Feuer.
Sie hatte sich dem noch nie entziehen können. Die Verschmelzung aus gold, orange und rot musste wie ein Blick in des Drachen Augen sein. Sie konnte sich gegen die Faszination dieser Dinge nicht wehren. Die Faszination von Feuer und Blut.
Sie war eine Kriegerin Erestains. Sie kämpfte im Namen des schwarzen Drachen. Im Dienst von Markgräfin Ivaril, Tochter Orehnas. Immer wieder hatte es Zeiten in ihrem Leben gegeben, da hatte sie aus falscher Rücksicht dieses Verlangen zurückgehalten, ihren Stolz ihren Gegnern ins Gesicht zu brüllen.
Zurückhaltung... ein verächtliches Schnauben.
Sie wollte wieder leben! Aus der Asche und der restlichen Glut des Feuers, das man in ihr zu ersticken versucht hatte, wollte sie ihren Namen neu auferstehen lassen, auf daß ihre Gegner ihn wütend fauchen durften - solange sie noch Atem dazu hatten. Leidenschaft. Freiheit. Heimatliebe. Stolz. Heißes Blut. Vielleicht war es zu früh.
Woher sollte dieser Schmied nachempfinden können, was sie mit dem Drachen verband? Was seine schwarzen Schuppen und das kochende Blut dahinter ihr bedeuteten? Was sie fühlte, wenn im Kampf das Blut in ihren Ohren rauschte, als könne sie die schlagenden Schwingen Brankhans hören? Wenn...
sie Teil von seinem Wesen war.
Wenn ihre Rüstung ihr ureigener Schuppenpanzer war, das Schwert in der Hand ihre Klaue. Hatte er je selber diesen Zorn gespürt, der einen in den Wunsch trieb, seinen Gegner nur noch anzuspringen und ihm ins Gesicht zu beißen? Konnte er ein Stück ihrer Seele einfangen und ihm Gestalt in Form einer Rüstung geben, auf daß jeder mit einem Blick sah, mit was er sich anlegte?
Selbst, wenn er es konnte - war es bereits dafür Zeit? Sie war außer Form. Schon allein der Gedanke, sich im bloßen Nahkampf einem Ogerhäuptling zu stellen, wie sie es einmal getan hatte, war in diesen Tagen absurd. Zu lange hatte das Feuer in ihr wartend auf Sparflamme gebrannt und sie bereute es bitter.
Ihren Namen kannte hier niemand - Tenrya, Tochter Marikas.
Und sie fühlte sich in die Zeit versetzt, in der ihre starrhalsigen Angriffe auf Gegner, denen sie nicht gewachsen war, Spott und Sorge, aber keine Anerkennung hervorgebracht hatten.
"Du hältst dich doch schon wieder zurück, verdammter Mistdreck?!", hallte es anklagend durch ihre Gedanken und sie blinzelte in den dunklen Gang, in dem die Schatten im Flackern der Fackeln tanzten.
Nein! Nein, verdammt!
Sie wollte eine würdige Rüstung! Unverwechselbar! Eine Rüstung, die jedem entgegenschrie, welchem Vorbild sie nacheiferte!
Und die... Probleme, die dem... ähm, im Weg standen...
würde sie auch noch beiseite räumen! Jawohl!
Damit konzentrierte sie sich endlich ganz auf die Katakomben. Obsidian sollte also die Rüstung verzieren. Ja. Schön. Aber wo sollte sie Obsidian herkriegen? "Ich bin Kriegerin, kein Steinmetz!", fluchte sie vor sich hin. Vernünftigerweise sollte man Obsidian wohl mit einer Hacke aus Stein herausschlagen können. Nun... "schlagen" würde sie auch... das wäre aber schon die einzige Gemeinsamkeit.
Sie hatte gesehen, wo Obsidian zu finden war... und sich ganz schnell vor den Steingaroyles wieder gerettet. "Man sollte sich mit diesen Steingargylen bestimmt nicht anlegen, wenn man nur eine Eisenplatte hat. Wenn ich aber was Besseres als eine Eisenplatte haben will, muß ich diese Steingargylen umprügeln. Das ist doch hinrverbrannter Mist, ist das doch!", schimpfte sie vor sich hin und zog sich mit gut kalkulierter Geschwindigkeit in die Gänge zurück, als die erste Gargyle sie bemerkte.
Die Viecher konnten zaubern.
Über Magie wusste sie zum Glück schon einiges:
Erstens, sie konnte Magiere grundlegend nicht leiden. Das waren meistens aufgeblasene Schnösel, die sich für schlauer und was Besonderes hielten. Dummschwätzer erster Kajüte.
Zweitens, Magiere mussten in ehrlichen Kämpfen auf Distanz bleiben, was sie nochmal unsympathisch machte, sie mussten aber auch meist in Sichtlinie sein und eine gewisse Nähe zu ihr erreichen.
Drittens, hatten sie diese Nähe nicht, waren zumindest die allermeisten magisch begabten Kreaturen blöde genug, sich von ihren Positionen weglocken zu lassen.
Und so lockte sie diese Steingargyle erstmal von ihrem Freund weg. Die war auch alleine schon als Gegner übel genug.
"Ich muß bescheuert sein", dachte sie noch, dann rannte sie auf ihren Gegner zu und brüllte ihm ihre Kapitulationsbedingung entgegen. Sie war nicht hier, um zu Geld zu kommen. Sie wollte die kleinen schwarzen Gesteinsbrocken, die in seine Haut eingebettet waren.
Für ihre Rüstung.
"Ja, ziemlich bescheuert."
Sie grinste zufrieden, bis sie das erste Mal gegen die nächstbeste Wand geschleudert wurde.
<[url=http://galerie.alathair.de/displayimage.php?album=136&pos=3]wer nicht hören will...[/url]>
<[url=http://galerie.alathair.de/displayimage.php?album=136&pos=2]...sollte die schlagfertigeren Argumente haben[/url]>
Glut und Erz
-
Tenrya
Ein Traum von Rüstung
Zwanzig Brocken Obsidian, teils mit noch etwas Steingargyle dran, jeder Brocken noch so groß, daß sie ihn mit der Hand umschließen konnte. Für was würde das reichen?
Dazu... Rubine. Machte es überhaupt Sinn, Gemmen in die Zier der Rüstung mit einzuarbeiten? Wahrscheinlich nicht. Egal. Vielleicht war es nicht mal machbar. Würde man sehen.
Verträumt packte sie die Sachen in ihre Tasche.
"Ihr verzichtet auf einen beträchtlichen Teil des Schutzes", hatte der Schmied erklärt, als sie ihre Wünsche kundtat, zu der Rüstung einen Nasenbügelhelm und einen Drachenschild - was auch sonst - zu verlangen.
"Weiß ich. Doch die Feinde unserer Kriegerinnen sollen das Gesicht derer sehen, an denen sie scheitern", hatte sie stolz verkündet.
In Erestain war es eine übliche Zier, den Nasenbügel des Helmes einem schlanken Drachenleib nachzuformen. Oder nur dessen Hals und Kopf. Drachenschuppen, wo Lamellen für die Rüstung nötig waren.
Die vier schwarzen Klauenspuren des erestainer Wappens sollten auf dem Harnisch prangen. Schwarz auf Silber, so zeigte sich das Wappen, als Symbol der schwarzen Drachenklaue auf dem grauen Gefängnisturm, den Brankhan zerrissen hatte.
Klauen nachempfunden die Panzerhandschuhe. Flammenzier sollte die kraftstrotzende Symbolik untermalen.
Ein unwillkürliches Einatmen. Sie wusste nicht, ob sie Meister Thancred diese Leidenschaft vermitteln konnte, doch den Traum, den sie von dieser Rüstung träumte, liebte sie schon jetzt. In den Augen der Kriegerin ein ganz eigenes Feuer.
Zwanzig Brocken Obsidian, teils mit noch etwas Steingargyle dran, jeder Brocken noch so groß, daß sie ihn mit der Hand umschließen konnte. Für was würde das reichen?
Dazu... Rubine. Machte es überhaupt Sinn, Gemmen in die Zier der Rüstung mit einzuarbeiten? Wahrscheinlich nicht. Egal. Vielleicht war es nicht mal machbar. Würde man sehen.
Verträumt packte sie die Sachen in ihre Tasche.
"Ihr verzichtet auf einen beträchtlichen Teil des Schutzes", hatte der Schmied erklärt, als sie ihre Wünsche kundtat, zu der Rüstung einen Nasenbügelhelm und einen Drachenschild - was auch sonst - zu verlangen.
"Weiß ich. Doch die Feinde unserer Kriegerinnen sollen das Gesicht derer sehen, an denen sie scheitern", hatte sie stolz verkündet.
In Erestain war es eine übliche Zier, den Nasenbügel des Helmes einem schlanken Drachenleib nachzuformen. Oder nur dessen Hals und Kopf. Drachenschuppen, wo Lamellen für die Rüstung nötig waren.
Die vier schwarzen Klauenspuren des erestainer Wappens sollten auf dem Harnisch prangen. Schwarz auf Silber, so zeigte sich das Wappen, als Symbol der schwarzen Drachenklaue auf dem grauen Gefängnisturm, den Brankhan zerrissen hatte.
Klauen nachempfunden die Panzerhandschuhe. Flammenzier sollte die kraftstrotzende Symbolik untermalen.
Ein unwillkürliches Einatmen. Sie wusste nicht, ob sie Meister Thancred diese Leidenschaft vermitteln konnte, doch den Traum, den sie von dieser Rüstung träumte, liebte sie schon jetzt. In den Augen der Kriegerin ein ganz eigenes Feuer.
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Thancred
Sinnend sass er an der Esse und bastelte herum, .,mengte Pyrian und Eisen zusammen und mischte in kleinen Tiegeln die Legirung jedes mal etwas verändert,.. eine Priese Coelium vielleicht,.....Herrjeh .. Cirmias, gieb mir eine ruhige Hand!
Wünsche hatte sie ja, diese Kriegerin aus Erestain... wo immer das auch liegen mag.. im Norden hmm und sowas von Drachenvernarrt... gleich zu den Angurern könnt sie sich gesellen,...und noch dazu einen schwarzen Drachen
.. mit Unwohlsein dachte er an seine letzte Begegnung mit dem schwarzen Wyrm, nein zum Drachenjäger taugt ein Schmied einfach nicht,...aber zum Drachenrüstungsschmieden???? und dann ausgerechnet 4 Klauenspuren aus Obsidian... wusste diese Kriegerin wie schwer es war die Gemmen in Silber oder Gold zu fügen? und das waren weiche Metalle.. Pyrianeisen jedoch!!!!
beim Hammerherren!!!
ein Schlag zuviel,....wider war die Legirung zu fest und zersprengte beim erkalten den Gem in Splitter,.... Thancred,.. du hast Glück,.. nun weisst du dass dies die falsche Mischung war,... bleiben nur noch etwa 1000 weitere zu erkunden, ist ja nicht mehr viel,....also nehmen wir etwas mehr vom pyrian diesmal..... und während er erneut die Erze mischte sann er zürück zum Gespräch mit jener seltsamen Frau,..
.. leichter Schild.. ein Drachenschild... was auch sonst sollte es sein
und noch dazu ein offner Nordmannhelm wie er in ihrer Heimat im Norden üblich sei,... mit sochem Rüstzeug würde sie viel Geschick brauchen um einem Gegner im Turmschild und Gestechrüstung ebenbürtig zu sein,....Vielerlei Zierrat sollt an der Rüstung sein Drachenschuppen,... Klauen,.. die Klauenmale,.. eine rechte Drachenrüstung sollt das sein,
Eine Huldigung an den Helden ihrer Heimat. Brankhan,.. aussgerechnet ein schwarzer Drache! aber ein Schmied der sich vor einer Aufgabe drückt ist dem Herrn des Berges sicher kein guter Diener
also auf Thancred! geht nicht - giebts nicht
nur dem Beharrlichen lacht der Erfolg
wenn der Herr Cirmias ihm die Geschicklichkeit zubilligte es überhaupt zu schaffen doch sollte sie ersteinmal genug Obsidian heranschaffen zum finden der rechten Mischung .. wer Obsidian im Wappen haben will der muss es auch erlangen,... vorsichtig setzte er den Gem in die Klauenfassung und versuchte das Kleinod im spröden und harten Pyrian -eisengemisch zu betten,... sorgsam bog er die Klauen um einen glühenden Eisenstift den er wieder und wieder in der Esse erhitzte und so in indirekter Hitze das Material selbst durch Hitze und Kälte seine Form finden zu lassen, nur hier und da geleitet von einem Stück Coelium, oder auch zweien,...er erinnerte sich der beiden grauen weisen Drachen die Berchgard besuchten einer Mutter mit ihrem Kinde, Die Züge jener Mutter versuchte er dem Stück zu geben .. weise doch auch mit Strenge..fieberhaft versuchte er dem Metalle die Form eines Drachenkopfes zu geben dessen Aug im Loenden Feuer des Rubins funkeln sollte, wie das der Drachin wenn jemand dem Kleinen .." Kleinen" er musste schmunzeln "kleinen" zu nahe kam...Gravirstift und Hammer wurden mit Bedacht und sparsam eingesetzt,.....würde Cirmias mit ihm sein und dieses Werk billigen?
Wünsche hatte sie ja, diese Kriegerin aus Erestain... wo immer das auch liegen mag.. im Norden hmm und sowas von Drachenvernarrt... gleich zu den Angurern könnt sie sich gesellen,...und noch dazu einen schwarzen Drachen
.. mit Unwohlsein dachte er an seine letzte Begegnung mit dem schwarzen Wyrm, nein zum Drachenjäger taugt ein Schmied einfach nicht,...aber zum Drachenrüstungsschmieden???? und dann ausgerechnet 4 Klauenspuren aus Obsidian... wusste diese Kriegerin wie schwer es war die Gemmen in Silber oder Gold zu fügen? und das waren weiche Metalle.. Pyrianeisen jedoch!!!!
beim Hammerherren!!!
ein Schlag zuviel,....wider war die Legirung zu fest und zersprengte beim erkalten den Gem in Splitter,.... Thancred,.. du hast Glück,.. nun weisst du dass dies die falsche Mischung war,... bleiben nur noch etwa 1000 weitere zu erkunden, ist ja nicht mehr viel,....also nehmen wir etwas mehr vom pyrian diesmal..... und während er erneut die Erze mischte sann er zürück zum Gespräch mit jener seltsamen Frau,..
.. leichter Schild.. ein Drachenschild... was auch sonst sollte es sein
und noch dazu ein offner Nordmannhelm wie er in ihrer Heimat im Norden üblich sei,... mit sochem Rüstzeug würde sie viel Geschick brauchen um einem Gegner im Turmschild und Gestechrüstung ebenbürtig zu sein,....Vielerlei Zierrat sollt an der Rüstung sein Drachenschuppen,... Klauen,.. die Klauenmale,.. eine rechte Drachenrüstung sollt das sein,
Eine Huldigung an den Helden ihrer Heimat. Brankhan,.. aussgerechnet ein schwarzer Drache! aber ein Schmied der sich vor einer Aufgabe drückt ist dem Herrn des Berges sicher kein guter Diener
also auf Thancred! geht nicht - giebts nicht
nur dem Beharrlichen lacht der Erfolg
wenn der Herr Cirmias ihm die Geschicklichkeit zubilligte es überhaupt zu schaffen doch sollte sie ersteinmal genug Obsidian heranschaffen zum finden der rechten Mischung .. wer Obsidian im Wappen haben will der muss es auch erlangen,... vorsichtig setzte er den Gem in die Klauenfassung und versuchte das Kleinod im spröden und harten Pyrian -eisengemisch zu betten,... sorgsam bog er die Klauen um einen glühenden Eisenstift den er wieder und wieder in der Esse erhitzte und so in indirekter Hitze das Material selbst durch Hitze und Kälte seine Form finden zu lassen, nur hier und da geleitet von einem Stück Coelium, oder auch zweien,...er erinnerte sich der beiden grauen weisen Drachen die Berchgard besuchten einer Mutter mit ihrem Kinde, Die Züge jener Mutter versuchte er dem Stück zu geben .. weise doch auch mit Strenge..fieberhaft versuchte er dem Metalle die Form eines Drachenkopfes zu geben dessen Aug im Loenden Feuer des Rubins funkeln sollte, wie das der Drachin wenn jemand dem Kleinen .." Kleinen" er musste schmunzeln "kleinen" zu nahe kam...Gravirstift und Hammer wurden mit Bedacht und sparsam eingesetzt,.....würde Cirmias mit ihm sein und dieses Werk billigen?