, seine wirren Gedanken soweit zusammen zu bekommen, dass er sich bis zu ihrem nächsten Treffen ein paar Tage Zeit ausbittet, was sie ihm – natürlich – freundlich, wie sie ist, gewährt.
Als sie gehen will, muss er sich eingestehen, dass er sie, geschwächt von den Strapazen, … abermals unfähig …, nicht einmal begleiten könnte. Zu seiner Beruhigung versichert sie ihm, dass sie im Gasthof übernachten würde.
Kaum hat er sich mühsam erhoben, um sich endgültig auf den Weg zu machen, steht sie plötzlich vor ihm, haucht ihm einen Kuss auf die Wange und verschwindet im Dunkel der Nacht. War sie doch ein Geist, der seinen wilden, vom Schnaps produzierten Phantasien entsprungen war? Nein, Geister übergeben kein Schild und keine Ringhose.
Als er sich dem Tor von Bajard nähert, verlässt ihn vollends die Kraft. Schlafen … nur noch schlafen … Er torkelt zur Nische hinter dem Gemüsestand, in der er, einigermaßen windgeschützt, schon genächtigt hat und lässt sich am feuchten Boden nieder, immer noch im Hemd, das vom Regen durchnässt an seinem Körper klebt. Die Kälte setzt ihm nun zu, sitzt beißend in seinem ausgelaugten Körper. Er zieht fahrig den Umhang über sich, schließt die Augen und ergibt sich der Dunkelheit, die ihn wohltuend in ihre bodenlose Tiefe zieht.
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Ciaran Aumar
- Beiträge: 0
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
An jenem Tage fand Ciaran seinen Freund Kanubio am Hafen des alten Elfendorfes, wo dieser sich einstweil ein Nachtlager gerichtet hatte.
Der junge Krieger hatte gerade von den Früchten des Waldes gesammelt und schaute dann hinaus auf den Steg, wo er den jungen Burschen sah.
Über den Steg eilend und ihn begrüssend merkte er sogleich das etwas nicht stimmte.
Kanubio' Augen waren glasig und als er näherkam merkte er den Gestank von Alkohol und sah das dutzend leerer Flaschen. Auf Ciarans Worte reagierte der andere nicht.
Innerlich seufzend, erinnerte er sich gut daran, was Valion in ähnlicher Situation mit ihm Tat, packte den jungen Mann ihm Genick und schleifte ihm zum Wasserfaß, wo er ihm ein paarmal ins kühle Nass tauchte.
Und wirklich brachte dies den Burschen wieder soweit zu Sinnen.
Nach einigen hin und her erfuhr Ciaran was geschehen war - Alessia ward verschwunden, mitten in der Nacht und im Wald war sie aus Kanubio's Gesellschaft entschwunden und dies, wie der Bursche versichterte, gänzlich ohne Provokation seinerseits.
Man mochte meinen das Ciaran obgleich der Parallelen sich der Panik nahe sah, doch dem war nicht der Fall. Zu seiner eigenen Verwunderung überlegte er mit kühler Vernunpft und schalt Kanubio dafür hier herumzusitzen, wo doch ein Mädchen möglicherweise in Gefahr war.
Doch Kanubio wollte nicht hören, noch sich auf die Suche machen, was Ciaran verwunderte. Der junge Mann schien sich für nutzlos und unfähig zu halten. Doch Ciaran war kaum besser gerüstet gewesen als Kanubio, als er seine Suche begann.
Doch war der Bursche keiner Vernünpft zugänglich, wie es schien und Ciaran fiel nur eine möglichkeit ein.
Im Faustkampf war Kanubio so gut oder so schlecht wie Ciaran selbst, und so legte er schnell alle kleidung bis auf hose und Stiefel ab, den Burschen zum Kampf fordernt.
Als dieser nicht reagierte griff Ciaran hart an, um ihn aus der Reserve zu locken. Cia kannte niemand, der egal in welchen zustand er war, Schläge einfach so hinahm ohne sich zu verdeitigen.
Doch Kanubio tat es, und ehe der junge Krieger den Schwung seiner Angriffe Stoppen konnte, hatte der Bursche schon einige heftige Hiebe abbekommen, bei denen selbst Cia die Hände schmerzten.
Fassungslos blicke er ihn an, doch zumindest hatte es was genutzt, Kanubio schien wieder vernünpftig zu sein. so sagte er ihm er solle sich ankleidung und dann am Wegekreuz auf ihn warten.
Ciaran eilte derweilen heim um seine Ausrüstung zu holen, danach fuhren sie mit der Kutsche gen Bajard.
Ciaran kam die Idee bei einem Freund vorbeizuschauen, dem Meister Ramon Dragane. Vieleicht konnte dieser helfen.
Am Hause öffnete dessen Gefährtin, die Meisterschneiderin Alandra Lyval und nach kurzen Gespräch stellte sich heraus das Alessia heute schon gesund und munter im Hafen von Bajard gesehen wurde.
NAch kurzen geplauder, bei dem Ciaran klarwurde das es Kanubio nicht gut ging, verabschiedeten sich die beiden von jenen Paar und Ciaran sprach den Burschen im dunkel der Nacht dann darauf an.
Scheinbar hatte er schmerzen in der Brust, Ciarans Hiebe waren wohl zu stark gewesen. Schuldbewußt reichte er Kanubio also einen jener Tränke, die Nim von einer Heilkundigen Hexe erhalten hatte.
Kanubio stürtzte diesen hinunter, in der annahme es sei Schnaps, wobei Ciaran schmunzeln musste.
Als der Trank seine Wirkung zeigte und die Schmerzen nachliessen klärte er Kanubio über die Art jener Flüssigkeit auf.
Daraufhin machte er Kanubio klar das dieser, welcher art auch immer die Gefühle für Alessia sein mögen, er sie suchen sollte, den auch sie hatte ihm im Wald verloren und machte sich womöglich sorgen um ihn. So bot Cia Kanubio an ihm eine große Flasche Schnaps zu zahlen, die dieser aber sowohl langsam, als auch vor der Mine zu Lameriast trinken sollte.
Er selbst hatte es inzwischen eilig, ein Treffen nicht zu verpassen.
Schliesslich stimmte Kanubio zu, wollte aber kein Geld für den schnaps, statt dessen bekam er etwas Obst und Ciaran entschwand schnell in die Nacht.
Der junge Krieger hatte gerade von den Früchten des Waldes gesammelt und schaute dann hinaus auf den Steg, wo er den jungen Burschen sah.
Über den Steg eilend und ihn begrüssend merkte er sogleich das etwas nicht stimmte.
Kanubio' Augen waren glasig und als er näherkam merkte er den Gestank von Alkohol und sah das dutzend leerer Flaschen. Auf Ciarans Worte reagierte der andere nicht.
Innerlich seufzend, erinnerte er sich gut daran, was Valion in ähnlicher Situation mit ihm Tat, packte den jungen Mann ihm Genick und schleifte ihm zum Wasserfaß, wo er ihm ein paarmal ins kühle Nass tauchte.
Und wirklich brachte dies den Burschen wieder soweit zu Sinnen.
Nach einigen hin und her erfuhr Ciaran was geschehen war - Alessia ward verschwunden, mitten in der Nacht und im Wald war sie aus Kanubio's Gesellschaft entschwunden und dies, wie der Bursche versichterte, gänzlich ohne Provokation seinerseits.
Man mochte meinen das Ciaran obgleich der Parallelen sich der Panik nahe sah, doch dem war nicht der Fall. Zu seiner eigenen Verwunderung überlegte er mit kühler Vernunpft und schalt Kanubio dafür hier herumzusitzen, wo doch ein Mädchen möglicherweise in Gefahr war.
Doch Kanubio wollte nicht hören, noch sich auf die Suche machen, was Ciaran verwunderte. Der junge Mann schien sich für nutzlos und unfähig zu halten. Doch Ciaran war kaum besser gerüstet gewesen als Kanubio, als er seine Suche begann.
Doch war der Bursche keiner Vernünpft zugänglich, wie es schien und Ciaran fiel nur eine möglichkeit ein.
Im Faustkampf war Kanubio so gut oder so schlecht wie Ciaran selbst, und so legte er schnell alle kleidung bis auf hose und Stiefel ab, den Burschen zum Kampf fordernt.
Als dieser nicht reagierte griff Ciaran hart an, um ihn aus der Reserve zu locken. Cia kannte niemand, der egal in welchen zustand er war, Schläge einfach so hinahm ohne sich zu verdeitigen.
Doch Kanubio tat es, und ehe der junge Krieger den Schwung seiner Angriffe Stoppen konnte, hatte der Bursche schon einige heftige Hiebe abbekommen, bei denen selbst Cia die Hände schmerzten.
Fassungslos blicke er ihn an, doch zumindest hatte es was genutzt, Kanubio schien wieder vernünpftig zu sein. so sagte er ihm er solle sich ankleidung und dann am Wegekreuz auf ihn warten.
Ciaran eilte derweilen heim um seine Ausrüstung zu holen, danach fuhren sie mit der Kutsche gen Bajard.
Ciaran kam die Idee bei einem Freund vorbeizuschauen, dem Meister Ramon Dragane. Vieleicht konnte dieser helfen.
Am Hause öffnete dessen Gefährtin, die Meisterschneiderin Alandra Lyval und nach kurzen Gespräch stellte sich heraus das Alessia heute schon gesund und munter im Hafen von Bajard gesehen wurde.
NAch kurzen geplauder, bei dem Ciaran klarwurde das es Kanubio nicht gut ging, verabschiedeten sich die beiden von jenen Paar und Ciaran sprach den Burschen im dunkel der Nacht dann darauf an.
Scheinbar hatte er schmerzen in der Brust, Ciarans Hiebe waren wohl zu stark gewesen. Schuldbewußt reichte er Kanubio also einen jener Tränke, die Nim von einer Heilkundigen Hexe erhalten hatte.
Kanubio stürtzte diesen hinunter, in der annahme es sei Schnaps, wobei Ciaran schmunzeln musste.
Als der Trank seine Wirkung zeigte und die Schmerzen nachliessen klärte er Kanubio über die Art jener Flüssigkeit auf.
Daraufhin machte er Kanubio klar das dieser, welcher art auch immer die Gefühle für Alessia sein mögen, er sie suchen sollte, den auch sie hatte ihm im Wald verloren und machte sich womöglich sorgen um ihn. So bot Cia Kanubio an ihm eine große Flasche Schnaps zu zahlen, die dieser aber sowohl langsam, als auch vor der Mine zu Lameriast trinken sollte.
Er selbst hatte es inzwischen eilig, ein Treffen nicht zu verpassen.
Schliesslich stimmte Kanubio zu, wollte aber kein Geld für den schnaps, statt dessen bekam er etwas Obst und Ciaran entschwand schnell in die Nacht.
-
Alessia
Das Junge Mädchen an jenen Tage alsodann ihrer Arbeit in der Mine nachgegangen. Bis sie etwas beisammen hatte, das sie auf Gerimor verkaufen konnte.
Sie huschte mit ihren Gepäck gen Hafen, als ihr auf dem Steg eine Frau entgegenkam, die sie schon aus Bajard kannte ... Iljana ...
Nach kurzen Gespräch fand sie in der netten Dame ihren ersten Kunden, und bekam gleich einen Auftrag.
zusammen mit jener Dame fuhr sie dann nach Bajard, wo sie am dortigen Hafen einen vermummten Herren in feiner Lederrüstung, der sich aber dann als einen weiteren Bekannten entpuppte - der Herr Ramon, und kurz darauf traf eine Dame ein in menekanischer Tracht, welche sich als die feine Schneiderin Johanna entpuppte.
Nach einen kurzen Gespräch verabschiedete sich Alessia um nach Varuna zu reisen.
Doch sie verlief sich und kam an der Hütte einer Schreinerin an.
Die nette Schreinerin half dem Mädchen und bot ihr an, mit ihr zusammen auf dem Markt von Varuna einen Stand zu nehmen.
Weiters vermittelte die Frau Alessia an einen Bauern, von dem sie ein Pferd kaufen konnte, sodas sie ihre Waren auch nah Varuna brachte.
Alessia lies das Pferd erstmal bei der Dame im Stall und war drauf und dran, nach Lameriast zurückzukehren, als sie Durst bekam. So huschte sie zur Taverne und erblickte dort den jungen netten Mann - Kanubio.
Sie war ängstlich ... würde er ihr böse sein ?
Doch nein, er war es nicht, aber er schien sich die Schuld dafür zu geben das Alessia so ein dummes Mädchen war.
Sie sprachen lange, bis in die späte Nacht und obwohl er sehr müde und mitgenommen war, war er doch auch sehr besorgt, das sie nun alleine Heimreisen antreten muss. Weiter wollte er ein paar Tage zeit, bevor sie sich wiedersahen. Alessia verstand nicht warum, aber sie willigte ein, und beruhigte ihm auch damit, das sie ein Zimmer in der Herberge für eine Nacht mieten würde.
So trenten sie sich an jenen Abend ...
Am nächsten Tag war Alessia wieder fleissig, arbeitete in der Mine, schürfte und schmolz das Erz zu Barren und gen Abend reiste sie nach Gerimor um ihr Pferd abzuholen.
Auf dem Rückweg traf sie Kanubio an der Taverne. Was sollte sie tun? Sie hatte doch zugesagt ihm ein paar Tage nicht zu treffen, sollte sie einfach weglaufen ? Aber er Grüßte sie so freundlich, er schien nicht böse deswegen zu sein. Sie unterhielten sich und es stellte sich heraus das Kanubio sich zu einen großen Krieger musterte, er hatte heute Untote, Zweiköpfe und Orks erlegt.
Alessia kostete das erste mal etwas Wein, sie trank, wie sie es zuvor von ihm gesehen hatte. Wohl etwas zuviel, wie auch Kanubio schnell merkte.
Es stieg ihr zu Kopf, und auch nach einen Krug Wasser und etwas Essen klärte sich ihr Kopf nur langsam, sie kicherte recht viel und ihre Zunge wart lose.
Auch ihre Gedanken waren wirr, sie verstand nicht ganz was Kanubio so meinte, aber sichtlich war er müde, so trennten sich ihre Wege und Alessia reiste zur Mine zurück.
Sie huschte mit ihren Gepäck gen Hafen, als ihr auf dem Steg eine Frau entgegenkam, die sie schon aus Bajard kannte ... Iljana ...
Nach kurzen Gespräch fand sie in der netten Dame ihren ersten Kunden, und bekam gleich einen Auftrag.
zusammen mit jener Dame fuhr sie dann nach Bajard, wo sie am dortigen Hafen einen vermummten Herren in feiner Lederrüstung, der sich aber dann als einen weiteren Bekannten entpuppte - der Herr Ramon, und kurz darauf traf eine Dame ein in menekanischer Tracht, welche sich als die feine Schneiderin Johanna entpuppte.
Nach einen kurzen Gespräch verabschiedete sich Alessia um nach Varuna zu reisen.
Doch sie verlief sich und kam an der Hütte einer Schreinerin an.
Die nette Schreinerin half dem Mädchen und bot ihr an, mit ihr zusammen auf dem Markt von Varuna einen Stand zu nehmen.
Weiters vermittelte die Frau Alessia an einen Bauern, von dem sie ein Pferd kaufen konnte, sodas sie ihre Waren auch nah Varuna brachte.
Alessia lies das Pferd erstmal bei der Dame im Stall und war drauf und dran, nach Lameriast zurückzukehren, als sie Durst bekam. So huschte sie zur Taverne und erblickte dort den jungen netten Mann - Kanubio.
Sie war ängstlich ... würde er ihr böse sein ?
Doch nein, er war es nicht, aber er schien sich die Schuld dafür zu geben das Alessia so ein dummes Mädchen war.
Sie sprachen lange, bis in die späte Nacht und obwohl er sehr müde und mitgenommen war, war er doch auch sehr besorgt, das sie nun alleine Heimreisen antreten muss. Weiter wollte er ein paar Tage zeit, bevor sie sich wiedersahen. Alessia verstand nicht warum, aber sie willigte ein, und beruhigte ihm auch damit, das sie ein Zimmer in der Herberge für eine Nacht mieten würde.
So trenten sie sich an jenen Abend ...
Am nächsten Tag war Alessia wieder fleissig, arbeitete in der Mine, schürfte und schmolz das Erz zu Barren und gen Abend reiste sie nach Gerimor um ihr Pferd abzuholen.
Auf dem Rückweg traf sie Kanubio an der Taverne. Was sollte sie tun? Sie hatte doch zugesagt ihm ein paar Tage nicht zu treffen, sollte sie einfach weglaufen ? Aber er Grüßte sie so freundlich, er schien nicht böse deswegen zu sein. Sie unterhielten sich und es stellte sich heraus das Kanubio sich zu einen großen Krieger musterte, er hatte heute Untote, Zweiköpfe und Orks erlegt.
Alessia kostete das erste mal etwas Wein, sie trank, wie sie es zuvor von ihm gesehen hatte. Wohl etwas zuviel, wie auch Kanubio schnell merkte.
Es stieg ihr zu Kopf, und auch nach einen Krug Wasser und etwas Essen klärte sich ihr Kopf nur langsam, sie kicherte recht viel und ihre Zunge wart lose.
Auch ihre Gedanken waren wirr, sie verstand nicht ganz was Kanubio so meinte, aber sichtlich war er müde, so trennten sich ihre Wege und Alessia reiste zur Mine zurück.
-
Kanubio Bunjam
Am nächsten Morgen fühlt Kanubio sich besser. Der lange Fußmarsch in der frischen Morgenluft hinauf nach Varuna und noch weiter gibt ihm genügend Zeit, über seine momentane Lage nachzudenken. Er ordnet die wirren Gedanken, setzt Prioritäten und steckt sich ein Ziel. Als er beim Haus Aumar ankommt, steht sein erster Schritt fest: er würde sich Alessias Rüstung und Ciarans Ledermantel überstreifen und in die Katakomben nahe Varuna gehen, um dort die Gänge zu säubern. Und das alleine, ohne in Ciarans Kielwasser zu fahren.
Die stickige Luft in den alten Gängen macht ihm zu schaffen. Doch er schlägt sich durch – wenn auch mit einigen längeren Pausen am Friedhof oben. Als er abends Ciaran trifft, überreicht Kanubio ihm mit leichtem Stolz einige Skelettknochen. Ciaran lädt ihn ein, mit ihm Zweiköpfe zu jagen. Kanubio stimmt zu und schlägt sich wacker, wenn es beide auch nach einiger Zeit vorziehen, die Beine in die Hand zu nehmen, denn eine echte Hilfe ist Kanubio gegen die schweren Gegner nicht. Als sie keuchend vor dem Haus Amur eintreffen, erreicht ein Falke Ciaran. Der Botschaft, die dieser überbringt, entnimmt Ciaran, dass ein Ork Nims Harfe gestohlen hätte und sich nun in den Sumpfkavernen verstecken würde. Keine Frage, dass er sie zurückholen würde. Kanubio nimmt die Einladung mitzukommen gerne an, gespannt, was ihn dort erwarten würde.
An der Kutschenstation schließt sich ihnen Coleliea an, eine Bogenschützin, die sich zwar wacker schlägt, doch sich, sobald die Harfe gefunden ist, verabschiedet. Ciaran bemerkt wohl, dass sich Kanubio hier gut bewährt. So beschränkt Ciaran sich darauf, die Laterne zu halten und ihm beim Kampf zuzusehen. Kanubio hingegen gerät in einen wahren Blutrausch. Endlich verteilt er Hiebe, anstatt welche einstecken zu müssen!
Doch plötzlich ist Ciaran verschwunden. Als sich Kanubio suchend umblickt, vernimmt er weit entfernt dessen Stimme, die ihm anweist, schon voraus in die Taverne von Bajard zu gehen. Kanubio erschrickt zwar im ersten Moment, hat er, auf Kampf und Gegner konzentriert, doch überhaupt nicht auf den Weg geachtet. Es bedarf nur einer kurzen Suche, dann hat er jedoch den Ausgang gefunden.
Euphorisch eilt er in die Taverne, um auf Ciaran zu warten – gilt es heute doch einiges zu feiern. Doch dieser erscheint nicht. Alleine gelassen, grübelt Kanubio weiter über seine Pläne. Plötzlich sticht ihm blaues Gewand ins Auge – ein Blau, das ihm sehr bekannt vorkommt. Alessia! Seine Freude ist groß, hat er ihr doch so viel zu erzählen. Doch da steht noch eine Dame, die ihm bekannt vorkommt. Stimmt, er hat sie schon am Strand getroffen. Er erinnert sich noch, sie ist von Adel, aber sonst ganz umgänglich. Oh, er will nicht unhöflich erscheinen und lädt sie beide ein, sich zu ihm zu setzen. Die edle Dame besitzt wohl sehr viel Feingefühl, bemerkt die Blicke, die Kanubio und Alessia einander zuwerfen, überlässt den beiden den Tisch und zieht sich dezent zurück. So dezent, dass Kanubio in seinem Hochgefühl ihren Gruß – schändlich unhöflich und peinlich darüber berührt - überhört.
Kanubio stellt zwei Krüge Wein auf den Tisch, in voller Vorfreude, Alessia nun endlich von seinen Erlebnissen und Plänen berichten zu können. Doch was tut sie zu seinem Entsetzen? Sie leert den Krug in einem Zug! So nebenbei bemerkt sie, dass sie zum ersten Mal Wein trinkt und er ihr ausgezeichnet mundet. Und dass sie es bei ihm gesehen hätte, dass man ihn so zügig trinkt.
"Oh weh!" denkt er sich. Aber es ist zu spät. Das Getränk verfehlt seine Wirkung nicht. Alessia ist schnell berauscht und spricht in ihrem Zustand über Dinge, die sie nüchtern wohl nie angeschnitten hätte.
Kanubio ist amüsiert. Wäre sie jetzt einer der Schiffjungen, die sich zum ersten Mal dem Suff hingeben, würde er sie abfüllen, bis sie kotzen müsste wie ein Reiher, um ihr die Lust am Saufen vorerst zu verdrießen. Aber sie ist kein Schiffsjunge. Sie ist ein junges Mädchen – und keinesfalls bekäme sie noch einen Tropfen mehr von ihm.
Weiters, überlegt er, müsste er sie sich dann wohl über die Schulter werfen und sie irgendwo in Sicherheit bringen, denn in der Taverne könnte er sie stinkbesoffen doch nicht lassen.
So vergnüglich sich der Abend entwickelt und so sehr Kanubio Alessias Gesellschaft genießt, birgt er doch einen wehmütigen Beigeschmack. Kanubio bemerkt sehr wohl, wie unbedacht Alessia sich verhält. In ihrem Zustand wäre sie eine leichte Beute für einen skrupellosen Mann, der ihn ausnützt. Sie so zu sehen, tut ihm weh. Schade auch, dass er ihr nun nicht erzählen kann und will, was er beabsichtigt.
Ein Stück Skorpionfleisch und ein Krug Wasser machen Alessia zwar nüchterner, doch ist der Abend zu weit fortgeschritten, um ihr alles mitzuteilen. Kanubio gibt ihr zu verstehen, dass er versuchen würde, sich am nächsten Tag wieder in der Taverne zu späterer Stunde einzufinden, ist sich aber nicht sicher, ob sie das in ihrem Zustand, der zwar besser aber noch lange nicht normal, überhaupt registriert hat.
Er zweifelt nicht daran, dass sie mit nun wieder klarem Kopf sicher über die Nacht kommen würde. Beruhigt, aber schon sehr in Eile, entschließt er sich aufzubrechen – und tut das schnell und ohne lange Verabschiedung. Den einen Grund dafür würde er ihr wohl am nächsten Tag erklären. Den anderen … Den Gedanken daran schiebt er schnell von sich.
Die stickige Luft in den alten Gängen macht ihm zu schaffen. Doch er schlägt sich durch – wenn auch mit einigen längeren Pausen am Friedhof oben. Als er abends Ciaran trifft, überreicht Kanubio ihm mit leichtem Stolz einige Skelettknochen. Ciaran lädt ihn ein, mit ihm Zweiköpfe zu jagen. Kanubio stimmt zu und schlägt sich wacker, wenn es beide auch nach einiger Zeit vorziehen, die Beine in die Hand zu nehmen, denn eine echte Hilfe ist Kanubio gegen die schweren Gegner nicht. Als sie keuchend vor dem Haus Amur eintreffen, erreicht ein Falke Ciaran. Der Botschaft, die dieser überbringt, entnimmt Ciaran, dass ein Ork Nims Harfe gestohlen hätte und sich nun in den Sumpfkavernen verstecken würde. Keine Frage, dass er sie zurückholen würde. Kanubio nimmt die Einladung mitzukommen gerne an, gespannt, was ihn dort erwarten würde.
An der Kutschenstation schließt sich ihnen Coleliea an, eine Bogenschützin, die sich zwar wacker schlägt, doch sich, sobald die Harfe gefunden ist, verabschiedet. Ciaran bemerkt wohl, dass sich Kanubio hier gut bewährt. So beschränkt Ciaran sich darauf, die Laterne zu halten und ihm beim Kampf zuzusehen. Kanubio hingegen gerät in einen wahren Blutrausch. Endlich verteilt er Hiebe, anstatt welche einstecken zu müssen!
Doch plötzlich ist Ciaran verschwunden. Als sich Kanubio suchend umblickt, vernimmt er weit entfernt dessen Stimme, die ihm anweist, schon voraus in die Taverne von Bajard zu gehen. Kanubio erschrickt zwar im ersten Moment, hat er, auf Kampf und Gegner konzentriert, doch überhaupt nicht auf den Weg geachtet. Es bedarf nur einer kurzen Suche, dann hat er jedoch den Ausgang gefunden.
Euphorisch eilt er in die Taverne, um auf Ciaran zu warten – gilt es heute doch einiges zu feiern. Doch dieser erscheint nicht. Alleine gelassen, grübelt Kanubio weiter über seine Pläne. Plötzlich sticht ihm blaues Gewand ins Auge – ein Blau, das ihm sehr bekannt vorkommt. Alessia! Seine Freude ist groß, hat er ihr doch so viel zu erzählen. Doch da steht noch eine Dame, die ihm bekannt vorkommt. Stimmt, er hat sie schon am Strand getroffen. Er erinnert sich noch, sie ist von Adel, aber sonst ganz umgänglich. Oh, er will nicht unhöflich erscheinen und lädt sie beide ein, sich zu ihm zu setzen. Die edle Dame besitzt wohl sehr viel Feingefühl, bemerkt die Blicke, die Kanubio und Alessia einander zuwerfen, überlässt den beiden den Tisch und zieht sich dezent zurück. So dezent, dass Kanubio in seinem Hochgefühl ihren Gruß – schändlich unhöflich und peinlich darüber berührt - überhört.
Kanubio stellt zwei Krüge Wein auf den Tisch, in voller Vorfreude, Alessia nun endlich von seinen Erlebnissen und Plänen berichten zu können. Doch was tut sie zu seinem Entsetzen? Sie leert den Krug in einem Zug! So nebenbei bemerkt sie, dass sie zum ersten Mal Wein trinkt und er ihr ausgezeichnet mundet. Und dass sie es bei ihm gesehen hätte, dass man ihn so zügig trinkt.
"Oh weh!" denkt er sich. Aber es ist zu spät. Das Getränk verfehlt seine Wirkung nicht. Alessia ist schnell berauscht und spricht in ihrem Zustand über Dinge, die sie nüchtern wohl nie angeschnitten hätte.
Kanubio ist amüsiert. Wäre sie jetzt einer der Schiffjungen, die sich zum ersten Mal dem Suff hingeben, würde er sie abfüllen, bis sie kotzen müsste wie ein Reiher, um ihr die Lust am Saufen vorerst zu verdrießen. Aber sie ist kein Schiffsjunge. Sie ist ein junges Mädchen – und keinesfalls bekäme sie noch einen Tropfen mehr von ihm.
Weiters, überlegt er, müsste er sie sich dann wohl über die Schulter werfen und sie irgendwo in Sicherheit bringen, denn in der Taverne könnte er sie stinkbesoffen doch nicht lassen.
So vergnüglich sich der Abend entwickelt und so sehr Kanubio Alessias Gesellschaft genießt, birgt er doch einen wehmütigen Beigeschmack. Kanubio bemerkt sehr wohl, wie unbedacht Alessia sich verhält. In ihrem Zustand wäre sie eine leichte Beute für einen skrupellosen Mann, der ihn ausnützt. Sie so zu sehen, tut ihm weh. Schade auch, dass er ihr nun nicht erzählen kann und will, was er beabsichtigt.
Ein Stück Skorpionfleisch und ein Krug Wasser machen Alessia zwar nüchterner, doch ist der Abend zu weit fortgeschritten, um ihr alles mitzuteilen. Kanubio gibt ihr zu verstehen, dass er versuchen würde, sich am nächsten Tag wieder in der Taverne zu späterer Stunde einzufinden, ist sich aber nicht sicher, ob sie das in ihrem Zustand, der zwar besser aber noch lange nicht normal, überhaupt registriert hat.
Er zweifelt nicht daran, dass sie mit nun wieder klarem Kopf sicher über die Nacht kommen würde. Beruhigt, aber schon sehr in Eile, entschließt er sich aufzubrechen – und tut das schnell und ohne lange Verabschiedung. Den einen Grund dafür würde er ihr wohl am nächsten Tag erklären. Den anderen … Den Gedanken daran schiebt er schnell von sich.
-
Kanubio Bunjam
Nachdem Kanubio Holz gehackt hat, begibt er sich nach Bajard. Vielleicht könnte er sich ein neues Hemd besorgen, Hans die beiden Fläschchen zurückgeben oder den Brief abgeben, den er noch immer bei sich trägt. Und sollte alles nicht sein, könnte er unweit der Stadt fischen und den Fang gleich Ely verkaufen.
Im Hafen trifft er auf Ciaran, der ihm verrät, dass Alessia in der Stadt sei. Kanubio freut sich über die Botschaft. Ciaran muss etwas erledigen – so sucht Kanubio sie alleine und findet sie auch. Was er ihr sagen möchte, ist nur für ihre Ohren bestimmt. Die Stadt ist belebt an diesem Abend. Alessia führt ihn an einen Platz nahe Berchgard. Ein traumhafter Platz an einem Wasserfall. Schöner könnte es nicht sein.
Kanubio erzählt ihr von seinem Geheimnis, von dem Fluch, der ihn verfolgt. Es fällt ihm schwer, die richtigen Worte zu finden, ohne sie zu sehr zu ängstigen. Doch Alessia nimmt die Botschaft gefasster auf, als er erwartet.
Dann spricht sie … über Liebe … worüber sie mit Nim geredet hätte und was dies für sie bedeutet. An ihren Blicken, ihrem Erröten und ihren vagen Andeutungen erkennt er sehr wohl, dass er gemeint ist – obwohl sie es nie direkt ausspricht.
Nun fordert sie seine Ansicht dazu. Er hatte sich sein Leben lang noch nie Gedanken über Liebe gemacht. Stets auf See oder für einen Abend in irgendeinem Hafen, war er doch noch nie in dieser Situation, da er nie lange genug an einem Ort war, um eine dauerhaftere Beziehung zu einem Mädchen einzugehen. So plötzlich gefragt, kann er ihr jedoch keine rechte, besonders für ihn zufrieden stellende Antwort geben.
Die plötzliche Hitze, die in ihm hochsteigt, kann nicht von dem kleinen Lagerfeuer vor ihm kommen. Er legt den Ledermantel ab und ist nahe dran, sich auch noch die Rüstung vom Körper zu reißen, auf dass die Nachtluft ihn kühlen möge. Wenn er das Mädchen vor ihm anblickt, muss er sich eingestehen, auch einiges für sie zu empfinden, doch kann er nicht unterscheiden, ob das Liebe ist oder lediglich die natürliche Begierde eines Mannes, die sich in den letzten Jahren in ihm aufgestaut hat – war doch in seinem Leben nie Zeit für ein Mädchen und die Hafenhuren mied er wie die Pest.
Zwar spricht sie mit ihm, doch alles mit einer Schüchternheit und stockend, immer wieder nach Worten suchend und in wagen Andeutungen. Stets muss er nachfragen, sie auffordern, weiterzureden, sich genauer zu erklären. Immer wieder blickt er verstohlen gegen den Himmel, um aus den Sternen die Zeit zu lesen, die zwischen Alessias stetigem zu Boden blicken und erröten hurtig voranschreitet und zerrinnt. Die Stunde seines Fluchs rückt näher und näher, doch ignoriert er die bösen Vorzeichen, drängt Alessia nicht, um sie noch mehr zu verschrecken.
In seinen Gedanken sieht er sie an seiner Seite in der Hütte, die er bauen möchte. In seinen Gedanken seufzt er bei der Vorstellung, sie würde ihre Schüchternheit nie ablegen und stets müsste er erst lange fragen, um etwas aus ihr herauszubekommen. Dieser beklemmende Gedanke kühlt die Glut in seinem Körper. Doch nimmt er sich vor, ihr Zeit zu geben. Und bis die Hütte fertig wäre, würde noch viel Zeit vergehen.
Sie zittert. Er gibt ihr seinen Umhang, mit dem sie später, als sie sich erhebt, am Holz hängen bleibt und ihm in die Arme fällt. Ungeschickt, ein unglücklicher Zufall oder Absicht? Sie hatte vorher etwas an seinem Schwert repariert. Hatte sie dabei den Umhang mit ins Holz geklopft? War es ihre Tollpatschigkeit oder hatte sie es mit voller Absicht getan, um das vermeintliche Ungeschick raffiniert in die Wege zu leiten?
Zwar fängt er sie, verhindert ihren Sturz. Der kurze Moment, den er sie in seinen Armen hält, verwirrt ihn und lässt die Hitze in ihm wieder aufglühen. Leicht wie eine Feder ist sie, zart und zerbrechlich. Dabei schwingt sie den Schmiedehammer!
Ein Leichtes wäre es, diesen Augenblick schamlos auszunützen, und sei es nur, sie mit flüchtigen Zärtlichkeiten vollends in den Abgrund ihrer Gefühle zu stürzen.
Schnell lässt er sie los und tritt einen Schritt zurück. Da ist es wieder! Er spürt den kalten Atem seines Fluchs im Nacken. Sie laufen los, doch er entrinnt ihm nicht. Kopflos stolpert er den Weg entlang, bringt Alessia noch schnell zum Hafen. Auch sie scheint den Geist zu spüren, der ihn verfolgt und flüchtet ins Schiff.
Gelähmt vor Angst steht er am Pier. Zu gerne hätte er sich auf andere Art von ihr verabschiedet … doch der Fluch, der auf ihm lastet, hatte ihn eingeholt und reißt ihn mit sich.
Im Hafen trifft er auf Ciaran, der ihm verrät, dass Alessia in der Stadt sei. Kanubio freut sich über die Botschaft. Ciaran muss etwas erledigen – so sucht Kanubio sie alleine und findet sie auch. Was er ihr sagen möchte, ist nur für ihre Ohren bestimmt. Die Stadt ist belebt an diesem Abend. Alessia führt ihn an einen Platz nahe Berchgard. Ein traumhafter Platz an einem Wasserfall. Schöner könnte es nicht sein.
Kanubio erzählt ihr von seinem Geheimnis, von dem Fluch, der ihn verfolgt. Es fällt ihm schwer, die richtigen Worte zu finden, ohne sie zu sehr zu ängstigen. Doch Alessia nimmt die Botschaft gefasster auf, als er erwartet.
Dann spricht sie … über Liebe … worüber sie mit Nim geredet hätte und was dies für sie bedeutet. An ihren Blicken, ihrem Erröten und ihren vagen Andeutungen erkennt er sehr wohl, dass er gemeint ist – obwohl sie es nie direkt ausspricht.
Nun fordert sie seine Ansicht dazu. Er hatte sich sein Leben lang noch nie Gedanken über Liebe gemacht. Stets auf See oder für einen Abend in irgendeinem Hafen, war er doch noch nie in dieser Situation, da er nie lange genug an einem Ort war, um eine dauerhaftere Beziehung zu einem Mädchen einzugehen. So plötzlich gefragt, kann er ihr jedoch keine rechte, besonders für ihn zufrieden stellende Antwort geben.
Die plötzliche Hitze, die in ihm hochsteigt, kann nicht von dem kleinen Lagerfeuer vor ihm kommen. Er legt den Ledermantel ab und ist nahe dran, sich auch noch die Rüstung vom Körper zu reißen, auf dass die Nachtluft ihn kühlen möge. Wenn er das Mädchen vor ihm anblickt, muss er sich eingestehen, auch einiges für sie zu empfinden, doch kann er nicht unterscheiden, ob das Liebe ist oder lediglich die natürliche Begierde eines Mannes, die sich in den letzten Jahren in ihm aufgestaut hat – war doch in seinem Leben nie Zeit für ein Mädchen und die Hafenhuren mied er wie die Pest.
Zwar spricht sie mit ihm, doch alles mit einer Schüchternheit und stockend, immer wieder nach Worten suchend und in wagen Andeutungen. Stets muss er nachfragen, sie auffordern, weiterzureden, sich genauer zu erklären. Immer wieder blickt er verstohlen gegen den Himmel, um aus den Sternen die Zeit zu lesen, die zwischen Alessias stetigem zu Boden blicken und erröten hurtig voranschreitet und zerrinnt. Die Stunde seines Fluchs rückt näher und näher, doch ignoriert er die bösen Vorzeichen, drängt Alessia nicht, um sie noch mehr zu verschrecken.
In seinen Gedanken sieht er sie an seiner Seite in der Hütte, die er bauen möchte. In seinen Gedanken seufzt er bei der Vorstellung, sie würde ihre Schüchternheit nie ablegen und stets müsste er erst lange fragen, um etwas aus ihr herauszubekommen. Dieser beklemmende Gedanke kühlt die Glut in seinem Körper. Doch nimmt er sich vor, ihr Zeit zu geben. Und bis die Hütte fertig wäre, würde noch viel Zeit vergehen.
Sie zittert. Er gibt ihr seinen Umhang, mit dem sie später, als sie sich erhebt, am Holz hängen bleibt und ihm in die Arme fällt. Ungeschickt, ein unglücklicher Zufall oder Absicht? Sie hatte vorher etwas an seinem Schwert repariert. Hatte sie dabei den Umhang mit ins Holz geklopft? War es ihre Tollpatschigkeit oder hatte sie es mit voller Absicht getan, um das vermeintliche Ungeschick raffiniert in die Wege zu leiten?
Zwar fängt er sie, verhindert ihren Sturz. Der kurze Moment, den er sie in seinen Armen hält, verwirrt ihn und lässt die Hitze in ihm wieder aufglühen. Leicht wie eine Feder ist sie, zart und zerbrechlich. Dabei schwingt sie den Schmiedehammer!
Ein Leichtes wäre es, diesen Augenblick schamlos auszunützen, und sei es nur, sie mit flüchtigen Zärtlichkeiten vollends in den Abgrund ihrer Gefühle zu stürzen.
Schnell lässt er sie los und tritt einen Schritt zurück. Da ist es wieder! Er spürt den kalten Atem seines Fluchs im Nacken. Sie laufen los, doch er entrinnt ihm nicht. Kopflos stolpert er den Weg entlang, bringt Alessia noch schnell zum Hafen. Auch sie scheint den Geist zu spüren, der ihn verfolgt und flüchtet ins Schiff.
Gelähmt vor Angst steht er am Pier. Zu gerne hätte er sich auf andere Art von ihr verabschiedet … doch der Fluch, der auf ihm lastet, hatte ihn eingeholt und reißt ihn mit sich.
-
Alessia
Der Markt am 12ten Rabenmond und was darauf alles folgte ...
Alessia war recht hektisch. Sie hatte zwar früh mit den Vorbereitungen begonnen, aber die Zeit lief ihr davon, eigentlich wollte sie schon längst in Varuna sein.
Sie hatte noch für Erze und Barren gesorgt, die Auswahl an Schmiedegut, die sie verkaufen möchte aufgestockt und war dann mit ihrer Stute, welche ebensoschwer beladen wie ihre Herrin war, aufgebrochen.
Der Weg gestaltete sich langwieriger als sie es gedacht hatte und so kam es das jenes junge Mädchen erst eintraf, als Sissca bereits mitten in den vorbereitungen war.
Unerfahren wie Alessia war gab es dann einige Probleme die zu ärgerlichen, wenn auch geflüsterten Schelten von der kundigen Bognerin führte. Zuerst stand Alessia's Pferd im Weg, dann konnte sie nicht nein sagen, als eine Kundin noch vor beginn des Marktes sie ansprach, obwohl dies die Vorbereitungen störte und sie stand wohl auch des öfterem im Weg. Aber Alessia riss sich zusammen und bemühte sich so gut es ging, doch war der Tag auch wie verhext, oftmals vergassen Kunden etwas, dann brachen die Pferde los und rannten wild über den Markt.
Ein Lichtblick, der ihr ein Lächeln auf ihr Gesicht zauberte, war die Ankunft Kanubios - Der junge Herr begrüßte sie Freundlich und brachte ihr dann auch Quarzsand, der er gesammelt hatte.
Alles in allem machten Sissca und Alessia doch recht gute Geschäfte und als sie den Stand schliesslich abbauten, waren sie doch recht zufrieden. Auch wenn der verhexte Tag noch nicht zu Ende war. Sissca hatte wohl noch das eine oder andere Problem mit den Unglücksfällen, und Alessias ansich so brave Stute riss sich los und rannte zurück zum Markt.
Dies dürfte aber an dem Anblick der Zweiköpfe gelegen haben, welche die Strasse am Nordtor von Varuna blockierten. Schon Alessia geriet von jenen Anblick in Panik und hechtete panisch an Kanubio vorbei in den Wald. Erst seine Rufe, als er ihr nachkam, liesen sie Innehalten und zitternt vor Angst suchte sie in seinen starken Armen Schutz.
Sie unterhielten sich dann noch im Garten von Ciarans Haus, aber Alessia mußte auch los und so wart es nur kurz.
So verabschiedete sie sich und wanderte gefolgt von ihrer Stute zurück nach Lameriast.
Ein paar Tage später wanderte Alessia durch das nächtliche Bajard ... da hörte sie eine Vertraute Stimme und auch andere, doch über was unterhielten sie sich ... schüchtern hinter den Bäumen hervorgeduckt sah Alessia vor, auf Kanubio und zwei für sie seltsam anmutenden Herrn.
Sie verstand nicht ganz was dort vorging, aber etwas daran machte ihr angst - sie wollte weg und stolperte dabei rücklings über die Bank. Die Sachen, die sie ansich dabei hatte um sie zu Sissca zu bringen, klapperten Laut auf den Boden, schnell machte sich das verschüchterte Mädchen daran diese einzusammeln. Als sie dies gerade vollbracht und dabei war davonzuhuschen, traten die Herren vom Tisch auf sie zu. Sie machten ihr Angst, angedeutete Drohungen von Dingen die sich Alessia lieber nicht genauer ausmalte - doch das schlimmste - Kanubio war mit dabei, und er kam auf sie zu. Hatte sie sich in dem netten jungen Mann getäuscht? War er wie jene, vor denen der Alte mürrische Schmied sie gewarnt hatte?
Doch dann zog er sie hoch und befall ihr zu laufen und Alessia gehorchte rannte kopflos los, auf ihr ursprüngliches Ziel zu, das die anderen beiden Herren verärgert waren war laut zu hören.
Der junge Recke schien mit der Wahl ihres Fluchtortes nicht einverstanden, doch war Alessia in Panik und nicht in der lage irgentwas zu erklären.
Auf dem Weg dorthin würden sie auch noch von einer bestie angegriffen, doch gelang es ihnen diese abzuhängen und schliesslich waren sie bei sisscas haus. Alessia kaum ansprechbar vor Angst und verwirrtheit.
Sissca bat sie herein, sie sprach auch lange mit Kanubio, aber Alessia bekam fast nichts mit ... doch als von einer Waffe die rede war zog sie das Bastardschwert hervor, das sie von Arak erhalten hatte, und legte es auf dem Tisch, ihre Worte müssen gar unverständlich gewesen sein als sie es Kanubio geben wollte.
Später, Alessia immer noch zitternt und voll Angst, verliessen sie das Haus. Kanubio musste weg sagte er ... und Alessia wollte auf keinen Fall alleine sein, Panik stieg in ihr auf wenn sie daran dachte. Verlegen bat sie ihn ob sie nicht bei ihm schlafen konnte. Sie vertraute Kanubio, er hatte sie weggebracht von diesen beiden anderen. Er gab ihr Sicherheit.
Er willigte ein, auch wenn er meinte es müsse schnell gehen und so eilten sie zu Kanubio's Hütte ... einen Teil des alten Elfenhafens. Alessia kuschelte sich an ihn, schutzsuchend. Ahnungslos war das Mädchen, unwissend was eine solche Nähe in einen jungen Manne wachrufen kann. Sie suchte Schutz bei jemand dem sie vertraut. Und Kanubio bewies das man ihm vertrauen konnte.
Und dennoch träumte sie ganz ungewöhnlich jene Nacht. Als der Morgen graute und sie erwachte, teile jenes Traumes noch in ihr. löste sie sich von ihm und huschte davon, verwirrt nun über das was sie empfand...
Sie hatte noch für Erze und Barren gesorgt, die Auswahl an Schmiedegut, die sie verkaufen möchte aufgestockt und war dann mit ihrer Stute, welche ebensoschwer beladen wie ihre Herrin war, aufgebrochen.
Der Weg gestaltete sich langwieriger als sie es gedacht hatte und so kam es das jenes junge Mädchen erst eintraf, als Sissca bereits mitten in den vorbereitungen war.
Unerfahren wie Alessia war gab es dann einige Probleme die zu ärgerlichen, wenn auch geflüsterten Schelten von der kundigen Bognerin führte. Zuerst stand Alessia's Pferd im Weg, dann konnte sie nicht nein sagen, als eine Kundin noch vor beginn des Marktes sie ansprach, obwohl dies die Vorbereitungen störte und sie stand wohl auch des öfterem im Weg. Aber Alessia riss sich zusammen und bemühte sich so gut es ging, doch war der Tag auch wie verhext, oftmals vergassen Kunden etwas, dann brachen die Pferde los und rannten wild über den Markt.
Ein Lichtblick, der ihr ein Lächeln auf ihr Gesicht zauberte, war die Ankunft Kanubios - Der junge Herr begrüßte sie Freundlich und brachte ihr dann auch Quarzsand, der er gesammelt hatte.
Alles in allem machten Sissca und Alessia doch recht gute Geschäfte und als sie den Stand schliesslich abbauten, waren sie doch recht zufrieden. Auch wenn der verhexte Tag noch nicht zu Ende war. Sissca hatte wohl noch das eine oder andere Problem mit den Unglücksfällen, und Alessias ansich so brave Stute riss sich los und rannte zurück zum Markt.
Dies dürfte aber an dem Anblick der Zweiköpfe gelegen haben, welche die Strasse am Nordtor von Varuna blockierten. Schon Alessia geriet von jenen Anblick in Panik und hechtete panisch an Kanubio vorbei in den Wald. Erst seine Rufe, als er ihr nachkam, liesen sie Innehalten und zitternt vor Angst suchte sie in seinen starken Armen Schutz.
Sie unterhielten sich dann noch im Garten von Ciarans Haus, aber Alessia mußte auch los und so wart es nur kurz.
So verabschiedete sie sich und wanderte gefolgt von ihrer Stute zurück nach Lameriast.
Ein paar Tage später wanderte Alessia durch das nächtliche Bajard ... da hörte sie eine Vertraute Stimme und auch andere, doch über was unterhielten sie sich ... schüchtern hinter den Bäumen hervorgeduckt sah Alessia vor, auf Kanubio und zwei für sie seltsam anmutenden Herrn.
Sie verstand nicht ganz was dort vorging, aber etwas daran machte ihr angst - sie wollte weg und stolperte dabei rücklings über die Bank. Die Sachen, die sie ansich dabei hatte um sie zu Sissca zu bringen, klapperten Laut auf den Boden, schnell machte sich das verschüchterte Mädchen daran diese einzusammeln. Als sie dies gerade vollbracht und dabei war davonzuhuschen, traten die Herren vom Tisch auf sie zu. Sie machten ihr Angst, angedeutete Drohungen von Dingen die sich Alessia lieber nicht genauer ausmalte - doch das schlimmste - Kanubio war mit dabei, und er kam auf sie zu. Hatte sie sich in dem netten jungen Mann getäuscht? War er wie jene, vor denen der Alte mürrische Schmied sie gewarnt hatte?
Doch dann zog er sie hoch und befall ihr zu laufen und Alessia gehorchte rannte kopflos los, auf ihr ursprüngliches Ziel zu, das die anderen beiden Herren verärgert waren war laut zu hören.
Der junge Recke schien mit der Wahl ihres Fluchtortes nicht einverstanden, doch war Alessia in Panik und nicht in der lage irgentwas zu erklären.
Auf dem Weg dorthin würden sie auch noch von einer bestie angegriffen, doch gelang es ihnen diese abzuhängen und schliesslich waren sie bei sisscas haus. Alessia kaum ansprechbar vor Angst und verwirrtheit.
Sissca bat sie herein, sie sprach auch lange mit Kanubio, aber Alessia bekam fast nichts mit ... doch als von einer Waffe die rede war zog sie das Bastardschwert hervor, das sie von Arak erhalten hatte, und legte es auf dem Tisch, ihre Worte müssen gar unverständlich gewesen sein als sie es Kanubio geben wollte.
Später, Alessia immer noch zitternt und voll Angst, verliessen sie das Haus. Kanubio musste weg sagte er ... und Alessia wollte auf keinen Fall alleine sein, Panik stieg in ihr auf wenn sie daran dachte. Verlegen bat sie ihn ob sie nicht bei ihm schlafen konnte. Sie vertraute Kanubio, er hatte sie weggebracht von diesen beiden anderen. Er gab ihr Sicherheit.
Er willigte ein, auch wenn er meinte es müsse schnell gehen und so eilten sie zu Kanubio's Hütte ... einen Teil des alten Elfenhafens. Alessia kuschelte sich an ihn, schutzsuchend. Ahnungslos war das Mädchen, unwissend was eine solche Nähe in einen jungen Manne wachrufen kann. Sie suchte Schutz bei jemand dem sie vertraut. Und Kanubio bewies das man ihm vertrauen konnte.
Und dennoch träumte sie ganz ungewöhnlich jene Nacht. Als der Morgen graute und sie erwachte, teile jenes Traumes noch in ihr. löste sie sich von ihm und huschte davon, verwirrt nun über das was sie empfand...
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Alessia
Sie hatte ihn wiedergetroffen, Kanubio, jenen hübschen Jüngling, der ihr solch ein gefühl der Geborgenheit gab.
Sie hatte bei ihm ein weiteres mal übernachtet, was wohl ihre Eltern gesagt hätten wenn sie solcherlei wußten, doch wieder bewies Kanubio Anstand. Sie huschte davon, in der Morgendämmerung wieder von seltsamen Träumen geplagt, von Gefühlen die sie verwirrten. Sie mochte seine Nähe, doch war sie sich so unsicher. Sie lief weiter, zum Wegekreuz und als sie dort Sissca gewar wurde, wart ihr anders. Sissca unterhielt sich mit jemanden, doch was solle Alessia sagen wenn Sissca sie fragt wo sie war? Schon bei dem Gedanken schoß eine leichte Röte in ihr Gesicht - was würde die Frau von ihr denken. Nim ... Nim würde sie wohl anlächeln und ermutigen ihrem Herz und ihren Gefühlen zu folgen. Aber die ernste Sissca ? Dann wurde das Mädchen angesprochen, stotterte herum. Alessia war froh als sich jener Herr verabschiedete.
Sissca unterhielt sich mit ihr, fragte aber nicht nach dem Grund ihres hierseins. Sie gingen gemeinsam nach Varuna und Alessia bald weiter nach Lamerist, wo sie in der Mine arbeitete.
Es war der nächste Tag, und Alessia hatte wieder einiges an Erz geschürft, als ihr ein Mann bei der Schmiede auffiel. Er grüßte, fragte nach einen Feinschmied, wollte Schlüssel kopiert haben. Sie machte das Gerne, war aber über den großen schlüsselbund der aus 12 Schlüsseln bestand erstaunt. Dann Kam Arak, sie unterhielten sich kurz, ehe Alessia, nachdem sie einige sachen aus der Truhe genommen hatte, in den Wald huschte. Als sie zurückkam um andere dinge in der Truhe zu verstauen war sie eher Leise ... nun trug sie das Kleid, Kanubios Kleid, für ihn, sie hoffte das sie ihn heute in Bajard traf. Arak warf ihr wohl einen verwunderten Blick zu als sie gen Hafen lief.
Sie wartete in Bajard, ging dort spazieren, auf und ab, bis hinab zu den Ställen.
Erst recht spät wurde ihre Gedult belohnt und sie sah ihn wieder - Kanubio saß am Tisch und sie huschte zu ihm, hielt ihm die augen zu und fragte mit ihrer besten Männerstimmen imitation " Rate Wer ? " seine Anwort war ein "sicher nicht Bruno" was sie verwirrte. und sie gab sie unbewußt zu erkennen. Erst da merkte sie, als er sich angespannt hatte ... sie setzte sich neben ihm betrachtete den blauen Fleck auf seiner wange, welchen sie streichelte und auch sanft Küsste um es besser zu machen.
Sie wunderte sich sehr als er sich ihr gegenüber setzte, doch dann blickte er sie an ... solch ein blick ... hatte er sie schon einmal jemals so angeblickt? sie versank in seinen Augen.
Sie plaudernten dann noch einige Zeit, doch als er ihre einen Kuchen reichte, wurden sie von einen Mann mit Dolch unterbrochen. Dieser suchte aber wohl nur Feuerholz. Beide beschloßen dann den Kuchen in Kanubio's Hütte zu essen, wo sie sich auch wieder schlafen legten .. aneinandergeschmiegt ...
Sie hatte bei ihm ein weiteres mal übernachtet, was wohl ihre Eltern gesagt hätten wenn sie solcherlei wußten, doch wieder bewies Kanubio Anstand. Sie huschte davon, in der Morgendämmerung wieder von seltsamen Träumen geplagt, von Gefühlen die sie verwirrten. Sie mochte seine Nähe, doch war sie sich so unsicher. Sie lief weiter, zum Wegekreuz und als sie dort Sissca gewar wurde, wart ihr anders. Sissca unterhielt sich mit jemanden, doch was solle Alessia sagen wenn Sissca sie fragt wo sie war? Schon bei dem Gedanken schoß eine leichte Röte in ihr Gesicht - was würde die Frau von ihr denken. Nim ... Nim würde sie wohl anlächeln und ermutigen ihrem Herz und ihren Gefühlen zu folgen. Aber die ernste Sissca ? Dann wurde das Mädchen angesprochen, stotterte herum. Alessia war froh als sich jener Herr verabschiedete.
Sissca unterhielt sich mit ihr, fragte aber nicht nach dem Grund ihres hierseins. Sie gingen gemeinsam nach Varuna und Alessia bald weiter nach Lamerist, wo sie in der Mine arbeitete.
Es war der nächste Tag, und Alessia hatte wieder einiges an Erz geschürft, als ihr ein Mann bei der Schmiede auffiel. Er grüßte, fragte nach einen Feinschmied, wollte Schlüssel kopiert haben. Sie machte das Gerne, war aber über den großen schlüsselbund der aus 12 Schlüsseln bestand erstaunt. Dann Kam Arak, sie unterhielten sich kurz, ehe Alessia, nachdem sie einige sachen aus der Truhe genommen hatte, in den Wald huschte. Als sie zurückkam um andere dinge in der Truhe zu verstauen war sie eher Leise ... nun trug sie das Kleid, Kanubios Kleid, für ihn, sie hoffte das sie ihn heute in Bajard traf. Arak warf ihr wohl einen verwunderten Blick zu als sie gen Hafen lief.
Sie wartete in Bajard, ging dort spazieren, auf und ab, bis hinab zu den Ställen.
Erst recht spät wurde ihre Gedult belohnt und sie sah ihn wieder - Kanubio saß am Tisch und sie huschte zu ihm, hielt ihm die augen zu und fragte mit ihrer besten Männerstimmen imitation " Rate Wer ? " seine Anwort war ein "sicher nicht Bruno" was sie verwirrte. und sie gab sie unbewußt zu erkennen. Erst da merkte sie, als er sich angespannt hatte ... sie setzte sich neben ihm betrachtete den blauen Fleck auf seiner wange, welchen sie streichelte und auch sanft Küsste um es besser zu machen.
Sie wunderte sich sehr als er sich ihr gegenüber setzte, doch dann blickte er sie an ... solch ein blick ... hatte er sie schon einmal jemals so angeblickt? sie versank in seinen Augen.
Sie plaudernten dann noch einige Zeit, doch als er ihre einen Kuchen reichte, wurden sie von einen Mann mit Dolch unterbrochen. Dieser suchte aber wohl nur Feuerholz. Beide beschloßen dann den Kuchen in Kanubio's Hütte zu essen, wo sie sich auch wieder schlafen legten .. aneinandergeschmiegt ...
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Kanubio Bunjam
*In der ihm schon bekannten ungelenkigen Schrift geschrieben, findet Ciaran am nächsten Morgen einen Zettel, wohl mit einem Dolch sorgfältig aus einem Buch herausgetrennt, in seinem Postkasten.*
Werter Ciaran!
Ich habe mich entschlossen, aufzubrechen und die Welt zu erkunden.
Zwar hätte ich mich gefreut, dich als Waffengefährten an meiner Seite zu sehen, doch ich verstehe, dass dich (*hier wurde der Stift wohl abgesetzt und erst nach einiger Zeit wieder aufgesetzt, denn die Stärke ist eine andere*) deine Geschäfte hier festhalten.
Während ich in den letzten Tagen Holz gehackt habe, sind viele Fragen wie loses Ladegut im Mitteldeck bei Windstärke 10 in meinem Kopf herumgepurzelt. Ich suche immerzu nach Antworten. Da weder du durch deine vielseitigen Verpflichtungen, noch Alessia in ihrer errötenden Schweigsamkeit meine wilden Grübeleien zum Beidrehen bringen können, lege ich ab und hoffe, die Antworten in der Ferne zu finden.
Glaube mir, wohl ist mir nicht dabei. Ich weiß nicht, was mich draußen im Land erwartet, ob ich überhaupt - und wenn ja wann - ich zurückkomme und in welcher Verfassung. Doch wenn ich hier bleibe, fürchte ich, zerspringt mir der Kopf.
Sollte sich jemand für die Zeder und Weide interessieren, die in deiner Kiste liegen, verkauf bitte die Stämme. Solltest du gewillt sein, aus der Birke Pfeile zu machen, dann tu dies, verkaufe oder behalte sie, ganz wie du willst, und lass mir einen Anteil, den du für gut befindest, zu gegebener Zeit zukommen.
Sollte ich bis Ende des Alatners nicht zurück sein, gib meinen Anteil bitte Alessia.
Ich danke Dir und Alessia für alles, was Ihr für mich getan habt. Auf meiner Reise werde ich mit meinen Gedanken stets bei euch sein.
Dein Freund
Kanubio
Werter Ciaran!
Ich habe mich entschlossen, aufzubrechen und die Welt zu erkunden.
Zwar hätte ich mich gefreut, dich als Waffengefährten an meiner Seite zu sehen, doch ich verstehe, dass dich (*hier wurde der Stift wohl abgesetzt und erst nach einiger Zeit wieder aufgesetzt, denn die Stärke ist eine andere*) deine Geschäfte hier festhalten.
Während ich in den letzten Tagen Holz gehackt habe, sind viele Fragen wie loses Ladegut im Mitteldeck bei Windstärke 10 in meinem Kopf herumgepurzelt. Ich suche immerzu nach Antworten. Da weder du durch deine vielseitigen Verpflichtungen, noch Alessia in ihrer errötenden Schweigsamkeit meine wilden Grübeleien zum Beidrehen bringen können, lege ich ab und hoffe, die Antworten in der Ferne zu finden.
Glaube mir, wohl ist mir nicht dabei. Ich weiß nicht, was mich draußen im Land erwartet, ob ich überhaupt - und wenn ja wann - ich zurückkomme und in welcher Verfassung. Doch wenn ich hier bleibe, fürchte ich, zerspringt mir der Kopf.
Sollte sich jemand für die Zeder und Weide interessieren, die in deiner Kiste liegen, verkauf bitte die Stämme. Solltest du gewillt sein, aus der Birke Pfeile zu machen, dann tu dies, verkaufe oder behalte sie, ganz wie du willst, und lass mir einen Anteil, den du für gut befindest, zu gegebener Zeit zukommen.
Sollte ich bis Ende des Alatners nicht zurück sein, gib meinen Anteil bitte Alessia.
Ich danke Dir und Alessia für alles, was Ihr für mich getan habt. Auf meiner Reise werde ich mit meinen Gedanken stets bei euch sein.
Dein Freund
Kanubio