Seinen Segen mit Euch,
mit gebührendem Respekt und in drängender Angelegenheit wende ich mich an Euch. Es ist mein aufrichtiger Wunsch, die Lehren Alatars in Gänze zu verstehen und seinen Weg mit fester Überzeugung zu beschreiten. Doch um diesem Bestreben zu folgen, bedarf es mir an weiser Unterweisung durch jene, die in seinem Namen lehren und wachen.
Daher ersuche ich demütig um Eure Lehre und Führung, auf dass ich die Gebote Alatars verstehe und in seinem Sinne handeln möge. So Ihr mir eine Audienz oder gar regelmäßige Unterweisung gewähren möget, wäre mir dies höchst dienlich, und ich will mich erkenntlich zeigen durch Eifer und Gehorsam.
In Erwartung Eurer weisen Antwort verbleibe ich mit Hochachtung
Tami
Ein Schreiben an den Tempel von Rahal
Moderator: Rahal [Mod]
-
Tami
- Beiträge: 12
- Registriert: Freitag 31. Januar 2025, 14:08
- Aliyahna
- Beiträge: 635
- Registriert: Mittwoch 23. April 2014, 21:19
In Ermangelung einer Adresse, wird ein versiegelte Schreiben im Bankgebäude Rahals abgegeben. Adressiert ist das Schreiben an "Tami". Der Brief ist mit dem Siegel des Tempels verschlossen. Bricht man das Siegel, so kommt folgender Inhalt zum Vorschein:
Der All-Eine mit Euch,
Am dritten Tag der Woche, zur 8. Abendstunde, erwarte ich Euch im Tempel Rahals zu einem Gespräch.
Sofern ihr an diesem Tag keine Zeit findet, gebt Bescheid, auf dass wir einen neuen Termin finden.

[img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Tempel.png[/img]
Der All-Eine mit Euch,
Am dritten Tag der Woche, zur 8. Abendstunde, erwarte ich Euch im Tempel Rahals zu einem Gespräch.
Sofern ihr an diesem Tag keine Zeit findet, gebt Bescheid, auf dass wir einen neuen Termin finden.
[img]http://www.zwiegelichter.de/Siegel_Tempel.png[/img]
-
Tami
- Beiträge: 12
- Registriert: Freitag 31. Januar 2025, 14:08
Tami trat durch die schweren Türen des Bankgebäudes von Rahal und ließ den Blick über die geschäftige Halle schweifen. Sie war nur wegen einer kleinen Angelegenheit hier – ein Routinebesuch, der keine große Bedeutung hatte. Doch als sie sich dem Schalter näherte, winkte ihr ein Bankangestellter und hielt ihr ein versiegeltes Schreiben entgegen.
„Dieses Schreiben wurde heute hier für Euch hinterlegt“, erklärte er mit höflicher Stimme.
Tami nahm es entgegen und betrachtete das Siegel. Es war das Zeichen des Tempels.
Neugierig schob sie sich in eine ruhigere Ecke, brach das Siegel und entfaltete das Pergament. Ihre Augen glitten über die Worte, und ein leichtes Lächeln huschte über ihr Gesicht.
Tami zögerte nicht lange. Sie nahm ein frisches Blatt Pergament, tauchte eine Feder in Tinte und schrieb ihre Antwort:
„Der All-Eine mit Euch,
Euer Schreiben hat mich erreicht. Der genannte Termin ist mir recht, und ich werde mich zur vereinbarten Zeit im Tempel Rahals einfinden. Ich freue mich auf unser Gespräch.
Tami.“
Sie ließ das Siegel trocknen, übergab den Brief an den Bankangestellten mit der Bitte, ihn weiterzuleiten, und verließ das Gebäude.
Es war Zufall – oder vielleicht auch nicht –, dass sie heute hier gewesen war. Der All-Eine wirkte auf unergründliche Weise.
„Dieses Schreiben wurde heute hier für Euch hinterlegt“, erklärte er mit höflicher Stimme.
Tami nahm es entgegen und betrachtete das Siegel. Es war das Zeichen des Tempels.
Neugierig schob sie sich in eine ruhigere Ecke, brach das Siegel und entfaltete das Pergament. Ihre Augen glitten über die Worte, und ein leichtes Lächeln huschte über ihr Gesicht.
Tami zögerte nicht lange. Sie nahm ein frisches Blatt Pergament, tauchte eine Feder in Tinte und schrieb ihre Antwort:
„Der All-Eine mit Euch,
Euer Schreiben hat mich erreicht. Der genannte Termin ist mir recht, und ich werde mich zur vereinbarten Zeit im Tempel Rahals einfinden. Ich freue mich auf unser Gespräch.
Tami.“
Sie ließ das Siegel trocknen, übergab den Brief an den Bankangestellten mit der Bitte, ihn weiterzuleiten, und verließ das Gebäude.
Es war Zufall – oder vielleicht auch nicht –, dass sie heute hier gewesen war. Der All-Eine wirkte auf unergründliche Weise.