Pergamente hängen in Den Östlichen Länderein
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Raban Teldias
- Beiträge: 12
- Registriert: Samstag 20. November 2021, 17:10
Pergamente hängen in Den Östlichen Länderein
Der Vermummte Mann Liess einen Boten zu sich kommen der in den Länderein im Osten, in Schwingenstein, Kronwalden, Sichelhof, Markweih, Meerswacht, Adoran
an den Gut Besuchten Plätzen der Orte, Pergamente anbrachte auf den Folgendes stehe.
Nabend Temoras Schergen
Ihr und eure Gottheit und euer Glaube werdet in Bajard nicht akzeptiert, es ist besser die Stadt nicht mehr zu betreten, wer es dennoch wagt einen Fuss nach Bajard, egal ob es mit Schiff der Kutsche oder zu Fuss, dann wird es euer letzter Schritt sein.
darunter Prangt ein Chaossymbol
und unter diesen steht
Das Chaos
an den Gut Besuchten Plätzen der Orte, Pergamente anbrachte auf den Folgendes stehe.
Nabend Temoras Schergen
Ihr und eure Gottheit und euer Glaube werdet in Bajard nicht akzeptiert, es ist besser die Stadt nicht mehr zu betreten, wer es dennoch wagt einen Fuss nach Bajard, egal ob es mit Schiff der Kutsche oder zu Fuss, dann wird es euer letzter Schritt sein.
darunter Prangt ein Chaossymbol
und unter diesen steht
Das Chaos
- Keylon von Salberg
- Beiträge: 1800
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:20
Mit einem Stirnrunzeln las Keylon das Pergament, hob eine Augenbraue und brach in ein schallendes Gelächter aus.
Wer war da wohl wieder dem Wahnsinn anheim gefallen.
Kopfschüttelnd nahm er das Pergament, zerknüllte es in seiner Hand und warf ihn achtlos beiseite.
Da war wohl wieder der Größenwahn ausgebrochen.
Das lud eher dazu ein Bajard mal wieder zu besuchen, statt ihm fern zu bleiben.
Wahrscheinlich wussten die Bajarder nicht einmal von diesem Aushang.
So sehr jene, so glaubte Keylon schon lange, ihre Neutralität verrieten, so glaubte er nicht das sie jenen Aushang gut heißen würden.
Amüsiert vor sich hin pfeifend, gab er dem Pergamentknäul einen Kick mit dem Fuß bevor er weiter ging.
Es war wirklich an der Zeit, vielleicht sogar mit ein paar Freunden Bajard einen Besuch ab zu statten.
Wer war da wohl wieder dem Wahnsinn anheim gefallen.
Kopfschüttelnd nahm er das Pergament, zerknüllte es in seiner Hand und warf ihn achtlos beiseite.
Da war wohl wieder der Größenwahn ausgebrochen.
Das lud eher dazu ein Bajard mal wieder zu besuchen, statt ihm fern zu bleiben.
Wahrscheinlich wussten die Bajarder nicht einmal von diesem Aushang.
So sehr jene, so glaubte Keylon schon lange, ihre Neutralität verrieten, so glaubte er nicht das sie jenen Aushang gut heißen würden.
Amüsiert vor sich hin pfeifend, gab er dem Pergamentknäul einen Kick mit dem Fuß bevor er weiter ging.
Es war wirklich an der Zeit, vielleicht sogar mit ein paar Freunden Bajard einen Besuch ab zu statten.
- Helisande von Alsted
- Beiträge: 4067
- Registriert: Mittwoch 8. Mai 2013, 05:42
Auch der Gräfin wird wohl so ein Pergementfetzen zugespielt. Die Gerüchte besage, dass sich eine Augenbraue wohl steil angehoben hat und ein leises Lachen zu hören war. Gefolgt von den Worten:
"Und was ist daran nun so neu, dass man es aushängen muss? Davon ab hat Bajard eh nichts, was ein gute Lichtenthaler bräuchten."
Und dann wandert das Pamphlet ins nächste Feuer.
"Und was ist daran nun so neu, dass man es aushängen muss? Davon ab hat Bajard eh nichts, was ein gute Lichtenthaler bräuchten."
Und dann wandert das Pamphlet ins nächste Feuer.
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Marius Marlon
- Beiträge: 55
- Registriert: Mittwoch 20. September 2023, 10:07
- Tamyr Barasthan
- Beiträge: 357
- Registriert: Montag 23. März 2020, 15:07
*Nachdem eines der Schriftstücke zurück nach Bajard findet, wird in der Bajarder Bank ein Schreiben hinterlegt, für denjenigen, der sich als das "Chaos" bezeichnet.*

17. Eisbruch
Ahoi und des Meeres Weite, wertes "Chaos",
sofern Ihr euch noch nicht mit den hiesigen Gebräuchen vertraut
gemacht habt, wird es wohl allmählich Zeit dafür, denn die Neutralität,
welche wir in Bajard pflegen, beinhaltet nicht einzelnen Reichen zu
drohen oder sie aus Bajard auszuschließen. Jeder, der die Gesetze und
die Ordnung in Bajard akzeptiert und sich ihnen unterordnet ist zu regem
Handel oder dergleichen in Bajard willkommen. Sofern Ihr also nicht
in der Lage seid eine gesunde Mitte zu finden, in der Ihr beide Seiten
akzeptiert und ebenfalls nicht in der Lage seid euch aus dem herrschenden
Konflikt beider Reiche rauszuhalten, schlage ich vor dass ihr Land gewinnt.
Zwietracht herrscht in diesen Landen genug und wir benötigen Niemanden
in unseren Reihen, der ein schlechtes Licht auf uns alle wirft.
Schot- und Mastbruch!
für die Krakenbesatzung


17. Eisbruch
Ahoi und des Meeres Weite, wertes "Chaos",
sofern Ihr euch noch nicht mit den hiesigen Gebräuchen vertraut
gemacht habt, wird es wohl allmählich Zeit dafür, denn die Neutralität,
welche wir in Bajard pflegen, beinhaltet nicht einzelnen Reichen zu
drohen oder sie aus Bajard auszuschließen. Jeder, der die Gesetze und
die Ordnung in Bajard akzeptiert und sich ihnen unterordnet ist zu regem
Handel oder dergleichen in Bajard willkommen. Sofern Ihr also nicht
in der Lage seid eine gesunde Mitte zu finden, in der Ihr beide Seiten
akzeptiert und ebenfalls nicht in der Lage seid euch aus dem herrschenden
Konflikt beider Reiche rauszuhalten, schlage ich vor dass ihr Land gewinnt.
Zwietracht herrscht in diesen Landen genug und wir benötigen Niemanden
in unseren Reihen, der ein schlechtes Licht auf uns alle wirft.
Schot- und Mastbruch!
für die Krakenbesatzung

- Leandra Kalveron
- Beiträge: 747
- Registriert: Samstag 1. Februar 2020, 23:05
Nach dem bereits benebelten Abend auf K'awi liest die Priesterin die ausgehangenen Worte in Schwingenstein mit nicht wirklicher amüsierten Begeisterung, nach kurzer Zeit wird ein Schreiben dadrunter gesetzt, als offene Antwort.
An das vermeintliche Chaos:
Man bedankt sich für die freundliche Einladung, der wir in den nächsten Tagen nachkommen werden.
Das Licht hat keine Mauern, es benötigt keine Tore und es weicht nicht vor Dunkelheit zurück.
Es leuchtet überall dort, wo Unrecht geschieht, wo Verzweiflung regiert, wo Menschen unter Tyrannei leiden.
Bajard gehört nicht euch.
Die Herzen der Menschen gehören nicht euch.
Eure Worte sind wie Schatten.
Laut, aber ohne Gewicht.
Wer die Wahrheit fürchtet, flüchtet in Chaos und Gewalt.
Doch auch ihr werdet erkennen:
Dunkelheit kann niemals Licht auslöschen. Es ist das Licht, welches den Schatten vertreiben wird.
Temoras Anhänger treten nicht zurück, wenn Gerechtigkeit gefordert wird.
Bis bald!
Hochwürden Leandra Kalveron
Licht der Morgenröte
Priesterin der Geweihtenschaft Temoras
Zuletzt geändert von Leandra Kalveron am Montag 17. Februar 2025, 22:18, insgesamt 1-mal geändert.
- Leandra Kalveron
- Beiträge: 747
- Registriert: Samstag 1. Februar 2020, 23:05
Chaos - ja, so könnte man die kurzen Momente in Bajard beschreiben. Es wurde nicht lang gefackelt, aber ohne Fackel. Einfach nur Präsenz zeigen, nachfragen. Natürlich direkt mit schlagfertigem Trupp, heiliger Wühler, Scharfschützin, Gesellen der Bauhütte und natürlich sie selbst, als frische Priesterin der Temora. Erste Gespräche ergaben nichts, nur Unwissen.
Aber was bleibt da hinten abseits stehen?
Vorsichtig, mit gewissen Abstand zum gefüllten Feuer am Strohwagen?
Eine vermummte Frau, ganz in Schwarz gekleidet, gar über den Augen eine schwarze Maske. Die Neugierde wurde geweckt und direkt der Weg um den Karren genommen, das hat sie schon gelernt - weg abschneiden, für den Fall des Falles! Direkt stellte sich ein Mann vor diese Vermummte, als würde er sie abschirmen wollen.
Ein Treffer? Die Priesterin versuchte ein Gespräch mit ihr aufzubauen. Wortgefechte, doch nur mit diesem Mann. Die Frau schwieg.
Warum?
Die rüstigen Kaluren trafen mit hinzu, die Vermummte floh, flitzte weg! Der Mann ... wieder den Weg für den Trupp versperrend. Diese Rechnung hatte er nicht mit der Priesterin gemacht, sie ist Frau von Stand, eine Priesterin Temoras und niemand wird sich einfach in ihren Weg stellen. Doch reichte der kurze Moment, dass das Schwarze weghuschen konnte. Verdammt!
Noch ein paar Gespräche, aber sonst... das Chaos wurde nicht gefunden, noch nicht.
Aber was bleibt da hinten abseits stehen?
Vorsichtig, mit gewissen Abstand zum gefüllten Feuer am Strohwagen?
Eine vermummte Frau, ganz in Schwarz gekleidet, gar über den Augen eine schwarze Maske. Die Neugierde wurde geweckt und direkt der Weg um den Karren genommen, das hat sie schon gelernt - weg abschneiden, für den Fall des Falles! Direkt stellte sich ein Mann vor diese Vermummte, als würde er sie abschirmen wollen.
Ein Treffer? Die Priesterin versuchte ein Gespräch mit ihr aufzubauen. Wortgefechte, doch nur mit diesem Mann. Die Frau schwieg.
Warum?
Die rüstigen Kaluren trafen mit hinzu, die Vermummte floh, flitzte weg! Der Mann ... wieder den Weg für den Trupp versperrend. Diese Rechnung hatte er nicht mit der Priesterin gemacht, sie ist Frau von Stand, eine Priesterin Temoras und niemand wird sich einfach in ihren Weg stellen. Doch reichte der kurze Moment, dass das Schwarze weghuschen konnte. Verdammt!
Noch ein paar Gespräche, aber sonst... das Chaos wurde nicht gefunden, noch nicht.
- Andarc Sardonn
- Beiträge: 933
- Registriert: Sonntag 28. November 2021, 22:06
Umherstehende mögen auch den einstigen Hauptmann Andarc mit gekrauster Stirn und zusammengeschobenen Brauen beobachtet haben können, als er die Botschaft 'des Chaos' las. Kopfschüttelnd kramte er einen Pergamentfetzen heraus und kritzelte in altbekannter Medicus-Sauklaue eine Antwort für besagte Autor:innen darauf nieder. Direkt neben die Botschaft gepinnt, hängt folglich also auch aus:






Und gleichzeitig wird eine Abschrift des Zettels mit entsprechendem Vermerk an der Hafenmeisterei für Ksarraja abgegeben.
Ahoi Ksa,
schätze, das solltest du - falls nicht eh schon - im Blick behalten.
Den Reaktionen, die ich darauf mitbekommen habe, nach zu urteilen,
scheint es ja nicht den Nerv unserer Mitbürger und Mitbürgerinnen
zu treffen - was gut ist.
Liebe Grüße

Und gleichzeitig wird eine Abschrift des Zettels mit entsprechendem Vermerk an der Hafenmeisterei für Ksarraja abgegeben.
Ahoi Ksa,
schätze, das solltest du - falls nicht eh schon - im Blick behalten.
Den Reaktionen, die ich darauf mitbekommen habe, nach zu urteilen,
scheint es ja nicht den Nerv unserer Mitbürger und Mitbürgerinnen
zu treffen - was gut ist.
Liebe Grüße
"Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen."
- George Santayana -
- George Santayana -
- Beak von Sankurio
- Beiträge: 1113
- Registriert: Montag 23. Februar 2015, 21:17
- Wohnort: Schwingenstein
-
... der Bote, welcher eine geschwärzte Rüstung aus Hirschleder trägt, wird mit pastellgelber Kluft ein versiegeltes Schreiben aushändingen wollen. Deutlich ist auf dem bestickten Umhang das ritterliche Symbol des Paladins zu erkennen.
Gerichtet sei der Brief an die Dorfverwaltung von Bajard ...
Gerimor, 18. Eisbruch 268
- Schwingenstein, Herrenhaus derer von Sankurio.
In ewigen Gedenken an die heiligen Sieben,
unter dem lichten Banner der Hoffnungsträgerin,
entsende ich meine Grüße an die Verwaltung von Bajard.
Wende ich mich an Euch sowohl in meiner Pflicht als Paladin der Herrin Temora, der Seherin des Schicksals und der erhabenen Lichtbringerin, als auch in meiner Verantwortung als Freiherr von Schwingenstein.
Ein Schreiben, gezeichnet mit dem Zeichen des Chaos, erreichte mich.
In diesen Zeilen wurde nicht nur der Glaube an Temora in Bajard für unerwünscht erklärt, sondern auch mit Gewalt gegen jene gedroht die dennoch das Eure Dorf betreten.
Solche Phrasen können nicht unbeachtet bleiben, da sie eben nicht nur einzelne Gläubige betreffen, denn viel mehr Euren Grundgedanken eines friedlichen Miteinanders infrage stellen.
Bajard und Schwingenstein mögen bisher keine engen Verbindungen pflegen, doch als nahe einander liegende Orte teilen wir unweigerlich eine gemeinsame Verantwortung für Stabilität und Sicherheit in dieser Region.
Was in Bajard geschieht bleibt nicht ohne Einfluss auf das Umland, ebenso wie die Entwicklungen in Schwingenstein nicht spurlos an Bajard vorübergehen.
Dies zu erkennen in Zeiten der Unruhe und in einen Dialog zu treten, könnte ein erster Schritt sein um in Zukunft in ein besseres Verhältnis zwischen unseren Gemeinschaften zu schaffen.
Es liegt erstmal nicht in meiner Absicht mich in die inneren Angelegenheiten Bajard einzumischen und auch steht es mir nicht zu Euch Vorschriften zu machen.
Dennoch halte ich es für geboten mit Euch in diplomatischer Weise über dieses Schreiben zu sprechen. Das Chaos gedeiht eben dort wo Unsicherheit herrscht, wo Drohungen unwidersprochen bleiben und wo Spaltung mehr Gewicht erhält als Verständigung.
Gar überzeugt bin ich daher, dass ein Austausch zwischen uns dazu beitragen kann, eine klare Haltung zu diesem Schreiben zu entwickeln. Eine die nicht aus Angst oder Misstrauen geboren ist, sondern aus Vernunft und einem gemeinsamen Interesse an Ordnung und Frieden.
Daher lade ich Vertreter Eurer Verwaltung zu einem Gespräch ein.
Gilt es zu besprechen welche Bedeutung diese Drohung für Bajard selbst hat und welche Maßnahmen, wenn überhaupt, erforderlich sind.
Bitte lasst es mich daher wissen, ob Ihr bereit seid diesem Anliegen nachzukommen und wann eine Zusammenkunft möglich wäre.
Möge diese Gelegenheit nicht nur zur Klärung dieser Phrasen dienen, nämlich auch dazu beitragen einen Grundstein für ein besseres, gegenseitiges Verständnis zwischen unseren Orten zu legen.
Des Adlers wachsamer Blick Euch stetig folgend.

- Paladin der Krone des Ritterordens Alumenas -
- Freiherr von Schwingenstein -
- Kommandant der Klosterwache zu Schwingenstein -

Zuletzt geändert von Beak von Sankurio am Dienstag 18. Februar 2025, 10:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Amelie von Salberg
- Beiträge: 1553
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19
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Hluthar von Bergfall
- Beiträge: 298
- Registriert: Freitag 15. Mai 2020, 23:10
Bereits am vergangenem Abend fand der Freiherr von Bergfall das Schriftstück und nahm es ab um es zuhause genauer zu studieren.
Ein breites Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit als er den Text las.
Dieses Schreiben, mehr der Versuch eines Schreibens, glich doch eher der unreifen Wutschrift eines verdroschenen Halbstarken, als dass er einer ernsten Schrift ähnelte.
Alleine die Unterschrift mit "Das Chaos" , einfach nur herrlich amüsant in den Augen des Freiherrn.
"Da wird wohl einer mächtig Schläge kassiert haben und fühlt sich nun ganz groß" murmelt er zu sich, eher sich dachte. "Ein albernes Schreiben, aber nichtdestoweniger ein öffentliches, also müsste man ihm auch begegnen, ebenso offen."
Zügig wurde eine Bahn Pergament besorgt, die Schreibfeder wurde ins Tintenfass getunkt und so begann er das Schreiben unterbrochen von gelegentlichen Lachern über diese lächerliche Drohung.
Ein breites Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit als er den Text las.
Dieses Schreiben, mehr der Versuch eines Schreibens, glich doch eher der unreifen Wutschrift eines verdroschenen Halbstarken, als dass er einer ernsten Schrift ähnelte.
Alleine die Unterschrift mit "Das Chaos" , einfach nur herrlich amüsant in den Augen des Freiherrn.
"Da wird wohl einer mächtig Schläge kassiert haben und fühlt sich nun ganz groß" murmelt er zu sich, eher sich dachte. "Ein albernes Schreiben, aber nichtdestoweniger ein öffentliches, also müsste man ihm auch begegnen, ebenso offen."
Zügig wurde eine Bahn Pergament besorgt, die Schreibfeder wurde ins Tintenfass getunkt und so begann er das Schreiben unterbrochen von gelegentlichen Lachern über diese lächerliche Drohung.
"Allerwertestes Chaos,
Bruder der Ratten und eines schuppenlosen Drachens Sekretär.
Was in dreifach verfluchtem Namen bist du nur für ein trauriger Streiter.
Uns, Temoras Gemeinde, vermagst du nichts anzuhaben, denn wir fürchten dich oder deinen Herren nicht. Wir werden zu Fuß und zu Pferde notfalls gegen deine Horden kämpfen.
Du Wallach von Varuna, Sauhalter der Sümpfe, Verbrecher aller Länder und Narr der ganzen Welt.
So hat dir der Keiler von Bergfall geantwortet, du bist nicht einmal geeignet unsere Schafe zu hüten. Nun muss ich aber Schluss machen, ich kann dir kein Datum nennen, das ist es mir gerade nicht die Mühe wert mich daran zu erinnern, der Mond ist am Himmel und das Jahr steht im Buch, wir haben den gleichen Tag wie Du, deshalb küss uns den Hintern.
Hluthar von Bergfall"
Das Schreiben wird in Bergfall in der Nähe des Hügelgrabs aufgehangen werden, wo es vermutlich so einige im Laufe des Tages zu Lesen bekommen werden.Bruder der Ratten und eines schuppenlosen Drachens Sekretär.
Was in dreifach verfluchtem Namen bist du nur für ein trauriger Streiter.
Uns, Temoras Gemeinde, vermagst du nichts anzuhaben, denn wir fürchten dich oder deinen Herren nicht. Wir werden zu Fuß und zu Pferde notfalls gegen deine Horden kämpfen.
Du Wallach von Varuna, Sauhalter der Sümpfe, Verbrecher aller Länder und Narr der ganzen Welt.
So hat dir der Keiler von Bergfall geantwortet, du bist nicht einmal geeignet unsere Schafe zu hüten. Nun muss ich aber Schluss machen, ich kann dir kein Datum nennen, das ist es mir gerade nicht die Mühe wert mich daran zu erinnern, der Mond ist am Himmel und das Jahr steht im Buch, wir haben den gleichen Tag wie Du, deshalb küss uns den Hintern.
Hluthar von Bergfall"
- Ksarraja Neslin Kelsam
- Beiträge: 512
- Registriert: Freitag 16. Juni 2017, 17:04
*Nachdem Sie Tehlar geantwortet hat wird der Bote auch Andi eine Nachricht überreichen*
19. Eisbruch 268
- Freihafen Bajard -
Grüss dich Andi,
hab vielen Dank für deine Nachricht, Tehlar hat mir schon einen Bericht zukommen lassen,
und mir wurden die bisher geschriebenen Nachrichten überreicht, natürlich habe ich das im
Blick um entsprechend zu reagieren.
Du kennst die Reiche aus deiner Zeit, daher möchte ich versuchen den Diplomatischen
Weg zu gehen.
Jedoch bin ich sehr stolz auf die Bajarder Bürger, die wieder einmal bewiesen haben,
Ruhe zu bewahren und gut auf einander aufpassen.
Pass gut auf dich auf
Gruss Ksarraja
- Freihafen Bajard -
Grüss dich Andi,
hab vielen Dank für deine Nachricht, Tehlar hat mir schon einen Bericht zukommen lassen,
und mir wurden die bisher geschriebenen Nachrichten überreicht, natürlich habe ich das im
Blick um entsprechend zu reagieren.
Du kennst die Reiche aus deiner Zeit, daher möchte ich versuchen den Diplomatischen
Weg zu gehen.
Jedoch bin ich sehr stolz auf die Bajarder Bürger, die wieder einmal bewiesen haben,
Ruhe zu bewahren und gut auf einander aufpassen.
Pass gut auf dich auf
Gruss Ksarraja
- Jynela Dhara
- Beiträge: 629
- Registriert: Montag 28. Dezember 2020, 18:02
Es dämmerte schon und sie lehnte immernoch scheinbar beiläufig an einem der Holzpfosten der Kutschstation und ließ ihren Blick über die spärlich beleuchteten Pergamente schweifen. Manche boten Arbeit an, andere suchten verlorene Gegenstände oder vermisste Verwandte – nichts, was sie interessierte.
Nicht, was das Reich interessierte und genau deshalb war sie hier. Doch die Reaktion eines älteren Mannes, der laut auflachte und mit einem Kopfschütteln ging, zog ungewollt ihre Aufmerksamkeit auf sich.
"Nabend Temoras Schergen"
Ihre Augenbraue hob sich unmerklich. Wirklich? Schon der Einstieg klang, als hätte ein Dorfbetrunkener versucht, eine Drohung zu verfassen, die mehr Angst als Gelächter auslösen sollte. Auch der Rest ließ schlicht den Ernst des eigentlichen Thema, um das es hier vermutlich gehen sollte, absolut nicht erkennen. Mit einem leisen Seufzen schloss sie die Augen und atmetet durch, der Blick glitt noch einmal über die wenigen Menschen, die noch unterwegs waren und ihr kaum Aufmerksamkeit schenkten.
"Ihr und eure Gottheit und euer Glaube werdet in Bajard nicht akzeptiert…"
Jynela schnalzte leise mit der Zunge. Wer auch immer das geschrieben hatte, besaß weder Sinn für Taktik noch für Stil, auch wenn der Inhalt sicher eine wünschenswerte und längst überfällige Maßnahme gewesen wäre.
Das Chaos.
Eher einer dieser "Schergen" aus dem Osten, der versuchte witzig zu sein.
Mit einer ruhigen Bewegung zog sie aus der Tasche einen Glimmstängel, den Kopf leicht gedreht damit man im Schein der Flamme ihr Gesicht nicht erkennen konnte, zündete sie ihn an und steckte den Anzünder wieder weg.
Erneut ein Blick über die Umgebung, bevor sie mit einer schnellen Bewegung das Pergament löste und zusammenfaltete.
Sie trat lautlos zurück in die Schatten und verschwand zwischen den Kutschen. Informationen waren immer nützlich – auch wenn sie in diesem Fall wohl eher für weniger Begeisterung sorgen würden. Gute Gedanken sollten auch anständig umgesetzt werden. Es mochte sein, das Handeln besser war als Stillstand, aber auch Taten sollten wohl überlegt sein.
Der Aushang würde am gleichen Abend in der Bruderschaft ausliegen.
Vielleicht wusste ja dort jemand, wer wirklich unter dem Deckmantel des Begriffes "Das Chaos" agierte.
Nicht, was das Reich interessierte und genau deshalb war sie hier. Doch die Reaktion eines älteren Mannes, der laut auflachte und mit einem Kopfschütteln ging, zog ungewollt ihre Aufmerksamkeit auf sich.
"Nabend Temoras Schergen"
Ihre Augenbraue hob sich unmerklich. Wirklich? Schon der Einstieg klang, als hätte ein Dorfbetrunkener versucht, eine Drohung zu verfassen, die mehr Angst als Gelächter auslösen sollte. Auch der Rest ließ schlicht den Ernst des eigentlichen Thema, um das es hier vermutlich gehen sollte, absolut nicht erkennen. Mit einem leisen Seufzen schloss sie die Augen und atmetet durch, der Blick glitt noch einmal über die wenigen Menschen, die noch unterwegs waren und ihr kaum Aufmerksamkeit schenkten.
"Ihr und eure Gottheit und euer Glaube werdet in Bajard nicht akzeptiert…"
Jynela schnalzte leise mit der Zunge. Wer auch immer das geschrieben hatte, besaß weder Sinn für Taktik noch für Stil, auch wenn der Inhalt sicher eine wünschenswerte und längst überfällige Maßnahme gewesen wäre.
Das Chaos.
Eher einer dieser "Schergen" aus dem Osten, der versuchte witzig zu sein.
Mit einer ruhigen Bewegung zog sie aus der Tasche einen Glimmstängel, den Kopf leicht gedreht damit man im Schein der Flamme ihr Gesicht nicht erkennen konnte, zündete sie ihn an und steckte den Anzünder wieder weg.
Erneut ein Blick über die Umgebung, bevor sie mit einer schnellen Bewegung das Pergament löste und zusammenfaltete.
Sie trat lautlos zurück in die Schatten und verschwand zwischen den Kutschen. Informationen waren immer nützlich – auch wenn sie in diesem Fall wohl eher für weniger Begeisterung sorgen würden. Gute Gedanken sollten auch anständig umgesetzt werden. Es mochte sein, das Handeln besser war als Stillstand, aber auch Taten sollten wohl überlegt sein.
Der Aushang würde am gleichen Abend in der Bruderschaft ausliegen.
Vielleicht wusste ja dort jemand, wer wirklich unter dem Deckmantel des Begriffes "Das Chaos" agierte.
- Ksarraja Neslin Kelsam
- Beiträge: 512
- Registriert: Freitag 16. Juni 2017, 17:04
Gegen Abend wird ein weiterer Bote dann mit einem gesiegelten Brief,
welcher das offizielle Siegel der Bajarder Hafenmeisterei trägt, nach Schwingenstein
zum Herrenhaus derer von Sankurio aufbrechen, um diesen zu Händen
des Paladin abzugeben.
welcher das offizielle Siegel der Bajarder Hafenmeisterei trägt, nach Schwingenstein
zum Herrenhaus derer von Sankurio aufbrechen, um diesen zu Händen
des Paladin abzugeben.
19. Eisbruch 268
Freihafen Bajard
Werter Sir von Sankurio,
selbstverständlich haben wir auch in Bajard mitbekommen, dass jene Schreiben in den Regionen des
Herzogtums Lichtental verteilt wurden. Ich kann euch versichern, dass der Freihafen Bajard mit diesem
Pamphlet nichts zu tun hatte, noch heißen wir dessen Inhalt oder das allgemeine Vorgehen gut.
Seid gewiss, sollte der Bajarder Freihafen dem Herzogtum etwas mitteilen
wollen, geschähe dies nicht mittels geheimer, nächtlicher Aushänge und Wurfsendungen unter
Verwendung eines vagen Pseudonyms.
Die Person/ Personen oder Gruppierung, welche sich selbst mit "das Chaos" betitelt, sind mir unbekannt,
noch hörte ich zuvor irgendeinen Ton von ihm/ ihr/ ihnen. Bajard steht für Neutralität und für den freien
Handel, dies ist neben dem Schutz und der Sicherheit unserer Bürger unser höchstes Gut. Als Hafenmeisterin
habe ich keinerlei Interesse daran etwas hiervon zu gefährden.
Ich bin erfreut, dass Ihr Euch für den diplomatischen Weg und den der fruchtbaren Konversation
entschieden habt. Bedauerlicherweise scheint mir dies ein seltener werdendes Vorgehen zu werden,
seid Ihr bisher der einzige offizielle Vertreter des Herzogtums, der auf diese offensichtliche Sabotage
der diplomatischen Beziehungen unserer Heimatorte mit einem höflichen Brief an den Freihafen direkt reagiert hat.
Entsprechend gerne nehme ich Eure Einladung zu einem Gespräch an und hoffe auf einen ertragreichen
Gedankenaustausch zur Stärkung unser nachbarschaftlichen Beziehungen.
Für Bajard!
Hafenmeisterin
[img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Bajardrot.png[/img]
- Kava Shasul
- Beiträge: 1247
- Registriert: Donnerstag 16. Februar 2012, 04:43
Seine Mundwinkel zuckten leicht als er das Schreiben sah oder vielleicht war es auch der Umstand, dass dieses kleine Chaos dafür gesorgt hatte, dass die Ratten hinter ihren hohen Mauern hervor krochen und sich wieder nach Bajard bewegten.
Eigentlich musste der Ahad etwas wie Dankbarkeit zeigen, jetzt wo sich das ketzerische Pack wieder in Bajard umher treibt, so könnte man sie direkt vor Ort mit Stumpf und Stil ausmerzen ohne weit in den Osten ziehen zu müssen.
Das Chaos. In gewisser Weise erinnerte diese Geschichte ihn ein Stück weit an Mircael. Geschichten wiederholen sich wie es scheint, man sehen welchen Ausgang es diesmal haben wird...
Er zog einen seiner Schmierzettel aus den Tiefen seiner Tasche und kritzelte etwas herauf bevor er den Zettel mit dem Dolch an einem der Bäume nähe der Kutschen befestigte..
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Chaos, wer immer du auch sein magst, deine Absichten haben für Aufsehen und Neugier gesorgt.
Melde dich in der Festung der Bruderschaft.

Eigentlich musste der Ahad etwas wie Dankbarkeit zeigen, jetzt wo sich das ketzerische Pack wieder in Bajard umher treibt, so könnte man sie direkt vor Ort mit Stumpf und Stil ausmerzen ohne weit in den Osten ziehen zu müssen.
Das Chaos. In gewisser Weise erinnerte diese Geschichte ihn ein Stück weit an Mircael. Geschichten wiederholen sich wie es scheint, man sehen welchen Ausgang es diesmal haben wird...
Er zog einen seiner Schmierzettel aus den Tiefen seiner Tasche und kritzelte etwas herauf bevor er den Zettel mit dem Dolch an einem der Bäume nähe der Kutschen befestigte..
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Chaos, wer immer du auch sein magst, deine Absichten haben für Aufsehen und Neugier gesorgt.
Melde dich in der Festung der Bruderschaft.
