Post für Sir Beak von Sankurio

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Mona Fehdekind
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Post für Sir Beak von Sankurio

Beitrag von Mona Fehdekind »

Im frühen Morgengrauen wirft Mona ein sorgfältig gefaltetes Briefpapier in einem sorgfältig gefalteten Briefkuvert in den Postkasten beim Anwesen derer von Sankurio. Das Schriftstück offenbart mit seiner gleichmäßigen Schrift neben dem pedantischen Charakter der Schneiderin folgenden Inhalt:
3. Eisbruch 268

Werter Sir von Sankurio,


ich hoffe, dieses Schreiben erreicht Euch an richtiger Stelle. Nichts wäre mir unangenehmer, als Euch in einer Angelegenheit zu behelligen, die nicht in Eurer Zuständigkeit liegt.

Mein Name ist Mona Fehdekind und ich miete seit einiger Zeit ein Haus in Schwingenstein. Das Dorf verdankt Eurer Lehensherrschaft ein gedeihliches Miteinander und im Schutz der Klosterwache gedeiht auch meine kleine Schneiderstube. Gerade wurde meine bescheidenen Bemühungen im Dienste des Herzogtums mit einem Auftrag vom Konvent des Fuchses belohnt. Kurzum, der Standort hat sich als günstig erwiesen und ich würde mich freuen, auch weiterhin mein Geschäft in Schwingenstein zu betreiben.

Neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit als Schneiderin habe ich für meine Steckenpferde - die Kartographie sowie die Sterndeuterei - kleine Werkstätten im Haus eingerichtet. Es mag vermessen erscheinen, dass in einem Haushalt mit nur einer Person der Platz zu eng wird, aber gerade das ist der Fall. Ihr seid gerne eingeladen, Euch selbst ein Bild von der Lage zu verschaffen, auch wenn ich mir nicht anmaße, Ihr hättet nichts Besseres zu tun.

Nun zum eigentlichen Anlass meines Schreibens: Einige Häuser im Dorf erfreuen sich über den Vorzug eines eingezäunten Gartens. Um meinen Kunden im Frühjahr einen angemessenen Platz zum Warten anbieten zu können (jüngst sahen sich einander völlig unbekannte Menschen veranlasst auf der Terrasse zusammenzusitzen), würde ich mich darüber freuen, wenn mir ein etwa 10x7 Schritte großer Garten zur Verfügung gestellt wird. Natürlich würde ich für eine entsprechende Mieterhöhung aufkommen.

Es dankt und grüßt Euch hochachtungsvoll

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Zuletzt geändert von Mona Fehdekind am Donnerstag 29. Mai 2025, 10:51, insgesamt 3-mal geändert.
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Beak von Sankurio
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Beitrag von Beak von Sankurio »

  • ... zur morgenlichen Routine wird eine bedienstete des Hauses den Postkasten leeren und die Papiere, Niederschriften und Briefe ordentlich auf der Tafel des Hausherrn platzieren.

    Durchaus möglich ist es also, dass der Brief der Bürgerin Mona Fehdekind zur Kenntnis genommen wurde. Doch die rasche Antwort blieb ersteinmal aus, vermutlich um den Wunsch genauer prüfen zu wollen ...
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Beak von Sankurio
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Beitrag von Beak von Sankurio »


  • ... so dann folgt die Antwort, welche Mona Fehdekind gereicht wird ...


    Gerimor, 18. Eisbruch 268
    - Schwingenstein, Herrenhaus derer von Sankurio.

    In ewigen Gedenken an die heiligen Sieben,
    unter dem lichten Banner der Hoffnungsträgerin,
    entsende ich Euch meine Grüße, Fräulein Fehdekind.


    Euer Schreiben hat mich erreicht und ich danke Euch für die freundlichen Worte über Schwingenstein und seine Gemeinschaft.
    Es erfreut mich das Ihr hier nicht nur Euer Handwerk entfaltet, sondern auch Euren Interessen nachgehen könnt.
    Das der Konvent des Fuchses Eure Arbeit anerkennt spricht für Eure Geschicklichkeit und den Fleiß, welche Ihr in Eure Schneiderkunst legt.

    Der von Euch platzierte Wunsch nach einem Garten ist durchaus verständlich.
    Ein solcher Ort bietet nicht nur eine angenehme Wartegelegenheit für Eure Kunden, sondern wäre gewiss auch eine Bereicherung für Euer Heim.
    Doch muss ich Euch mitteilen das die Flächen des Dorfes bereits so aufgeteilt sind, dass weitere Anbauten oder Gärten nicht ohne weiteres möglich sind.
    Die bestehenden Grundstücke und deren Begrenzungen sind dabei gar nicht mal zufällig gewählt, folgen Sie den allgemeinen Vorgaben der königlichen Bauzunft zu Gerimor.

    So sehr ich Eurem Anliegen gerne nachkommen würde, ist es mir jedoch nicht möglich eine Erweiterung des Grundstücks zu genehmigen.
    Schwingenstein wächst mit Bedacht und es ist meine Pflicht darauf zu achten, dass diese Ordnung und Wahrung der Auflagen gewahrt bleiben.

    Solltet Ihr jedoch eine andere Möglichkeit sehen Eure Kunden angenehmer unterzubringen, sei es durch eine kleine Überdachung oder eine weitere Sitzgelegenheit im vorhandenen Bereich, so will ich Euch darin nicht hindern.
    Wenn es an Material mangeln sollte, lasst es mich gerne wissen und Ihr werdet meine Unterstützung finden.

    Möge Euer Geschäft weiterhin florieren und stets im Lichte der Herrin erstrahlen.

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    - Paladin der Krone des Ritterordens Alumenas -
    - Freiherr von Schwingenstein -
    - Kommandant der Klosterwache zu Schwingenstein -

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